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17:42 Uhr | Dienstag, 31. März 2009  -(nichtraucher-zigaretten.de) - 0 Kommentare »

Rauchen-Aufhören

  

Weshalb manche Leute einfach nicht aufhören können

 

Kennen Sie auch diese Hilferufe wie etwas: „Ich möchte so gerne mit dem Rauchen aufhören!“, „ich brauche Hilfe!“, „ Ich kann nicht mehr länger ohne Zigarette auskommen“ ? So liest man es doch häufig in Nichtraucher Foren und bei mir wird immer gleich -fast zwanghaft- Mitgefühl ausgelöst.

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Ich mag es nämlich nicht, wenn Menschen leiden, versagen und weiter leiden. Auch weiß ich, dass der Anteil jener, die es geschafft haben die Nikotinsucht zu beenden, weitaus größer ist , als bei denen die endgültig versagten.   Irgendwie scheint bei manchen Rauchern der innere Schweinehund stärker zu sein als bei anderen. Diejenigen, die es nicht schaffen, sind umso besser darin Ausreden zu finden, um dann doch weiterzurauchen. Sie sagen, dass sie die Langeweile überkommen hat oder dass sie die Zigaretten so sehr vermissen dass sie nicht mehr einschlafen können. Sie wurden Opfer als sie in einer Kneipe Passivrauchen ausgesetzt waren und deswegen wurden sie von den dort anwesenden Rauchern indirekt verleitet. Wers glaub wird seeling! Wenn Ihnen Ihr innerer Schweinehund ähnlichen Ausreden als Entschuldigung fürs Weiterrauchen anbietet, dann haben Sie´s wohl ähnlich schwer die Sucht zu bezwingen. Der Frühling steht vor der Tür, wollen Sie denn wirklich nichts von der frischen, reinen und süßen Luft dort draußen riechen und wahrnehmen? Als Raucher werden Sie vom Frühling nicht viel haben , weil Ihre Sinnesorgane wie Nase und Mund zu sehr belastet und nikotin-gereizt sind. Es gibt aber auch Raucher, die gleichgültiger nicht sein können, wie z.B. schwangerer Mütter oder Eltern, die Daheim rauchen. Sie sagen sich „Was soll´s?“ oder „Mir doch egal!“ nur um zu verdrängen dass sie es nicht geschafft haben. Wie gesagt, es   gibt da draußen mehr Ex-Raucher und Nichtraucher wie Raucher und Ihre Chancen stehen auch gut den Tabakentzug durchzustehen. Es gibt immer Momente , in denen die Lust aufs Rauchen erwacht - Momente in denen Sie besonders stark sein müssen. Nichtraucher, die niemals dieses Verlangen kennen gelernt haben, werden nie verstehen was Sie da gerade durchmachen. Vielleicht wissen Sie ja noch selbst, wie Sie früher als Nichtraucher auf andere Raucher reagiert haben. Hätten Sie sich vorstellen können wie es den Rauchern geht wenn ihnen der Tabak ausgeht? Wahrscheinlich nicht, oder? Nachher ist man immer schlauer. Aber wenn Sie jetzt noch weiter zurück denken, gab es da nicht noch vielleicht andere Laster oder schlechte Angewohnheiten? Wenn ja, dann wissen Sie sicher auch, wie man solche Verhaltensweisen wieder los wird. Sei es etwa das Daumenlutschen oder das Fingernägel Kauen- beide harmlos im Vergleich zum Rauchen. Doch Sie haben es geschafft!  Die Hürde ist größer geworden, man stellt Sie erneut auf die Probe. Aber wie entkommt man jetzt diesen schrecklichen Zwängen? Wie löst man sich von dieser starken Sucht? Zuerst muss man sie -also die Sucht- natürlich erkennen, das geschieht meistens dadurch , dass man darauf von seiner Umwelt hingewiesen wird. Zum Beispiel hält die Mutter ihr Kind dazu an das, Daumenlutschen zu unterlassen und greift ein.  Im 2. Schritt muss man versuchen sein Verhalten durch ein anderes Verhalten zu ersetzen. Hier etwa, wenn die Mutter versucht das Daumenlutschen zu unterbinden indem sie dem Kind eine Flasche gibt. Meine Mutter hatte mir damals übrigens mit einer bitter schmeckenden Spezialsalbe den Daumen eingerieben, was ich nicht so lustig fand. Sie allerdings schon denn sie hat sich vor Lachen immer regelrecht  geschüttelt wenn sie mein verzerrtes Gesicht sah. Beim Rauchen ist es wieder etwas anders, denn Sie sind frei. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie aufhören zu hören oder eben nicht. ( Wie frei ein Raucher wirklich ist, darüber kann man streiten). Wichtig dabei ist es, dass Sie nicht aufgeben dürfen, auch wenn Sie  rückfällig geworden sind. Oder würden Sie nie wieder in ein Auto steigen, weil Sie einmal einen Unfall gehabt haben?  Rauchen-Auhören kann man lernen, so wie man durch Training fast  jede Fertigkeit lernen und verbessern kann. Legen Sie dabei aber bitte nicht zu hohe Erwartungen an den Tag. Einmal aufhören , und sich  dann für immer zu den Ex-Rauchern zählen zu dürfen, bleibt nur den Wenigsten gegönnt. So wie Leute die einmal Lotto spielen und gleich etwas gewinnen; wobei diese Menschen wahrscheinlich nicht erwartet hatten zu gewinnen. Sie werden hart trainieren müssen um es zu schaffen , denn der Tabakentzug ist ohne Substitution wie mit Raucherkaugummi beispielsweise mitunter sehr anstrengend. Es gibt, wie in einigen Raucher-Artikeln bereits geschrieben, verschiedene Rauchertypen und verschieden Faktoren und manchmal kommt es auch einfach darauf an, ob jemand schon mit gesundheitlichen Konsequenzen zu kämpfen hat oder noch gesund ist. Jemand mit Magen-Darm-Krebs wird mehr Motivation zum Tabakentzug mitbringen, wie jemand der gerade erst auf den Geschmack von Zigaretten gekommen ist. Daneben gibt es zahlreiche andere Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und ob jemand Raucher in seiner Familie hat. Bevor Sie jetzt weiterlesen , halten Sie bitte kurz inne. Können Sie sich vorstellen nächstes Wochenende Ex-Raucher zu sein? Einfach mal so frech gefragt- Wäre das nicht schön? Malen Sie sich ruhig genau aus wie es sein könnte, nicht mehr Rauchen zu müssen. Freunden Sie sich damit an , denn es könnte durchaus bald so sein und es ist machbar dass Sie das schaffen. Durchaus machbar! Fangen  wir doch jetzt einfach schon an. Ich nenne Sie ab jetzt Ex-Raucher, ist das ok für Sie?  Legen wir los: Sie brauchen zuerst ein Datum wann Sie aufhören wollen, am besten liegt es eine Woche in der Zukunft. In dieser Zeit sollten Sie alle dafür erforderlichen Vorbereitungen treffen und mit Autosuggestion beginnen. Eigentlich könnten Sie auch schon morgen bereit sein das Laster Zigaretten über Bord zu schmeißen. Aber lassen Sie uns alles langsam angehen damit wir bis zum Rauchen-Aufhören noch etwas chillen können und relax an diese Aufgabe rangehen. Wir müssen daran glauben , dass wir es schaffen können. Die Autosuggestion, sprich Selbsthypnose als psychologischer Trick wird uns dabei behilflich sein. Mit ihr können wir Kontakt zum Unterbewusstsein aufnehmen , um schneller eine Verhaltensweise durch eine andere zu ersetzen. Wenn Sie das gelernt haben, dann sind Sie im Kampf gegen die Zigaretten quasi nicht mehr schlagbar. Es wird Ihre beste Versicherung für ein rauchfreies, gesundes und vor allem lebenswertes Leben sein. Alles andere liegt bei Ihnen und dem eisernen Willen , den Sie aufbringen,  um es zu schaffen. Sie haben eine schlechte Verhaltensweise erkannt und Sie wissen jetzt , wie Sie sie ersetzen müssen. Das ist eigentlich alles, was Sie wissen müssen. Also können Sie auch gleich schon ein Datum festlegen wann Sie mit dem Tabakentzug starten wollen. Wenn eine Woche zu kurzfristig ist,  dann setzen Sie  einfach 3-4 Tage drauf. Üben Sie die Autosuggestion und werden Sie Meister der Selbsthypnose. Ich bitte Sie wirklich,  sich diese Zeit fürs Training zu nehmen, denn es geht um so viel. Und einfach nur überfliegen von Botschaften für das Unterbewusstsein ist auch nicht genug , Sie müssen sie auswendig können und wenn man Sie nachts aus dem Bett reissen würde, dann müssen Sie diese Botschaften aufsagen können wie das kleine 1×1. Immer und zu jeder Zeit. Wenn Sie mit dem Mountenbike auf einen spitzen Stein gefahren sind und sich einen Platten geholt haben, dann repariert sich das Fahrrad schließlich auch nicht dadurch, dass Sie eine Anleitung lesen. Um den Platten zu flicken, ist Aktivität notwendig, also ein Tun von Ihrer Seite aus. Das war jetzt nur ein Beispiel, die Pausen für Zwischendurch  sollten erholsam sein und sicher nicht so anstrengend, wie das Flicken eines Plattens. Wenn Sie das Unterbewusstsein maximal ansprechen können, dann wird vieles sehr viel leichter werden. Im Unterbewusstsein spielen sich komplexe Dinge ab, die man zum Großteil wohl nie richtig begreifen wird. (und das ist auch richtig so). Wir wissen aber, dass dort Verhaltensweisen automatisch entstehen können. Greifen wir hier ein, können wir ganz leicht mit regelmäßigem Training neue Verhaltensweisen etablieren und alte verdrängen. Es gibt Menschen, die intuitiv mit dem Unterbewusstsein Kontakt aufnehmen ohne es eigentlich bewusst zu merken. Diese Menschen sagen sich, dass sie jetzt mit Rauchen aufhören wollen und morgen schon sind sie Nichtraucher. Deren Unterbewusst ist extrem reaktiv. Das ist aber die Ausnahme. Das geht bei vielen Rauchern nicht so schnell aber solche Menschen sind doch zu beneiden, oder? Was ich Ihnen damit sagen möchte, ist, wenn Sie nicht zu den oben erwähnten Glücklichen zählen, dann müssen Sie das üben. Wenn Sie hier scheitern, dann scheitern Sie auch mit dem Tabakentzug. Nur wenn Sie Zugriff auf die innere Gedankengänge und Gefühle bekommen, werden sich Wunder in Ihrem Leben ereignen. Erfolg zieht neuen Erfolg an. Das gilt leider auch für Misserfolge, aber Sie haben es in der Hand. Sie müssen sich nur entspannt hinsetzen, es sich gemütlich machen und anfangen mit der Selbsthypnose. Machen Sie dies solange bis Sie es können und der Tag des Aufhörens da ist. Der Rauchstopp-Tag muss im Kalender dick markiert werden und sollte ein möglichst stressfreier Tag sein. Umgeben Sie sich in dieser Zeit nur mit Menschen die so stark waren ebenfalls mit dem Rauchen aufzuhören. Meiden Sie Party-Menschen die nichts gutes im Schädel haben , denn solche Menschen wollen nicht dass es Gewinner-Typen in ihrer Nähe gibt. Erzählen Sie diesen Leuten nichts von Ihrem Vorhaben um nicht negativ beeinflusst zu werden. Ihr Unterbewusstsein öffnet sich durch die Selbsthypnose langsam und saugt somit wie ein Schwamm alle Botschaften auf. Es kann nicht entscheiden, welche Botschaften gut sind und welche schlecht. Wenn Sie sich nicht sicher sind ob Sie sich schon erfolgreich gegen Botschaften der Außenwelt abschirmen können, dann gehen Sie auf Nummer sicher und schweigen besser.  
   Falls dies aber schon passiert ist, dann können Sie den Rauchstopp-Tag ein paar Tage verschieben und versuchen dem Unterbewusstsein gezielt weitere Botschaften in der Selbsthypnose zu senden, bis Sie stark genug geworden sind und die negativen Botschaften ersetzt sind. Meiden Sie in dieser Zeit auch Zigarettenwerbung, denn das ist wichtig. Wenn Sie stark genug sind, dann tappen Sie bitte nichts ins Fettnäppchen der Selbstüberschätzung. Sie befinden sich in einem Kampf um Leben und Tod gegen eine gefährlich Sucht die hinterhältiger kaum sein könnte. Stimmen Sie sich trotzdem immer positiv, anstatt sich darum zu sorgen, was wird wenn Ihnen die  Zigaretten ausgehen, freuen Sie sich auf ein rauchfreies Leben. Anstatt Zigaretten zu vermissen, freuen Sie sich jetzt mehr Geld in der Tasche zu haben. Die Zigarettensucht hatte auch etwas Gutes: Sie haben gelernt zu kämpfen und die Fertigkeit der Selbsthypnose kennen gelernt. Sie sind jetzt entspannter und relaxter wie nie zuvor.

Wenn Sie jetzt aufhören zu hören, dann werden sie nie erfahren welche Krankheiten Sie bekommen hätten. Gott sei dank!

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