Welche Begleiterscheinungen hat der Nikotinentzug?

Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn ich erfahre, dass aufhörwillige Raucher beim Rauchstopp scheitern weil die Begleiterscheinungen des Nikotinentzugs zu unerträglich waren. Die Nikotinfalle ist so konzipiert, dass es für die meisten Menschen kein Entfliehen gibt- zumindest kein Leichtes. Der körperliche Entzug dauert nur etwas 2-3 Wochen und ist relativ schnell durchgestanden. In dieser Zeit können vereinzelt Nebenwirkungen des Rauchstopps eintreten- Typische Entzugserscheinungen sind:

  • Nervosität und Unruhe
  • Allgemeine Gereiztheit
  • Unruhe
  • Aggressivität
  • Schlafstörungen u. Schlaflosigkeit
  • Depressionen / Grundlose  Traurigkeit
  • gesteigerter Appetit
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Druck auf der Brust / Lunge

Die meisten Begleiterscheinungen hängen mit einem veränderten Blutzuckerspiegel des Körpers zusammen und verschwinden rasch wieder. Besonders Konzentrationsstörungen, gesteigerter Appetit und allgemeine Gereiztheit sind bei vielen Rauchern gefürchtet. Während der ersten 3 Tage der Nikotinentwöhnung treten neben starkem Verlangen oftmals auch Schwindelgefühle und Kopfschmerzen auf, die jeweils  individuell unterschiedlich intensiv ausfallen können.

Statistiken und aktuelle Studien belegen es recht gut, dass Exraucher nicht nur länger und gesünder wie Raucher leben sondern z.B. auch viel seltener an Depressionen erkranken. Das dürfte für viele Raucher ein starker Motivationsfaktor darstellen, denn oft fragt man sich doch: Sind Exraucher wirklich glücklicher? Es kann nur eine Antwort geben:  JA, NATÜRLICH! Und das ist der Rauchstopp wert, da könen uns doch so ein paar Nebenwirkungen nicht bedrohlich werden, oder?  Ok, wir fühlen uns vielleicht anfangs ein wenig ängstlich oder niedergeschlagen, aber was kommt danach? Eine wundervolle Zeit in der wir uns beweisen können, dass das Nikotin unrecht hatte. Es unterstellte uns  doch täglich Dinge wie : „Ohne mich kannst Du dich nicht mehr konzentrieren“ oder „ohne mich kannst Du dein Leben nicht mehr genießen“. Diese Droge hatte mit diesen  kleinen Märchen die volle Kontrolle über unser Leben an sich gerissen. Aber jetzt ist Schluß, weil wir uns beweisen werden, dass wir uns ohne Nikotin 1000 x besser konzentrieren können und unser Leben auch 1000 x mehr genießen werden.

Die Nebenwirkungen des Rauchstopps werden also bald schon wieder verschwinden und dann darfst Du so stolz auf dich sein. Damit sich das auch so schnell wie möglich ereignen wird, darfst Du den Entzug nicht künstlich verlängern indem Du z.B. zu Nikotinkaugummis oder Nikotininhalierer greifst. Auch wenn einige Ärzte und Therapeuten wehement für Nikotinersatz plädieren, bekämpfen sie  doch nur die Symptome aber nicht die eigentliche Ursache. Die Symptome wie starkes Verlangen ist nicht das Problem sondern die körperliche Abhängigkeit , an der wir da leider erkrankt  sind,  muss geheilt werden.

Weitere Nebenwirkungen könnten ein starker Druck auf der Brust sein. Hier kann es helfen, wenn Du Dir 1-2 Minuten leicht aber im schnellen Rhythmus auf die Brust klopftst. Dieser Druck ist wohl damit zu erklären, dass über das Brustbahn 2 Nervenbahnen entlang laufen, die ihren Ursprung im limbischen System haben, also das Glücks- und Suchtzentrum im Gehirn. Das Klopfen gegen Rauchen kann merklich die Nerven beruhigen und Entzugserscheinungen milder stimmen.

Oftmals haben wir das Problem, dass beruflich sehr eingespannte Personen den Rauchstopp hinausschieben weil sie den zusätzlichen Entzugsstress fürchten. Das sind meistens die sogenannten „Stressraucher“ die zumeist auch noch  eine extreme körperliche Nikotin-Abhängigkeit aufweisen. Diese Rauchertypen „funktionieren“ gar nicht mehr ohne Nikotin und sie glauben zudem felsenfest daran, Nikotin könne Stress jeglicher Art abwehren. Das ist leider ein Irrglaube, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Wer im Stress steht, der sollte so schnell wie möglich die Zigaretten aus seinem Leben bannen, denn auf lange Sicht zerstört Nikotin unsere Nerven . Sie kennen  bestimmt das Burnout-Syndrom, richtig? Was meinen Sie, wer erkrankt wohl eher daran, eine Person die gesund lebt oder eine Person die wie ein Schlot raucht? Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Nikotin unsere Nerven schädigt und diverse Autoimmunkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose beschleunigt. Gerade MS ist eine sehr schlimme Nervenkrankheit, in der das eigene Immunsystem Amok läuft und den Schutzmantel unserer sensiblen Nevenbündel angreift; was zur Lähmung oder schlimmeren Folgen führt. Die Gifte des Qualms attackieren unsere  Nieren, die Lunge und  richten im gesamten Menschen furchtbare Schäden an.

Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und was mich besonders gewundert hat: Ich komme heute als Nichtraucher weitaus  seltener in stressige Situationen wie früher als Raucher. Damals  war ich komischweise immer gestresst, glaubte aber  immer entspannter und glücklicher wie ein Nichtraucher zu sein- Ich war so dumm!

Habe auch keine Angst vor ein paar Pfunden zu viel, die der Rauchstopp manchmal bringen könnte. Gewichtszunahme kann eine der Nebenwirkungen beim Rauchen aufhören sein, wenn man einige wichtige Grundprinzipien der Nahrungsaufnahme ignoriert. Gewichtsprobleme treten nämlich oftmals bei Exrauchern ein, die ihre täglichen „Kicks“ mit Süssigkeiten kompensieren müssen. Oftmals sind diese Gewichtsprobleme aber auf einen deregulierten Blutzuckerspiegel zurück zu  führen. Eine der Drogen-Wechselwirkungen des Nikotins besteht darin, dass es den Körper innerhalb von Sekunden anweisen kann,  seine eigenen „Notfall-Zucker-Reserven“ frei zu setzen.
Nikoktin erzeugt mit seiner psychoaktiven Wirkung ein Hormon-Feuerwerk im Gehirn. Es aktiviert Hormone, die wiederum unseren  Zucker-Stoffwechsel beeinflussen: Dazu zählen z.B.  Adrenalin und Cortisol.  Adrenalin wird in Situationen ausgeschüttet in denen es um Leben und Tod geht: In diesen stressigen Momenten braucht der Körper schnell Energie. Somit  sorgt das Stresshormon Adrenalin dafür, dass der in der  Leber gespeicherte  Zucker ( Glykogen,) extrem schnell in Glykose umgewandelt wird (Treibstoff/ „Benzin“  für alle Zellen).
Gerade unser Gehirn ist abhängig von einer regelmäßigen Zuckerzufuhr. Die Gehirnzellen verbrauchen zehn Esslöffel Traubenzucker pro Tag: Ohne Glukose könnten wir weder atmen noch denken oder laufen. Normalerweise nehmen wir Zucker über die Nahrung auf. Bis unser Körper aber die Zucker verstoffwechselt hat, vergehen gut 20 Minuten.

