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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; Nikotin</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>Welche Begleiterscheinungen hat der Nikotinentzug?</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[begleiterscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[entzugserscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[nikotinentzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn ich erfahre, dass aufhörwillige Raucher beim Rauchstopp scheitern weil die Begleiterscheinungen des Nikotinentzugs zu unerträglich waren. Die Nikotinfalle ist so konzipiert, dass es für die meisten Menschen kein Entfliehen gibt- zumindest kein Leichtes. Der körperliche Entzug dauert nur etwas 2-3 Wochen und ist relativ schnell durchgestanden. In dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn ich erfahre, dass aufhörwillige Raucher beim Rauchstopp scheitern weil die Begleiterscheinungen des Nikotinentzugs zu unerträglich waren. Die Nikotinfalle ist so konzipiert, dass es für die meisten Menschen kein Entfliehen gibt- zumindest kein Leichtes. Der körperliche Entzug dauert nur etwas 2-3 Wochen und ist relativ schnell durchgestanden. In dieser Zeit können vereinzelt Nebenwirkungen des Rauchstopps eintreten- Typische Entzugserscheinungen sind:</p>
<ul>
<li>Nervosität und Unruhe</li>
<li>Allgemeine Gereiztheit</li>
<li>Unruhe</li>
<li>Aggressivität</li>
<li>Schlafstörungen u. Schlaflosigkeit</li>
<li>Depressionen / Grundlose  Traurigkeit</li>
<li>gesteigerter Appetit</li>
<li>Konzentrationsstörungen</li>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Schwindelgefühl</li>
<li>Druck auf der Brust / Lunge</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Begleiterscheinungen hängen mit einem veränderten Blutzuckerspiegel des Körpers zusammen und verschwinden rasch wieder. Besonders Konzentrationsstörungen, gesteigerter Appetit und allgemeine Gereiztheit sind bei vielen Rauchern gefürchtet. Während der ersten 3 Tage der Nikotinentwöhnung treten neben starkem Verlangen oftmals auch Schwindelgefühle und Kopfschmerzen auf, die jeweils  individuell unterschiedlich intensiv ausfallen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="cont" title="Totenkopf" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/images/schdel.jpg" alt="" width="150" height="94" />Statistiken und aktuelle Studien belegen es recht gut, dass Exraucher nicht nur länger und gesünder wie Raucher leben sondern z.B. auch viel seltener an <a title="depressionen raucher" href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/news/seelentief-raucher-neigen-zu-depressionen_aid_297519.html" target="_blank">Depressionen</a> erkranken. Das dürfte für viele Raucher ein starker Motivationsfaktor darstellen, denn oft fragt man sich doch: Sind Exraucher wirklich glücklicher? Es kann nur eine Antwort geben:  JA, NATÜRLICH! Und das ist der Rauchstopp wert, da könen uns doch so ein paar Nebenwirkungen nicht bedrohlich werden, oder?  Ok, wir fühlen uns vielleicht anfangs ein wenig ängstlich oder niedergeschlagen, aber was kommt danach? Eine wundervolle Zeit in der wir uns beweisen können, dass das Nikotin unrecht hatte. Es unterstellte uns  doch täglich Dinge wie : „Ohne mich kannst Du dich nicht mehr konzentrieren“ oder „ohne mich kannst Du dein Leben nicht mehr genießen“. Diese Droge hatte mit diesen  kleinen Märchen die volle Kontrolle über unser Leben an sich gerissen. Aber jetzt ist Schluß, weil wir uns beweisen werden, dass wir uns ohne Nikotin 1000 x besser konzentrieren können und unser Leben auch 1000 x mehr genießen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nebenwirkungen des Rauchstopps werden also bald schon wieder verschwinden und dann darfst Du so stolz auf dich sein. Damit sich das auch so schnell wie möglich ereignen wird, darfst Du den Entzug nicht künstlich verlängern indem Du z.B. zu Nikotinkaugummis oder Nikotininhalierer greifst. Auch wenn einige Ärzte und Therapeuten wehement für Nikotinersatz plädieren, bekämpfen sie  doch nur die Symptome aber nicht die eigentliche Ursache. Die Symptome wie starkes Verlangen ist nicht das Problem sondern die körperliche Abhängigkeit , an der wir da leider erkrankt  sind,  muss geheilt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Nebenwirkungen