Nichtraucher-Zigaretten.de

    
14:19 Uhr | Mittwoch, 22. April 2009  

Psychologie

  

Die Imagination als mächtige Methode beim Rauchstopp

Eine der wichtigsten Waffen beim erfolgreichen Rauchstopp ist der Verstand. Wie jede Waffe kann sie eingesetzt werden um Gutes oder Schlechtes zu tun. Ob Sie im Leben gewinnen oder verlieren hängt fast immer von der mentalen Einstellung ab.

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Sie werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass Menschen mit einer ordentlichen Gedankenhyghiene mehr erreichen können als Personen die nur Flausen im Kopf haben. An unseren Gedanken können wir aktiv mitwirken und unser Leben dadurch in eine positive Richtung lenken. Menschen mit starkem Gefühlsdenken werden   öfters abwertend Tagträumer genannt. Wenn wir an unsere Ziele denken und Sie als schon verwirklicht sehen dann hat dies überhaupt nichts Abwertendes an sich. Wir müssen an den Erfolg glauben, aktiv handeln während wir darauf warten dass alle unsere Sehnsüchte erfüllen. Durch Imagination ist es möglich Bilder im Geiste zu kreieren die uns inspirieren, anspornen, begeistern und geradezu beflügeln. Viele Raucher benutzen Zigaretten um unliebsame Gefühle und Gedanken zu unterdrücken. Sie haben verlernt ihre Gedanken zu steuern um somit ihre eigene fantastische Zukunft zu formen. Als Kinder war das logische Denken noch nicht so weit entwickelt und die Phantasie dominierte. Doch die Fähigkeit zum bildlichen Denken haben wir nie verloren. Kinder nutzen ihre Phantasie um in eigene aufregende Welten hinein zu tauchen, wir können davon noch viel lernen. Durch praktische Anwendung und mentalem Training vertreiben wir negative Gefühle wie Angst, Wut, Zorn oder Furcht. Zeitungen, Fernsehen und Radio mit ihren schrecklichen Nachrichten tragen leider dazu bei dass bei vielen Menschen negative Gedankenbilder vorhanden sind. Bilder von Katastrophen haben im Geist nichts verloren, denn sie können uns erstarren lassen und uns verunsichern. Das eigene Denken kann entscheiden wie wir auf Ereignisse der Umwelt reagieren. Dieser Umstand bietet sowohl Chancen als auch Probleme. Der Geist kann nicht direkt zwischen Realität und Fiktion entscheiden. Wenn wir nun ständig negative Nachrichten sehen und hören, fangen wir an zu grübeln und die Anspannung nimmt zu. Anspannung wiederum sorgt dafür, dass Stresshormone im Körper zirkulieren und die können uns auf Dauer sehr krank machen. Der Geist nimmt also die Bilder unserer Vorstellung immer als Realität hin. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass uns angenehme und heitere Imaginationen gesund machen können. Studien haben gezeigt, dass uns die Erinnerung an ein schmerzliches Ereignis fast genauso viele Stresshormone erzeugen kann wie das Ereignis selbst. Unsere Gedanken haben Einfluss auf unser Denken, das ist wissenschaftlich bewiesen. Wenn wir irgendwo etwas Unangenehmes erfahren haben dann meiden wir diesen Ort. Mit dem Geiste können wir unendlich viele Szenarien selbst kreieren und unserer eigenes Selbstbild erstellen.  Wenn Sie nur noch positiv denken dann nennt man Sie einen unverbesserlichen Optimisten und wenn Sie nur negativ denken einen Pessimisten. Sie haben die Wahl denn Sie sind der Regisseur Ihrer Gedankenwelt. Doch bedenken Sie, dass – wie schon gesagt- der Geist Ihre Gedanken als real bewertet und darauf reagiert. Das Unterbewusstsein versucht hinzu Ihre Gedanken zu erfüllen damit sie sich in der Realität etablieren. Wie schnell dies geschieht hängt von der Intensität Ihrer Gedanken ab. Das Prinzip ist ganz einfach: Denke nagativ und Dir wird Negatives widerfahren. Denke positiv und Dir wird Positives widerfahren. Das Ganz nennt sich übrigens Selbsterfüllte Prophezeiung und darüber wurde schon viel geschrieben. Wenn Sie dieses Thema auch so fasziniert dann empfehle ich Ihnen die Bücher von Dale Carnegie. Wie z.B. “Sorge dich nicht lebe!