Einer der Nebenwirkungen des Rauchen aufhörens wird ein spürbarer Hunger auf Süsses sein, der auf einen zeitweise gesenkten Blutzucker-Level im Gehirn zurück zu führen ist. Unser Gehirn verbrennt rund 140 Gramm Glukose am Tag und als das Nikotin noch zur Verfügung stand, war es eine extrem schnelle Bereitstellung gewohnt. Das Problem besteht aber jetzt darin, dass wir Zucker nicht mehr so schnell liefern können, weil  eben der Weg  über die normale Nahrungsaufnahme und Verdauung gut  20 Minuten verschlingt, dauert es jetzt etwas länger bis der erste Traubenzucker im Gehirn ankommt. Theoretisch macht es also keinen großen Unterschied, ob ich jetzt 1 Glas Fruchtsaft trinke oder 10 Gläser- es wird immer 20 Minuten dauern bis ich -aufgrund des ausgeglichenen Blutzuckerspiegels- eine merkbare Verbesserung meiner Stimmung wahrnehme. Aus genau diesem Grund essen wir  aber auch mehr Zucker als überhaupt  nötig wäre. Zudem muss unser Gehirn auch  erst wieder lernen, dass es den Zucker nicht innerhalb von Sekunden erhalten kann sondern dass es jetzt 20 Minuten dauert. Hat sich der Blutzucker-Pegel aber ersteinmal reguliert, verbessert sich auch unsere Stimmung rasch wieder- das wird ca. 2-3  Wochen brauchen.

Mein Tipp:
Während der ersten 14 Tage der Nikotinentwöhnung immer  Traubenzucker-Bonbons in der Tasche dabei haben: Mit purer Glukose hat es unser Stoffwechsel am einfachsten .  Der Zucker gelangt dann extrem schnell über den Darm ins Blut und von dort in unser Gehirn. Nach dieser Zeit wird sich unser Körper auch daran gewöhnt haben, dass der Zucker nicht mehr ganz so schnell bereitgestellt werden kann wie zu Zeiten als wir noch rauchten. Ziemlich genau ab da werden auch die Heißhunger-Attacken weniger  werden und die Nerven beruhigen sich auch wieder. Dann kann man es auch endlich genießen nicht mehr rauchen zu müssen und die  neue Freiheit auskosten.


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Zuletzt geändert: 15. November 2015 um 11:43 Uhr von

Bisheriges Feedback: 1.010 Kommentare

  1. Daniela

    Hallo zusammen habe den 5.Tag hinter mir und mir geht’s solala… hoffe das ändert sich bald. Das ganze ist schon heftig

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  2. Anonymous

    Hallo Ihr,
    nett zu lesen das ich nicht die einzige bin die Nebenwirkungen hat wegen dem Rauchentzug. bin jetzt eine Woche rauchfrei und super stolz auf mich. Ich drücke euch allen und mir die Daumen das wir es schaffen ohne Zigarette zu leben.
    Lg. Petra

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  3. Hallo zusammen,

    bin 31 und seit 6 Tagen raucherfrei. Ca 12 Jahre lang 20 Kippen am Tag geraucht. Komischerweise habe ich gar keinen Drang auf eine Zigarette, aber ziemlich blöde Entzugserscheinungen:
    Depression/Antriebslos;
    Innere Unruhe;
    Angstzustände;
    Herzrasen/Panikattacken;
    Appetitlosigkeit.

    Hoffe, nach paar Wochen gehen sie weg.

    Gruß und Viel Erfolg alle!

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  4. Steffi

    Hallo und guten Morgen,

    ich bin morgen genau 8 Wochen rauchfrei :-)
    seit ca. 35 Jahren mit ein paar kleinen Unterbrechungen 30 Stck. geraucht.
    Schweissausbrüche, Übelkeit vom feinsten aber das schlimmste, ich fange wieder an zu Husten um habe das Gefühl ich bekomme keine Luft vor allem Nachts!
    Ich kann an nichts anderes mehr denken und habe Angst ins Bett zu gehen und denke an das schlimmste.
    Wer kennt das auch?
    LG
    Steffi

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    • Firstbase

      Das kenne ich auch und ist völlig normal. Rauche seit 5 Monaten nicht mehr, hatte vorher nie derartige Probleme. Habe ärztlich alles abklären lassen und bin eigentlich Gesund und leide dennoch unter den gleichen Symptomen und noch mehr. Gehe jetzt noch auf Rat meines Hausarzt zum Psychologen, da es ein Problem im Kopf ist und nicht organisch ????. Es geht vorbei, alles eine Frage der Zeit denke ich ????

