Wie man Symptome oraler Raucher-Krankheiten rechtzeitig feststellt
Medizinisch betrachtet ist ein Symptom ( „Begleiterscheinung“) ein Zeichen, das auf eine Krankheit hindeutet. Entweder wurde das Symptom von einem Mediziner erfasst, dann spricht man von einem Befund oder der Raucher selbst erfährt es, dann ist von einer Beschwerde die Rede. Wenn aufgrund von Beschwerden ein Arzt aufgesucht wurde dann kann mittels weiterer Befunde (z.B. durch Laborwerte) und den Symptomen eine Diagnose gestellt werden. Anschließend wird vom Arzt die entsprechende Therapie empfohlen und eingeleitet.
Ein herangezogenes Beispiel ist hier die bei Rauchern oft diagnostizierte Erkrankung des Gaumens (Paradontose / Parodontitis).
Die Parodontitis führt aufgrund der Entzündung der Zahntaschen zur Zerstörung des Zahnbettes. Mit Bakterien besetzte Zahnbeläge (Plaque) verursachen diese Entzündung die zum Knochenabbau und Zahnverlust führt. Mögliche Symptome sind meistens ein schmerzempfindlicher, entzündeter und geschwollener Gaumen. Oft fallen diese Symptome beim Zähneputzen auf weil die Raucher plötzlich Schmerzen empfinden. Ein anderes wichtiges Symptom von Gaumenkrankheiten ist das Zahnfleischbluten. Da jedoch bei Rauchern das Blut sehr zähflüssig ist und die generelle Durchblutung des Körpers gestört ist, bleibt dieses Warnsignal aus. Die Folge: Parodontose wird zu spät erkannt. Obwohl also Raucher viel öfters an Gaumenkrankheiten leiden werden diese nicht früh genug erkannt weil den Rauchern eine trügerische Sicherheit vorgegaukelt wird.
Welche Symptome gibt es noch um die durch Tabak-Konsum ausgelösten Gaumenkrankheiten rechtzeitig zu erkennen?
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Schlechter Atem der trotz Zähneputzen nicht weicht
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Eiter am Gaumen kann auf eine Infektion hindeuten
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Zahnfleischrückgang ist daran zu erkennen, dass die Zähne länger wirken
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Lockere Zähne oder Zahnausfall
Raucher, die an Mundkrebs erkrankt sind, erfahren viele weitere Beschwerden die aber von Fall zu Fall verschieden sind. Dies hängt auch ab wo sich der Krebs lokal befindet. (Z.B. Mund oder Rachen). Die Symptome von Gaumenkrankheiten vermehren sich kontinuierlich wenn sie nicht behandelt werden. Die meisten Krankheiten werden erst erkannt wenn die Symptome ein äußerst bedrohliches Ausmaß angenommen haben. Lippenkrebs, der oft bei Pfeifenrauchern eintritt, wird hingegen früh erkannt aufgrund der prominenten Position der Lippen im Gesicht. Die gute Nachricht: Wenn Mundkrebs nur früh genug aufgrund von Präventivmaßnahmen oder nur zufällig erkannt wird, dann er erfolgreich behandelt werden. Hier sind nun mögliche Anzeichen für Mundkrebs:
Weitere Vorzeichen für Krebs im oralen Bereich
- Wunden im Mund und auf Lippen die bei mechanischer Reizung anfangen zu bluten und keine Spontanheilung zulassen.
- Chronische Schmerzen im Mund
- Anschwellungen im Wangenbereich
- Weisse Areale im Gaumen oder auf der Zunge.
- Extrem starker Mundgeruch
- Schlucken fällt schwer
- Gelähmte oder taube Zunge
- Zahnverlust
- Taubheit im Mundbereich
Viele dieser Warnzeichen sind absolut ernst zu nehmen denn sie können auf oralen Krebs hinweisen. Sollten Sie also einige dieser Symptome für mehr wie 2 Wochen gerade selbst erfahren dann ist es wichtig sich sofort an einen Spezialisten zu wenden.