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0:49 Uhr | Montag, 18. Januar 2010  

Nikotin

  

Welche Begleiterscheinungen hat der Nikotinentzug?

Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn ich erfahre, dass aufhörwillige Raucher beim Rauchstopp scheitern weil die Begleiterscheinungen des Nikotinentzugs zu unerträglich waren. Die Nikotinfalle ist so konzipiert, dass es für die meisten Menschen kein Entfliehen gibt- zumindest kein Leichtes. Der körperliche Entzug dauert nur etwas 2-3 Wochen und ist relativ schnell durchgestanden. In dieser Zeit können vereinzelt Nebenwirkungen des Rauchstopps eintreten- Typische Entzugserscheinungen sind:

  • Nervosität und Unruhe
  • Allgemeine Gereiztheit
  • Unruhe
  • Aggressivität
  • Schlafstörungen u. Schlaflosigkeit
  • Depressionen / Grundlose  Traurigkeit
  • gesteigerter Appetit
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Druck auf der Brust / Lunge

Die meisten Begleiterscheinungen hängen mit einem veränderten Blutzuckerspiegel des Körpers zusammen und verschwinden rasch wieder. Besonders Konzentrationsstörungen, gesteigerter Appetit und allgemeine Gereiztheit sind bei vielen Rauchern gefürchtet. Während der ersten 3 Tage der Nikotinentwöhnung treten neben starkem Verlangen oftmals auch Schwindelgefühle und Kopfschmerzen auf, die jeweils  individuell unterschiedlich intensiv ausfallen können.

Statistiken und aktuelle Studien belegen es recht gut, dass Exraucher nicht nur länger und gesünder wie Raucher leben sondern z.B. auch viel seltener an Depressionen erkranken. Das dürfte für viele Raucher ein starker Motivationsfaktor darstellen, denn oft fragt man sich doch: Sind Exraucher wirklich glücklicher? Es kann nur eine Antwort geben:  JA, NATÜRLICH! Und das ist der Rauchstopp wert, da könen uns doch so ein paar Nebenwirkungen nicht bedrohlich werden, oder?  Ok, wir fühlen uns vielleicht anfangs ein wenig ängstlich oder niedergeschlagen, aber was kommt danach? Eine wundervolle Zeit in der wir uns beweisen können, dass das Nikotin unrecht hatte. Es unterstellte uns  doch täglich Dinge wie : „Ohne mich kannst Du dich nicht mehr konzentrieren“ oder „ohne mich kannst Du dein Leben nicht mehr genießen“. Diese Droge hatte mit diesen  kleinen Märchen die volle Kontrolle über unser Leben an sich gerissen. Aber jetzt ist Schluß, weil wir uns beweisen werden, dass wir uns ohne Nikotin 1000 x besser konzentrieren können und unser Leben auch 1000 x mehr genießen werden.

Die Nebenwirkungen des Rauchstopps werden also bald schon wieder verschwinden und dann darfst Du so stolz auf dich sein. Damit sich das auch so schnell wie möglich ereignen wird, darfst Du den Entzug nicht künstlich verlängern indem Du z.B. zu Nikotinkaugummis oder Nikotininhalierer greifst. Auch wenn einige Ärzte und Therapeuten wehement für Nikotinersatz plädieren, bekämpfen sie  doch nur die Symptome aber nicht die eigentliche Ursache. Die Symptome wie starkes Verlangen ist nicht das Problem sondern die körperliche Abhängigkeit , an der wir da leider erkrankt  sind,  muss geheilt werden.

Weitere Nebenwirkungen könnten ein starker Druck auf der Brust sein. Hier kann es helfen, wenn Du Dir 1-2 Minuten leicht aber im schnellen Rhythmus auf die Brust klopftst. Dieser Druck ist wohl damit zu erklären, dass über das Brustbahn 2 Nervenbahnen entlang laufen, die ihren Ursprung im limbischen System haben, also das Glücks- und Suchtzentrum im Gehirn. Das Klopfen gegen Rauchen kann merklich die Nerven beruhigen und Entzugserscheinungen milder stimmen.

Oftmals haben wir das Problem, dass beruflich sehr eingespannte Personen den Rauchstopp hinausschieben weil sie den zusätzlichen Entzugsstress fürchten. Das sind meistens die sogenannten „Stressraucher“ die zumeist auch noch  eine extreme körperliche Nikotin-Abhängigkeit aufweisen. Diese Rauchertypen „funktionieren“ gar nicht mehr ohne Nikotin und sie glauben zudem felsenfest daran, Nikotin könne Stress jeglicher Art abwehren. Das ist leider ein Irrglaube, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Wer im Stress steht, der sollte so schnell wie möglich die Zigaretten aus seinem Leben bannen, denn auf lange Sicht zerstört Nikotin unsere Nerven . Sie kennen  bestimmt das Burnout-Syndrom, richtig? Was meinen Sie, wer erkrankt wohl eher daran, eine Person die gesund lebt oder eine Person die wie ein Schlot raucht? Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Nikotin unsere Nerven schädigt und diverse Autoimmunkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose beschleunigt. Gerade MS ist eine sehr schlimme Nervenkrankheit, in der das eigene Immunsystem Amok läuft und den Schutzmantel unserer sensiblen Nevenbündel angreift; was zur Lähmung oder schlimmeren Folgen führt. Die Gifte des Qualms attackieren unsere  Nieren, die Lunge und  richten im gesamten Menschen furchtbare Schäden an.

Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und was mich besonders gewundert hat: Ich komme heute als Nichtraucher weitaus  seltener in stressige Situationen wie früher als Raucher. Damals  war ich komischweise immer gestresst, glaubte aber  immer entspannter und glücklicher wie ein Nichtraucher zu sein- Ich war so dumm!

Habe auch keine Angst vor ein paar Pfunden zu viel, die der Rauchstopp manchmal bringen könnte. Gewichtszunahme kann eine der Nebenwirkungen beim Rauchen aufhören sein, wenn man einige wichtige Grundprinzipien der Nahrungsaufnahme ignoriert. Gewichtsprobleme treten nämlich oftmals bei Exrauchern ein, die ihre täglichen „Kicks“ mit Süssigkeiten kompensieren müssen. Oftmals sind diese Gewichtsprobleme aber auf einen deregulierten Blutzuckerspiegel zurück zu  führen. Eine der Drogen-Wechselwirkungen des Nikotins besteht darin, dass es den Körper innerhalb von Sekunden anweisen kann,  seine eigenen “Notfall-Zucker-Reserven” frei zu setzen.
Nikoktin erzeugt mit seiner psychoaktiven Wirkung ein Hormon-Feuerwerk im Gehirn. Es aktiviert Hormone, die wiederum unseren  Zucker-Stoffwechsel beeinflussen: Dazu zählen z.B.  Adrenalin und Cortisol.  Adrenalin wird in Situationen ausgeschüttet in denen es um Leben und Tod geht: In diesen stressigen Momenten braucht der Körper schnell Energie. Somit  sorgt das Stresshormon Adrenalin dafür, dass der in der  Leber gespeicherte  Zucker ( Glykogen,) extrem schnell in Glykose umgewandelt wird (Treibstoff/ „Benzin“  für alle Zellen).
Gerade unser Gehirn ist abhängig von einer regelmäßigen Zuckerzufuhr. Die Gehirnzellen verbrauchen zehn Esslöffel Traubenzucker pro Tag: Ohne Glukose könnten wir weder atmen noch denken oder laufen. Normalerweise nehmen wir Zucker über die Nahrung auf. Bis unser Körper aber die Zucker verstoffwechselt hat, vergehen gut 20 Minuten.

Einer der Nebenwirkungen des Rauchen aufhörens wird ein spürbarer Hunger auf Süsses sein, der auf einen zeitweise gesenkten Blutzucker-Level im Gehirn zurück zu führen ist. Unser Gehirn verbrennt rund 140 Gramm Glukose am Tag und als das Nikotin noch zur Verfügung stand, war es eine extrem schnelle Bereitstellung gewohnt. Das Problem besteht aber jetzt darin, dass wir Zucker nicht mehr so schnell liefern können, weil  eben der Weg  über die normale Nahrungsaufnahme und Verdauung gut  20 Minuten verschlingt, dauert es jetzt etwas länger bis der erste Traubenzucker im Gehirn ankommt. Theoretisch macht es also keinen großen Unterschied, ob ich jetzt 1 Glas Fruchtsaft trinke oder 10 Gläser- es wird immer 20 Minuten dauern bis ich -aufgrund des ausgeglichenen Blutzuckerspiegels- eine merkbare Verbesserung meiner Stimmung wahrnehme. Aus genau diesem Grund essen wir  aber auch mehr Zucker als überhaupt  nötig wäre. Zudem muss unser Gehirn auch  erst wieder lernen, dass es den Zucker nicht innerhalb von Sekunden erhalten kann sondern dass es jetzt 20 Minuten dauert. Hat sich der Blutzucker-Pegel aber ersteinmal reguliert, verbessert sich auch unsere Stimmung rasch wieder- das wird ca. 2-3  Wochen brauchen.

Mein Tipp:
Während der ersten 14 Tage der Nikotinentwöhnung immer  Traubenzucker-Bonbons in der Tasche dabei haben: Mit purer Glukose hat es unser Stoffwechsel am einfachsten .  Der Zucker gelangt dann extrem schnell über den Darm ins Blut und von dort in unser Gehirn. Nach dieser Zeit wird sich unser Körper auch daran gewöhnt haben, dass der Zucker nicht mehr ganz so schnell bereitgestellt werden kann wie zu Zeiten als wir noch rauchten. Ziemlich genau ab da werden auch die Heißhunger-Attacken weniger  werden und die Nerven beruhigen sich auch wieder. Dann kann man es auch endlich genießen nicht mehr rauchen zu müssen und die  neue Freiheit auskosten.

 

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Bisheriges Feedback: 330 Kommentare

  1.   Name vergessen:

    Um das Rauchen aufzuhören bedarf es keinen Hilfsmittel. Der Wille ist wichtig und nur der. Wenn man wirklich will, dann kann man auch von heute auf morgen aufhören und das selbst in den schwierigsten Umgebungen. Hatte ich selbst. Wirt einer Kneipe und auch dort ging es. Man muss halt standfest bleiben, wenn alle um einen herum rauchen, aber es geht. Und so Mythen, wie man würde mehr essen, stimmen auch nicht. Das ist nur das Entfliehen in eine andere “Sucht”, aber mit dem eigentlichen Aufhören hat das nichts zu tun. Auch Leute mit Frust und Ängsten fliehen in die Esssucht, das ist nur eine Ausweichung, mehr nicht. Wenn man aufhören möchte, dann kann man das auch. Wer immer sagt, das gibt deswegen oder wegen dem nicht, der wollte auch nicht aufhören und sucht nur einen Schuldigen.


  2.   Martin O. Hamann:

    Hallo, danke für deinen Beitrag. Du hast leider ein Keyword als Name angegeben, welches ich entfernen musste. Nichts gegen dich aber die Kommunikation sollte an erster Stelle stehen und keine finanziellen Interessen.
    Ich hoffe, Du verstehst das.

    Im Grunde hast Du schon Recht, der Wille und die Durchsetzung des “Ichs” können eine Abstinenz aufrecht erhalten. Nur hat man ja manchmal noch dieses kleine Teufelchen dass da auf der Schulter sitzt und das sagt immer “Komm´schon, rauch mal wieder eine!”.
    Und sich da zurückreißen und vor einer Dummheit zu bewahren kann schon eine kleine Herausforderung sein.
    Meine Spielsucht hat mir mehr zu schaffen gemacht als der Rauchstopp. Das Feeling beim Spielen war einfach so überwältigend, dass ein Verzicht unmöglich erschien. Mit selbst ausgetüfftelten Techniken habe ich aber auch dort mehr und mehr Land gegen die Sucht gewinnen können , obwohl ich ja anfangs total unterlegen erschien.


  3.   Erwin Buttler:

    länger ALS
    gesünder ALS
    seltener ALS
    entspannter ALS
    glücklicher ALS

    …und nicht WIE

    Das Blog ist doch sonst auch in gutem Deutsch verfasst; kannst Du diesen Fehler nicht mal verbessern?

    Danke


  4.   Martin O. Hamann:

    Hi Erwin,

    also das “Als-Wie-Problem” ist mir bestens bekannt, wurde schon öfters -sogar schon per Email- drauf angesprochen.
    Irgendwie kann ich die beiden Worte nie auseinanderhalten, das ärgert mich auch ein bißchen.

    Aber wenn ich mal Zeit habe, werde ich die Fehler ausbessern, freiwillig nachsitzen und nochmal die Grammatik pauken. ;-)

    Besten Dank für diesen Hinweis und auch das Kompliment will ich gerne annehmen!

    Viele Grüsse aus Lübeck
    Martin O. Hamann


  5.   haensel:

    ist eigentlich ganz einfach:

    steigerung => ALS (schöner als du, höher als ein berg)

    vergleich => WIE (schön wie du, hoch wie ein berg)


  6.   Pascal:

    Hallo

    Der Beitrag hat mir sehr gut gefallen. So einige, dämliche Kommentare der anderen jedoch nicht. Ist mir Latte, ob dein Beitrag nun grammatisch korrekt oder nicht korrekt geschrieben ist.

    Fakt ist, die Willenstärke ist entscheident. Da gebe ich dir Recht. Dass Die Symptome der Entzugserscheinungen tatsächlich 2-3 Wochen andauern finde ich etwas zu krass. Als ich aufgehört habe (30-50 Zisen am Tag) hatte ich 4 Tage lang ein extremes Verlangen nach Nikotin. Ab dem fünften Tag habe ich eine deutliche Verbesserung empfunden. Nach einer Woche war ich übern Berg. Und das nach 22 Jahre “Kettenrauchen”.

    Also. Bis denne.


  7.   Ronny:

    Hallo..

    Also ich habs auch geschaft von jetzt auf gleich auszuhören mit dem Rauchen..Hab mir immer wieder die Frage gestellt was bringt es? Und ich muss wirklich dazu sagen man fühlt sich besser leistungsfähiger einfach wie neu gebohren so gehts mir zumindest.Ich lege es euch allen wirklich ans Herz Leute,schmeisst die scheiss Kippe weg es bringt nix.Wünsch euch allen viel glück..Und durchalten is angesagt Ihr schaft das..

    Also dann viel glück..


  8.   Dirk:

    Hallo,

    der Artikel ist gut geschrieben und motiviert mich als angehender Nichtraucher extrem. Ich habe bis zu 80 Zigaretten am Tag geraucht und bin seit 6 Tagen rauchfrei. Ich erlebe es gerade was Entzug heißt. Ich will das hier nicht breit tragen, weil man das bereits alles nachlesen kann. Ich werde niemals mehr 1 Zigarette rauchen, weil ich gerade feststelle was es überhaupt heißt zu atmen. Man muss sich das vorstellen, dass ich nun lernen muss frei zu atmen. Wie pervers ist eigentlich rauchen? An alle die aufhören wollen, haltet durch und dabei helfen auch solche Artikel wie diese hier.


  9.   bzzzt:

    wen ihr aufhören wollt mit rauchen nimmt einfach koks !!!
    das lenkt echt gut ab!!


  10.   Martin O. Hamann:

    Ja, sehr gute Idee,…und wenn in der Nase dann ein riesiges Koksloch gefressen ist, bekommt Ihr auch schnell wieder mehr Luft.

    @ bzzzt
    eigentlich hätte ich deinen Kommentar löschen müssen, aber so viel Blödheit muss die Welt einfach gesehen haben.


  11.   Namor K.:

    Also ich habe jetzt selbst 10 Jahre meines Lebens geraucht! Und ich muss schon sagen, auch wenn es keine lange Zeit war und ich auch nicht viele Zigaretten am Tag geraucht habe, so ist es trotzdem extremst schwer wenn der Wille schwach ist! Habe private Sorgen und für mich stellt Nikotin immer noch eine Art von “Entspannung” dar. Zwar habe ich doch glatt 3-4 Wochen durchgehalten … aber wieder angefangen zu rauchen! Ich bereuhe es da ich selbst sehe wie aggressiv ich werde wenn ich nicht rauche, depressiv und müde. Außerdem ziehe ich mich vermehrt zurück! Und eines sei auch gesagt (bei mir ist es zumindest so): Rauchen lenkt ab und wenn man bei der schönsten Sache der Welt einmal abgelenkt ist und nichts mehr geht … dann kommt eine gewaltige Depression auf einen zu und man baut sein Leben nur noch auf Sex auf! Einfach weil man nicht wahr haben will was da nicht passt – und je mehr man es versucht umso weniger klappt es! Als ich aufgehört habe zu rauchen war dieser Gedanken auch da – aber nach 2-3 Wochen ging es eigentlich wieder super und war auch besser (laut Aussagen meiner Freundin) und jetzt? jetzt habe ich wieder begonnen und das ganze Spiel beginnt von vorne!
    Natürlich gebe ich nicht auf und hoffe weiter auf meinen Willen, dass er den Schweinehund in mir besiegt! Nicht rauchen ist wirklich was tolles! Und ich werde weiter daran arbeiten … egal wie schwer die Nebenwirkungen auch sein mögen!


  12.   Martin O. Hamann:

    Ich glaube, dass Du erfolgreich sein kannst. Wie Du das beschreibst, habe ich es auch ganz ähnlich empfunden. (brauchte auch viele Versuche-sehr viele sogar) . Manchmal ist man schwach, raucht vielleicht aus Trotz weiter, aber im Innersten weiss man, dass man aufhören muss , weil Rauchen ein Fehler ist und weil man nicht will, dass einem die Kippen das restliche Leben kaputt machen. Ganz ehrlich: Es ist außerdem auch sehr schade ums Geld. Man sollte den Mist nicht mehr anfassen. Und es sollte einen wütend machen, wenn man sich bewusst macht, dass man sich gerade wieder relativ freiwillig diesen Müll in die Lungen zieht. Wie die Sucht genau funktioniert, weiss wohl niemand so genau. Aber was wahr ist, spüren wir doch im Innersten selbst-da brauchen wir keine Ratgeber oder Krebs-Studien: Wenn wir rauchen, dann fügen wir uns einer Droge, einem Gift, einer Strahlendosis dass täglich unsere Gesundheit , unseren Geldbeutel und unseren Körper attackiert . Wenn jemand versucht, dich zu töten, kooperierst Du dann auch? Nee, Du fängst dann an, dich zu wehren, solange bis es Dir wieder gut geht und Du frei bist. Und ich sehe, dass Du dich wehrst und frei sein willst, weil Du auf die “Hilfe” der Kippen scheisst und das macht vielen anderen Rauchern bestimmt Mut dadraussen. Deswegen bedanke ich mich bei Dir und wünsche Dir , dass Du Erfolg haben wirst. Es wird schon wieder, Du musst nur lange genug durchhalten, bis der Entzug vorüber ist. Bedenke: Die Droge hat eine ungeheure Macht, sie verändert deine Gehirnströme und kontrolliert dich… und außerdem hat das Gift die Power deinen Körper zu vernichten-unterschätze dieses Strahlenvergiftung niemals! Liebst Du deinen Körper? Natürlich tust Du das! Dein Körper ist der Garant auf Lebensglück. Du kannst kein Glück auf dem Ruin deines Körpers aufbauen. Verbanne diesen Scheiß also endlich aus deinem Leben oder willst Du ewig in diesem schmutzigen Gefängnis festsitzen? Wäre doch idotisch, oder?!


  13.   didi:

    Hey,
    ich rauche jetzt den 6.Tag nicht mehr und es fällt unheimlich schwer. Aber die Gesundheit geht vor. Wenn man keine Luft mehr bekommt und nur noch starke Hustenanfälle hat, so das man den morgigen Tag wohl kaum noch erlebt, sollte es einem eigentlich nicht mehr schwer fallen.Ich hatte 25 Jahre geraucht und das auch noch gern.Viele Raucher brauchen erst so einen Grund aufzuhören, dass der Hebel im Kopf sich umschaltet.
    Ich will das jetzt durchhalten meiner Gesundheit und meiner Familie zu liebe.Mir fallen nicht nur die Nebenwirkungen , Entzugserscheinungen auf sondern auch positive Aspekte. Ich denke jetzt viel nach über die Zeit die mich das Rauchen gekostet hat.Rauchen soll den Streß wohl mildern aber das Gegenteil ist der Fall. Ohne Rauchen hat man viel mehr Zeit, die man in andere Dinge wie positive Hobbys stecken kann. Dazu kommt dann auch noch das gesparte Geld.
    Also es lohnt sich aufzuhören!


  14.   David Priessnitz:

    Also erstma danke für den juten Text macht mir Mut am Ball zu bleiben . Rauche seit 5 Tagen nicht mehr und schlafe deswegen seit 4 Nächten auch nicht mehr echt Alptraummäßig! Hoffe dat geht bald vorbei! Der Verfasser mit dem Koks dem gehört wat auf die Zwölf gegeben war selbst scherst Drogenabhängig und weis wat dat heist aufzuhören und Nikotinabhängigkeit is mit dat schlimmste was einem passieren kann und dann so ne kacke schreiben von wegen ma koks nehmen du Idiot! Naja danke für all die mutmachtexte und allen viel Kraft weiterhin hab 23 Jahre jeden Tag 30 Selbstgedrehte geraucht ohne Filter binn echt froh das es vorbei ist auch wenn schwer. Hat jemand noch mit Schlafentzug zu kämpfen gehabt? Und wenn ja wie seid ihr damit umgegangen? Gruß David


  15.   Hood:

    Hallo zusammen,
    erstmal danke für den sehr guten Artikel. Er beschreibt genau das, was ich seit einer Woche erlebe. Nach mehr als zehn Jahren Schnupftabak-Verbrauch (Genuss mag ich heute nicht mehr sagen)habe ich mal wieder den Entschluss gefasst aufzuhören. Zuletzt waren es mehr als 25g pro Woche…
    Mir hilft es im Augenblick sehr, bewußt an das “Wofür” des Entzugs zu denken und nicht an das “Wogegen”. Also für: klaren Kopf, erholsamen Schlaf, freies Atmen, körperliche Fittness.
    Das baut mich immer wieder auf. Auch in Phasen der Unruhe, Depression, Aggressivität, wie ich sie augenblicklich heftigst erlebe.Was mir auch hilft, ist intensive körperliche Belastung. Das muss aber jeder für sich selbst, je nach Konstitution ausprobieren.

    Also: Nur Mut auch für die “Snuffies”.

    Schöne Grüße
    Hood


  16.   Hirnbrand:

    Hallo erstmal zusammen :) Nach 27 Jahren habe ich kurz vor Weihnachten letzten Jahres aufgehört. Nach der körperlichen Entwöhnung, die ich mit viel Schlaf überbrücken konnte, sind es nun diese psychischen Aspekte die mich beschäftigen: es scheint wirklich so zu sein, dass man seine Gewohnheiten komplett umkrempeln muss um nicht mehr in Situationen zu kommen, in denen man früher zur Zigarette griff. Als man sich mit einer Zigarette belohnte, als man sich mit einer Zigarette von der Langeweile ablenkte, als man Appetit mit einer Zigarette bekämpfte, als man sich mit einer Zigarette beruhigen wollte, als man sich mit einer Zigarette anregen wollte… Es sind diese 5 Minuten brennendes Verlangen, welche mir ziemlich auf den Keks gehen. momentan halte ich es so: Augen zu und durch :) Wann lässt das nochmal nach…?


  17.   Martin O. Hamann:

    @Hirnbrand
    Weisst Du, die Droge macht aus Dir einen fügigen, willenlosen Junkie. Ein Junkie, der bereit ist, alles (Gesundheit, Geld, Leben) dafür zu geben, eine rauchen zu dürfen. Das war bei mir auch nicht viel anders gewesen-ich war n Trottel, der der Droge immer wieder aufs Neue verfallen ist. Aus Erfahrung weiss ich also, dass Rückfälle genau da anfangen, wo Du gerade stehst. Wenn man darüber seniert, was an den Zigaretten alles gut war-selbst wenn da überhaupt nichts Gutes war und man nach jeder Kippe hätte kotzen könnnen. Bis Du das aber erkennst, kann es ein weiter Weg sein. Deswegen werde ich auch gar nicht versuchen, dich von diesen Gedanken abzubringen oder dich dafür verurteilen, dass Du so denkst wie Du denkst. Stattdessen frage dich einfach nur folgendes:

    Warum muss ausgerechnet ich ein armer, geknebelter Rauchjunkie sein? Womit habe ich das nur verdient, dass nach all den Jahren Dreck, Gift, Gestank, Geldknappheit, Atemnot und Geiselschaft mein realitätsfremdes Junkie-Gehirn immer noch positive Bilder übers Rauchen ausspuckt?

    ….mir haben die Worte damals sehr geholfen.


  18.   Edeltraud:

    Hallo Alle zusammen, auch ich gehöre zu den Leuten, die sich von diesem Sch…Nikotin seit über 30 Jahren abhängig gemacht habe. Nun starte ich gerade wieder einen Versuch, der jetzt in die 3. Woche geht und ich muss sagen, ich fühle mich richtig wohl dabei. Allerdings habe ich mit einem Problem gewaltig zu känpfen. Ich bin Typ2 Diabetiker, erblich bedingt. Das wurde vor ca. 2 Jahren bei mir festgestellt und ich nehme Tabletten. Durch den Nikotin-Entzug neige ich jedoch nun ständig dazu, irgendwelche Süßigkeiten zu essen. Eigentlich bin ich ein sehr schlanker Typ und nun habe ich in der kurzen Zeit schon 3 Kilo zugenommen und für meine Diabetes ist es total schädlich. Kann mir Jemand einen guten Tipp geben, diese Heißhunger-Attacken zu meistern?
    Liebe Grüße
    EdeltrAUD


  19.   Martin O. Hamann:

    Weisst Du, wann ich immer Rückfalle hatte? Immer nachdem ich Süssigkeiten genascht hatte. Das träge Gefühl der Schlappheit danach, der flaue Magen gepaart mit Energiemangel, dieser klebrige Gaumen und dann noch dieser Kunstzucker-geschwängerte Geschmack auf der Zunge-einfach nur bäh und widerlich hoch 10! Wie kann man sich diesen wertlosen Zuckerfraß freiwillig reinziehen und dafür der Zuckerindustrie noch Geld in den Arsch stecken? Das Zeug ist das reinste Gift, macht dich fett und schmeckt nach Scheisse! Kein Wunder also, dass man dann diese Nasch-Fahne mit Rauch übertünschen will. Zu Naschen ist wahrscheinlich die falscheste Strategie gegen Nikotin. Sagen Dir die Ätkins-Bücher etwas? Solltest Du Dir als Diabektiker unbedingt genauer anschauen und Dir auch gleich die passenden Rezepte für Low Carb Diät dazu bestellen, angucken und versuchen nachzukochen. Hast als Nichtraucher ja jetzt mehr Geld zur Verfügung. Wenn Du in ein paar Monaten low carb nach Dr. Ätkins gelernt hast und einigermaßen konstant lebst, dann kommen deine beschriebenen Heißhungerattacken gar nicht erst auf. Viel Erfolg damit. Kannst dich ruhig wieder melden, wenn Du es geschafft hast, frei zu kommen. Von Zucker und Nikotin.


  20.   didi:

    Hallo alle zusammen ,
    aus 6 Tagen sind jetzt fast 6 Wochen als ” Nicht mehr Raucher ” und 6 kg mehr Gewicht geworden.
    Das Essen schmeckt einfach zu gut.
    Jedoch was gegen die Gewichtzunahme machen ?
    Deshalb wieder rauchen ? Nein!!!!! Sport Sport…..
    Irgendwie bestimmt die Zigarette den Tagesablauf als Raucher, jetzt ist es umgekehrt ich bestimme über meine Zeit.
    Also durchhalten und weiter kämpfen!


  21.   Name:

    Super Beitrag. Ich bin seit gestern Abend auch dabei aufzuhören. Die letzte Zig. liegt nun 14 Stunden zurück und ich es fängt an sehr zu kribbeln.
    Vielleciht frag ich noch meinen Apotheker was er für mich tun kann.


  22.   Janin K.:

    Ich rauche jetzt seit 9 Tagen nicht mehr,zum ersten mal seit langem kann ich richtig frei atmen aber auch richtig abhusten was vorher gar nicht ging.Aber eins will ich mal sagen wenn mir einer vorher gesagt hätte das man teilweise solche entzugserscheinungenhat ich weiß nicht ob ich dann den Mut gehabt hätte aufzuhören.Die Unruhe stört mich nicht doch die Schwindelanfälle und teilweise Herzrasen das ist das was mich nervt,aber trotzdem werde ich durchhalten denn ich möchte unbedingt die Sucht bekämpfen.


  23.   Martin O. Hamann:

    Die Schmachtattacken sind in den ersten Entzügen vielleicht noch heftig, aber wenn man einige Nikotinentzugsphasen hinter sich gebracht hat (also immer wieder Rückfälle hatte aber weitergekämpft hat), werden die Rauchlustwünsche normalerweise immer kürzer und auch seltener. Man gewinnt nach und nach die Kontrolle zurück, kann sich aber doch nie ganz sicher sein, denn diese Drogensucht ist tückisch & gemein zugleich! Was oft hilft, ist, wenn man sich in solchen Momenten bewusst macht, dass es für das Ich-Bewusstsein eigentlich keinen Grund zum Rauchen gibt. Ein Raucher muss rauchen, selbst wenn er 0 Gründe hat, der Körper wird ihn zu den Kippen mit Gewalt schleppen. Beispiel: Leute, die Champix genommen haben, mussten rauchen, obwohl das Medikament verhindert hat, dass soetwas wie Genussgefühle aufkamen , da Nikotin beim Andocken an die Rezeptoren durch Champix gestört wurde. Dh. , also selbst wenn Du keine guten Gefühle durchs Rauchen bekommen würdest, wirst Du trotzdem rauchen müssen-ausser Du fängst endlich an dich zu wehren, hälst kurz inne und denkst Dir, wenn die Schmacht kommt folgendes: “dieser Rauch-Scheiss hat mich jahrelang geknebelt, beherrscht und zum Nikotin-Klaun gemacht, der sein ganzes Geld, Zigtausende aus dem Fenster geschmissen hat, für Nichts und Wieder Nichts! ” Aber das kann sich nur das Ich-Bewusstsein sagen , der Körper ist machtlos gegen die Droge, das “Ich” kann als einzige Instanz noch versuchen gegensteuern und das ist sehr wichtig, mache Dir klar, dass das “Ich” keinen Grund hat zu rauchen und dann versuche leicht gegenzusteuern, auch wenn es schwer sein sollte-einfach versuchen-immer wieder. Höre zB coole Musik bis der Mist-Drang vorüber ist. Das “Ich” in Dir will leben, frei sein und bestimmt keinen Schaden im Körper anrichten. Das Problem ist, dass die Droge “Nikotin” Euch in sone Art von Falle geführt hat und dort schon viele Jahre festhält -doch jetzt ist die Zeit gekommen, denn Ihr werdet jetzt irgendwie versuchen , dort freizukommen , sonst siehts düster aus. Aber wie gesagt, wenn es keine Gründe mehr zum Rauchen gibt, dann muss man sich auch nicht so grossartig quälen oder kämpfen- aber das kommt erst mit der Zeit, ich hatte auch sehr sehr viele Rückfälle und bin auch super willensschach (oder vielleicht war meine Sucht auch einfach zu stark). Als Nichtraucher bin ich auf jeden Fall besser drauf, mir gehts seelisch besser (hat gedauert), da ich jetzt eine stabile Stimmungslage habe , kann ich mir auch immer bewusst machen, was ich als Nichtraucher alles habe. zB gesunde Gliedmaßen, ich kann sehen, gehen, mir gehts gut, ich kann atmen, habe Geld, und vieles mehr.


  24.   Edeltraud:

    So, ab heute geht die 4. Woche des Nichtrauchens los und ich fühle mich super. Die Entzugserscheinungen sind komplett weg und ich genieße jeden Tag das freie Atmen, wie gut alles schmeckt und meine Freizeit. Gegen meine Heißhungerattacken habe ich auch ein super Mittel gefunden :-) Immer wenn ich merke, dass mich wieder so Gelüste überkommen, stelle ich mich auf meinen Crosstrainer und lege los, schöne Musik dabei, was will man mehr. Klappt spitze. Bin dann immer so ausgepowert, dass ich gar keine Lust mehr habe, mir irgendwelche Süßigkeiten reinzustopfen. An der Arbeit bin ich ja sowieso beschäftigt, da überkommen mich diese Attacken nicht. Also ich kann an Euch Alle nur appellieren, macht weiter, es lohnt sich.


  25.   LostBoy1505:

    Hallo Leute!!!
    Ich bin gerade mitten im entzug! Ich stell mir komischweweise die frage “warum sollte ich aufhören zu Rauchen ?!?! ich hab gern geraucht (das sagt meine innere Stimme) anders herum ist es so das es mir vollkommend bewust ist das rauchen schädlich ist und ich deshalb aufhören muss den mist zu inhalieren.
    Im mom ist es so das ich den dritten Tag ohne Nicotin verbringe, und ich hab so ziehmlich heftige nebenwirkungen.
    Kopfschmerzen nervösität Aggressivität Übelkeit usw. Das schlimme ist der kleine Teufel auf der Schulter, der mir ins Ohr flüstert na komm eine rauchen schadet ja net.
    Ich weiß drei Tage sind lächerlich aber ich hätte mir nicht vorgestellt wie hart es ist von Zigaretten los zu kommen.Hoffe ich schaff es. Ach ja ich hab über 20 Jahre geraucht.
    lG
    Lost


  26.   Martin O. Hamann:

    Frage dich nicht “Warum sollte ich mit dem rauchen aufhören?” , das ist nur eine Denkfalle, es erzeugt in Dir Stress und ein endloses Tauziehen im Kopf-Du wirst so nie zu einer vernünftigen Entscheidung finden , sondern bleibst weiterhin hilflos und gelähmt; frage dich stattdessen doch einfach “wieso sollte ich jetzt nicht mal den Entzug wagen?”

    Es spricht überhaupt nichts dagegen! Der Entzug wird Deine ganz eigene Erfahrung sein, sie ist höchst wertvoll für dich, Du kannst sie Dir ruhig mal gönnen. Du lernst dabei viel , einmal ganz klar über dich selbst und dann natürlich auch über das Nikotinteufelchen auf deiner Schulter- daher lohnt es sich auf jeden Fall schon alleine im Sinne von “Der Weg ist das Ziel” und wenn Du Glück hast, fällt das Teufelchen von der Schulter und bricht sich das Bein. Was dabei wirklich bei herauskommt, kann Dir keiner
    im Vorfeld sagen, aber gewiss ist schon jetzt, dass Dir die gewonnene Erfahrung -ganz gleich, wie weit Du
    auch kommmen magst, ob Du morgen oder in 2 Wochen wieder rückfällig wirst- keiner mehr nehmen kann.

    Es mag so sein, dass Du momentan als Süchtiger Gefallen an der Drogenwirkung findest, und eigentlich gar nicht so richtig aufhören willst, aber bestimmt willst Du nicht jeden Tag rauchen müssen, oder? Ist es nicht irgendwie komisch, dass Du jeden Tag rauchen musst und das schon 20 Jahre lang? Seltsam, oder nicht? Andere Dinge, die Dir gefallen, kannst Du doch auch mal einfach so beiseite legen , ihnen wann und dann fröhnen, nicht aber beim Rauchen, da steckt nämlich was ganz anderes hinter, etwas was man nicht beschreiben kann, brutale Ängste und ein Gefesseltsein. Das erkennt man aber erst als Nichtraucher so richtig…
    Wenn Du erstmal richtiger, überzeugter Nichtraucher geworden bist, ich meine also, sobald der Rauch plötzlich anfängt zu stinken, der Preis für Zigaretten viel zu hoch erscheint, Dir Zigaretten-Warnhinweise Sorgen bereiten und Du Raucher bemitleidest und belächelst, was sie doch alles opfern, findest Du auch immer weniger Sinn & Spaß
    am Rauchen, dann wirds Dir einfach egal, was immer Dir die Droge damals auch gegegeben zu haben schien, weil Du jetzt nur noch siehst, was Dir diese häßliche Droge damals alles nahm und wie sie Dir dein Leben zu vermiesen versuchte.

    Good Luck!


  27.   Britti:

    Hallo liebe Exraucher und solche die es werden wollen.