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    • Habe auch solch ähnliche Probleme: werde ab Mittag stockheiser, habe Druck auf Luftröhre und Bronchien, aber keinen Schleim. Wird von Tag zu Tag mehr. Als wenn innerlich alles verstopft wäre. Es ist entsetzlich. Was Hilft? Halsbonbons oder andere Schleimlöser? Ich rauche seit 20 Tagen nicht mehr.

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    • Hallo Steffi,
      Du bist nicht allein damit!!! Auch ich sitze hier nachts, weil ich im kalten Nikotin-Entzug bin und mein Körper völlig verrückt spielt.
      Ich empfehle Dir, wenn Du irgendwie kannst, such Dir einen guten TCM-Therapeuten, der/die Dich unterstützt. und guck mal im Netz nach Ansätzen aus der TCM zur Sucht, da erklärt sich viel mit der Traurigkeit, die wir wahrscheinlich alle fühlen, die Nikotin entziehen. (eingeschlossene Traurigkeit in Lunge….)
      ich mach jetzt hier viel bla bla – Entschuldigung dafür, ich bin selber so daneben vom Entzug ;-)
      Hab vor 7 Tagen die letzte Zigarette geraucht, hab 32 Jahre lang geraucht und zwar viel und starken schwarzen Tabak.
      Der Schwindel ist stark, die ersten 3 Tage waren der reinste Höllentrip, das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht!!

      Steffi, was könnte größer sein, mehr Wert haben, mehr Bedeutung für Deine Gefühle haben als NIkotin. Kannst Du Dir irgendwas vorstellen?

      Es ist völlig normal, daß Du Angst hast!
      Es ist völlig normal, daß Du diese tiefe Traurigkeit spürst, als hättest Du Deine 2. Hälfte verloren.
      Denn das war das Nikotin für uns, richtig? Unsere 2 Hälfte!!! Die ist jetzt gestorben.
      Und wir stehen am Grab und trauern. Und was wünscht man sich am meisten, wenn jemand gestorben ist: Daß man den/diejenige wieder lebendig machen kann.
      Und in unserem Fall könnten wir das sogar, aber dürfen es nicht, weil wir wissen, wir würden einen kleinen Dämon wieder zur Leben erwecken, der anfangs klein und unschuldig uns anschaut, aber sobald wir ihm die Hand reichen, immer größer und mächtiger wird und immer mehr Macht über uns gewinnt. Und was anderes will er auch nicht. Macht über uns! Wir können ihn nicht überzeugen, der will einfach nur alles platt machen!

      Aber wir finden einen Weg da raus!!! :-)
      Kopf hoch!! Du bist nicht allein!!!

      Gruß,
      Anne

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  5. 40 Jahre sehr viel geraucht- seit 1 Monat und 8 Tagen keine Zigarette geraucht. Meine Begleiterscheinung zur Zeit (ich denke es kommt daher), ein rauher Hals, so dass die Stimme fast weg ist und Schleim im Hals bis in den Mund, immer nur ein wenig. Es reicht zum Stören. Die Kopfschmerzen und das Zittern waren schnell vorbei ca. 14 Tage.

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  6. Patrick

    Hi,
    Also…. Ich bin 31 und habe jetzt den 44sten Tag überstanden!!!
    Laut der App Nichtraucher Pro habe ich 270 Euro gespart und 950 Kippen nicht geraucht.
    Ja das macht mich echt stolz und es ist auch ein großer Erfolg und ein Beweis meiner Willensstärke.
    Doch ich mein verdammter Körper macht mit wahnsinnig Probleme…
    Es ist weder Übelkeit noch Kopfschmerz oder Schwindel.
    Ich habe katastrophale Gelenkschmerzen am Morgen so das ich in die dusche humpeln muss!!!
    Was ist da los???
    Und meine Beine schmerzen wie verrückt!
    Dachte schon ich hätte Gicht oder Arthrose und war beim doc das Blutbild sagt es ist alles safe aber der Entzug macht mich fertig!

