Nichtraucher-Zigaretten.de

    
8:03 Uhr | Dienstag, 7. Dezember 2010  

Gastartikel

  

Gefahren des Rauchens in geschlossenen Räumen

Rauchen ist gefährlich – das wissen Raucher wie Nichtraucher nicht erst, seitdem die entsprechenden Warnhinweise auf Zigarettenschachteln angebracht werden. Doch was des einen Last, ist des anderen Lust und so beträgt der Anteil der Raucher in Deutschland nach wie vor rund 25 Prozent an der Gesamtbevölkerung.

Insbesondere in geschlossenen Räumen stellt das Rauchen eine besondere Gefährdung dar. Ob im Auto oder in unbelüfteten Räumen, die sofortige Wirkung besteht in einer Erhöhung des Kohlenmonoxids im Blut, eines giftigen Gases, das bei Bränden zu den wichtigsten Ursachen für den Tod durch Rauchvergiftung zählt. Daher wurden in Deutschland in den vergangenen Jahren Gesetze erlassen, die den Nichtraucherschutz besonders in den Vordergrund stellen.

Natürlich wissen Raucher, dass sie mit jeder Zigarette nicht gerade zur Verbesserung der Luftqualität beitragen und in der Regel sind sie sich auch der Risiken des Rauchens bewusst. So gehören zu den zahlreichen Folgen des (Passiv-)Rauchens u.a. ein erhöhtes Risiko, an Infektionskrankheiten des Lungensystems zu erkranken sowie die Erhöhung einer Disposition zu Lungenkrebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Daher halten sich mittlerweile viele Raucher an die neuen gesetzlichen Vorgaben, die das Rauchen in öffentlich zugänglichen Räumen mindern sollen. Zuhause hingegen werden die Ratschläge seltener zu Herzen genommen, mit der Folge, dass es dort zu einer weiteren erheblichen Gefährdung kommt: Denn Rauchen erhöht maßgeblich auch die Brandgefahr.

Ein winziger Funke, eine Zigarette, die nicht richtig ausgedrückt wurde, ein Windhauch, der die noch glühenden Asche an die leicht entzündliche Gardine trägt – Raucher können nicht vorsichtig genug sein, was die Vermeidung von Brandgefahren anbelangt. Doch die Folge des Rauchens und des Einatmens von Kohlenmonoxid ist u.a. Konzentrationsmangel – der in Form von Übermüdung auch zu Nachlässigkeit führen kann. Daher empfiehlt es sich speziell für Raucher – aber nicht nur für diese – sich mit besonderen Schutzmaßnahmen vertraut zu machen, die bei einer Brandentstehung Leben retten können.

Ein Rauchverbot sollte grundsätzlich für alle Räume gelten, in denen leicht entzündliche Stoffe aufbewahrt werden. Auch im Bett sollte nicht geraucht werden, da es häufiger vorkommt, dass Raucher bei brennender Zigarette einschlafen. Zusätzlich gilt, dass Aschenbecher nicht in Müll- oder gar Papierbehälter entleert werden dürfen. Sollte es doch einmal zum Brand kommen, so können Feuerlöscher und Fluchthaube sich als hilfreich erweisen. Auch die Investition in Löschdecken kann sinnvoll sein. All diese zusätzlichen Maßnahmen können allerdings nur greifen, wenn der Brand noch in der Entstehung ist. Daher scheint die Installation von Rauchmeldern insgesamt am sinnvollsten, zusätzliche Maßnahmen sorgen dann dafür, dass sich die Gefahr sofort eingrenzen lässt. Auf der Seite www.safetyprofi.de finden Sie noch weitere Tipps über die Vermeidung von Brandgefahren.

Denn die meisten Menschen werden im Schlaf von einem Feuer überrascht – was u.a. damit zusammenhängt, dass während des Schlafes der Geruchssinn nachlässt. Daher gehört die Installation von Rauchmeldern – auch Brandmelder genannt – zu den wirkungsvollsten Schutzmaßnahmen. Als besonders geeignet gelten optische Rauchmelder und Laser-Rauchmelder, die mit einer Langzeitbatterie betrieben werden können und somit unabhängig von der Stromversorgung funktionieren. Bei einer bedrohlichen Rauchentwicklung wird durch die Geräte ein Alarmton ausgelöst und eine LED Lampe an der Seite des Melder zeigt an, welcher Melder ausgelöst hat.. Die Sorge vieler Raucher, dass dies bereits durch Zigarettenrauch der Fall sein könnte, erweist sich insbesondere bei den qualitativ hochwertigeren Geräten als unbegründet, da aufgrund des fotosensorischen Verfahrens ein Alarmton nur bei einer adäquaten Rauchmenge ausgelöst wird.

Rauchmelder sind leicht und unauffällig zu installieren; sie werden an der Zimmerdecke in der Raummitte oder zumindest mit einem entsprechenden Abstand zu den Wänden angebracht. In einigen Bundesländern ist die Anbringung von Rauchmeldern bereits Pflicht. Beim Kauf eines Rauchmelders sollten Verbraucher darauf achten, dass es über bestimmte Prüfsigel verfügt.

Über den Autor

Quit SmokingName: Fabian Borchers
Status: Gastautor
Homepage: safetyprofi.de »
FaceBook: Keine Angaben
Bio: Keine Angaben

 

Ähnliche Artikel

Passiv Rauchen

Heutzutage bestreitet niemand mehr, daß passives Rauchen ein hohes gesundheitliches...

„Wenn Zigaretten so tödlich wären, wie Sie behaupten, würde die Regierung sie nicht verkaufen!“

Wenn ich am ersten Tag eines Seminars meine Dias zeige, höre ich diesen Satz oft...

Rauchverbot Deutschland

Wieso wurde das Rauchverbot in Deutschland eingeführt? Hauptgrund ist das zu hohe...


Bisheriges Feedback: 1 Kommentar

  1.   Copd:

    Guter Artikel über die zusätzlichen bzw. besonderen Gefahren des Rauchens innerhalb von Häusern. Das hat mich an eine Zeit erinnert in der ich öfters mit Glimmstengel im Bett lag. Ich habe zwar niemals geraucht wenn ich sehr müde war aber es ist mir trotzdem zwei mal passiert das ich mit brennender Zigarette eingeschlafen bin. Das eine Mal hab ich mir das Bein verbrannt, beim zweiten Mal ist ein ansehnliches Loch in die Matratze gebrannt. Da hatte ich wohl Glück das meine Matratze kein Feuer gefangen hat sondern nur ein Loch hineingeschmort ist.

    Wundert mich heute noch!



Neuen Kommentar verfassen

 

Spam-Schutz

Kommentar