Rauchentwöhnung
Rauchstopp durch Hypnosetherapie- was man wissen sollte
Heute beschäftigen wir uns mit dem Rauchstopp durch Hypnosetherapie- Der durch Hypnose erreichte Rauchstopp zählt zu den ältesten Methoden überhaupt. Schon 1980 wurden die ersten starken Raucher in Hypnose dazu gebracht sich diese grässliche Angewohnheit abzugewöhnen. Heute, also fast 30 Jahre später, schwören noch viele Menschen auf die Macht der Hypnose im Kampf gegen die Nikotinsucht.
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Gleichwohl haben sich auch kritische Stimmen erhoben, besonders aus dem wissenschaftlichen Sektor, die der ganzen Sache nicht so recht trauen wollen und behaupten, dass
diese Methode des Rauchstopps nicht funktionieren kann. Ich glaube schon, dass die Hypnose für Raucher bei manchen Personen Wirkung zeigen kann. Auch bin ich dafür, dass man die Hypnose ruhig einmal austesten kann, wenn alle anderen Rauchstopp-Methoden keinen Erfolg gebracht haben. Der Wille zum Aufhören muss natürlich auch hier stark ausgeprägt sein, denn die Hypnose erfordert eine aktive Beteiligung des Patienten. In mehreren Sitzungen wird der Hypnotiseur dem Patienten Anleitung zur Entspannung vermitteln um ihn später in einen Zustand tiefer Bewusstlosigkeit zu bringen. Das ganze nennt sich dann hypnotische Trance und hat ihren Namensursprung vom griechischen Gott des Schlafes (Hypno). Im Rahmen der Hypnose öffnet sich der Proband und wird empfänglich für Anweisungen von außen. Während den Sitzungen werden dem Probanden dann Suggestionen (verbale Anweisungen) , gegeben, die direkt auf das Unterbewusstsein des Rauchers wirken .Der Vorteil: Die Suggestionen zum Rauchstopp wirken auch noch nach Auflösung der Hypnose und sollen dem Patienten helfen mit Entzugsproblemen besser fertig zu werden. Alle Anweisungen zum Rauchstopp wurden vorab mit dem Probanden abgesprochen und während jeder Sitzung wiederholt damit sie sich tief ins Unterbewusstsein verankern können und ein Teil der Psyche des Rauchers werden. Hierfür wendet der Hypnotiseur verschiedene kognitive Strategien an damit die Kritik des Probanten ausgeschaltet wird. Manchmal wird auch Musik eingespielt. Einige Raucher, die erfolgreich alle Hypnose-Sitzungen absolviert hatten, berichteten, dass Sie keinen Stress mehr empfanden wenn die Zigaretten knapp wurden. Dies kann auch damit zusammenhängen, dass durch die Hypnose neue Fähigkeiten zur richtigen Entspannung entwickelt worden. Raucher greifen nämlich fast immer zu Zigaretten wenn sie Ärger hatten oder Stress, Verwirrtheit und Anspannung empfinden. Wer Wege gefunden hat, mit Stress souverän umzugehen, benötigt keine Zigaretten.
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Die Hypnose kann der Weg sein Entspannung zu erlernen, muss es aber nicht. Denn was den Erfolg betrifft bezüglich erfolgreichen Rauchstopp durch Hypnose, muss man zugestehen dass die Erfolgsquote nicht gerade überwältigend ist. Es ist auch immer die Frage, wie stark jemand hypnotisierbar ist, denn nicht jede Person erreicht einen maximalen Trancezustand. Der eine Raucher
bleibt nach der Hypnose für immer Exraucher, der andere fängt nach ein paar Tagen wieder an zu rauchen und wieder andere merken gar keine Verbesserung ihres Zustandes sondern fühlen sich noch schlechter als vorher. Die Hypnose ist nicht die beste Methode zum Rauchen-Aufhören- es gibt viele andere bessere Lösungen. Dennoch: Wer kein Problem damit hat, dass eine fremde Person das eigene Bewusstsein ausschaltet und direkten Zugang zum Unterbewusstsein erlangt, kann die Hypnose in Kombination mit Nikotin-Pflastern oder sonstigen Medikamenten austesten. Weil die Hypnosetherapie nicht wissenschaftlich bewiesen werden konnte, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich. Die Hypnosetherapie zählt zu den naturalen Rauchstopp-Methoden und kann dabei helfen, dass die Moral über den Tag nicht absinkt und Entzugserscheinungen unterdrückt werden. Der einzige Weg aber um herauszubekommen ob es wirklich wirkt, besteht darin, es selbst einmal auszuprobieren.
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