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    • Patrick

      Guten Tag. Ich rauche seit ca 2 Wochen nicht mehr und habe die gleichen Symptome wie sie. Mir Schmerzen die ganzen Gelenke , hab gehört das es normal sei.Bei nem Alkohol Entzug solles das gleiche passieren. Die Nervenenden spielen einfach verrückt. Deshalb denkt man die Gelenke schmerzen.
      Hoffe das istbald vorbei. Es nervt wie sau.
      Ansonsten hab ich keine weiteren beschwerden.

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  7. Hallo an alle.
    ich habe am 18.01.17 aufgehört zu rauchen und hab bis jetzt auch nicht mehr angefangen was ich schon einmal super finde. Ich bin stolz auf mich :)

    Zu den Sideeffects: Anfangs Unruhe, Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche und Schüttelfrost, Schmerzen in den Beinen.
    Danach blieb noch die Unruhe und es wurde langsam besser.

    Seit 2 Wochen wieder: Schlafprobleme, Schwindel, schlechte Laune, Unruhe, Druck in der Magengegend, öfter mal das Klo besucht wie sonst…
    Ich musste mich sehr zusammenreißen, weil ich schon zum Arzt rennen wollte und dachte, ich hab mir sonst was eingefangen, da die ersten Wochen ja nun einmal schon vorbei waren und dann PENG!

    Bin nicht zum Arzt gegangen und hab mich daran erinnert, das ich ja aufgehört habe zum rauchen und das durchaus passieren kann. Na vielen Dank auch.

    So da bin ich nun ich versuche mich da so gut wie möglich mit Yoga und Ruhe durchzuboxen und nehme noch pflanzliches ein für den Kopf.
    Sonst fällt mir nichts dazu ein ausser viel Wasser trinken. Das dumme ist, mit Rausgehen an die frische Luft, was ich ja super gerne mache, ist im Moment nicht all zu viel zu rechnen da wie gesagt, Schwindel hält mich davon ab. Der kommt und geht und wenn ich dann draußen bin, reagier ich manchmal über und kriege schiss.

    Wollte einfach mal berichten was bei mir so los ist. Ich hoffe wirklich sehr das alles bald verschwindet weil es ist im Moment sehr hart und ich muss mich zusammenreißen…
    Ich wünsche euch allen das Beste!

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    • Regina Koch

      Hallo, ich bin 60+ und rauche seit ich 20 bin. Ich habe mehrfach in den vielen Jahren aufgehört und dann wieder angefangen. Jetzt rauche ich seit letzten Samstag nicht mehr und es ist mir diesmal extrem schwergefallen. Gestern, Dienstag, war es ganz schlimm-bin stark gebliebn. Was auch noch ist: beim Buecken schwindelig und abends „spielen“ meine Unterbeine u. Fuesse verrueckt. Ich kann sie nicht ruhig halten.
      Aber das hoert auch m.d. Zeit auf. Stimmt: es spielt sich alles im Kopf ab!!! Ich druecke Allen die Daumen, dass es klappt. :-)

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      • Hi Regina,

        wie gehts Dir mittlerweile? Ich habe das auch mit den Unterbeinen und dem Schwindel!

        Wie ist es bei Dir weitergegangen?

        Gruß,
        Anne

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    • Was denkst du wie lange diese Schwankungen uns noch erhalten bleiben es muss doch irgendwann mal vorbei sein mit diesen Nebenwirkungen

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    • Hallo,

      erst mal danke für deinen Beitrag :-))! ich rauche seit dem 25.04.17 nicht mehr, hatte die ersten Tage überhaupt keine körperlichen Entzugserscheinungen…. und dann nach den ersten 4 Wochen ging es los. Ich erlebe so ziemlich dasselbe wie du. Wie geht es dir inzwischen? Würde mich über ein feedback freuen. LG

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  8. frida lauener

    lest das buch „endlich nichtraucher“. dann merkt ihr, dass die entzugserscheinungen vorallem von eurem kopf produziert werden. ich rauche seit eineinhalb wochen nicht mehr und merke nichts ausser lust auf essen, gedanken die sagen „jetzt wäre eine zigarette toll“ und schwitzen in der nacht. that’s it! und ich habe sehr lange sehr viel geraucht.

