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19:14 Uhr | Montag, 9. Februar 2009  

Rauchen-Aufhören

  

Sie schaffen es mit dem Rauchen aufzuhören

Anleitung zur Raucherentwöhnung

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In diesem Artikel zeige ich Ihnen auf wie Sie es schaffen das üble Laster welches mit den Zigaretten noch an Ihnen hängt loszuwerden.    Je mehr Infos zum Rauchstopp Ihnen direkt vorlegen desto höher sind auch die Chancen zum Rauch-Stopp. Ich liste hier die besten und wissenschaftlich fundierten Tipps zum Aufhören auf darunter fallen auch moderne medizinische Methoden gegen die Sucht die die Erfolgquote maximieren und die Rückfallquote senken. Weiterhin wird der Faktor Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp behandelt der viele Ex-Raucher zu schaffen macht.
Nikotin und die große Sucht
Wenn Sie diese Zeilen lessen dann wird sicherlich schon der Eine oder Andere erfolglose Versuch das Rauchen zu beenden hinter Ihnen liegen und Sie wissen damit wie hart die Sucht wirklich ist. Es ist deshalb zu schwer mit dem Rauchen zu brechen weil das Nikotin eine wirklich stark abhängigmachende Droge ist. Je nach Abhängigkeitsgrad sogar vergleichbar mit Heroin und Kokain. Jeder Ex-Raucher wird Ihnen dabei bestätigen können dass es nicht schlimm ist wenn man 2-3 oder mehr Versuche benötigt um Aufzuhören und ins rauchfreie Leben zu starten. Auch der Abbruch bzw. Der Rückfall haben Vorteile da Sie Ihnen zeigen was unmittelbar hilft und was nicht. Sie werden sich nicht einfach mal so aus den Fängen der Nikotin- Sucht befreien können; Es erfordert sehr viel Anstrengung und sollte mit medizinischer Begleitung durchgeführt werden. Aber ich bin sicher, dass jeder mit dem Rauchen aufhoeren kann wenn der Wille da ist.
Gründe weshalb man mit dem Rauchen aufhören sollte:
Wenn Sie in Ihrem Leben bisher viel falsch gemacht haben, dann können Sie sich schon jetzt sicher sein, dass es das Wichtigste überhaupt sein wird was Sie jemals getan haben wenn Sie es geschafft haben .
Sie verlängern Ihr Leben und steigern die allgemeine Lebensqualität.
Das Rauchen Aufhören senkt das Risiko einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs zu bekommen.
Wenn Sie schwanger sind, dann stehen als Ex-Raucher die Chancen besser ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen.
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören dann leben die Menschen in Ihrem unmittelbaren Umfeld auch gesünder.
Sie haben mehr Geld welches Sie sonst unnötig in Zigaretten gesteckt hätten.
Das sind wirklich gute Gründe das Rauchen sein zu lassen, oder ? Aber wie anfangen? Nun, ich habe Ihnen im Folgenden 5 Tipps aufgeschrieben die als Plan heran gezogen werden können.

  1. Seien Sie bereit dafür.
  2. Holen Sie sich Unterstützung.
  3. Eignen Sie sich neue Fähigkeiten und Verhaltensweisen an.
  4. Konsultieren Sie einen Arzt und lassen Sie sich Medizin verschreiben.
  5. Stellen Sie sich auf Rückfälle ein und machen Sie sich bewusst dass es schwere Momente geben wird.

Und nun etwas ausführlicher:
1. Seien Sie bereit dafür
Setzen Sie einen genauen Termin fest wann Sie genau mit dem Rauchen aufhören wollen.
Verändern Sie auch Ihr Umfeld- die Sucht ist nämlich an verhaltensreflexe gekoppelt.
Entsorgen Sie alle Zigaretten und Aschenbecher daheim, im Auto und am Arbeitsplatz.
Verbieten Sie Menschen in Ihrem Zuhause oder in Ihrem Zimmer das Rauchen. Sie können sogar ein Schild an Ihre Zimmertür hängen welches Raucher auf Ihr Vorhaben hinweist.
Analysieren Sie die Momente die zu einen Rückfall in die Nikotinsucht geführt haben und entwickeln Sie alternative Strategien.
Wenn Sie den Rauchstopp durchgesetzt haben dann fassen Sie nie wieder eine Zigarette an. Verbieten Sie sich sogar das Denken an diese Krebsstängel!

2. Holen Sie sich Unterstützung
Wie Raucher-Studien immer wieder gezeigt haben, stehen die Chancen Exraucher zu warden viel höher wenn man empfänglich für Anleitung und Hilfe von Außen ist. Dad as Rauchen zurzeit ein aktuelles Thema ist, ist die Palette an Hilfsmöglichkeiten sehr groß.
Erzählen Sie Ihrer Familie, Freunden und Kollegen von Ihrem Vorhaben und scheuen Sie sich nicht davor um Hilfe und Unterstützung zu bitten.
Sprechen Sie mit Krankenkassen-Mitarbeitern, Apothekern, Ärzten und Psychologen um zusätzliche Tipps und Ermutigung zu erhalten.
Bei schwerer körperlicher Abhängigkeit sind Selbsthilfegruppen in Suchtkliniken oder Telefon-Seelsorge weitere Option im Kampf gegen die Sucht. Je mehr Beratung und Rückendeckung Sie mobilisieren können desto leichter wird der Rauchstopp. Wenn Sie sich allein gelassen fühlen wird ansonsten die Zigarette Ihnen weitere Gesellschaft leisten wollen was absolut schädlich für Ihre rauchfreien Ziele sein wird.

3. Eignen Sie sich neue Fähigkeiten und Verhaltensweisen an.
Sie brauchen Weitsicht um durchzuhalten: Vermeiden Sie daher alle Gelegenheiten oder Umstände die Sie zum Rauchen zwingen könnten . Sprechen Sie einfach irgendwo irgendwen an, gehen Sie spazieren und beschäftigen Sie sich sonst wie- Alles ist gut, Hauptsache Sie werden nicht rückfällig.
Wenn dies Ihr erster Versuch ist mit der Sucht zu brechen, dann sollten Sie die über Jahre eingefahrene Routine nicht unterschätzen. Verändern Sie dafür z.B. die üblichen Routen zur Arbeit, Ämtern oder sonstigen Veranstaltungen. Sorgen Sie für Abwechslung damit keine Langeweile aufkommt. Trinken Sie Tee statt Kaffe oder verlagern Sie das Frühstück auf den Balkon. Sie können mit kleinsten Veränderungen also ständig irgendetwas anders machen das die Routine neutralisiert. Leben Sie ein anderes Leben, ein besseres Leben ohne Süchte!
Vermeiden Sie Stress. Das heist, versuchen Sie nicht standing alles auf einmal zu schaffen. Immer mit der Ruhe. Statt jetzt noch schnell zum Briefkasten zu hetzen einfach ein heisses Bad nehmen. Auch Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder ein gutes Buch wirken stressabbauend.
Erstellen Sie eine Liste mit Dingen die Ihnen richtig Spaß bringen und planen Sie sie in ihren Alltag mit ein.
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte sollte weiterhin sehr viel Wasser und andere nichtalkoholische Getränke trinken.

4. Konsultieren Sie einen Arzt und lassen Sie sich Pharmaka verschreiben
Medikamente für Raucher unterstützen Sie mental und körperlich beim Aufhören.
Es gibt derzeit 5 Medikamente für Raucher die als empfehlenswert einzustufen sind::
1.Bupropion SR.
2.Nikotin Kaugummi .
3.Nikotin Inhalierer
4.Nicotine Nasenspray
5.Nicotine Spritze
Stärkere Nikotinersatz Medikamente sind verschreibungspflichtig. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten und lesen Sie unbedingt die Beipackzettel (vor allem aber wenn Sie minderjährig oder schwanger sein sollten )
Medikamente verdoppelt statistisch gesehen die Chance keinen Rückfall zu erleiden.

5. Stellen Sie sich auf Rückfälle ein und machen Sie sich bewusst dass es schwere Momente geben wird
Laut Statistik ereignen sich die Rückfälle von Rauchern auf Entzug meistens innerhalb der ersten 3 Monate. Aber auch über Jahre abstinente Raucher sind schon rückfällig geworden. Ein Anhaltspunkt wie süchtig Nikotin also machen kann. Lassen Sie sich aber bloß nicht durch einen Rückfall entmutigen, denn Sie sind damit meistens nicht alleine. Viele Menschen wollen mit dem Rauchen aufhören aber nur die Wenigsten schaffen es auf Anhieb für immer und alle Zeit.
Und hier liste ich Ihnen nun schwere Situation auf, die Ihnen passieren und Ihnen das Leben schwer machen können:
Anlässe wo Alkohol getrunken wird. Alkohol reduziert dramatisch Ihre Chance auf Erfolg beim Rauchstopp. Trinken Sie keinen Alkohol mehr und vermeiden Sie solche Anlässen wo er in rauen Mengen konsumiert wird.

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Orte wo sich viele Raucher aufhalten. Wenn Sie andere Raucher beim Genuss beobachten könnte auch Ihnen das erneute Verlangen entfacht werden welches je    nach Stärke nur schwer kontrollierbar ist.
Gewichtszunahme. Wer mit dem Rauchen aufhört kann sich darauf einstellen dicker zu werden weil das Nikotin sonst den natürlichen Appetit unterdrückt hatte. Um der Gewichtszunahme entgegen zu wirken hilft Bewegung in Form von Kraft- und Ausdauersport in Kombination mit eiweisshaltiger Nahrung (Ein erwachsener Mann braucht täglich mindestens 80 Gramm Eiweiss ).
Schlechte Laune und Depression. Versuchen Sie nicht, Ihre schlechte Laune mit Zigaretten zu heben, wenn Sie bei Ihrem Rauchstoppversuch scheitern senkt es sogar noch die Lebensfreude und das Selbstbewusstsein. Es gibt je nach Vorliebe sehr viele Wege um die eigene Stimmungslage zu heben. Sie müssen nur danach suchen und sie dann konsequent ausleben.
Sollten die Probleme unlösbar erscheinen sollten Sie unbedingt psychologische Hilfe oder Therapie in Erwägung ziehen. Ferner bestehen Spezialfälle die das Vorhaben -Mit dem Rauchen aufzuhören- ziemlich erschweren können.
Schwangere Freuen und junge Mütter: Sicherlich befinden sich schwangere Frauen und junge Mütter in einer besonderen Stresssituation aber es besteht auch ein hoher Motivationsschub aufzuhören: Die Gesundheit Ihres Kindes!
Patienten in Krankenhäusern (z.B. mit Krebs, Lungenschäden u. Herz-Kreislaufproblemen ): Kranke Menschen sind psychisch und körperlich ohnehin schon geschächt, aber die ungewohnte Umgebung kann routinierte Verhaltensmuster aufbrechen und den Rauchstopp begünstigen. Außerdem wären Zigaretten ein zusätzliches Gesundheitsrisiko weil sie andere Krankheiten fördern bzw. den Heilungsprozess verlangsamen.

 

 

 

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Bisheriges Feedback: 1 Kommentar

  1.   Petra:

    Ein wirklich toller Beitrag und ich möchte es auch wirklich mal versuchen. habe bislang noch nie wirklich Lust darauf gehabt aufzuhören, aber nun will ich es schaffen.



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