Rauchen-Krankheiten
Tabak und seine Auswirkungen auf die orale Gesundheit
Viele Raucher führen jeden Tag mindestens 20 Zigaretten zu ohne sich über die weiteren Folgen des Rauchens im Klaren zu ein. Der in der Zigarette enthaltene Tabak hat vielerlei negative Auswirkungen auf die orale Gesundheit des Rauchers.
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Gerade Pfeife rauchende oder Kau
tabak konsumierende Personen erkranken sehr oft an Mundkrebs oder an deren Krankheiten des Hals-Nasen-Ohren Bereichs. Dazu zählen beispielsweise folgende Folgen für den Mundbereich: Karies, Gaumenfleischrückbildung, Zahnausfall, Schlechter Atem, und Zahnverfärbungen. Dabei ist wohl der Mundkrebs die schmerzvollste und schrecklichste Folge für die orale Gesundheit die im direktem Zusammenhang mit Tabakkonsum steht. Jedes Jahr werden Tausende Fälle von Erkrankungen des Mund und Rachenbereichs von Rauchern diagnostiziert. Viele Personen sterben leider auch an den Folgen des Zigarettenkonsums. Raucher Statistiken besagen dass gut die Hälfte aller Mundkrebs Patienten nach 5 Jahren sterben und fast alle Mundkrebs Patienten ist dabei gemein dass sie rauchen oder lange Zeit geraucht haben. Entgegen der landläufigen Meinung dass nicht gerauchter Tabak nicht gefährlich sei ist einzuwenden dass absoluter jede Form von Tabak und seine Einnahme Krebs erzeugen kann. Dazu zählen besonders Zigarren, Pfeife, Zigaretten, Zigarillos, Kautabak und sonstige exotische Formen. Raucher , ganz gleich wie sie den Tabak auch einnehmen sind sechsmal so hoch gefährdet Krebs im Mundbereich zu entwickeln als Nichtraucher. Nichtgerauchter Tabak z.B. Kautabak löst 50 mal so häufig Krankheiten im oralen Bereich (Gaumen, Innenhohlräume, Lippen) aus wie gerauchter Tabak. Der Krebs kann darüber hinaus im ganzen Körper ausbrechen und nicht nur in der Mundgegend. Das aus der Mode gekommene Pfeifenrauchen hat unzählige Fälle von Krebs der Lippen auf dem Gewissen. Die Lippen haben beim Pfeife Rauchen fast permanenten Kontakt mit dem Mundstück der Pfeife. Der bei Seeläuten (im Schiffswerk kann offenes Feuer gefährlich sein) gerne konsumierte Kautabak der nicht angezündet wird führt sehr oft zu Krebs an der Zunge. Diese gefährliche Krebsart kann schon nach einigen Jahren zum Ausbruch kommen, sich im Körper verteilen und führt je nach Behandlung nach ein paar Jahren zum Tode. Wenn Krebs im Mundbereich nicht früh genug diagnostiziert wird gehen mit der Folgebehandlung Amputationen von Mund, Zunge und Kinnbereich einher. Rauchen ist einer der Hauptrisiko Faktoren für Gaumenkrebs. Der Gaumen hat viele wichtige Funktionen, wenn das Gewerbe des Gaumes von Krebs zerfressen wird hat dies auch erheblichen Einfluss auf Ihre Zähne. Chronische Gaumenkrankheiten führten fast immer zum Verlust aller Zähne. Der Mund und Gaumenbereich heilt ohnehin sehr schwer und Zigaretten schwächen hinzu noch die eigenen Abwehrkräfte. Das Traurige darin ist, dass auch schon Passives Rauchen Gaumenkrebs bei Nichtrauchern auslösen kann. Alle Formen der Gaumen Krankheiten erschweren Restaurierungen von Zähnen so verlieren Kronen und Mund-Implantate aufgrund von Gaumen- und Knochenschwund rasch ihre Widerstandfähigkeit und erzeugen somit höhere Behandlungskosten.
Daneben existieren viele weitere gesundheitlich Komplikationen die durchs Rauchen entstehen:
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Einnahme von Produkten die Tabak enthalten führen zur Bildung von Zahnstein und Zahnfaule. Kautabak beinhaltet neben vielen krebserregenden Stoffen und Bakterien oft auch Zucker oder Sand der Ihre Zähne weiterhin sukzessive abnutzen kann.
