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Ich werde mit dem Rauchen aufhören, wenn ich abgenommen habe!

  29. August 2009 um 18:10 Uhr  

„Ich werde mit dem Rauchen aufhören, wenn ich etwas abgenommen habe.“ Oft benutzen Raucher ihr Übergewicht als Ausrede dafür, warum sie weiter rauchen. Sie finden es logisch, zuerst dünner zu werden und dann mit dem Rauchen aufzuhören. Das Endergebnis dieses Ansatzes ist jedoch in den meisten Fällen ziemlich enttäuschend.
Denn wenn der Raucher abnimmt, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass er wahrscheinlich seinen Zigarettenkonsum erhöht hat. Zigaretten funktionieren als Appetitzügler. Wenn er dann versucht mit dem Rauchen aufzuhören, isst er wahrscheinlich mehr, um seinen Rauchdrang zu drosseln. Dann nimmt er wieder zu, und aus Enttäuschung darüber fängt er wieder an zu rauchen. Und dann steht er wieder genau so da wie vorher: übergewichtig und Raucher.
Wenn das Ziel eines Rauchers darin besteht, mit dem Rauchen aufzuhören und auch rauchfrei zu bleiben und gleichzeitig dauerhaft abzunehmen, dann muss er in jedem dieser Gebiete erfolgreich sein, ohne sich auf andere als Krücke zu verlassen. Das soll nicht heißen, dass der Raucher gleichzeitig abnehmen und mit dem Rauchen aufhören muss. Es ist zwar nicht unmöglich, aber während der Entwöhnungsphase Diät zu halten ist für viele Ex-Raucher schwierig.

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Weil der Blutzuckerspiegel beim Aufhören oft absackt, hat der Ex-Raucher ständig den Drang nach Süßem. Ohne die Zigarette als Signal für die Beendigung einer Mahlzeit kann der Raucher weiter essen, lange, nachdem der Nachtisch vorbei ist. Wenn der Raucher sein Gewicht konstant halten will, muss er während der ersten Aufhörphase entweder den Drang nach Süßem kontrollieren oder aber kalorienärmere Alternativen finden.
Der Ex-Raucher wird es jedoch vielleicht vorziehen, sich nur mit einem der beiden Probleme zu befassen. Also verwöhnt er sich mit seinen Lieblings-Snacks, voller Zuversicht, dass das nur eine oder zwei Wochen lang so gehen wird. Kuchen, Kekse, Kartoffelchips und andere Zwischenmahlzeiten werden konsumiert. Möglicherweise wird ein langfristiges und zerstörerisches Essverhalten etabliert. Aus ein paar Tagen werden Wochen oder gar Monate. Dadurch nimmt der Ex-Raucher unweigerlich zu. Er wird entweder aus Enttäuschung rückfällig oder aber weiterhin zunehmen, bis er positive Schritte unternimmt, um aus dem neuen Muster wieder auszubrechen.
Andererseits: Wenn der Ex-Raucher sich bereits während der Entwöhnungsphase über das Thema Essen Gedanken macht, kann er all diese Langzeit-Gewichtsprobleme vermeiden. Um den Drang nach Süßem abzumildern, sollte man während der ersten drei Tage nach dem Aufhören viel Fruchtsaft trinken. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel stabilisiert, und so können einige der gefürchteten Entzugserscheinungen deutlich erleichtert werden. Die Säure des Saftes hilft dem Körper bei der beschleunigten Ausscheidung des Nikotins, dadurch wird der Entzug verkürzt.

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Während der ersten paar Tage kann man Karotten und Selleriestangen knabbern. Das sind gesunde Alternativen mit wenigen Kalorien, und sie machen nicht abhängig. Nach ein paar Wochen hat der Ex-Raucher normalerweise genug von diesem Gemüse und hört einfach damit auf. Er hat mit dem Rauchen aufgehört, ohne es durch die permanente Krücke „Essen“ ersetzt zu haben.
Nicht mehr zu rauchen ist eine Verpflichtung auf Lebenszeit. Der wichtigste Schritt, den Sie für ein erfolgreiches Erreichen dieses Zieles tun können, besteht darin, eine positive Einstellung gegenüber dem Nichtrauchen zu bewahren. Entwickeln Sie kein negatives Ersatzverhalten, das in einem sekundären Problem enden wird. Es wird eine positive Einstellung gegenüber dem Nichtrauchen unmöglich machen, und das Endresultat wird ein Rückfall in die Zigarettensucht sein.
Wenn Sie seit dem Aufhören bereits zugenommen haben, dann werden Sie jetzt aktiv und unternehmen Sie etwas dagegen. Dann werden auch Sie sich wegen Ihrer Leistungen gut fühlen. Sie haben nicht nur aufgehört zu rauchen, sondern Sie haben es ohne neue gefährliche Krücken geschafft. Sie haben die Kontrolle über Ihr Leben zurück erhalten. Um auch weiterhin die Kontrolle zu haben, achten Sie auf Ihre Ernährung und nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!

Über den Autor

Quit Smoking This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »


      









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