Gastartikel
Ich rauche, weil ich das Rauchen genieße!
Fragen Sie einen beliebigen Raucher, warum er immer noch einer so gefährlichen Aktivität nachgeht, und er wird normalerweise antworten: „weil ich gerne rauche.“ Während das sein voller Ernst sein mag, ist die Aussage jedoch sehr irreführend, nicht nur für den Zuhörer, sondern auch für den Raucher selbst. Er raucht nämlich nicht, weil er gerne raucht, sondern weil er es nicht mag, nicht zu rauchen.
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Nikotin ist eine mächtige, süchtig machende Droge. Der Raucher ist ständig damit beschäftigt, eine bestimmte Menge Nikotin in seinem Blut konstant zu halten (Serum-Nikotin-Gehalt). Jedes Mal, wenn der Serum-Nikotin-Gehalt des Rauchers unter ein gewisses Minimum fällt, verspürt der Raucher Entzugserscheinungen. Er wird angespannt, reizbar, unruhig und zeigt in manchen Fällen vielleicht sogar körperliche Symptome. Der Entzug behagt ihm gar nicht. Das Einzige, was gegen diese akuten Symptome hilft, ist eine Zigarette. Der Nikotinverlust wird wieder ausgeglichen, und daher fühlt sich der Raucher sofort besser. Er hat das Rauchen „genossen“.
Raucher müssen auch aufpassen, dass sie die obere Toleranzgrenze für Nikotin nicht überschreiten, sonst durchleiden sie die diversen Grade einer Nikotinvergiftung. Viele Raucher können dies bestätigen: Häufig passiert es bei Partys oder auch in extrem angespannten Situationen, in denen der Raucher seine normale Verbrauchsmenge überschreitet. In der Folge fühlt er sich krank, es ist ihm übel und schwindlig, und ganz generell fühlt er sich elend.
Erfolgreich zu rauchen ist wie auf einem Drahtseil zu gehen. Der Raucher muss zwischen den beiden schmerzhaften Extremen von zu viel oder zu wenig Nikotin konstant das Gleichgewicht halten. Am Anfang der Entwöhnung entsteht die Angst, dass der ganze Rest des Lebens so furchtbar sein wird wie die ersten paar Tage ohne Zigaretten. Ex-Raucher lernen jedoch schnell, dass sich die körperlichen Entzugserscheinungen nach kurzer Zeit verringern. Zuerst wird der Drang nach einer Zigarette weniger intensiv, dann dauert die Drangphase nicht mehr so lang. Die Zeiträume zwischen den Situationen, in denen der Drang verspürt wird, werden länger. Letztendlich wird ein Punkt erreicht, an dem der Raucher nur noch sehr selten, wenn überhaupt, den Wunsch nach einer Zigarette verspürt. Wer weiterhin raucht, wird jedoch immer noch ständig darum kämpfen, sein Serum-Nikotin-Gehalt konstant zu halten.
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Zusätzlich zu diesem Kampf kommen die immensen Kosten, die durch den Kauf von unzähligen Päckchen Zigaretten entstehen, und der gefährliche Angriff auf den Körper des Rauchers, weil er das Gift Nikotin inhaliert, zusammen mit mehr als 4.000 anderen toxischen Chemikalien, darunter Teere und Gase, die bei der Verbrennung des Tabaks produziert werden. Diese Chemikalien sind für sich alleine genommen schon tödlich, und noch tödlicher in der Kombination.
Wenn Sie also das nächste Mal darüber nachdenken, wie genussvoll Ihnen das Rauchen immer erschienen ist, so lehnen Sie sich einmal zurück und werfen Sie einen ernsthaften und objektiven Blick auf die Frage, warum Sie dieses gefährliche Produkt so idealisieren. Berücksichtigen Sie alle Konsequenzen. Sie werden wahrscheinlich erkennen, dass Sie sich nun körperlich und geistig besser fühlen als jemals in Ihrer Zeit als Raucher.
Bedenken Sie all das und nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!
This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »
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Ich kämpfe schon lange mit mir, habe bis jetzt immer wieder angefangen.
ich habe noch nie geraucht. Die Raucher sollten bei den Kranenkassen stärker in die Pflicht genommen werden, d.h. die Beiträge sollten für solche Bürger höher bemessen werden. Es kann doch schlecht sein, dass alle bezahlen müssen, wenn es einem gefällt, übermäßig zu geniesen.
Gruß Robert