Bei Rauchern ist weiterhin überproportional oft festzustellen dass Krankheiten des Mundbereichs nur sehr hartnäckig wieder zu heilen sind. Außerdem werden statistisch gesehen Raucher öfter einer Wurzelbehandlung unterzogen als Nichtraucher. Auch scheinen Raucher schlechter Nahrung riechen und schmecken zu kennen. Außerdem ist weiterhin anzumerken dass Zahnentzündungen von Rauchern immer erst sehr spät erkannt werden. Das Tückische am Nikotin ist nämlich dass es Blutgefäße verengen kann und damit das Zahnfleischbluten gehemmt wird was wiederum dazu führt dass der Raucher keine Chance hat z.B. eine Paradontitis rechtzeitig zu erkennen. Eine schwere Paradontitis führt aufgrund des Knochenabbaus fast immer zum Zahnausfall. Raucher sind davon gut 6 x so häufig betroffen wie Nichtraucher. Kein Wunder also dass Raucher höhere Beträge für ihre Krankenversicherung bezahlen müssen.












22, April 2010 um 17:54 Uhr
für mich ist das unvorstellbar dass man vom Tabakkonsum Karies bekommen kann??? das ist unmöglich!! Und enthalten Zigaretten Zucker und Bakterien?? Neiin.. dieser Text ist nicht völlig korrekt.
22, April 2010 um 19:38 Uhr
@Sanella – Nur weil Du Dir etwas “nicht vorstellen” kannst, heisst das noch lange nicht, dass es automatisch unmöglich ist!
Wenn Du “nur” mit Karies davon kommst, hast Du noch Glück gehabt!
Komme bitte zur Vernunft; Wenn Du Mundkrebs hast, dann ist dein Schicksal so gut wie besiegelt.
Deine Frage: “Und enthalten Zigaretten Zucker und Bakterien”
Ja, einer der vielen Zusätze im Tabak kann durchaus Zucker sein, natürlich. Hier ist ein Wikipedia Zitat, welches die Richtigkeit meiner Aussage unterstreicht:
Gerade der letzte Satz sollte Dir zu Denken geben. Es handelt sich nämlich beim Rauchen nicht mehr “nur” um Zucker, denn bei Temperaturen von 900 Grad mutiert er zu einem krebserregenden “Killer-Zucker”, der nicht nur deine Zähne kaputt machen will.
Was die Bakterien angeht: Die vielen chemischen und radioaktiven Reizstoffe im Giftgas der Zigaretten sind weitaus bedrohlicher für deine Zahngesundheit als Bakterien es je sein könnten.
2, Mai 2010 um 11:43 Uhr
Diesen Text kann man so nicht stehen lassen. Es ist schlicht unrichtig, dass alle Oraltabakbenutzer ein 6-fach höheres Risiko haben, an Oralkrebs zu erkranken als Raucher. Diese Aussage ist schlicht unwahr. Damit wäre die schwedische Krebsstatistik gefälscht, da der weitaus größere Teil der Schweden Snus-Nutzer sind, diese müssten also – ähnlich wie die Lungenkrebsstatistik parallel zur Raucherstatistik ansteigt, die Oralkrebsstatistik erheblich erhöhen. Grundlegend ist dies nicht der Fall, die Zahl der Oralkrebs-erkrankten ist in Schweden seit Jahren niedriger als beispielsweise in Deutschland.
In den USA ist die Zahl deutlich höher, da die Tabake, die dort vertrieben werden, eine andere Zubereitungsweise als deutsche und auch schwedische Tabake haben. Der Nitrosamingehalt beträgt teilweise mehr als das 30-fache dessen, was deutscher Kautabak enthält.
Hinsichtlich der Zahngesundheit ist – natürlich – mit den üblichen Folgen zu rechnen. Jedoch sind – Beobchtungen von Zahnärzten aus Deutschland und Schweden zufolge – Pfeifen- und Zigarrenraucher deutlich särker betroffen. Diese setzen ihre Mundschleimhäute deutlich höheren Belastungen aus.
Wenn man einen Artikel wie diesen schreibt, dann bitte richtig recherchiert, denn so wie er dort steht, ist er nicht akzeptabel. Hier wird sicherlich nicht gelogen, wenn erklärt wird, dass der Nicht-Nikotinabuser gesünder lebt. Aber es ist schlicht unrichtig, wenn unterschiedlich gefährliche Stoffe in ihrer Wertung vertauscht werden. Denn hier liegen die gesundheitlichen Risiken anders verteilt.
Als Konsument kenne ich die Folgen von beidem. 20 Jahre langes Rauchen haben ihre Spuren hinterlassen. Zahnfleischrückgang, Lungenschädigung und Herz-Kreislauf-Schädigung inklusive. Nach nunmehr 6 Jahren Oraltabak (deutscher und dänischer Kautabak) kann ich definitiv sagen: meine Lungenfunktion ist deutlich verbessert (regenieriert), meine Herz-Kreislauf-Probleme sind gegen Null reduziert und mein Zahnfleisch sieht – dies kann durch Aufnahmen mit Intraoralkameras beim Zahnarzt aus den letzten 10 Jahren betrachtet werden – deutlich besser aus, meine Zähne sind nicht annähernd so verfärbt, wie dies zu Raucherzeiten war. Wenn ich mir also erlauben darf, die Folgen an meiner eigenen Erfahrung zu messen, empfinde ich – subjektiv – das Verwenden von Oraltabaken als deutlich angenehmer. Objektiv betrachtet ist mein gesundheitliches Erscheinungsbild deutlich verbessert, Kraft, Kondition und Leistungsfähigkeit in erheblichem maße gesteigert.
Das Allerwichtigste ist dabei jedoch: ich gefährde meine Umwelt nicht mehr mit dem Rauch von Zigaretten.
Als Ehemaliger Raucher ist mir nur eine Beurteilung möglich: besser als das Rauchen ist es allemal. Und gesünder – hinsichtlich der klinischen Befunde – ebenfalls.
2, Mai 2010 um 17:50 Uhr
@Thorsten Stüker –
Manchmal sind Statistiken einfach nur Statistiken. Ich habe mir diese Werte jeden Falls nicht ausgedacht, auf den Einzelfall bezogen können sie immmer anders ausfallen. Das stimmt.
Dein Kommentar hat einen eher “anklagenden” Tonfall und außerdem machst Du “Werbung” für Oraltabak. Das kann ich wiederum so nicht stehen lassen.
Du hast 20 Jahre geraucht und als direkte Folge mit vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Darunter mit Lungenproblemen, die zum Erstickungstod führen können. Kein Mensch würde dann noch freiwillig 6 Jahre Kautabk konsumieren, wenn er nicht ein riesen Problem hätte damit wieder aufzuhören! Der Tabak hat dich gegeiselt und richtig kaputt gemacht und Du legst noch gute Worte für ihn ein und nennst ihn “gesünder”? …
Warum ist diese Freude des Nikotins so überwältigend für dich, dass Du alles bereit bist dafür zu opfern? Ist der Genuss so groß oder sind die anderen Genüsse nur so klein geworden? Erkennst Du nicht, dass Du für die anderen Freuden des Lebens gar nicht mehr empfänglich bist? Das Leben um dich herum ist grau und leer geworden, weil dein Gehirn nur auf diese spezifische Tabakfreude hin gedrillt wurde. Mit anderen Worten: DEIN LEBEN GEHT GERADE AN DIR VORBEI ! HOL ES DIR ENDLICH ZURÜCK! JAGE DEN TABAK FÜR IMMER ZUM TEUFEL! TRAUERE ÜBER DEINEN VERLUST, ABER DANN STEHE MIT NEUER STÄRKE AUF! ES GEHT UM VIEL!
3, Mai 2010 um 02:45 Uhr
Zunächst mal: ich mache keine Werbung für Oraltabak, dass sehe ich enorm anders. Dies kann ich wiederum nicht so stehen lassen. Zum Anderen empfinde ich es als schon beachtlich, dass Du diese “Statistik” so stehen lässt. Nenne mir bitte die Quellen für diese Zahlen. Denn aus Deutschland und auch aus Europa stammen diese nicht.
Was ich will ist ganz einfach ausgedrückt: dass das, was geschrieben wird, auch der Wahrheit entspricht.
Und nein, ich glaube nicht, dass mein Leben an mir vorüberzieht, diese Aussage Deinerseits halte ich – gelinde gesagt – für enorm vermessen.