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  9. Ich bin nun seit 20 tagen nikotinfrei, habe mein halbes Leben geraucht, wenns „gut“ lief ne ganze schachtel am tag, bei Alkohol eine Schachtel am abend :-/
    Durch eine refluxkrankheit habe ich beschlossen das rauchen aufzugeben, das sodbrennen wurde einfach zu schlimm. Jetzt habe ich zwar nicht mehr so oft sodbrennen aber dafür eine Fülle anderer Probleme.

    Ich bin stolz auf mich die 20 tage bisher durchgehalten zu haben und werde auch weiter durchhalten

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  10. Bin ich die einzige mit diesen Entzugserscheinungen?

    Hi, ich bin 25 Jahre alt und rauche seit meinem 13. Lebensjahr.

    Ich bin seit dem 25.02.17 / 22 Uhr rauchfrei. Also erst seit einem Tag.

    Erst war es wie bei den meisten, verlangen, verlangen, verlangen.

    Doch jetzt habe ich mich bereits zum 2. Mal übergeben, höllische Kopfschmerzen, und total durst. Mein Verlangen ist durch das übergeben weggegangen und dies zeigt mir auch, wie ungesund das rauchen war. Dennoch finde ich nichts über meine Symptome im Internet, ich habe total angst.

    An alle die noch rauchen, ihr schafft es auch, besser früher als zu spät… Wartet nicht, bis es zu spät ist.

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    • Hey talli

      Ich habe genau die selben Symptome wie du, rauche seit 6 Tagen nicht, und mir ist auch total schlecht und habe höllische Kopfschmerzen/ migräne ich denke wir müssen es einfach durch halten. Wie ist es denn jetzt bei dir?

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      • Ich rauche seit März 2017 nicht mehr! Seitdem Verstärkt Brechreizu übeleite von Depressionen ganz zu schweigen, doch ich fange nicht wieder mit dem Rauchen an

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      • Hast du auch Essstörungen an nichts mehr Lust Antriebslos und. So weiter vor allem wie lange macht sich das noch breit in der Psyche l.g.Rosa

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  11. Vor 5 Jahren hatte ich einen kalten heroinentzug, und jetzt der Tabak, 40 Stück auf null. Leute das fühlt sich an wie damals. 4. Tag, alles brennt, Gänsehaut, Schüttelfrost, kraftlos, orientierungsschwierigkeiten. Und diese verdammte ziehen im Kopf und den Knochen! Was tut man sich doch an. Auf keinen Fall gebe ich jetzt auf…

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    • Hey Holger, wie geht es dir denn jetzt,?

      heute ist mein 6 tag das ich nicht rauche. Ohne hilfsmittel,Und ich habe Kopfschmerzen, schwindlig, und atme schwerer,

      Ich habe echt Angst das es noch ewig so bleibt, ich kann nicht mal was machen weil es mir so schlecht geht

      LG Jessi ????

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    • Hi Holger,

      wie gehts Dir jetzt? Würde mich freuen, von Dir zu hören!
      Ich hab vor Kurzem erst aufgehört und kam mir auch vor wie ein Heroin-Junkie mit dem Entzug. Symptome wie Du sie beschrieben hast. Schlimm!
      Ich hoffe, Du hast es geschafft, und falls nicht:
      Wir können jeden Tag neu beginnen! :-)
      Gruß,
      Anne

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  12. AndreBerlin

    Hallo, an alle.
    Ich rauche seid 28 Jahren und in den letzten Jahren 40 bis 60 Zig. taegl. Nun habe ich mir vor 5 Tagen eine richtig heftige Grippe eingefangen. Nun habe ich beschlossen diesen Missstand zu nutzen um mit dem Rauchen aufzuhoeren. Die Grippe geht so langsam weg und ich rauche mit heute seid 3 Tagen nicht mehr. Noch haelt sich der Entzug in Grenzen. Aber ich habe ehrlich gesagt Angst vor den begleiterscheinungen, andersrum freue ich mich total schon 3 Tage geschaft zu haben. Bitte motiviert mich…ich will es schaffen….Danke an alle…

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    • Hallo, Du wirst es schaffen. Hol Dir das Buch „Phönix“. Das ist ein antiraucher Buch lustig gemacht-hat mir oft geholfen.

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