könnten ein starker Druck auf der Brust sein. Hier kann es helfen, wenn Du Dir 1-2 Minuten leicht aber im schnellen Rhythmus auf die Brust klopftst. Dieser Druck ist wohl damit zu erklären, dass über das Brustbahn 2 Nervenbahnen entlang laufen, die ihren Ursprung im limbischen System haben, also das Glücks- und Suchtzentrum im Gehirn. Das Klopfen gegen Rauchen kann merklich die Nerven beruhigen und Entzugserscheinungen milder stimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oftmals haben wir das Problem, dass beruflich sehr eingespannte Personen den Rauchstopp hinausschieben weil sie den zusätzlichen Entzugsstress fürchten. Das sind meistens die sogenannten „Stressraucher“ die zumeist auch noch  eine extreme körperliche Nikotin-Abhängigkeit aufweisen. Diese Rauchertypen „funktionieren“ gar nicht mehr ohne Nikotin und sie glauben zudem felsenfest daran, Nikotin könne Stress jeglicher Art abwehren. Das ist leider ein Irrglaube, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Wer im Stress steht, der sollte so schnell wie möglich die Zigaretten aus seinem Leben bannen, denn auf lange Sicht zerstört Nikotin unsere Nerven . Sie kennen  bestimmt das Burnout-Syndrom, richtig? Was meinen Sie, wer erkrankt wohl eher daran, eine Person die gesund lebt oder eine Person die wie ein Schlot raucht? Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Nikotin unsere Nerven schädigt und diverse Autoimmunkrankheiten wie z.B. <a title="nikotin nerven schaden" href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/multiple-sklerose-rauchen-beschleunigt-nervenleiden_aid_416641.html" target="_blank">Multiple Sklerose beschleunigt.</a> Gerade MS ist eine sehr schlimme Nervenkrankheit, in der das eigene Immunsystem Amok läuft und den Schutzmantel unserer sensiblen Nevenbündel angreift; was zur Lähmung oder schlimmeren Folgen führt. Die Gifte des Qualms attackieren unsere  Nieren, die Lunge und  richten im gesamten Menschen furchtbare Schäden an.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und was mich besonders gewundert hat: Ich komme heute als Nichtraucher weitaus  seltener in stressige Situationen wie früher als Raucher. Damals  war ich komischweise immer gestresst, glaubte aber  immer entspannter und glücklicher wie ein Nichtraucher zu sein- Ich war so dumm!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Habe auch keine Angst vor ein paar Pfunden zu viel, die der Rauchstopp manchmal bringen könnte. Gewichtszunahme kann eine der Nebenwirkungen beim Rauchen aufhören sein, wenn man einige wichtige Grundprinzipien der Nahrungsaufnahme ignoriert. Gewichtsprobleme treten nämlich oftmals bei Exrauchern ein, die ihre täglichen „Kicks“ mit Süssigkeiten kompensieren müssen. Oftmals sind diese Gewichtsprobleme aber auf einen deregulierten Blutzuckerspiegel zurück zu  führen. Eine der Drogen-Wechselwirkungen des Nikotins besteht darin, dass es den Körper innerhalb von Sekunden anweisen kann,  seine eigenen &#8220;Notfall-Zucker-Reserven&#8221; frei zu setzen.<br />
Nikoktin erzeugt mit seiner psychoaktiven Wirkung ein Hormon-Feuerwerk im Gehirn. Es aktiviert Hormone, die wiederum unseren  Zucker-Stoffwechsel beeinflussen: Dazu zählen z.B.  Adrenalin und Cortisol.  Adrenalin wird in Situationen ausgeschüttet in denen es um Leben und Tod geht: In diesen stressigen Momenten braucht der Körper schnell Energie. Somit  sorgt das Stresshormon Adrenalin dafür, dass der in der  Leber gespeicherte  Zucker ( Glykogen,) extrem schnell in Glykose umgewandelt wird (Treibstoff/ „Benzin“  für alle Zellen).<br />
Gerade unser Gehirn ist abhängig von einer regelmäßigen Zuckerzufuhr. Die Gehirnzellen verbrauchen zehn Esslöffel Traubenzucker pro Tag: Ohne Glukose könnten wir weder atmen noch denken oder laufen. Normalerweise nehmen wir Zucker über die Nahrung auf. Bis unser Körper aber die Zucker verstoffwechselt hat, vergehen gut 20 Minuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer der Nebenwirkungen des Rauchen aufhörens wird ein spürbarer Hunger auf Süsses sein, der auf einen zeitweise gesenkten Blutzucker-Level im Gehirn zurück zu führen ist. Unser Gehirn verbrennt rund 140 Gramm Glukose am Tag und als das Nikotin noch zur Verfügung stand, war es eine extrem schnelle Bereitstellung gewohnt. Das Problem besteht aber jetzt darin, dass wir Zucker nicht mehr so schnell liefern können, weil  eben der Weg  über die normale Nahrungsaufnahme und Verdauung gut  20 Minuten verschlingt, dauert es jetzt etwas länger bis der erste Traubenzucker im Gehirn ankommt. Theoretisch macht es also keinen großen Unterschied, ob ich jetzt 1 Glas Fruchtsaft trinke oder 10 Gläser- es wird immer 20 Minuten dauern bis ich -aufgrund des ausgeglichenen Blutzuckerspiegels- eine merkbare Verbesserung meiner Stimmung wahrnehme. Aus genau diesem Grund essen wir  aber auch mehr Zucker als überhaupt  nötig wäre. Zudem muss unser Gehirn auch  erst wieder lernen, dass es den Zucker nicht innerhalb von Sekunden erhalten kann sondern dass es jetzt 20 Minuten dauert. Hat sich der Blutzucker-Pegel aber ersteinmal reguliert, verbessert sich auch unsere Stimmung rasch wieder- das wird ca. 2-3  Wochen brauchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein Tipp:</strong><br />
Während der ersten 14 Tage der Nikotinentwöhnung immer  Traubenzucker-Bonbons in der Tasche dabei haben: Mit purer Glukose hat es unser Stoffwechsel am einfachsten .  Der Zucker gelangt dann extrem schnell über den Darm ins Blut und von dort in unser Gehirn. Nach dieser Zeit wird sich unser Körper auch daran gewöhnt haben, dass der Zucker nicht mehr ganz so schnell bereitgestellt werden kann wie zu Zeiten als wir noch rauchten. Ziemlich genau ab da werden auch die Heißhunger-Attacken weniger  werden und die Nerven beruhigen sich auch wieder. Dann kann man es auch endlich genießen nicht mehr rauchen zu müssen und die  neue Freiheit auskosten.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Wie wirkt das Nikotin im menschlichen Körper?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 14:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie dürfen es nicht zulassen dass die Nikotinsucht die Kontrolle über Ihr Leben hat- kämpfen Sie jeden Tag dagegen an bis Sie gewonnen haben.  Wenn Sie sich bereits in diesem Kampf auf Leben und Tod befinden dann haben Sie bereits gemerkt wie viel Macht die Zigaretten über Ihr Leben haben in dem sie Ihre Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Sie dürfen es nicht zulassen dass die Nikotinsucht die Kontrolle über Ihr Leben hat- kämpfen Sie jeden Tag dagegen an bis Sie gewonnen haben.  Wenn Sie sich bereits in diesem Kampf auf Leben und Tod befinden dann haben Sie bereits gemerkt wie viel Macht die Zigaretten über Ihr Leben haben in dem sie Ihre Gedanken und Handeln massiv beeinflussen.</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Kein <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking50.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-344" style="margin: 7px; border: black 7px solid;" title="Bluthochdruck Rauchen" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking50.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a>Wunder denn <strong>Nikotin</strong> ist eine Droge und ein starkes Nervengift. Eine medikamentöse Behandlung ist daher   empfehlenswert  wenn man starker Raucher ist. Sie kann aber keine Selbstmotivation und Willen ersetzen! Die Entzugserscheinungen sind tatsächlich das kleinste Problem beim Aufhören denn die tägliche Konditionierung auf die durch Zigaretten erzeugten exklusiven Glücksgefühle und die Angewohnheit zum Rauchen können durch Medikamente nicht behandelt werden. Wir sollten also mehr über das <strong>Nikotin </strong>erfahren und sehen wie es im Körper überhaupt wirkt um schließlich das Rauchen beenden zu können. Schauen wir uns also zunächst an wie das Nikotin nach Europa kam und wie es sich so schnell verbreiten konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tabak Geschichte: Nikotin das „Wunderkraut“?</strong><br />
 <br />
Der französische Diplomat Jean Nicot (1530-1604 ) hat den   <strong>Tabak </strong>1561 als Heilpflanze in Frankreich  eingeführt und wurde damit später ehrenhalber Namensvater des Nikotins welches erst 1828 von Heidelberger Chemikern isoliert werden konnte. Der Tabak galt als das Wunderkraut denn es schien als könne er unheilbare Erkrankungen wie Depression, Geschwüre, Darmkrankheiten, Migräne und andere Leider der Menschen lindern. Nikotin ist ein Alkaloid welches in den Wurzel von Tabakpflanzen ( lat.: Nicotiana ) gebildet wird. Bei reifen Tabakpflanzen befindet sich das <strong>Nikotin</strong> in deren Blättern um dort Schädlinge abzuwehren. Deshalb wurde Nikotin lange Zeit als Pestizid gegen z.B. Blattläuse eingesetzt bevor es aufgrund seiner sehr toxischen Wirkung für diese Anwendung in den 70ern verboten wurde.<br />
 </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nikotin und die neurobiologischen Veränderungen im Gehirn</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Jede <strong>Zigarette </strong>beinhaltet 12 Milligramm Nikotin, diese süchtig machende Substanz  gelangt über die Lunge in den Herzblutkreislauf wo sie direkt auf die chemische Funktion des Gehirns wirkt.  Die Laune, Aufmerksamkeit, Moral und Stimmung steigt sprungartig an bei Rauchern. Aufgrund der Größe der Lunge haben die Inhaltsstoffe der <strong>Zigaretten</strong> eine maximale Angriffsfläche und können sich sehr schnell im Blut verteilen und damit im gesamten Körper verteilen. Da diese Stoffe sehr klein sind werden sie von der Lunge auch nicht gefiltert was zu dem bei Rauchern sehr beliebten „Kick“ bei jedem Zigarettenzug führt. Nikotin stimuliert Bereiche im Gehirn und vegetativen Nervensystem  die für Ruhe und Entspannung sorgen. Es sorgt dafür dass  das Hormon  Adrenalin und die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin ausgeschüttet werden. Es trickst die beiden Gegenspieler Parasympathikus und Sympathikus aus die für die <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking51.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-346" style="margin: 7px; border: black 7px solid;" title="Senken Sie den Zigaretten Konsum" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking51.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a>Kontrolle der Organtätigkeiten verantwortlich sind. Der Parasympathikus (Ruhenerv) als Komponente des vegetativen Nervensystems sorgt für Ruhe und Entspannung- der Sympathikus    hingegen kontrolliert das Flucht und Angriffsverhalten. Das Nikotin greift direkt in die neurobiologischen Funktionen des <strong>Gehirns</strong> ein und kontrolliert uns auf chemischer Ebene. Das Ganze ist ein Wunder denn dort wurde ein eigener Stoffwechsel geschaffen der nur mit unserer Handlungsbereitschaft funktionieren kann. Und handlungsbereit sind die Raucher denn wenn sie kein Nikotin zuführen fühlen sie sich schlecht. Denn: Nikotin wirkt hauptsächlich auf den mittleren Teil des Gehirns, der für Emotionen und Gefühle konzipiert ist, wo es während des Rauchens für starke <strong>Glücksgefühle</strong> sorgt und gleichzeitig Angst und Unruhe bewirken kann wenn es fehlt. Klingt das nicht nach der perfekten Droge?</p>
<p> <strong>Nikotin und seine Folgen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Viele Mechanisme der Wirkungsweise von Nikotin sind trotz der immensen Forschungsleistung noch unbekannt. Das Nikotin ist (Nerven-)Gift und Droge zugleich. Es handelt sich damit um eine chemische Verbindung, die ein wahres Feuerwerk im gesamten Gehirn entfachen kann. Und zwar kommt es bei Nikotinaufnahme zur Ausschüttung von Neurotransmittern (Dopamin, Adrenalin,etc.) im Gehirn. Das sind chemische Verbindungen, die Signale zwischen den Nervenzellen unseres Körpers übermitteln. Normalerweise lösen elektrische Impulse die Ausschüttung der Neurotransmitter aus. Nikotin vermag dies aber ebenfalls zu tun und verändert damit die Gehirnwellen, den Gehirnstoffwechsel, manipuliert die Gehirntätigkeit und bringt den gesamten Hormonhaushalt durcheinander. Ob Nikotin Krebs auslösen kann, gilt als ungewiss, aber es zeichnet für viele Herzinfarkt bedingte Tode verantwortlich. Es macht die Aterien spröde und gleichzeitig verengt es die Herzkranzarterien. Das endet meistens mit Gefäßverschlüssen, die als Raucherbeine oder Raucherpenise gefürchtet sind. Nikotin verändert auch den Fettstoffwechsel. So werden körpereigene Fettdepots mobilisiert, allerdings in negativer Weise: Gute Fette wie die HDL-Fette werden gesenkt und schlechte Fette LDL-Fette werden erhöht, was ebenfalls die Aterienverkalkung begünstigt. Nikotin kann weiterhin das Herz kontrahieren lassen und führt damit zu Herzrythmusstörungen. Es führt zur Blutdruckerhöhung und behindert damit indirekt den Sauerstofftransport (weil Haemoglobin blockiert wird).</p>
