Du willst keinen Krebs bekommen-glaube mir-das willst Du nicht!

Ich habe schreckliches Mitleid mit allen Patienten, die die Diagnose „Krebs“ bekommen haben und jetzt gegen „den Feind in ihnen“ ankämpfen müssen. Als ich früher rauchte, habe ich mir -wie viele Raucher- leichtsinnigerweise nie Gedanken zu Krebsleiden oder Atemwegserkrankungen gemacht. Und wenn ich zufällig doch mal auf einen einschlägigen Artikel im Apothekenheftchen stieß, sagte ich mir immer „Das ist noch gaaanz weit weg, das trifft mich nie!“ Ich war halt schwer süchtig.

Aber heute, nachdem der Nikotinentzug schon lange hinter mir liegt, fange ich unter anderem nicht wieder an zu rauchen, weil ich Angst vor Lungenkrebs habe. Und das ist ein weiterer interessanter Aspekt beim Rauchen aufhören, solange wir Raucher sind, ist die Angst, man könnte ohne Zigaretten in dieser Welt nicht klarkommen, größer als alle anderen Ängste, wie z.B. Angst vor Krankheit. Der Pharmakologische Effekt der Zigarette täuscht sowohl deinen Körper als auch deine Psyche, indem ihnen auf hinterhältige Art vorgetäuscht wird, ein Leben ohne Nikotin sei sinnlos. In Wahrheit wird einfach durch das Nikotin große Angst im Gehirn erzeugt, wenn der Gedanke,  die Zigaretten für immer aus unserem Leben zu verbannen, in uns aufsteigen will. Sobald diese Ängste aber aufgelöst sind , kehrt auch dein Gesundheitsbewusstsein wieder zurück und Du machst Dir umgehend Sorgen und Gedanken zu den Folgen des Rauchens.

Die Ängste verschwanden bei mir schon nach 3 Tagen, also sobald das Nikotin komplett ausgeschieden war. Du solltest deshalb versuchen, möglichst schnell den Entzug durchzuziehen um ebenfalls zu erkennen, dass alle  Ängste unbegründet sind.

Und wenn  Du den Nikotinentzug noch  rechtzeitig geschafft hast, dann möchtest Du sicherlich wissen, was Dir so alles erspart geblieben ist, richtig? Wir wollen uns  heute also ein wenig mit dem Thema Krebs auseinandersetzen. Nun, Krebs ist ein sehr großes & komplexes Fachgebiet und daher können wir hier  nur ein paar Krebserkrankungen, Behandlungsmethoden und Probleme betrachten um uns aber immerhin ein grobes Bild machen zu können.

Da „ein Bild mehr wie Tausend Worte sagt“ und ich diesen Nichtraucher Blog mit möglichst konkreten Informationen füllen möchte, betrachten wir zuallerst ein paar Schock-Bilder (Video in englischer Sprache), die  Mundkrebs und seine fatalen Folgen zeigen.

Diese Bilder sahen ziemlich scheußlich aus, nicht wahr? Aber wenn Dir das Rauchen bloß nicht son Spaß machen würde…

Kann schon sein, dass Dir das Rauchen im Moment noch relativ viel Spaß macht, aber wo hört denn der Spaß auf? Ich wette, Du findest es nicht mehr besonders lustig, wenn Du mit einer fetten Kiefer-Prothese durch die Stadt laufen musst! Ja, Rauchen verkrüppelt dich tatsächlich am ganzen Körper.  Neben Beinen und Penis können eben auch  Teile von Lippen, Zunge und Kiefer in Folge einer Krebs-Tumor-Entfernung amputiert werden. Und diese Krebs- OP´s  zählen nicht gerade zu den unkompliziertesten Unterfangen auf diesem Planeten. Auch die besten Chirugen können sich nämlich mal ganz schnell „verschnippeln“ und dann treffen sie womöglich einen wichtigen Nerv (Autsch!)  und dann bist Du für immer gelähmt! Wie scheisse das ist, durfte Rick Bender erfahren. Er war zu seiner Zeit ein ziemlich  erfolgreiches Baseball-Talent gewesen, da er aber schon mit 12 Jahren anfing, wie verrückt auf krebserregenden  Snuff (-Kautabak) herumzukauen, brach bei ihm mit 26 Jahren besonders früh Mundkrebs aus. In Folgen von zahlreichen grausamen Op´s verlor er Teile seiner Zunge, den halben Kiefer und -weil die Chirugen pfuschten- auch noch 25% der Kontrollfähigkeit seines Wurfarms. Seine Baseball-Karriere konnte  er daraufhin also an den rostigen Nagel hängen und weshalb? Weil ihn das verdammte Nikotin süchtig und zum Krüppel gemacht hat! Und das hat es auch mit Dir vor! Und wenn es dich ersteinmal runiniert hat, dann musst Du dich ständig qualvollen und nicht ganz ungefährlichen Operationen unterziehen lassen. Und mit der Anzahl der Ops steigt eben auch die Wahrscheinlichkeit eines Ärztepfuschs proportional mit an.