Ich bin – im Übrigen – nicht anklagend. Dies wäre aus der Sache heraus unangebracht, sondern erwarte lediglich die Ehrlichkeit der Zahlen. Diese ist ein zu erwartendes Stückchen Ehrlichkeit. Insbesondere deshalb, weil es so einfach nicht stimmt. Wäre das Risiko des Pfeifenrauchers 6-fach niedriger an Oralkrebs zu erkranken, wäre das wieder aller wissenschaftlichen Erkenntnis. Da ich selbst als wissenschaftler tätig bin, entzieht sich mir diese Zahlenspielerei vollkommen. Denn zu den karzinogenen aus dem tabak kommen beim Raucher die des Tabakrauches, die, aufgrund der Nichtabgabe wegen fehlender Verbrennung, nicht vorhanden sind.
Es wäre also im Grunde wie die alte Geschichte mit dem Perpetuum-Mobile. Auch das gibt es nicht. Nochmals: es geht hier nicht um Anklage.
Es geht hier um nüchterne Zahlen, deren Richtigkeit ich bemängelte, da mir die erfolgte Darstellung nicht in die für mich wissenschaftlich erforderliche Erklärbarkeit gerät. Allein aus den Zahlen, die in Deutschland vorliegend sind, ist diese Aussage wiederlegbar. Aus diesem Grunde bin ich darüber gestolpert.
Zu meiner eigenen Nikotinsucht: ja, ich bin bekennender Nikotinabuser und habe die Erkenntnis gehabt, dass es nicht so weitergehen kann, dass ich andere damit belästige. Ich gehe auch so weit, dass es mir nicht problemlos möglich ist, mir diese Sucht abgewöhnen zu können. Aber ich gehe nicht so weit, dass ich die wissenschaftliche Aufarbeitung von Zahlenmaterial ad absurdum führen möchte, damit jemand seine Spiele damit spielen kann.
3, Mai 2010 um 02:47 Uhr
< Das Leben um dich herum ist grau und leer geworden, weil dein Gehirn nur auf diese spezifische Tabakfreude hin gedrillt wurde. Mit anderen Worten: DEIN LEBEN GEHT GERADE AN DIR VORBEI ! HOL ES DIR ENDLICH ZUR�CK! JAGE DEN TABAK F�R IMMER ZUM TEUFEL! TRAUERE �BER DEINEN VERLUST, ABER DANN STEHE MIT NEUER ST�RKE AUF! ES GEHT UM VIEL!
Ich verwehre mich ausdrücklichst dagegen, dass mein Leben grau, leer oder inhaltslos wäre. Dies noch als Zusatz. Diese Aussage ist in sich beleidigend für jeden denkenden, intelligenten Menschen.
3, Mai 2010 um 05:18 Uhr
Kann schon sein, dass Du andere Menschen mit Kautabak nicht direkt belästigst, oder genauer: gefährdest. Aber lasse doch mal ein paar Snus-Beutel aus Versehen liegen und ein Kleinkind drüber stolpern. Wenn es die isst, wird es sich die schwersten Verletzung zuführen! Und das alles nur, weil Du die unsichtbaren Ketten der Sucht nicht losbekommst.
Ok, Du machst nicht direkt “Werbung” für Oraltabak, das nehme ich zurück, aber immerhin hast Du ihn als “gesünder” bezeichnet und das finde ich einfach nicht ok. Wusstest Du eigentlich, dass Wissenschaftler der Universität Minnesota heraus gefunden haben, dass Kau-Tabak Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAHs) enthält? PAHs zählen, wenn überhaupt, zu den schlimmsten Stoffen, die ein Raucher einatmen kann. Bei der Herstellung von Kau-Tabak wird Feuer verwendet und es entstehen jede Menge PAHs dabei, die in den Tabak ziehen. Sowas darf man sich doch nicht in den Mund stecken!
Du möchtest meine Quellen wissen? Die sind zahlreich und teilweise auch geheim, meistens übersetze ich aber englische Studienergebnisse.
Manchmal surfe ich zur “Mouth Cancer Foundation”, die Du hier findest: http://www.rdoc.org.uk/chewing_tobacco_risk.html .
Ich wollte dich nicht beleidigen, sorry, sondern einfach nur wachrütteln!
3, Mai 2010 um 12:11 Uhr
Ich sehe nicht, dass dänische oder deutsche Kautabake PAH enthalten, da diese nicht geräuchert werden. Räucherschinken und alle anderen Arten geräucherter Lebensmittel enthalten im Übrigen ebenso viele PAH (nur zu Deiner Information, auch diese sind aus diesem Grunde und wegen des verwendeten Nitrids zur Konservierung krebserregend). Die amerikanischen Kautabake sind erheblich anders aufgebaut, als dies bei den dänischen der Fall ist.
Zu den SNUSbeuteln: ich lasse bei Kleinkindern auch keinen in Scheiben geschnittenen Schinken liegen. Wusstest Du, dass an diesem mehr Kinder ersticken, als an Tabakwaren. Aber mal im Ernst: ich habe keine Probleme damit, da ich 4 Kinder groß gezogen habe und keines mit Tabak direkten oder indirekten Kontakt hatte. Dies, obwhl ich so viel rauchte. Das hat mit Selbstkontrolle und Selbstdisziplin zu tun.
Die in den USA aufgekommenen Krebsfälle bezogen sich auf Tabeke mit fast 21-fach höheren Nitrosaminwerten, als in Deutschland und anderen EU-Staaten in den verkauften Tabaken anzutreffen. Hinzu kam, dass der amerikanische Kautabak deutlich höher dosiert angewandt wird und dass der amerikanische Kautabak traditionell eigentlich den ganzen Tag konsumiert wird. Ich konsumiere im Monat (wohlgemerkt im Monat) 10g Kautabak. Dies so darzustellen, als sei ich in der Geißel der Sucht gefangen, halte ich für absurd. Aber na ja, jeder hat da seine Ansicht.
Was ich dazu nur anzumerken habe, habe ich dargestellt: der verwendete Tabak ist anders aufbereitet, deutlich höher dosiert und vollkommen anders behandelt. Daraus resultieren andere Schadstoffbelastungen. Beispielsweise Nitrosamine, PAH und viele Andere. Nochmals, ich will nicht erklären, dass Kautabak gesund ist, sondern nur, dass er für mich und meine individuelle Sicht das kleinere Übel ist.
Die darauf folgende Reaktion konnte ich nicht absehen: in einer solchen Form angegriffen und attakkiert zu werden, dieses ist und wird nicht mein Stil sein. Dazu habe ich mir in meinem Leben zu viel zu hart erarbeiten müssen, als dass ich derartige Angriffe ohne Gegenwehr stehen lasse.
3, Mai 2010 um 17:40 Uhr
Du darfst nicht vergessen, dass dies ein Nichtraucher-Blog ist und ich genau weiss, welchen Schaden diese Droge weltweit anrichtet. Alle 8 Sekunden stirbt ein Raucher an den Folgen des Rauchens (WHO). Ob sie jetzt in Feinschnitt daherkommt oder als Trojanisches Pferd, sprich Kautabak, spielt für mich keine große Rolle. Es ist und bleibt ein Teufelszeug.
Du sprichst als “Nikotion-Süchtiger” von “Selbstkontrolle” ? Es beeindruckt mich schon etwas, wie gut Du deine Machtlosigkeit bisher verdrängen konntest ohne dass je der Wunsch zum Aufhören in Dir erwachte, der ja nichts anderes ist, als der Wunsch diese Geiselschaft endlich zu beenden.
Du konsumierst diese Killer-Droge doch nicht wegen des Genusses, sondern weil Du es musst!
Mit anderen Worten: Würde dieser angebliche Genuss, sprich Köder, nicht solche beherrschende Anziehungskraft auf dich ausüben, dann würdest Du darauf auch locker verzichten könnnen, weil es die vielen Probleme nicht wert ist! Die wahre Selbstkontrolle und den wahren Genuss, sprich Machtgelüste, bekommst Du erst geschenkt, wenn Du die “Macht der Natur” beherrscht! Das heisst, dieser Anziehungskraft für immer trotzt!
3, Mai 2010 um 22:12 Uhr
Ich glaube, dass Du es nicht mehr lernst, weil Du zu wenig scharfsinnig liest und das, was Dein Gegenüber zu sagen hat, nicht respektierst und verstehst. Es geht hier um Deine Äußerungen, Deine Weise, wie Du mit Menschen umgehst. Dein Machtgehabe und vor allem Deine demagogische Art machen einem schon manchmal etwas zu schaffen. Es geht mich ja nichts an aber: meinst Du alle Menschen, die etwas konsumieren sind machtlos??? Ich glaube, dass Du Deine Möglichkeiten ein wenig überschätzt. Ich habe – als promovierter Physiker – bereits vieles gehört. Aber die Natur beherrschen?
