Alkohol
Das Problem von der Alkohol-Tabak Verbindung
Die beiden legalen Drogen Tabak & Alkohol sind erlaubt und in vielen Ländern im freien Verkauf verfügbar. Dabei sind Alkohol und Tabak verantwortlich für über 100.000 Todesfälle jährlich.
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Allerdings bestehen Unterschiede zwischen den beiden Drogen. Was die Droge Alkohol betrifft, existieren neben den überzeugten
Nichtkonsumenten viele Konsumententypen. Ein regelmäßiger, aber schwacher Alkoholgenuss von einem 1-2 Gläsern Wein am Tag ist sicherlich harmlos und soll sogar eine positive Wirkung haben. Doch Anders verhält es sich bei einer akuten Vergiftung. Sie ist Folge aus einer umfangreichen Aufnahme des Stoffes Stichwort: Betrunkenheit. Wenn der Zustand der Betrunkenheit ständig wiederholt wird kann es ernsthafte Folgen haben. Das letzte Stadium der Entwicklung der Alkoholaufnahme ist die Alkoholabhängigkeit. Doch in der Gegenüberstellung von Tabakabhängigkeit und Alkoholabhängigkeit bestehen Unterschiede zwischen der Geschwindigkeit der Entwicklung. Tabakabhängigkeit weist ja 2 Stationen auf: Zuerst die psychische Abhängigkeit gefolgt von der physischen Abhängigkeit Die Zigarettenabhängigkeit tritt extrem rasch ein und das bei allen Konsumenten. Bei Alkohol ist es sicherlich anders dar: Die Abhängigkeit von Alkohol stellt sich nur sehr allmählich ein, also nach langen Jahren des Konsums, und längst nicht alle Konsumenten sind von der Alkohol-Abhängigkeit betroffen. Nach der Entwicklung der Abhängigkeit, also wenn sie bereits besteht, haben Tabakabhängigkeit also auch die Nikotinabhängigkeit ganz ähnliche Charakteristika Bei beiden Abhängigkeiten treten zahlreiche Rückfälle ein bis die Abstinenz erreicht ist. Alkoholabhängigkeit Der Alkoholentzug ist letztendlich schneller durchstanden und vielleicht auch einfacher obgleich es keinerlei Substitutionstherapie gibt. als auch Nikotinabhängigkeit treten oftmals zugleich auf, wobei bei starken Rauchern auch meistens eine stärkere Alkoholabhängigkeit besteht als bei schwachen Rauchern.
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Bei Menschen mit Alkoholabhängigkeit besteht in 80-90% der Fälle auch starke Nikotinabhängigkeit. Nikotin als auch Alkohol wirken beide in synergetischer Form auf das Belohnungssystem des Gehirns. Bei Personen die von beiden Stoffen
abhängig sind, geben fast alle an, dass es schwerer fällt, auf Zigaretten zu verzichten als auf Alkohol. Fakt ist, dass bei diesen Personen große Probleme vorliegen die sehr häufige verknüpft sind mit depressiven Zuständen mit einem Angstsyndrom, das sich meistens in einer Sozialphobie äußert. Diese Personen benötigen dann eine Therapie mit antidepressiv wirkenden Psychopharmaka die gleichzeitig zur Nikotinersatzbehandlung stattfinden soll. Es muss eigentlich zuerst immer die Depression behandelt werden, bevor die Abhängigkeit bekämpft werden kann. Sonst kann es nur weitere fruchtlose Versuche bedeuten mit immer wieder eintretenden Rückfall oder im schlimmsten Fall zu einer Verschlimmerung des depressiven Zustands kommen. Eine richtige Therapie wird immer erschwert wenn die Verknüpfung »Tabak-Alkohol« gegeben ist. Weil immer auch kulturelle, soziologische, politische und biologische Ursachen mitspielen und Probleme von Fall zu Fall recht unterschiedlich sind.











