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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; Methoden</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>6 Gründe, die gegen den Einsatz von Champix sprechen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 01:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[champix]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Raucherentwöhnung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland versucht etwa jeder 3. Raucher (das sind 7,6 Millionen Menschen) mind. 1x im Jahr mit dem Rauchen aufzuhören-mit bescheidenem Erfolg leider. Champix von Pfizer, angepriesen als  &#8220;Die Nichtraucherpille&#8221;,   soll Abhilfe schaffen. Champix ist ein verschreibungspflichtiger Arzneistoff, der seit  2007 in  Deutschland erhältlich ist. Die Tabletten enthalten den Wirkstoff Vareniclin, dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>In Deutschland versucht etwa jeder 3. Raucher (das sind 7,6 Millionen Menschen) mind. 1x im Jahr mit dem Rauchen aufzuhören-mit bescheidenem Erfolg leider. Champix von <a title="champix" href="http://www.pfizer.de/" target="_blank">Pfizer</a>, angepriesen als  &#8220;Die Nichtraucherpille&#8221;,   soll Abhilfe schaffen. Champix ist ein verschreibungspflichtiger Arzneistoff, der seit  2007 in  Deutschland erhältlich ist. Die Tabletten enthalten den Wirkstoff Vareniclin, dessen Wirkung  wie folgt beschrieben ist:</strong></p>
<ol style="text-align: justify;">
<li> Es werden bei Einnahme von Champix im Gehirn die gleichen Rezeptoren stimuliert, wie es auch beim Rauchen der Fall wäre.  Entzugserscheinungen nach dem Rauchstopp sollen damit vorgebeugt und auf ein erträgliches Maß gesenkt werden.</li>
<li> Desweiteren verliert Nikotin seine Wirkunsgkraft an besagten Rezeptoren, wodurch die angenehme Wirkung bei Drogenstimulation und Dopaminausschüttung ausbleiben soll.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Der Vorteil liegt auf der Hand, da Champix im Gegensatz zu Nikotinpflastern kein Nikotin enthält, wird der Drogenentzug auf entschleichende Weise eingeleitet und nicht etwa verlängert, wie es bei NRT der Fall ist.  Im direktem klinischen Vergleich konnte sich Champix gegen andere Arzneistoffe für die Raucherentwöhnung durchsetzen, so  z.B. gegen  den Wirkstoff  Zyban (29,5% Erfolgsquote). Die Champix-Erfolgsquote liegt nach 12 Wochen bei  <a title="champix success rate" href="http://www.dailymail.co.uk/health/article-509683/Champix-Is-smoking-pill-safe.html" target="_blank">44 Prozent</a>. Nach 12 Monaten liegt die Erfolgsrate von Vareniclin  immer noch 3-4 mal höher als beim &#8220;Kalten Entzug&#8221; (nur 1-5% Erfolgsquote).</p>
<p>Klingt so weit ja alles ganz toll, &#8230;</p>
<p>&#8230;Aber wo viel Sonne, da auch viel Schatten.  Champix hat natürlich auch gewaltige Nachteile, die ich heute etwas genauer beleuchten möchte.</p>
<p><strong>1. Champix ist nicht perfekt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">- Das Verlangen nach einer Zigarette lässt sich nicht bei 100% aller Teilnehmer komplett ausschalten. Manchmal bleiben die Cravings  aus,  treten dann aber nach Tagen oder Wochen doch wieder in Erscheinung und führen dann zu Rückfällen am laufendem Band.</p>
<p><strong>2. Der &#8220;Abschreck-Effekt&#8221; des Entzuges geht verloren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">- Es ist fraglich, ob ein &#8220;angenehmer Entzug&#8221; wirklich das Gelbe vom Ei sein kann.  Denn viele Leute, die heute clean sind, bleiben es  wahrscheinlich nur, weil sie noch genau wissen, dass sie damals im Entzug  quasi durch die Hölle gehen mussten und das wollen sie natürlich nicht nochmal erleben.  Die Hemmschwelle für einen Rückfall sinkt bei Champixkonsumenten &#8211; meiner Meinung &#8211; nach aber, denn man kann sich ja sagen:&#8221;Eine probiere ich nochmal, und dann schmeiß´ich halt ne Champix hinterher&#8221;.</p>
<p><strong>3. Champix weist starke Nebenwirkungen auf</strong></p>
<p style="text-align: justify;">- Die Nebenwirkungen von Champix sind manchmal sogar heftiger, als die relativ milden Entzugserscheinungen, die während der Nikotinentwöhnung ohne Medikamente eingetreten wären. Berichtet wurde von Schwindel, Schlafstörungen, starker Reizbarkeit, Aggression ,  Selbstmordgedanken und sogar Selbsttötung. Desweiteren kann es auch zu  Übelkeit, Kopfschmerz, Erbrechen, und Blähungen kommen.</p>
<p><strong>4. Ohne Willen geht gar nichts</strong></p>
<p style="text-align: justify;">- Das Hauptproblem beim Rauchstopp sind nicht unbedingt die Entzugserscheinungen des Nikotins , sondern eher das Gefühl des sich Beraubtfühlens und einer unschön-bedrückten  Stimmungslage von &#8220;es würde etwas  ohne Zigaretten fehlen&#8221;. Somit muss auch hier ein Wille zum Aufhören zumindest  vorhanden sein und es darf eine professionelle psychologische Unterstützung nicht fehlen, die  dem werdenden Nichtraucher Bewältigungsstrategien für  &#8220;schwache Momente&#8221;  bereitstellt.</p>
<p><strong>5. Hoher Preis und keine Kostenerstattung<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">- Champix ist relativ teuer und der Preis wird von der Krankenkasse nicht erstattet. Die Starterpackung (0,5 mg/1 mg) mit 15 Filmtabletten kostet ca. 55 EUR. Das heisst, eine Tablette kostet knapp 4 EUR, also so viel wie eine Schachtel Zigaretten. Wenn man jetzt von einer Behandlungsdauer von 12 Wochen (3 Monate) ausgeht, in der man täglich nur eine Tablette schluckt, entstehen in dieser Zeit Kosten von 327,6 EUR ( entspricht 81 Schachteln Zigaretten a 4 EUR).</p>
<p><strong>6. Langzeitfolgen sind bis dato unbekannt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">-Champix ist erst seit Oktober 2006 in Europa zugelassen, aussagekräftige Langzeituntersuchungen liegen somit  noch nicht vor, und es besteht ein akkutes Risiko für  erhebliche Folgeschäden. Im Moment prognostizieren die Forscher , dass ein Anstieg von Herzinfarkten und Herzrhythmusstörungen unter Vareniclin zu befürchten sei.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Interview mit Allen Carr auf Sky News</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 12:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Allen Carr]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit schreibe ich weniger hier im Nichtraucher Blog, weil ich an meiner Methode 7 arbeiten muss. Bitte habt Verständnis dafür, es wird   eine -hoffentlich- sehr gute Methode werden um aus der Sucht heraus zu gelangen. Ich nutze dabei meine Erkenntnisse aus meiner Spielsucht und diversen Zwängen, von denen ich mich selbst geheilt habe. Lasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zurzeit schreibe ich weniger hier im Nichtraucher Blog, weil ich an meiner Methode 7 arbeiten muss. Bitte habt Verständnis dafür, es wird   eine -hoffentlich- sehr gute Methode werden um aus der Sucht heraus zu gelangen. Ich nutze dabei meine Erkenntnisse aus meiner Spielsucht und diversen Zwängen, von denen ich mich selbst geheilt habe. Lasst Euch überraschen!</strong></p>