    Ich stehe am Anfang meiner Entwöhnung. Von heut auf morgen – ohne. Grüde hierfür gibt es viele!
    1. Gesundheit – keine Frage
    2. Kosten – 5,- Euro am Tag und sie werden weiter steigen…
    3. Optik – seht euch mal rauchende Frauen an
    4. Geruch – muß künftig viel zu Kunden raus
    5. Zähne – gönne mir ein Bleaching – so sollen die Zähne dann auch bleiben.
    6. etc. ……
    Habe allerdings seither Schlafstörungen, was ich sonst gar nicht kenne. Und ich bin verbal keck unterwegs. All das nehme ich genre in kauf. Ich will nicht mehr rauchen!

    Alles liebe Britti


  28.   LostBoy1505:

    Hi Britti

    also ich hab bis dato die erfarung gemacht das nicht nur schlafstörungen sondern auch aggressivität wibbelig sein unruhe teilweise konzentrationsstörung usw die begleit erscheinungen sind :-( leider. ich nörgele und bölcke ohne grund nur weil mich diese verdammte sucht in i´hren fängen hat leider muss ich sagen das ich wieder sporadisch rauche was eigentlich totaler blödsinn ist.
    mir tut nur mein umfeld sowas von leid das sie meinen launen ertragen müssen, die aussage war rauch wieder dann kann man dich aúch ertragen :-.(
    mein wille war da aber job familie das was zu viel
    halte wenigstens du duch
    liebe gruße franco


  29.   Martin O. Hamann:

    Wieso lässt Du dich von diesem Umfeld so leicht manipulieren? Das sind doch bestimmt alles nur Raucher, die Dir den Erfolg nicht gönnen! Den würde ich es aber jetzt gerade zeigen wollen und sie bloßstellen, indem ich mir ein großes trotziges Nichtraucher-Denkmal setze. Ein Denkmal für die Ewigkeit, von dem diese Leute nur träumen können! Du bist stark, schlau, wertvoll, lebensfroh und Du willst Freiheit & Glück, keine Krankheiten, keine Altersarmut, Keine Bein-Ampus, keine Atemnot und kein Gift. Starte jetzt mit vollem Elan in den nächsten Versuch mit dem rauchen aufzuhören, Du wirst sehen, es wird immer leichter werden und irgendwann sogar auf eine nie gekannte Weise lustvoll und befriedigend sein, nicht mehr dem Sucht-Teufel nachgeben zu müssen.
    Aber das ist deine Entscheidung, die nur Du für dich treffen kannst, denn Du MUSST SELBST ERKENNEN, was für dich gut und was schädlich ist.


  30.   Janin K.:

    Hey gehe jetzt in die 4 Woche des nicht rauchens und es geht mir gut.Ich kann sogar schon mit dem Fahrrad den Berg hochfahren ohne das ich mir die Lunge aus dem Hals huste.Was ich mir aber angewöhnt habe ist Traubenzucker in der Tasche zu haben weil ich gemerkt habe das wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist (was ja eine begleiterscheinung sein kann )das mir dann schlecht und schwindelig wird.Aber sonst ist alles super,und gegen den heisshunger am besten immer Zuckerfreien Kaugummi in der Tasche haben,ich hatte auch 2 Kilo zugenommen und habe jetzt aber schon wieder 1,5 Kilo abgenommen das geht.


  31.   Friedhelm:

    Hallo zusammen,
    war interessant die Beiträge und Kommentare zu lesen. Ich bin Nichtraucher in der sechsten Woche, hab 40 Jahre geraucht, zum Schluß 40 am Tag. Mein Problem, was ich noch bei niemand anderem gelesen habe, mein Geschmacksinn hat sich komplett verändert. Mir schmeckt nichts mehr, alles schmeckt nur noch schlecht. Hat das sonst auch noch jemand?
    Wäre dankbar für eine Antwort
    Gruß friedhelm


  32.   Bollo:

    Hallo Leute,
    ich bin auch seit knapp 50 Tagen Nichtraucher, endlich klick gemacht, nach unzähligen Versuchen.

    Nun habe ich auch seit dem Tag div. Anzeichen einer Depression, die Ich erst als Stress von der Arbeit und vom privaten abgetan habe. Brustschmerzen, Brustdruck, Traurigkeit und Antriebslosigkeit. und das nun auch trotz Urlaub…
    Jemand hat mir gesagt dass die Entzugserscheinungen je nach Körper und Raucherkarriere( 16 Jahre) auch Monate dauern kann…somit auch die Depressionserscheinungen??
    hat da einer ähnliche Erfahrungen? Ich dachte das schlimmste wäre nach drei Wochen überstanden…;(

    Vielen Dank und viele GRüße
    Bollo


  33.   Martin O. Hamann:

    Nikotinsucht ist eine 2-Komponenten-Sucht, d.h.
    Man wird körperlich & psychisch abhängig.

    Körperliche Abhängigkeit ist ein wenig vergleichbar mit dem Gieren nach Süsszeug. Das Schlimmste ist nach ca. 3 Wochen Entzug vorüber, zumindest der ständige “Heißhunger” der dich zum selbstschädigenden Handeln zwingt. Du kannst darüber hinaus gelegentlich noch “Heißhungerattacken ” haben-im Schlimmsten Fall auch über Monate hinweg. Du kannst natürlich weiterhin den Klaun spielen und Dir von den Attacken auf der Nase rumtanzen lassen oder Du durchschaust das bösartige Spiel, welches Dich und so viele andere Menschen auf der Erde gerade zerstört, versklavt, verkrüppelt, beraubt und häßlich macht. Dieser Selbstzerfleischung muss man Einhalt gebieten-nicht morgen, sondern ab sofort! Die TabakIndustrie füllt sich währenddessen jeden Tag schön die Taschen, denen ist es Recht, wenn Du aufgibst, Und wenn Kinder abhängig werden, juckt die das kein Stück. Aufgeben. Haha!! Das wirst Du nicht. Das wäre zu früh. Das wäre eine Tragödie! Der Rauch schnürt Dir die Luft zum Atmen ab, macht krank, alt und träge. Und wenn Du versucht, der Sucht zu entfliehen, fühlst Du dich schwach, verlassen, einsam, klein und hilflos. Besiege den Scheiß Nikotin-Hunger trotzdem und noch wichtiger: Genieße es, wenn Du es tust. Du hast allen Grund dazu, denn wenn Du es geschafft hast, wirst Du heil-froh über deine Stärke & deine Weisheit sein. Es wird großartig sein, wenn Du wieder suchtfrei bist. Du wirst einen Nichtraucher verkörpern, wie er im Bilderbuch steht: Frei, gesund, glücklich, entspannt, frisch, attraktiv, nervenstark, spontan und wohlhabend.
    ————————————————–
    Aber bevor Du dieses wunderbare Ziel erreichst, muss erst die 2. Komponente der Sucht ausgenesen sein. Die psychische Abhängigkeit.

    Und wie löst sich die psychische Abhängigkeit ein für alle Mal auf?
    Ganz ehrlich? Das ist sehr, sehr schwer. Also bei psychischer Abhängigkeit bist Du grundsätzlich gespalten. Es gibt ein “Ich” in Dir, das will besser heut als morgen aufhören zu rauchen. Das sagt sich “Ich muss mit dem Scheiß endlich brechen, sonst gehe ich wegen dem Dreck noch vor die Hunde, man”. Dieses “Ich” ist weitsichtig, würdevoll, klug, freiheitsliebend, positiv und überlegen. Und dann gibt es da noch ein anderes “Ich”, dem ist alles scheiß-egal, es ist ignorant, selbstzerstörerisch, trotzig, unterwürfig, gleichgültig und dumm.

    Aber wie kann man sich selbst von dieser Shizophrenie heilen?
    Versuche dem Rauchdrang doch mal eine Zeit lang nicht nachzugeben, solange bis er unerträglich wird. Dann schaltet sich auch schon bald das “andere Ich”, dem ja alles egal ist, ein. Folge ihm. Gehe Dir einfach eine Schachtel Ziggs kaufen. Sobald Du die Schachtel am nächsten Tag aufgeraucht hast, stelle dein “Ich” zur Rede und sage Folgendes:” Ich bin Dir gestern gefolgt, so wie Du es wolltest. Aber ich erlitt nur Schaden, Frust & Verlust. Mein Geld ist weg und mein Atem ist schwach. Was sagst Du dazu?”
    Schaue Dir dieses “Ich” dann vor deinem geistigen Auge an, blicke ihm direkt in die Augen. Was siehst Du dann? Einen Freund oder einen Feind? Oder anders: Würden deine Erzfeinde dieses “Ich” toll finden und es begrüßen, dass es dich führt?

    Ich erkannte damals meinen schlimmsten Feind in mir und die “psychische Abhängigkeit” löste sich von einem zum anderen Moment auf- dieses “Ich” verschwand augenblicklich aus meinem Leben und dank dieses aufrichtigen “Selbstgeständnisses” bin ich heute wieder ein freier Mensch.


  34.   Erika:

    Ich habe vor ca. 4 Monaten mit Rauchen aufgehört. Von einem Tag auf den anderen. Ich habe mir immer wieder gesagt, was bringt es dir Tag für Tag 20-30 Zigaretten zu rauchen. Habe mir einfach mal die Vor-und Nachteile aufgeschrieben und dann hat es geklappt. Jedoch bemerkte ich, dass ich noch NIE im ganzen Leben so viel beim Arzt war wie in diesen vier Monaten. Ständig habe ich ein Wehwechen das den Gang zum Arzt verlangt. Das macht mich schon etwas sauer. Das hatte ich während meiner Rauchzeit nie. Aber deswegen wieder mir dem Rauchen anfangen? SICHER NICHT.


  35.   hans:

    ich habe nun das 2. mal aufgehört zu Rauchen, beim 1. mal nach 15 Jahren war es echt eine Qual.
    Leider habe ich damals nach einigen Monaten Rauchfrei wieder das Gelegenheitsrauchen alle 1-2 Wochen angefangen, was auch Monate lang gut ging, doch dann hat mich die Sucht wieder eingeholt.
    Nun habe ich die Schnauze erst recht voll von dieser Droge, die es leider frei zu kaufen gibt.
    Das aufhören ging diesmal um einiges leichter und nach knapp 1 Woche sind die Entzugserscheinungen weg.
    Das Verlangen nach einer Kippe ist auch so gut wie weg, da ich nun besser weiß wie schnell ich rückfällig werden kann.

    Gruß Hans


  36.   Malsehn:

    Hallo,
    echt krass wie viele Leute mit dem gleichen Problem Kämpfen… ich bin jetzt den 12 Tag Rauchfrei, bzw. den 7 Tag Nikotin frei. Bei mir wars mehr oder weniger zufall, musste wegen Teilkolaps der Lunge ins Krankenhaus… mit Op und allem, jetzt bin ich seit 2 Tagen wieder zuhause und habe immer wieder das Verlangen nach einer Kippe… noch kann ich mir einreden, das ich quasi offene Wunden habe und das Rauchen die Heilung behindert… Was danch kommt, mal sehen… ich probiers mal.

    Mein Bruder gab mir den Tipp immer wenn man gerne rauchen würde, laut zu sagen: “Ich würde/könnte jetzt eine rauchen, aber ich tue es nicht!” auch wenn man in manchen situationen die Leute nervt, irgedwann findet man es selber witzig… naja viel erfolg euch allen!


  37.   Martin O. Hamann:

    @Malsehn

    Zuerst: Ich freue mich, dass Du diese gefährliche Lungen-OP überlebt hast.

    Du schriebst:
    Du solltest wissen, dass die Aussagen “…immer wenn man gerne rauchen würde” + “..aber ich tue es nicht!” eine ganz gefährliche Kombi sind.

    Wenn Du etwas bewusst nicht tust, was Du aber gerne machen würdest, dann fühlst Du dich irgendwann mächtig beraubt und rauchst mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit aus Trotz/Kummer/Selbstmitleid oder Sonstiges weiter. Das hatte ich selbst schon Tausende Mal so erlebt und andere bestimmt auch schon zur Genüge. Der richtige “Trick” besteht eher darin, zu sorgen, dass Du nicht mehr gerne rauchen würdest, weil es dich zB. vergiftet, erstickt, ausbeutet, tötet und dich daran hindert, zu erfahren, wie geil es als Nichtraucher wirklich ist.


  38.   Barbara:

    Hallo Gleichgesinnte:-)), guter Artikel danke schön und ebenso gute, hilfreiche Kommentare.
    Seit acht Tagen bin ich ohne Nikotin und habe mit dem Entzug “ordentlich” zu kämpfen….. ( Schlaflosigkeit, Baldriparan hilft etwas, Schmacht, Schwindel, so richtig schäbig!!!, Unruhe, Gereiztheit DENKEN AN KIPPEN )
    Freue mich auf rauchfreie, entspannte Zeiten:-)) wie lange dauert das noch?
    Viel Erfolg uns allen :-)) Barbara


  39.   morsa:

    hi@ll

    ist bei mir heute der 3te tag, und mein 2ter versuch. beim ersten mal hatte ich gleich nach paar stunden aufgegeben. komischerweise hab ich im moment überhaupt keine lust zu rauchen. denke der richtige zeitpunkt ist da schon sehr entscheidend. bei mir zumindest. habe im moment nur schwindelgefühle, und teilweise heftige kopfschmerzen. was mich nun aber beschäftigt..habe seit dem nikotinentzug ähm ejakulationsstörungen – ich komme viel zu früh! ist mir bissl peinlich, aber hoffe das normalisiert sich wieder. hat vielleicht noch jemand diese begleiterscheinung?


  40.   Devis:

    Hallo zusammen
    Habe 9 Tage keine Zigarette mehr angerührt.
    Aber heute habe ich wieder angefangen.
    Kann nicht schlafen und das war mir dann zuviel.
    Bin psychisch krank und muss Medikamente nehmen und
    da ist der Schlaf verdammt wichtig.
    Ist jemand auch da der psychische Probleme hat und mit dem Nikotinentzug zu kämpfen hat.
    Mir stinkt es richtig mit dieser blöden Situation.
    Ich hätte niemals anfangen sollen zu rauchen.
    Liebe Grüße
    Devis


  41.   Martin O. Hamann:

    @ Devis

    wow, dein erster Entzug vom Nikotin ging ganze 9 Tage. Das ist wirklich gut, ich hatte damals nämlich “nur” 3 Tage geschafft. (danach folgten aber unzählige weitere Versuche das Rauchen aufzuhören, weil ich eben wie ein Tiger niemals aufgegeben habe-mir war völlig egal wie lange ich aushalte, ob nur 1 Tag oder weniger, Hauptsache ist doch, dass man es wagt!)
    Konzentriere dich jetzt besser auf deine Erfolge und lasse die ganzen anderen Probleme (psychische Erkrankungen, Rückfälle, etc) erstmal außen vor. In Dir ist eine lebendige Ur-Kraft, die sich aus der Nikotinschlinge befreien will. Und sie braucht dringend deine ganze Unterstützung, denn diese Bedrohung , mit der Ihr es zu tun habt, ist außerordentlich stark. Sende deiner innewohnenden Ur-Kraft daher nur positive Gedanken zu. Gedanken wie Hoffnung auf Befreiung, Freude über deine ersten Erfolge, Wunsch nach mehr Lebensglück, Geld und Gesundheit. Nur das ist jetzt wichtig-glaube mir bitte.

    Und nochwas: Rühren deine psychischen Erkrankungen von einem Kindheitstrauma her? Dann können Medikamente auch nichts ausrichten-das weiß ich aus Erfahrung. Ich empfehle in diesem Fall die Bücher von Peter A. Levine ( zur SE-Methode)zu lesen:
    Vom Trauma befreien: Wie Sie seelische und körperliche Blockaden lösen. Mit 12 Übungen auf CD


  42.   Devis:

    Danke Martin für diese aufbauenden Worte.
    Das tut mir sehr gut.
    Meine Kindheit war eigentlich ganz gut.
    Ich denke das mein Stoffwechsel im Gehirn sich irgendwie verändert hat. Also das es körperlich ist.
    Werde mir trotzdem deinen Tipp mal anschauen.
    Liebe Grüße
    Devis


  43.   Baracke:

    Hallo,
    mich wundert das hier niemand die Kraeuterretten-Methode erwaehnt hat, die meiner Meinung nach die einfachste Methode ist aufzuhoeren. Da man jederzeit eine rauchen kann wann man das verlangen danach hat, jedoch nur Kraeuterreten die kein Nikotin enthalten, sondern wie der Name schon sagt nur aus Krauetern wie beispielsweise Pfefferminze oder Eukalyptus bestehen.

    Dadurch muss man sich nicht nicht selbsteinreden wie scheisse rauchen ist, das bekommt das Unterbewusstsein mit jeder Kraeuterrette eingehaemmert (da kein Nikotin => keine Belohnung fuer die rezeptoren). Man koennte auch sagen anstatt suechtig zu werden verringert jede Kraeuterrete die Sucht. Das fuehrt dann nach einiger Zeit dazu das man immer weniger verlangen danach hat, egal wieviele um einen rauchen oder ob man sonst bei dieser und jener gelegenheit eine geraucht hat.

    Zu den kraeuterreten selbst, die schmecken anfangs richtig scheisse (kein Nikotin) aber schon nach 1 bis 2 Tagen schmecken die besser und so verdammt mild im Geschmack :)
    Von verbrauch her ist es normalerweise so das man erstmal genau so viel raucht wie vorher (eventuell sogar weniger da sie kein nikotin beinhalten) doch schon nach ein paar Tagen nimmt der verbrauch rappide ab. Es gibt aber auch Faelle in dennen der Konsum voruebergehend um 3-5 mal staerker wurde um dann auch wieder abzufallen. Auch gibt es Faelle die nach wie vor eine Schachtel oder mehr Kraeuterreten am Tag rauchen aber die gehoeren dann wirklich zu den Geniesern am Rauchen denn es gibt wirklich nichts was suechtig machen koennte an Kraeuterreten ausser eventuell der Geschmack ;)

    Als bezugsquelle kommen alle Apotheken in Frage, einfach nach NTB und/oder Kraeuterretten Fragen. Die Kosten 7,50€ pro Packung oder halt selber drehen (wesentlich billiger) und die Kraeueter aus der Apotheke oder vom Markt kaufen (Man kann sich auch kostenlos vom Artz oder Apotheker informieren lassen ;)

    Zu mir selber, rauche seit 7 Jahren mindestens 1 Schachtel am Tag vorher gelegentlich. Hab bis jetzt 3 nenneswerte Versuche unternommen (1-4 Monate) aufzuhoernen, die jedoch erfolglos waren. Die ersten paar Tage/Wochen finde ich komischweise gar nicht so schlimmm, sondern eher wenn man koerperlich clean ist, sprich nur die Gewohnheit/Freunde einen dazu verleitet. Grade weil man dann nicht mehr die negativen koerperlichen auswirkungen spuert die mein willen aufzuhoeren eher unterstuetzen :D

    Momentan versuche ich es mit der Kraeuterreten-Methode, bin im 3ten Tag mit cira 1.5 schachteln (cira 11€) ganz gut im rennen. Und habe meine Typische mischung aus muedigkeit, konzentrationsproblemen (wie benebelt) und teilweise unruhe. Jedoch ein wenig schwaecher als sonst, kann nicht sagen ob das von den Kraeuterreten kommt oder davon das es scheinbar mit jedem versuch einfacher wird. Das positive finde ich das ich mich nicht ueberwinden muss keine zu rauchen, wenn ich Lust habe rauch ich halt eine. Wobei ich zugeben muss das ich gestern lust hatte mir eine normale Schachtel zu kaufen weil ich nach der Kaeuterrete keine “befriedigung” empfunden habe und ich echt nervoes war. Heute ist es schon wesentlich einfacher da mir nur leicht schlecht ist und ich sau muede bin. Der erste Tag war eher ein doesen im halbschlaf und dazwischen eine Kraeuter reinpfeifen.

    Ich melde mich alle paar Tage mal um “Fortschrittsberichte” zu liefern.

    Bis denn
    Sven

    PS: Habe mir das Buch “leben ohne nikotion Die Kraeuterzigarettenmethode” von Christine engelbrecht gekauft. Das Buch ist find ich gut geschrieben und beinhaltet alle information die man dazu braucht. Aber auch nichts was man nicht auch umsonst im internet findet ;)


  44.   Martin O. Hamann:

    @Sven

    Vielen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsberich.

    Du schreibst:
    “Grade weil man dann nicht mehr die negativen koerperlichen auswirkungen spuert die mein willen aufzuhoeren eher unterstuetzen :D”

    Die “negativen körperlichen Auswirkungen” hast Du bei Kräuterretten eigentlich doch auch- ok, ein paar Gifte vielleicht weniger, aber im Endeffekt inhalierst Du immer noch puren Teer, verbranntes Papier und noch andere Giftstoffe (Kohlenmonoxid, Nitrosamine, etc) ein. Noch schlimmer: Der Konsum wird sich erhöhen und Du inhalierst tiefer. Genau wie Du schon richtig feststellt:

    “es gibt aber auch Faelle in dennen der Konsum voruebergehend um 3-5 mal staerker wurde”

    Wenn man nicht einmal mehr Freude bei der Suchtausübung empfindet, wie doof muss man sich dann irgendwann vorkommen, dass man sich diesen Dreck in die Aterien zieht? So fehlt einem ja die letzte Ausrede, weshalb man sich derart selbst zerfleischen tut.

    “da kein Nikotin => keine Belohnung fuer die rezeptoren.”

    Genau das ist der Punkt, weshalb die Kräuterretten als Langzeitmethode bei mir nicht in Frage kommen. Gut, wenn Du das Geld hast, so kannst Du damit den körperlichen Entzug einleiten indem Du das Nikotin entschleichen lässt. Und dann? Das Gehirm lässt sich damit anfangs gut austricksen, das weiß ich aus Erfahrung selbst, aber auf lange Sicht wird das nicht funktionieren weil man sich als Süchtiger oft selbst im Wege steht. Das “ICH” kann sich nicht selbst austricksen. Das Ich-Bewusstsein strebt nach Belohnung. War bei mir genauso, denn meine Rückfälle gründeten sich oft auf den Wunsch nach einem Hochgefühl und eben einer Belohung, die mir die Kräuterretten definitiv verweigerten. D.h., solltest Du irgendwann wieder rückfällig werden, dann, weil dein “ICH” das Gesamtpaket haben will. Also Zigaretten + Drogenkick und nicht nur Zigaretten (ohne Wirkung).

    Es wird also wahrscheinlich genau so kommen, wie Du schon schreibst:

    “Wobei ich zugeben muss das ich gestern lust hatte mir eine normale Schachtel zu kaufen weil ich nach der Kaeuterrete keine “befriedigung” empfunden habe und ich echt nervoes war”.

    Damit hast Du für dich schon mal bewiesen, dass es soetwas wie “Genussrauchen” gar nicht gibt! Zigaretten ohne Wirkung sind schwachsinnig- Ohne die Drogenwirkung macht es keinen Sinn, für ein bisschen Rauch-Inhalation und Teer-Geschmack die eigene Gesundheit in die Tonne zu kloppen! Aber weiter zeigt Dir dieser Gedanke auch, dass es vorwiegend ein “Ich-Problem” ist, das es zu bewältigen gilt. Du assoziierst mit dem Rauchen Belohnung und mit dem Nichtrauchen Bestrafung. (dank des Nikotins) . Wenn Dir etwas genommen wird, dass Du als Belohnung empfindest, dann ist das in etwa so wie eine Bestrafung. In der Psychologie heisst das auch “Positive Bestrafung” als Abgrenzung zur “Negativen Bestrafung” (wenn einem etwas Schlechtes zugefügt wird). Dein Ich wird immer nach Belohung streben und versuchen, eine Bestrafung zu meiden.

    Du wirst bei dieser Suchform immer feststellen, dass Dir das Ich ein Strich durch die Rechnung machen wird. Das Ich meidet die Bestrafung, denn es sieht nicht ein, weshalb es das tun soll, weil es doch fatalerweile annimmt,dass es von der großen Bestrafung, die kommen wird wenn Du weiterrauchst, nicht betroffen sein wird.

    -Das Ich schiebt die Aufhörversuche auf, weil es die Bestrafung von Entzugssymptomen (negative Bestrafung) und dem Wegfall einer Belohnung (positive Bestrafung) vermeiden will.

    -Das Ich überredet sich zum Heimlich-Rauchen, weil es die Bestrafung von “sich als Versager fühlen” vermeiden will und beim Rauchen eine zusätzliche Belohung erwartet.

    “Das positive finde ich das ich mich nicht ueberwinden muss keine zu rauchen, wenn ich Lust habe rauch ich halt eine.”

    Daraus leite ich Folgendes ab:

    -Nicht zu rauchen, ist eine Überwindung für dich.

    -Es ist angenehm, wenn Du dich nicht zu etwas überwinden musst

    -Die Lust steuert dein Verhalten, selbst wenn es selbstzerstörerisch ist

    -Die Lust zu kontrollieren, stellt eine Anstrengung dar.

    Wenn dich die Lust kontrolliert, dann kannst Du keine Prioritäten mehr setzen. Suchtkranke können das nie.

    Suchtkranke würden zwar gerne aufhören, weil sie sehen, dass ihre Lebensqualität als Nichtraucher wesentlich höher wäre, weil u.a. enorme Kosten wegfallen, man sich von der Sucht befreit fühlt und Gesundheitsrisiken verringert werden.Es wäre also ein ziemlich großer Erfolg, wenn man es endlich schaffen könnte von der Sucht wegzukommen, der außerdem viele befriedigende Errungeschaften mitsich bringt.

    Andererseits ist da diese Lust, die unkontrollierbar scheint und der man sich nicht so wirklich stellen mag, weil man glaubt, dass einem nicht die Kraft zur Verfügung steht, ihr auf Dauer zu wiederstehen und das alles mit viel Stress verbunden wäre der mit seelischer Belastung gleichgesetzt wird.

    Stattdessen gehen wir mit unserer Gesundheit unvorsichtig um, obwohl wir doch wissen müssten, wie zerbrechlich sie ist. Wir konsumieren ein Produkt, von dem wir nicht mal ansatzweise wissen, was dort alles beigemischt wird. Wir wissen nur, dass es heftige Suchtstoffe sein müssen, die dazu führen, dass wir selbstschädigendes Verhalten über Jahrzehnte zwanghaft wiederholen müssen. Obwohl wir von allen Seiten gewarnt werden, dass wir uns gerade am äußersten Abgrund befinden, scheint ein Aufhören viel zu schwer und kaum realisierbar zu sein. Die Mißhandlungen am eigenen Körper, das viele verschenkte Geld und die ständigen Bedenken unserer Liebsten deswegen, nichts scheint uns zu helfen…

    Als Suchtkranker hast Du grundsätzlich ein Unbehagen, mit dem Entzug anzufangen, aber den musst Du brechen. Irgendwann, wenn dieser Erfolg erreicht ist, wirst Du so glücklich sein und dich wundern, wie leicht das Aufhören sein kann!

    Viel Glück!


  45.   Barbara:

    Hallo Ihr Nichtraucher /Innen :-)), aus acht Tagen sind acht Wochen geworden!!!!!! Ohne Nikotin…. ohne andere Hilfsmittel außer…. MICH:-))!!! Es geht, Entzugserscheinungen wie Schwindel o.ä. sind komplett weg, Heißhunger hatte ich gar nicht, dafür ähnliche Gefühle wie Bollo…..Depressssion….oder so ähnlich?
    Mit dem Schlafen ….. das geht auch noch nicht so richtig gut….
    War gestern bei meiner Ärztin, die hat mir Felis 425 verschrieben…. Johanniskraut hochdosiert, gegen Verstimmungen, Schlafstörungen usw.Werde Euch berichten, ansonsten an alle : am Ball bleiben, nicht an der Kippe:-)) lachen, raus an die Luft, ruhig mal was rausschreien,oder “toben”, viele liebe Mitmenschen um Unterstützung bitten:-)) und an sich selber glauben !!! :-)) macht stark und glücklich.-)), Sport, lecker Essen (gehen) , tolle Mukke hören, gaaanz laut:-)) und NIE!!!!!! wieder eine Kippe!!!
    Liebe Grüße und DURCHHALTEN!!! ALLES WIRD GUT:-)) Und nicht vergessen: das Leben ist doch so schön!!! :-))Alles Liebe Barbara


  46.   Walzy:

    Erst mal Danke an alle Autoren und Kommentatoren,
    bin seit ich Denken kann Nikotin-Junkie. bin jetzt seit 14 Tagen Ohne Droge (JAJAJAJAJAJAAAAAAAAAAAAAAA)
    Das Lesen und vor allem Gebete haben mir verdammt viel geholfen!
    Bin schon als Embryo an die Droge gewöhnt worden!
    Hab zum Schluß so zwanzig selbstgedrehte geraucht wenn ich “wenig” rauchte. Ist jetzt mein zweiter Entzug den ich länger durchhalte. Hab selten mehr als 48Std. geschafft.
    Bei meinem einzigen langen Entzug (6 Monate/180 Tage)bin ich wieder rückfällig geworden weil ich ein Depp war! Hab mir von einem angehenden Arzt(Die haben die Weisheit auch ned mit Löffeln gfressen) erklären lassen dass mein Asthma halt entweder mit Kippen oder mit Kortison eingebremst werden kann.
    Der Herr Dummdor äh Doktor und ich (der andere Depp im Team) waren der Meineung Kippen san Besser als wie Kortison.
    (Sorry ich bin Bayer, bei uns heißts “als wie” und ned bloß als oder wie ;-D )

    Mir ist was aus meiner Kindheit hochgekommen: immer wenn ich bei meinen Großeltern war hab ich “Heimweh” kriegt! Jetzt weiß ich dass es Entzug war!
    Also haltet alle durch und vor allem wenn ihr wie ich Kinder habt: Paßt auf sie auf und verhindert dass die sich mal an so ein Kindheitserlebnis erinnern.
    Ich wünsche Euch allen weiter viel Erfolg und Kraft.
    WIR SIND STÄRKER ALS DIE SUCHT


  47.   Walzy:

    Nachtrag:
    Hab jetzt AKTIV Dreißig Jahre Droge hinter mir und 12 Jahre Passiv.
    Die EINZIGEN die nicht bei uns geraucht haben waren meine Großeltern!!!!


  48.   Dreamcatcher2809:

    Hallo;
    Ich bin 26Jahre xtrem kampfraucher gewesen und bin dank der bevorstehenden Geburt meiner Tochter seit zwei Tagen rauchfrei und i muß sagen das es mir nach zwanzig std. echt besch….. gegangen ist aber ich sag mir einfach wo ein wille ist da ist ein weg. Aufhören von heut auf morgen ist schwer aber die einzige Lösung denn wer nicht gleich den Sargnagel ablegt wird ihn niemals los.
    Im moment kämpfe ich mit nem riesen Druck auf der Brust aber ich hab eig kein verlangen nach dem Glimmstengel.
    Haben ein 4d Bild unserer Tochter gemacht und sie gibt mir die Kraft aufzuhören.
    Einen tip noch zu guterletzt;
    Wer bedenken hat soll sich mal schöne Bilder bei Google ansehen was die Zigarette mit einem macht(Raucherbein usw.)und Ziele setzen und bedeingungslos daraufhin arbeiten.
    LG Michi


  49.   Manni:

    Ich möchte Mut machen. Seit 31 Tagen rauche ich nicht mehr – bin rauchfrei.
    Grund: OP wg. Nierentumor bei meiner Frau – aus Solidarität und Liebe hörte auch ich auf – von einem Tag auf den anderen.
    Wir rauchten beide.
    Es funktioniert – auch ohne Hilfsmittel – weil wir es wollen.
    Es nicht so schwer mit dem Entzug.
    Aus Liebe kann man Berge versetzen, Bäume ausreißen oder auch mit dem Rauchen aufhören.


  50.   heidi:

    hallo,gefährten im geiste…………..
    bin seit 7 tagen rauchfrei,manchmal aggressiv,genervt und ungeduldig,aber der gedanke nach ner zigarette wird jeden tag seltener.habe etliche jahre meines lebens geraucht,und es wirklich genossen.
    ich wünsche uns,die wir das rauchen beenden wollen,durchhaltevermögen,kraft,geduld.der lohn dafür ist atmen,und atmen ist leben………


  51.   Barbara:

    Hallo an alle Nichtraucher(Innen !!! :-))
    Es geht immer besser, alles:-)) auch Denken an Kippen und den “Genuss” dabei????
    Nehme seit drei Wochen Felis 425 gegen ….. Verstimmungen, vertrage das gut und fühle mich meistens ganz “nett” .
    Nicht unterkriegen lassen….. gibt viele andere tolle Sachen im Leben außer Kippen…… wer mich kennt :-)) lacht sich schlapp:-)) egal …. alles Liebe für Euch alle ….. Wohnungsrenovierung ist auch ne tolle Sache:-)) der ganze Nikotin SCHEI.-….kommt weg und macht Platz für ….. NEUES:-)) TOI; TOI; TOI für alle Barbara


  52.   Mo:

    Hallo Zusammen, bin nach 30 Jahren nun seit 12 Tagen rauchfrei, für mich hat das allerdings nichts mit Willensstärke zu tun, bei mir hat es einfach Klick im Kopf gemacht und so bin ich mir sicher, auch nicht wieder anzufangen.
    ich habe die ersten Tage ein Pflaster benutzt was mir den Ausstieg sehr erleichtert hat und habe dies nach 5 Tagen abgesetzt. ich denke nichts spricht dagegen alle Hilfe anzunehmen die man bekommen kann. Ich würde mir wünschen das alle Ex- und Nichtraucher nicht immer so klugscheissen und stattdessen den Menschen die aufhören möchten Mut machen. ihr glaubt nicht wie oft ich gehört habe das mit dem aufhören sei ja gar kein Problem… Faktisch richtig aber motivierend – nein.


  53.   Reinhold:

    Hallo Ihr Lieben,

    da kann ich mich Mo nur anschließen.

    Nach 40 Jahren Nikotinabhängigkeit bin ich heute den 4. Tag rauchfrei und es ist alles andere als einfach. Dass es euch genauso geht oder gegangen ist tröstet mich sehr und es hilft.

    Was mich auch sehr stört ,ist dass vor allem ehemalige Raucher sehr über die Rauchen herziehen und Raucher zu asozialen Vollidioten machen. Sowas hat bei mir nur Trotz ausgelöst und sicherlich das Anfangen mit dem Aufhören sehr erschwert. Gerade als ehemaliger Raucher sollte man wissen, wie schwer es sein kann und das man positiven Zuspruch braucht und keine Beschimpfungen, was für ein dämlich-asoziales A.-loch man als Raucher doch sei. Meine Standard-Reaktion war immer: leckt mich am A. Dazu stehe ich auch heute noch. Jeder Raucher weiß, dass es schädlich ist. Und jede(r) mit Parfüm Vollgeschmierte stinkt genauso scheiße wie ein ungewaschener Raucher.

    Falls ich es schaffen sollte, langfristig rauchfrei zu bleiben, habe ich mir vorgenommen, Rauchern gegenüber so tolerant wie möglich zu sein. Drückt mir die Daumen….. I.A. kämpfe ich noch mit dem körperlichen Entzug.

    Ganz liebe Grüße – Reinhold


  54.   walzy:

    Servus Leut,

    @ Reinhold: herzlich willkommen bei den Suchtverweigerern.
    Hab jetzt heute die fünfte Woche ohne Droge.
    Ist teilweise immer noch scheisse scwer, vor allem wenn ich genervt bin oder wenn Gewohnheitsauslöser zuschlagen (bei diversen Arbeiten hats früher immer ne Etappenpause mit Lungentorpedo gegeben) aber es wird langsam.

    Den Tolleranzaufruf finde ich super, denn ich kann mich noch gut an die ganzen “wohldurchdachten” und “qualifizierten” Kommentare und Ratschläge von Nichtrauchern und Exrauchern erinnern.

    Schliesse ich hiermit an.

    Beste Grüsse und GEBT NICHT AUF

    Walzy


  55.   Dirk:

    Hi Leute,

    ich will mich nach 185 Tagen rauchfrei wieder mal melden. Ja es sind 185 Tage und 9620 nicht gerauchte Zigaretten. Eigentlich geht ja jeder anders mit diesem Thema um. Der oder die eine geht anders als andere wieder mit diesem Thema um. Ich kann nur für mich sagen, dass ich relativ offensiv damit umgehe und merke das es mir damit sehr gut geht. Jeder der es hören will bekommt es gesagt, ich rauche nie mehr 1 Zigarette. Das hat mich bis hier her gebracht. 185 Tage rauchfrei bei 80 Zig. am Tag ohne weitere Hilfsmittel. Ich sage nur seit stolz auf jeden Tag ohne, denn es ist ein schöner Tag.