Komm mal runter und unterhalte Dich auf der Ebene, auf der es sich geziemt. Etwas mehr Benehmen wäre angebracht. Es geht hier um Nicht rauchen. Sicher. Es geht hier darum, Menschen vom Rauchen abbringen zu können. Sicher. Aber nicht um jeden Preis durch Demagogie. Welche Chuzpa.
4, Mai 2010 um 00:18 Uhr
Wenn Du etwas von Scharfsinn verstündest, dann wärst Du, mindestens seit meinem letzten Kommentar, bereits Nichtraucher! Glaubst Du , dass ich deine Sprüche als besonders höflich ein kategorisiere?
Aber vergessen wir das mal und kommen zur “Die Natur beherrschen”. Als Physiker kennst Du dich ja bestens mit Elementarteilchen, Anziehungskräften und solchem Zeug aus.
Stelle Dir also vor, Du wärst eine Motte. Eine Motte, die auf einen großen roten Feuerball zu fliegt. Du schaust links und rechts um dich und siehst neben Dir viele andere Motten fliegen, die sich alle in die selbe Richtung, nämlich genau aufs Licht, zu bewegen. Nun schaust Du weiter nach vorne und siehst, wie die Motten, die in den Feuerball fliegen , alle qualvoll verbrennen.
Du erkennst, dass etwas nicht stimmen kann, denn Du hattest eigenlich nicht vor zu verbennen. Aber das Licht wirkt so verlockend auf dich. Da fragst Du eine andere Motte, die dicht neben Dir fliegt: “warum fliegen wir denn alle ins Licht?”. Die Motte antwortet :”Weil es die Natur so will”.
Diese kleine Fabel habe ich mir gerade für dich ausgedacht, kannst Du Dir vielleicht darauf einen klitze kleinen Reim machen, in Bezug auf “Macht der Natur” ?
Frage dich nicht, weshalb sich dieser Tabak-Genuss so gut anfühlt, sondern warum er eine so große Anziehungskraft auf dich ausübt. Das ist die “Macht der Natur”! Die Natur will, dass Du rauchst, obs Dir schmeckt oder nicht! Wenn dein Wille nun den Willen der Natur brechen würde, dann wärst Du in etwa so mächtig, wie eine Motte, die heute keine Lust mehr hat ins Licht zu fliegen!
Friede?
*lieb guckt*
6, Mai 2010 um 09:18 Uhr
Also nun muß ich – ein letztes mal, um den Sinn dieser Seite nicht zu gefährden und meine Nerven im Zaum zu halten – widersprehen. Ich denke schon, dass ich – dies beweisen auch meine bisherigen beruflichen Erfolge als Physiker und meine privaten Erfolge als Musiker und Liedermacher – über einen gewissen Scharfsinn zu verfügen scheine. Es liegt in der Natur der Sache, dass Du – geblendet von Deinem Wissen als früherer Raucher – ein gewisses Sendungsbewusstsein hast. Aber – das musst Du mir schon zugestehen – es gibt hier Unterschiede. Die Menge an unglaublichen Vorwürfen und an nicht haltbaren Verhaltensvorwürfen sind schon interessant. Jedoch – und das bitte ich zu bedenken – hast Du hier zweifellos Dir den falschen “geschnappt”. Es wäre richtiger gewesen, diese viele Zeit für Kommentare dazu zu nutzen, sinnvolle Texte für diese Seite zu schreiben. Einer der vielen davon wäre – beispielsweise – ein Apell an jugendliche, die, auch das liegt in der Natur der Sache, alle Hände vom Nikotin lassen sollten, solange sie noch können. Es ist immer eine Frage der Menge. Nach – ja ich habe es ermittelt – 34 Jahren Rauchen fällt es mir schwer, mich als Nichtraucher zu sehen. Aber es geht. Wenn ich junge Menschen sehe, die mit dem Rauchen beginnen, wird es allerdings viel schwerer. Warum? weil mein Leben schon gelebt ist. Ich neige nicht dazu, mir Dinge, die ich früher einmal getan habe, vorzuwerfen. Das macht keinen Sinn. Hinsichtlich meines heutigen Konsumverhaltens muss ich natürlich sagen: aucb hier Finger weg, vor allem dann, wenn ein komplettes Abgewöhnen noch möglich ist. Eine der großen Geißeln dieser Sucht – das sage ich ehrlich – ist das Verlangen nach der nächsten Zigarette. Dieses Verlangen ist – und das kannst Du