Gastartikel
Bewerbungen von Rauchern zwecklos!
In den letzten Jahren ist dieser Satz am Ende von Stellenanzeigen in verschiedenen Tätigkeitsfeldern aufgetaucht. Abgesehen von der Schlussklausel schienen einige dieser Positionen für den gegenwärtigen Raucher vielleicht perfekt zu sein. Der Raucher fühlt sich wegen solcher Einstellungskriterien dann diskriminiert und hegt vielleicht gegenüber dem möglichen Arbeitgeber einen heimlichen Groll.
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Tatsache ist, dass viele Firmen nun Nichtraucher-Regelungen für ihre Angestellten eingeführt haben. Wo also der Raucher früher ruhig an seinem Schreibtisch sitzen und rauchen konnte, muss er jetzt in eine Raucherzone ausweichen. Und manchmal darf er die gesamten acht Stunden nicht rauchen, weil auf dem gesamten Betriebsgelände das Rauchen verboten ist. Obwohl dem Arbeitgeber vielleicht eine Welle des Widerstands von Seiten der Angestellten, Bewerber und eventuell sogar der Kunden entgegenschlägt, gewinnt diese Praxis in der Geschäftswelt immer mehr an Popularität.
Warum sollte das Management solche Einschränkungen für Raucher befürworten? Weil ein rauchender Angestellter eine finanzielle Belastung ist. Schätzungen der zusätzlichen Kosten, die durch einen normalen, rauchenden Arbeitnehmer verursacht werden, liegen zwischen einigen Hundert bis zu mehreren Tausenden Euro pro Jahr. Wenn man diese Zahl mit mehreren Angestellten multipliziert, kostet das Rauchen den Arbeitgeber jedes Jahr Zehntausende oder vielleicht sogar Hunderttausende. Raucher kosten mehr, weil sie mehr Arztkosten verursachen, bei der Krankenkasse höher eingestuft werden, weniger produktiv sind, öfter krank sind und mehr Unfälle haben. Abgesehen davon wird die Arbeitsmoral beeinträchtigt, wenn das Thema Passivrauchen auf den Plan tritt. Alles in allem ist die wirtschaftliche und logistische Last, die dem Arbeitgeber von rauchenden Arbeitnehmern aufgebürdet wird, beträchtlich.
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Früher war es so, dass ein Raucher sich nur um die verkrüppelnden und tödlichen Auswirkungen des Rauchens Sorgen machte musste. Dann kam das soziale Stigma dazu. Heute muss er sich jedoch auch mit den beruflichen Konsequenzen des Rauchens auseinandersetzen. Wenn er keinen Job findet, wird es für ihn schwierig werden, seine Zigarettensucht zu finanzieren, die ihn immerhin jedes Jahr mehrere Hundert Euro kostet.
Rauchen kann Ihr Potenzial für körperliches, geistiges, soziales, berufliches und wirtschaftliches Wachstum schmälern. Es ist heutzutage ein schwieriges Unterfangen, persönlich und beruflich erfolgreich zu sein. Rauchen macht eine sowieso schon komplizierte Situation nur noch komplizierter. Außerdem beeinträchtigen die Auswirkungen des Rauchens Ihre Gesundheit und könnten Sie letzten Endes das Leben kosten. Ist das Rauchen all diese Risiken wert? Wenn Sie nicht der Meinung sind, dann nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!
This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »
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