    Haltet durch, alleine schon wegen der Tabaksteuer hehe…


  56.   stentmen:

    hallo ich rauche seit zwei monaten nicht mehr,
    und das ist auch gut so. Wie mein name schon sagt stentmen!
    habe vor zwei monaten vier stents eingesetzt bekommen
    bin jetzt gerade mal 43 jahre alt und habe am tag drei päckchen geraucht und das über 25 jahre glaubt mir das mit dem rauchen aufhören ist eigentlich gar nicht so schwer es muss eben klick machen


  57.   Frank L.:

    Hallo,
    super Seite, super Komments….also habe gleich 24 Stunden rum, habe so viele versucher hinter mir, ist echt schwer, irgendwo auch nicht, aber irgendwo schon. Es ist so, das ich vor 12 Jahren eine ca. 10 jährige Drogenabhängigkeit von mir abgestoßen hatte, mit Methaprogramm etc., und einigen Entgiftungen….soll heißen das ich es kann, es hatte “damals” sehr sehr lange gedauert und was da alles zu kam. Dagegen ist das doch der Witz überhaupt, trotzdem isses sooooo schwierig damit aufzuhören. Bin gerade am zweifeln und überlege mir eine anzu stecken….solche Seiten wie diese helfen aber, man muß sich immer wieder “wach” machen…werde Posten wie es weiter geht….
    gruß Frank


  58.   Barbara:

    Mit dem Rauchen aufhören kein Problem????? Naja, es mag Menschen geben,bei denen es so klappt….. oder klick macht und vorbei ist, aber ansonsten….. ist das schon alles nicht so witzig:-((. Vielleicht hat das auch was mit der Menge der Kippen und der Menge der Jahre zu tun…..ich hatte das definitiv NICHT EINFACH!!!
    Bin dennoch durch, habe das hinter mir :-)), Gott sei Dank!
    Zur Stärkung der Nerven während des Entzuges könnt Ihr auch NEURUDORON nehmen….. ist homoöpathisch, von Weleda, gut verträglich und macht nicht abhängig:-))
    DURCHHALTEN! NICHT AUFGEBEN! Barbara


  59.   Frank L.:

    Hallo, Tag 5….es geht alles, voll im Rennen nur das Nichtpennen ist schon krass, ab heute wieder Schicht, hoffe das es sich reguliert, kann es mir nicht leisten schlecht oder garnicht zu schlafen, vor allem nicht tagelang, hoffe nicht das es aus diesem Grunde scheitert….
    Also leicht ist was anderes, aber es ist unterm Strich auch nicht so schwer, alles machbar, Kopf hoch und weiter gehts1
    LG


  60.   Micha:

    Tolle Seite!! Gemeinsam sind wir stärker…
    Habe 35 Jahre geraucht ca. 25 bis 30 Stck pro Tag. 2 Versuche (6 Monate vor 30 Jahren und 3 Wochen vor 3 Jahren) haben leider nicht gefruchtet. Derzeit läuft der 3. Versuch. Seit 3 Wochen rauche ich nicht mehr. Der Nikotinentzug ist schwer aber machbar. Viel gefährlicher ist der Moment, wenn man glaubt man sei ein sicherer Nichtraucher. Es werden immer wieder Momente kommen, in denen man Lust bekommt eine rauchen zu müssen. Dann müsst ihr stark bleiben. Eine einzige gerauchte Zigarette wirft euch zurück und möglicherweise seid ihr wieder süchtig.
    Mein Problem ist derzeit, dass ich 2 Stunden mehr Zeit am Tag habe. Ich muss erst lernen mit dieser gewonnenen Zeit umzugehen. Das mach mir derzeit wirklich zu schaffen. Auch fehlen mir diese Belohnungszigaretten/ Pausen extrem. Diese verdammtem eingeschliffenen Gewohnheiten müssen sich ändern. Viel Glück euch allen und freut euch über jeden rauchfreien Tag. Ich bin stolz auf euch…


  61.   Frank L.:

    Hallo,
    Tag 6 ohne Rauchen, ist schwierig, hin und wieder vergisst man, warum man nicht mehr Rauchen wollte, schnell wieder herholen. Der Schlaf bringt mich um, besser der Schlaf den ich nicht habe, neben Schichtarbeit ist das einfach nur Mist, ich frage mich woher ich überhaupt die Kraft nehme für den alltag, ohne richtigen Schlaf seit Nächten, aber ich weiß wofür ich es mache. Genau das ist auch für mich ungwohnt, was hat man auf einmal Zeit??? Also ein guter Kollege hat nach 3 Wöchiger Abstinenz eine Zigarette geraucht, er macht es genau richtig, er macht einfach weiter mit dem Aufhören, den Fehler habe ich auch schon gemacht, wegen einer Zigarette habe ich “den Entzug” vor einiger Zeit abgebrochen und wieder Monatelang geraucht, ist zwar Prinzipiell richtig, wenn man erst mal 1. geraucht hat usw., aber ” eine Schwalbe macht noch keinen Sommer”, nich so schnell das “Aufgeben”, Aufgeben. Allen Wünsch ich das ihr Stark bleibt und weiter macht, es lohnt sich und das wissen wir alle!
    LG


  62.   Barbara:

    Hallo an Frank:-)) und alle, die Problemee mit dem Schlafen haben…… hatte das auch, so ganz weg ist das immer noch nicht, wird besser…… BALDRIPARAN ist okay , macht nicht abhängig und macht ….. schläfrig im Bestfall:-)) was mir auch geholfen hat: Aktiv bleiben, Bewegen oder Reden mit …. lieben Menschen:-))bis in die Nacht und erst dann ins Bett gehen , wenn Dir die Augen zufallen:-)) wünsche allen gute Nächte und schöne Träüume:-)) und natürlich weiterhin ….. DURCHHALTEN:-)), NICHT UNTERKRIEGEN LASSEN!!!
    Es gibt ein wunderschönes Leben ohne …… Kippen:-))
    Alles Liebe Barbara


  63.   Frank L.:

    Hallo liebe Babara,
    Danke für deine unterstützung, an das Baldrian hatte ich auch schon gedacht, erst dann ins Bett gehen wenn ich Müde bin, muß ich echt erst noch lernen, früher konnt ich eigentlich immer Pennen. Ab Morgen z.b. komme ich aus der Nachtschicht, dann werd ich bestimmt schlafen können, und wenns nur 3-4 Stunden sind….. und letzte Nacht kam wieder ein hauch von ” Normalität” beim Schlafen auf, ich denke mal das es bald was wird…..Für uns alle ist jeder Tag ein Tag, der ein weiter da hin bringt mit allem durch zu sein, und ein “ganz normaler” Nichtraucher zu werden !
    Vielen Dank Dir noch einmal und danke auch an alle die immo das gleiche durchmachen und hier und woanders schreiben um zu helfen;)
    LG


  64.   Frank L.:

    Hallo, so Tag 10….Alles ist fast wieder wie Vorher, es gibt kaum noch unterschiede, außer; man stinkt net mehr nach Rauch, ich bekomme ohne Ende Luft, fühlt sich fast schon an als wenn es “zuviel” ist;), alles schmeckt 1000x besser also vorher, Fit bin ich ohne Ende,und Zeit hat man auf einmal….auch schon zuviel, man Arbeitet mehr….grrr
    Also ganz ganz Selten meldet sich die Sucht noch wieder, sie ist aber so harmlos das man es kaum noch für voll nehmen kann….Der ganze “Kampf” hat sich gelohnt, und es lohnt sich für jeden von uns!!!
    Das Ende vom Lied: immer weiter machen, es wird reichlich belohnt!
    MFG Frank


  65.   andi:

    klasse Seite !!!
    hab jetzt seit zwei Tagen nicht mehr geraucht (15 Jahre drauf) und find das eigentlich ganz leicht!? Nur dieser Gedanke verleitet mich auch zum nächsten Gedanken:”ist doch leicht, kannst eine wieder nur so fürs Klo(ihr wißt was ich meine)rauchen und dann wieder nicht. Hier lauert doch der Selbstbeschiss.Hoffe diese Erkentniss behalte ich noch lange bei, da ich sicher bin, die Sucht wird nie ganz verschwinden.Schaff es auch nicht ,wie Freunde, nur bei besonderem Anlass zu rauchen; davon würde ich mir dann wieder 20-30 pro Tag einbilden.Denke Ablenkung ist ein wichtiger Faktor in der ersten Zeit.Fürchte mich jedoch schon vor der nächsten Feier mit Alkohol und rauchenden Bekannten.Denke aber auch: face your fear , wegschließen geht ja auch nicht. und könnte jetzt kotzen, wenn ich mich dabei betrachte meine Gedanken wildfremden Menschen im wep mitzuteilen; soweit hat mich dieser verschissene ,sorry, kleine Glimmstengel schon getrieben.
    Wünsche euch allen vom Herzen: Durchhalten,auch wenns nur nach Laotse ist. toi,toi,toi


  66.   martin:

    Ich bin jetzt seit 18 tagen Nichtraucher und bin eigentlich recht gut bis jetzt zurecht gekommen. Was mich allerdings unheimlich stört sind die plötzlichen und extremen Stimmungsschwankungen die ich regelmäßig durchleben muss. Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Misstrauen und Agression sind die gängigsten Erscheinungen. Es hat hier bestimmt jmd. beim Entzug ähnliches durchlebt und kann mir vll. sagen wie er/sie am besten damit klargekommen ist. Mir ist natürlich bewusst, dass es ganz individuell ist wie man mit den Begleiterscheinungen fertig wird, mich würde es aber trotzdem freuen ein paar Tipps diesbezüglich zu bekommen.

    MfG Martin


  67.   andi:

    noch ein Tag geschaft, fresse aber wie ein Scheunendrescher und ein leichter Agro kommt auch durch.
    Sehe an jeder Ecke Leute rauchen, die mir sonst nie aufgefallen sind und momentan ist der Neid noch größer als das Mileid. Betäube den Teufel im Kopf mit Alm-Tv Etc. das hilft abzulenken, wenn sich c-Promis für Kohle zum Affen machen. Zu Martin: Die wechselde Depression und Antriebslosigkeit hab ich auc, denke die Tabakriesen hatten ja auch Jahrzehnte zeit legal Rückfallzeptoren in ihr JEJO zu pumpen. müssen wir durch, wir wollen doch nicht als Fotomodel auf asiatischen Tabakschachteln berühmt werden, oder? Einer von den Alspagos könnts noch packen, die rauchen fast alle.Tag drei ist überstanden. Hurra


  68.   Barbara:

    Für Martin und natürlich auch alle anderen :-)) Mit Euren Ärzten sprechen und um Rat fragen….. Akupunktur hilft mir sehr gut:-)) auch Medis….. homöopathisch wie Johanniskraut, Neurudoron, DYSTO- LOGES- Tropfen ( letzteres habe ich nur von gehört) …. auch raus an die Luft , auspowern oder ….. auch mal weinen, ist doch auch okay:-)) reinigt hilft macht frei für Neues!!!
    Alles Liebe uns allen ….. nicht unterkriegen lassen!!!! Herzliche Grüße Barbara


  69.   Frank L.:

    Hi, also etwas hilft Traubenzucker, ein wenig Hochdosierter, nimmt etwas die Miese Laune….Hmmm was überwiegt Neid oder Mitleid wenn ich andere beim Schmöken sehe….Mitleid ist Quatsch….Neid aber auch. Ich habe 28 Jahre gedampft, nun will ich halt die nächsten 28 Jahre nicht mehr dampfen, unterm Strich ist es ohne Rauchen immer besser….Es gibt sehr viele in meinem Umfeld, und der aller äkteste bin ich auch noch nicht, wo Massive Begleiterscheinungen vom Rauch aftreten, Schlaganfall, Herzinfarkt und bis hin zum Lungenkrebs und das mehrere Fälle….bei denen tut es mir Leid das sie weiter rauchen, und ich möchte in ihrer Seele reingucken, und wissen was sie dazu bewegt nicht auf zu hören…? Ach ist auch ein übler Gedanke, es ist besser nicht mehr zu Rauchen, und man sollte sich immer wieder bewußt machen, was alles besser ist, als immer nur die “Nachteile” her zu holen, die noch nicht mal richtig welche sind, oder eh bald verschwinden….an alle Kopf hoch und weiter machen und nicht soviel Grübeln….MFG


  70.   Dirk:

    Hi Freunde,

    Tag 200 und 10448 Zigaretten nicht geraucht. Stolz wie Oskar kann ich euch sagen. Mir hat es enorm geholfen, in meinem Umfeld nicht als Versager da zu stehen. Ich habe es jedem erzählt der es hören wollte oder auch nicht das ich nicht mehr rauche.Habe mir es immer gesagt ich rauche nie mehr auch nur eine Zigarette. Das sage ich mir jeden Tag. Ich fühle mich geil dabei.Auf die nächsten 200 Tage…


  71.   Micha:

    Hallo Nichtraucher,
    hallo Martin,

    seit 4 Wochen bin ich Nichtraucher. Die Stimmungsschwankungen waren bei mir teilweise auch sehr stark ausgeprägt. Es wurde besser, als mir klar wurde, dass dies nur Entwöhnungfolgen sind. Man muss diese Gefühle als gegeben annehmen und sich ablenken z.B. viel Schlafen, an etwas schönes denken oder Freunde besuchen und denen sein Leid klagen. Diese Krisen gehen vorbei. Ich denke, bei dir Martin dürfte es bereits in einer Woche vorbei sein. Dann bist du glücklich und stolz auf dich.
    Liebe Grüße
    Micha


  72.   Peter:

    hallo zusammen
    ich habe nach 33 jahren starkem rauchen vor fünf wochen
    spontan damit aufgehört. zurzeit ist für mich das schlimmste, die lust auf süssigkeiten. in drei wochen nahm ich 3 kilo zu. ah, den tip mit dem traubenzucker nehme ich mir zu herzen.sehr gute kritik und bravos
    erhalte ich mehr von rauchern als von nichtrauchern.
    wünsche allen viel mut und kraft ohne zigis !
    lieber gruss aus der westschweiz
    Peter


  73.   Frank L.:

    Also Tag 16, die “schlimmsten” Momente sind wie jetzt auf der Nachtschicht, alles läuft und es ist ruhe, gehörte einfach dazu….nun sitzt man hier und weiß teilweise nichts anzufangen….ansonsten ist es jetzt ein leichtes nicht zu Rauchen, die Vorteile überwiegen 1000-fach…etwas noch mal schlechter drauf als sonst, aber unterm Strich besser drauf, weil man einfach besser Lebt, ohne “schlechten Gewissen” wegen dem Rauchen….also es ist spannend nicht zu Rauchen, und jeder Tag macht Spaß. Man hat mehr Power, alleine schon nach der Nachtschicht brauchte ich immer ne halbe Stunde um “klar zu werden”….jetzt sind es 5 min., alles schmeckt geil, alles richt geil….selbst Wasser hat jetzt Geschmack….gibt noch 100 mehr Gründe Nichtraucher zu bleiben bzw. zu werden….allen Wünsch ich das Ihr es schafft!!

    MFG


  74.   tim:

    zuerst mal! Ich bin 15! Habe auf grund von psychischen problemen mit rauchen angefangen! Das mach ich jetzt ca. 1jahr! (ca.20 fluppen pro tag!)
    Ich habe schon 2entzugsversuche a 4 und 2 wochen hinter mir! Bin grad beim 3.! Ca. 24h! Kann nicht schlafen, will nach oben zu meinen kippen gehn und mein hals brennt wie hölle!
    Ich weiss, würd ich eine schmöken, würd das brennen verschwinden! Außerdem hab ich kopfschmerzen, schweisausbrüche und mein herz schlägt viel zu schnell! Konzentrieren geht auch nich so recht!
    Mein bestes rezept war bis jetzt immer sport, sport und noch mal sport!
    Ich hoffe ich schaffs dieses mal!


  75.   Micha:

    Hallo Leute,
    hallo Tim,

    Sport ist eine gute Sache. Lass dich von dem Nikotinteufel nicht unterkriegen. Die Verlockung “mit einer Fluppe wird alles wieder gut” ist ein Trugschluss. Alles wird schlechter. Du bist hinterher doch total frustriert. Du musst dich selber fragen: “Bin ich ein Kerl oder ein Weichei?” Hat mir jedenfalls geholfen.
    Liege Grüße und lasst euch nicht unterkriegen
    Micha


  76.   tim:

    moinsen!
    Habe jetzt 48h stunden ohne fast rum!
    Heute morgen, in der schule war es geradezu grausam!
    Kaum konzentration, totale schmachter! Zu hause dann echt crasse stimmungsschwankungen! (erst fast heulen, dann austicken!) Aber nach dem hardcore training im fitness-studio, hat sich das ganz gut reguliert!
    Jetzt hoff ich auf relativ guten schlaf! :-) Aber ich merk jetzt schon, wie gut das tut! :-)

    Ps: bei “downs” (lustlosigkeit) hilft traubenzucker echt gut! :-)


  77.   Barbara:

    Hallo Tim…. (auch wie immer für alle anderen Nichtraucher/Innen :-))
    bitte nicht rauchen, geh nach draussen oder tob Dich in der Bude aus oder geh zu lieben Menschen und quatsch die “tot” oder atme tief durch, Kopfschmerzen gehen weg……. wirklich!!! Schweissausbrüche????? Erzähl das mal einer Frau wie mir in den Wechseljahren:-))….. geht auch weg!!!Ist wirklich ne SCHEI….. Zeit, aber das wird alles besser, schöner, angenehmer:-))wirklich wahr :-)) der Glaube an Dich !!! hilft Dir auch!!!
    Und lies weiter die Kommentare auf dieser Seite, haben mir seeeehr geholfen. Durchhalten!!! Lieben Gruß Barbara


  78.   tim:

    moin, moin!
    Es ist licht am ende des tunnels! Langsam gehts bergauf! :-) Habe nur noch selten schmachter oder andere entzugserscheinungen!
    Ich glaube aber, nach der schlacht ist vor der schlacht! Jetzt muss ich dieser fiesen stimme wiedersprechen, die sagt: och komm! Die eine ziese! Das ist doch nich schlimm!
    Bin aber bisher ganz zuversichtlich!
    5tage sind vorbei! Auf die nächsten 5!


  79.   Walzy:

    Servus Leut,

    hab vor ein paar Tagen richtig mies Suchtdruck geschoben.
    War dann so dämlich ein paar Züge zu nehmen. War dann richtig angfressen und hab den Dreck gleich entsorgt.
    Hab aber jetzt weniger Druck, kann aber auch damit zusammenhängen dass ich kaum Zeit hab und permanent in Bewegung bin.
    Wünsch Euch allen weiter viel Kraft.

    CU


  80.   Frank L.:

    Hoi,
    nach über 3 Wochen ist es immo auch net besonders, wenig schmacht, aber schlechtes schlafen, schlechte Laune, schlechte Körperliche Verfassung….etc….alles Nervt.
    Das einzige was hilft, ist das ich auf jeden fall Nichtraucher bleiben will, aber wenn dieser Zustand so bleibt, sehe ich erst mal black, und probiere es ein andees mal wieder…..hinzu kommt massiver Stress Privat!
    Erst mal bleib ich noch stark!
    greetz


  81.   Wolfgang Berndt:

    Hallo, mir hat das Buch von Allen Carr sehr geholfen. Meine Tochter hat es mir zum Geburtstag geschenkt, habe es gelesen und nach zwei Tagen aufgehört ( seit 03.05.2011 ). War 32 Jahre Raucher, 25 – 30 am Tag. Fühle mich viel, viel besser und kanns jedem nur empfehlen aufzuhören. Hatte dank des Buches so gut wie keine Entzugsprobleme. Habe zwar 5 Kilo zugenommen, aber Sch…… drauf, dafür ca. 700.- € gespart. Mich erwischt das kleine Nikotinmonster nie mehr !Haltet durch, es lohnt sich auf jeden Fall als Nichtraucher weiter zu leben.


  82.   MaWi:

    Tach auch,

    erster Versuch seit 35 Jahren ca. 30 am Tag. Seit 60 Stunden clean. Die Bestie ist tatsächlich unter Schach zu halten aber sie kämpft. Bei mir hat auch das Buch von Allen Carr den Auschlag gegeben :-)
    Haltet durch – es wird sich lohnen endlich Nichtraucher zu sein…


  83.   Frank L.:

    Huhu,
    also über 4 Wochen kann ich sagen das es easy ist jetzt nein zu sagen. Es ist etwas langweilig, ich vermisse öfters “das Ritual”, aber nicht direkt die Kippe selber.
    Also das kleine Monster bleibt aber bei mir, es ist nur elendig klein geworden, also kein Problem mehr.
    Was absolut noch wieder schlimmer geworden ist, ist das Pennen, es geht nach wie vor schlecht, komme noch nicht ganz damit zurecht, aber gleichzeitig ist man auch nach nur 2- 3 Stunden Schlaf Topfitt, das ist das was der Körpe nun an Reserven hat, denke ich.
    Unterm Strich easy das ich soweit gekommen bin, und hab nun auch das erste mal Geld inner Dose getan, das werd ich nun immer machen 1x im Monat, dann sieht man schon mal was.
    Und man hat nicht mehr so die sorgen wenn es um die Zukunft und der Gesundheit geht, man weiß absolut das man das Richtige macht!!!
    Also weiter machen, wenn sich was lohnt, dann das!!!

    greetzy


  84.   Barbara:

    Herzliche Glückwünsche an jede (n) von Euch, freue mich mit und für Euch!!! Weiter durchhalten und alles Liebe Barbara


  85.   Tina:

    Hallo,
    ich habe vor 9 Tagen aufgehört zu rauchen. Habe mir allerdings Nikotinkaugummis zugelegt. Hier habe ich mich aber von anfang an recht zurückgehalten. Ich glaube 5 am Tag waren mal das meiste. Meist sind es nur 1 oder zwei Kaugummis. Ich nehme die echt nur dann, wenn ich kurz davor bin auszuticken. Bei mir sind die Nebenwirkungen echt heftig. Schlafe nachts total schlecht und bin tagsüber total müde und antriebslos. Viel schlimmer finde ich jedoch, dass ich bei jeder Kleinigkeit direkt unter der Decke hänge – also total aggressiv. Wenn ich das mal nicht bin, bin ich total traurig. Trotz allem halte ich mir immer vor Augen. Das kommt nur von den scheiss Kippen (25 Jahre jeden Tag ca. 25 Stück). Irgendwann geht das auch vorbei. Mein Ziel ist es in den nächsten Tagen gar keine Kaugummis mehr zu kauen um wirklich das restliche Nikotin aus meinem Körper zu bekommen. Ich hoffe ich schaffe das….


  86.   Frank L.:

    Hallo Tina,
    ich habe die Erfahrung gemacht: mit Kaugummis war es besonders schlimm mit der Stimmung, nicht nur Arbeitskollegen hatten (damals) auch schon gesagt das ich sehr Agressiv bin usw.
    “Damals” hatte ich dann nach 3 Monaten wieder angefangen. Es muß aber nicht bei Dir genau so sein, kann mich nur dran erinnern das es mir deutlich schlechter ging als der entzug jetzt ohne alles. Bitte versuche die Dinger abzusetzten, dann hast du es nach wenigen tagen bereits hinter dir, so schiebt man es nur vor sich her. Die Stimmungsschwankungen werden geringer sein, und dann nach und nach weg sein, etwas hilft dir Traubenzucker dabei, ruhig auch mehr davon, bei mir wars so eigentlich gut zu ertragen. Mit dem Schlafen, das habe ich jetzt noch, aber ich sage mir jeder tag wird minimal besser, und so ist es dann auch.
    Ich weiß das es dir gelingen wird, denn du hast ha schon 9 Tage rum, dann ist das “letzte” auch möglich, 100%ig!!!
    Drücke dir, wie du es auch immer schaffst alle Daumen, und allen anderen natürlich auch.

    LG Frank


  87.   Barbara:

    Hallo Tina!
    Frank hat Recht:-)) Alles Nikotin ….. weg!!!! Ich fand das auch alles so superschei…… aber alles wird gut, wirklich!Habe ca. 35 Jahre lang bis zu 40 Kippen am Tag geraucht und hatte mit dem Entzug schwer zu kämpfen….. aber NICHT AUFGEBEN!!!!! LIES DIESE SEITE!!!! Da sind so viele mit ähnlichen Problemen… mir hat das sehr geholfen….. wünsche alles Liebe und HALTE DURCH!!! Barbara


  88.   Tim:

    Moinsen!
    Bin morgen 3Wochen ohne und verdammt stolz! Habe zwar seit drei wochen ne fette Erkältung, das lässt sich aber aushalten! Das Sucht-Monster wird kleiner und jedes mal, wenn es sich fast frei gekämpft hat und ich es wieder untergebuttert habe, werde ich in meiner Einstellung gegen die kippen gestärkt!
    Was ich euch aber nochmal sagen wollte, was mir(auch schon beid em vorigen Entzug) aufgefallen ist! Ich bin Neurodermitiker und während der letzten Wochen sind die Ausschläge wesentlich stärker geworden! Denke mal, das liegt an dem körperlichen Stress! Aber wer das auch hat, mag aufatmen, wenn ich sagen kann, das die Ausschläge, nach jetzt drei Wochen, wieder shwächer werden! ;-)
    An alle! Weitermachen! Es kann nur besser werden!


  89.   Frank L.:

    Hey, wollt nochmal Berichten….bin fast 6 Wo. weg vom Qualm, also außer das es mitn Pennen noch net so ganz “gerade” läuft, und ich ab und zu mal Phasen habe wo ich “anner decke henge” weil mir alles Perfekt aufn Zwirrn geht, geht es nun richtig gut….irgendwie ist es langweilig geworde ohne Rauchen, aber auch ein super Gefühl!
    Für alles hat man sehr viel Zeit nun, versuche gerade alles genau so zu machen wie mitn Rauchen auch, nur halt ohne.
    Meine frage die mir bleibt, ist immer war es das nun oder nicht, genau das ist das hinterlistige, man versucht sich ab und an selber zu Beschei…., jetzt mal eine Durchziehen….usw….und wieviel sollte man sich überhaupt noch damit auseinander setzen??? Viele Kollegen Rauchen, die meisten sogar, einige die es in der letzten Zeit auch versucht haben, sind wieder angefangen…leider.
    Also ganz drum herum komme ich eh net, aber manchmal glaube ich, ich beschäftige mich zu sehr damit, aber es hilft mir auch damit umzugehen, und mir bewußt zu machen, wie schön alles sein kann ohne zu schmökn…!
    Also vom Gesundheitlichen ist man irgendwie Topfit, aber etwas zugenommen, habe ich aber absolut 0 Probleme mit, lieber 10 KG mehr (die werden es aber net werden) als die nächsten 10 Jahre Rauchen…> Mein Motto.
    Leider Raucht meine Frau noch, ist aber kein Problem.
    Also haltet durch, hinterher weiß man, wie leicht es doch eigentlich ist, und das es sich sehr sehr lohnt!
    greetz


  90.   Frank L.:

    ….liest sich etwas zu locker glaube ich….es ist schon einiges was man durchmachen muß wenn man auhört! Oben hört es sich so leicht an, so leicht ist es auch net! Was ich meine: für das was man bekommt wenn man aufhört, ist es echt ne “feine sache”, und doch garnet soooo schwer wie man glaubt…..es wird einen auch später erst richtig bewußt.
    greetz


  91.   Matthias E.:

    Ich rauche seit 4 Tagen nicht. Gründe waren für mich eigentlich gesundheitliche. Ich leide seit 2,5 Jahren an Kopfschmerzen und zwar täglich, außerdem depressive Phasen, Panikstörung hatte ich auch über 1 Jahr, irgendwie also psychisch generell sehr angeschlagen.

    Bisher geht es mir jetzt die 4 Tage noch schlechter, die eh schon seit Jahren vorhandenen Dauerkopfschmerzen sind nun konstant und viel stärker. Ich hoffe, es wird besser und nicht erst in 3 Wochen.


  92.   Barbara:

    Hallo Matthias!
    ich hoffe und wünsche auch, dass es Dir bald besser geht:-))…. wünsche Dir liebe Menschen um Dich herum…..oder und auch gute Ärzte ….. gibt auch viel homöopathische Sachen , die Dir vielleicht helfen…..NEURODORON !!! für starke Nerven….. hat mir super geholfen:-))
    Lass Dich bitte nicht unterkriegen von dem …… kleinen :-)) Nikotinmonster !!!! Wünsche viel Erfolg und HALTE DURCH!!!! Und melde Dich mal wieder bei uns allen:-)) Gruß Barbara


  93.   Isabell:

    Hi, ich bin seit fünf Tagen rauschfrei und meine Nebenwirkungen sind Schwindelgefühl und dauerunger. Ich habe durch Zufall mal den versuch gewagt mit dem rauchen aufzuhören und es geht mir richtig gut dabei. Das Verlangen ist geringer als ich befürchtet habe. Danke für den Artikel, der hilft richtig.


  94.   Matthias E.:

    Morgen wird es 1 Woche, ich kann es kaum glauben. Kurioserweise hab ich kaum Verlangen nach einer Zigarette.
    Was meine ganzen körperlichen Symptome angeht, die ich schon lange hab und die angeblich über die Psyche kommen, also es ist jetzt eher schlimmer, sehr sogar. :(
    Wie zittern in den Beinen ständig, totaler Schwindel, Schweißausbrüche, übelster Kopfdruck und totales Unwirklichkeitsgefühl, wie besoffen. Der Nikotinentzug scheint also enorm auf die Psyche zu schlagen und wenn die eh schon im Eimer ist, na ja…, nicht so toll die Sache.
    Vor 2 Jahren sagte mir mal eine Psychiaterin, ich soll nicht aufhören zu rauchen (ja, kein Wirtz). weil wer psychische Störungen hat, der kann dadurch erst noch richtig abstürzen. Zigaretten wirken dann manchmal wie ein Antidepressiva.

    Ich würde deswegen nicht wieder anfangen, aber wenn der Zustand nicht bald besser wird…, ich weiß nicht. Nicht toll. :(


  95.   Frank L.:

    Hallo, nicht geschafft, es war alles zu “komisch”, hinzu kam sehr viel stress, mit allen drum & dran inkl. Job verloren und stehe kurz vor der trennung….weiß das es keine Gründe sind, war mir einfach zu viel…! Bereuhe es immo nur minimal, ich weiß das ich es bald wieder versuchen werde.
    Hoffe euch fällt es leichter und ihr schafft es !

    mfg


  96.   Matthias E.:

    @Frank L.

    Jeder gescheiterte Versuch stärkt für den nächsten Versuch und irgendwann klappt es! :)
    Ich bin nun über eine 1 Woche weg davon und heute ist der 1. Tag, wo ich merke, es geht bergauf. Kopfschmerzen, Unruhe etc., wird scheinbar alles besser, dauert halt nur.
    Ja, man sollte möglichst einen Zeitpunkt wählen, wo man keinen Stress hat.


  97.   Frank L.:

    Hi und THX,
    also dazu kommt noch das evtl. hier alles abgebrochen wird, soll heißen das hier alles verkauft werden muß, früher oder später.
    Alles bis auf den Job war zu ertragen, auch mit Nichtrauchen! Aber jetzt ist erst mal alles komplett im Caos hier, und wie es nun mal als “Ex Raucher” ist, hilft in diesen Moment diese sch…ß Zugarett ungemein.
    Also Stress ist ja auch schön und gut, aber es sind halt immo auch meine “Grundsteine” die dort bröckeln, und da macht es mit auch rein gar nichts aus das es nicht geklappt hat!
    Ich weiß das in der nächsten Zeit wieder ein Versuch ansteht, ich weiß nicht ob es dieses Jahr noch was wird, aber in den nächsten Monaten auf jeden…!
    Nichts für ungut, Kopf hoch…immo gibts was schlimmeres.
    Euch allen gutes gelingen….!!!
    mfg


  98.   Martin O. Hamann:

    @Frank L.

    Ich habe deinen Rauchstopp-Versuch analysiert und meine folgenden Worte solltest Du Dir am besten aufschreiben und immer wieder durchlesen bis Du bereit bist, den nächsten Versuch zu starten, das böse Spiel gegen die Kippen zu bestreiten.

    1. Du hast erfreulicherweise den Willen aufgebracht, diesem scheußlichen Verlangen zu entsagen, diese Gier die dich gerade auffrisst die Stirn zu bieten. Die deinen Geldbeutel schmälert und Dir die Luft zum atmen nimmt und noch so viele weitere Unannehmlichkeiten bereitet. Das ist TOP!

    2. Du hast die super Einstellung entwickelt, das Tief in das viele Raucher während des Entzugses erleiden, zu überwinden. Den aufkeimenden Kummer hast Du somit souverän in den Griff bekommen und weitergemacht. Das ist Top!

    3. Jetzt fehlt Dir nur noch die Überzeugung, dass Zigaretten keine Hilfe bieten und dass Du von Natur aus alles mitbringst um jede Situation zu meistern! Du brauchst weder Süssigkeiten noch Drogen dafür,wenn Du nur genügend Selbstvertrauen aufbaust. Dann werden sich die Zweifel legen und Du bist endlich frei von diesem Fluch……

    Hier erhälst Du immer Unterstützung, ganz gleich wie viele Versuche Du auch benötigen wirst, denn Du bist super!


  99.   Frank L.:

    Hallo Martin O.
    THX für deine Unterstützung, ich weiß das es ein fehler war, und ob ich nun Rauche oder nicht, die Probleme sind da. Ganz im gegenteil nun habe ich das Problem auch wieder!
    Es war dumm, aber es hatte eingeschlagen wie eine Bombe…erst 1 dann 2 dann 3…irgendwie war es wie so ein Hammer, der immer wieder schwung holt….völlig entnervt kam ich Nach Hause, sogesehen stand ich vor ein Riesen haufen Sch…ße, und da hab ich mir gedacht einfach eine zu Rauchen, und es war leider so, das es mir Spaß gemacht hatte, und nun ist es 4 Tage her, und ich bin wieder da wo ich angefangen hatte. Sehr Schade, aber wenn 1-2 sachen hier geklärt sind mache ich den nächsten “Entzug”, habe mir auch schon en paar Sachen überlegt, die ich dieses mal anders mache!
    Also auf jeden fall Resigniere ich nicht, das habe ich mir geschworen, und der Rauchentzug bleibt sogesehen “auf den Zettel”. Immo sind halt andere sachen wichtiger, und ich kann jetzt nicht damit anfangen, da fehlt mir immo die Kraft und der Mut.
    Ich danke dir und den anderen für eure unterstützung, und ich werde immer wieder hier rein gucken und Posten, vor allem wenn ich wieder aufhöre,…..
    Kopf und Daumen hoch für alle hier…;)
    MFG


  100.   Martin O. Hamann:

    “[...]und es war leider so, das es mir Spaß gemacht hatte,…”

    Wenn man sich schwach fühlt, weil man nachgegeben hat, kann es als “Spaß” empfunden werden, wenn man dieses Empfinden für einen Moment verdrängt. Diese Selbsttäuschung darfst Du auf keinen Fall weiter praktizieren, weil sie dich weiterhin gefangen hält! Würdest Du nur rauchen, weil es Dir Spaß bereitet, könntest Du doch jederzeit damit aufhören. Das ist aber nicht der Fall. Eine Schwangere beispielsweise, die ihr Kind schützen will, könnte sofort mit etwas aufhören, dass zwar Spaß macht aber ihrem Kind schadet. Aber warum müssen viele schwangere Mütter, die ihr Kind über alles lieben, dann weiterrauchen, obwohl sie gerne aufhören würden? Der angebliche Spaß kann es nicht sein, der Grund ist wohl jener: Rauchen verursacht eine Erkrankung von bestimmten Gehirnregionen und kann daher mit Willenskraft nur schwer beeinflusst werden….


  101.   Matthias E.:

    “Rauchen verursacht eine Erkrankung von bestimmten Gehirnregionen und kann daher mit Willenskraft nur schwer beeinflusst werden….”

    Ja, aber wie denn sonst dagegen angehen?


  102.   walzy:

    @frank L.
    Kopf hcoh Du hast doch erst vor kurzem SECHS Wochen ohne Droge geschafft!
    Du schaffst das sicher auch wieder! Nur halt eben länger ;-) ! Nicht aufgeben, Zähne zam, KOpf hoch und durch!!!
    Gleich den nächsten Ansatz machen.
    Mich hat s jetzt auch zweimal fast zerbröselt und ich habs grad noch geschafft die Scheiss-Dübel gleich wieder auszumachen!
    Du verlierst nur wenn Du DICH SELBER aufgibst!


  103.   Martin O. Hamann:

    @ Matthias E.
    “Ja, aber wie denn sonst dagegen angehen?”

    Eine Grantie auf Erfolg hast Du nie. Manche Methoden funktionen bei einigen Rauchern
    recht gut (zB. Hypnose, Champix, Easy-Way, etc) und bei anderen wiederum überhaupt nicht.
    -Rauchfrei-Tipps helfen nicht jedem.
    -Bewusstheit, dass man seit Jahren
    im “Raucher-Gefängnis” sitzt, hilft nicht jedem
    -Aufklärung über die Gefahren des Rauchens
    hilft nicht jedem
    -Aurechnen wie viel Geld man bereits verloren hat,
    hilft nicht jedem
    -Auftreten von Krankheiten & schmerzhaften Ops helfen nicht jedem
    -Studien über die Folgen des Rauchens helfen nicht jedem
    -Statistiken von 100.000 toten Rauchern pro Jahr helfen nicht jedem
    -Anschauen von Tausend Fotos von Krebskranken hilft nicht jedem
    - 1000€-Wette abschließen hilft nicht jedem

    Was aber jedem helfen könnte…siehe den Rauchstopp als persönliche Herausforderung an in
    der Du entscheidest, für dich eine EINZIGARTIGE Strategie zu entwickeln um dann mit einem
    individuellen Plan aufzuhören.


  104.   Barbara:

    Lieber Frank!
    DU SCHAFFST DAS AUCH!!!!! GANZ SICHER!!!Dann eben beim nächsten Mal:-))Auch wenn “kluge ” Sprüche nur bedingt helfen:-)) : sag allen , die Du kennst und die Dich gern haben, Bescheid, dass Du nicht mehr rauchst und glaub an Dich!!! Es ist verdammt schwer, ohne Frage, aber Du kannst das schaffen!!!
    Und bleib uns allen treu :-)) auf dieser Seite, alles Liebe für Dich , positive Gedanken und Kraft!!! Barbara


  105.   Matthias E.:

    @Martin O.

    Im Prinzip hilft das alles kaum einem. Wer mit 15 anfängt zu rauchen, dem ist doch völlig egal, ob man davon krank wird und was in 40 oder 50 Jahren ist. Da lebt man einfach.
    Ob Leute rauchen, Alkoholiker sind, süchtig nach Morphium sind (Tramal reicht auch schon super) oder was auch immer, da kann manch sonst was von den schlimmen Folgen erzählen, es nützt meist nichts. Warum? SUCHT!

    Vom Abhängigkeitspotential und Suchtdruck ist Nikotin vergleichbar mit Heroin. Klinkt krass, ist aber so. Die enormen Entzugssymptome wie bei Heroin, hat man bei Nikotin dann aber doch nicht. Aber die Geschwindigkeit der Suchtentstehung und die Abhängigkeit ist glich hoch.

    Meine Strategie ist: Geld und Gesundheit. 1000 Euro im Jahr verpaffen, ist es mir das (noch) wert? Nein!
    Gesundheit…, mir geht es jetzt gut 3 Jahre ganz mies. Angesammelt haben sich 5 oder 6 psychiatrische Diagnosen, von ADS bis Angststörung. Und chronische Kopfschmerzen, seit 2,5 Jahren, JEDEN Tag.

    Vom Rauchen wird das alles nicht besser! Im Gegenteil. Mir geht es ohne Zigaretten auf der einen Seite vielleicht nicht so toll, aber ich merke, auf der anderen Seite geht es mir besser, jeden Tag ein Stück.


  106.   Tina:

    Hallo,
    kurzes Update..

    ich bin jetzt seit 24 Tagen ohne Zigaretten. Seit einer Woche auch keine Nikotinkaugummis mehr. Hurra!!!!
    Ich kann von mir sagen, dass meine “Aggressionen” auch weg sind. Vielleicht liegt es auch an den Johanniskrauttabletten die ich nehme – ist ja auch egal. Hauptsache mir geht es gut.
    Es waren schon einige super harte Tage dabei – aber rückwirkend betrachtet muss ich sagen dass es sich absolut lohnt mit dem rauchen aufzuhören. Ich denke sicherlich noch ab und an daran eine Zigarette zu rauchen, aber mehr aus Gewohnheit (nach dem Essen, Pausen etc.) Ich hoffe sehr, dass ich es schaffe und so standhaft bleibe wie bisher. Ich habe in der kurzen Zeit übrigens schon 130 Euro zur Seite legen können. Unglaublich was ich so an Geld in den Schornstein geblasen habe…..
    Zusätzlich hab ich ne tolle App, die mir jeden Tag anzeigt, wieviele Zigaretten ich seit dem Rauchstopp nciht mehr geraucht habe, wieviel Geld ich gespart habe und noch tausend weitere, nützliche Motivationen.

    Aber das Beste überhaupt ist: “Ich fühle mich so gesunde wie nie zuvor”

    LG
    Tina


  107.   Barbara:

    Hallo Tina!
    SUUUUUPER; das ist total klasse:-)), weitermachen und dran bleiben, gesund bleiben und Spass haben:-)) herzlichen Glückwunsch, alles Liebe Barbara


  108.   Tina:

    @Barbara

    vielen Dank für Deine Unterstützung und die aufmunternden Worte. Ich habe zu Beginn an hier im Forum gelesen. Meist jeden Tag und es hat mir wirklich sehr geholfen. Es war interessant zu lesen, welche Probleme beim Entzug andere hatten und wie sie damit umgegangen sind. So kam ich auch auf das Johanniskraut – scheint ja wirklich zu helfen :-)

    Ich finde es auch super dass Du es geschafft hast. Immerhin hast Du ja nicht gerade wenig und das über einen langen Zeitraum geraucht. RESPEKT!!!!!

    Wie geht es Dir denn mittlerweile? Kannst Du von Dir aus sagen, dass Du komplett drüber weg bist (müssten jetzt ca. 5 Monate ohne Rauchen sein?!

    Freu mich von Dir zu hören! Und an alle anderen, die gerade kämpfen: “Wenn ich das schaffe, dann könnt Ihr das ganz sicher auch!!!!”
    LG und ein schönes Wochenende
    Tina


  109.   Bernd:

    Hallo Leute,
    ich bin ein ganz komischer Raucher und will schon seit längerem aufhören. Bisher war immer nach 5 Tagen Schluß. Heute ist auch wieder Tag 5 ohne Zigarette.
    Zunächst mal Glückwunsch zu dieser tollen Seite.
    Ich rauche seit 20 Jahren. Habe mit ca 10 am Tag begonnen. Es wurde dann immer mehr und speziell vor dem schlafen gehen war es eine nach der anderen. Dazu einige Gläser Wein. Habe einen ziemlich stressigen Job und hab mir eingeredet, dass ich das 1. verdient habe und 2. so gut abschalten kann.
    Seit ein paar Jahren habe ich das rauchen immer weiter eingeschränkt. Zunächst keine mehr vor dem Frühstück, dann habe ich bis zum Mittagessen gewartet und jetzt rauche ich nur noch abends, aber leider sehr extensiv. Vor einigen Monaten ist bei mir festgestellt worden, daß ich nächtliche Herzrythmusstörungen habe, die wahrscheinlich auf eine zu geringe Sauerstoffversorgung zurückzuführen ist. Das wiederum, so glaube ich, weil ich mit Nikotin und Alkohol vollgepumpt ins Bett gehe.

    Was zu tun ist, ist klar nur schaffen!!!

    Was ich Euch eigentlich fragen wollte: Hab ja schon mehrfach versucht ganz aufzuhören dabei hatte ich das Gefühl schlechter Luft zu bekommen als vorher. Speziell abends wenn ich sonst geraucht habe. Kann das auch eine Reaktion des Körpers auf den Entzug sein?

    Hab hier zum ersten mal gelesen, dass auch Druck auf die Brust normal ist. Hatte ich gestern auch und dachte schon :”Super jetzt rauchst Du mal nicht und schon bekommst Du einen Herzinfarkt”. Das ist eigentlich eher unwahrscheinlich, denn bei den Untersuchungen wurde auch festgestellt, dass Herz und Aterien trotz meiner Raucherkariere jungfräulich sind. Liegt wohl am vielen Sport, den ich immer betrieben habe.

    So das war ja ne Menge für den Anfang. Freue mich über Kommentare und werde mich immer mal wieder melden.

    LG Bernd


  110.   Martin O. Hamann:

    @Bernd

    “[...]Kann das auch eine Reaktion des Körpers auf den Entzug sein?”

    Schwer zu sagen, worauf die Atemnot genau zurückzuführen ist. Als Raucher inhalierst Du ca. 4000 Gifte, diese greifen neben Augen und Haut auch Herz und Gefäße an. Nicht umsonst erleiden jedes Jahr 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt und die Hälfte stirbt sogar daran.

    Du erwähntest weiter, dass Du an Herzrhythmusstörung leidest. Was hat dein EKG ergeben? Schlägst dein Herz schneller, langsamer oder unregelmäßiger? Treten noch andere Symptome auf , wie zB. Herzschmerzen, Schwindel oder Ohnmacht?
    Ich glaube eher, dass die von Dir beschriebene Atemnot von den Herzrhythmusstörungen herrührt. Eigentlich ist es ja so, dass dein Blut als Nichtraucher mehr Sauerstoff transportieren kann, weil das Kohlenmonoxid nach und nach abgebaut wird. Allerdings ist das Blut von Rauchern in der Regel auch viel dicker weil mit der Zeit mehr rote Blutkörperchen gebildet worden sind, die die von CO vergifteten Blutkörperchen ersetzen sollten. Das in Verbindung mit deinem Herzproblem könnte die Atemnot erklären. Ich würde mich dbzgl. nochmal bei einem Mediziner erkundigen.

    Hast Du die Zigaretten denn auch zu 100% abgesetzt oder verstehst Du unter Entzug nur “reduzierten Konsum”? Im letzteren Fall würde sich der subjektiv empfundene Sauerstoffmangel auch damit erklären lassen, dass Du den Qualm der wenigen Zigaretten nun viel intensiver inhalierst um das Nikotinlevel aufrecht zu erhalten.


  111.   cati:

    Hallo,
    also die Seite ist gut ich habe heute meinen 3 Nichtrauchertag und ganz ehrlich!!ich habe es heute so schwer bin super gereizt kann Nachts nicht schlafen mir schmerzen die Beine aber ich will nie wieder ein Glimmstängel anfassen.ich habe nun 22jahre geraucht bin mit 14 angefangen und nun ist schluss damit.Ich drücke euch allen die Daumen dass ihr es schafft …..es kann ja nicht sein dass so ein kleines ding mein leben bestimmt!!!!so werde nun mit meinen hunden raus gehen,schönen Tag noch


  112.   Walzy:

    @ Bernd:
    Das Problem mit der (sag ich jetzt mal so) “eingebildeten Atemnot” kenn ich nur zu gut.
    Tritt bei mir immer mit massivem Suchtdruck auf! Denk dann jedesmal ich verreck. Ist jetzt aber nach (kurz nachrechnen) DREI Monaten (JAJAJAJA) schon viel besser.
    Ich trag auch seit August Zeitungen aus wodurch ich in der Früh zeimlich am rasen bin (immer mal kleine Sprints und so) und denk dadurch hab ich das ganz gut in den Griff bekommen.
    Würde aber auf alle Fälle mal mit nem Arzt reden.
    Ach ja kleines Erfolgserlebnis und Ansporn zum Durchhalten an ALLE:
    Wurde vor eineinhalb Wochen an den Nasennebenhöhlen operiert. Kontrolle am Montag durch Facharzt. Kommentar dafür dass die OP noch keine Woche her war sind die Wunden EXTREM GUT verheilt. Laut Arzt ist die gute Heilung dfinitiv auf den RAUCHSTOPP zurück zuführen.

    Also haltet weiter durch und last Euch auch nicht von Rückfällen entmutigen.

    Beste Grüsse aus Bayern (wir sind die die z.B. als wie sagen)


  113.   Micha:

    @Bernd

    Du hast ein Nikotin und Alkoholproblem!!

    Ursächlich ist dein Job. Entweder du änderst etwas oder du wirst massive körperliche Schäden davontragen. Du solltest den “negativen” Stress abstellen oder zumindest auf ein für dich erträgliches Maß reduzieren. Geht das nicht, such dir einen neuen Job. Ich habe das gleiche erlebt. Konnte vor lauter Sorgen abends nicht mehr einschlafen (Druck auf der Brust, Herz hat gehämmert usw.). Der Arzt hat mir empfohlen Betablocker zu nehmen. Ich habe dann gekündigt und mich selbständig gemacht. Hätte ich das nicht gemacht, wäre ich heute vermutlich nicht mehr unter den Lebenden.

    Sollte ich mit dem zuvor gesagten daneben liegen, rate ich dir zunächst einmal dein Alkoholverhalten in den Griff zu bekommen!! Passe bloß auf, dass du nicht süchtig wirst. Dagegen wäre dein Rauchen ein Witz.

    Liebe Grüße
    Micha


  114.   Matthias E.:

    Also ich hab bis jetzt durchgehalten, übermorgen werden es 3 Wochen. Und ich kann nur noch mal sagen, mit 13 angefangen und dann 30 Jahre geraucht und nicht wenig.
    Ich hab mehrere psychische Störungen, eine davon ADHS und ich kann nur sagen, wenn man psychisch nicht auf der Höhe ist, wie ich, dann ist es extrem schwer. Aber wie man sieht, es geht!
    Stress hab ich schon seit meiner Geburt, der findet im Kopf statt. Und Rauchen war da immer fast wie Medizin. Und gerade bei ADHS/ADS ist das wissenschaftlich belegt, es hat wirklich sehr positive Effekte. Trotzdem geht es ohne!
    Vielleicht werde ich mal wieder rückfällig, wer weiß… Aber heute kann ich nur sagen, man kann, wenn man will und mir soll bitte keiner mehr was von “Ich hab gerade Stress und darum hab ich wieder angefangen” erzählen. Weil das ist echt Blödsinn. Es ist ganz einfach der Suchtdruck, der da dann stärker ist. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.


  115.   Matthias E.:

    Noch vergessen:
    Meine chronischen Spannungskopfschmerzen (hab ich schon Jahre und täglich) sind ohne Zigaretten eher schlimmer geworden. Leider. Die sind aber auch psychisch bedingt und das fehlende Nikotin ist erstmal Stress und verstärkt dann auch gern mal die Kopfschmerzen.
    Trotzdem fange ich deswegen nicht wieder an, vielleicht wird es ja mal besser. Oder ich muss eben dann doch ein Medikament nehmen, was aber ohne Rauchen effektiver wirkt und besser. Das muss man nämlich an der Sache auch sehen. Was viele nicht wissen, Nikotin hat einen enormen Einfluss auf die Wirksamkeit von Medikamenten, im negativen Sinne.


  116.   Walzy:

    @Matthias E.
    Kann Dir mit dem ADS/ADHS nur zustimmen, mit hat das Gift auch immer super “geholfen” wenn mein Hirn mal wieder n paar kleine Gags eingelegt hat. Aber es geht mittlerweile recht gut ohne (30 Jahre aktiv und 12 Jahre passiv auf dem Dreck gewesen)jetzt doch schon DREI Monate geschafft!
    Wenn ich gar nimmer klar komm nehm ich mir einfach kurze Auszeit und schau dass ich mich körperlich betätige (schnelles Gehen also so wie Neu-Deutsch BAUER äh POWER-WALKING)
    Bisher hat scih da noch niemand beschwert.


  117.   Matthias E.:

    Ja, wenn es mir zu “bunt” wird gehe ich auch mit dem Hund laufen, kommt man auf andere Gedanken. Das Blöde ist halt, geht mir zumindest so, es gibt halt immer noch Momente, wo man denkt “hach…, jetzt ne Zigarette…”. 30 Jahre geraucht und immer wenn man halt dachte, jetzt tut ne Zigarette gut, dann war es so. Eben z.B. bei geistig anstrengenden Sachen, wie am PC oder so. Das muss nun ohne Zigaretten gehen und da fällt es mir dann doch immer noch mal schwer.
    Mein Nachbar sagte neulich, er raucht 4 Jahre nicht und hat im Moment auch so eine Phase, wo er oft Appetit hat. Das ist dann schon nervig. :(


  118.   Walzy:

    Ja das ist lästig, aber ich denk mir lieber so als irgendwann so abzubauen dass Du ohne Sauerstoffflasche keine Kippe mehr drehen kannst, bzw. keine Schachtel mehr aufbekommst. ;-)


  119.   Matthias E.:

    Stimmt. :)
    Es gibt keinen Grund zu rauchen. :)


  120.   Chrissi:

    Hallo Ihr lieben.
    Ich habe seit Sonntag das Rauchen aufgehört, nachdem ich ein Jahr lang wieder geraucht habe und es davor 16 Jahre aufgehört hatte. Ich hatte eine totale Krise in meiner Ehe und war in eine tiefe Depression gestürzt. Ich rauchte das letzte Jahr mehr pro Tag als davor. Ich erlebe Gefühle von totaler Sinnlosigkeit und Lebensunlust. Kennt das jemand von euch auch?? Ich hoffe, daß dieses Gefühl nach dem körperlichen Entzug vorbei geht.


  121.   Martin O. Hamann:

    “Hin und her macht Taschen leer”, eine alte Bänker-Weisheit und in deinem Fall würde ich sagen, “hin und her macht Trauer mehr”. Depressionen + Nikotinsucht sind eine ganz außerordentlich gefährliche Mischung von destruktiven Komponenten die sich gegenseitig verstärken. Die Droge “Nikotin” verändert deine Gehirnwellen und erzeugt eine fiktive “Liebesbeziehung” zur Zigarette, sich davon jetzt zu lösen könnte den psychischen Druck, den Du gerade wegen der Trennung erfährst, noch weiter verstärken. Und Weiterrauchen macht noch depressiver wie Studien belegen konnten. Was sind die genauen Ursachen deiner Depression? Weisst Du schon, wie Du die Depression möglichst schnell überwinden kannst? Ich streube mich immer, Depressiven Rat beim Rauchen-Aufhören zu geben, weil psychische Krankheiten dieser Art oft emotionale Überreaktionen hervorrufen könnten und ich will nicht Schuld sein, falls Du Dir tatsächlich etwas antust.

    Es gibt eigentlich keinen “körperlichen Entzug”, das ist übertrieben in Anbetracht dessen, was echte Drogenabhängige durchmachen, wenn sie in den kalten Entzug gehen. Du siehst ja selbst, Du bist nach 16 Jahren rückfällig geworden, da war der “körperliche Entzug” doch schon längst kein Thema mehr. Etwas anderes hat dich wieder zum Glimmstängel greifen lassen….und nun ist etwas sehr Böses in deinen Körper zurückgekehrt, welches zu schrecklichen Krankheiten führen kann.

    Eine Ehekrise oder eine bevorstehende Scheidung ist mit Sicherheit für alle Menschen ein sehr belastendes Ereignis, welches nicht nur den Familienfrieden stört sondern auch immense Kosten mit sich bringen kann. Doch das Wichtigste solltest Du Dir merken: Du hast immer die Wahl! Du kannst entscheiden, ob Du die Ursachen von deinen Problemen (Ehekrise, Depressionen,etc) finden willst um dann für eine Wendung zum Guten zu kämpfen oder ob Du dich mit Drogen betäuben willst was einem Aufgeben gleichkäme. Du hast immer die Wahl….vergiss das nie.


  122.   Matthias E.:

    Körperlichen Entzug in dem Sinne gibt es nicht. Richtig. Wenn aber jemand physisch und psychisch in einer Situation ist, wie z.B. Angst/Panikstörung mit schon chronischen körperlichen Symptomen, Zwangsstörung, Somatisierungsstörung oder sogar Depression, bis hin zu ADHS/ADS, alles das kann sich dann (erstmal) durch den Nikotinentzug verschlimmern, sogar deutlich.
    Auf mich trifft das alles zu, bis auf Depression (hab ich nicht, Ärzte sehen es anders). Die ersten 2-2,5 Wochen wurde alles ohne Zigaretten enorm schlimmer. Jetzt rauche ich fast 3,5 Wochen nicht und so seit 2-3 Tagen wird es scheinbar besser. Trotzdem ging es mir mit Zigaretten 3 mal besser. Was seit etwa 1 Woche total nervig ist, mein Tinnitus ist viel lauter und ich hab dauerhaft so ein kribbeln in den Beinen, wie Stromschläge, enorm unangenehm.

    Versteht mich nicht falsch, denn ich würde deswegen nicht wieder anfangen, aber man sollte aufhören, wenn man vor allem psychisch voll auf der Höhe ist. Mir hatten in den letzten 2 Jahren 2 Ärzte (kein Witz) davon abgeraten (Internist und eine Psychiaterin, beide Nichtraucher) und meinten, bei meinen psychischen Beeinträchtigungen ist es besser, wenn ich erstmal weiter rauche, weil ansonsten kann man richtig abstürzen. Ich hab trotzdem aufgehört, aber nur aus einem Grund, weil es mir zu teuer geworden ist.


  123.   Chrissi:

    danke für Eure Antworten, aber ihr habt mich etwas falsch verstanden. Meine Krise ist vorbei. Jetzt besteht meine Krise noch in dieser Sucht des Rauchens verwurzelt zu sein. Es macht mich total unfrei und bedrängt mich mit allen möglichen Gefühlen wie Niedergeschlagenheit, Unruhe, Traurigkeit, negative Gedanken dass ich es nicht schaffen könnte usw.
    Aber ich weiß, dass es mir letztlich wenn ich einige Zeit ohne Rauchen überstanden habe, es mir besser gehen wird und es mich stark macht. Ich habe es nämlich schon einmal erlebt vor 15 Jahren.
    Was ich gemerkt habe ist, daß wenn ein Nichtraucher wieder anfängt zu rauchen, dann holt ihn der Suchtgeist stärker heim als es jemals war. Deswegen wollte ich von euch eine positive Rückmeldung, daß es sich lohnt aufzuhören und wann man letztendlich über das “gröbste” hinweg ist.


  124.   Barbara:

    Hallo an alle Nichtraucher/innen , besonders Tina:-)) !
    Komplett drüber hinweg bin ich noch nicht wirklich….. auch nach fünf Monaten nicht. Aber….alles wird gut:-)) Was mir auch gutgetan hat sind die ganzen positiven Rückmeldungen und Glückwünsche von Familie, Freund/Innen und Bekannten:-)) da kannze dann stolz auf Dich sein :-)) , lasst Euch nicht unterkriegen ….. glaubt an Euch:-)) HALTET DURCH :-)) bitte , nicht aufgeben, lest diese Seite und meldet Euch …… bei uns allen ….. möge die Kraft mit Euch sein:-)) und der Wille ….. alles Liebe uns allen, herzlichst Barbara


  125.   Chrissi:

    Liebe Barbara,

    ich bin auch neu in diesem Forum und es tut mir wirklich gut zu lesen wie es anderen geht und bedanke mich für die Zeilen die du an uns alles gerichtet hast. Wir schaffen es.
    herzlichst Chrissi


  126.   Peter:

    … jetzt sind es gerade 4 volle Tage seit dem Rauchstopp. Und Gott sei Dank ist es 22.00 Uhr und es kriegt mich nichts mehr aus dem Bett raus bis morgen früh! Habe gerade die letzten 2 Stunden damit verbracht, nachzudenken ob ich zum Zigarettenautomat gehen soll! Total pervers, oder? Hoffe, dass es morgen ein bisschen leichter wird und ich es weiter schaffe!


  127.   Matthias E.:

    Ja, man liest es überall, aber es stimmt wirklich…, der extreme Suchtdruck lässt nach, kann aber 2-3 Wochen dauern. Und auch danach wird es immer mal Momente geben. Da muss man leider durch… ;(


  128.   Martin O. Hamann:

    @Peter
    “Habe gerade die letzten 2 Stunden damit verbracht, nachzudenken ob ich zum Zigarettenautomat gehen soll!”

    Frage dich nicht ob Du blöd zum Zigarettenautomat pilgern oder weiter für eine rauchfreie Zeit kämpfen solltest. Stattdessen überlege doch mal, wieso Dir dein Gehirn ständig signalisiert Dir deine Lungen mit Scheiße zu versauen und das schon seit Stunden & Tagen. 4 Tage Nikotinentzug sind doch schon um, das heisst, der “körperliche Entzug” müsste so gut wie geschafft sein. Es gibt leider noch diverse Überzeugungen, die dich daran hindern, endlich deinen Seelenfrieden als überzeugter Nichtraucher feiern zu dürfen. Eine der schlimmsten ist wohl jene zu annzunehmen man hätte gerne geraucht. Diese kleine Überzeugung kann dich völlig aus der Bahn werfen und wahrscheinlich ist sie auch mit Schuld daran, für Das was Du gerade die ganze Zeit durchmachen musst. Dabei ist es gar nicht nötig so zu leiden wenn man nur weißt, wie man diese falsche Überzeugung endgültig aus seinem Geist verbannen kann.
    Das schaffst Du wohl am einfachsten indem Du eine starke Gegenüberzeugung aufbaust und möglichst schnell verinnerlichst. Mir hat dies sehr geholfen:
    1. Rauchen ist Drogenkonsum. Und Drogen betäuben.
    2. Sich betäuben ist aber keine Lösung und heisst Aufgeben!
    3. Drogen belohnen dich kurzfristig fürs Aufgeben.
    4. Das erzeugt einen Knacks in Dir und lässt dich nicht mehr erkennen, dass dich die Droge jetzt ein Leben lang auf übelste Art bestrafen wird!


  129.   Tina:

    Hallo an alle,

    so nun bin ich seit 36 Tagen ohne Zigaretten. Umgerechnet bedeutet das für mich 922 Zigaretten – 196,60 Euro, 37 Bigpacks gespart. Von den ca. 9.000 “Dreckszügen”, die meine Lunge weiter verseucht hätten, mal ganz abgesehen….

    Tja, das ist meine Art der Motivation. Wenn ich daran denke, wie ich mich in den ersten zwei Wochen gefühlt habe muß ich sagen, dass es wirklich viel besser/erträglicher geworden ist. Klar denke ich so 2-3 Mal am Tag daran, eine zu rauchen. Aber der Gedanke ist auch schnell wieder weg. Ich sage mir dann einfach; ja, ich könnte jetzt eine rauchen – mache es aber nicht. Klingt banal – hilft mir aber.

    An alle, die gerade erst aufgehört haben. Es wird wirklich besser. Glaubt an Euch – Ihr schafft das.

    @Barbara: Vielen Dank für Deine Worte. Du hilfst mir und anderen ganz ganz doll.

    LG
    Tina


  130.   Axel:

    Hallo, ich bin auch in einer Zwickmühle. Ich war und bin gerne Raucher, habe nach 2 Jahren Rauchpause wieder angefangen. Erst eine zum Bierchen, dann eine morgens zum Kaffee und nun war es halt wieder die Schachtel am Tag. Mein zweites Problem ist der Alkohol. Nicht dass regelmäßige, sondern der unregelmäßige Exzess!
    Mit Freunden unterwegs, inkl. Alkohol führt es nichtbselten zu meinem Trinkverhaltem, dem Vollrausch. Ich würde gern mit beiden Lastern aufhören, wobei mir auf beides zu verzichten, wie eine unüberwindbare Hürde vorkommt. Das heißt nicht, ich will nicht mit dem Vollrausch aufhören, doch mit diesem schon, aber wenn ich schon nicht mehr rauche, so will ich ab und zu ein Bier trinken . Anders herum, wenn ich komplett auf Alkohol verzichte, hätte ich gern meine Zigarette bei mir.
    Grund meines Schreibens ist der Totalbsturz vor 3 Tagen im Urlaub mit Freunnden! Nach zwei feierreichen Tagen, mein Zusammenbruch.
    Herzrasen, Schmerzen in der Brust, der linken Körperhälfte, Schweißattacken. Haben den Notarzt aufgesucht, EKG dürchgeführt, alles in Ordnung. Blutdruck war halt im Keller. Für weitere Untersuchungen wollte ich nicht bleiben, war halt im Ausland und am Tag vor unserer Abreise. Meine peraönliche Analyse ist eine Panikattacke aufgrund der Folgesymptome des Alkholgenusses.
    Jetzt ist der dritte Tag seit diesem Vorfall und mir gehts immer noch mies. Natürlich habe ich auch die letzten drei Tage keine geraucht.
    Also was lasse ich weg, Alkohol oder Nikotin? Für beides fehlt mir der Mut.


  131.   Walzy:

    Servus Axel,

    mein Rat lass BEIDES weg.

    Macht es sogar ein bisschen einfacher, da Alk und Nikotin gegenseitig Suchtdruck aufbauen.
    Wegen Deiner Gesundheitlichen Probleme solltest Du auf ALLE FÄLLE eine guten Arzt aufsuchen. Der kann Dich evtl. auch bei der Suchtbewältigung unterstützen.
    Selbstdiagnosen sind immer etwas heikel da der Mensch gerne dazu neigt sich Symptome nach Wunsch zu verstehen.
    Wünsche Dir alles Gute

    Walzy


  132.   Matthias E.:

    7 Wochen jetzt ohne Zigaretten. Leider muss ich echt sagen, ich hab ja auch wegen einiger Beschwerden aufgehört (psychisch und auch körperlich), aber seit 1 Woche wird alles immer schlimmer. Ich hab dauerhaft enorme Verstärkung der Kopfschmerzen, die ich ja eh schon 2,5 Jahre täglich hab. Wir jetzt aber immer schlimmer.
    Dann fühle ich mich so richtig krank, wie ausgebrannt. Schwindelig ist mir jetzt auch laufend, wie besoffen den ganzen Tag.

    Im Prinzip bin ich zu kaum noch was in der Lage und das nach fast 2 Monaten ohne Zigaretten. Ich bin total enttäuscht !!! Selbst der Blutdruck ist höher als mit Zigaretten, was völlig unklar ist. Meine Beine zucken den ganzen Tag, als wenn ich alle paar Sekunden Stromschläge bekomme. Also langsam wird es echt übel. Rauchen aufhören gut und schön, mir wird aber jetzt klar, warum mir vor 2 Jahren eine Psychiaterin sagte, ich soll nicht aufhören, weil sonst kann ich mit all meinen psychischen und damit auch physischen Beschwerden erst richtig abrutschen. Den Eindruck hab ich langsam auch.

    Ich kann nicht mal mehr richtig schreiben, tippe bei jedem 5. Buschtaben neben die Taste und bin nur am korrigieren. Wenn das weiter so geht, fange ich wieder an, weil das ist echt nicht normal.

    Mein Doc fand das letzte Woche super mit dem Rachstop, aber es sagte, ich soll besser wegen ADHS wieder Ritalin nehmen, dann geht es mir besser. Neee, bevor ich wieder jeden Monat mit einem BtMG Rezept in die Apotheke renne, geh ich lieber in Tabakladen.


  133.   walzy:

    Servus Matthias E.,

    Super dass Du trotz der Probleme so lange aushältst!
    Es ist ziemlich nervig ich hab jetzt gute 4 Monate geschafft.
    Mein ADHS ist vorher nie behandelt worden und ich lass mich auch jetzt nicht behandeln. Gehöre zu den Glücklichen bei denen es sich nach der Pubertät ziemlich verwachsen hat. (Bin noch die Generation “DER HAT SCHWER ERZIEHBAR” da gabs nicht wirklich Hilfe und drauf gekommen bin ich erst sehr spät)
    Kann Dir das ganze deshalb nur so ein bissl nachfühlen aber ich wünsch Dir viel Kraft und glaube Du schaffst es auch weiterhin.
    Bei mir ist es jetzt schon wesentlich besser geworden meine Schübe (unterm Handeln vergessen was ich eigentlich mache, Agris, Nervosität, Zittern, Herzrasen etc.) sind mittlerweile fast weg.

    Evtl. kannst ja mit Ritalin (hab damit selbst keine Erfahrungen) die Symptome lindern und dann das Ritalin langsam runterdosieren?
    Alles Gute

    Walzy


  134.   Barbara:

    Lieber Matthias!
    Das ist total….. bewundernswert, dass Du trotz der ganzen SCHEI…… :-(( Probleme und Komplikationen nicht aufgibst!!!!
    Es tut mir echt so leid, ich denke an Dich und wünsche Dir ganz viel Kraft, schicke Dir positive Gedanken, ein kleines Glück :-)) das Dir weiterhin hilft:-))!
    Meld Dich wieder bei uns allen, bitte :-)) und bitte bitte bitte nicht rauchen!
    Alles Liebe Barbara


  135.   Matthias E.:

    Ihr Lieben… :)
    Nein, ich hab nicht vor, wieder anzufangen. Aber es ist halt sehr ärgerlich, weil mir mehrere Ärzte sagten “Hören Sie auf zu rauchen und ihre Dauerkopfschmerzen haben sich in 2-3 Wochen erledigt”. Das Gegenteil ist der Fall. :(
    Ich werd mal die Tage Tablette versuchen und sehen, ob es mit Ritalin etwas besser wird. Bisher war es so, aber ich wollte halt keine Tabletten nehmen, ist nicht mein Fall.


  136.   walzy:

    @ Matthias E.,
    Kriegst Du die Kopfschmerzen weil Du Muskeln (Schulter-Nacken-Kopf) krampfst oder anspannst/verspannst?
    Bei mir haben Kombination aus Physio-Therapie, Boxtraining, Einnahme von Magnesium und Kalzium recht gut geholfen!
    Dass die “hochgradig qualifizierten Kommentare” von einigen Weisskitteln nerven kann ich verstehen.
    Gibt aber auch richtige Ärzte, die auf Patienten eingehen.
    Evtl. wäre ja ein Wechsel hilfreich?
    Dass Du keine Tabletten nehmen willst versteh ich recht gutt, aber es bringt auch nix wenn Du vor Dich hinleidest. Wenn die Schmerzen von Verspannungen sind kanns sogar schlimmer werden wenn Du nix nimmst!
    Beste Grüsse

    Walzy


  137.   Micha:

    Hallo Ihr Kämpfer gegen den Suchtteufel,
    3 Monate waren es gestern, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe.
    Ich habe in dieser Zeit ca. 3,5 Kg Gewicht zugenommen. Ich finde das geht noch. Aber es ist als Genieserchen schwer, da mit dem Rauchstopp auch die Geschmacksknospen viel feiner werden.
    Meine Erfahrung zu körperlichen Problemen: Die ersten 3-4 Wo. seelische, ein bischen depressive Probleme (man bedauert sich halt dummerweise selbst). Mit dem Gedanken, dass es keinen Grund zum Bedauern gibt und man eigentlich glücklich sein kann, nicht geraucht zu haben, wird es dann aber vieeeeel besser.
    ich hatte auch in dieser Zeit ein paar kleine Schlafprobleme. Ich war ständig sehr müde.
    Nach den 3-4 Wo. keine spürbaren körperlichen Probleme mehr. Wobei mir von Anderen erzählt wurde, die Umstellung des Körpers dauere bis zu 6 Monate.
    Allen, die oben massive körperliche Probleme geschildert haben, sollten dringend eine ärztliche Begleitung in Anspruch nehmen. Es schadet ja nicht !!!
    Aber selbst nach 3 Monaten kommt so alle 3 bis 4 Tage, bzw.nach besonderen Stress-Situationen der Gedanke an die dämlichen Lungentorpedos. Dann heißt es sich abzulenken und schwups ist der Gedanke wieder weg. Bisher hat es funktioniert.
    Ich gratuliere Euch allen zu Eurem Mut den Kippen zu entsagen und wünsche Euch ganz viel Glück, Kraft und Entschlossenheit. Bekämpft das Weichei in Euch und werdet kleine Helden!!!!


  138.   Matthias E.:

    Ich war vorhin beim Internisten. Also das chronische Kopfschmerzen ohne Nikotin noch schlimmer werden als mit, ist nach seiner Meinung nicht erklärbar. Der höhere Blutdruck ist auch ungewöhnlich, weil eigentlich sinkt er ohne Zigaretten. Bei mir ist alles umgedreht.
    Na ja…, ansonsten fand er es als Ex-Raucher super, das ich es seit fast 2 Monaten durchhalte. Ich bin auch froh, weil der Suchtdruck ist weg. Er hat mir mal Propranolol verschrieben, ist ein Betablocker, aber angeblich milder als Motoprolol oder Belok Zoc. Ich soll mal 10 mg versuchen. Mein Blutdruck war zwar beid er Messung beim Doc vorhin mit 125/90 eigentlich ok, aber er sagte halt, vielleicht bringen die Propranolol was gegen die Kopfschmerzen und der 2. Wert beim Blutdruck kann auch ruhig etwas runter. Na ja…, Metoprolol hatte ich vor Jahren schon mal versucht und absolut nicht vertragen. Manche bekommen die auch bei Angstzuständen, ich bekam sie überhaupt erst damit.


  139.   Der Türke:

    Hallo an alle habe am letzten Freitag ein Herzinfarkt gehabt.
    Seitdem rauche ich nicht. War schon Mies und jetzt weiß
    Ich nicht ob das was ich habe Entzugserscheinungen sind oder
    Vom Infarkt . Habe vorher 20 am Tag 25 Jahre lang.
    Schlafstörungen schwitzen Reizhusten nackenschmerzen und noch Kleinigkeiten ich bin noch im Krankenhaus . Mein alter ist 37. Ich hoffe mir kann jemand helfen


  140.   Manuela:

    Hallo,
    habe vor 3 Wochen nach 35 Jahren mit dem rauchen aufgehört (ca.25 Stck./tägl.)
    das klappte mit Akupunktur und Hypnose und eigentlich fast ohne Probleme.
    Der Kopf muß sich daran gewöhnen nicht mehr zur Zigarette zu greifen durch die Akupunktur habe ich auch keine Entzugserscheinungen.
    Vor 4 Jahren habe ich es schon mal mit der Lasertherapie versucht und absolut gescheitert die Akupunktur kann ich jedem nur empfehlen es erleichtert die Sache ungemein.

    Ich drücke jedem, der es versucht rauchfrei zu werden, die Daumen.


  141.   Matthias E.:

    @ Türke
    Das sind erstmal Entzugssymptome. Aber vom mit dem Rauchen aufhören bekommt man sicher keinen Herzinfarkt.


  142.   Der Türke:

    Nein klar ich habe Fröhlich weitergeraucht.
    Wollte auch nicht aufhören. Jetzt fragt mich jeder
    Arzt ob ich rauche. Diagnose er hat geraucht fett
    Gegessen Stress und dann bamm


  143.   Matthias E.:

    Also der Sohn einer Nachbarin von mir ist 33. Der hatte gerade auch einen Herzinfarkt und eine große Herz OP. Sein Leben bisher: Stress, viel Alkohol, viele Zigaretten, keinen Sport. Wenn es ganz extrem ist, dann kann man auch in dem Alter umkippen.

    Kommt aber auch sicher auf die Veranlagung an. Ich war vor 2,5 Jahren beim Herzkatheter, mit 40. Trotz zu diesem Zeitpunk 25 Jahre Raucher, am Herz keinerlei Verkalkungen, alle Gefäße super. Die Kardiologen sagte im OP, wie bei einem Sportler, der nie geraucht hat.
    Ich kenne aber andere Fälle, die hatten in meinem Alter schon HI und OP. Mein Nachbar ist mit 45 gestorben, Herzinfarkt, starker Raucher.


  144.   Der Türke:

    Ich werde auf jeden fall jetzt versuchen in Maßen zu
    Konsumieren. Rauchen werde ich so und so nicht .


  145.   Zwenni:

    hallo ihr lieben leutz…
    super zu lesen, wieviele es hier schon geschafft haben, wenns offensichtlich auch sehr schwer war… ich fuer meinen teil rauche jetzt seit 10 jahren. zwischendurch hatte ich schon mehrmals aufgehoert- 2 mal fur jeweils 3 monate, einmal sogar 8 monate und unzaehlige male fuer ein paar tage. jetzt ist es mal wieder soweit- ich hab die schnauze echt voll von den kippen- und trotzdem faellt es mir sowas von schwer. hab mir nochmal fest vorgenommen jetzt aufzuhoeren (obwohl in der schachtel noch 5 staengel drin sind). sind jetzt 4 stunden (ich weiss, es ist laecherlich) ohne kippen unde ich warte regelrecht auf den entzug… weiss von vorherigen versuchen was mich erwartet. ich war auch immer ein kandidat fuer kopfschmerzen, starke gereiztheit(gehe beim kleinsten an die decke und frage mich dann selbst 5 minuten spaeter ob das noetig war), manchmal muedigkeit, lustlosigkeit und auch iwie leichte depressionen… ich wuerde mir wirklich wuenschen dass ich es diesmal schaffe, ich bin erst 29, und moechte mir nicht selbst viele lebensjahre rauben… naja, wollt auch einfach mal nen eintrag hier lassen, und auch spaeter posten wie ich durchhalte- es gibt mir ein gutes gefuehl mich bei euch mitzuteilen
    !!!
    wuensche allen einen schoenen tag!!!!


  146.   Sven:

    hey,
    ich habe jetzt vor 14 tagen die letzte zigarette geraucht, vorher 10 jahre 1 packung am tag.

    Die ersten Tage war ich sehr gereizt und hatte “schmacht”, nach 1 woche hatte ich einen rückfall mit einer zigarette, aber mein körper hat sich richtig gewehrt und ich hab keine mehr angerührt und hab es nie wieder vor !

    Jetzt meine Frage, habe seit gestern leichten Schwindel, Druck im Kopfbereich und Kopfschmerzen,ist echt nervig. Kann es sein dass sich jetzt was umstellt im körper ? hatte mit rauchen leichten bluthochdruck und schon immer einen regen stoffwechsel (immer hunger). Außerdem eine Schilddrüsenüberfunktion und nehme tyronajod. Ach ja, vor 2 – 3 wochen dass letzte mal alk, davor jedes wochenende sehr viel (falls die symptome auch daher kommen könnten). würde mich sehr über eine antwort freuen. lg


  147.   micwas:

    Hallo liebe Leute,
    ich habe mit Interesse viele der Beiträge gelesen. Ich denke vieles stimmt und vieles auch nicht. Das macht eben Sucht aus. Jeder hat seine eigene Wahrheit.
    Ich rauche seit ca. 35 Jahren, zuletzt die berühmte eine Schachtel am Tag! Also ich gehe mal von 20 Zigaretten in 24 Stunden aus.
    Ich bin hauptberuflich als Suchtberater und Suchttherapeut tätig und habe auch eine anerkannte Zusatzausbildung zum Nichtrauchertrainer, kann und darf also entsprechende Kurse durchführen. Kurz gesagt, ich kenne mich seit ungefähr 20 Jahren mit Sucht aus.
    Ich glaube, der Konsum von Suchtmitteln jeglicher Art ist rein emotional bedingt und über den Willen praktisch nicht zu steuern.
    Das heißt, vom Verstand her ist rauchen absolut schwachsinnig, macht aber emotional großen Spaß.
    Also habe ich mir vor ca. 8 Wochen folgendes überlegt: Ich werde das Rauchen aufhören (erstmalig) und zwar mit Originalstoffsubstitution. Ich konsumiere also weiter Nikotin um die Entzugserscheinungen zu mindern.
    Ich habe mir eine E-Zigarette besorgt. Dazu die angebotenen “Liquide” verschiedenen Nikotinstärken (18mg,12mg,6mg, 0mg).
    Ich denke, dass ganze hat ganz gut funktioniert. Ich habe seit 8 Wochen keine einzige Zigarette geraucht.
    Allerdings habe ich jetzt, wo ich kein Nikotin mehr zu mir nehme (seit 4 Tagen), starke Entzugserscheinungen, vor allem in Form von Schwindel und Konzentrationsstörungen. Ich hoffe das wird sich geben.
    Hätte ich diese E-Zigarette nicht gehabt, wäre ich wahrscheinlich schon lange wieder am rauchen.
    Ich will euch auf dem laufenden halten.


  148.   Martin O. Hamann:

    Ich bin zwar ungelernt, aber ich habe mir über die Jahre Wissen und Fähigkeiten angeeignet mit denen man Süchte aller Art in den Griff kriegen kann.
    Nach meinem Suchtverständnis gibt es 4 Einflussfaktoren

    1. Gleichgültigkeit

    -”es macht Spaß”

    Jetzt mal rein objektiv betrachtet. Wer hat wohl die höhere Lebensqualität (Spaß am Leben): Ein Suchtkranker, der sich 30 Jahre und mehr mit Qualm vergiften muss und sich dabei noch selbst einbilden darf es mache ihm Spaß sich zu verstümmeln oder ein werdender Nichtraucher, der sich in ein Leben voll Glück, Freiheit, Gesundheit, Geld, Fitness und Lebensfreude stürzen darf? Der Freund meiner Groß-Tante, ein alter freundlicher Mann mit stolzen 75 Jahren hat vor ca. 1 Jahr mit dem Rauchen aufgehört und heute sehe ich bei ihm ein nie dagewesenes Strahlen & Glitzern in seinen Augen -DAS ist Spaß und wirkliche Lebensfreude, weil sie VON INNEN kommt. Sowas wirst Du bei Rauchern nie entdecken können!

    2. Ausreden

    -”es lindert Entzugserscheinungen”

    Nikotin lindert doch keine Entzugserscheinungen, es erzeugt und verschlimmert sie nur! Immer und immer wieder und das bei Dir schon seit bitteren 30 Jahren-solange bist Du völlig ruiniert und ausgebrannt am Boden liegst. Würde Nikotin Entzugserscheinungen wirklich lindern können, genüge eine Zigarette um suchtfrei zu werden; dem ist jedoch nicht so, stattdessen betäubt sie nur die Entzugserscheinungen der vorherigen Zigarette die nach kurzer Zeit aber wieder in Erscheinung treten und Schmachtgefühle auslösen-das reinste Gefängnis!

    3. “Kein Wille”

    Sobald es Dir nicht mehr egal ist, suchtkrank zu sein und Du Dir deine echte Lebensqualität zurückholen willst, erfindest Du auch keine Ausreden mehr, wenn in Dir erstmal der feste Wille zum Aufhören entfacht ist, kann dich nichts mehr aufhalten- absolut NICHTS! Vielleicht passiert das nicht über Nacht, aber es wird passieren….

    4. Unvermögen (nicht können)

    ….und wenn das geschieht, wenn Du also mit dem Rauchen ernsthaft brechen willst, dann kannst Du das auch packen, denn Nicht-Können kommt einzig und allein von Nicht-Wollen.

    Viel Erfolg, werter Kollege!


  149.   zwenni:

    mal schnell und kurz hier auslasen… also, bin jetzt bald am dritten rauchfreien tag angelangt… koerperlich kann ich echt nicht ueber entzugserscheinungen klage- frueher hatte ich die immer wenn ich versuchte aufzuhoeren- zumindest mal kopfweh. aber diesmal echt nix- darueber beklage ich mich aber natuerlich auch nicht.aaaaaaber: bin am schmachten wie der allerletzte!!! ich merke immer am extremen schmachten wie schlimm abhaengig ich eigentlich bin- sag mir dann immer:nein, es gibt jetzt keine kippe… ich muss jetzt da durch. wenn nicht jetzt wann dann? diese verdammte aufschieberei soll jetzt ein ende haben… naja, wie gesagt, solltenur ein kurzer zwischenstop werde um zu berichten. an alle anderen leidgenossen: DURCHHALTEN. WIR SCHAFFEN DAS!!!!!!


  150.   Bernd:

    @ Micha
    Hat einige Zeit gedauert bis ich hier wieder Schreibe. Du hast völlig Recht. Ich habe gekündigt und nehme mir erst mal eine Auszeit. Verzicht derzeit total auf Alkohol. Das und Zigaretten zu stoppen ist einfach zu viel. Ich bleibe aber drann. Es gelingt mir immer Ein paar Tage, dann werde ich rückfällig. Verdammt wenn es nur ganz gelänge, ich fühle mich nämlich schon nach ein paar Tagen viel besser.

    LG Bernd


  151.   RV:

    Moin.
    Ich versuch´s jetzt auch mal wieder. ich rauchte seit ca. 20 Jahren. Zuletzt ungefährt eine Schachtel am Tag. Ich habe auch schon mehrfach versucht aufzuhören – meist habe ich dann nach ca. 5-10 Tagen wieder angefangen.
    Ich habe auch das Buch von Allen Carr gelesen, schon vor einiger Zeit sogar. habe mich intensiv mit diser Sucht beschäftigt. Trotzdem war immer wieder dieser Scheinehund da…
    Nun: Neues Spiel, neues Glück. Ich werde berichten.

    LG RV


  152.   RV:

    Nebenbei bemerkt:
    Möchte auch ne Zeit lang auf Alkohol verzichten und ein paar Kilo abnehmen.
    Wenn schon, dann versuche ich einen echten Lebenswandel. Denn ich weiß: Wenn ich einen trinke, dann rauche ich auch.


  153.   Daniela:

    hallo. danke für eure guten kommentare und tipps. habe den 3. tag ohne zigarette. es ist nicht leicht, da ich schnell auf die palme komme. hab zusammen mit meinem mann aufgehört. ich habe schon öfters mit dem rauchen aufgehört, aber nie durchgehalten. jetzt schon lange nicht mehr, da ich einfach angst vor den entzugserscheinungen habe. aber wir mnachen bei einem kurs mit. rauchfrei in 6 wochen. mit guten tipps und auch mit möglichkeiten für nikotinersatz. wir nehmen das 16 stunden pflaster und für stresssituationen zwischendurch sublinguale tabs. bin sehr motiviert und will es unbedingt schaffen


  154.   Matthias E.:

    Also wie ich berichtete, geht es mir ja nicht so toll. Ich rauche jetzt über 2 Monate nicht und körperlich leider keine Besserung.

    Die chronischen Kopfschmerzen sind seit dem Rauchstop Dauerkopfschmerzen, jeden Tag. Mein Internist hatte mir mal testweise einen Betablocker gegeben, hilft null und fühlen tue ich mich damit völlig schräg, depressiv und müde.

    Mein Psychiater verschrieb mir mal wieder auf BtMG Rezept Medikinet (wie Ritalin), hilft auch nicht, Kopfschmerzen bleiben, Konzentrationsfähigkeit ändert sich null.

    Leider hatte Nikotin dann scheinbar bei mir mehr positive Effekte, als allgemein zugegeben wird. Und dabei hab ich absolut kein Verlangen nach Zigaretten, es ist also kein Suchtdruck. Ich hab das Gefühl, Nikotin war bei mir wie ein Medikament, was mir entzogen wurde.


  155.   Daniela:

    hy matthias. wäre vielleicht einen versuch wert, wenn du nikotinersatz nimmst. dir rezeptoren im gehirn werden geringfügig mit nikotin versorgt, aber dafür hast du keine schadstoffe, die du einatmest. wie gesagt, probieren kannst dus. vielleicht bringts ja was. lg


  156.   Matthias E.:

    @ Daniela
    Ja, wäre vielleicht echt eine Idee.


  157.   RV:

    So, nun der 2. Tag. Auf ein Neues.
    Ich habe schlecht geschlafen und geschwitzt. ist das Entzug oder nur eine Stressreaktion?
    In manchen Situationen spüre ich meinen Willen bröckeln wie einen morschen Keks…aber noch geht es.


  158.   Daniela:

    4.tag. hab heute nur stress und ärgereien. war schon 2 mal am heulen. einfach so. musste mich so zusammenreißen, um nicht in die trafik zu gehen und zigaretten zu kaufen. ich kann mich heute auch nicht konzentrieren und sehe alles negativ. ich bedaure mich, das ich nicht rauchen darf oder soll. am 2. tag hatte ich auch so ein tief, gestern gings mir überraschend gut und heute wieder so ein scheiß. wie schafft man das eigentlich?


  159.   RV:

    @Daniela
    Schon mal vorweg: Mir geht es ähnlich. Du schreibst, daß Du nicht rauchen darfst / sollst. Das ist m.E nach der Knackpunkt. Es sollte heissen: Daß Du nicht WILLST. Denn DU alleine hast das entschieden. DU darfst machen, was DU willst – auch wieder anfangen. Aber das willst Du ja scheinbar nicht, sonst würdest Du es ja tun, oder? ;-)
    Wie man das schafft habe ich auch keine Ahnung. Aber irgendwie geht es scheinbar (noch).
    LG RV


  160.   Dirk:

    Hallo,

    ich wollte mich auch mal wieder melden. Heute ist Tag 283 seit dem ich nicht mehr rauche. Ich habe seitdem 14765 Zigaretten nicht geraucht.

    Für alle die so leiden zur Zeit.
    Bei mir war das nicht anders. Ich habe 7 Tage am Stück gelitten wie ein räudiger Straßenhund. Alles das was da aufgelistet wird habe ich auch gehabt und dann doppelt. Ich bin von 80 Zigaretten am Tag auf 0 runter gegangen von jetzt auf sofort.

    Ich will das noch mal sagen was mir geholfen hat diese ganze Zeit zu überstehen. Ich hatte so was von die Hosen voll auf ganzer Linie zu versagen und mein Umfeld sagen zu müssen ich rauche wieder. Das wäre für mich wie ein Weltuntergang gewesen. Nur dieser Gedanke hat mich bis Heute begleitet und tut es weiterhin. Ich kann das offen sagen, ich habe mit 47 Jahren 7 Tage am Stück geheult weil ich gnadenlosen Entzug hatte. Erst danach ging es mir besser. Jeden Tag etwas mehr.

    Geht raus und erzählt jedem ihr raucht nicht mehr. Nie mehr rauchen. Wenn dann der kleine Nikotinteufel wieder in eurem Kopf auftaucht zeigt ihm wer der Macher ist. Eventuell hilft das ja dem einen oder anderen. Seit stark und bestimmt selbst was ihr machen wollt oder auch nicht.

    Rauchen ist doof!!!


  161.   Matthias E.:

    Das ist alles normal so!
    Ich hab vor 1 Woche mit meinem Zahnarzt gesprochen, der wird so um die Mitte 30 sein. Er hat vor 3 Jahre aufgehört und meinte, ihm ging es fast 1 Jahr ganz mies, totale Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl etc. Und das als Zahnarzt beim Job! Aber es sagte, es geht weg und heute fühlt er sich besser denn je.
    Mir jedenfalls macht das Hoffnung und darum bin ich auch nach 2,5 Monaten noch stark genug und WILL nicht rauchen.


  162.   Bernd:

    Also heute geht es wieder los. Ich bin gerade am Ende einer Kur. Verzicht auf Alkohol ist mir garnicht schwer gefallen. Jetzt geht es mir richtig gut, habe neue Kraft und will einen Versuch starten mit dem Rauchen aufzuhören. Ich glaube es hilft mir, wenn ich ab und zu hier berichte.


  163.   Daniela:

    Es stimmt, ich will aufhören zu rauchen. Ich war auch heute so stark, das ich keine Zigaretten gekauft habe. Ich würde mich jetzt wahnsinnig über mich selber ärgern. Aber der heutige Tag war eine einzige Katastrophe. Nicht nur wegen dem Nichtrauchen.
    @Dirk: Danke für deine Worte. Das ist echt wichtig, wenn man hört, das es doch irgendwie funktioniert.
    Morgen Abend gehts wieder zum Nichtraucherkurs. Wir haben letzten Mittwoch in ein Gerät geblasen, das ein wenig an einen Alkomat erinnert. Damit wurde der Kohlenmonoxidgehalt im Blut gemessen. Mein Wert war bei 25mg. Das entspricht schon einer starken Abhängigkeit. Laut Aussage der Therapeutin regeneriert sich dieser Wert schon nach 2 Tagen. Ich bin schon gespannt, wies morgen ausschaut. Das war eigentlich auch der Grund, warum ich unbedingt durchhalten wollte. Ich will mir selber beweisen und auch den anderen, das ich es schaffen kann.
    Nebenbei gesagt, es hilft mir unheimlich, hier die Beiträge zu lesen, und auch die eigenen zu schreiben. Das ist wirklich wie Therapie. Danke an alle Schreiber. Lg


  164.   Matthias E.:

    Ich hab den Spruch immer gehasst, aber heute kann ich es auch nur so sagen, man muss es WOLLEN. Und dieses WOLLEN kann man nicht durch Nikotinersatz oder Kurse ändern, da sollte man sich nichts vormachen. Man muss von diesem scheiss Rauchen einfach die Schnauze voll haben und es nicht mehr WOLLEN.

    Mir geht es, wie schon mehrfach geschrieben, auch nach fast 2,5 Monaten oft noch doof und Momente hab ich auch nicht selten wo ich einfach denke “jetzt eine rauchen…”. Aber die Momente werden seltener und es sind eh immer nur Sekunden.

    Das Bewusstsein: “Nein, ich will nicht mehr 1000 Euro im Jahr verrauchen. Nein, ich will mir nicht 3 Tage vorm Geldtag von meinem letzten Geld Kippen kaufen, aber der Kühlschrank ist leer. Nein, ich will mich nicht abends unruhig ins Bett legen, weil ich nur noch 1 Zigarette hab und die reichte früh nicht, also rannte ich noch los und hab welche gekauft, auch voll kaputt nachts um 2. Und und und.”

    Rauchen ist Druck, Stress etc. und davon MUSS man die Nase voll haben. Ansonsten schafft man es nicht! Auf all diese Punkte hab ich keinen Bock mehr.


  165.   Stefan:

    Hallo liebe mitleidenden!Ich bin heute bei Tag 6 angekommen.Habe 10 Jahre geraucht, und bin momentan völlig fertig.Heute war mein Blutdruck so im Keller das ich fast zusammengeklappt bin.Ich hoffe dieser zusand geht bald vorbei.lese schon ein paar tage in diesem Forum.Glaube das hilft mir ziemlich gut.Denke wir packen das wenn wir wirklich wollen!!

    lg stefan


  166.   Lilli:

    Hallo an alle!! und hy Mam!! ;)
    Habe heute beschlossen das Rauchen aufzugeben! Mein Knackpunkt: das Geld und der üble Raucherhusten am Morgen!
    Bin zurzeit noch sehr motiviert, aber ich weiß das sich das sehr schnell ändern wird!
    Drückt mir die Daumen! Ich drück sie Euch auch!
    lg


  167.   Daniela:

    Hy Lilly: Zusammen werden wir das schaffen. Wir werden das schon durchstehen.


  168.   Daniela:

    @ Matthias. Du hast vollkommen recht. Bei mir steht nicht nur das Geld und die Gesundheit im Vordergrund. Am meisten nervt mich diese Suchtverhalten. Wie du schon geschrieben hast, auch ich bin nachts um 12 noch zum Automaten gefahren, damit ich morgens zum Kaffee den Glimmstängel hatte. Ich wollte niergends Kaffee trinken, wo ich nicht rauchen durfte. Ich hasse dieses Suchtverhalten, ich hasse es, das ich der Sucht so verfallen bin. Und ja, ich will das einfach nicht mehr. Aber wie gesagt, es ist soooo verdammt schwer


  169.   Lilli:

    owa jo…


  170.   Matthias E.:

    @ Daniela
    Ja, es ist schwer und ich würde mal sagen, gerade die ersten 10-14 Tage. Dann geht es eigentlich. War zumindest bei mir so. Nur muss man sich klar machen, nach 10, 20 oder 30 Jahren Nikotin stellt der Körper sich nicht bei jedem schnell um. Es kann, muss aber nicht, da eben einige Veränderungen geben, die nerven. Ich bin z.B. nur noch müde, selbst wenn ich 8-10 Stunden schlafe und 15 Tassen Kaffee am Tag wirken nicht.
    Das wird sicher alles besser, aber es kann Monate dauern. Und über den Zeitraum muss man halt hart bleiben.


  171.   zwenni:

    halloele ihr lieben,

    so, bei mir ist es dann ziemlich genau eine woche heute… mal ist es schwer und mal ist es sau schwer…nee, mal im ernst jetzt:hab echt momente an denen ich so dermassen am suchten bin,dass ich einfach nur rauchen muss/will. dann kommen tatsaechlich so dumme gedanken wie komm schon, nur eine kippe… aber zum glueck konnte ich bisher immer einlenken und frage mich selbst: was wuerde dir die eine kippe jetzt bringen ausser dass du dich aergerst?!?! da mir nix zu gunsten der kippe einfaellt bin ich dann uebern berg… und dann eben noch diese boese gereiztheit manchmal. geh die decke hoch beim kleinsten- ist zwar nicht immer so, aber schon haeufig. ich merke dann selber wie ich drauf bin und aergere mich dann auch ueber mich selbst… es gibt mir aber dann eigentlich kraft weil ich denke siehste was die kippen mit und aus dir machen… naja, ansonsten hab ich nicht sooo boese entzugserscheinungen, manchmal ein bisschen kopfweh und eben die gerwiztheit.
    aaaber, was ich total merke is das ich echt weniger schlaf brauch, und das bereits nach einer woche. wache in der regel etwa 60-90 minuten vor dem wecker auf und bin echt fit, das find ich voll schoen :) was habt ihr denn so fuer erscheinungen? sind noch andere gereizt?
    lg an alle hier, ist ein tolles forum
    haltet durch. denn wenn nicht jetzt, wann dann?


  172.   Tino:

    Hallo!

    Also hab ab heute das Rauchen eingestellt.Bin 28 Jahre und rauche schon seit 11 Jahren im schnitt 20-25 Zigaretten.
    Die Gründe liegen ja auf der Hand warum ich aufhöre. Hoffe der Körper meckert nicht allzu schlimm rum. Ich werde mal in ner Woche berichten wie es mir ergangen ist. Mir graut es vor diesen gewissen 3 Tagen :-(


  173.   Micha:

    @ Bernd
    ich freue mich für dich, dass du dein Problem angegangen bist. Du kannst stolz auf dich sein. Never give up!!

    @ Dirk
    ich kann dir nur voll zustimmen. Am 03.12. habe ich 4 Monate nicht mehr geraucht.
    Es wird mit der Zeit immer besser. Ihr müsst einfach durchhalten und jeden Tag erneut für euren Sieg gegen diese Dreckstengel kämpfen.

    An alle Anderen,
    ich finde es ganz toll, dass ihr mit dem Rauchen aufgehört habt. Beißt die Zähne zusammen und haltet einige Wochen durch. Ich hatte auch erheblich mit Aggressionen, extremer Müdigkeit, Magen- und Kreislaufproblemen zu tun. War aber nicht so schlimm, dass ich zum Arzt hätte gehen müssen. Mit der Zeit hat sich alles wieder normalisiert. Kein Husten, voller Geschmack beim Essen, kein Stress mit der Beschaffungsproblematik usw.
    Es ist einfach nur G E I L Nichtraucher zu sein!!


  174.   Bernd:

    Bin gestern schwach geworden. Diese Sucht versucht mir immer einzureden, warum gerade heute eine Zigarette nicht schlimm ist. Gestern hab ich mich halt überreden lassen.
    Aber ich gebe nicht auf, ich kann sonst so hart zu mir selber sein. Wäre doch gelacht.


  175.   Anonymous:

    @ Bernd
    Mund abwischen und weiter

    NEVER GIVE UP !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


  176.   Micha:

    Nr. 175 gehört zu mir, sorry.


  177.   Daniela:

    Hallo meine Lieben. Ich hab die erste Woche erfolgreich geschafft. Am Mittwoch wurde der Kohlenmonoxydgehalt im Blut gemessen und tataaaa, ich bin auf null. Das heißt, mein Blut ist wieder sauber. Was ich ganz extrem bemerke, mein Geruchsinn regeneriert sich. Ich rieche sofort jeden Raucher, vorallem den kalten Rauch in der Kleidung. Auch in Kaffees mit abgetrennten Raucherbereich stinkts ganz schön krass. Das ist ein supertolles Gefühl. Aber wie gesagt, ich denke einige male am Tag an eine Zigarette. Es sind eben Situationen die daher kommen, wo ich bis jetzt geraucht habe. Nur ich halte durch, ich will nicht aufgeben. Viel Glück und Durchhaltevermögen an euch alle.


  178.   Tim:

    Moinsen Leudde!
    Ich bin offiziell dumm!
    Ich habe jetzt eig. drei monate ohne rauchen!
    Eigentlich heisst, ich habe gestern wieder geraucht! Scheissdreck! Mir gings einfach so beschissen und da dachte ich mir, eine geht ja mal und dann sind gestern abend auf ner party noch wesentlich mehr draus geworden! :-( Aber ich mach heute mit dem entzug weiter! Einen schwachen moment oder ausrutscher kann jedem glaub ich mal passieren!


  179.   Daniela:

    Nein, nicht dumm. Du bist einfach schwach geworden. Das ist doch menschlich.
    Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken, wie schön und entspannend das Rauchen doch war. Hatte letzte Woche auch extrem Stress und Sorgen, die noch nicht vorbei sind. Ich habs durchgedrückt, war zwar mit den Nerven am Ende und nur am heulen, aber ich habe nicht geraucht.
    Ich muß mich immer daran erinnern, warum ich nicht mehr rauchen will. Ich will weg vom Suchtverhalten. Das man vom Rauchen krank wird, das weiß jeder. Aber man lässt es nicht so nahe an sich heran. Denn wenn ich rauche, dann gehts mir ja gut und ich bin zufrieden. Aber das ist falsch, das ist die Sucht in mir, die mir einreden will, das Rauchen gut ist. Aber jeder Tag ist ein Gewinn. War heute 2 Stunden mit meinem Mann und mit dem Hund spazieren. Wir haben zusammen mit dem Rauchen aufgehört. Irgendwann sind wir draufgekommen, das wir eigentlich gar nicht schnaufen. Wir haben genug Luft. Das ist so schön. Ich habe auch keine so kalten Hände und Füße mehr. Es ist sagenhaft, wie sich unser Körper regeneriert. Aber wie gesagt, die Rauchergedanken sind nach wie vor sehr präsent. Aber ist auch erst Tag 10. Wünsch euch weiterhin Durchhaltevermögen. l.g.


  180.   Matthias E.:

    Ja, die Atmung wird definitiv besser und schon nach 1-2 Wochen deutlich.


  181.   AnnaSturm:

    Hallo Mitstreiter,

    nach 619 nichtgerauchten Zigaretten, 27 Tagen bzw. 3 Wochen, möchte ich mich hier auch zu Wort melden. Bei mir war es so, dass es von einer Minute zur anderen irgendwie geklickt hat. Am 3.11. am Vormittag nach der 5. Zigarette war es so weit. Seit längerem hatte ich bemerkt, dass meine linke Hand nach dem Rauchen kalt wurde und sich ihre Farbe ins weiß-blaue veränderte. Mir wurde klar, dass das Durchblutungsstörungen sein müssen, und ich bekam es ganz schön mit der Angst zu tun. Durch einen Beitrag im Fernsehen über Durchblutungsstörungen wurde diese Angst noch erheblich verstärkt. Und die hält bis heute noch an… ;-) Aber um ganz ehrlich zu sein, gab es in meinem Leben noch viel mehr trifftige Gründe, mit dem Qualmen aufzuhören…. Als 1. wären die mindest 25 Jahre mit Unterbrechungen, die ich geraucht habe, dann meine Söhne (19, 15), die beide nicht rauchen und es hassen, wenn die ihre Klamotten wegen meiner Qualmerei stinken… und letztendlich der wichtigste Grund bin ich selbst!!! Ich hab mir eingebildet, gerne zu rauchen und nicht gemerkt, wie abhängig ich eigentlich schon von dem Zeug bin und wie die Zigaretten mein Leben bestimmen. Das macht mich wütend! Ich muss aber auch ehrlich zugeben, dass ich die Leute bewundere, die nur mal so aus Gemütlichkeit eine Zigarette rauchen können. Das macht mich ein wenig “neidisch”, aber bei mehreren “Aufhörversuchen” bin ich gerade mit dieser einen Zigarette gescheitert!… Ja und nun hab ich morgen 4 Wochen geschafft, ich bin richtig stolz und zeige meinen Söhnen jeden Tag meine Rauchfrei-App, die mir bis heute sehr geholfen hat. Ich hatte zwar auch mit einigen Entzugserscheinungen zu tun, aber irgendwie als “Segen” erwies sich nach einer Woche rauchfrei eine deftige Erkältung mit anschließender Bronchitis, hm ….Jedenfalls wünsche ich allen Willigen, Schwankenden und Durchhaltenden viel Erfolg!!!

    AnnaS.


  182.   Elisabeth:

    Hi,
    erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Superseite. Ich rauche seit dem 19.Oktober 11 nicht mehr u. die Berichte haben mir über einige Tiefs geholfen. DANKE !! Das Wichtigste nach 40jähriger Raucherkarriere (20 Stück) war für mich: Ich WILL nicht mehr !!!!! Es ist auch nicht besonders cool, wenn eine 60jährige einen Glimmstengel in der Hand hält u. es ist auch nicht cool, wenn sie nach Rauch stinkt!!Aber, auch jetzt nach 43 rauchfreien Tagen könnte ich manchmal….. u. bin dann wahnsinnig stolz, dass ich es nicht tue. Ich werde nie mehr wieder rauchen!!
    LG Elisabeth


  183.   Daniela:

    ich habe 12 rauchfreie tage. aber ich ertappe mich immer wieder, das ich daran denke. vor allem heute bin ich mehr als unrund. ich hatte mega-stress, hab mich wahnsinnig geärgert. und das ist eben die situation, in der ich sonst zur zigarette gegriffen habe. und es fällt mir heute echt schwer. jetzt hätte ich das dringende verlangen, eine rauchen zu müssen. was ich natürlich nicht mache. hab sowieso keine da. aber mich ärgert es eben, das ich nicht abschalten kann bzw. das ich mich danach sehne. ich will aber auf keinen falle nochmal anfangen. ist hoffentlich nur ein tief. l.g.


  184.   Matthias E.:

    Also mir fällt seit Tagen auch, mein Verlangen ist quasi weg. Bis vor 1 Woche war das oft noch anders. Und ich rauche jetzt 2,5 Monate nicht. Also das man nach 1-2 Wochen weg davon ist, kann man vergessen. :)


  185.   Juergen:

    Hallo zusammen,

    schön zu lesen, dass es noch mehr “EX Junkies” gibt..
    Bin heute den 6ten Tag clean…aber es fällt immer noch ganz schön schwer…
    Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen und immer wieder das blöde Vieh auf der Schulter, welches einem ständig ‘geh mal eine rauchen’ ins Ohr flüstert….
    Hoffentlich wird das bald besser.
    Drücke allen (und mir selbst) die Daumen…
    LG
    Jürgen


  186.   Bernd:

    Hallo an Alle,
    möchte mich auch auf dieser Plattform verewigen. Habe auch einen neuen rauchfreien Versuch gestartet seit Sonntag.

    Ich bin 40 Jahre und rauche bestimmt schon seit meinem 16-Lebensjahr. Vor etwa einem Jahr scheiterte ein Versuch nach etwa 3 Wochen, weil eine häusliche Trennung bevorstand die mich sehr mitgenommen hat.

    Der neuerliche Versuch war jetzt gar nicht mal von langer Hand geplant. Am Sonntagabend habe ich kurz vorm dem zu Bett gehen eine letzte Zigarette geraucht und dabei ist es geblieben. Montagmorgen aufgestanden und wie gewohnt mich “tod”-gehustet und mich gefragt, ob das so weiter gehen soll?! Ich huste inzwischen schon so stark, dass ich befürchte in absehbarer Zeit echte Probleme mit dem Herzen zu bekommen.

    Klar, die Anfangzeit ist der Horror aber man muss den Schweinehund überwinden. Ich habe versucht alles am Tag anders zu organisieren. Morgens zunächst Pfefferminztee anstatt Kaffee & Kippe, danach 30 Minuten raus an die frische Luft. Darauf folgte Kaffee und Frühstück, ja richtig Frühstück, welches ich in meiner Raucherzeit immer verschmäht habe.

    Heute haben wir Freitag und ich bilanziere 111 Stunden Rauchfrei!! Muss dazu sagen es ist nicht ganz einfach aber heute bereits lockerer als Montag bzw. Dienstag. Versuche weiter standhaft zu bleiben, weil ich immer im Hinterkopf habe, dass mich meine Tochter jeden abend anruft und fragt, ob ich immer noch rauchfrei wäre. Sie hat das schon letztes Jahr so gehalten und war dann sichtlich traurig, als es bei mir nach 3 Wochen wieder anfing. Ich möchte sie diesmal nicht enttäuschen!!!

    Wünsche auch allen anderen viel Erfolg bei der Abgewöhnung!!


  187.   Daniela:

    hallo bernd. ich denke, man muß die negativen seiten des rauchens erleben. so wie du deinen husten. und du hast auch deine tochter, die dich braucht. das alles wird dich stark machen. ich habe heute 14 tage geschafft. habe in den 2 wochen momente gehabt, in denen ich fast wahnsinnig geworden bin. der gadanke ans rauchen ist auch noch da, aber bei weitem nicht mehr so oft. jetz muß´ich mir halt das essen auch wieder abgewöhnen :-) sonst platz ich bald. zumindest hab ich das gefühl. aber wir werden es schaffen. bis bald und vieeeel glück


  188.   Bernd:

    @Daniela
    Du schaffst das genauso!!

    Gehe morgen auf den Weihnachtsmarkt mit meinen Kids und werde mir 2-3 Glühweine gönnen aber……genau da lauert die Gefahr des Rauchens! Aber dennoch bin ich positiv diese Hürde zu umgehen, weil heißer Glühwein passt nicht zu Kippen. Aber ich brauch die Konfrontation zwischen mir und meinem bösen Teufelchen im Hintergrund.