Stelle Dir diese Katastrophe doch mal bildlich vor: Dann trägst  Du nicht nur die lebenslange Belastung einer Amputation sondern musst dich auch noch mit  Nervenschädigungen, Gefühlsstörungen oder Lähmungen herumschlagen.

Du solltest Dir jetzt also einen kurzen Moment gönnen, deine Lebensgewohnheiten nochmal  zu überdenken. Gerade wenn Du auch noch Alkohol trinkst, potenziert sich dein Krebsrisiko um ein Vielfaches. Im Klartext heisst das, dass bei gleichzeitigem Kontakt der Mundschleimhaut mit Tabakgiften und Alkohol das Risiko, an Mundhöhlenkrebs zu erkranken, um das 15-Fache ansteigt! Dann siehst Du -ganz schnell- so aus wie die Leute auf dem Video oben und das willst Du nicht-glaube mir- das willst Du nicht! Neben deinem Wohlbefinden verlierst Du dann auch jede Menge kostbare Zeit. Denn als Krebspatient musst Du warten, warten und nochmals warten. Sei es das quälende  Warten auf Befunde von Laboruntersuchungen oder die Auswertung von Computertomografie (CT), Ultraschalluntersuchung, Magnetresonanztomografie (MRT), etc. Lange, endlose  Krankenhausaufenthalte und unzählige Nachuntersuchungen mit eingeschlossen.

Und eine Che­mo­the­ra­pie dauert auch Stunden, wie das folgende Video sehr gut aufzeigt.

Tagesklinik „Krebsstation“ – MyVideo

Wer also den Entzug tapfer überwunden hat, darf sich jetzt so glücklich schätzen. Denn dieses fürchterlichen Qualen muss man sich nicht geben. Die unsichtbare Kette der  Ängste fällt von uns für immer  ab und die Tabakkonzerne verlieren einen weiteren „Nikotin-Sklaven“ . Wie geil ist das denn!!!

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Zuletzt geändert: 29. Mai 2013 um 13:51 Uhr von

Bisheriges Feedback: 3 Kommentare

  1. judokirsten

    Ds Letzte, was ein Krebspatient braucht ist Mitleid.
    Deinen Artikel finde ich für Laien psychologisch sehr gut. aber inhaltlich könnte man sich durchaus noch mal Gedanken machen.

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  2. Das habe ich nie behauptet! Bitte bleib fair, ok?
    Ich wollte nur einen sauberen Übergang zum Video hin schaffen. Ja, wie im Artikel schon gesagt, Krebserkrankungen und ihre Heilungsverfahren sind nun mal eine kleine Wissenschaft für sich. Ich kann nicht alle Aspekte und Probleme zugleich nennen sondern sie nur sukzessive kontextual abarbeiten. Und wenn ich das „Zeit-Problem“ zuerst nenne, dann heisst das noch lange nicht, dass ich nach Schweregrad hierachisch differenziere.

    Und wieso optimierst Du überhaupt für das Keyword Stopfmaschinen ? Ich schätze es nicht besonders, wenn man hier für Tabakprodukte /Werkzeuge direkte oder indirekte Werbung macht.

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  3. „eine Che­mo­the­ra­pie dauert auch Stunden“ Du glaubst die Dauer der Bestrahlungen sei das Problem? Wesentlich schlimmer ist, dass während der ganze Phase der Chemo dein Immunsystem komplett weggeblasen wird und du eigentlich nur im Bett liegen kannst.

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