aufgrund Deiner Biographie vielleicht ein wenig nachvollziehen – irrsinnig groß. Und dieses Verlangen geht nie wieder komplett weg. Es gibt in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sowie zwischen meinen ehemaligen Kollegen Leute, die haben sich voir 20, 30 Jahren das Rauchen abgewöhnt und haben immer noch das Verlangen. Das ist ein Riesenproblem. Und ja: ich gebe zu, dass ich hier den Kautabak als Ersatzdroge nutze, mir das Verzichten einfacher mache, damit ich weniger Last mit exakt diesen Momenten habe. Und nein, ich habe nicht behauptet, dass es ein Genuß ist. Ein Genuß ist ein mal im halben Jahr ein enorm guter franz. Wein (ich trinke nur sehr selten ein Glas, wenn dann darf der aber auch wirklich gut sein). Tabak ist kein Genuß, sondern allenthalben eine erträglichere Variante der Zigarette, die keinen Anderen Schädigt und für mich – aus klinischer Sicht – deutlich gesünder ist. Wir wollen – hier lenke ich in das Friedensangebot deutlich ein – Tabakgefahren nicht verharmlosen. Das Rauchen ist eine Sucht, schlimmer als Heroin. Das kann man einfach so betrachten.
6, Mai 2010 um 09:48 Uhr
Ich empfinde es keinesfalls als vergeudete Zeit, wenn ich Dir doch nur versuche zu helfen. Manche Menschen reagieren nun mal empfindlich auf meine ehrlichen Worte, dafür kann ich nicht wirklich viel.
Es bringt nichts Jugendliche vor Nikotin und seinen Folgen zu warnen oder ihnen das Rauchen zu verbieten, dadurch wird “die verbotene Frucht” nur noch reizvoller für die Teens. Und , ehrlich gesagt, machen mir verbale Wortgefechte wie das Unsrige mehr Spaß. Vorallem, wenn man sich danach wieder aussöhnen darf.
Versteh das jetzt bitte nicht wieder als Angriff, aber dein Problem ist nicht das Verlangen. Dein Problem liegt darin begründet, dass Du dieses Verlangen als Grund zum Rauchen verstehst. Heute ist es das Verlangen und morgen die Tatsache, dass man “sein Leben gelebt” hat. Ein Raucher findet immer einen Grund zu rauchen. Das unterscheidet ihn auch vom Nichtraucher. Ein Nichtraucher hat keinen Grund zu rauchen.
Ich habe meine Computer-Spiel-Sucht mit einer selbst entwickelten Methode kuriert. Meine PC-Spiel-Sucht übertraf die Nikotinsucht sogar noch um das Hundertfache!
Die Methode 7 macht es u.a. für dich unmöglich einen Grund fürs Rauchen zu finden. Sie funktioniert immer und erfordert 0% Willenskraft!
Sie befindet sich allerdings noch im Aufbau. Ich habe damit alle meine Süchte kuriert. Und die Nikotinsucht war davon noch die kleinste Herausforderung gewesen.
6, Mai 2010 um 10:11 Uhr
Tja, da kann man eben durchaus geteilter Meinung sein. Ich meine damit nicht den Grund zum Rauchen gefunden zu haben, sondern das Verlangen danach. Spielsucht ist – in jedem Falle – eine rein psychische Abhängigkeit, eine Inzidenz körperlicher Abhängigkeit liegt nicht vor. Kann ja auch nicht. Die psychische Abhängigkeit ist es nicht. Du wirst – beispielsweise – einem Alkoholiker nicht die körperliche Abhängigkeit nehmen. Lediglich die Überwindung ist in diesem Falle möglich. Wer ein mal Trinker war, bleibt es. Beim Raucher ist das ähnlich. Insbesondere Deine Beschreibung der Intensität Deiner Spielsucht zeigt, dass Du keine erhebliche Nikotinabhängigkeit überwinden musstest. Wer die körperliche Abhängigkeit kennt, weiß um die Probleme und weiß auch, dass die psychische Abhängigkeit erheblich leichter zu überwinden ist. Ich habe – beispielsweise – kein Problem damit, nicht zu rauchen. Ich habe aber ein Problem, kein Nikotin zuzuführen. Dass ich dies in Form rauchlosen Tabaks tue, darüber können wir geteilter Meinung sein, es könnten auch Kaugummies sein. Grundlegend geht es dabei um die Überwindung der körperlichen Abhängigkeit.
