Gastartikel
Na und, dann kann ich eben keinen Marathon laufen!
„Na und, dann kann ich eben keinen Marathon laufen – was soll’s, das wollte ich sowieso noch nie!“ Oft treffe ich Raucher, die der Meinung sind, dass das Rauchen in ihrem Leben kein Problem darstellt. Nun gut, man kann keine wirklich anstrengenden Aktivitäten betreiben, aber generell ist man den Grundanforderungen des Lebens gewachsen.
Leider versäumen es die meisten Leute zu bedenken, dass das Aufgeben von anstrengenden Aktivitäten heute wahrscheinlich das Aufgeben von lebenswichtigen Fähigkeiten in der Zukunft bedeutet. Heute können Sie vielleicht nicht joggen, aber morgen können Sie vielleicht nicht mehr Treppen steigen oder gehen; ja sogar das Aufstehen aus dem Bett könnte eines Tages mehr sein, als ein Raucher zu leisten vermag.
| [ad#ad-1] |
Hunderttausende Raucher werden jedes Jahr von Krankheiten wie dem Emphysem für immer verkrüppelt. Typischerweise wurde der Raucher von seinem Arzt gewarnt, bevor die Krankheit die ersten Auswirkungen zeigte. Aber selbst, als diese Warnung Wirklichkeit wurde, schaffte der Raucher es nicht aufzuhören.
Sobald sich aber das erste Anzeichen einer Behinderung beim Atmen zeigt, verschlimmert sie sich jeden Tag, an dem weiter geraucht wird. Es wird zu dem Punkt kommen, wo die normale Atmung schmerzhaft und dann unmöglich wird. Tag für Tag muss der Raucher weitere Alltagstätigkeiten aufgeben.
Bald ist er ganz von seiner Familie abhängig, die sich um alles kümmern muss. Er kann nicht nur nicht mehr Schnee schaufeln, er kann auch das Haus nicht mehr verlassen, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. Er kann nicht nur nicht beim Kochen helfen, sondern er hat kaum mehr die Kraft, allein zu essen. Und dann wird eines Tages das Atmen unmöglich. Seine gesamte Welt schrumpft auf die Größe eines Sauerstoffzelts, und der Tod wird seine einzige Möglichkeit, dem zu entfliehen. An diesem Punkt ist der Tod keine unwillkommene Alternative.
| [ad#ad-1] |
Vielleicht denkt der Sterbende dann an seinen Kommentar von damals, als er sagte, „Na und, dann kann ich eben nicht joggen.“ Wenn er damals nur gewusst hätte, was er heute weiß – er hätte dieses Thema nie so leichtfertig behandelt. Dummerweise ist es für ihn zu spät, den Schaden wieder zu reparieren.
Vielleicht denken Sie, dass Sie so lange geraucht haben, dass es jetzt zu spät ist, um aufzuhören. Aber aller Wahrscheinlichkeit nach sind Sie noch nicht an diesem tragischen Punkt angekommen. Wenn Sie aufhören, wird Ihr Risiko, jemals so behindert zu werden, dramatisch reduziert. Wenn Sie jedoch weiter rauchen, dann kommt die Gefahr, einmal ein solch alptraumhaftes Leben führen zu müssen, jeden Tag näher.
Denken Sie darüber nach, welche Aktivitäten Sie jetzt ausführen können. Sie mögen unbedeutend oder unwichtig erscheinen. Aber wie wird das Leben wirklich sein, wenn sie ihnen nicht mehr nachgehen können? Wenn diese Art von Leben – oder besser: diese Art von langsamem Sterben – Ihnen nicht erstrebenswert erscheint, dann nehmen Sie einfach nie wieder einen einzigen Zug!
This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »











