Gastartikel
Beängstigende Tendenzen bei jugendlichen Rauchern
Seit 30 Jahren rauchen die Erwachsenen immer weniger. In den USA rauchte im Jahre 1964 über die Hälfte aller Männer (52%) und 34 % der Frauen. Heute rauchen nur 25% aller Erwachsenen Zigaretten (28% Männer und 23 % Frauen). Während die Bekämpfung des Rauchens in den letzten drei Jahrzehnten Riesenfortschritte gemacht zu haben scheint, ist der Kampf gegen das Rauchen noch lange nicht vorbei. Denn nun muss er gegen den Tabak in eine neue Richtung gelenkt werden.
Heute zielen Tabakwerbungen nämlich auf Kinder ab, und nun beginnen Kinder in Rekordzahlen mit dem Rauchen. Die Statistiken sind beängstigend. Wenn keine Schritte unternommen werden, um diese Tendenzen rückgängig zu machen, werden die medizinischen, wirtschaftlichen und sozialen Kosten sowohl für unsere Kinder als auch für unser Land atemberaubend sein. Bedenken Sie das Folgende:
· 82% aller Erwachsenen, die jemals geraucht haben, rauchten ihre erste Zigarette vor ihrem 18. Geburtstag. Mehr als die Hälfte raucht seit dieser Zeit regelmäßig.
· Seit 1991 ist der Anteil der Raucher unter Neunt- und Zehntklässlern um 50% gestiegen.
· In den USA haben 71% aller Schüler an den High Schools (Oberschulen) zumindest einmal ausprobiert, wie es ist zu rauchen.
· Ungefähr 1/3 aller High-School-Schüler sind derzeit Raucher (sie haben mindestens eine Zigarette in den letzten 30 Tagen geraucht).
· Obwohl nur 5% der täglich rauchenden High School-Schüler bei einer Befragung angaben, dass sie auch in fünf Jahren definitiv noch rauchen würden, stellte man sieben bis neun Jahre später fest, dass 75% von ihnen immer noch rauchten.
· Jeden Tag werden nahezu 3.000 amerikanische Jugendliche zu regelmäßigen Rauchern. 1.000 von ihnen werden frühzeitig an Krankheiten sterben, die der Tabakrauch verursacht.
· Von 1.000 rauchenden 20-Jährigen werden durchschnittlich sechs ermordet, zwölf sterben bei Autounfällen und 500 durch das Rauchen.
Kinder rauchen mehr. Werden sie über die langfristigen Implikationen des Rauchens unterrichtet, und verstehen sie diese? Verstehen sie die Gesundheitsrisiken des Rauchens, wenn man sie mit denen von anderen gefährlichen Aktivitäten vergleicht? Verstehen sie die abhängig machende Natur von Nikotin? Erkennen sie, dass sie vielleicht einmal süchtig und nicht in der Lage sein werden mit dem Rauchen aufzuhören, wenn sie heute ahnungslos mit Tabak experimentieren und gar nicht die Absicht haben zu rauchen?
Wenn man die oben genannten Statistiken betrachtet, dann sieht es mit Sicherheit nicht aus, als ob ihnen diese Tatsachen bekannt wären. Was wissen Kinder über das Rauchen? Wir wissen, dass 30% aller Dreijährigen und 91% aller Sechsjährigen das Kamel der Marke Camel als Symbol für das Rauchen erkennen, und wir wissen, dass Jugendliche in Rekordzahlen anfangen zu rauchen. Wir wissen, dass Kindern Botschaften über das Rauchen gesandt werden, aber es sind nicht die Botschaften, die sie hören sollten. Viele Milliarden Euro werden für Werbekampagnen ausgegeben, mit denen unsere Jugend zum Rauchen verführt wird. Diesen Einfluss müssen wir rückgängig machen. Wir müssen Fehlinformationen mit Tatsachen entgegen treten. Wir müssen unermüdlich die Nachricht weiterverbreiten, dass Zigaretten tödlich sind und Nikotin abhängig macht.
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Denken Sie immer daran, dass Sie die Menschen, die Ihnen am wichtigsten sind, am besten durch Ihr Verhalten beeinflussen können. Erzählen Sie von Ihrer Nikotinabhängigkeit und von Ihrem Triumph beim Aufhören. Unter den Rauchern sollten Sie die Botschaft verbreiten, dass es ein Leben nach dem Rauchen gibt. Bei den Ex-Rauchern sollten Sie vor den Gefahren des Rückfalls warnen. Mit Jugendlichen sollten Sie Ihre Erfahrungen teilen: dass Sie abhängig waren und wie Sie nun täglich auf der Hut sein müssen, damit Sie nicht rückfällig werden. Die meisten Raucher wünschten, sie hätten nie angefangen. Machen Sie Kindern das aus Ihrer eigenen, persönlichen Sichtweise klar. Seien Sie sich Ihrer Position als mögliches Vorbild bewusst und nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!
This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »

