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14:45 Uhr | Montag, 1. September 2008  

Rauchen-Aufhören

  

Rauchen Folgen

Heute beschäftigen wir uns mit den von Zigaretten ausgelösten  Krankheiten und den Folgen des Rauchens.

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Das Rauchen wurde über Jahre ausgiebig erforscht und es gibt handfeste pathologischen Folgen des Rauchens und der Aufnahme der    Tabakbestandteile . Diese wissenschaftliche Tatsachen sollten eigentlich ausreichen um genug Motivation zu schöpfen , mit dem Rauchen aufzuhören. Wir werden in diesem Nichtraucher Artikel zuerst die Lebenserwartung von Rauchern betrachten. Anschließend zeige ich die verschiedenen Krebsarten auf die durchs Rauchen enstehen können und schließlich behandle ich typische Krankheitsbilder wie Bronchitis, Gefäßerkrankungen und sonstige Raucher Krankheiten.

Raucher Lebenserwartung
Mehr als Zehn Prozent aller Todesfälle sind auf Rauchen/ Zigaretten zurückzuführen. Jeder 4. Raucher stirbt an den Folgen seines Tabakkonsums! Jede Zigarette verkürzt das Leben um 5 Minuten und die Lebenszeit verkürzt sich um 6 Jahre, wenn jemand 20 Zigaretten pro Tag raucht. Durch Rauchen bedingte Krankheiten weisen eine sehr hohe Latenzzeit auf, d.h. daß zwischen dem Start der Vergiftung und den Folgen auf die Gesundheit 15 bis 40 Jahre oder mehr verstreichen können, bis gesundheitliche Beschwerden auftreten. Raucher, die heute sterben haben also aller Wahrscheinlichkeit vor 15 oder 40 Jahren angefangen zu rauchen.

Zigaretten Krebs
Verantwortlich für die krebserregende Auswirkungen der Zigaretten zeichnen die »Teerstoffe«, d.h., das Krebsrisiko steigt mit dem Zigarettenteergehalt an. Lungen- und Bronchialkrebs scheinen durch die sukzessive Senkung des Teergehalts etwas reduziert worden zu sein, in erster Linie in den Vereinigten Staarten von Amerika, und auch in Europa. Kehlkopf- und Bronchialkrebs sind auf das Inhalieren des Zigarettenqualms zurückzuführen, Rachen-, Mund- und vor allem Speiseröhrenkrebs sind oft das Ergebnis aus der Kombination von Alkohol und Tabak. Mundhöhlenkrebs ist zumeist eine Folge von Pfeife- und Zigarrerauchen, besonders aber von Kautabak-Benutzung. Das Benzopyren ist Hauptverursacher von Krebs. Im Rauch von Zigaretten sind tatsächlich alle Elemente enthalten, die zu Krebs führen können: aromatische Kohlenwasserstoffe, darunter im wesentlichen Benzopyren, heterozyklische Nitratderivate, die Nitrosamin, phenolische Derivate . Das Risiko für Bronchialkrebs ist um das Zweifache erhöht, wenn in der Familie schon ein Fall von Bronchialkrebs aufkam. Familiäre Bedingungen oder berufsbedingte Aspekte dürften auch berücksichtigt werden, so z.B. , wenn Silikose oder Asbestose (Asbestverschmutzung) vorhanden sind. Weiterhin ist bekannt, dass die schädliche Wirkung vieler flüchtiger Industriegifte durch Rauchen von Zigaretten noch dramatisch erhöht sind. Tabak zeichnet verantwortlich für gut 30% aller Krebserkrankungen: Einige sind direkt auf Tabak zurückzuführen: Mundhöhlenkrebs, Kehlkopfkrebs, Bronchialkrebs, Speiseröhrenkrebs
Bei anderen Krebsarten wirkt Tabak als Katalysator: Blasenkrebs und in einem geringeren Grad Krebs der Harnwege und der Nieren, des Gebärmutterhalses, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, Brustkrebs. Weiterhin konnte gezeigt werden, daß Kohlenwasserstoffe negativ auf die Lunge wirken, indem sie ein körpereigenes Anti-Krebs-Gen schädigen .

Zigaretten Bronchitis
Im Tabakrauch sind Reizstoffe wie z.B. Akreoline und Phenole enthalten, die eine Übersekretion von Schleim bewirken. Die Aldehyde und Stickstoffoxyde lähmen die der Bronchien-Flimmerhärchen , somit kann der Bronchialschleim nicht abfließen und sammelt sich folglich in den Bronchien. Die gesamte Funktion der Bronchien wird geschädigt, die Folge ist, dass dann Luftverschmutzungspartikel nicht mehr beseitigt werden können. Dies trägt dazu bei, das Atmen zu erschweren und alle Arten von Infektionen zu begünstigen.
Tabak ist also der Hauptverursacher von chronischer Bronchitis und den damit einhergehenden Komplikationen. Über 50% der Personen, die 20 Jahre lang mehr als 20 Zigaretten täglich geraucht haben, leiden an chronischer Bronchitis. Am Ende dieser Erkrankung steht die chronische Atemnot. Am Ende ersticken diese Personen an ihrem eigenen Schleim. Um dieser Krankheit Einhalt zu gebieten, muss die Einstellung des Rauchens geschaffen werden, sonst kann das Fortschreiten dieser dramatisch verlaufenden Krankheit nicht aufgehalten werden.

Zigaretten Gefäßkrankheiten
Rauchen kann folgende Gefäß-Krankheiten hervorrufen : Thrombose-Bildungen , Arteriosklerose, Blutleere, und Herzrhythmusstörungen. Das im Rauch enthaltene Kohlenmonoxyd (CO) stört die Sauerstoffversorgung des Körpergewebes; es wird rasant von den Lungenbläschen aufgenommen und setzt sich im Hämoglobin fest, raubt dem Sauerstoff damit den Platz. Die damit verbundene Verringerung der Sauerstoffversorgung des Gewebes ist hauptsächlich verantwortlich für die oben genannten Krankheiten wie z.B von Arteriosklerose. Nikotin ist sehr gefährlich, es lässt den Blutdruck steigen, den Puls beschleunigen das Herz schneller schlagen und bedingt dadurch einen größeren Sauerstoffbedarf des Körpers. Hinzu kommen Gefäßverstopfung, was zum plötzlichen Tod führen kann. Die Blutkörperchen verklumpen miteinander und kleben an den Gefäßwänden fest was nicht zuletzt als Gerinsel an einer Gefäßöffnung Enden kann. (Thrombose ) Lipidveränderungen entstehen, die einhergehen mit einer Senkung des HDL-Cholesterin, dem »guten« Cholesterin, und einer Erhöhung des LDL-Cholesterin, dem »schlechten« Cholesterin. Die Anzahl der polynukleären Zellen und der roten Blutkörperchen steigt; dies führt zu einer extremen Zähflüssigkeit des Blutes, stört also in besonderem Maß die Gewebedurchblutung. Bei schwangeren Frauen treten fötale Komplikationen auf, verursacht durch Veränderungen bei der Plazentadurchblutung und durch Zufuhr von Kohlenoxyd. All dies verringert die Sauerstoffzufuhr beim Fötus.

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Sonstige mit Zigaretten verbundene Krankheiten
Zigaretten verschlechtern viele Krankheitsbilder noch, wie z.B.: Magen-Darm-Geschwüre werden in großem Umfang durch Tabak negativ beeinflußt, denn Rauchen verringert die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsmethoden. Nikotin erhöht die   Magensäure und hemmt weitere Schutzelementes gegen Geschwüre. Tabakkonsum ist also ein Faktor, der Magen-Darm-Geschwüre noch verschlimmert: Bei Rauchern kommt es kurz nach der Genesung solcher Geschwürs häufiger zu tragischen Rückfällen. Nikotin erhöht auch die Gefahr des Darmverschlusses. Auch sind Hautveränderungen bei Rauchern festzustellen: Raucher werden zumeist 10-20 Jahre älter geschätzt.

 

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Bisheriges Feedback: 2 Kommentare

  1.   Petra:

    Ja die Folgen sind echt gravierend. Ich denke, dass dies vielen Menschen einfach noch nicht bewußt ist. Klasse Beitrag!


  2.   aufhoeren zu rauchen:

    Es ist endlich Zeit für unsere Regierung darauf zu reagieren und die Verantwortung tragen – sie bekommen eh die ganze Steuerbeträge. Danke für ein cooles Artikel



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