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15:58 Uhr | Donnerstag, 4. September 2008  -(nichtraucher-zigaretten.de) - 0 Kommentare »

Rauchen-Aufhören

  

Rauchen aufhören- So bekämpfen Sie die Sucht

 

Will man die globale Ausbreitung der Zigaretten analysieren, zum einen, weil es so mühselig ist, mit warnenden Anti-Raucher-Kampagnen Erfolg zu haben, zum anderen, weshalb viele Menschen soviel Mühe haben, das Rauchen zu beenden, so sollte man nach den Beweggründen dafür suchen.

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Über viele Jahre hinweg wurde Rauchen tatsächlich als eine harmlose und angenehme Angewohnheit angesehen,   als ein in der Gesellschaft tolerierter Akt. Erst 1988 wurde der Terminus Abhängigkeit in Relation auf das Rauchen wissenschaftlich begründet. Seit 1967 veröffentlicht in Amerika  der Generaldirektor im Gesundheits-Ministerium, jedes Jahr eine umfassende Studie über die pathologischen Folgen des Rauchens. Jeder Band ist immer nur einem einzigen Thema gewidmet: entweder nur dem Thema des Passivrauchens oder dem Thema Lungenkrebs. Im Jahre 1988 war der Titel der Studie >> Nicotine Addiction <<; das Fazit des Werkes lässt such in 3 Sätzen zusammenfassen:

1. Die Zigarette ist Verursacher von Abhängigkeit.
2. Die eigentliche Abhängigkeit wird von dem Nikotin verursacht.
3. Die pharmakologischen Vorgänge weisen Ähnlichkeit auf mit Drogen wie Heroin und Kokain.

Der Begriff >> Abhängigkeit<< wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgendermaßen definiert:

»Sie ist ein psychischer und manchmal physischer Zustand, Resultat der Interaktion zwischen einem lebenden Organismus und einer Substanz; ein Zustand, der durch verhaltenstechnische Antworten charakterisiert ist und immer einen Wiederholungszwang* aufweist, das heißt, die Substanz muß kontinuierlich oder periodisch eingenommen werden, damit der Konsument ihre psychischen Effekte spürt und das unangenehme Gefühl ihres Nichtvorhandenseins vermeidet. Die Toleranz, das heißt die Notwendigkeit, die Dosis allmählich zu erhöhen, kann vorhanden sein oder aber ganz fehlen.«
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Wie kann man die Abhängigkeit weiter unterscheiden?

Psychische Abhängigkeit: Das Verlangen, das Gefühl von Befriedigung, Vergnügen, Wohlbefinden , Entspannung und Anregung beizubehalten, welche die jeweilige Substanz dem Raucher verschafft.

Physische Abhängigkeit: ein noch viel größeres Verlangen, das die betroffene Person aufgrund einer Mangelempfindung, verbunden mit einer Gleichgewichtsstörung des Organismus, dazu zwingt, die Substanz aufzunehmen. Das Gleichgewicht kann nur durch die regelmäßige Zuführung der Substanz aufrechterhalten werden.

Eine Abhängigkeit ist immer Folge eines Zusammenspiels von:
Einer Substanz mit psychoaktiver Wirkung; einem Individuum und seiner eigenen Anfälligkeit, die zugleich angeboren ist aber auch lebensgeschichtlich erworben wurde; einer speziellen Umgebung und einem bestimmten Milieu von sozio-kultureller Art.


 


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