Hier sind nun ein paar Tipps um den Start zur erfolgreichen Imagination in der Raucherentwöhnung zu managen.


Die Imagination sollte im entspannten Zustand erfolgen und beginnt dann mit den sogenannten Affirmationen. Das sind besonders positive Aussagen die Sie sich immer wieder sagen. Nicht nur inhaltlich sollten Affirmationen aufbauend  sein sondern es kommt auch auf die Formulierung. Ihre Aussagen sollten als schon verwirklicht  empfunden werden. Dann sagen Sie sich diese Aussagen 5-10 Mal laut   und bestimmend  auf bis Sie daran glauben. Hier ein Beispiel: „Es ist so unglaublich schon tief und leicht ein- und ausatmen zu können“; „Ich bin frei von dem Verlangen zu Rauchen“; „Ich bin entspannt und fühle mich gut“; „Ich bin Nichtraucher“.  Schreiben Sie nun ein paar Ihrer Nichtraucher Ziele auf und fangen Sie selbst damit an ihre eigene Realität zu formen. Noch ein paar Beispiele: „Mein Körper braucht kein Nikotin mehr“; „Ich haben aufgehört mir Zigaretten anzuzünden“; „Mit dem eingesparten Geld mache ich eine tolle Abenteuerreise“.

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Wie bereits beschrieben, ist es absolut wichtig dass Sie entspannt sind wenn Sie Affirmationen einsetzen. Ablenkung, Lärm und Stress sind Fehl am Platz. Sie benötigen dafür am besten einen bequemen Sessel. Dann schließen Sie die Augen und atmen 3 x tief ein und wieder aus. Stellen Sie sich jetzt vor, Sie stünden auf einer Treppe mit 10 Stufen. Immer wenn Sie einatmen nehmen Sie eine Stufe solange bis Sie unten angekommen sind. Sie sollten dann ganz entspannt sein und sich wohlig fühlen. Stellen Sie sich dann vor, Sie stünden wieder oben. Diesmal werden Sie sich bei jeder Stufe die Sie gehen eine positive Affirmation aufsagen bis Sie wieder unten angelangt sind. Dies können Sie beliebig oft wiederholen bis Sie diese Technik beherrschen. Machen Sie aber zwischendurch immer mal wieder eine Pause und genießen Sie dabei einfach den Augenblick. Sie brauchen absolute Konzentration für diese Übung, Konzentration ist gesteigerte Aufmerksam. Lassen Sie dann positive Gedanken in Ihrem Inneren aufsteigen und erleben Sie diese als ganz wirklich. Sehen Sie Ihre Ziele, Wünsche und Sehnsüchte bildlich vor Ihrem geistigen Auge. Mit der Zeit und ausreichend praktischer Anwendung      werden Sie immer besser dabei Ihre Bilder „zu sehen“. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn Sie anfangs noch alles ein wenig verschwommen und düster sehen. Sie sind dabei die Kontrolle über Ihre Gedankenbilder zurück zu gewinnen und können sich erfolgreich gegen das Verlangen der Zigaretten abschirmen. Gehen Sie im Geiste ruhig auch in das Innere Ihres Körpers. Sehen Sie wie perfekt die Organe, Zellen und das Gewebe zusammenarbeiten. Imaginierten Sie eine reine und saubere gesunde Lunge. Jedes Mal wenn Sie einatmen schauen Sie wie die Luftteilchen über die Nase in die Lunge und von dort in den gesamten Körper strömen. Sehen Sie wie positiv andere Nichtraucher auf Sie reagieren und wie stolz Ihre Familie jetzt auf Sie ist. Im Geiste ist alles möglich. Sie sind noch nie einen Marathon gelaufen? Dann stellen Sie sich einfach vor wie Sie gerade durchs Ziel rennen und spüren Sie auch das Glück und die Freiheit dabei. Übertreiben Sie aber bitte nicht, jede Übung sollte nicht länger wie 1 Minute dauern, das ist völlig ausreichend und überfordert Sie nicht.

 

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