Nichtraucher-Zigaretten.de

    
16:42 Uhr | Sonntag, 28. Juni 2009  

Gastartikel

  

Was für eine Erleichterung, ich glaube, ich habe Krebs!

„Gestern abend hatte ich so ein Brennen in der Lunge. Ich habe wirklich geglaubt, ich hätte Lungenkrebs. Ich hatte keine Angst, war auch nicht überrascht und habe mich auch nicht aufgeregt. Im Gegenteil, ich war glücklich. Ich kann mich nicht daran erinnern, mich jemals so darauf gefreut zu haben, dass bei mir eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wird.“ Diese ungewöhnliche Aussage machte eine Teilnehmerin an einem meiner Workshops, nachdem sie vier Tage lang nicht geraucht hatte. Dies hört sich an wie das Delirieren eines schwer depressiven oder geisteskranken Individuums, aber es war tatsächlich nichts dergleichen. Im Gegenteil, sie lächelte und lachte, als sie das sagte.

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Wo war der Witz, den sie in ihrer Aussage sah? Sobald sie es sich am Abend zuvor klargemacht hatte, merkte sie, dass die Schmerzen in der Brust dieselben waren, die schon andere Teilnehmer des Seminars beschrieben hatten. Sie gehören zum normalen Heilungsprozess einfach dazu, wenn jemand mit dem Rauchen aufhört. Die Frau erkannte auch, dass sie sich mitnichten auf eine lähmende Krankheit und einen frühen Tod freute. Sie freute sich darauf, eine Zigarette zu rauchen. Als die Schmerzen anfingen, dachte sie bei sich, dass sie ja nun genauso gut rauchen könne, da sie bereits Lungenkrebs habe. Dann merkte sie, dass sie sich gerade auf Krebs freute. An diesem Punkt erfasste sie, wie morbide ihre Gedankengänge geworden waren. Nur weil sie süchtig war, konnte sie in so abartigen Bahnen denken, nicht, weil sie aufgehört hatte zu rauchen. Nachdem sie die Absurdität der Situation erkannt hatte, tat sie den Drang zu Rauchen mit einem Lachen ab und ging zu Bett.
Es ist wichtig, dass Sie sich daran erinnern, wie irrational Ihre Gedanken waren, als Sie noch rauchten. Als Raucher wurden Sie ständig von den Medien, von Ärzten, der Familie, von Freunden, die aufgehört hatten, und – noch viel wichtiger – von Ihrem eigenen Körper vor den Gefahren des Rauchens gewarnt. Nicht eine einzige Woche verging, in der Sie nicht von der ständigen, lästigen Nachricht gequält wurden, dass das Rauchen Ihnen schadet und Sie irgendwann töten wird. Aber Sie waren der Droge hörig und schlugen die lästigen Warnungen in den Wind, um Ihrem Herrn und Meister zu gehorchen – der Zigarette. Vic, ein Teilnehmer aus meinem ersten Workshop, sagte einmal: „Wo auch immer ich hinschaute, wurde ich vor Zigaretten gewarnt.

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Berichte in Zeitschriften und Zeitungen hauten alle in die gleiche Kerbe: dass Zigaretten tödlich seien. Jedes Plakat, das für Zigaretten warb, trug die Warnung des Gesundheitsministeriums. Jedes Mal, wenn ich nach meiner Schachtel griff, lachte mir die aufgedruckte Warnung entgegen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich die einzig mögliche Schlussfolgerung zog: Ich hörte auf zu lesen.“
Die Kontrolle, die Zigaretten auf Sie ausüben, wenn Sie in der Gewalt der Sucht sind, ist gnadenlos. Die Sucht bringt Sie dazu, Dinge zu sagen und zu tun, die Sie auf Außenstehende schwach, dumm oder verrückt wirken lassen. Zur selben Zeit raubt sie Ihnen Ihr Geld, Ihre Gesundheit und letztendlich Ihr Leben. Wenn Sie einmal frei sind von Ihrer Abhängigkeit, werden Sie all diese Symptome Ihrer Vergangenheit als Abhängige erkennen können. Um zu vermeiden, jemals wieder eine so jämmerliche Figur zu machen, nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!

Über den Autor

Quit Smoking This Article is reproduced from “Never Take Another Puff”; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed. WhyQuit.com »


 

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