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		<title>Nikotin Zigaretten</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 15:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Zigaretten]]></category>

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		<description><![CDATA[Heutzutage kann man nicht mehr leugnen, daß Zigaretten als eine echte Droge angesehen werden müssen, denn Nikotin verursacht Abhängigkeit. Tabaksucht oder die Zigarettenabhängigkeit ist eigentlich zumeist immer das Ergebnis des Aufeinandertreffens von: 1. Substanzen mit psychoaktiver Wirkung ( Nikotin); 2. einem sozio-kulturellen Milieu / einem bestimmten Umfeld; 3. einem Individuum mit Suchtpotential



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Nikotin ist eine psychoaktive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Heutzutage kann man nicht mehr leugnen, daß Zigaretten als eine echte Droge angesehen werden müssen, denn Nikotin verursacht Abhängigkeit.</strong> <strong>Tabaksucht oder die Zigarettenabhängigkeit ist eigentlich zumeist immer das Ergebnis des Aufeinandertreffens von: 1. Substanzen mit psychoaktiver Wirkung ( Nikotin); 2. einem sozio-kulturellen Milieu / einem bestimmten Umfeld; 3. einem Individuum mit Suchtpotential</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nikotin ist eine psychoaktive Substanz</strong> und das wichtigste Alkaloid des Tabakblatts. Die pharmakologische Abhängigkeit ist Ergebnis von  <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking79.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-587" style="margin: 7px; border: black 7px solid;" title="müdigkeit durch rauchstopp " rel=”lightbox”  src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking79.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a> der Festsetzung des <strong>Nikotins </strong>auf den Nikotin-Neurorezeptoren des zentralen Nervensystems . Nikotin weist eine Sucht erzeugende Kraft. auf und erzeugt psychoaktive Wirkungen. Das Inhalieren des Rauchs der <strong>Zigaretten</strong> führt zu einer extremen Nikotinzufuhr und zu einer damit einhergehenden zwanghaften Wiederholung der Stimulation. Übrigens, es gilt für alle Drogen: Stärke und Schnelligkeit, mit der Substanzen in den menschlichen Körper eindringen, sind alle für die Suchtwirkung verantwortlich. Damit haben sich die <strong>Zigaretten </strong>wegen ihrer Verfügbarkeit, ihrer guten Handhabung und ihrem Vermögen, schnelle <strong>Abhängigkeit</strong> zu erzeugen, zur fast ausschließlichen Art des Tabakkonsums etabliert.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Sie führt zu einer stärkeren Abhängigkeit als andere Arten des Tabakkonsums . Starke Raucher konsumieren mehr als <strong>20 Zigaretten am Tag</strong>, somit mehr als eine Zigarette pro Stunde. Das Rauchen-Aufhören ist deshalb so schwierig und vor allem langwierig, weil irgendwann die physische Abhängigkeit eintritt.<br />
Wenn die <strong>Sucht</strong>-Stärke verschiedener Drogen vergleicht, dann steht Nikotin auf Platz 1. Nikotin befindet sich dabei sogar auf derselben Ebene wie Heroin! Raucher, die  <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking61.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-497" style="margin: 7px; border: black 7px solid;" title="hilfe fürs aufhören zu rauchen " rel=”lightbox” src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking61.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a>  einmal heroinabhängig oder alkoholabhängig waren und jetzt mit dem Rauchen aufhören möchten , erzählen alle übereinstimmend, daß mit dem Rauchen aufzuhören viel härter ist, als von Heroin oder vom Alkohol wegzukommen. Wobei angemerkt werden muss, dass Heroin schwieriger zu beschaffen ist als Zigaretten. Man raucht also Zigaretten, um gute Empfindungen des Nikotins zu spüren und das quälende Gefühl einer Entbehrung abzustellen. Beim Zigarettenrauchen werden jedoch zugleich Kohlenmonoxyd und krebserregende Teerstoffe in den Organismus aufgenommen. Das sozio-kulturelle Umfeld spielt bei der Zigarettensucht eine recht wichtige Rolle: Überall trifft man auf Raucher, der soziale Druck steigt und ist allgegenwärtig und dann noch die geniale Zigaretten Werbung sowie die Verfügbarkeit von Zigaretten .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie kommt das Nikotin in den Organismus?</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/nikotin/wie-kommt-das-nikotin-in-den-organismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 14:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin Aufnahme]]></category>