<p>Dennoch will ich diesen Blog nicht schleifen lassen und deshalb lasse ich jemand anderen heute für mich sprechen und rauchfrei Tipps austeilen: <strong>Allen Carr. </strong></p>
<p>Er dürfte bei vielen Lesern  ja bestens bekannt sein, wer ihn noch nicht kennt, kann vorab meinen Artikel &#8220;<a title="Allen Carr Methode" href="http://nichtraucher-zigaretten.de/methoden/wie-funktioniert-die-easyway-methode-von-allen-carr/" target="_blank">Wie funktioniert die EasyWay Methode von Allen Carr</a>?&#8221; lesen.</p>
<p>Nun zum Thema:</p>
<p>Es handelt sich bei dem folgendem Text um eine freie Übersetzung eines englischen Allen Carr  Videos. Und zwar war Allen Carr vor ein paar Jahren als Gast auf Sky News zu sehen. Das Interview ist deshalb besonders  spannend, weil Allen Carr sich mit einer &#8220;Pharmatante&#8221; anlegt und sie -ja, nennen wir es mal- verbal püriert.</p>
<p>Los gehts!</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Der größte Killer unserer Zeit sind die Zigaretten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Ja, das stimmt. Es ist die ausgeklügelste Falle, die ich je gesehen habe. Leute tappen nichtsahnend hinein und kommen nicht mehr heraus. Vorallem Teenager fangen sehr früh an zu paffen und glauben, es sei das Grösste in der Welt. Wir müssen die Leute vor dieser genialen Falle warnen. Wenn wir  einer Maus den Mechanismus einer Mausefalle erklären, dann würde sie den Käse ebenfalls links liegen lassen. Genauso müssen wir bei den Teenagern vorgehen. Es muss ihnen genau erklärt werden, dass Zigaretten keine Entspannung erzeugen sondern nur Gefühle des Stress abbauen den sie selbt erzeugt haben. Jedes Mal, wenn Nikotin den Körper verläßt, erzeugt es Gefühle des  Unbehagens und den Wunsch auf eine nächste Zigarette. So wird die Gewohnheit aufrecht erhalten.</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Also, macht Nikotin jetzt eigentlich abhängig oder nicht?</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Vor gut hundert Jahren, als es noch keine  Fernsehsendungen zur gesundheitlichen Aufklärung gab, schnupften die Leute wie verrückt Tabak durch die Nase und konnten nicht aufhören damit. Und viele Leute  fragten sich einfach, warum das so ist. Es verhält sich -so wissen wir heute- genauso wie mit den Kokain-Schnupfern- sie genießen nicht das Schnupfen,  sondern sie wollen an das Kokain- wie es in den Körper kommt ist dabei zweitrangig. Heute wissen wir, dass es eine gefährliche  Drogensucht ist.<br />
Das Skurrile an der Sache ist jetzt, dass die Pharmaindustrie Nikotinplaster, Kaugummis und andere Produkte verkauft, die den gleichen Stoff beinhalten von dem die Patienten süchtig sind.  Nikotin hält das körperliche Verlangen aufrecht, was dazu führt, dass im Kopf des Rauchers der Wunsch nach einer Zigarette erhalten bleibt.</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Also, dann  sagen Sie, dass Nikotinpflaster eine schlechte Idee sind?</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Nikotin bleibt Nikotin.</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Moderatorin</strong></span>: Was meinen Sie dazu? [wendet sich zu der Nikotin-Ersatz-Therapie-Beraterin ]</p>
<p><span style="color: #ff6600;">NET-Beraterin</span>: Oh, nein, da  müssen wir aber widersprechen. Es gibt zahlreiche Studien darüber, dass Nikotin-Ersatz-Therapie extrem effektiv ist im Vergleich zu Willenskraftmethode oder kalten Entzug. Vorallem aber,  wenn Sie die Nikotin-Ersatz-Therapie mit Verhaltenstherapie kombinieren,  steigt die Erfolgsrate erheblich an.  Die Pflaster, Inhalierer und Kaugummis enthalten eine geringer dosierte Menge des Nikotins und können den Nikotinspiegel im Körper kontrollieren und die  Gewohnheit nach und nach brechen. Es ist eine  wissenschaftliche fundierte Methode der Raucherentwöhnung.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Es ist keine Nikotin-Ersatz-Therapie. Es ist eine reine Nikotin-Therapie. Sie geben  dem Patienten die Droge, von der er  loskommen will.  Und dieser Blödsinn verlängert die Entzugserscheinungen nur- es ist absoluter Schwachsinn!.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">NET-Beraterin</span>: Die Patienten erhalten zwar Nikotin, aber in geringeren Mengen. Damit können sie schrittweise den Entzug einleiten.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Können Sie mir die wissenschaftlich fundierte Erfolgsrate von Nikotin-Therapie nennen?</p>
<p><span style="color: #ff6600;">NET-Beraterin</span>: Die Erfolgsrate ist höher als bei bloßem Einsatz von Willenskraft im kaltem Entzug&#8230;[Carr unterbicht sie]</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Das lese ich auch immer in den Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Es ist 4-mal höher als&#8230;4-mal höher als was ?</p>
<p><span style="color: #ff6600;">NET-Beraterin</span>: 4-mal höher als die Willenskraft-Methode ohne Zuhilfenahme von Medikamenten.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Die Willenskraft-Methode funktioniert aber nicht. Die Erfolgsrate von Nikotin-Therapie ist somit 4-mal höher von Nichts!</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: lol.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">NET-Beraterin</span>: Nikotinpflaster sind wenigstens gesünder als weiterzurauchen.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Wir geben bei unseren Allen Carr Seminaren  eine Geldzurückgarantie. Und die greift nur bei  10 % aller Seminarteilnehmer- das heisst, wir haben eine Erfolgsquote von 90% (nach 3 Monaten) .  Damit unterscheiden wir uns von der Nikotin-Ersatz-Therapie  oder Pharmaindustrie- die können es sich niemals leisten soetwas wie eine Geldzurückgarantie anzubieten. Aber das ist ja eigentlich  ganz logisch: Wie soll  man denn auch von einer Droge entwöhnt werden, wenn  man sie weiter dem Körper zuführt?</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Was ist mit der Gewohnheit des Rauchens? Und was ist  mit dem physikalischem Bedürfnis eine Zigarette in den Händen zu halten? Können die Pflaster die nicht brechen?</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Nein, soetwas wie eine Gewohnheit existiert nicht. Rauchen ist keine Gewohnheit sondern eine Sucht. Wenn Sie als Engländer nach Europa reisen, dann wundern Sie sich anfangs vielleicht, dass alle auf der rechten Straßenseite fahren.  Sie können meistens aber sofort umschalten und haben keine Probleme damit die Gewohnheit des &#8220;Auf der linken Straßenseite zu fahren&#8221; zu durchbrechen, wenn sie die Gewohnheit brechen wollen. Dabei spielt es doch keine Rolle, ob jemand sein Leben lang in England auf der linken Seite gefahren ist oder gerade Fahranfänger ist. Ein Raucher kann nicht einfach mal so umschalten und dann Nichtraucher sein. Ein Teil im Gehirn der Raucher will rauchen und der andere aufhören. Es macht also keinen Sinn den Leuten zu erklären, weshalb sie aufhören sollten. Das wissen sie bereits.<br />
