Nichtraucher-Zigaretten.de

    
21:03 Uhr | Samstag, 29. August 2009  -(nichtraucher-zigaretten.de) - 1 Kommentar »

Gastartikel

  

Das Recht, in der Öffentlichkeit zu rauchen

 

Zurzeit rückt ein neues Thema in den Brennpunkt des Interesses, welches eine weitere Bedrohung durch den Tabakkonsum aufzeigt – die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen auf Nichtraucher. Raucher denken, sie haben das Recht, zu jeder Zeit und an jedem Ort zu rauchen, wann immer sie möchten. Sie denken, dass sie nur sich selbst schaden. Aber die Beweise darüber, dass das Passivrauchen eine Gesundheitsgefahr für die Menschen um den Raucher herum darstellt, steigen an und haben eine ganz neue Kontroverse eröffnet.

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Es ist bekannt, dass Kinder mit rauchenden Eltern häufiger chronische Krankheiten der Atemwege haben – z. B. Erkältungen, Bronchitis oder Lungenentzündung – als Kinder, die in Nichtraucher-Haushalten aufwachsen. Viele Menschen sind gegen Zigarettenrauch allergisch. Die Reaktionen variieren zwischen einer milden Augenirritation und Niesen bis hin zu bedrohlicheren Reaktionen, besonders bei prädisponierten Menschen wie Asthmatikern, Leuten mit Bronchitis oder älteren Menschen. Patienten mit Angina pectoris können weniger Sport treiben, bevor sie Schmerzen in der Brust haben, wenn sie dem Kohlenstoff von Zigarettenrauch ausgesetzt werden. Einige Studien weisen nun darauf hin, dass das Passivrauchen der zweitgrößte Grund Lungenkrebs bei Nichtrauchern ist. Als Konsequenz lehnen sich viele Menschen und die Gesellschaft gegen Raucher auf.
Die Gesellschaft diktiert in hohem Maße die Art und Weise, wie ihre Mitglieder sich verhalten sollen oder nicht. Tatsächlich begannen die Menschen wegen der potenziellen Gesundheitsrisiken, denen die Gesellschaft durch das Kauen von Tabak ausgesetzt gewesen war, Zigaretten zu rauchen. Das Kauen von Tabak war im späten 19. Jahrhundert bei Männern eine weit verbreitete Praxis. Das Spucken aufgrund der durch das Tabakkauen exzessiv produzierten Speichelflüssigkeit wurde damals als gesellschaftlich akzeptables Verhalten angesehen. Spucknäpfe waren in Häusern, Geschäften und öffentlichen Versammlungsplätzen gang und gäbe. Als erkannt wurde, dass das Spucken für die Verbreitung von Tuberkulose verantwortlich war, wurde die Akzeptanz des Spuckens in der Öffentlichkeit von der Gesellschaft neu bewertet.
Spucken wurde bald als anti-soziales Verhalten betrachtet, und das Tabakkauen wurde von früheren Anwendern freiwillig beendet. Ungefähr zur selben Zeit kamen die ersten Maschinen für die Massenproduktion von Zigaretten auf, und viele Tabaknutzer begrüßten diese neue Methode der Nikotin-Zufuhr, die kein Spucken erforderte und risikofrei zu sein schien.
Während Tuberkulose und Infektionskrankheiten heute nicht mehr die größten Gesundheitsgefahren sind, sind degenerative Krankheiten wie z. B. Herzerkrankungen und Krebs nun von dringlicher Bedeutung. Weil das Rauchen zu einem Anstieg dieser Krankheiten bei Nichtrauchern führen kann, wird die Gesellschaft dem Zigarettenrauchen gegenüber intolerant.
Es wird wahrscheinlich zu einem Punkt kommen, an dem die Verachtung für das Rauchen ähnlich sein wird wie damals gegenüber dem Spucken in der Öffentlichkeit. Wenn ein Besucher in Ihrem Haus ständig in den Aschenbecher spucken würde, würden Sie ihn wahrscheinlich hinauswerfen. Raucher erfahren immer öfter dieselbe Reaktion von Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitgebern und jedem, mit dem sie in Kontakt kommen.

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Sie sind nicht willkommen, solange sie eine angezündete Zigarette, Zigarre oder Pfeife in der Hand haben.
Wenn Sie nicht wegen der Fortführung einer schmutzigen und degradierenden Form der Drogensucht zu einer gesellschaftlich geächteten Person werden wollen, dann rauchen Sie kein Nikotin. Sie werden frei sein, Sie können überall hingehen, wann immer Sie wollen, ohne dass Sie sich darüber Gedanken machen müssten, ob Sie Ihre Zigaretten dabei haben und ob es Ihnen wohl erlaubt sein wird zu rauchen.

Das Leben wird so viel leichter, wenn Sie sich erst einmal von dieser abscheulichen Sucht frei gemacht haben. Bleiben Sie frei von Zigaretten – nie wieder einen einzigen Zug!

 

Über den Autor

Quit Smoking This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »

 
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Bisheriges Feedback: 1 Kommentar

  1.     alex meint:

    Völlig Ihrer Meinung. Wieso gibt es eigentlich den Begriff Nichtraucher? Ist es nicht selbstverständlich Zonen mit Raucher-Symbolen zu kennzeichnen, statt mit Nichtraucher-Schildern?



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