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		<description><![CDATA[Nikotin ist ein im Tabakblatt enthaltenes Alkaloid- je reifer das Tabakblatt ist, desto stärker ist der Nikotingehalt. Nikotin kann Konzentrationen von zehn bis zwanzig Milligramm pro Gramm getrocknetem Tabak aufweisen. Beim Kauen, Schnupfen, Pfeife- und Zigarre Rauchen wird das Nikotin von den Mund- und Nasenschleimhäuten aufgenommen; 



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Diese Aufnahme vollzieht sich recht langsam aber dafür gleichmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Nikotin ist ein im Tabakblatt enthaltenes Alkaloid- je reifer das Tabakblatt ist, desto stärker ist der Nikotingehalt. Nikotin kann Konzentrationen von zehn bis zwanzig Milligramm pro Gramm getrocknetem Tabak aufweisen. Beim Kauen, Schnupfen, Pfeife- und Zigarre Rauchen wird das Nikotin von den Mund- und Nasenschleimhäuten aufgenommen; </strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Diese Aufnahme vollzieht sich recht langsam aber dafür gleichmäßig und führt zu einer graduellen Steigerung des <strong>Nikotingehalts im Blut</strong>. <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking78.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-583" style="margin: 7px; border: black 7px solid;" title="rauchen erholung " rel=”lightbox” src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking78.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a>  Bei Zigaretten wird der Rauch inhaliert und gelangt in die Lungenbläschen, wo alle Tabak Inhaltsstoffe verstärkt absorbiert werden. Dies führt zu einer ganz plötzlichen Anhebung des Nikotingehalts im Blut. Alle Tabakkonsumarten, ganz gleich ob Pfeife, Zigarre, Kautabak, Zigarillo oder Zigarette leiten alle zum gleichen Ziel: <strong>Der Nikotin-Absorption durch den Raucher und der Ausbreitung des Nikotins im gesamten Körpers</strong>: Ein Teil des Nikotins wird zu fast 80% durch die Leber vernichtet und über Oxydation in nicht-aktive Metaboliten transformiert. Das erklärt auch, weshalb Tabak nie wie Nahrung oral konsumiert wurde: alle dem Organismus zugeführten Substanzen laufen über den Verdauungstrakt durch die Leber, wo sie allesamt vielen metabolischen Veränderungen ausgesetzt sind. ( Übrigens: Sollte Ihr Kind einmal eine Zigarette verschluckt haben, dann muss noch kein Arzt gerufen werden. Erst ab 2 verschluckten Zigaretten sind weitere Maßnahmen zu treffen. ) Der andere Teil des <strong>Nikotins</strong> setzt sich im Organismus auf Strukturen fest, die an der Oberfläche der Zellen kleben, den so genannten Nikotinrezeptoren. Diese Rezeptoren benötigt das Nikotin um seine verschiedenen Wirkungen ausüben zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Rezeptoren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das <strong>Nikotin</strong> als Molekül weist in seiner Form und in seiner Struktur Ähnlichkeit zum Neurotransmitter &gt;&gt; Acetylcholin &lt;&lt;, das in den meisten Bereichen der Menschlichen Physiologie eine Rolle spielt, auf . Heute ist bekannt, daß alle Funktionen der Neurotransmitter und anderer Botenstoffe wie zum Beispiel der <strong>Hormone</strong> usw. über Eiweißmoleküle ereignen, die sich auf der Oberfläche der Zellen befinden und Rezeptoren genannt werden. Ein oft heran gezogener Vergleich ist der mit dem Schlüssel und dem Schlüsselloch: die hinzustoßende spezifische Substanz ist dabei der Schlüssel, der also genau in das Schlüsselloch paßt. Die Verbindung der Substanz mit dem <strong>Rezeptor</strong> löst wichtige Funktionsveränderungen der Zellen und also auch der Organe aus. Die Rezeptoren des <strong>Acetylcholin</strong> sind dort, wo glatte und quergestreifte Muskeln auf Enden des sympathischen Nervensystems (Herz und Gefäße) stoßen . Das Nikotin kann den Platz des <strong>Acetylcholins</strong> auf einigen dieser Rezeptoren beanspruchen, die als <strong>Acetylcholin-Nikotin-Rezeptoren</strong> bezeichnet werden. Nikotin ist also ein falscher Neurotransmitter. Nikotin ist somit aber auch ein falscher Schlüssel, jedoch einer, der in der Lage ist, den richtigen Schlüssel ( das Acetylcholin ) zu ersetzen und in den meisten Organen viele Reaktionen auszulösen; Das erklärt so einige Reaktionen des menschlichen Organismus:<br />