Mein Job ist es, den Leuten zu erklären warum sie rauchen. Man muss ihnen die Illusion nehmen, dass die Krücke Nikotin auch nur einen einzigen Vorteil hätte. Weiter muss man energisch aufzeigen, dass Nikotin-Ersatz-Therapie nicht funktionieren kann weil es sich bei Nikotinsucht nicht um eine Gewohnheit sondern um eine Drogenabhängigkeit handelt.</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Sie grenzen Ihre Methode ja von den Willenskraftmethoden deutlich  ab. Sie sagen, dass das Rauchen keine Vorteile hätte.. Egal weshalb man auch zur Zigarette greift: ob für die Entspannung, als Appetitzügler oder Stressbekämpfer im Job. Stimmt das?</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Ja, wir grenzen unsere Methode deutlich davon ab. Waren Sie jemals Raucher?</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Nein.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Es ist eigentlich so, dass wir sogar eine Menge  Willenskraft benötigen um Raucher werden zu können. Nikotin ist ein sehr starkes Nervengift- wer jung anfängt, fühlt sich nach  den ersten Zügen krank, schwindelig und muss husten. Man braucht also Willenskraft und eine gewisse Selbstüberwindung um überhaupt erst süchtig werden zu können. Ich will jetzt nicht arrogant wirken, daher beziehe ich mich jetzt nur mal auf andere Raucher und nicht auf mich selbst. Ich kenne eine Reihe von  Rauchern, die eine sehr starke Persönlichkeit aufweisen, Willensstärke haben und dennoch nicht von der Sucht loskamen. Die Annahme, man bräuchte Willenskraft beim Aufhören, liegt darin, weil die Leute annehmen, man müsste sich ohne Zigaretten Monate lang dreckig oder beraubt fühlen. Sie sehen das Aufhören als schwierig bis unmöglich an, dabei ist es lächerlich einfach! Sobald  nur der Wunsch nach einer Zigarette im Kopf gestrichen ist, ist das Aufhören tatsächlich ein Kinderspiel , weil Sie  dann ja keinen Grund mehr zum Rauchen haben. Noch besser: Es ist  genussvoll, dass man endlich ein Nichtraucher sein darf.</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Allen Carr sprach schon darüber wie ekelhaft es ist, wenn man Kids auf der Straße  sieht,  die sich eine Zigarette nach der anderen in den Mund stecken. Manchmal hat man doch wirklich den Eindruck, dass diese Kids aus Protest rauchen würden und gerade- weil sie wissen, dass es schädlich ist- zur Zigarette greifen. Wie ist Ihre Strategie dagegen? [wendet sich zur NET-Beraterin]</p>
<p><span style="color: #ff6600;">NET-Beraterin</span>: Wir unternehmen große Anstrengungen das Rauchen bis hin zum gesellschaftlichen Tabu zu demoralisieren. Und Rauchen ist erfreulicherweise ein rückständiger Trend, in England rauchen 75% der Bevölkerung nicht. Und die Kinder sollten in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen einfach noch besser und umfangreicher aufgeklärt werden. Z.B.  dass in England die meisten Menschen an den Folgen des Rauchens sterben. Gesundheitspolitik, Öffentliche Aufklärung und Bildung tragen dazu bei,  dass das Rauchen als nicht normales Verhalten betrachtet wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Moderatorin</strong>: Aber wieso rauchen dann immer  noch so viele Kinder?</p>
<p><span style="color: #ff6600;">NET-Beraterin</span>: Das beruht  in großen Teilen der Bevölkerung auf Unwissenheit. Rauchen ist etwas ekliges und keine normale Tätigkeit, der man einfach mal so aus Spaß  nachgehen kann. Wir brauchen bis hinein in alle Bildungsschichten nur ausreichend Informationskampagnen  über die Folgen des Rauchens aufrecht erhalten und die Jugend kann vom Rauchen abgehalten werden.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Das funktioniert aber nicht- das ist Fakt. Die Kids rauchen trotzdem.</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Wie kann man denn Kinder vom Rauchen fernhalten?</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Indem man ihnen den Mechanismus der Nikotinfalle erklärt. Anfangs verführen psychologische Gründe  die  Kids zum Rauchen, weil es in diesen Gruppen als cool oder mondän gilt zu rauchen. Sie greifen dann  das 1. Mal zur Zigarette und sie schmeckt natürlich widerlich-daher glauben sie, sie könnten von diesem Kraut niemals  abhängig werden. Wenn sie das 2. Mal zur Zigarette greifen, sind sie bereits gefangen weil der pharmakologische Effekt des Nikotins greift.</p>
<p><strong>Moderatorin</strong>: Angenommen, ich würde heute mit dem Rauchen aufhören wollen, wie sollte ich mich dann Ihrer Meinung nach fühlen?</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Allen Carr</span>: Man sollte sich freuen, dass man nicht mehr rauchen muss- ist es  nicht wunderbar, ich bin endlich frei!<br />
Sie werden für etwa 3 Tage zwar ein unbestimmbares Gefühl, vergleichbar mit Hunger, aber doch kein Schmerz, verspüren. Aber ist dieses Verlangen erst einmal gewichen, fühlen Sie sich frei.  Frei von dem Verlangen nach Zigaretten und frei von den Ängsten man könnte ohne Zigarette nicht überleben. An diesem Panikgefühl, das z.B.  bei leeren Schachteln immer so leicht aufkommt, leiden Raucher ein Leben lang. Und dabei weiss ich doch wie kein anderer:<br />
Alle Raucher wollen  frei sein!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Quelle:</strong> <a title="Allen Carr 2" href="http://www.youtube.com/watch?v=kjW-R1tZfyE" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=kjW-R1tZfyE</a></p>
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		<title>Entzugserscheinungen per Knopfdruck ausschalten</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 22:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[entzugserscheinungen]]></category>
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		<description><![CDATA[ Simon Howden    
Entzugserscheinungen sind etwas ganz natürliches am Rauchstopp. Jeder Exraucher , der heute rumläuft,  hat die Entzugsphase überstanden und jeder Exraucher ist mächtig stolz auf diesen Erfolg. Alle Raucher entwickeln ihre ganz individuellen Strategien um den Entzugsstress so gering wie möglich  zu halten. Manche versuchen ihre Entzugserscheinungen zu genießen indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rahmen"><img class="alignright size-full wp-image-1509" title="Rauchen ist Selbstmord!" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2010/04/gestorben.jpg" alt="Rauchen ist Selbstmord!" /><span><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=404"> Simon Howden  </a> </span> </div>
<p>Entzugserscheinungen sind etwas ganz natürliches am Rauchstopp. Jeder Exraucher , der heute rumläuft,  hat die Entzugsphase überstanden und jeder Exraucher ist mächtig stolz auf diesen Erfolg. Alle Raucher entwickeln ihre ganz individuellen Strategien um den Entzugsstress so gering wie möglich  zu halten. Manche versuchen ihre Entzugserscheinungen zu genießen indem sie sich die Schmacht als kleines Monster vorstellen, das es auszuhungern gilt. Andere wiederum stellen sich vor sie wären einfach woanders , also an einem schöneren Ort, wann immer sich das quälende Verlangen einstellt. Manche lenken sich ab indem Sie Fernsehen gucken, Computer spielen und Zeitung lesen und wieder andere begegnen dem &#8220;Nikotinmonster&#8221; mit Sport. Neben den Strategien variieren auch die persönlichkeitsspezifischen Reaktionen der Personen. Der eine wird unruhig, fängt an wildes Zeug zu quasseln und der andere wird ganz ruhig und zieht sich zurück um allein zu sein.</p>
<p>Entzugserscheinungen sind objektiv gesehen ein Gefühlszustand. Wie wir ihn bewerten entscheidet ein Stück darüber wie wir ihn erfahren. Für die meisten Menschen sind sie aber eine negative Erfahrung die  es schnell zu überwinden gilt.   Heute möchte ich Dir einen relativ neuen Trend vorstellen mit dem man Entzugserscheinungen angeblich per Knopfdruck ausschalten kann.</p>
<p>Die sogenannten &#8220;Klopftechniken&#8221; können helfen die Nerven zu beruhigen. Hierbei klopft man sich solange auf das Brustbein bis der Schmachter deaktiviert wird. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Methode des Klopfens weil ich darin sehr viel Potential für die Raucherentwöhnung sehe, auch wenn sie von der Wissenschaft abfällig als &#8220;Pseudowissenschaft&#8221; abgetan wird.</p>
<p>Zurzeit lese ich das Buch &#8221; <strong>Der unwiderstehliche Drang. Süchte und was Sie dagegen tun können</strong>&#8221; von Roger J. Callahan .  Roger Callahan war einer der ersten Psychotherapeuten die Klopfakupressur mit Psychotherapie kombinierten. Und wie das bei allen erfolgreichen Menschen der Fall ist, wird er viel kritisiert und noch häufiger kopiert. Die <em>Gedankenfeldtherapie</em> oder auch &#8220;psychologische Akupunktur&#8221; ist absolut genial! Es handelt sich um eine sehr kurze Therapie mit unglaublichen Erfolgsraten (über 90%). In Lifeshows der USA  konnte Roger Callahan schwer süchtige Menschen mit seiner &#8220;TFT-Methode&#8221;  innerhalb von Minuten heilen und erbrachte damit den Beweis wie mächtig das Werkzeug “TFT” wirklich ist! Nach Callahan existiert ein &#8220;körperliches Energiesystem&#8221; welches durch Stimulation der richtigen Körperenergiepunkte (Meridianpunkte ) ins Gleichgewicht gebracht werden kann.  Diese Akkupunktur-Punkte sind aus der traditionelle chinesische Medizin seit Urzeiten bekannt. Neu ist jetzt nur, dass sie  in die klinische Psychologie und Kinesiologie integriert werden. Dabei gilt es eine Liste mit vorgegebenen Anweisungen von oben nach unten abzuarbeiten. Man soll dabei unter anderen die Augen schliessen, die Augen nach außen drehen, die Augen in umgekehrter Richtung rollen, ein Lied summen, anfangen zu zählen und noch andere -für den Laien sinnlos erscheinende &#8211; Dinge tun. Zugegeben, Callahans Methode mutet auf den ersten Blick etwas merkwürdig an, aber sie ist auf jeden Fall kreativ, innovativ und wohl auch höchst effektiv. Callahan hat weitere Begriffe geprägt, wie die sogenannte Eigensabotage. Dieser Terminus ist eigentlich selbsterklärend und jeder Süchtige wird eine gewisse Ambivalenz im eigenen Verhalten schon festgestellt haben. Als ich damals an Spielsucht litt, habe ich das Computerspiel &#8220;Halo&#8221; unzählige Male deinstalliert um es wenige Zeit später erneut zu installieren. Jeder Süchtige arbeitet gegen sich und das hat R. Callahan erkannt und bietet hier  ebenfalls eine schnelle Behandlungsform an um die &#8220;Eigen-Sabotage umzukehren&#8221;. Und das ist wirklich interessiert, denn wer an Eigensabotage leidet, der wird immer wieder rauchen, selbst wenn er gar keine Entzugserscheinungen mehr leidet. Nur um sich selbst zu schaden. Die Eigensabotage würde demnach auch schlüssig erklären weshalb Raucher trotz Medikamenteneinnahme die jegliche Entzugserscheinungen blockieren, nicht aus der Suchtfalle entfliehen können. Ich war immer schon lange sicher, dass es nicht die Entzugserscheinungen sind weshalb man nicht so ohne weiteres aufhören kann. Daher gehe ich mit den Erkenntnissen von Roger Callahan auch gerne konform. Außerdem ist die Gedankenfeldtherapie eine günstige Nichtraucher-Methode  weil man bis auf das Buch keine weiteren Hilfsmittel benötigt. Die körperlichen Beschwerden wie z.B. der Suchtdruck werden gedanklich fokussiert und im Anschluss wird mit  den Fingerkuppeln auf bestimmte Körperklopfpunkte (z.B. die Handkante) geklopft was die Beschwerden auslöschen soll.</p>
<p>Das Buch ist ein absoluter Kauftipp und kann hier erworben werden:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3924077290?ie=UTF8&amp;tag=martinhamann-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3924077290">Der unwiderstehliche Drang. Süchte und was Sie dagegen tun können</a><img style="border-bottom-style: none !important; border-right-style: none !important; margin: 0px; border-top-style: none !important; border-left-style: none !important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=martinhamann-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3924077290" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Welche Methode ist die beste f&#252;r mich?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 10:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[renjith krishnan 
Es gibt dort draußen bestimmt genauso viele Rauchstopp-Methoden wie es Menschen auf dem Erdball gibt. Beispielsweise schwört vielleicht dein Onkel  oder deine Tante  darauf, dass die beste Methode das Rauchen sein zu lassen darin besteht, sich von Tag zu Tag mit kleinen Belohnungen zu “mogeln”. Ein anderer Verwandter oder Kollege hat es mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rahmen"><img title="Toter Raucher" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/images/toterraucher.jpg" alt="" width="125" height="200" /><span><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=721">renjith krishnan </a></span></div>
