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16:12 Uhr | Sonntag, 28. Juni 2009  -(nichtraucher-zigaretten.de) - 0 Kommentare »

Gastartikel

  

Ich rauche, weil ich selbst-zerstörerische Tendenzen habe!

 

Viele Raucher glauben, dass sie wegen ihrer selbst-zerstörerischen Einstellung weiter rauchen. Sie möchten tatsächlich krank werden. Manche sagen, sie fürchten sich vor dem Alter.
Andere schwören ganz arrogant, weiter zu rauchen, bis es sie umbringt.
Manche Leute haben tatsächlich emotionale Probleme, die zu selbst-zerstörerischem Verhalten führen können. Ich glaube allerdings, dass die Mehrheit der Raucher mit dieser Einstellung nicht in diese Kategorie gehört. Die meisten machen diese Aussagen, um ihre Ängste zu verbergen, dass sie vielleicht einfach nicht aufhören könnten.

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Während der letzten Jahre kamen immer wieder Menschen in meine Workshops, die von Krankheiten durch das Rauchen gezeichnet waren. Sie erklären oft, dass auch sie früher solche Ausreden benutzt hätten, aber dann doch geschockt reagiert hätten, als sie tatsächlich krank wurden. Ab und zu scheitern Teilnehmer, die dann erklären, dass ihnen ihr Leben einfach zu egal sei, als dass sie mit dem Rauchen aufhören könnten. Unglücklicherweise wurde bei manchen von ihnen später Lungenkrebs diagnostiziert. Andere hatten Herzinfarkte, Schlaganfälle oder andere Durchblutungsstörungen. Bei vielen wurden schwere Beeinträchtigungen der Atmung festgestellt, hervorgerufen durch ein Lungenemphysem. Keiner von ihnen hat mich je angerufen und begeistert verkündet: „Es hat funktioniert, ich sterbe daran!“ Im Gegenteil: Normalerweise sind die Menschen bestürzt, verängstigt und deprimiert. Sie leiden nicht nur an einer möglicherweise tödlichen Erkrankung, sondern sie wissen auch noch, dass sie für das Auftreten dieser Krankheit in hohem Maße selbst verantwortlich sind.
Genau so tragisch ist die Situation, die Angehörige und Freunde durchmachen, nachdem jemand an den Folgen des Rauchens gestorben ist. Viele Ex-Raucher fangen durch die Ermunterung von Familienangehörigen und Freunden wieder mit dem Rauchen an. Dies geschieht meist, wenn jemand nicht krank ist und von daher aufhört, um gesund zu bleiben. In der Anfangszeit ist er vielleicht nervös und reagiert manchmal barsch. (Erinnern Sie sich noch an diese Zeiten?) Bald sagen Ehepartner, Kinder und andere: „Wenn Du als Nichtraucher so bist, dann fang um Himmels willen wieder an!“ Dies scheint vielleicht in dem Moment

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tatsächlich eine gute Idee zu sein. Aber stellen Sie sich nur einmal vor, wie sich der Angehörige fühlt, wenn der Raucher dann an Krebs erkrankt oder einen Herzinfarkt hat und stirbt. Die Schuldgefühle sind entsetzlich.
Was Raucher sagen, klingt manchmal irrational, als hätten sie wirklich den Wunsch zu sterben. Oft fehlt der betreffenden Person aber überhaupt nichts – es ist lediglich eine Auswirkung der Droge. Die Angst vor dem Entzug und davor, das Leben ohne Zigaretten nicht bewältigen zu können, führt zu einem Abwehrmechanismus, der die Abhängigkeit rechtfertigen soll. Sobald aber mit dem Rauchen aufgehört wird, verschwinden diese Ausflüchte komplett, der Mensch ist körperlich und seelisch gesünder und hat gute Chancen, es auch zu bleiben, indem er einem simplen Leitsatz folgt: Nie wieder einen einzigen Zug!

Über den Autor

Quit Smoking This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »


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