  189.   Juergen:

    Moin zusammen,

    @Bernd
    ich war gestern auf dem W-Markt und hatte einen Glühwein…du hast Recht: der passt aber mal gar nicht zu Zigaretten….Ich dachte auch erst: oh mann, der erste W-Markt Besuch ohne Rauchen….war aber hinterher dann doppelt so gut…weil stolz aufs nicht rauchen!
    Habe mir auch gestern auf der Arbeit mal die Konfrontation mit dem kleinen Teufel gegeben: Mit nem Kaffee in der Hand zum kurzen small Talk in die Raucherecke….war aber ok…und das Ganze ohne Rückfall,,,voll stolz auf mich…nach 25 Jahren mit ca 25 Stück am Tag,,,hab jetzt schon 200 Stück nicht geraucht…
    Drücke euch allen weiter die Daumen..
    und wünsche euch ein schönes WE….LG Jürgen


  190.   AnnaSturm:

    Hallo zusammen,

    bin heute einen Monat rauchfrei…. und kann es selbst kaum glauben, bin aber ganz doll stolz auf mich!

    Kaffee stellt keine “Gefahr” mehr dar, mit Glühwein hab ich´s noch nicht versucht… Na mal sehn ;-)

    Ich wünsche allen ein rauchfreies, schönes Adventswochenende!!!!

    LG AnnaS


  191.   Elisabeth:

    Hi,
    es ist nicht zu fassen: Ich liege mit einer fetten Erkältung zuhause rum u. denke nur an “Z.”. Dabei rauche ich seit 7 Wochen nicht mehr. Ist das nicht oberpervers ??!!
    LG Elisabeth


  192.   Karin:

    Hallo mein Name ist Karin und bin heute den 4. Tag rauchfrei! Kam ganz spontan am Samstag und heute am Mittwoch geht es mir immer noch blendend. Habe keine Kopfschmerzen, keine Unruhe und auch kein Verlangen auf eine Zigarette. Ich hoffe es bleibt so und freue mich, auf diese tolle Seite gestoßen zu sein. WEiterhin gutes Gelingen an Alle


  193.   Angela:

    Hallo Elisabeth,
    halte durch! Du schreibst selbst, wie uncool es ist, nach Zigarettenrauch zu stinken. Das war bei mir im August der Auslöser, die Zigaretten wegzuwerfen. Ich fand es ekelig, dass meine Kleidung, Hände, Haare quasi immer nach Zigarette gerochen haben. (35 J. Raucherin). Seit Sept. hole ich mir Ratschläge und Infos in diesem Forum, weil zwar das Verlangen nach Zigaretten inzwischen verschwunden ist, aber körperliche Begleiterscheinungen sich noch hartnäckig zeigen.
    Toi, toi, toi an Alle


  194.   Elisabeth:

    Hallo Angela,
    danke für Deine “Durchhaltezeilen”. Ja, dieses Forum unterstützt wirklich gut u. es tut gut, dass man nicht alleine ist. Welche körperlichen Begleiterscheinungen meinst Du?????
    LG Elisabeth


  195.   Angela:

    Hallo Elisabeth,
    seit Wochen Dauerschnupfen, Abhusten und -was mich ziemlich bekümmert- Kurzatmigkeit. 15 Stufen bis zur Wohnungstür und schon nach der Hälfte fange ich an zu keuchen. Na ja, jammern hilft auch nichts, und dafür ist der Druck auf der Brust mittlerweile verschwunden.
    Also Geduld und mal schauen, wie es zum Jahresanfang 2012 aussieht.
    LG Angela


  196.   Elisabeth:

    Hallo Angela,
    das wird bestimmt bald besser – Dein Körper wird nicht mehr ständig vergiftet u. braucht jetzt einfach seine Erholungs- u. Regenerationszeit. Wir sind einfach Spitzenklasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    LG u. toi, toi , toi an Alle
    Elisabeth


  197.   Matthias E.:

    Ich hatte heute wegen meiner Dauerkopfschmerzen (seit 2,5 Jahren) hier in Berlin zum Ersttermin in einer Spezialpraxis f. Neurologie, die machen ausschließlich Migräne/Kopfschmerz Erkrankungen. Also mir wurde gesagt, bei mir sind es wohl Spannungskopfschmerzen und obwohl ich keinen Stress hab, nie Alk trinke, mich viel bewege etc. Rauch ja nun seit fast 3 Monaten auch nicht.
    Ich fragte die Ärztin, warum jetzt die Kopfschmerzen seit dem Rauchstop noch schlimmer wurde und eben wirklich den kompletten Tag. Sie sagte, es wird natürlich im Zusammenhang mit Nikotinverzicht ungern erwähnt, aber Nikotin besetzt Rezeptoren im Hirn und das kann schmerzlindernd sein und mitunter sogar antidepressiv wirken.
    Wer schon mit chronischen Schmerzen zu tun hat und dann aufhört mich Rauchen, da kann es dann schlimmer werden. Muss nicht, kommt aber vor, sagte mir die Ärztin.
    Deswegen fange ich sicher nicht wieder an, aber toll ist das alles nicht. Hab Katadolon verschrieben bekommen, gesund sind die aber auf Dauer sicher auch nicht.


  198.   allen:

    RAUCHEN TUT NIX FÜR EUCH, UND DIE ENTZUGSEINSCHEINUNGEN BILDET MAN SICH EIN WENN MAN DEN ZIGARETTEN NACHTRAUERT!

    in fachkreisen nennt man das PSYCHOSOMATIK.

    dasselbe gilt natürlich umgekehrt; also: entschluss fassen und glücklich sein!

    ein glücklicher nichtraucher (2-3 schachteln pro tag, zum schluss garnicht mehr aus dem bett aufstehen können)


  199.   Matthias E.:

    @ allen
    Das ist aber definitiv Quatsch! Nikotin besetzt Rezeptoren im Hirn und beeinflusst Botenstoffe, ebenso wie es Medikamente tun können, z.B. Antidepressiva oder Neuroleptika. Sicher ist, nicht jeder Mensch ist beim Nikotinverzicht dann davon betroffen, aber besonders empfindliche Menschen können da sehr heftig reagieren.

    Und das ist beim Nikotinentzug dann ebenso wenig Psychosomatik, wie es keine Psychosomatik beim Alkoholentzug oder bei Medikamenten ist. Oder glaubst Du, bei einem Morphiumentzug oder bei Valium sind die Entzugserscheinungen eingebildet? Wohl kaum. Und so ist es auch bei Nikotin.

    So hat es mir heute eine Neurologin erklärt und auch mein Psychiater schon vor 2 Monaten. In den Zigaretten sind etliche Stoffe drin, die, soll man nicht glauben, bei bestimmten psychischen Erkrankungen z.B. wie ein Medikament wirken. Lässt man dann das Rauchen, ist es wie ein fehlendes Medikament und die Symptome werden wieder schlimmer.

    Man finde auch im Netz genug Stellen, auch Fachseiten, wo man Zigaretten und deren Inhaltsstoffen eine gewisse antidepressive Wirkung bescheinigt. Muss nicht, kann aber.


  200.   Barbara:

    An…insbesondere Klugschei……..allen:-)) , aber wie immer auch an alle Nichtraucher/Innen und “Freunde” in der “Not” !!!
    Entzugserscheinungen einbilden???????? Mag sein, manche haben keine….. aber die, die welche haben bilden sie sich IN DER TAT NICHT EIN !!! Und dann benötigen sie mit großer Sicherheit NICHT solche Sprüche von ….. wem auch immer!!!
    Und was Matthias von sich gibt, hat Hand und Fuss, habe das schon mehrfach gehört und gelesen…..
    Da kann ich dann besser den Hut ziehen vor diesen Nichtraucher/Innen statt m. E. blöde Sprüche zu machen…..
    Haltet weiterhin durch, lasst euch nicht unterkriegen!!! ich denke an Euch, GLAUBE AN EUCH !!! und wünsche immer nur das Allerbeste
    Eure Barbara


  201.   Martin O. Hamann:

    @Matthias E.

    ich bin ebenfalls Schmerzpatient, mich quälen seit meiner Jugend psychosomatische Beschwerden, die alle meine Lebensbereiche (Arbeit, Beziehung, Selbstfindung,etc) extrem behindern. Ich habe chronische Hodenschmerzen- wegen einem nicht verarbeiteten Kindheitstrauma. Von diesem Blickwinkel aus betrachtet verstehe ich deine Situation wohl so wie kein anderer. Gleichzeitig möchte ich dich aber vor den angeblich gut gemeinten Ratschlägen von Ärzten und Psychiatern warnen, denn auch wenn es vielleicht übertrieben klingt, glaube ich doch, dass viele Mediziner gar kein Interesse an deiner vollkommenden Gesundung haben und in Wahrheit unterbewusst fürchten, arbeitslos zu werden sollte es keine kranken Menschen mehr geben. Und nachdem was ich aus deinen Kommentaren so entnommen habe, bin ich wahrlich entsetzt darüber, was Dir alles empfohlen wird, denn sie tuen Dir damit wirklich keinen Gefallen. Ich jedenfalls traue Medizinern nicht mehr über den Weg und auf Pillen verzichte ich ebenfalls , auch wenn mich diese Schmerzen manchmal in den Wahnsinn treiben!

    Wir sind doch alle irgendwie und irgendwo auf der Suche nach dem Sinn von Allem und hat die Sucht auch keinen tieferen Sinn, erkennen wir darin doch wie schwach wir in Wahrheit sind, dass eine kleine Zigarette den Ton angibt und uns zum Spielball werden lässt; Gleichzeitig gewinnen wir über diese enormen Destruktivität die wir da ausgesetzt waren, und dem schrecklichen Erleben wie wir ganz langsam verfallen, das Bewusstsein unserer eigenen Vergänglichkeit.

    Und wenn es Dir bald gelingt, dich aus díesem tödlichen Mechanismus zu befreien, bevor es zu spät ist, wünsche ich Dir von ganzem Herzen, dass Du dem Guten für immer dankbar bist, dass es dich dort heraus geführt hat. Außerdem wünsche ich Dir, dass Du für dich deinen Sinn (ohne Medikamente!) findest und ich glaube auch fest daran: der besteht nicht darin, weiter zu leiden!

    Alles Liebe
    Admin


  202.   Matthias E.:

    @ Martin O. Hamann

    Ja, ich höre dann immer von anderen Ärzten, wenn sie sich über die Verschreibung eines Medikamentes sehr wundern. Ich hab schon von einem Neurochirurgen Bromazepam (Benzodiazepine) gegen Kopfschmerzen bekommen und sollte täglich eine nehmen. Wer die Materie kennt, weiß was gemeint ist. Jedenfalls völlig unverantwortlich und so ziemlich das Letzte,was man verschreiben sollte. Oder Tramal gegen Kopfschmerzen von der Orthopädin. Kann man sich auch nur wundern. Zum Glück denke ich immer mit und hab solche Sachen nie genommen.
    Wer es kann, man sollte wirklich IMMER mitdenken und sich auch mal nach einem Arztbesuch Gedanken machen und nicht blind vertrauen.


  203.   Daniela:

    Hallo. Meld mich heut wieder mal. Ich habe gestern die 4. Woche ohne Rauch begonnen. Ich denke eigentlich immer seltener an Zigaretten, aber doch kommt es jeden Tag mal vor. War 3 Tage im Krankenhaus und musste, um zur Cafeteria zu kommen, durch die Lungenstation gehen. Leute, geht mal dahin. Euch wird das Lachen echt vergehen. Unzählige Menschen, die am Sauerstoffgerät hängen, graue Gesichter usw. Habe 2 Frauen im Zimmer gehabt, die auch sofort nach der OP nach dem Rauch gegiert haben. Habe sie dann mit einem Kaffee auf den Raucherbalkon begleitet. Und habe ihnen zugeschaut. Es schaut 1. echt blöd aus, wenn man sich so die Zigarette in den Mund schiebt und einfach die ganze Haltung, die man beim Rauchen einnimmt. Es ist mir nicht schwergefallen, neben ihnen zu stehen. Und außerdem stinkts wirklich gewaltig. Aber wie gesagt. Die Gedanken sind noch da….
    Ich halte weiter durch und wünsche euch auch gutes Gelingen. Bis bald


  204.   Claudia:

    Hey, hab fast alles durchgelesen und freu mich, dass es so viele Mitstreiter gibt. Ich hab heute vor einer Woche im Urlaub aufgehört zu rauchen und hatte mir ein Arsenal an Entwöhnungszeugs mitgenommen. Das Buch von Allan Carr, Nikotinkaugummis und einen Inhaler. Das Buch hab ich gelesen und von dem Inhaler benutz ich nur den Inhaler selbst. Gibt mir das Gefühl, ich hab was zwischen den Fingern und es ist vertraut. Wahrscheinlich ist das auch nur vorübergehend ;-)) Bis heute hab ich mich auch noch mit dem Gedanken getragen, eine E-Zigarette zu kaufen, aber ich glaub, ich lass es, weil – ein Nichtraucher raucht halt nicht. Bei mir ists auch der zweite Versuch. Vor zwei Jahren hab ich schonmal für 5 Monate aufgehört, mir damals aber gesagt, ich bin nicht so süchtig, mich über den Winter einnebeln zu müssen. Und dann kam der Frühling ^^ Diesmal ist für mich klar, ich will keine Raucherin mehr sein. Und es fühlt sich einfach an. Euch allen wie auch immer: Ganz viel Glück und vor allem Erfolg. Durchziehn!


  205.   Joerg-47-Hamburg:

    Hallo aus Hamburg.-Oder: Ich leide so sehr, aber das wird schon!–Rumdröhn–

    Ich bin ganz neu hier, tolle Seite, superhilfreiche Erlebnisberichte…ihr könnt soooooo stolz auf euch sein.

    Ich bin so heulerig, meine rauchfreie Zeit beträgt genau 10 Stunden!!, nach 32 Jahren rauchen und 30 Zigaretten.
    Aber es hat klick gemacht, genau wie viele hier auch,

    eben hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=bekeWE1GhMs&feature=list_related&playnext=1&list=SPD06488E5D4179E59

    ABER ES GEHT MIR GRAD SO SCHLECHT..es schmachtert so..aber ich will nicht mehr rauchen, aber ich leide grad scheisse doll.

    Ich bleib stark..auch wenn ich grad lecker Bier trinke, was es nicht leichter macht, aber mein Bier bleibt:-)

    Gruß aus Hamburg, Jörg


  206.   Joerg-Hamburg:

    Hallo aus Hamburg.-Oder: Ich leide so sehr, aber das wird schon!–Rumdröhn–

    Ich bin ganz neu hier, tolle Seite, superhilfreiche Erlebnisberichte…ihr könnt soooooo stolz auf euch sein.

    Ich bin so heulerig, meine rauchfreie Zeit beträgt genau 10 Stunden!!, nach 32 Jahren rauchen und 30 Zigaretten.
    Aber es hat klick gemacht, genau wie viele hier auch,

    ABER ES GEHT MIR GRAD SO SCHLECHT..es schmachtert so..aber ich will nicht mehr rauchen, aber ich leide grad scheisse doll.

    Ich bleib stark..auch wenn ich grad lecker Bier trinke, was es nicht leichter macht, aber mein Bier bleibt:-)

    Gruß aus Hamburg, Jörg.!


  207.   Dieter:

    Hi, habe diese Seite ergoogelt auf der Suche nach Nikotinentzugserscheinungen da ich mich seit Tagen durchgehend schwindelig fühle.
    Von Anfang an:
    Ich rauche seit meinem 13. Lebensjahr ungefähr 20 Zigarreten/Tag. Beim Biertrinken mit Freunden und wenn es später wird dann doppelt so viele.
    Nun bin ich 51 und hatte seit einigen Wochen Schmerzen an der linken Wade. Da ich Angst vor einem Raucherbein hatte, habe ich den Entschluss gefasst aufzuhören. Immer dachte ich auf der einen Seite dass es kien Thema sein sollte aufzuhören da ich ja “nur” geraucht habe weil es mir schmeckt. Auf der anderen Seite wusste ich jedoch im tiefsten Inneren dass es nach 38 Jahren sehr schwer sein muss.
    Ich haderte über Wochen: ” Mensch Du rauchst doch so gerne” Dann: “Du bringst Dich doch um”
    Ich kämpfte mit mir selber bis ich sagte: Jetzt gehst Du zur Apotheke und holst Dir Pflaster und basta!
    In der Apotheke bekam ich ein Päckchen für 27,50 und las dass dies nur für 7 Tage ist, empfohlen wird die Nutzung über einen Zeitraum von 3 Monaten. Blitzschnell rechnete ich dass das Aufhören teurer ist als das Weitermachen (Zumindest während der 3 Monate), also wollte ich nicht die Verkäufer von diesem Gift bereichern und entschied mich ohne Pflaster aufzuhören.
    Aber, dachte ich mir, wenn Du jetzt aufhörst kommt wieder diese innere Stimme die Dir sagt: Wenn Du überhaupt nicht mehr rauchen kannst ist das doch SCH…..
    Letztendlich habe ich mich entschieden beide “Seiten” zufrieden zu stellen. Wie?
    Nun ich habe mit mir abgemacht dass ich nur 2 Zigarretten am Tag rauche.
    Damit habe ich auf der einen Seite eigentlich garnicht aufgehört auf der anderen Seite ist es jedoch eine Reduktion um 95%.
    Nun mache ich dies bereits seit 5 Wochen.
    Entzugserscheinungen : Die ersten 4 Wochen KEINE.
    Seit knapp einer Woche: Schwindel, fast ununterbrochen.
    Also bin ich zum Arzt. Der meinte meine Methode erfordere viel mehr Disziplin als ganz aufzuhören und er sei erstaunt dass es so lange schon klappe.
    Für mich klingt es jedoch leichter weil ich mich nach einem langen Rauchlosen Tag mit einer Zigarette belohne(natürlich eine morgens und eine abends)und mein Unterbewusstsein ja nicht die Message bekommen hat “Du darfst überhaupt nicht mehr rauchen”
    Der Arzt zum Schwindelgefühl( übrigens richtig ekelhaft, so ein Gefühl, man hat Angst umzukippen): Es ist “normal” da das Vegetative Nervensystem” sich umstellen muss und dies dauert seine Zeit. Der Arzt hat mich beruhigt und animiert weiter zu machen.
    HALLO! Ich möchte jetzt niemanden animieren 1 oder 2 Zigarettchen am Tag zu rauchen! Im nachhinein denke ich dass die Schwindelgefühle wahrscheinlich früher gekommen wären und daher auch schon früher weg wären, also ich jetzt Entzugserscheinungsfrei wäre wenn ich komplett aufgehört hätte. Nun da muss ich jetzt durch.
    Wollte gerne mal meine Erfahrung berichten falls es jemandem helfen kann.
    Übrigens: Die Schmerzen an der Wade sind nach 3 Tagen von selbst verschwunden, ich atme besser und rieche besser.Insgesamt fühle ich mich “gesünder”.
    An alle viel Erfolg!!


  208.   Mim:

    Hallo ihr Lieben,

    ich wollte euch allen danken, …ihr habt mich bestärkt und mich oft (beim Lesen eurer Zeilen) zum Schmunzeln gebracht. Ich danke, dass ich nicht alleine kämpfe, sondern ihr alle dabei helft, Rauch-frei zu werden/bleiben. Und anders herum möchte ich euch helfe.

    Ich bin seit 5 Tagen rauchfrei, ich fühle mich furchtbar. Das volle Programm; Schwindel, Konzentrations,- und Schlafstörungen, Unruhe, Müdigkeit.

    ABER- ich werde es schaffen, ich stehe das durch.
    Und ihr alle schafft das auch!!!!


  209.   Barbara:

    Hallo Freunde/Innen:-))
    Alles wird beser….. ohne Kippen…. ist echt und wirklich so….. und da muss niemand kommen mit “blöden” Sprüchen!!!!! Das ist schwer…. glaubt an Euch!!! bleibt stark!!! Ich habe auch ….. extrem viel und extrem lange geraucht…. und habe aufgehört, NICHT EINFACH AUFGEHÖRT; SONDERN SCHWER AUFGEHÖRT, und…… :-)) hat geklappt!!! Never give up!!!! Bitte , bitte an alle :-)) und seid weiterhin hier bei uns allen erreichbar!!! Alles Liebe und viel Kraft :-)) liebe GRüße Barbara


  210.   Elisabeth:

    Hi Mim,
    ja, es ist wirklich unangenehm. Aber: Es wird jeden Tag besser u. Du kannst richtig stolz auf Dich sein!!!!!

    Hat jemand einen guten Tipp: Ich bin jetzt seit 2 Monaten rauchfrei u. manchmal ist es immer noch hart. Meine Hosen werden immer enger u. ich passe eh schon so auf. Kaum Schokis u. abends keine Kohlenhydrate. Ich werde deswegen nicht mehr anfangen zu rauchen- aber fett werden möchte ich auch nicht.
    Bin für jeden Rat dankbar u. toi, toi, toi an Alle
    Elisabeth


  211.   Micha:

    Grüße an alle Kämpfer und Kämperinnen
    mich hat diese Seite auch sehr unterstützt. Jede Zeile von Euch hat mir Mut gemacht und mir geholfen den Kampf bis jetzt für mich zu entscheiden. Vergesst nicht, euch in Abständen einmal zu melden. Auch wenn ihr gescheitert oder schwach geworden seit, teilt eure Erfahrungen mit den Anderen hier. Es kann jemandem in einer ähnlichen Situation helfen, nicht den gleichen Fehler zu machen.
    @ Elisabeth
    Mir geht es auch wie dir. Ich habe seit ich vor 4 Monaten aufgehört habe bereits 5 kg mehr auf den Rippen. Ist für mich aber kein Problem. Jetzt höre ich erst einmal mit dem Rauchen auf, bis sich mein Körper umgestellt bzw.normalisiert hat. Im kommenden Jahr werde ich mich dann um das Gewichtsproblem kümmern. Mehr Sport, bewußte Ernährung. Immer erst einmal eins nach dem anderen. Alles wird gut.
    Frohes Weihnachtsfest und eine glückliche rauchfreie Zeit Euch allen


  212.   AnnaSturm:

    Hallo Micha,

    Deine Worte haben mir aus der Seele gesprochen! In 2 Stunden hab ich 6 Wochen geschafft, und ich will es diesmal unbedingt schaffen….
    Und im nächsten Jahr werden dann die anderen “Dinge” in Angriff genommen. Du hast ja so Recht, eins nach dem anderen….

    Liebe Grüße an alle! AnnaS


  213.   Angela:

    Hallo,
    ich kann mich da nur anschließen. Die Hosen kneifen ganz schön. Aber gerade ín der Weihnachtszeit möchte ich nicht damit anfangen, Kalorien zu zählen.
    Steht für mich ganz oben auf der 2012er Liste.
    Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit.


  214.   hoffi:

    Hallo ich bin der neue. Seit 20 stunden rauch frei weil ich im Krankenhaus liege und 2 stans bekommen habe


  215.   Juergen:

    Hallo zusammen,

    @hoffi: gute Besserung, und lass die Finger von dem Mistzeugs…halt durch…

    Ich hab jetzt die Woche 4 angefangen…die Gedanken an *Z* kommen immer wieder hoch, aber es ist erträglich…
    Unerträglich wäre der Gedanke, wieder ‘an der Nadel zu hängen’, und sich weiter mit dem Kram zu vergiften.
    Ich war in den vergangenen 3 Wochen ein paar mal im Wald mit Frau und Hund joggen…man merkt von mal zu mal, wie es aufwärts geht, und man mehr ‘Luft hat’ und Kondition bekommt. Kann ich nur jedem, der igendwie kann, empfehlen.
    Wünsche Euch allen einen schönen 4ten Advent..und : Haltet durch
    LG Jürgen


  216.   hoffi:

    Hallo Jürgen. Na ich bin jetzt knapp 40 stunden ohne rauch bis jetzt ist ok habe auch nicht so die Lust zu rauchen habe mehr Beschwerden wie Lunge oder Brust stechen und auch Herz stechen weiss nicht wo das her kommt Gruss Marc


  217.   jenny:

    hey leute .. ich hab letzte woche 4 tag keine einzige geraucht doch haben mich die nebenwirkungen soo belastet das ich wieder angefangen habe ! :( wie schafft man es ? ich bewundere viele von euch die 4 -6 wochen geschafft ohne kippe .. die die sich jetz angesprochen fühlen könnt ihr mir tipps zum aufhören geben?..

    lg jenny


  218.   Martin O. Hamann:

    @Jenny

    Der 1. wichtige Schritt beim Aufhören besteht darin, das Nikotin als Falle zu sehen, in die man irgendwann geraten ist und dann zu versuchen, zu ergründen, weshalb man dort nicht mehr rauskommt. Es fällt vielen Rauchern so schwer, da sie sich beraubt fühlen, wenn sie nicht rauchen können. Sie sind geistig davon überzeugt, dass ihnen die Ciggs etwas geben, was sie als Nichtraucher so nicht haben. Wenn man aber mal nachfragt, weshalb ein Raucher raucht, bekommt man selten komische Antworten. Raucher sagen sich Dinge wie “es schmeckt”. Falls Du dies ebenfalls glaubst, dann frage dich doch mal “wonach?”. Du schreibst ja selbst, dass Du wieder angefangen hast, weil die Nebenwirkungen (in Wahrheit nur Stress) so schlimm waren. Daraus schließe ich, dass Du annimmst, Ciggs könnten Entzugserscheinungen und Stress beseitigen. Es ist jedoch so, dass die Ciggs nur eine Schein-Medizin/lösung bieten, denn die Entzugserscheinungen und Stress werden nicht geheilt sondern nur noch schlimmer durchs Rauchen! Sie kommen ja immer wieder und das in verschlimmerter Form, ein endloser Fluch! Außerdem macht Nikotin (starkes Gift) deine Nerven schrott, dann bekommst Du irgendwann ein Burnout-Syndrom und wirst Arbeitsunfähig! Du kannst diese/n Teufelskreis/ Falle jedoch nur durchbrechen /entkommen, indem Du den Entzug einleitest….Damit wären wir beim alles entscheidenen “Wie”.
    Also zuerst:
    1. Geistige Überzeugungen abbauen (Ziggs als Schein-Medizin durchschauen). Hier hilft:
    - Allen Carr´s Buch “Endlich Nichtraucher” (Easy Way)

    Falls das nicht wie erhofft klappt und deine Entzugserscheinungen tatsächlich zu stark sind um das Ziel “Nichtraucher/in werden” zu erreichen, solltest Du weitere Hilfsmittel zum Rauchen-Beenden ausprobieren. Im nächsten Schritt versucht man dann die
    2. Körperlichen Entzugserscheinungen / Stress zu lindern. Hier hilft:
    - Champix mit Rezept (Nebenwirkungen beachten!)
    - Roger Callahan´s Buch “Der unwiderstehliche Drang” (Kurz-Link: http://goo.gl/BQYDJ )
    - Peter A. Levine ´s Buch “Vom Trauma befreuen” (Kurz-Link: http://goo.gl/tklqT )

    Falls auch dies nicht sofort hilft, damit Du den Entzugs endlich hinbekommst, kann man davon ausgehen, dass da im Unterbwusst noch starke Ängste vom Rauchenaufhören bestehen, die einfach noch zu groß sind um sie alleine zu bewältigen. Deshalb musst Du im nächsten Schritt versuchen , die
    3. Angst vom Rauchenaufhören zu reduzieren. Hier hilft:
    - Kräuterretten (ohne Nikotin)
    - Raucher Hypnose
    - Klopftechniken gegen Rauchen

    viel Glück!!!!


  219.   Deni:

    Hallo sooo eine super Seite.Bin 33 Jahre alt und rauche mehr oder weniger
    schon 10 Jahre.Bin auch so ein Trottel und höre mit dem Rauchen auf und fange dann wieder an für Paar Tage und so geht das schon bestimmt 5 Jahre,
    komme nicht über den Berg.Aber seit dem ich hier lese,fülle ich das es langsam Klick macht.Habe wahnsinnig viele Tips angewendet vom Traubenzucker bis …..Wusste viele Sachen nicht, dass es alles und soo lange mit dem Entzug zu tun hat,dachte schon ,ich bin nicht ganz dicht,habe auch alles mögliche Schwindel,Traurigkeit,Unruhe so was ähnlich wie innerlich Zittern,aber jetzt weiss ich, das es mit den blöden Nikotin zu tun hat.
    Jetzt habe schon 10 Tage wieder geschafft,freue mich sehr.Die Nikotin Kaugummis habe ich gar nicht gebraucht.Ich hoffe für mich und alle anderen die gerade frisch versuchen es zu schaffen viel Kraft ,Ablenkung,Gelassenheit.Am liebsten hätte ich diese ganze Berichte als Buch verfasst und allen zu Lesen gegeben,die aufhören wollen.So viel Tips und Methoden.Danke an alle!


  220.   Gabi:

    Hallo ich bin die Gabi. Ich habe jetzt alle Eure Kommentare gelesen und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es allen Aufhörwilligen im Grossen und Ganzen gleich geht. Seit knapp fünf Wochen rauche ich nicht mehr, auch das berühmte Päckchen am Tag. Ich weiss gar nicht mehr, seit wievielen Jahren ich rauche, war ich schon volljährig? Heute ist der schlimmste Tag seit ich nicht mehr rauche, ich leide, kann mich nicht konzentrieren, bin dauermüde, traurig, fühl mich überlastet und habe regelrechte Sprachschwierigkeiten, verspreche mich dauernd. Und ich rede schweizerdeutsch, da klingt das noch schlimmer. Ich arbeite 80% auswärts, wir haben einen landwirtschaftlichen Betrieb und eine Schnapsbrennerei und ich arbeite manchmal bis zum Umfallen. Jetzt fehlt mir die Raucherei, weil das für mich immer die BELOHNUNG war. Ich hasse es, ich hasse es einfach, wieso bin ich so eine abhängige Kuh? Ich will nicht mehr rauchen, ich will nicht mehr abhängig sein!!
    Helft mir! Ich will einfach nur mal wieder schlafen können, und ich will nicht mehr, dass meine Gedanken sich dauernd um Nicht-Mehr-Rauchen drehen. Das kann doch wohl nicht so schwer sein. Übrigens hatte ich erst Geburtstag, ich bin 48 geworden. Ich hatte sehr gute Zeiten und sehr traurige Zeiten in meinem Leben aber man darf das Schicksal nicht rausfordern und jetzt ist es einfach Zeit die Raucherei aufzuhören, denn meine Gesundheit hat mir Zeichen gegeben, die ich nicht ignorieren darf. UND DRUM HÖR ICH AUF ! Grüsse Euch alle aus der Schweiz, es schneit immer noch wie blöd und mein Mann muss heute Abend mit dem Traktor noch mein Auto rauziehen,ich bin vor Lauter noch in nen Graben gefahren heute Morgen.


  221.   Elisabeth:

    Hi Gabi,
    herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!!!!!!!
    Mit den Z. Schluss zu machen, da hast Du Dir selbst ein schönes Geschenk gemacht!! Ich hatte ähnliche Beschwerden u. bei mir wurde es jeden Tag besser. 2 Monate bin ich jetzt “clean” u. es tut richtig gut- auch wenn zwischendurch noch immer ein Durchhänger kommt. Also, halte durch: Du schaffst das ganz bestimmt!!!!
    Liebe Grüsse
    Elisabeth


  222.   annasturm@t-online.de:

    Hallo Gabi,

    ich kann Dich so gut verstehen…. Auch bei mir war das Rauchen “Stressbewältigung, Belohnung, Ablenkung… usw.” Mir fehlen die beknackten Kippen manchmal auch so sehr!!! Ich hab so eine App auf meinem Telefon und die zeigt mir, dass ich heute 47 Tage und 1090 Zigaretten nicht geraucht habe. Dieses “Ergebnis” will ich mir einfach nicht wieder versauen. Mein Körper hat mir nämlich auch “so ein Zeichen” gesendet. Ich wünsche Dir und auch mir, dass wir hier alle zusammen “EINFACH” durchhalten! Liebe Grüße! Anna Sturm


  223.   Gabi:

    Gruezi Elisabeth, Gruezi Anna, Ihr beiden habt mir sehr geholfen mit Euerm freundlichen Zuspruch. Jetzt gehts mir schon besser. Das mit den Apps ist ne Gute Idee. Wenn man sich das bildlich vor Augen hält: Über tausend Zigaretten. Mich hat auch immer das Leeren vom Aschenbecher so geekelt, ich habe aber nie im Haus geraucht, dafür hab ich mir letztes Jahr ne fette Lungenentzündung geholt. So blöd kann ein Mensch sein.
    Lieber noch beim Rauchen den Hintern abfrieren als mit der elenden Qualmerei aufhören. Bei der Stallarbeit ist das Rauchen der besondere Kick, da atmet man noch die Ammoniakdämpfe ein, das ist dann ganz elend. Ich bin mir sicher, selbst die Rindviecher haben mich für für bescheuert gehalten. Aber jetzt ist SCHLUSS, auch mit dem Gejammer.
    Ihr seht, ich habe meinen Humor wieder. Zumindest für heute. Und liebe Elisabeth, liebe Anna, wir packen das.

    Liebs Grüessle
    Gabi


  224.   AnnaS:

    Hallo Gabi,

    das ist genau die richtige Einstellung. Aber um eins beneide ich Dich ;-)…….. den ganzen Schnee! In diesem Sinne “Kopf hoch, Krone richten und weiter gehts!” rauchfrei durch den Schnee! Gruß Anna


  225.   jenny:

    hey,

    Martin O vielen dank für die guten tipps ;) ich werde sie auf jedenfall nutzen :) .. !!


  226.   Elisabeth:

    Hi Anna,
    der ist wirklich gut: Kopf hoch, Krone richten u. weiter gehts!! Das wird mein Motto über die Feiertage mit evtl. Anfechtungen u. Durchhängern!
    An Alle: Frohe Weihnachtstage u. ein absolut rauchfreies 2012 – denn: SO SEHEN SIEGER AUS !!!!!!!!!!!!!!!!!
    :) Elisabeth


  227.   Barbara:

    Hallo Ihr Lieben alle!
    Das mit der Krone finde ich auch superklasse :-)) . Wünsche Euch allen wunderschöne Weihnachten mit vielen grossen und kleinen Freuden :-)) und alles Gute für das Neue Jahr……. möge die Macht mir Euch sein :-))
    ALLES WIRD GUT !!! Nicht aufgeben denke an Euch und wünsche viel Glück! Barbara


  228.   Juergen:

    Hallo alle zusammen,
    nach jetzt 4 Wochen,800 Nichtgerauchten und gesparten ca. 200 € bin ich mächtig stolz auf mich…Das ist wohl mein schönstes Weihnachtsgeschenk..ich drücke allen die Daumen, dass es bei Euch auch klappt, diesem Zeug den Rücken zu kehren…und wünsche allen schöne, mit gerade sitzenden Kronen, rauchfreie Weihnachten….

    LG Jürgen


  229.   hoffi:

    Hallo Freunde so ich bin nun 8 Tage rauch frei nicht lustig ich bin kurz vor meiner Grenze


  230.   Karin:

    Hallo und schöne Weihnachten Euch allen! Jetzt die 4.Woche rauchfrei!Keinerlei Entzugserscheinungen und Gewicht – 1/2 Kilo! Schöne Weihnachten und bitte, bitte stark bleiben, wir schaffen das!

    L G Karin


  231.   Jochen:

    Leute lasst euch nicht verrückt machen der entzug kann sehr lange dauern auch über mehrere monate bis zu einem oder mehrere jahre der Körper reagiert bei jedem anders Frohe Weihnachten !!!


  232.   Daniela:

    Frohe Weihnachten, ihr glücklichen und unglücklichen Nicht- oder Exrauchern.
    Bin jetzt seit 6 Wochen rauchfrei, klebe allerdings mein Nikotinpflaster. Der Entzug ist deshalb aber nicht wirklich viel einfacher. Ich denke täglich irgendwann an die Zigarette. Seit einer Woche kann ich nicht mehr schlafen. Kaum bin ich in der waagrechten, fängt mein Herz an zu wummern, und ich bin taghell. Nehm inzwischen Schlaftabletten und Betablocker (vom Arzt verschrieben), aber der gewünschte Erfolg bleibt aus. Ich bin selbstständig und muss den ganzen Tag durchhalten, nur wie, wenn ich nicht mehr schlafen kann. Vorallem ist es mir ein Rätsel, das es jetzt erst dazu kommt, wo ich doch schon seit ‘Anfang an mit dem Nikotinpflaster gearbeitet hab. Ich bin inzwischen am Ende und denke immer öfter ans Rauchen. Aber ich will ja nicht mehr anfangen. Bin einfach nur verzweifelt


  233.   Matthias E.:

    Ich wünsche auch allen frohe Weihnachten!
    Bei mir sind es nun 3 Monate ohne Zigaretten. Weit über 25 Jahre quasi Kettenraucher. Man kann es schaffen. :)


  234.   fenchelkiller:

    Hallo und fröhliche Weihnachten.

