Drogen
Infos zu Drogen und Tabak
Egal, wie man auch Drogen konsumiert, alle weisen ähnliche Züge auf, die eng mit neurobiologischen Prozessen zusammenhängen. Alle Stoffe, die süchtig machen, können- wie Tierversuche gezeigt haben- bei Tieren ein Verhalten der Selbstverabreichung auslösen; alle dabei auftretenen Empfindungen, bewirken eine Verhaltensverstärkung .
Die absurde Differenzierung zwischen „weiche” und „harten” Drogen beruht einzig und allein auf gesetzlichen Gegebenheiten . Diese nehmen dann Bezug auf 2 Drogen Typen (hängt auch ab von der Kultur ) :
1. Legale Drogen wie Tabak, Alkohol, Kaffee
2. Illegale Drogen wie Heroin, Kokain, Amphetamine (Ecstasy) , Haschisch, etc.
Drogen mit psychodepressiver Wirkung
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Opiate
Opiate
und ihre zahlreichen synthetischen und natürlichen Derivate erzeugen die Wirkung von Morphium. Fast alle sind im Opium enthalten ( Saft aus dem indischen Mohn). Der meist verwendete Stoff dabei ist das Heroin, ein Morphinderivat, welches überwiegend über die Venen zugeführt wird: Seine Injektion erzeugt ein sehr starkes Wohlbefinden -man sagt auch »Schuß« oder »flash« , doch nicht ohne Konsequenz, da massive negative Veränderungen zahlreicher psychischer Funktionen fast immer beim Heroin-Konsum auftreten. Ebenfalls Alkohol & Beruhigungsmittel besitzen diese psychodepressive Eigenschaften.
Drogen mit psychostimulierender Wirkung
Allen voran hier natürlich das Kokain, gefolgt von Amphetamine und in schwächerem Maße Nikotin, & eventuell auch Cola / Koffein. Bei Heroinsüchtigen bleibt das Rauchen von Zigaretten konstant mit ca. 35 Zigaretten / Tag bei starker Abhängigkeit. Zigaretten wirken bei Heroinabhängigen Personen noch stärker wie Tier-Experimente deutlich gezeigt hatten. Dies gilt auch bei Kokain-Süchtigen, ganz egal, ob sie es in Form von »Sniff« ( Puder durch die Nase) , verwenden oder als »Crack« in Form von inhalierten Dämpfen oder injizierten Lösungen. Einen Aufschwung erlebt zurzeit leider das »Ecstasy«, einem Amphetamin-Derivat, dass in Form von Kapseln , manchmal auch kleinen Tabletten eingenommen wird; Es kann dabei zu akuten, dramatisch verlaufenden Situationen kommen.
Cannabis , Haschisch oder einfach nur >>H<<
Cannabis, man spricht auch vom indischen Hanf sondert an der Oberfläche seiner Blätter ein Harz ab, welches eine starke psychoaktive Substanz beinhaltet, dem Tetrahydrocannabinol (THC). Der THC-Gehalt weicht stark von seiner Konzentration ab, er kann von 1 bis 40% reichen, dies hängt ab von der Ernte-.Art, dem Zeitpunkt, dem Klima und dem allgemeinen Hasch-Herstellungsverfahren. Gehackten Hach-Blätter und die blühenden Enden können direkt als Marihuana oder »Gras« geraucht werden. Die meist genutzte Form für Cannabis Konsum ist Harz, Haschisch oder einfach nur »Shit«. Das Hasch-Harz muss mit Tabak vermengt & erhitzt werden, um spezielle Zigaretten- die Joints- zu erhalten. Joints enthalten 2 ca. 6 Milligramm THC / Zigarette. Das Tetrahydrocannabinol oder THC ist ein starkes Psychopharmakon. Die Einnahme von THC wirkt ähnlich wie Alkohol und führt schnell zu leichter Euphorie , einem sehr angenehmen Gefühl der Entspannung und der Beruhigung von Ängsten. Die Einnahme von Nikotin verstärkt hierbei die psychische Wirkung des THC. Für Kiffer haben »Joints« eine viel stärker euphorisierende Wirkung als Zigaretten.
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Die Einnahme von Haschisch hat leider weite Verbreitung gefunden, und das Rauchen von Joints tendiert schnell dazu bei jungen Erwachsenen etwas Alltägliches zu werden. Wieso gibt es so viele Kiffer? Es werden jährlich Tonnen an Cannabis konsumiert. Das Problem ist sicherlich von politischer Natur, denn in Holland kann man günstig Hasch bestellen denn der Verkauf als auch der Hasch – Konsum dieser Droge ist frei. In den Niederlanden ist es also leicht, sich Joints zu bestellen. Viele süchtige Kiffer rauchen abends bis zu 20 Joints und dazu auch noch normale Zigaretten. Der Joint wird dabei von Kiffer zu Kiffer herumgegeben bis alle hei bzw. breit sind. Manche nutzen auch Haschisch um besser einschlafen zu
können, dabei können Joints auch Schlafstörungen verursachen. Was sind die Folgen von Kiffen, sprich Haschichrauchen? Haschisch wird fast immer zusammen mit Tabak eingenommen; der Kiffer ist damit zugleich abhängiger Zigarettenraucher. Kurzfristig gesehen ist Kiffen nicht sehr gefährlich im Vergleich zum Koksen; THC erzeugt aber , wenn man viel kifft starke psychische Abhängigkeit, die nur schwer zu behandeln ist Hinzu können weitere schwerwiegende chronische Komplikationen kommen : THC setzt sich im Gehirn fest, wo es über die Dauer von etwa einer Woche abgebaut wird. Störungen sind möglich, insbesondere im Herz- und der Atemwegs- und im neuropsychischen Bereich. Die Folgen von Hasch sind dann Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Gleichgültigkeit, Passivität ( Energiedefizit ).