6, Mai 2010 um 10:43 Uhr
Nikotin ist bereits nach 72 Stunden nicht mehr im Urin nachweisbar. Es gibt in der Apotheke Nikotin-Teststreifen mit denen man dies beweisen kann. Der Entzug dauert durchschnittlich 3-7 Tage und die Entzugserscheinungen sind vergleichsweise gering. Beim körperlichen Entzug von Heroin beispielsweise kann man sogar sterben.
Wenn es alles hauptsächlich körperlich wäre, wie erklärst Du aber Fälle, wo langjährige Kettenraucher von heute auf morgen mit der Schlusspunkt-Methode aufgehört haben und keinen einzigen Tag Entzugserscheinungen hatten?
Was Du da als Entzugserscheinungen befürchtest, ist eine meuternde Psyche, die ein bestimmtes Gefühl / Drogenwirkung vermisst.(also psychisch). Läge es wirklich nur an den Entzugserscheinungen und man wüsste, dass sie nach ca. 7 Tagen vorbei sind, dann hält man doch solange durch bis dieser Spuk vorbei ist.
Aber die Vorstellung, dass man nie wieder rauchen kann, macht der Psyche große Angst und deswegen meutert sie gegen dich. Glaube mir, ich weiss, wovon ich da rede. Mein körperlicher Nikotinentzug hat damals auch ca. 1 Woche gedauert. (hatte über 4 Jahre lang Zigarillos geraucht).
Das ist auch nur logisch: Warum werden Ex-Raucher nach Jahrzehnten noch rückfällig? Doch nicht etwa, weil der körperliche Entzug so lange dauert, das wäre technisch doch unmöglich.
Es ist allerdings auch müssig eine zu strikte Trennlinie zwischen physisch und psychisch ziehen zu wollen. Wenn man es genau nimmt, gibt es sowas wie eine Psyche vielleicht gar nicht und wir sind alle nur “hoch entwickelte” Maschinen in der physiologische Funktionen und erlerntes Verhalten dich beianderliegen ( der Pavlovsche Reflex ).
Würdest Du mir noch kurz verraten, wie sich deine Entzugserscheinungen genau äußern?
6, Mai 2010 um 10:57 Uhr
MannMannMann, Du hast wirklich keine Ahnung oder? Ganz einfach: verschiedenste Beimengungen im Rauchtabak haben dazu geführt, dass die Sucht verstärkt wird. Wäre es nur das Nikotin, dann wäre alles kein Problem. Ist es aber nicht. Es ist viel mehr.
6, Mai 2010 um 11:10 Uhr
Huch, jetzt erkenne ich erst, wo ich mich gerade befinde: Dies ist ein Nichtraucher Blog und ich unterhalte michdie ganze Zeit mit einem Raucher, jetzt merke ich das erst. Upps, mein Fehler!
6, Mai 2010 um 12:13 Uhr
Ich glaube, Du irrst, dass ist es nicht, worum es geht. Es geht mir um die Art, wie Du mit Menschen kommunizierst. Das ist im Kern nicht korrekt. Darum geht es. Das hat nichts, aber rein nichts mit meinem Tabkkonsum zu tun. Und: ich rauche nicht mehr. Vergessen? Noch mal: NEIN. So weit so gut, wir hatten eine diskrepante Diskussion. Es ist aber eben nicht so, dass ich – ob Raucher oder nicht – alles, was Du sagst, einfach so runterschlucke. Ich erwarte noch immer den Zitatsnachweis für die 6-fach höhere Oralkrebsrate bei Oraltabakbenutzern gegenüber Rauchern. Behauptungen, die unwahr sind, sind nämlich auch Deiner Mission äußerst undienlich.