-die Kontraktion der glatten und quergestreiften Muskeln.<br />
-die Stimulation des sympathischen Nervensystems mit der damit einhergehenden Kontraktion der Arterien sowie der Erhöhung des Blutdrucks. Folge davon ist , dass der Puls sich beschleunigt , und manchmal, wenn die Stimulation zu stark ist, kann es zu <strong>Herzrhythmusstörungen </strong>kommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie das Nikotin auf das zentrale Nervensystem wirkt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Nikotin wirkt auf das Gehirn auf äußerst vielseitige Art und Weise In mehreren Gehirnzonen befinden sich <strong>neuronale Nikotinrezeptoren</strong>:<br />
Im mesolimbischen System, in dem die Dopamin-Botenstoffe eine beachtliche Rolle übernehmen; hier befindet sich auch das »<strong>Belohnungszentrum</strong>«, das für heitere Gefühlsregungen sorgt. Hier greifen alle Drogen an wie Heroin, Kokain, Amphetamine, Alkohol und eben auch Nikotin; <strong>Nikotin</strong> wirkt auch m visuellen Kortex, dem Kleinhirn und dem Thalamus. Beweise hierfür lieferten Rattenversuche , in denen man Ratten radioaktives Nikotin injizierte, das man mittels <strong>autoradiographischer Technik</strong> sichtbar machte. Dieselbe Untersuchung wurde auch bei <strong>Rauchern</strong> durchgeführt, und zwar an Personen, die an einem plötzlichen Herztod gestorben waren. Die Verwendung von bildgebenden Techniken kann zeigen, daß diese Nikotin-Festsetzung mit einer stärkeren Gehirndurchblutung sowie einer größeren Sauerstoffversorgung der Gehirnzonen einhergeht Die Existenz der Rezeptoren erklärt auch die <strong>psychoaktiven Wirkungen des Nikotins</strong>,</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>d. h. das Auftreten der vom Raucher verspürten schönen Empfindungen, die seine Abhängigkeit erst verursachen: Vergnügen und Wohlbefinden, Schmerzlinderung, Kognitive Stimulation, mit einer Steigerung der geistigen Konzentration, Stabilisierung der Stimmung, mit einer Reduzierung von Angstzuständen mit entspannender Wirkung, Reduzierung des Hungergefühls; da parallel dazu eine erhöhte Kalorienverbrennung festzustellen ist, beträgt das Körpergewicht von  <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking69.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-544" style="margin: 7px; border: black 7px solid;" title="gründe warum man nicht anfang sollte zu rauchen " rel=”lightbox” src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking69.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a> Rauchern ca. zwei Kilogramm weniger als das vergleichbarer <strong>Nichtraucher</strong>. <strong>Nikotin</strong> ist weiterhin in der Lage, die sensorischen und motorischen Aktivitäten zu verändern: Die sensorischen Kapazitäten visueller Aufmerksamkeit werden verändert, und gehen einher mit einer Steigerung des Reaktionsvermögens. Nikotin ist die einzige psychotrope Substanz, die diese Eigenschaften besitzt; auch Amphetamine verbessern die Reaktionszeit, aber mit einer parallelen Anhebung der Fehlerquote. Es braucht keine 10 Sekunden, bis das im Tabakrauch enthaltene Nikotin im Blut ist und die Gehirnrezeptoren stimuliert. Ist Streß der Fall, so reichen bereits nur einige Züge aus, um einen beruhigenden Effekt zu erreichen. Beim <strong>Nikotin-Entzug</strong> verändern sich komischerweise die Gehirnrezeptoren: Sowohl ihre Anzahl als auch ihre Nikotinaffinität nimmt zu. Doch zugleich »desensibilisieren« sie sich, d.h. sie werden weniger empfänglich für Nikotin. Dies ist mit Sicherheit eine der plausiblen Erklärungen für das Mangelsyndrom, welches eintritt, sobald einem Raucher das <strong>Nikotin</strong> für längere Zeit entzogen wird. Es scheint, als habe das Nikotin im Laufe der Zeit schrittweise die Rolle des <strong>Acetylcholins</strong> übernommen und indirekt auch die der anderen Neurotransmitter, die unser Hirn zum täglichen Funktionieren benötigt. Dies betrifft dann auch die Hirnzentren, die unsere Empfindungen, Hunger, Durst steuern. Ein hastiger <strong>Entzug des Nikotins</strong> führt zu Störungen verschiedener Art, die erst nach mehreren Wochen korrigiert werden können. Diese Zeit benötigen <strong>Neurotransmitter </strong>zur Regeneration und Wiederaufnahme der normalen Funktionen.</p>