    Ich habe vor 10 Tagen nach etwa 34 Jahren “Raucherkarriere” von 24 auf 0 reduziert.
    Eie ersten Tagen ging es mir sowas von gut, war regelrecht euphorisch, die Kippen fehlten garnicht.

    Habe nun aber seit etwa 5 Tagen extremste Schlafstörungen, wache schweissgebadet auf und habe dabei noch leichte Panikattacken, aber echt nur leichte.

    Ich nehme nun seit 4 Tagen abends immer 2 Neurexan, aber bisher hilft dat nicht…

    p.s. finde diese Seite im Übrigen richtig klasse und hilfreich.
    Gruß
    Fenchelkiller


  235.   hoffi:

    Guten morgen Techniker. Ich habe auch vor 10 tagen auf gehört. Und habe jetzt die gleichen Beschwerden.wie du nur ich nehme keine Tablette weil. Ich schon einige nehmen. Muss wegen Herz aber. Panik attackdm habe ich auch voll Müll


  236.   fenchelkiller:

    @ hoffi:
    Neurexan , dass sind homöopathische Tbl. die können keine Schaden anrichten, auch nicht abhängig machen. Ich hatte ja gehofft, dass sie mir helfen würden, damit ich etwas besser schlafen kann, aber Pustekuchen….


  237.   hoffi:

    Ach so ok ich dachte es wäre leichter weil bei mir die ersten Tage richtig cool gelaufen waren aber jetzt habe ich nur Probleme Herz rasen Blutdruck und und voll doof


  238.   Matthias E.:

    Es kann dauern, bis sich das alles einpegelt und leider auch sehr lange. Mir sagten schon Leute (auch mein Zahnarzt), bei ihnen dauerte es 1 Jahr.


  239.   hoffi:

    Na das sind ja tolle aussichten


  240.   Matthias E.:

    Tja…, ich hab eigentlich erstmal nur wegen chronischer Kopfschmerzen aufgehört vor 3 Monaten. Nur sind die nun noch schlimmer und die Neurologin sagte, es ist nicht unüblich, weil durch das Rauchen bestimmte Rezeptoren im Hirn besetzt werden und nun nicht mehr, was zu einer Verschlimmerung führen kann (kann, muss nicht). Deswegen fange ich aber nicht wieder an. :)


  241.   Angela:

    @Matthias E.

    Wie sieht das denn jetzt mit Deinen Kopfschmerzen aus? Hast Du das neue Medikament aus der Berliner Spezialpraxis ausprobiert?


  242.   Jens:

    Hallo miteinander!
    Entschuldigung das ich mich hier reinschmugle.
    Habe nach 20 Jahren rauchen meine letzte Zigarette am 21.12.11 geraucht.Hoffe das ich diesen Dreck nicht wieder anrühre.


  243.   Matthias E.:

    @ Angela
    An den Kopfschmerzen hat sich nichts geändert. Hab jetzt immer mal Entspannungsübungen gemacht (obwohl ich nicht mal Stress hab), hilft auch nichts. Die Tabletten (Katadolon) hab ich noch nicht genommen, aber die wären eh nur bei Bedarf. Hab halt dazu wieder google bemüht und was ich da an negativen Sache dazu gelesen hab, na ja, da zögere ich dann wieder wegen der Einnahme. :)


  244.   fenchelkiller:

    good morning to all

    Heute früh geht es mir relativ gut, habe sogar etwas besser geschlafen und bin “erst” um 4.30 Uhr aufgewacht – grins – da schafft man dann schon was im Haushalt – grins.


  245.   Sven:

    Hallo,

    ich habe jetzt seit fast 2 Monaten nicht geraucht. Am Anfang war auch alles schön und gut, aber nach ca. 4 Wochen fing mir an schwindlig zu werden (nicht so ein Schwindel dass man nicht mehr laufen kann oder, sondern ein ganz leichter Benommenheitsschwindel). Dazu kamen dann noch städige Kopfschmerzen, irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten und bin in die Neurologie, Zyste wurde festgestellt, hat aber nichts mit dem Schwindel und den Kopfschmerzen zu tun. Vor 2 Wochen kam dann auch noch leichte Übelkeit hinzu, meine Laune ist sowas von im Keller und ich habe dass Gefühl dass mein ganzes Gehirn auf den Kopf gestellt worden ist. Kann das wirklich noch alles an dem Nikotinentzug liegen, obwohl ich sagen muss Entzug ist es ja nicht mehr, ich denke mal eher da stellt sich irgendwas drastisch um oder ?


  246.   Gabi:

    Hallo Sven,

    Das was Du gerade durchmachst, habe ich die letzte Woche ( Woche 6 des Nicht-Mehr-Rauchens) erlebt. Du musst Dich einfach ablenken, dann konzentrierst Du Dich nicht mehr auf das ganze Elend. Geh in die Natur, vielleicht hast Du die Möglichkeit, oder geh in ein Schwimmbad oder zur Massage. Das ist herrlich. Oder fahr in die Schweiz, ins Engadin, wir haben stahlblauen Himmel und Schnee, das ist der Traum. Die Luft ist so herrlich, da traust Du Dich gar nicht zu Rauchen.
    Gruss
    Gabi


  247.   Karin:

    Hallo alle zusammen, bin jetzt fast einen Monat rauchfrei, habe keine Entzugserscheinungen, halte auch mein Gewicht und eigentlich total zufrieden. Jetzt lese ich ständig von Entzugserscheinungen, die erst nach einigen Wochen auftreten! Ist dem wirklich so????? Och nee, bin so froh und glücklich und der festen Annahme, bereits über den Punkt hinweg zu sein!

    L G Karin


  248.   fenchelkiller:

    Mal wieder einen schönen guten Morgen.
    Heute Nacht habe ich doch glatt von Ziggis geträumt – will nicht -

    Kann mir jemand sagen, wie stark die Baldrian konzentriert sein müssen, damit man schlafen kann?
    LG
    Fenchelkiller


  249.   hoffi:

    Moin fenchelkiller ich habe vom doc einen tipp bekommen den ich auch umgesetzt habe kaufe dir euvegal 500 das sind baldrian Tabletten abends eine nehmen und du schlafst wir ein baby so war es bei mir


  250.   Daniela:

    Kann es sein, das hier sehr viele um die 6. Woche nichtrauchen Probleme bekommen? Sprich mit Schlafstörung, Herzrasen, Schweißausbrüche usw? Dachte schon, ich habe ein Herzproblem oder bin im Wechsel. Mein Arzt hat mir zwar Medis verschrieben, aber er hat keine Ahnung, das ich nicht mehr rauche weil ich ihn telefonisch kondatiert hab. Ich werd mich auch nach diesen Baldriantabletten erkundigen. Sind auf jeden Fall besser als Schlaftabletten. Viel Glück euch allen beim weiterdurchhalten.


  251.   Karin:

    Hallo, warum habt ihr alle Probleme mit dem Nichtrauchen? Mir geht es so gut, fühle mich frei, spare Geld und fühle mich ganz toll! 4 Wochen ohne Gift

    L G Karin


  252.   Silva:

    Hallo liebe Ex-Raucher ;)

    Ich habe heute meinen 2. rauchfreien Tag! Gestern hatte ich noch 1 Zigarette geraucht und anschl. beschlossen aufzuhören! Es ist nicht das erste Mal, dass ich versuche aufzuhören, nur war ich vermutlich bisher noch nie so davon überzeugt, wie jetzt. War wahrscheinlich noch nicht reif dafür. Man muss definitiv mental davon überzeugt sein, sonst hat das alles keinen Sinn! Ich habe mir bereits im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht & kämpfe ansich schon lange gegen mich selbst! Ich konnte diesen Schwachsinn einfach nicht länger mit mir selbst vereinbaren! Systematische Selbstzerstörung auf Zeit! NEIN! ES REICHT! Es ist ein schwerer Weg, wenn man beschließt aufzuhören, das weiss ich, aber es geht! Ich kenne viele, die es geschafft haben! Aber es ist sicher richtig, dass jeder den Entzug anders verkraftet & empfindet! Ich finde ebenfalls die körperlichen Entzugserscheinungen nicht ganz so dramatisch wie die Momente des Genusses & der Gewohnheit, die nach 2-3 Wochen kommen! Im Moment fühle ich mich platt und sehr müde! Ich könnte den ganzen Tag nur schlafen! Natürlich kreisen meine Gedanken fast den ganzen Tag nur um Kippen ODER ich habe Hunger oder Gelüste! Ich versuche mich zu beherrschen, versuche kaum Süßes zu futtern und mache Sport! Heute 1,5 Stunden & gestern genauso! Und das werde ich zumindest in dieser Anfangsphase jeden Tag machen! Ich merke jetzt schon, wie schön es ist, nicht zu rauchen & freue mich über jeden Tag, den ich durchhalte! :) Ich will endlich wieder FREI sein & ich will LEBEN! Viel Erfolg Euch allen & versucht den Entzug positiv zu sehen! Guten Rutsch! :)


  253.   Angela:

    @Karin
    Freue Dich, dass Du keinerlei Beschwerden hast. Du bist wirklich glücklich dran. Ich hatte Weihnachten Gelegenheit, mit 3 Ex-Rauchern zu sprechen, die vor Jahren aufgehört haben. Alle mussten zwar die Sucht bekämpfen, hatten jedoch keine körperlichen Probleme. (Aber ich habe leider länger und mehr geraucht).


  254.   Karin:

    Hallo Angela und danke für deine Antwort. Habe schon etwas Angst, wenn ich so lese, was andere für Probleme haben. Ich habe gar nichts: keine Kopfschmerzen,keine Müdigkeit, Agressionen sowieso nicht, Herzrasen usw.Nur sehr große Angst, dick zu werden! Treibe jetzt noch etwas mehr Sport und siehe da, die Kilos purzeln! Bin wirklich sehr zufrieden und hoffe, dass es so bleibt!

    L G Karin


  255.   Karin:

    Hallo Silva und du schaffst das auch! L G Karin


  256.   Bernd:

    @Jenny und Andere

    Bin nun ca 4 Wochen clean trotz Weihnachtsmarkt oder anderer Anlässe. Es war quasi ne lange Zeit, dennoch aber genial das Gefühl eines Nichtrauchers kennen zu Lernen. Selbst beim Schreiben dieses Textes möchte ich am Liebsten mal eine “Rauchen” nur ……eyyy 4 Wochen auf einen Schlag vernichten ….NEIN !!!

    Heute ist Silvester. Mein Sohn sagte:” Papa, ich bin stolz das du nach 24 Jahren Rauchen jetzt 1 Monat clean bist, also gönne ich dir in der Silvesternacht 1-2 Zigaretten.”

    Ich will diese Kippen nicht!! Weil selbst 2 Zigaretten könnten die Rückkehr bedeuten und das will ich nicht !!

    Meinen Entzug mache ich übrigens analog einer familiären Trennung klar. Wenn schon Trennung dann bitte auch von so unwichtigen Eigenschaften wie Rauchen !!


  257.   Daniela:

    wünsch euch allen ein schönes, rauchfreies neues jahr. ich hab silvester ganz ruhig hinter mich gebracht, ohne auch nur ans rauchen zu denken. war nicht schwer, da wir zu hause waren. aber dennoch. mein erstes silvester seit 26 jahren ohne zigaretten. ist das nicht ein wahnsinn? meine probleme bekomm ich langsam, sehr langsam in den griff. alle paar tage kann ich ohne medi-hilfe einschlafen und komm wenigstens auf vielleicht 4 stunden. aber das wird schon werden. jetzt muß ich nur mein gewicht bekämpfen. aber morgen ist montag, also der beste tag für einen diätbeginn. bin sehr positiv drauf eingestellt, da ich mit meinen 7 kilos mehr schon so unglücklich bin. und außerdem tut mir schon alles weh von dem mehrgewicht. wünsch euch weiterhin alles gute


  258.   Karin:

    Hallo Daniela und auch dir ein weiterhin gutes und erfolgreiches Jahr. Ich habe heute auf den Tag genau vier rauchfreie Wochen geschafft. Bisher alles bestens und das Schönste Gewicht – 1 kg! Allen weiterhin viel Erfolg und wir schaffen das Karin


  259.   Elisabeth:

    Hi!
    Egal was uns im Moment so durch den Kopf, Seele u. Körper geht – das geht vorbei. ES wird jeden Tag besser u. die SCHEISS-Z. braucht kein Mensch.
    Mein Sylvester ( Schampus schmeckt ohne Z. noch besser) war super u. ich werde nie mehr ( 40 Jahre ca. 20 Z. täglich) nie mehr rauchen. Und diese Seite hat mir sehr, sehr , sehr geholfen. DANKE :)
    Ach ja: 19. 1. 2012 habe ich die 3-Monats-Hürde geschafft.
    SO SEHN SIEGER AUS – Lalalalala usw.
    Elisabeth


  260.   gagi:

    Hallo alle zusammen,
    ich hab mir den besten Zeitpunkt ausgesucht aufzuhören, zum neuen Jahr. Heute ist also mein zweiter Tag. Gestern hab ich aus unerklärlichen Gründen nur geweint, einfach so ohne Grund. Und ich konnte die Nacht überhaupt nicht schlafen. Auch heute muss ich ständig ohne Grund weinen. Total komisch. Meine Kopfschmerzen kommen also wahrscheinlich auch mehr vom weinen. Aber ansonsten gehts mir eigentlich ganz gut. Und ich weiß, dass ich trotz der großen Lust aufs Rauchen nie wieder eine anfassen werden. Hätte ich vorher gewusst, was Nikotin, außer der Krebsgefahr, Raucherbein etc. mit mir anstellt hätte ich nie damit angefangen.
    Einen Tipp kann ich euch noch geben, gerade für Raucher die aus Langerweile oder so rauchen, kauft euch Kräuterzigaretten in der Apotheke, die schmecken so widerlich, da hört man von ganz allein auf.
    Ich wünsche mir ;-)und allen weiterhin viel Erfolg!!!


  261.   Karin:

    Hallo Gagi und herzlich Willkommen. Toll, dass du dich entschieden hast, Nichtraucher zu werden und du schaffst das. Ich habe jetzt meinen 1. Monat geschafft und es geht mir blendend. Freue mich dich unterstützenzu können.

    L G Karin


  262.   gagi:

    Hallöchen, ich weis, dass ich gestern erst geschrieben habe, aber ich habe es heute geschafft, alle Kommentare zu lesen ;) Es ist echt Wahnsinn, wie unterschiedlich der Entzug bei allen ist.
    Heute früh hatte ich nochmal so ne Heulattacke, weis jetzt auch wo das her kam. Ich hab immer dann geheult, wenn mein Freund nicht in der Nähe war, ich wollte einfach nur bei Ihm sein und das er mich in den Arm nimmt. Vermutlich sowas wie Verlustängste. Dann habe ich daran gedacht was meine Mutti zu mir gesagt hat, sie ist stolz auf mich, dass ich gestern in die Apotheke bin und mir die Käuterretten (sehr ekelhaft, hilft aber kurz) gekauft habe anstatt richtige Z. Eine Arbeitskollegin von mir raucht auch, aber sie raucht nicht allein, also nur in Gesellschaft und jetzt raucht ihre einzige Gesellschaft auf Arbeit auch nicht mehr. Ich bewundere sie ja, wie sie das macht, aber ich weis auch, dass das bei mir überhaupt nicht funktionieren würde, deswegen lass ich es einfach.
    Körperlich gehts mir eigentlich ganz gut. Diese Nacht habe ich auch recht gut geschlafen, war zwar zwischendurch mal munter aber das war ich als Raucher auch immer mal wieder. Ich hab nur manchmal das Bedürfnis mit den Beinen zu wackeln, dass ist ja nicht schlimm, aber bei meinem Freund regt mich das tierisch auf und jetzt mach ich es selbst, aber nu ja. Was mich aber am meisten stört ist, dass ich wie so ne Art Schleier vor dem Gesicht habe, mein Kopf fühlt sich so schwer und meine Sicht ist etwas unscharf. aber ich bin fest der Überzeugung, dass das bald wieder aufhört.
    Jeden Tag ein bißchen mehr besser gehen.
    Allen noch viel Erfolg!!!
    Die Seite ist absolut hilfreich und total toll!!!


  263.   fenchelkiller:

    Melde mich auch mal wieder.

    Über Weihnachten und Silvester war ich mit einigen Rauchern zusammen – ABER – es hat mir nichts ausgemacht und ich habe einfach nicht geraucht. Bin mächtig stolz drauf.Vor Allem, alles OHNE Ersatzmittelchen…..

    Mit dem Schlafen geht es gaaaanz langsam etwas besser.


  264.   Karin:

    Hallo an Alle, habe heute im Schwimmbad eine Frau kennengelernt, die 1996 Lungenkrebs hatte,viel Chemo und trotzdem nach 1 1/2 Jahren wieder mit dem Rauchen angefangen hat. Menno bin ich froh, dass ich von diesem Zeug loskomme.
    Liebe Grüße Karin


  265.   Bernd:

    @Karin
    Das ist sowas von Unfassbar!!!

    Muss allerdings auch anmerken, das ich vor etwa 3 Jahren meine Schwester mit Knorpelkrebs verloren habe. Sie wusste das es keine Rettung gibt, trotzdem habe ich mit ihr noch eine Geraucht.


  266.   Karin:

    Hallo Gagi wie geht es dir?
    Und ein nettes Hallo an Jörg aus Hamburg alles noch bestens?

    Und an Bernd, ja das kenn ich, mein Sohn war letztes Jahr an Darmkrebs erkrankt und ich habe trotzdem geraucht! Blöder gehts nimmer!!!!!!!
    L G Karin


  267.   gagi:

    Hallo Karin,
    Mir gehts soweit eigentlich ganz gut, hab mus ständig irgendwelche wehwehchen, die wahrscheinlich gar nicht da sind. Ich bin immer noch wie so ein bisschen benommen. Was total merkwürdig ist, dass ich, wenn es langsam Zeit wird ins bett zu gehen, das Gefühl habe, nicht richtig einatmen zu können. Ich weis, dass es quatsch ist aber das Gefühl ist da.
    Ich wünschte ich hätte schon vier Wochen und nicht erst vier Tage geschafft.


  268.   Karin:

    Hallo liebe gagi, mein Tipp konzentriere dich auf etwas anderes. Ich hatte 20 Jahre keine Waage und war der Meinung, dass ich zwischen 55 und 58 kg wiege,
    .. Pustekuchen, Rauchen aufgehört, Waage zur Vorsicht angeschafft und siehe da, 63 Kilo! Also Kilos müssen weg, Ernährung umgestellt und ganz viel Sport. Ergebnis: 1 Kilo verloren und an das Rauchen zu denke, habe ich gar keine Zeit. Fühle mich so wohl ohne Z! L G Karin


  269.   gagi:

    @ Karin
    also ich bin froh, wenn ich zunehme. bin in den letzten Monaten recht dünn geworden. jetzt hoffe ich ja, dass ich durchs aufhören endlich wieder zunehme. LG


  270.   Matthias E.:

    Ich hab in den 3,5 Monaten jetzt ohne Zigaretten um die 5 kg zugenommen, seit 6 Wochen kam aber nichts dazu und ich hab auch schon wieder leicht abgenommen. Das man mal eben so Unmengen zunimmt (20-30 kg oder so), glaube ich nicht. Es sei denn, man futtert nur noch.


  271.   fenchelkiller:

    Guten Morgen @all:
    also zugenommen habe ich seit des NMR am 17.12.11 etwa 3,5 Kilo. Das ist bisher noch nicht schlimm, kann etwas mehr gut gebrauchen. Ich denke, dass man durch den veränderten Stoffwechsel sowieso etwas zunimmt und dass sich dieses dann irgendwann einpendelt.

    Solange man das Essverhalten nicht ändert !!!!!! und “frisst”, was das Zeug hält – dann hat man was falsch gemacht beim NMR, wohl eine sogenannte Suchtverlagerung . . .


  272.   Kathrin0704:

    Hallöchen an alle.Ich habe 15jahre lang ca 20 Zigaretten geraucht und am 01.01 hab ich mir gesagt das jetzt endlich schluß damit sein soll.In meinen schlimmsten träumen hätte ich mir nicht vorgestellt wie abartig der endzug werden kann.Meine launen wechseln ständig,aber leider mehr in die aggressive richtung.Kopfschmerzen hatte ich auch schon..aber die Schlafstörungen stören mich am meisten.Ich habe so schon einen sehr leichten schlaf und dann noch das.Aber ich will es unbedingt schaffen,um es mir und den anderen in meinem Umfeld zu beweisen.Denn da gibt es nur Raucher was es nicht gerade einfacher macht.Das ich diese Seite hier gefunden hab find ich super und mutiviert mich noch mehr.Also ich drück allen die Daumen die es noch Versuchen wollen und mir auch ;-) Liebe grüße. Kathrin


  273.   Thomas:

    Hallo ihr Rauchfreien oder die es werden wollen,

    meine rauchfreie Zeit begann am 3.1. und mein übelstes Problem ist, dass ich mitten in der Nacht wach werde, einfach so, aber gibt Schlimmeres.
    Der Grund fürs Aufhören neben der Sinnlosigkeit, war bei mir der sportliche Ehrgeiz. Ich geh ziemlich gern laufen und konnte auch mit Kippen meine 20km laufen. Für dieses Jahr habe ich mich für einen Halbmarathon angemeldet, kurz nachdem ich meine Rauchutensilien wegschmiss. Dies ist meine persönliche Motivation. Zwecks Gewichtszunahme kann ich mich nicht dazuzählen, ernähre mich ziemlich gesund.
    Ganz nebenbei geht auch Liebeskummer weg ;-) , da man am Anfang ja doch immer wieder an das Widerstehen des Rauchens denken muss.

    In dem Sinne viel Erfolg euch Allen


  274.   Daniela:

    hallo meine lieben. das hört sich alles sehr positiv an. es ist sooo schön, das laufend neue nichtraucher dazukommen. von mir können die zigaretten schon teurer werden. hab mir von den ersparten geld inzwischen einen neuen laptop gekauft. hab so eine freude. und am sonntag morgen gehts für eine woche nach hurgarda. das hätt ma zwar als raucher auch gemacht, aber dennoch ist es eine belohnung für uns. und das mit dem gewicht bekomm ich auch wieder in den griff. hab mir jezt ein geniales fitnessgerät gekauft. einfach positiv dran denken. ich wünsch euch alles gute und haltet durch. jeder tag ohne rauch ist ein gewonnener tag


  275.   Dragan:

    Hallo leute, ich bin seit 2.1.2012 rauchfrei,
    habe ca 6 jahre geraucht und auch endlich genug.

    Der erste, zweite und dritte tag waren so eigentlch ok,
    und von entzugserscheinungen fast nix zu merken,

    aber seit tag gestern und heute wird es immer schwerer und schwerer,
    und wie kathrin0704 schon gesagt hat die schlafstörungen sind eine komplette katastropheeee…

    Mal sehen wie es in den Nexten tagen wird,
    Viel Glück euch allen, toi toi toi


  276.   Arl:

    Hallo Leute, die letzte Zigarette habe ich am 31.12.11 um 23:55 geraucht. Ich habe 24Jahre ca. 20 Zig/Tag geraucht. Ich habe alle Formen der Entzugserscheinungen durchgemacht und bin noch nicht damit fertig. In der ersten 4Tagen hatte ich ständig Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Zittern, Nervosität. In der ersten 48 stunden habe ich insgesamt 4Stunden geschlaffen. Ich hatte immer komische Zuckungen vor dem Einschlafen. Seit dem 5.Rauchfreien Tag (Seit gestern) geht es mir plötzlich deutlich besser. Seit Gestern habe ich 3-4 Mal für einige Minuten Schwindel und leichter Druck am Kopf. Ich kann jetzt ca. 5Stunden in der Nacht am Stück schlafen. Das ist doch schon was. Erst seit gestern habe ich den starken Drang nach Rauchen. Der starke Drang hält für 2-3Minuten und stört mich auch nicht sonderlich. Ich hoffe daß ich dem sogenannetn körperlichen Entzug hinter mir habe. Ich lese seit dem 3.1.2012 diese Seite. Das berhigt mich. Liebe Grüße


  277.   joern:

    Hi Arl, ich hab auch am 1.1.2012 aufgehört, allerdings bewusst erst am Morgen. Mir gehts bis jetzt erstaunlich gut, habe kaum Beschwerden, nur gegen Abend heute überkam es mich.. naja, nicht wirklich, aber das erste Mal grösserer Schmacht.. Ich hab 26 Jahre geraucht, ca. 20 Zigaretten / Tag.. ich bin gespannt, wie es sich in 3 Wochen anfühlt.. ;) LG


  278.   Kathrin0704:

    Hallöchen an alle.Heut bin ich eine Woche Rauchfrei und ich muß sagen mir gehts ganz gut.Naja die Nebenwirkungen haben noch nicht nachgelassen,vorhin hatte ich ein stechen im Brustkorb und habe schlecht luft bekommen.und ich habe probleme mit meinem linken arm,wie leichter muskelkater.Aber wer weiß ob das mit dem nicht rauchen zusammen hängt.Ich werde aber weiterhin durchhalten.Also dann bis bald und alles Gute den Nichtrauchern.


  279.   Arl:

    Hi Joern, beneidenswert. Mir geht es allmähl. besser. Ich kämpfe jetzt nur noch mit dem Schmacht. Kein Schwindel mehr, keine Sclaflosogkeit. 8Tage Rauchfrei. euch allen Liebe Grüßen und toi toi toi.


  280.   Barbara:

    Mae govannen….. oder so!:-)) Hallo an alle Nichtraucher/Innen!
    So viele neue Nichtraucher/Innen, finde ich superklasse!!! Seit dem 19.05.2011. bin ich rauchfrei, habe seitdem keine Zigarette mehr angsteckt, werde das auch nicht tun:-))
    Dennoch :-)) so bekloppt wie das klingen mag……. würde manchmal gerne eine rauchen…..
    Weiß von Freunden, dass es denen mitunter nach Jahrzehnten der “Abstinenz” noch so geht:-))
    Na dann, ist ja alles nur halb so schlimm:-))
    Alles Liebe weiterhin, HALTET DURCH!!! Krone….. Barbara


  281.   gagi:

    Hallöchen an alle.
    Ich bin jetzt seit dem 1.1. rauchfrei und es geht mir gut. Sicherlich hab ich ab und an das Bedürfniss eine zu rauchen, aber ich denk dann an die neugeborenen Zwillinge von ner Freundin und dass ich ja auch mal Kinder haben möchte. Und ich sehe bzw. merke ja auch, dass es super ohne geht. Aber manchmal würde ich schon gern mit meiner Kollegin eine rauchen, aber ich kann das nicht wie sie. Sie raucht eine und dann ist gut, sie ist halt Gelegenheitsrauchen, wie funktioniert sowas überhaupt?
    Meine Mutti will ja jetzt auch mit dem Rauchen aufhören, das würde mich ja auch sehr freuen und mir auch einiges erleichtern, aber ich bin nicht so ganz sicher, ob sie das wirlich will oder ob sie es für mich tut, was ja dann nicht viel bringt. Ich will sie aber auch nicht ständig belabern, sie weiß ja selber, wie doof das eigentlich alles ist. Naja mal schauen, ob sie es macht und wie lange sie diesmal durchhält.
    Allen anderen alles Gute und viel Durchhaltevermögen, es wird einfacher….


  282.   Immer-Noch-Nicht-Rauchfrei:

    Hallo,
    ich habe gerade eben fast alle Einträge durchgelesen. Jetzt fühle ich mich wie eine Versagerin. Ich habe mit 15 mit Rauchen angefangen. Vor zwei Jahren (nach 34 Jahren Rauchen immer ca. 15-20 Zigaretten täglich) habe ich den Entschluss gefasst aufzuhören. Habe ein Monat nicht geraucht (Schlusspunktmethode), dann wieder angefangen, dann wieder aufgehört. Dann habe ich mit Pflaster, Kaugummis und Co. versucht. Hat auch gut geklappt. Dann wieder angefangen zu rauchen. Und so weiter. In den zwei Jahren habe ich wenigstens geschafft, mich vom Rauchen in bestimmten Situationen zu lösen. Worauf ich absolut nicht verzichten kann, ist die erste Zigarette am Morgen. Es geht einfach nicht, auf diesen Ritual zu verzichten. Jetzt ist es so, dass ich diese eine Zigarette um ca. 9:00 Uhr rauche und den übrigen Tag mit einem ca. 8 Gramm Nikotin-Pflaster verbringe. Ohne Nikotin geht es bei mir bisher nicht. Habe während der Nikotin-Verzicht-Phasen ganz schlimme depressive Zustände. Sehr belastend in der Arbeit und auch im privaten Umfeld. Ist ja Mal im Gegensatz zu den meist positiven Rückmeldungen der meisten hier eine negative Rückmeldung. Ich schaffe es anscheinend nicht von der Droge los zu kommen.
    Würde mich über Rückmeldungen von denen freuen, denen es ähnlich ergeht. Ich will ja aufhören, aber ich schaffe es nicht.


  283.   Matthias E.:

    Also ich muss ganz ehrlich sagen, es hat auch Grenzen. Meine Nachbarin (Rentnerin, könnte meine Mutter sein) hat auch angefangen zu reduzieren, als ich aufhörte vor knapp 4 Monaten. Die Frau raucht ihr ganzes Leben (sie ist Mitte 60), ihr Mann starb schon vor 11 Jahren (der rauchte nie), sie hat da bis heute noch dran zu knabbern. Krankheiten hat sie keine, finanziell geht es ihr super, Auto, Hund, große Wohnung etc.

    Nun rennt sie seit der Reduzierung rum wie ein Gespenst, sieht richtig schlecht aus. Und wie sie selbst sagte, ihr geht es richtig schlecht, enorme Schlafstörungen etc. Sorry, also ich hab ihr dann neulich gesagt, sie soll wieder so rauchen, wie sie es braucht.

    Versteht mich nicht falsch (ich rauche ja nun fast 4 Monate nicht und bin froh), aber irgendwo muss man auch differenzieren. Und ich sag mir auch, man, lass die Frau qualmen, wenn sie so glücklicher ist und sich 100 mal besser fühlt. Ihr Mutter wohnt im Haus gegenüber, sie ist 91 und hat bis vor 15 Jahren Kette geraucht.

    Ich glaube bisher nicht, je wieder zu rauchen, aber ich werde nie einer von denn werden, die Raucher verteufeln. Es muss jeder selber wissen!


  284.   silberlocke:

    Also ich muss echt sagen, ich leide unter dem derzeitigen Nichtrauchen. (Seit 50 Jahren Raucher – eine Schachtel am Tag!) Seit Neujahr habe ich aufgehört mit Rauchen. Was mich aber beunruhigt: Ich bekomme schon während des Tages viel weniger Luft, habe beim Gehen nach 500 m keine Luft mehr, geschweige beim Treppensteigen. Am schlimmsten ist es im Bett: Ich kann kaum einschlafen, denn immer wieder meine ich fast, mir bleibt die Luft weg.
    Hört das alles nach einiger Zeit auf?


  285.   Angela:

    Hallo Silberlocke,
    ich bin seit Anfang Sept. nikotinfrei (habe im August einen Inhaler verwendet). Ende Sept. stellte sich urplötzlich diese erschreckende Kurzatmigkeit ein. Ich habe gelesen, dass sie etwa 8-10 Wochen andauern kann. Den Zeitrahmen habe ich allerdings schon locker überschritten. Einige Wochen konnte ich nur in der Seitenlage einschlafen, in der Rückenlage war der Druck auf die Brust zu schmerzhaft. Dieser Druck ist aber mittlerweile verschwunden. Also hoffe ich, dass auch die Atemlosigkeit bald überwunden ist .. und dann l a u f e ich meine Treppe rauf!!


  286.   Jochen:

    Alles wird gut !


  287.   Walzy:

    SErvus Silberlocke,

    ja das mit der Atemnot ist lästig.
    Ich hab da gleich Feuer mit Feuer bekämpft, sprich ich bin trotzdem Treppe gestiegen und so.
    Hab paar Monate nach meinem Rauchstopp sogar angefangen Zeitungen auszutragen (in recht flottem Tempo)
    Es wird mit der Zeit besser, aber Du musst daran denken dass Du Deinen Körper jahrelang vergiftet hast…..
    Dringender Rat an ALLE wenn Ihr gesundheitliche Probleme habt, geht zu einem Arzt. Kann ja doch irggendwas dahinterstecken.
    Ach ja: halb sitzend schlafen hat mir das ganze etwas erleichtert.

    Beste Grüße

    Walzy


  288.   suchtbrocken-sie:

    Hier ist noch Eine!
    Eine “was” eigentlich?
    Eine nicht-ganz-freiwillige Nichtraucherin!?
    Rauchfrei (kein Lungenzug mehr) seit 28.11.2011 – hie und da mal mitgepafft – und seit 09.01.2012 auch nikotinfrei (ohne paffen).
    Habe gestern diese tolle Seite gefunden und fühle mich zugehörig, auch wenn ich mich noch nicht zu den “Glücklichen” NR zählen kann. Fühle mich wie “weder Fisch, noch Fleisch”.
    Mehr von mir kommt ganz sicher noch. LG


  289.   Marcy:

    Also ich finds gut was da alles so drin steht. glaub mir schlägt das auf den magen das aufhören. kann gar nix essen. ständiger wechsel zwischen übelkeit und normal. schalfstörungen hab ich auch. werd oft wach und kann dann nicht mehr einschlafen. bei mir ist es gerade mal 3 wochen her wo ich aufgehört habe. mein grund waren gesundheitliche schäden im rachen bzw hals.

    der vorteil war ich konnte eh nicht mehr viel rauchen. hat elendig gekratzt im hals.

    hut ab vor allen die es ohne hilfe schaffen. man muß es selbst erlebt haben was es heißt entzug zu haben :D


  290.   Nayeli:

    Hallo ihr da draußen!

    Tag 11 und es nervt mich, dass ich die Tage zähle. Ich habe am 2.1. aufgehört, weil… am 1.1. hört ja jeder auf ;-)
    Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich aufgehört und wieder angefangen habe. Letzes Jahr auf jeden Fall einmal. Es geht ein paar Tage gut und dann packts mich. Ich werde aggressiv und bin genervt. Dann rauche ich mal eine und dann wieder Tage gar nicht. So ging es irgendwie jedes Mal und wusch, war ich wieder mittten drin. Ich denke, ich habe ca. 5 ernsthafte Versuche hinter mir und das in 25 Jahren – täglich eine Big.

    Heute ist kein guter Tag. Der Drang zu rauchen ist groß aber ich tu’s nicht!

    Jedenfalls habe ich mir eine Strategie überlegt. Ich werde mir diesen wahnsinns Druck nicht mehr machen. Ich werde nicht mehr sagen, dass ich nie mehr rauche. Vielleicht rauche ich nächste Woche wieder, nächsten Monat oder nächstes Jahr. Aber eins weiß ich, nämlich, dass ich HEUTE nicht rauche!
    Und nur das ist wichtig. Nicht morgen, nicht nächste Woche – nur HEUTE!

    Ich glaube, dass eines sehr sehr wichtig ist, nämlich, dass man nicht “vermissen” sollte. Die meisten hören auf und denken sich, “Oh weia, nun hab ich aufgehört aber ich brauche unbedingt eine, ich will unbedingt eine und dabei “darf” ich ja nicht” – Das nennt man Affirmation. Bedeutet, dass man sich etwas immer wieder vorsagt und dann auch daran glaubt. Nun kann man es sich ja drehen, wie man will – entweder negativ oder positiv. Ich kann entweder sagen oder denken, dass ich mich scheiße ohne die wunderbaren Kippen fühle oder aber, dass ich ohne diese widerlichen Dinger endlich mal frei atmen kann. Der Puls geht runter ( hab meinen nach 3 Tagen kaum mehr gefunden *hö*) oder aber noch etwas ganz tolles….
    Ich habe seit Jahren Rückenschmerzen, obwohl ich Sport mache und meine Bauchmuskulatur ziemlich gut ist. In den letzten Monaten habe ich immer öfter gehustet und auch länger andauernd. Eigentlich ist mir das eher bei meiner Mutter aufgefallen. Wenn wir telefoniert haben, mussten wir immer öfter unterbrechen, weil sie so gehustet hat. Sie raucht seit ich denken kann…
    So und irgendwie hat mich das echt genervt. Man konnte kaum noch 2 Minuten am Stück mit ihr sprechen, weil man immer unterbrechen musste. NERVIG!
    So und dann sagt mir mein Bruder, dass ich den Raucherhusten auch habe. Mein Mann sagte dasselbe.
    Mein Mann raucht nicht und mein Bruder hat bis vor ca. 3 Jahren stark geraucht. Über 30 Jahre ca. 1,5 Päckchen pro Tag. Er stand kurz vor einer Herzattacke und der Arzt sagte ihm wortwörtlich: “Die nächste Kippe kann dich ins Grab bringen.” Mein Bruder hat 7 Stents bekommen, weil die Arterien zu waren. Er hat keine Ziggi mehr angefasst.
    Jedenfalls – das Tolle ist – meine Rückenschmerzen sind fast komplett weg!! Das ist irre!