<p>Es gibt dort draußen bestimmt genauso viele Rauchstopp-Methoden wie es Menschen auf dem Erdball gibt. Beispielsweise schwört vielleicht dein Onkel  oder deine Tante  darauf, dass die beste Methode das Rauchen sein zu lassen darin besteht, sich von Tag zu Tag mit kleinen Belohnungen zu “mogeln”. Ein anderer Verwandter oder Kollege hat es mit Lasertherapie geschafft und bezeichnet dies als die beste Methode zur Raucherentwöhnung.  Andere rauchen jetzt “nur” noch Kräuteretten oder E-Zigaretten. Und das dürfte  recht interessant sein, denn das heißt wiederum, dass da draußen noch unbekannt Methoden existieren,  die  noch gar nicht entdeckt oder vermarktet worden sind. Eine Chance auf Freiheit wartet darauf von Dir entdeckt zu werden! Gutes Beispiel ist die Allen Carr Methode (THE EASYWAY). Allen Carr galt lange Zeit als “Schwätzer” oder Scharlatan mit seiner verblüffend einfachen Methode, bis sie dann schließlich bekannt wurde und er Weltruhm dafür erntete. Die Kunst beim Aufhören besteht also vielleicht nur darin, sich auf die Suche zu machen um dann endlich  “seine” Methode fürs Rauchen Aufhören  zu finden.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch die Kombination mehrerer Methoden die zum Erfolg führen können. Oftmals scheitern Methoden nämlich daran, weil sie sich nur auf eine Facette der Nikotinsucht fokussieren. Pflaster z.B. blockieren nur das Körperliche Verlangen , lassen aber die psychische Komponente völlig außen vor. Verhaltenstherapie vermag nicht den Suchtdruck in den Griff zu kriegen. Alternative-Heilmedizin in Verbindung mit Verhaltenstherapie und Nikotin-Kaugummis könnte also für so manchen Raucher der Weg in die Freiheit bedeuten.</p>
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		<title>Wie funktioniert die EasyWay Methode von Allen Carr ?</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 19:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Allen Carr]]></category>
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		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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Allen Carr´s Easyway-Methode: Gibt es da wirklich einen „einfachen Weg“ um mit dem Rauchen aufzuhören? Wollen wir uns diese interessante Methode doch mal genauer anschauen&#8230;
&#8230;Die EasyWay Methode besteht -nach Allen Carr – darin, sein Buch „Endlich Nichtraucher“ zu lesen und sich strikt an alle seine Anweisungen zu halten. Das klingt ja einfach. Ja, fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442170125/martinhamann-21"><img border="0" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/images/allencarr.jpg" class="cont"></a> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Allen Carr´s Easyway-Methode: Gibt es da wirklich einen „einfachen Weg“ um mit dem Rauchen aufzuhören? Wollen wir uns diese interessante Methode doch mal genauer anschauen&#8230;</strong><br />
<strong>&#8230;Die EasyWay Methode besteht -nach Allen Carr – darin, sein Buch „Endlich Nichtraucher“ zu lesen und sich strikt an alle seine Anweisungen zu halten. Das klingt ja einfach. Ja, fast schon zu einfach!  Ich habe das Buch gelesen und möchte meinen Eindruck in diesem Blogpost zusammenfassend wiedergeben. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist Allen Carr ein sehr erfolgreicher Mann gewesen und hat Millionen von Büchern und andere Medien verkauft. Das verdient eigentlich Respekt, aber  wie das im Leben nun mal so ist –   „Einen Toten Hund tritt man nicht“ &#8211; hat er deshalb besonders viel Kritik einstecken müssen. Kritikerstimmen behaupteten Dinge wie: „Wenn Du bereits weißt, dass dich Zigaretten nicht schlauer, sexier oder entspannter machen, dann kannst Du aus diesem Buch überhaupt nichts lernen!“. Ich maße mir nicht zu, Allen Carr hier kritisieren zu wollen, gleichsam möchte ich aber auch objektiv bleiben und den Carr-Kritikern Raum lassen. Es ist nämlich nicht alles falsch, was gegen Allen Carr´s Methode geschrieben wurde.<br />
Einige seiner &#8220;Thesen&#8221; wurden auch schon wieder widerlegt und dennoch: Die „EasyWay-Methode“ erzielt in Nichtraucherkursen eine Erfolgsquote von über 50 % &#8211; Das ist sehr viel. (Im Vergleich das neueste Nikotinentwöhungs-Medikament: Champix (Kosten: ab 50 EUR ) erzielt nach einem Jahr Erfolgsraten von 30-40 % ). Auf der anderen Seite: Wer 249 EUR für ein Allen Carr Nichtraucher Seminar ausgibt, der muss wirklich schon sehr verzweifelt sein. Aber solche Personen sind es dann auch, die es wirklich wollen, und die erzielen in einem Seminar sowieso  immer eine höhere Erfolgsrate wie Leute mit einer „Aufhören-kann-ich-auch-noch-morgen-Einstellung.<br />
Ich glaube aber auch, dass bei unsichere Rauchern, die an der Wirkung von Zigaretten schon längere Zeit zweifeln, das Buch ebenfalls eine Hilfe sein kann. Denn immerhin geht Herr Carr nicht gerade zimperlich mit Tabakkonzernen, „Angeblichen Nichtraucher Experten“, Ärzten, Rauchverhalten allgemein, Nikotinersatzstoffen und Zigaretten sowieso ins Gericht. Und wer schon immer vermutet hat, dass Rauchen eine Krankheit sein könnte, der findet volle  Zustimmung in Carr´s Büchern , wo immer wieder zum großen Rundumschlag  gegen alles, was Carr nicht mag, ausgeholt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Leser behaupten, dass das Buch „Endlich Nichtraucher“ wie durch Hypnose auf magische Art und Weise dafür sorgen wird, dass jeder Nichtraucher wird. Daran glaube ich persönlich gar nicht, das kann kein Buch auf dieser Welt tun. Zumindest lag „Endlich Nichtraucher“ kein Zauberstab bei (obwohl&#8230; das  könnte eine ganz nette  Geschäftsidee sein.. grins ) . :)<br />
Das Buch  wird dich nicht wie durch Zauberei in einen Nichtraucher verwandeln, aber seine Stärke besteht eben darin, dass es sehr informativ und unterhaltsam geschrieben ist und Dir somit energisch aufzeigt, weshalb Du überhaupt rauchst. Allen Carr versteht es nämlich wie kein Anderer die an Zigaretten belegten Mythen wieder  zu entmystifizieren . Das macht das Buch (übrigens in Ich-Perspektive verfasst ) auch so einzigartig: Seine klaren und gut verständlichen Argumente sind einfach einprägsam. Und ich bin nicht der Einzige, der das so empfindet. Schaut man sich einmal die Kunden-Rezensionen auf Amazon  an, findet man viele Äußerungen die ganz ähnlich positiv behaftet sind. Auf Amazon.de  wurden seit dem Erscheinen der deutschen Ausgabe des Buches (1. Dezember 1992 ) fast 500 Bewertungen geschrieben. Und über 400 Leser gaben 5 Sterne ab! Auf Amazon.com wurden fast 600 Bewertungen zur englischen Ausgabe abgegeben. Und über 500 Leser gaben  5 Sterne ab! Das kann ein Buch nur schaffen, wenn es extrem wertvolle und auch nützliche Informationen bietet. Ok, das Buch hilft mir also zu verstehen, warum ich  rauche.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hilft es mir aber auch, indem es mir zeigt  WIE ich mit dem Rauchen aufhören kann? </strong><br />