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		<title>Nikotin Aufnahme</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 12:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir konzentrieren uns bei der Aufnahme der Bestandteile des Tabaks im menschlichen Körper vermehrt auf die Zigarette, weil sie am stärksten in der Gesellschaft verbreitet ist. Kau- oder Schnupftabak sind heutzutage ja eher die Ausnahme und Zigaretten sind es, die ein großes Ausmaß am Risiko der Gesundheit beitragen.  Wollen wir jetzt also mehr über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wir konzentrieren uns bei der Aufnahme der Bestandteile des Tabaks im menschlichen Körper vermehrt auf die Zigarette, weil sie am stärksten in der Gesellschaft verbreitet ist. Kau- oder Schnupftabak sind heutzutage ja eher die Ausnahme und Zigaretten sind es, die ein großes Ausmaß am Risiko der Gesundheit beitragen.  Wollen wir jetzt also mehr über die Nikotinaufnahme im Körper erfahren:</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nikotin-Aufnahme</strong>      </p>
<p style="text-align: justify;">Die Aufnahme des Nikotins durch die Nasen- und Mundschleimhäute wird beeinflusst vom pH-Wert des Tabaks respektive des Rauchs. Nikotin hat  <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking53.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-350" style="margin: 7px; border: black 7px solid;" title="methode rauchen beenden " rel=”lightbox” src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2009/05/smoking53.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a> keine Probleme die Schleimheute zu durchziehen, da es im alkalischen Milieu   eine schwache Base, im nichtionisierten Zustand  darstellt.   Die Nikotin-Aufnahme  hängt auch ab von der Rauch-Methode. Vor allem aber von der zum <strong>Rauchen </strong>verwendete Form. Wenn z.B. ein Zigaretten-Raucher sich entschließen mag heute zum Pfeifenrauchen überzugehen,  so wird er aufgrund seiner Gewohn­heit, zu inhalieren, ab jetzt einen noch giftigeren Rauch einat­men. Für Raucher, die nur Zigaretten konsumieren ist der Rauch sauer; Dies ist bedingt durch Herstellungsverfahren und der  Tabaksorten  . <strong>Raucher</strong>, der sauer ist, kann nur schwer über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Allerdings ist der  Rauch einer Zigarette auch  milder und wird daher  leichter eingeatmet: Schnell gelangt er in die Bronchien, die Bronchiolen und die Lun­genbläschen . Die vielfältigen Reizstoffe und krebserre­genden Substanzen im<strong> Rauch</strong> schädigen die  Atemwege. Das in der <strong>Zigarette </strong>enthaltene Kohlenmonoxid , Nikotin und andere gasförmige Phasen gelangen schnell in die  Lungenbläschen.  Von dort aus breiten sich die Partikel sehr rasch im allgemeinen Kreislauf aus. Genauso dringen die  hoch-krebserregende Teerstoffe in den Organismus, die    Krebsarten auslösen, die außerhalb der Atemwege auftreten (z.B. <strong>Blasenkrebs</strong>) . <strong>Pfeifen</strong>- und <strong>Zigarrenraucher </strong> inhalieren den gefährlichen Rauch nicht, denn er ist aufgrund der Reizstoffe zu scharf. Bedingt durch seine alkalischen Sub­stanz wird das Nikotin bei ihnen direkt von den Schleimhäuten absorbiert, was zu einem langsamen Anstieg des Nikotingehalts im Blut führt. Die toxischen Komponenten, die Reizstoffe enthalten und krebserregend sind, wirken nur lokal. Ebenfalls der Kau- u. Schnupftabaks ist durch seine  krebserregenden Substanzen  für lokale Schäden verantwortlich; Mund- und Nasenschleimhäute nehmen folgende Substanzen auf:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Nitrosamin ( Wird bei Gärung und Lagerung der Tabakblätter vom Nikotin gebil­det)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">polyzyklische Kohlenwasserstoffe (durch das Rau­chen aromatisierter Tabaksorten),</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Po­lonium</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> Die Nikotinaufnahme erfolgt beim Kau- u. Schnupftabak über die Schleimhäute auf direktem Wege, sie wird oft durch Zusatzstoffe erleichtert, die den <strong>Tabak </strong>alkalischer machen. </p>
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