Gastartikel
Der gesellschaftliche Tribut des Rauchens
Rauchen ist tödlich. Es tötet durch Krebs, Herz- und Durchblutungskrankheiten, Emphysem, Feuer und viele andere Ursachen. Die meisten Leute sehen die körperlichen Auswirkungen des Rauchens. Aber viele versäumen es, den psychologischen, emotionalen und sozialen Tribut zu bedenken, den das Rauchen fordert.
Da die Mehrheit der amerikanischen Erwachsenen nicht raucht, sind die Raucher größeren Anfeindungen ausgesetzt als jemals zuvor. Im Lauf der Zeit haben viele Raucher aufgehört, weil sie sich sozial geächtet fühlten.
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Als Raucher fühlten sie sich nicht mehr wohl. Heute ist es sogar noch schlimmer. Raucher finden sich immer wieder in Situationen wieder, wo Rauchen nicht erlaubt ist. Viele Raucher machen jeden Arbeitstag acht qualvolle Stunden Entzugserscheinungen durch, weil sie auf dem Betriebsgelände nicht mehr rauchen dürfen. Bei sozialen Veranstaltungen müssen sie oft erkennen, dass sie im ganzen Raum der einzige Raucher sind. Bei ihren engsten Freunden und bei den eigenen Familienmitgliedern fühlen sie sich unwillkommen, solange sie rauchen. Sie müssen sich entweder der Peinlichkeit des Rauchens aussetzen, oder während dieser Zusammenkünfte die Entzugserscheinungen aushalten, die durch das Nichtrauchen entstehen.
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Viele Nichtraucher setzen jetzt ihr Recht durch, saubere (nicht durch Rauch verunreinigte) Luft zu atmen – ein Ansatz, der vor 15 Jahren als sehr radikal erschienen und wohl auch für geschmacklos gehalten worden wäre. Das alles sind „schlechte Nachrichten“ für Raucher. Sie müssen bedenken, dass – obwohl es in der heutigen Gesellschaft ohnehin schwierig ist für Raucher – die soziale Ausgrenzung schrittweise immer rigider wird.
Wenn Sie jetzt den Drang nach einer Zigarette verspüren, stellen Sie sicher, dass Sie die vollen Auswirkungen dieses ersten Zuges bedenken. Sie werden nicht nur eine möglicherweise tödliche Sucht verstärken, sondern Sie werden auch wieder in dieser sozial vollkommen inakzeptablen und schmutzigen chemischen Abhängigkeit gefangen sein. Wollen Sie wirklich Ihr ganzes Leben als Raucher betrachtet werden? Wenn nicht, dann denken Sie einfach daran: Nie wieder einen einzigen Zug!
This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »











