Rauchentwöhnung
11 Tipps um das Rauchen endlich zu beenden
Aktuelle Themen wie das “Rauchverbot” oder „Nichtraucher Initiativen“ vorort haben gezeigt dass großes öffentliches Interesse am Rauchstopp besteht .
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Wir wissen alle dass Rauchen gefährlich für die Gesundheit ist. Die Giftstoffe im Rauch einer Zigarette können im gesamten Körper schwere Schäden erzeugen wie z.B. Atemwegserkrankungen, Lungenkrebs, Brustkrebs,
Bronchitis, Gaumenkrebs und und und. Deshalb ist es so wichtig möglichst schnell aus den Klauen der Sucht zu entkommen und in ein neues rauchfreies Leben zu starten. Wer sich befreit hat lebt länger und fühlt sich auch besser. Doch hat sich aufgrund der hohen Rückfallquote gezeigt dass es gar nicht so leicht ist das Rauchen zu beenden. Die Zigaretten machen aus Menschen Sklaven und können schon nach 1-3 Tagen eine teure Sucht sowohl in gesundheitlicher als auch finanzieller Sicht erzeugen. Ja, es ist nicht leicht aber es ist auch nicht unmöglich! Alles für den Rauchstopp Erforderliche sind Selbstmotivation, Glaube an sich selbst und Durchhaltekraft. Die ersten Tage, wenn der Schmachter ausbricht, sind sicherlich die Schwerste Zeit aber mit Nikotinersatz-Therapie ebenfalls zu packen. Trauern Sie den Zigaretten bloß nicht nach denn wenn Sie weiterrauchen werden Sie irgendwann Ihrer Gesundheit nachtrauern.
Hier liste ich Ihnen jetzt 11 Wege für den erfolgreichen Rauchstopp auf die Sie auf der Reise zum Nichtraucher begleiten mögen:
1. Der Nichtraucher Plan – Als Allererstes machen Sie es sich bequem und finden Ruhe und Entspannung. Bei einer heissen Schokolade fangen Sie als Nächstes an aufzuschreiben warum Sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Ich spreche von den Nichtraucher-Vorteile die da wären: Längeres Leben, Man fühlt sich fit und frisch, Die Familie hat wieder mehr Geld, man wird nicht mehr auf den Gestank angesprochen, man findet leichter einen Lebenspartner, etc. Sie werden selbst am besten wissen was die Nachteile am Rauchen sind und wie gut Sie sich doch fühlen könnten wären Sie endlich frei von der Sucht. Schreiben Sie alles nieder was Ihnen dazu einfällt und lesen Sie das Blatt Papier jeden Tag.
2. Hilfe durch Familie – Bitten Sie um Hilfe bei Ihrer Familie und Freunden wenn Ihnen danach ist. Fragen Sie sie einfach denn das kostet nichts. Sie können nämlich jede Unterstützung gebrauchen und außerdem ist es gut wenn andere wissen dass Sie Entscheidungen treffen können. Sie gewinnen dadurch an Ansehen und außerdem werden Ihnen Nahestehende Personen leichter Verständnis aufbringen können wenn sie wissen dass Sie sich gerade im Rauchstopp befinden. Das akute Entzugssyndrom kann nämlich Gereiztheit und Stimmungsschwankungen auslösen. Sagen Sie Ihrer Familie und Freunden dass Sie wahrscheinlich auch ein paar Mal rückfällig werden aber man sie dennoch weiter beraten und unterstützen sollte bis die Selbstmotivation wieder steht.
3. Datum festlegen – Setzen Sie ein Rauchstopp Datum fest. Das ist sehr wichtig denn es wird IHR ganz persönlicher Tag werden der jedes Jahr zelebriert werden sollte. Entscheiden Sie wann Sie aufhören möchten und wählen Sie einen Termin in einer möglichst stressfreien Zeit.
4. Arzt konsultieren – Machen Sie unbedingt vor dem Rauchstopp-Tag noch einen Termin mit Ihrem Hausarzt. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Sucht und lassen sich nicht nur Raucher Medikamente verschreiben sondern auch eine Überweisung geben für eine Verhaltenstherapie. Die Erfolgsquote beim Aufhören kann sich damit verdoppeln!
5. Den Rauchstopp üben – Fangen Sie an den Rauchstopp als Sport und neues Hobby zu betrachten. Trainieren Sie jeden Tag dafür um sich weiterzuentwickeln und neue Methoden zum Nichtrauchen auszuprobieren. Außerdem sollten Sie Sport und Entspannungsübungen praktizieren um in ein rundum fittes Leben durchzustarten.
6. Tägliche Atemübungen – Lernen Sie wieder den Sauerstoff zu lieben indem Sie jeden Tag draußen bewusst ein- und ausatmen. Lassen Sie die frische Luft ganz langsam durch die Nase einströmen und halten dann den Atem für einen Augenblick an um ihn dann wieder ganz langsam auszupusten. Genießen Sie diese Übung täglich für ca. 5 Minuten.
7. Auf Zahnhyghiene achten – Sorgen Sie für eine gesunde Mundflora und erfreuen Sie sich daran wie Ihre Zähne jeden Tag weisser werden und wie gut Ihr Atem riecht. Putzen Sie mindestens zweimal täglich die Zähne. Hinzu gibt es noch Zahnaufheller für Raucher die man testen kann aber nicht muss.
8. Viel Wasser – Wasser trinken ist ein Geheimtrick beim Rauchstopp der sehr oft unterschätzt wird. Wasser ist in jeder Hinsicht gut für Sie und ein natürliches Lebenselixier. Trinken Sie täglich so viel Wasser wie Sie können. Es wird Ihren Körper dabei unterstützen das Nikotin und andere Giftstoffe im wahrsten Sinne des Wortes herausschwemmen. Außerdem stillt es das „orale Bedürfnis“ welches so viele Raucher an den Zigaretten lieb gewonnen haben.
9. Auslöser kennen lernen – Analysieren Sie die typischen Auslöser die zum Raucherrückfall führten weil sie das Verlangen nach Zigaretten geschürt haben. Auslöser gibt es viele wie z.B. Stress, das Betreten einer Bar, Nachdem man etwas gegessen hat, die Ankunft von einer langen Reise, der Weg zur Arbeit, etc. Versuchen Sie die Auslöser wo es möglich ist zu meiden und bei den anderen einfach Alternativen zu finden
10. Zigaretten-Ersatz – Versuchen Sie einen Ersatz für Zigaretten zu finden damit Ihre Hände etwas zu tun haben und das orale Bedürfnis etwas im Mund zu haben gestillt ist. Hier bieten sich Zahnstocher, künstliche Fake-Zigaretten oder sogar elektrische Zigaretten an.
11. Selbstvertrauen gewinnen – Und schließlich ist es wichtig dass Sie an sich und Ihre Fähigkeiten glauben und niemals aufgeben. Glauben Sie daran dass Sie das Zeug haben die Sucht für immer zu beenden. Erinnern Sie sich zurück an bereits bewältigte Herausforderungen in Ihrem Leben und machen Sie bewusst dass Sie fähig, stark, beharrlich und selbstsicher sind. Wenn Sie sich etwas zum Ziel setzen dann kann keine Droge der Welt auch nur im Geringsten etwas dagegen tun.
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