Ganz ehrlich? Ich glaub´s nicht. Als ich das Buch „Endlich Nichtraucher“ gelesen hatte, war ich mit meiner eigenen Methode  (Methode 7) ja schon von der Sucht geheilt gewesen. Daher kann ich nicht 100 % -ig sagen, ob es mir nicht doch irgendwo geholfen hätte. Wie gesagt, ich glaube nicht an irgendwelche Zauberkräfte des Buches oder dieser Methode. Überhaupt finde ich den Begriff „Methode“ auch ein wenig zu sehr übertrieben, denn um als eine echte Methode anerkannt zu sein, bietet es mir einfach nicht genug. Abgesehen natürlich von den beiden „genial-einfachen“ und „einfach-genialen“  Anweisungen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.</strong>Entscheide dich  nie wieder eine Zigaretten anzuzünden<br />
<strong>2.</strong>Wann immer Du an Zigaretten denkst, sage zu Dir selbst :Juhhu, ich bin frei!“</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr simplifiziert meines Erachtens an vielen Stellen (Die Suchtmechanismen sind komplizierter wie im Buch dargestellt ) so viel   und es ist -auch wenn es fester Bestandteil der Methode sein soll- sehr repitativ. Aber wenn man ein Hilfsmittel sucht um seine Motivation zum Rauchstopp einmal ordentlich anzufeuern, dann führt kein Weg an Allen Carr´s Buch vorbei. Wie gesagt, das Nichtraucher Buch ist und bleibt unheimlich erfolgreich: Seit dem Ersterscheinen im Jahre 1985 wurden über 10 Millionen Bücher verkauft. Was ich persönlich recht interessant finde, war Allen Carr´s Lebensgeschichte. Er war vorher seiner Zeit als Bestseller Autor /Nichtrauchertrainer und Weltverbesserer ein  gestresster Wirtschaftsprüfer gewesen, der täglich 80-100 Zigaretten brauchte um in diesem langweiligen Job überleben zu können. Seine Nikotinsucht wurde er wie durch Zauberei mit einer einzigen Hypnosesitzung los. Komischerweise schreibt er diese Errungenschaft aber nicht dem Hypnotiseur gut, denn er betont ironisch, dass er nicht „wegen“ der Hypnose mit dem Rauchen aufgehört hat, sondern „trotz“ der Hypnose. Und nach diesem „Wunder“ , was  da geschah, versuchte Allen Carr verbissen herauszufinden, warum es so leicht gewesen war mit Rauchen aufzuhören und weshalb es früher so schwer erschien. Allen Carr brauchte -nach eigenen Angaben – sehr lange um den „geheimen Zahlencode“ zu entdecken, der die Tür zum „Gefängnis“ öffnet, in dem da angeblich alle Raucher festsitzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Geheimcode ist die EasyWay-Methode von Allen Carr. (Anmerkung:  Liebe Leser, ich bin nicht verrückt, sondern zitiere hier nur aus Allen Carr´s Buch) .</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ok, wie geht Allen Carr vor um die Leser zum Nichtraucher zu machen?</strong><br />
Die Carr Methode versucht einen anderen Weg zu gehen, wie ihn andere Raucherentwöhnungskurse mehr oder weniger erfolgreich gegangen sind. So gehört es zum Grundprinzip der Allen Carr Methode, dass man nicht versucht Gründe zu finden, wieso man mit dem Rauchen aufhören sollte, sondern man sollte sich stattdessen  fragen, warum rauche ich eigentlich? Nach Allen Carr existieren keine Vorteile beim rauchen, der einzige Grund weshalb Menschen rauchen liegt darin begründet, dass sie nicht aufhören können. Das wiederum begründet der Autor damit, dass alle Raucher &#8211; neben der Tatsache, dass sie süchtig sind- Opfer einer weltweiten „Gehirnwäsche“ wurden. Eine Gehirnwäsche, die durch den leichtfertigen und glorifizierenden Umgang unserer Gesellschaft mit dem Tabakkonsum entstanden ist und großes Unheil angerichtet hat. Die Zigarette wurde entwicklungsgeschichtlich nur mit positiven Assoziation von coolness, sexy-attitude, Emanzipation, und anderen Mythen belegt, was dazu geführt hat, dass unsere natürliche Skepsis dieser gefährlichen Droge gegenüber verloren gegangen ist.   Auch wenn sich das alles sehr nach einer Verschwörungstheorie anhört, könnte doch etwas dran sein an den mutigen Behauptungen des Autors.<br />
Warum investiert die Tabakindustrie Milliarden in Tabakwerbung? Warum sind coole Schauspieler in Hollywoodstreifen fast immer nur mit einer Zigarette im Mundwinkel zu sehen (Aktuelles Beispiel ist der Film Avatar)? Werbung und Filme haben eine Sache gemeinsam: sie arbeiten mit Emotionen. Und wenn wir uns Tausende von Bildern mit fröhlichen Rauchern angesehen haben, dann kann das vielleicht wirklich dazu führen, dass unser Gehirn davon betroffen wird. Und wenn wir überzeugt wurden, dass Zigaretten nützlich sind, greifen wir in schwachen  Momenten  doch viel eher zum Portemonnaie um die nächste Packung zu kaufen. Beispiel: Wenn ich überzeugt bin, dass mich Zigaretten beruhigen, dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann ich in Streßsituation wieder anfange zu rauchen, obwohl ich doch aufhören wollte.  Allen Carr versteht es sehr gut, diese ganzen Suchtmechanismen aufzuklären: Der gestresste Raucher wird durch Zigaretten nur noch gestresster. Er ist immer gestresster wie ein Nichtraucher. Die Zigaretten helfen nur dabei den zusätzlichen Stress (den sie selbst erzeugt haben) wieder abzubauen. Mehr kann die Zigarette nicht. Der Raucher glaubt durch diesen „Zigaretten-Trick“ allerdings, dass die Zigarette wirklich gegen Stress helfen könnte.  Wenn er nun ans Aufhören denkt, bekommt er Angst, denn dann müsste er ja auf seine „Krücke“ gegen Stress verzichten. Der zusätzliche Stress , der durch diese Ängste ausgelöst wurde, zwingt ihn jetzt dazu noch mehr zu rauchen.  Wer einmal aus diesem Gefängnis der Täuschungen ausgebrochen ist, der begreift schnell, dass es niemals etwas gab, dass   man jemals hätte aufgeben müssen. Und wenn man keine Vorteile mehr beim Rauchen sieht, dann wird das Aufhören ganz leicht eben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ok, wie funktioniert die EasyWay Methode von Allen Carr? </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"> Man soll mit einer offenen mentalen Einstellung das Buch bis zum Ende durchlesen. Einige wichtige Passagen des Buches werden desöfteren  wiederholt- das soll angeblich die „Gehirnwäsche rückgängig  machen“. Sobald die Gehirnwäsche ausgelöscht wird, soll man gegen Ende des Buches  „ Die Letzte Zigarette“ rauchen. Jetzt werdet Ihr Euch bestimmt Folgendes fragen: Was ist denn   mit den schrecklichen Entzugserscheinungen? Tja, nach Allen Carr´s ist die physische Abhängigkeit nicht nur leicht zu überwinden, sondern sogar genussvoll, denn man darf sich endlich befreit fühlen vom bösen „Nikotinmonster“. (Anmerkung: Das ist nicht meine Wortwahl, sondern das hat Allen Carr wirklich so geschrieben-kein Scherz!).