    Vielleicht tippe ich hier grade etwas wirr aber ich muss jetzt einfach so aufschreiben, wie ich denke, denn es muss raus und ich merke, dass es mir gut tut. Die Seite tut gut und ich will mich gut fühlen. Ich will die verdammten Dinger nicht vermissen! Und das ist meine Entscheidung!

    Die ersten drei Tage gingen recht gut. Der vierte Tag war heftig. Ich war wie ein Flummi – hin und her und immer schön “drauf” ;-)
    Mein Mann weiß ja um den Entzug und unterstützt mich. Er lächelt also und mein Sohn (14) guckt mich kopfschüttelnd an und fragt, ob ich mir für diese Tage nicht mal Beruhigungstabletten besorgen sollte. Heiliger!
    Ich bin eine wahre Pest für meine Umwelt! Aber auch das kann ich ja ändern und habe mir Folgendes überlegt.

    Als erstes hab ich mir eine Liste gemacht und mich gefragt, wann ich nicht geraucht habe.
    Klar, in der Nacht nie. Wer wird schon wach und geht eine rauchen? Höchstens, wenn man mal nicht schlafen kann, nen Albtraum hatte oder was auch immer aber man muss während der Nacht normalerweise nicht rauchen.
    Toll – wann sonst nich? Ahh – wenn ich mit dem Hund rausgehe. Da hab ich nie geraucht. Also hab ich die Spaziergänge von 1 Std. mal flott auf 2-3 erhöht. Hundi freut sich ;-)
    Beim Arbeiten hab ich nie geraucht. Im Restaurant auch nicht und unter der Dusche auch nie. Bei nem Besuch bei Freunden gehe ich raus. Äh, Vergangenheit – ich BIN rausgegangen! Als Einzige…. seufz*

    Jeder von uns wird festgestellt haben, dass wir auf einmal mehr Zeit haben. Wenn das überhaupt geht aber irgendwie ist das bei mir so. Also bin ich jetzt ständig in Bewegung. Kaffee und Rechner sind nicht gut. Zumindest derzeit nicht. Wenn ich das Gefühl habe, dass mir etwas fehlt, dann nehme ich einen Kuli in die Hand und spiele damit etwas rum oder aber, wenn ich Zeit habe, dann male ich. Hauptsache was in der Hand und wenn man sich stark auf etwas konzentriert, dann wird der Gedanke an die Zigarette nebensächlich und verschwindet sogar mal für ein paar Minuten, ohne, dass man es gemerkt hat.

    Und jetzt sage ich euch etwas, was für einige von euch total lächerlich klingen mag aber egal. Mir hilfts!
    Wie oben schon erwähnt, war ich teilweise aggressiv und genervt, wurde manchmal grundlos laut und so wollte ich nicht sein also hab ich überlegt, wie ich das umkehren kann und es geht. Jedesmal, wenn ich jetzt wütend werde oder unbedingt eine rauchen will, dann fange ich an zu lächeln. Klingt blöde, sieht blöde aus, wirkt aber!
    Es muss kein schönes Lächeln sein. Ich habe anfangs einfach versucht zu grinsen. So ganz für mich allein und dann dachte ich, dass ich bestimmt superdoof aussehen muss und dann musste ich tatsächlich grinsen und immer breiter und irgendwie hab ich gemerkt, dass meine gute Laune zurück kam.

    Ok, ich muss sagen, dass ich nicht nur aus gesundheitlichen oder geldlichen Dingen aufhöre. Aufgehört habe! grr
    Eine Woche vor Weihnachten brach unser Hund zusammen. An dem Tag waren wir 2 mal beim Notdienst und es sah nicht gut aus. Man hat uns nicht viel Hoffnungen gemacht aber er hats gepackt. Leider muss er jetzt aber für immer Tabletten schlucken, die da nicht grade günstig sind. Und dann hab ich überlegt – wenn ich rauche, kann ich die Medikamente nicht zahlen. Also lieber aufhören und ich habe meinen Hund noch ein paar Jahre.
    Was mein Hund hatte? Herzinfarkt und er ist Nichtraucher!

    So – nun hab ich lange geschrieben, euch vielleicht gelangweilt aber mir gehts gut. Die Luft ist raus und ich will keine Zigarette mehr!

    Hm – 0.33 Uhr und eines weiß ich, dass ich heute nicht rauche!
    Denn nur HEUTE zählt und wenns sein muss, auch ein völlig debiles Lächeln.
    Ach, du denkst, du kannst das nicht? Falsch, du grinst doch schon :P


  291.   Kathrin0704:

    Hallöchen nayeli.
    das ist sehr interressant was du da alles schreibst und ich werd das mit dem grinsen mal ausprobieren,denn meine kinder sind noch klein 5j und3j sie verstehen nicht warum ihre mam schlechte laune hat.ich bin seit dem 1.1 rauchfrei,naja und mir gehts solala.meine schlafstörungen haben nachgelassen,aber meine launen sind manchmal jenseits von gut und böse.dann noch die blöden gelüste rum zu fressen…schlimm.vielleicht kann mir ja jemand helfen wie ich das weiter handhaben kann!?! ich werd weiterhin NICHT RAUCHEN


  292.   silberlocke:

    Hallo Kathrin,
    also ob alein das Grinden weiter hilft, ich weiss nicht. Ich habe jetzt schon 2 Wochen geschafft und spüre leichte Verbesserungen beim Gehen. Die Schlafstörungen haben erheblich nachgelassen, wobei das nächtliche, heftige Husten schon noch sehr unangenehm ist. Aber diese “kanalreinigung” ist doch auch notwendig. Ich halte durch, ich weiss und das befürchtete Naschen ist bishe rnicht eingetroffen. Da trinke ich doch lieber Wasser, wenn die Hände etwas brauchen. Durchhalten!


  293.   Nayeli:

    Hi Kathrin und Löckchen,

    türlich hilft allein das Grinsen nicht aber es macht es auch nicht schlimmer oder? ;-)
    Nach all meinen Versuchen, wo ich immer diese negativen Gedanken hatte, ist es diesmal anders.
    Die meisten Exraucher sagen, dass es “Klick” machen muss.
    Tolle Sache das – wo ist bitte der Schalter!?
    Scheinbar hab ich ihn nach all den Jahren gefunden und ich hoffe, dass es so bleibt und ich nicht wieder rückfällig werde.
    Letzte Woche z.B. hatte ich einen dieser typischen Stressmomente.
    Mein Mann und ich gingen mit dem Hund am Fluss spazieren und nach einer Stunde in ein Cafe. Wir bestellten uns einen Kaffee und eine Kleinigkeit zu essen.
    Vom Kaffee konnte ich drei Schlucke machen – von meinem Essen drei Gabeln. Völlig überraschend stand mein Hund auf und erbrach sich. Bei dem Versuch ihn noch schnell auf die Terrasse zu ziehen, kam nur dabei heraus, dass er das halbe Cafe vollgereiert hat. Die anderen Gäste haben uns angestarrt. Manche haben gelacht, manche fandens wohl eklig.
    Ich hab mir also etwas zum Aufwischen geben lassen. Mann und Hund waren draußen und ich hab die Rechnung bezahlt und dann sind wir wieder gegangen.
    Draußen auf der Terrasse sag ich so: und jetzt ne Zigarette bitte! Mist, vergessen – ich hab ja aufgehört.
    Jedenfalls haben wir uns angeguckt und wir haben laut gelacht. Dem Hund gings wieder gut. Er wollte scheinbar einfach mal nur das vorher gefressene Gras wieder loswerden.
    Aber das sind so diese Situationen, wo man sich gern mit einer Zigarette belohnt. Na ganz famos – ich hab Stress und dann belohne ich mich noch damit, dass ich mir die Arterien verkalke oder vielleicht Krebs bekomme. Wie pervers ist das eigentlich?
    Anders ist es diesmal deshalb, weil ich nur an die schönen Dinge denke. Wie z.B. dass ich nachts nicht mehr wach werde, weil ich husten muss. Ich habe auch die Rückenschmerzen nie mit Zigaretten in Verbindung gebracht aber es ist bei mir wohl so. Durch die ständige Anspannung beim Husten war der Rücken total verkrampft.
    Und ich tue mir nicht mehr selber leid, weil ich nicht mehr rauchen “darf”.

    Kathrin – vielleicht machste dir mal eine Liste und kaufst nur die Dinge ein, die du wirklich brauchst und die auch drauf stehen und der Rest bleibt im Supermarkt. Wird vermutlich nicht immer klappen, weil es so viele schöne Sachen zu kaufen gibt, auf die man grade Lust hat aber ‘nen Versuch ists bestimmt wert.

    Euch noch ein schönes, rauchfreies Wochenende :)


  294.   Carport Bernd:

    Hallo Zusammen,
    ich rauche jetzt 6 Tage nicht, nach 26 Jahren je 1. Schachtel am Tag ist es schon ziemlich schwer. Ich war immer der Meinung es ist keine Sucht sondern nur gewohnheit.
    Ich wurde jetzt eines besseren belehrt. Der Nikotinteufel auf meine Schulter macht mir das Leben ganz schön schwer. Ich hoffe der verschwindet bald.
    Haltet durch


  295.   suchtbrocken-sie:

    Hallo – ich bin es wieder!
    Habe auch ganz schön mit dem Entzug zu tun.Genau wie Bernd dachte ich beim Rauchen nicht an Sucht, sondern eher an Gewohnheit. Hatte vor über 30 Jahren einen heftigen Alkoholentzug und bin seither trocken. Teilweise werde ich ganz schön an damals erinnert, hätte ich mir niemals gedacht, dass es sich beim Rauchentzug um einen echten Entzug handelt. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich es mir nicht zugetraut, zumal ich nicht freiwillig aufgehört habe, d.h. mein Kopf geht noch nicht so richtig mit. Das ist mein Problem. Trotzdem hat mir diese Seit Oe schon super geholfen und ich bin am Ball geblieben. 34 Jahre lang hat mich die Zigarette begleitet und ich habe sie bis zum 28.11.2011 immer als Freundin gesehen. Dann hat mich eine sehr schwere Bronchitis erwischt, die nahe an einer Lungenentzündung war. Ich war so kurzatmig und kraftlos, dass ich teilweise fast panisch reagierte und dadurch meinem Arzt glaubte, als der mich warnte, dass wenn ich weiterrauche, ich irgendwann eine Sauerstoffflasche mit mir herumtragen müsste. Ob das bei mir allerdings gereicht hätte mit dem Rauchen aufzuhören, weiss ich nicht.
    Ich konnte einfach nicht rauchen, weil ich beim Husten fast erstickt bin. Dadurch hatte ich dann ja schon 2-3 Tage “rauchfrei” gewonnen. Wir waren zu der Zeit auch im Urlaub, so dass ich die ersten Entzugserscheinungen (Schlaflosigkeit etc.) gar nicht als solche wahrnahm, sondern sie einfach mit meiner Krankheit (Bronchitis) verband. Wie schon vorher erwähnt, habe ich dann (mein Mann raucht noch) immer wieder ein wenig gepafft, um die Lunge zu schonen. So richtig bewusst über die Sucht und den Entzug bin ich mir erst durch das Lesen all Eurer Zeilen. D.h. dass ich mir erst seit 08.01. darüber im Klaren bin, dass ich um richtig aufhören zu können, eben auch das Nikotin (das ich ja auch beim Paffen zu mir nehme)weglassen muss. Seitdem ich das weiß und “clean” bin spüre ich den Entzug sehr heftig. Am Schlimmsten ist für mich auch die gewonnene Zeit -im Moment- und es fehlen mir meine “BElohnungspausen”. Im Moment kann ich keine Pausen machen, sondern beschäftige mich ständig.
    Wir schaffen das und ich will durchhalten.
    Danke für den Trost und die Zuversicht, die Ihr mir habt zukommen lassen.
    LG


  296.   immi:

    Hi zusammen,

    heute Nacht um 0:00 Uhr habe ich genau 7 Tage nicht geraucht. Es ist nun schon mein dritter versuch.
    Ich hab mit 15 Jahren angefangen. Mit 18 Jahren mein erster Versuch aufzuhören. Ist nach 4 Monaten aufgrund meiner extremen Gewichtszuname ( 4 Monate – 16 Kilo – ja, bitte keinen komentar – lol) gescheitert.
    Mein zweiter versuch war Dezember 2010.
    Ergebnis: 3 Monate rauchfrei, dann die erste angesteckt (die erste macht ja nix…) 2 Wochen später wieder die erste – dann täglich die erste…
    Nun ja, nach einem halben Jahr wieder die volle Dosis (50+ und im Sommer viel mehr, da ich bis Nachts draussen rauchen konnte.) Und 15 Kilos zugenommen.
    Mal schaun wie nun mein dritter versuch ausgeht. Die erste darf ich nicht rauchen. Das geht bei mir nicht gut.
    Kleiner Tip: SWR3 Rauchfrei runterladen. Der kann euch vielleicht motivieren. Diese Seite täglich lesen (wenn fertig dann wieder vom Anfang)
    Haltet durch


  297.   suchtbrocken-sie:

    Hallo immi und Alle!

    Heute nicht!!! Das sage ich mir jeden Tag. Heute habe ich auch so gut wie überstanden. Besser kann ich das leider für mich noch nicht ausdrücken. Ich werde mich bemühen (wie beim Alkohol) im 24-Stunden-Rythmus durchzuhalten.
    Nur mal “Eine” würde bei mir auch nicht funktionieren, also werde ich es vermeiden, einen Rückfall “zu bauen”.

    In diesem Sinne drücke ich Euch und mir für den Rest des Heute und erst einmal für morgen alle Daumen. Haltet durch! LG


  298.   Kathrin0704:

    Hallo zusammen.
    Heute sind es 2wochen und 1tag rauchfrei und genau heut fängt es an in meiner linken brust zu stechen.Kann das auch damit zusammen hängen?Es sticht beim ausatmen,aber ganz schön doll.Langsam fange ich an die nebenwirkungen zu verfluchen.Ich drück allen die daumen.


  299.   suchtbrocken-sie:

    Hi Kathrin,
    ich glaube das ist normal. Ich habe dieses Stechen und Brennen auch, so dass ich schon fast glaubte, es hätte was mit dem Herzen zu tun. Toll, wie lange Du das schon aushältst. Daumendrück – lass uns weitermachen. Heute nicht!!! LG


  300.   Dragan:

    der 300. Kommentar LOL


  301.   silberlocke:

    hallo zusammen,
    also jetzt bin ich in der 3. Woche und das Bedürfnis zu rauchen wird geringer, vor allem dann, wenn niemand in meiner Umgebung raucht. Was mir eher zu schaffen macht ist meine Lunge. Ich habe derzeit weniger Kondition als zu der Zeit, als ich noch rauchte. Und dann noch den Berg hoch oder etwas Schweres hebeen..puuuuuuuuuh Und diese Husterei…wie lange das noch dauert? LG


  302.   Micha:

    @ Kathrin0704 und suchtbrocken

    Ich empfehle Euch dringend einen Arzt aufzusuchen. Laßt diese Schmerzen abklären. Nicht das ihr ernsthaft erkrankt seit und nur glaubt, es hinge mit dem Rauchstopp zusammen.

    @ immi

    Du schaffst es dieses mal ganz sicher, denn es gibt 2012 kein Versagen. Du bist sehr stark und lasse es einfach nicht zu dich von dem Dreck länger nötigen zu lassen !!

    @ Nayeli

    Den Schalter trägst du in deinem Kopf mit dir rum. Also stelle den Schalter einfach selber auf “OFFFFFFF” Du hast doch die Selbstvergiftung schon mit deinem Schalter abgestellt. Jetzt musst du nur noch darauf achten, den Schalter so zu sichern, dass ein “ON” ausgeschlossen ist. Am Besten, du wirfst den Schalter in ein unerreichbares schwarzes Loch. Alles wird gut. Stark bleiben.
    Ich finde Ihr Alle seit starke Menschen, mit einem großen Herz und einem starken Willen. Ich bin stolz auf Euch und auch auf mich. Ich bin mittlerweile seit über 5 Monaten Nichtraucher.
    Viele rauchfreie Tage Euch allen
    Micha


  303.   Jule:

    Hallo,
    ich habe es auch geschafft von jetzt auf gleich aufzuhören (seit dem 03.12.2011) :-) Dieser Beitrag hat mir unheimlich dabei geholfen. Wenn man mal weiß wie die Zigarette quasi funktioniert und einen belügt, wird´s ganz einfach aufzuhören.


  304.   Kathrin0704:

    @ Micha
    Am donnerstag muß ich noch mal zu meiner ärztin wegen einer nachuntersuchung,da werd ich gleich mal nachhacken ob das normal ist mit dem stechen oder nicht.wie hast du das so lange geschafft oder immer noch??bei mir rauchen alle in der umgebung und wenn sich jemand eine ansteckt riecht es am anfang sehr verlockend.hört das irgendwann auf? @ suchtbrocken-sie laß uns weiter machen heut nicht und morgen auch nicht.


  305.   suchtbrocken-sie:

    Hallo –
    Es ist noch mühselig und trotzdem ……….. 9 Tage nikotin- und rauchfrei – es fängt an, sich zu “leppern”.
    Genau so, liebe Kathrin, heute nicht und morgen nicht!
    Durchhalten ;-)


  306.   Christiane:

    Hallo ihr tapferen Kämpfer,
    habe immer geglaubt,wenn mein Körper und mein Kopf eins sind ,werde ich mit den Rauchen auf hören,aber der Tag kam nie.Ich wollte zwar immer auf hören, aber für jeden Tag gab es Entschuldigungen. Ich hatte vor Tagen so eine Grippe, das ich gar nichts zu mir nehmen konnte, noch nicht mal eine Zigarette. Jetzt geht es mir gesundheitlich besser und muss sagen: seit 7 Tagen rauche ich nicht mehr. Und das möchte ich weiter durch ziehen. Täglich 20 Zigaretten in 30 Jahren machen nicht gesünder und schöner.
    Hoffe nur, das ich stärker als der Entzug bin. Bis bald


  307.   suchtbrocken-sie:

    Willkommen im Club – liebe Christiane!
    Sie ähneln sich sehr unsere “Geschichten”.
    Das schaffen wir – gell ?! ;-)
    LG und alles Gute


  308.   Elisabeth:

    Hi!
    Ich bin so stolz auf mich! Heute bin ich 3 (drei!!!!!) Monate absolut rauchfrei. Es war nicht immer leicht- aber es fühlt sich so gut an ,von diesem Giftzeug weg zu sein. Nun geht es den angefutterten “zuvielen” Kilos an den Kragen. Wer es schafft, das Rauchen aufzuhören- der schafft ALLES. Ihr schafft es auch – haltet durch, seid stolz auf Euch.
    Elisabeth


  309.   gagi:

    Hi!
    Ich bin nun seid 19 Tagen rauchfrei und es fehlt mir überhaupt nicht. Sicherlich gibt es Momente, gerade wenn meine Schwiegermutter in der Nähe ist, in denen ich dann doch mal eine rauchen möchte, aber das geht auch wieder vorbei. Ich fühle mich weder besser, noch schlechter als zu meinen Rauchzeiten, aber ich merke immerwieder, wie die Leute, die in der Stadt mit ner Zigarette vor mir laufen, stinken, dann denk ich mir immer: “ihhh das hast du auch mal gemacht, arme andere Leute eingenebelt.”. Alles wird gut und meine Mutti hält bis jetzt auch ganz tapfer durch.
    Ich wünsche allen Versuchern alles Gute!


  310.   suchtbrocken-sie:

    Hallo Kathrin0704 – was sagt der Doc – alles ok?
    LG von mir – heute nicht und morgen nicht!!!


  311.   Nayeli:

    18. Tag und für manche ist das ein vielleicht ein Klacks, weil noch so am Anfang nicht der Rede wert aber egal, ich bin mal stolz auf mich!
    Mittlerweile gibt es sogar Stunden, wo ich nicht ans Rauchen denke aber das ist natürlich nicht immer so.
    Letzten Sonntag wäre ich fast rückfällig geworden. Ich hab mich über etwas so aufgeregt, vielleicht sogar extra etwas mehr, weil man ja dann guten Gewissens sagen kann – tja, ich habs versucht aber das Problem war einfach zu schlimm, ich höre bald wieder auf –
    Ich rege mich also auf, schnappe mir meinen Hund und renne erstmal mit ihm durch die Gegend. Wieder zu Hause ist es aber immer noch nicht besser und dabei wollen wir daheim einen Film gucken. Ich sag zu meinem Mann, dass ich nicht mehr kann und mir Zigaretten holen gehe und gehe nach unten, ziehe meine Jacke an, gehe vor die Tür und bleibe stehen. Und dann wars vorbei, weil ich nämlich nicht mehr darauf verzichten möchte, richtig atmen zu können ohne zu husten. Rückenschmerzen sind weg und ich habe eine Energie zum Bäume ausreißen. Indem geht die Tür hinter mir auf und mein Mann sagt nur – “Kalt, hm? Na dann komm mal wieder rein” – seine Ruhe und sein Grinsen haben dann auch nochmal geholfen.
    Also ab auf die Couch und den Film geguckt. Das war bislang der schlimmste Moment aber drum bin ich auch stolz, weil ich dieses Biest in mir nicht gefüttert habe.
    Heute morgen war ich mit meiner Ma frühstücken. Während sie es kaum abwarten konnte, nach draußen zu kommen, um eine zu rauchen, saß ich ganz entspannt da. Der Qualm hat mich das erste Mal richtig gestört! *freu*
    Etwas später treffe ich eine Bekannte. Fragt sie mich, ob ich immer noch nicht rauche und als ich verneine, sagt sie – “Tja, grade mal ein paar Tage bei dir – ich habe 64 Tage nicht geraucht und dann wieder angefangen, weil ich zugenommen habe. Und lieber gebe ich das Geld für Zigaretten aus als für Süßigkeiten und neue Klamotten, weil ich dick werde und die alten nicht mehr passen. Und du wirst mit Sicherheit auch nicht durchhalten. Also, wir sprechen uns noch”…….
    Ähm, ja – ich bin ja nicht gewalttätig aber in dem Moment haben meine Finger verdächtig gezuckt!
    Ich verstehe ja, wenn viele wieder anfangen. Hab ich auch aber dann muss man andere, die es wirklich versuchen nicht auch noch runtermachen, nur weil sie es selbst nicht geschafft haben.

    Und wieder ein rauchfreies Wochenende für euch da draußen!
    Morgen weiß ich nicht, aber heute da rauch ich nicht!


  312.   Angela:

    @Nayeli
    und morgen wirst Du auch nicht rauchen, denn eine enttäuschte Raucherin, die leider rückfällig geworden ist, kann Dich mit ihren Worten nicht “runterziehen”,
    sondern nur zum Durchhalten “anstacheln”. Also zeige es
    ihr. Jetzt gerade.


  313.   Kathrin0704:

    Hallo an alle.
    @ Suchtbrocken-sie
    erst war ich bei meiner hauärztin,die hat ekg gemacht und so noch ein paar untersuchungen und es ist alles in ordnung.bei mir wurde mal festgestellt das ich wohl auswulstungen der wirbelsäule habe und die sollen wohl die uhrsache sein.am freitag war ich aber auch noch mal beim orthopäden,der mir sagte das es auch nicht davon kommen soll.der orthopäde sagte aber das ich mir meinen kiefer mal richtig untersuchen lassen soll,denn ich hatte als kind mal unterkieferbruch und diese beschwerden können wohl auch davon kommen.also bin ich genauso schlau wie vorher und werde weiter ärzte besuchen in der hoffnung das mir einer mal sagen kann woher meine beschwerden kommen.
    so jetzt schluß mit mir.wie geht es euch lieben nicht rauchern??heute sind es bei mir 2wochen und6tage und ich werd weiter nicht rauchen. heute nicht und morgen nicht.viel glück euch allen.


  314.   Kathrin0704:

    meine versuche schnell in die tasten zu hauen,gelingen nicht immer.sorry wegen den fehlern. liebe grüße und ich drück euch allen die daumen.


  315.   suchtbrocken-sie:

    Guten Morgen liebe Nichtraucherdurchhalter und alle, die es werden wollen.
    Danke liebe Kathrin0704 für die Rückmeldung. Hast Du denn das Stechen immer noch? Bei mir ist es so gut wie weg. Nur noch ab und zu. Habe aber auch Termin beim doc, u.a. auch um mal nach dem Stand der Lunge zu sehen.
    Auch meine guten Wünsche begleiten Euch Alle – heute nicht!!! LG


  316.   Kathrin0704:

    Hallöchen an alle.
    @ suchtbrocken-sie
    das stechen ist zwar nicht mehr durchgehend,aber weg ist es auch noch nicht.am freitag hab ich erst mal nen termin beim zahnarzt.mal sehen was der sagt.hast du denn sonst noch irgendwelche nebenwirkungen?
    heut bin ich 3wochen rauchfrei und werd es heut auch bleiben(morgen auch nicht). viel glück an alle.


  317.   suchtbrocken-sie:

    @Kathrin0704:
    Nebenwirkungen – wenn ich das wüsste, ob das wirklich Alles Nebenwirkungen sind? Da immer wieder Neues auftaucht, gehe ich einfach mal davon aus. Bin ja sonst nicht so der “Körperbeobachter”.
    Seit 2 Tagen:
    *Belegte Stimme – ständig ein Kloß im Hals, der jedoch keine Gefühlsregung anzeigt, sondern eher ein “Zu-satt-Gefühl”, also kurz vor der Übelkeit.
    *Verspannungen im ganzen Körper, Rücken- und Gelenkschmerzen. (Da kommt bei mir glaube ich auch, das Stechen her).
    *Wenn ich länger sitze, schwere Beine und Unruhe (fast wie im Flugzeug).
    Aber wie gesagt, ich bin keine geübte “Draufschauerin” auf sowas.
    Ich akezptiere Alles und bleibe beim “Heute Nicht” – werde schon durchhalten.
    Obwohl ich sagen muss (schäm*), dass ich immer noch kein Glück dabei empfinde “Nichraucherin” zu sein. Stolz bin ich allerdings schon darauf, eine Sucht mit meinem Willen entgegenzutreten. Nicht umsonst hab eich mir diesen unsympathischen “Nickname” ausgesucht. LG


  318.   Nayeli:

    Moin da,

    @ Angela danke für die unterstützenden Worte!
    Morgen sinds 3 Wochen und es geht jeden Tag besser :)


  319.   Kathrin0704:

    Hallo.
    @ suchtbrocken-sie
    Erlich gesagt hätte ich auch gern ein satt gefühl,bei mir ist es eher so das mein schnabel nie still steht.ich trau mich gar nicht mehr auf die waage.es waren nach 2wochen schon fast 2kg.dazu muß ich sagen das ich schon immer gern gegessen habe,hab aber immer mein gewicht gehalten.nur jetzt nicht mehr.
    was mir aber auch aufgefallen ist das raucher überall rauchen wo sie nur rauchen wollen und am besten noch von nicht rauchern rücksicht verlangen.aber jetzt wo ich “nichtraucher” bin fällt mir erst mal auf wie abartig das ist,denn auf mich nimmt keiner rücksicht.zumindest von meinem umfeld nicht.das ist manchmal ganz schön hart.meinem freund hab ich in die küche verbannt.aber im auto raucht er auch noch,was mir nicht unbedingt gefällt.aber was soll ich dagegen tun!? ich bleibe dabei heute nicht und morgen nicht. liebe grüße an euch nichtraucher.


  320.   suchtbrocken-sie:

    Hallo – 2 Wochen und 1 Tag sind es jetzt. Ich gratuliere Allen, den 3-Wöchigen, den 2-Wöchigen, einfach Allen, auch den Anfängern. Auf die nächsten rauchfreien 24 Stunden.Alles Gute!!!


  321.   immi:

    Hi zusammen,

    mein Elch zeigte mir eben 16 Tage – 800 Zigaretten – 205 € an.
    Ich habe so einen süsslichen Geschmack im Mund. Kennt ihr das? Was lutschen? Menthol und Pfefferminz hilft mir da nicht weiter.
    Noch schlimmer aber ist dieses kribbeln am ganzen Körper. Ich vermute mal, dass meine Haut nun wieder besser durchblutet wird – bin mir da aber nicht wirklich sicher.
    Kennt das auch noch jemand? Ich habe das leider nirgends lesen können.

    Gruss Immi


  322.   tim:

    hey leutz!
    Wollte mich auch mal wieder melden!
    Finde das sehr cool, was hier für ein forum draus geworden ist!
    Bin jetzt ca. 4-5monate rauchfrei und mir gehts echt gut! Manchmal ist der teufel noch da, aber er ist sehr schwach geworden! :-)
    Mir hat vor allem der gedanke an diese k**k sucht geholfen!
    Der Gedanke, von sowas abhängig zu sein! (ach ja! Und Traubenzucker! Gegen zittern, schwindel,…)
    Wünsch euch allen ganz viek glück!
    Es lohnt sich!!!


  323.   Miss Piggy:

    Hallo alle da draußen, die nicht mehr rauchen.
    Ich rauche nun seit fast 2 Monaten nicht mehr. Habe eine Raucherkarriere von fast 35 Jahren hinter mir gelassen. Ich bin mächtig stolz, dass ich es dieses mal relativ einfach geschafft habe aufzuhören.
    @ Immi
    Habe auch das Gefühl, dass es mit der Durchblutung seither besser klappt. Ich habe immer das Gefühl im Gesicht sei ich rosiger geworden.
    Also haltet weiter durch, es lohnt sich auf jeden Fall.
    LG Miss Piggy


  324.   Christina:

    Hallo an alle,
    danke für den Artikel – er hat mir sehr geholfen bei meiner Suche danach, warum ich es einfach bis heute nicht geschafft habe, vom Rauchen loszukommen. Ich habe gerade eine Erkenntnis gewonnen, die vielleicht auch anderen helfen kann. Man sagt ja immer, wenn man die Gründe kennt, weshalb man raucht, ist der halbe Weg schon geschafft.
    Hier meine Erkenntnis für mich (und vielleicht für andere):
    Ich verstehe jetzt das Verlangen bzw. das Verlustgefühl.
    Wenn ich in einer unangenehmen Situation bin, in der ich nicht weiter weiß (also mich unfähig fühle, das alleine und selbstständig zu bewältigen oder mir keinen Rat weiß, mich ausweg- und hilflos fühle), nehme ich gerne jede “Hilfe und Unterstützung” an, die sich mir bietet, um damit klar zu kommen, mich besser zu fühlen oder “weiterleben” kann. Ich “brauche” also einen Vertrauten, der mich “berät” oder “zu mir hält”, mir hilft im Leben, damit ich das Gefühl habe: alles ist gut – ich bin ok.
    Verlustgefühl entsteht, weil es sich anfühlt, als wenn man diesen “Freund/Vertrauten/Unterstützer” verlieren würde, der einem Kraft (auch wenn die negativ ist) geben würde, was ja die Illusion ist, denn “er” nimmt uns ja unsere gute Lebensenergie, anders kann “er” ja gar nicht existieren – “er” (der falsche Freund) gibt uns nur das Gefühl der Sicherheit und sagt sinngemäß, dass wir ihn brauchen und ohne ihn könnten wir nichts bewältigen und kämen sonst nicht klar im Leben. Dabei ist es genau umgekehrt – das muss man erst mal durchschauen.

    Ich hoffe, das hilft evtl. auch anderen Abhängigen – denn das ist es – Abhängigkeit statt Selbstständigkeit.

    Liebe Grüße


  325.   Kathrin0704:

    Hallo an alle.
    jetzt sind es bei mir fast 4wochen rauchfrei und langsam fühle ich mich besser.das mit dem naschen hab ich einigermaßen in den griff bekommen.es ist schön zu lesen das sich immer mehr leute dazu endscheiden nicht mehr zu rauchen,diese seite hat mir geholen weiterhin durchzuhalten und hat mich motiviert.danke noch mal an alle die mir tipps gegeben haben und es bleibt dabei heute nicht und morgen nicht.ich drück allen die daumen…haltet durch. lg kathrin


  326.   Micha:

    @ Christina
    …und es hat “klick” gemacht. Ich gratuliere dir zu dieser deiner Lösung und wünsche dir viel Glück.

    @Kathrin0704
    Es sind “Alle” die hier schreiben und sich mitteilen, die einander helfen. Das Gefühl, nicht “alleine zu sein” mit seinem Raucherproblem, gibt unendlich viel Kraft. Es ist leichter stark zu bleiben, wenn man weiß es geht der Kathrin, Christina, Herrmann, Micha…usw. gerade ganz genau so wie mir. Mach dir wegen deiner Gewichtszunahme erst einmal keine Gedanken. Ich habe in den ersten 4 Monaten auch 8 Kg zugenommen. Jetzt nach 5 Monaten geht mein Gewicht langsam wieder zurück. Natürlich achte iich jetzt mehr darauf. Das kann ich jetzt aber besser, als in den Monaten zuvor. Jetzt höre erst einmal auf zu rauchen. Wenn du wieder stärker geworden bist, gehst du das “Gewichtsproblem” an. Immer eins nach dem anderen.

    @ Tim
    ich kann dir nur zustimmen. Der Gedanke an den Teufel ist viel seltener geworden. Aber er wird immer wieder einmal versuchen, sein Opfer zu finden. Bei mir beißt er sich aber die Zähne aus !!!!!!!!!!

    Mir hilft das Forum immer noch sehr. Es erinnert mich immer an den Beginn meines neuen rauchfreien Lebens. Ich sehe hier wie Menschen darum kämpfen, wie ich von dem Nikotin weg zu kommen. Dann bin ich wirklich glücklich es bis heute geschafft zu haben.
    Ihr seit stark. Ihr seit stärker als diese Nikotinsargnägel. Ich wünsche Euch Allen sehr, dass Ihr es schafft.
    LG
    Micha


  327.   Angela:

    Hallo,
    bei mir will sich einfach kein Gefühl von Glück oder Stolz, nicht mehr zu rauchen, einstellen. Die Nebenwirkungen haben sich Mitte bis Ende September
    zusammengefunden und wollen einfach nicht verschwinden. 4 Monate Kurzatmigkeit und Abhusten -oft nahe am Würgereflex-! Kann das noch normal sein? Ich lese hier
    häufig, dass gar keine Beschwerden auftreten bzw.
    dass das Thema nach 4 Wochen durch ist.
    Das macht mich langsam doch neidisch. Ich war diese Woche beim meinem Hausarzt, der mir wegen der Kurzatmigkeit einen Inhalator mitgegeben hat zur
    Erweiterung der Bronchien. (Lungenfunktionstest + Blutabnahme.)Vielleicht geht es ja jetzt langsam aufwärts. Übringens, hat jemand Erfahrungen gemacht mit schleimlösenden Hustenmitteln, die das Abhusten erleichtern sollen?


  328.   Miss Piggy:

    @ Angela
    Ein sehr gutes schleimlösendes Hustenmittel ist Mucosolvan mit dem Wirkstoff Ambroxal. Versuch es doch mal! Also mir hat es schon gut geholfen.


  329.   Angela:

    @Miss Piggy
    Danke für den Tipp; kenne ich bisher nur aus der Werbung. Ein Versuch kann nicht schaden.


  330.   Thomas:

    Hallo ihr Lieben,

    leider kann ich nicht diese Jahr mein 10-Jähriges Rauchen feiern, denn heute wird nämlich 1-Monatiges Nichtrauchen gefeiert ;-)

    @christina: diese Momente wirst du immer häufiger sehen, ich habe für mich bemerkt, dass man auf einmal vielmehr Zeit hat, weil man sein Leben teilweise nach der Z. gerichtet hat, sei es die Morgen-Z., die nach dem Essen uvm.

    ein gutes Abschreckbeispiel für mich ist unter anderem noch, wenn man Leuten zuschaut wie sie am Glimmstengel ziehen, sollte man immmer wieder drüber nachdenken wie sinnlos das doch ist

    Viel Spaß beim nichtrauchen



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