Welche Methode ist die beste für mich?
Es gibt dort draußen bestimmt genauso viele Rauchstopp-Methoden wie es Menschen auf dem Erdball gibt. Beispielsweise schwört vielleicht dein Onkel oder deine Tante darauf, dass die beste Methode das Rauchen sein zu lassen darin besteht, sich von Tag zu Tag mit kleinen Belohnungen zu “mogeln”. Ein anderer Verwandter oder Kollege hat es mit Lasertherapie geschafft und bezeichnet dies als die beste Methode zur Raucherentwöhnung. Andere rauchen jetzt “nur” noch Kräuteretten oder E-Zigaretten. Und das dürfte recht interessant sein, denn das heißt wiederum, dass da draußen noch unbekannt Methoden existieren, die noch gar nicht entdeckt oder vermarktet worden sind. Eine Chance auf Freiheit wartet darauf von Dir entdeckt zu werden! Gutes Beispiel ist die Allen Carr Methode (THE EASYWAY). Allen Carr galt lange Zeit als “Schwätzer” oder Scharlatan mit seiner verblüffend einfachen Methode, bis sie dann schließlich bekannt wurde und er Weltruhm dafür erntete. Die Kunst beim Aufhören besteht also vielleicht nur darin, sich auf die Suche zu machen um dann endlich “seine” Methode fürs Rauchen Aufhören zu finden.
Manchmal ist es aber auch die Kombination mehrerer Methoden die zum Erfolg führen können. Oftmals scheitern Methoden nämlich daran, weil sie sich nur auf eine Facette der Nikotinsucht fokussieren. Pflaster z.B. blockieren nur das Körperliche Verlangen , lassen aber die psychische Komponente völlig außen vor. Verhaltenstherapie vermag nicht den Suchtdruck in den Griff zu kriegen. Alternative-Heilmedizin in Verbindung mit Verhaltenstherapie und Nikotin-Kaugummis könnte also für so manchen Raucher der Weg in die Freiheit bedeuten.

Habe es mit einer Hypnose geschafft. Habe 1-2 Schachteln am Tag gequalmt. Es hörte langsam auf, als ich die cd von Dieter Eisfeld gehört habe des öfteren und dann habe ich das beibehalten, um komplett die Finger davon zu lassen.
@Norbert
Nun, Du hast zunächst einmal erkannt, dass Du suchtkrank bist und dir noch die Expertise zur erfolgreichen Bewältigung fehlt. Damit bist Du aber auf jeden Fall schon mal im mega Vorteil, denn durch die Bewusstmachung eines Problems schaffst Du überhaupt erst die Voraussetzung dafür, eine für dich zufriedenstellende Lösung zu finden. Suchtkranke im Anfangsstadium fehlt dieses Bewusstsein völlig und sie meiden den Entzug daher wie eine Katze das Wasser.
Zunächst solltest Du dich mit Dir und deiner Sucht genaustens auseinandersetzen. Schaue Dir an, was Dir die Kaugummis geben und was Sie Dir alles nehmen. Dann ziehe von den Vorteilen der Droge alles ab, was reinste Einbildung ist und kläre von dem übrigen Rest schließlich ab, ob er die Nachteile denn überhaupt wert ist. Dann gucke, wo und wann Du nach den Kaugummis greifst. Plane weiter ein, dort mal bewusst nicht nach den Gift-Gums zu greifen und stattdessen etwas völlig anderes zu machen. Dann handelst Du indem Du Dir dort also keine Gift-Gums in den Gaumen wirfst , sondern stattdessen etwas ganz neues tust- Du kannst übrigens auch nur so tun als ob Du gerade Spass an der Säche hättest bzw super-glücklich wärst. Dein Gehirn wird später gar nicht unterscheiden können, dass Du nur geschauspielert hast und die Situation schließlich als positiv abspeichern. Somit hast Du einen suchtfreien Weg geplant, bist ihm gefolgt und hast ihn schliesslich positiv bewertet. Natürlich werden weitere Rückfälle folgen, das ist normal, aber mit der “Nichtraucher” – Langzeit-Strategie “planen, handeln und bewerten” sowie etwas Kampfgeist auf deiner Seite wirst Du am Ende Erfolg haben. Ich wünsch´es Dir jedenfalls sehr!
Hallo,
ich rauche jetzt seit 5 Monaten nimma. Mit den Nicorette Kaugummis nur wie ich jetzt von denen weg komm weiss ich noch nicht.
Ich denke auch jeder muss seinen eigenen weg finden, auch wenn das heißt einige methoden auszuprobieren…schließlich ist jeder anders…ich bin auch gerad auf dem weg des aufhörens
Hallo Klaus,
das freut mich zu hören!
Alkohol dockt im Gehirn an denselben Rezeptoren an, wie das Nikotin. Wenn man Alkohol trinkt, dann muss man daher auch mehr rauchen. Und Alkohol in Verbindung mit Rauch steigert das Mundkrebs-Risiko auf das 15-Fache!
Magst Du uns mehr verraten, wie Du die Sucht “über Bord geschmissen” hast? Würde mich sehr interessieren….
Ich hab es geschafft mit dem Rauchen aufzuhören, seitdem ich keinen Alkohol mehr trinke.