<strong> Deshalb auch gleich meine ehrliche Meinung dazu:</strong> Glaubt Allen Carr wirklich allen Ernstes, dass sich die positiven „Zigaretten-Emotionen“, die durch  Milliarden-schweres Werbebudget  der Tabakkonzerne in Jahren aufgebaut wurden, durch ein paar sich wiederholender Text-Phrasen auslöschen lassen? Dass die körperliche Nikotinabhängigkeit, ausgelöst durch die am schnellsten abhängig machende Droge der Welt, einfach zu überwinden ist, wenn ich mir ein „Nikotinmonster“ vorstelle? Sorry, Herr Carr, aber das ist einfach Schwachsinn!</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Leitstern des Buches ist es, den Leser bezüglich der Wirkungsweise von Nikotin  aufzuklären – das ist auch gut gelungen und ich stimme weiter vielen der „Carr Argumenten“ zu, weil sie einfach logisch-plausibel klingen. Ich glaube auch, dass das Aufhören einfach sein kann, wenn man es will und das akute Entzugssyndrom überwunden ist. Was ich aber keinesfalls glaube, ist, dass Allen Carrs nicht einen einzigen Tag Entzugserscheinungen gehabt haben soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Das eigentliche Problem aufzuhören besteht doch darin, überhaupt erstmal anzufangen um dann die „Kette“ zu unterbrechen und eine liebgewonnene Gewohnheit aufzugeben. Und die Abhängigkeit zu überwinden, ist noch mal ein ganz anderer Gegner und da hilft mir die Vorstellung eines „kleines Nikotinmonstern“ kein Stück weiter. Das ist, wie gesagt, einfach nur Schwachsinn.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Aufhören ist bestimmt nicht so leicht wie in dem Buch beschrieben- zumindest nicht für alle Menschen, denn jeder ist anders. Ok, wir sind alle nicht dumm- wir können lesen und Informationen verstehen. Wir sind aber keine Computer oder zum Leben erwachte Roboter. Neben dem Gedächtnis für Informationen weisen alle Menschen ein „emotionales Gedächtnis“ auf. Dieses Gedächtnis ist evolutionsgeschichtlich viel älter als das „Rationale-Gedächtnis“. Wenn ich mit der Zigarette Positives assoziiere, wie z.B. Entspannung und Geselligkeit, denn reicht mir die nackte Information, dass ich „mit dem Rauchen den Zustand eines Nichtrauchers erreiche“ nicht aus um mich vom Rauchen abzuhalten. Menschen verarbeiten Informationen und Emotionen in verschiedenen Gehirnbereichen. Wenn ich jetzt eine Zigarette rauchen möchte, dann wägt das „emotionale Gedächtnis“ ab und nicht das „rationale Gedächtnis“. Allen Carr zielt aber einseitig nur auf das „rationale Gedächtnis“ ab und beachtet das „emotionale Gedächtnis“ kaum bis gar nicht.  Und das erntet mein Unverständnis. Gut, das „Rationale Gedächtnis“ saugt alle Informationen auf, die im Buch „Endlich Nichtraucher“ stehen. Es sorgt dafür, dass wir aufhören wollen. Es mag wohl auch dafür sorgen,  dass wir den Rauchstopp gründlich vorbereiten (alle Aschenbecher wegschmeißen, und anderes Rauchfrei-Tipps-Blabla beherzigen) und uns Nikotinkaugummis oder Champix kaufen. Aber bewahrt uns das „Rationale Gedächtnis“   auch davor, z.B.  in kritischen Momenten  nicht doch zu rauchen? Ich glaube nicht, denn meine Erfahrung hat mir oft genug das Gegenteil bewiesen. Das Verlangen auf eine Zigarette ist nämlich im „Emotionalen Gedächtnis“ gespeichert und das ist nun mal entwicklungsgeschichtlich viel älter. Das heisst, das Verlangen bleibt, auch wenn wir das Buch 10 Mal oder  öfter gelesen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich persönlich finde, dass Allen Carr bei einigen wichtigen Punkten einfach versagt hat. Beispiel: Zum Ende des Buches beschreibt Allen Carr wie frustriert er doch ist , wenn Raucher Schwierigkeiten beim Aufhören haben und es nicht leicht finden. (Ich muss hier wirklich fragen, für wen war es bitteschöne keine Herausforderung damit wieder aufzuhören? ) . Ein Hauptgrund weshalb sich manche Raucher das Aufhören  angeblich so schwer machen, liegt darin begründet, weil sie seine Anweisungen missverstanden haben. Und hier ist die Antwort, die Herr Carr allen gibt, die aufgehört haben aber ungeheuerlicher weise wagen einen Hauch von  Entzugserscheinungen zu verspüren:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Dann sind Sie sehr dumm. Wie können Sie behaupten, „Ich will ein Nichtraucher sein“ und gleichzeitig sagen „Ich will eine Zigarette“ ? Das ist ein Widerspruch. Wenn Sie sagen, „Ich will eine Zigarette“, dann sagen Sie damit, „Ich will ein Raucher sein“. Nichtraucher wollen keine Zigaretten.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es soll aber gar nicht mal so unüblich sein, dass süchtige Personen im Entzug durchaus hin und wieder mal das Verlangen auf die Droge verspüren. Der oben stehende Ausschnitt aus Allen Carr´s Buch (frei von mir wiedergegeben) zeigt ganz deutlich, dass der Autor vorwiegend auf das „Rationale Gedächtnis“ abzielt und sogar bereit ist, die Intelligenz des Rauchers in Frage zu stellen. Ich kann mir nach bestem Gewissen nicht vorstellen, wie mir das weiterhelfen sollte, wenn ich das unstillbare Verlangen auf eine Zigarette verspüren würde. Was man wirklich braucht, sind funktionierende Werkzeuge um das Verlangen nach Drogen an ihrem Entstehungspunkt („emotionale Gedächtnis“)  angreifbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch kann ich mich an dieser Stelle   einer gewissen  Bewunderung Allen Carr´s Brillianz nicht erwehren: Denn Herr Carr sagt dem Leser hier nicht direkt  &#8220;höre mit dem Rauchen auf!&#8221; sondern er  impliziert es dem Raucher unterschwellig, indem ihm suggeriert wird, dass er dumm ist, wenn er rauchen will. Da niemand dumm sein möchte bzw. jeder sich für schlau hält, trifft diese Suggestionsform bei den meisten auch voll ins Schwarze. Dieser &#8220;Trick&#8221; dürfte auch bei anderen Problemen des Alltags nützlich sein,  z.B. könnte man in einer Diät wie folgt argumentieren :</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hast Du da gerade etwa diese Schokotorte gegessen? Dann bist Du sehr dumm! Wie kannst Du behaupten, &#8220;Ich will schlank sein&#8221; und gleichzeitig sagen &#8220;Ich will eine Schokotorte essen&#8221;? Das ist ein Widerspruch. Wenn Du sagt, &#8220;Ich will eine Schokotorte essen&#8221;, dann sagst Du damit, &#8220;Ich will ein Dicker sein&#8221;.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>Vorteile und Nachteile der Easy Way Methode / Endlich Nichtraucher von Allen Carr</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li> Das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr liefert nützliche Information über Nikotin und Drogenabhängigkeit.Außerdem entschlüsselt es die Gründe, weshalb Menschen überhaupt rauchen. Denn fast immer raucht man nur, um ein Problem zu beseitigen, dass ohne die Droge erst gar nicht  entstanden wäre. (Stress, Unlust, Langeweile,etc.) .</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Buch richtet sein Augenmerk außerdem auf einen oft übersehenden Aspekt des Rauchstopps. Einer der Gründe, der vielen Rauchern das Aufhören erschwert, liegt darin begründet, dass man sich fragt „Warum sollte ich mit dem Rauchen aufhören?“ anstatt sich einfach zu fragen „Warum rauche ich überhaupt?“. Bei der ersten Frage sieht man sich selbst noch als Raucher, der gute Gründe zum Weiterrauchen hat und nur überlegt aufzuhören; Doch bei der zweiten Fragestellung betrachtet man das Aufhören schon eher aus der Sicht eines werdenden Nichtrauchers und damit ist quasi schon die erste Brücke in die Nichtraucherwelt geschlagen, was die Sache einfach werden läßt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Allen Carr vermag es mit einzigartigen rhetorischen Kunstgriffen, dem Raucher das &#8220;Nichtrauchen-Wollen&#8221; einzusuggerieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Easyway-Methode kann euphorisch machen, denn man wird in die Position eines Wartenden versetzt, der dem  &#8220;Gefühl der Freiheit&#8221; sehnsüchtig entgegen fiebern darf.</li>
</ul>
<ul>
<li>Allen Carr hat aus dem Rauchstopp eine kleine Religion gemacht.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Einer der Haupt-Nachteile der „EasyWay Methode“ ist es, dass sie eigentlich zu wenig bietet um sich „Methode“ nennen zu dürfen. Ok, Herr Carr hat ein sehr unterhaltsames Buch geschrieben und einige sehr gute Ideen eingebracht, aber unter Methode verstehe ich &#8211; unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten- etwas ganz anderes.<br />
Allen Carr beschreibt zwar sehr gut, was man braucht um das Rauchen aufhören als leicht zu empfinden, aber er bietet mir einfach zu wenige Tools um das real auch zu schaffen. Nicht jedem Menschen hilft die Vorstellung von einem kleinen oder großen Nikotinmonster im Kopf oder Körper. Was auch immer der Autor damit zum Ausdruck bringen wollte, ich finde es albern und kindisch.</li>
</ul>
<ul>
<li>Allen Carr fokussiert sich zu sehr auf das „Rationale Gedächtnis“ des Menschen  und vernachlässigt das -für den Rauchstopp aber so wichtige &#8211; „Emotionale Gedächtnis“. Alle Menschen, die die Informationen von „Endlich Nichtraucher“ nicht ins „Emotionale Gedächtnis“ überführen können, für die wird der Rauchstopp alles andere aber niemals „easy“. (erklärt auch, weshalb es 50 % nicht schaffen )</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Der Autor scheint etwas selbstverliebt in seine „Methode“ (Dem „Heilmittel gegen Lungenkrebs“) zu sein. Aus seinem egozentrischen Weltbild (Ich will nicht „Wahn“ sagen) heraus,  versucht er Menschen von wissenschaftlich anerkannten Methoden zur Raucherentwöhnung wie „Nikotinersatz“ oder „Hypnose“   abzubringen. Es gibt aber nun mal  Menschen- ja , Allen Carr gehört selbst dazu- bei denen hat z.B. Hypnose sehr gut funktioniert  und ich glaube auch, dass es eine Hilfe für sehr &#8220;schwere Fälle&#8221;  sein kann. Weiter scheint  Allen Carr eine instinktive Abneigung gegen Nikotinersatz-Therapie zu haben. Er sagt, dass Menschen nicht „wegen sondern trotz“ Nikotinersatzmittel aufgehört haben.<br />
Ich glaube zwar auch, dass sich der Hauptkampf im Kopf des Drogensüchtigen während des Entzugs abspielt, aber es gibt wissenschaftliche Studien, die beweisen konnten, dass psychologische Beratung /Verhaltenstherapie in Verbindung mit NET die Erfolgsrate steigern konnten. Es gibt immer verschiedene Wege um die Sucht zu überwinden, aber die Nikotinersatz-Therapie hat ja auch nie behauptet die beste Methode auf diesem Planeten  sein zu wollen.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Wie ich schon erwähnt hatte, ist das Buch, was  psychologische Aspekte betrifft, einfach zu unsensibel und repitativ. Anstatt gefühlvoll auf die Belange von Rauchern einzugehen, wird mit der „Holzhammer-Methode“ versucht, Informationen in die Köpfe seiner  Leser einzutrichtern. Man stelle sich einen depressiven Menschen vor, der Kummer leidet weil ihm seine letzte Stütze genommen wurde und jetzt muss er sich hinzu noch anhören „Sie sind sehr dumm!“. Wer also Angst hat, depressiv zu werden, wenn er nicht mehr rauchen darf oder wenn jemand  Hilfe und Rat    bei der Kummerbewältigung sucht, für den ist das Buch nutzlos und provozierend, ja sogar gefährlich.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meine Empfehlung</strong><br />
Die meisten Raucher werden einen Vorteil aus dem Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr ziehen, da bin ich mir sogar sicher. Aber ich würde nicht behaupten  wollen, dass man damit auch wirklich mit dem Rauchen aufhören kann, dafür bietet es nicht genug von einer Methode. Außerdem sollte man dem Autor zugestehen, dass er keine psychologische Ausbildung genossen hat und teilweise einen recht rauen Umgangston pflegt. Wegen seines Unwissens und Unverständnisses zahlreicher psychologischer Mechanismen wurde er auch schon oft kritisiert.<br />
Wer eine „Ich-will-aufhören-Einstellung“ aufbauen möchte, für den  kann ein Einblick in Allen Carr´s Gedankengänge tatsächlich soetwas wie eine Offenbarung darstellen. Da das Buch mit einem Preis von nur 8 EUR als günstig zu bezeichnen ist, kann man also durchaus  einen Blick riskieren.</p>
<p>Kaufen kann man &#8220;die kleine Rauchfrei Bibel&#8221;  z.B. auf Amazon: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442136644?ie=UTF8&amp;tag=martinhamann-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442136644">Endlich Nichtraucher!: Der einfachste Weg, mit dem Rauchen Schluß zu machen</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=martinhamann-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3442136644" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite, wenn Du auf der Suche nach einer Schritt-für-Schritt-Anleitung  oder einem 25-Schritte-Nichtraucher-Plan bist, kann das Buch nicht mehr  für dich tun als  ein paar Stunden Unterhaltung bieten. (Im Buch gibt es a eine Menge autobiografischen Ballast).<br />
Was viele -mich eingeschlossen- gestört hat, war  Allen Carr´s Art zu schreiben: Seine Methode ist die 1.  Wahrheit auf Erden, die so wichtig ist, dass  sie gebetsmühlenartig vorgetragen werden muss. Vielleicht  ist es so, aber dann ist die 2. Wahrheit  auch, dass Allen Carr maximalen Profit aus seiner „Methode“ schlagen wollte und auch geschafft hat . Aber ob Allen Carr jetzt auf „heiliger“ Mission war um den Menschen Freiheit zu schenken oder doch aus wirtschaftlicher Interesse heraus gehandelt hat, ich sage dazu nur:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Allen Carr hat aus dem Rauchstopp zwar eine kleine  Religion gemacht, aber ich lasse mich lieber einmal bekehren, als unter einem Sauerstoffzelt mein letztes Gebet machen zu müssen.</strong></p>
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