Gastartikel
Jede Rauchentwöhnung ist anders
Jede Rauchentwöhnung ist anders. Nicht nur das, sondern auch wenn ein und dieselbe Person mehrere Male aufhört, dann verläuft auch hier jede Entwöhnung anders. Manche Leute hören auf und haben große Probleme, werden irgendwann rückfällig und haben schreckliche Angst davor, es noch einmal zu probieren, weil sie „wissen“, wie es sein wird. Nun, eigentlich wissen sie es nicht. Das nächste Mal kann im Vergleich ein Kinderspiel sein. Oder andersherum, manche Leute hören auf und finden es ganz einfach und denken dann, „Was soll’s? Wenn es sein muss, höre ich eben noch mal auf.“ Die nächste Entwöhnungs-Erfahrung finden sie es dann aber möglicherweise fürchterlich, und sie schaffen es vielleicht nicht.
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Der Grund, warum ich das hier erwähne, ist, dass Sie vielleicht dieses Mal gar keine nennenswerten Symptome spüren werden. Ich habe viele Raucher gesehen, die über 40 Jahre lang vier Schachteln am Tag geraucht hatten, die ihre Zigarette mit geringen Entzugserscheinungen oder minimalem Unbehagen wegwarfen. Sie hatten nie versucht aufzuhören, weil sie zuvor andere beobachtet hatten, die ein Viertel von dem rauchten, was sie selbst rauchten, und schreckliche Nebenwirkungen entwickelten. Sie hatten sich dann vorgestellt: „Wenn es für die schon so schlimm ist, dann wird es mich umbringen.“ Als es jedoch für sie an der Zeit war, fanden sie es vergleichsweise leicht.
Sie mögen entdecken, dass Ihnen das Aufhören leichtfällt. Es sind schon seltsamere Dinge passiert. Aber wenn es so sein sollte, denken Sie nicht, dass dies bedeutet, dass Sie nicht abhängig waren! Man kann das Ausmaß einer Sucht nicht daran messen, ob das Aufhören leicht oder schwer fällt. Was die Sucht wirklich veranschaulicht, ist, dass es so ungeheuer leicht ist, wieder anzufangen. Ein Zug, und die ganze Entwöhnung war für die Katz.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die ersten Tage eventuell recht leicht, für manche aber auch furchtbar schwierig sein können. Wer weiß? Das Einzige, was wir wissen, ist die Tatsache, dass der körperliche Entzug leichter wird, sobald Sie einmal den dritten Tag ohne Nikotin hinter sich haben.
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Psychologische Auslöser wird es immer noch geben, aber die kann man viel besser kontrollieren. Ihre Munition gegen den Rückfall sind all die Gründe, warum Sie nicht mehr rauchen wollen.
Ob es nun leicht oder schwer fällt: Das Aufhören ist es wert. Wenn Sie erst einmal aufgehört haben – und sei es nur für ein paar Stunden – haben Sie einiges an Mühe, Zeit und vielleicht sogar ein wenig Schmerz investiert. Sorgen Sie dafür, dass dieser Aufwand sich lohnt! Wenn Sie jetzt am Ball bleiben, wird Sie das zum Ziel bringen. Sie werden frei sein von Zigaretten. Danach lautet der alles entscheidende Satz: Nie wieder einen einzigen Zug!
This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »
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