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1:34 Uhr | Mittwoch, 13. Mai 2009  

Raucher

  

3 harte Fakten wieso Sie das Rauchen beenden sollten

Nichtraucher oder Raucher- das ist hier die Frage. Wenn es Ihr größter Wunsch ist mit dem Rauchen aufzuhören aber mehr Infos für den endgültigen Schritt benötigen dann lesen Sie diesen Raucher-Artikel. Im Folgendem liste ich 3 harte Fakten auf wieso Sie das Rauchen beenden sollten:

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Fakt 1 : Die Zahngesundheit ist durchs Rauchen gefährdet

Für Nichtraucher ist es ein Argument, für Raucher eine Angst, die Frage, wie sich das Rauchen auf die Zahngesundheit auswirkt und ob man etwas dagegen unternehmen kann. Was jeder sicherlich weiß ist, dass man durch das Rauchen die so genannten Raucherbeläge bekommt, die die Zähne gelber aussehen lassen, was nicht besonders schön ist.    Außerdem ist es aber auch so, dass der Genuss von Zigaretten die Mundflora durcheinander bringt und den Bakterien ein ungehemmtes Wachstum ermöglicht, dem man nur entgegen wirken kann, indem man verstärkt auf die Zahngesundheit achtet und die Zähne gründlich putzt, wozu es auch spezielle Pasten gibt, die extra für Raucher entwickelt wurden. Rauchen begünstigt außerdem auch die Entstehung von Zahnstein, der wiederum die Reinigung der Zähne massiv erschwert, unangenehm ist und auch nicht schön aussieht. Um massive Schäden zu verhindern müssen Raucher deshalb umso mehr darauf achten ihre Besuche beim Zahnarzt nicht zu vernachlässigen und sich dort auch den Zahnstein regelmäßig entfernen zu lassen. Am besten für die Zähne wäre es natürlich gar nicht zu rauche, und auch der Mundgeruch und die gelben Zähne sollte eigentlich ein Anlass sein, das Rauchen aufzugeben. Kann man es aber dennoch nicht sein lassen sollte man immer daran denken die Zahnpflege an das Rauchen anzugleichen und sie noch ernster zu nehmen, als man es ohnehin schon tun sollte, damit es später nicht zu unangenehmen Erkrankungen kommt oder man gar einen Zahn durch das Rauchen verliert. Sicherlich versuchen die meisten Raucher erst einmal mit einer normalen Zahnpflege zu Recht zu kommen, doch das hat nur wenig Erfolg.

Fakt 2: Rauchen in der Schwangerschaft hat Folgen für das Baby

Rauchen ist eine Suchterkrankung und gefährdet die Gesundheit auf vielfältige Weise. Der Betroffene ist abhängig vom Nervengift Nikotin.

Wird in der Schwangerschaft geraucht, birgt das Risiken für den Fötus. Das Nikotin gelangt ungefiltert über die Plazenta in den Blutkreislauf des Kindes. Durch die Qualmerei wird der Sauerstoffgehalt des Blutes erheblich verringert. Das Kohlenmonoxid verdrängt diesen und das Kind wird mit Sauerstoff unterversorgt. Dadurch wird das Wachstum erheblich gehemmt. Die Kinder sind im Durchschnitt ungefähr 200 – 300 Gramm leichter.

Das Nikotin, welches im Rauch enthalten ist, verengt die Blutgefäße. Dadurch entsteht eine Mangelversorgung mit all den Nährstoffen, die das Ungeborene braucht, um optimal heranzuwachsen. Wenn die Plazenta geringer durchblutet ist, kann sie sich vorzeitig ablösen. Die Folge wären eine Fehl- oder eine Frühgeburt.

Nach der Schwangerschaft bleibt das Risiko für Erkrankungen des Kindes erhalten. Der prozentuale Anteil, dass der Säugling am plötzlichen Kindstod verstirbt, ist doppelt so hoch.

Im späteren Kindesalter zeigen sich vielfach Verhaltensauffälligkeiten (ADHS). Die Heranwachsenden bekommen häufiger Allergien, Atemwegserkrankungen wie Asthma, krankhaftes Übergewicht. Als Jugendliche oder Erwachsene sind sie anfällig für Diabetes, Herzerkrankungen und Bluthochdruck. Die Wahrscheinlichkeit, später selbst Raucher zu werden ist hoch. Auch können sie an Depressionen erkranken und an Angststörungen leiden.

Auch wenn die Schwangere mit dem Rauchen aufhören möchte, fällt es vielen sehr schwer. Sie können sich Hilfe und Beratung beim Frauenarzt einholen. Wenn beide Partner rauchen, motiviert es die Frau noch mehr, wenn der Mann ebenfalls das Rauchen beendet.

Frauen befürchten durch die Abstinenz eine Gewichtzunahme. Sie sollten daher ihre Ernährung umstellen und viel Obst und Gemüse essen.

Eine Verhaltenstherapie könnte bei ganz schwerer Abhängigkeit nach den Ursachen der Sucht forschen und für das Leben ohne Nikotin eine ganz große Hilfe sein. Gegebenenfalls kann über eine Nikotinsubstitution (Pflaster) nachgedacht werden.

Entspannungstechniken helfen, den Stress und die innere Anspannung zu verringern.

 

Fakt 3: Rauchen ist Hauptursache für Kindstod

Wenn Mütter in der Schwangerschaft oder nach der Geburt rauchen, sind ihre Babys noch eher vom plötzlichen Kindstod (SIDS) bedroht als wenn sie in Bauchlage schlafen. Das berichten australische Forscher vom Ritchie Centre for Baby Health Research der Monash University http://www.monash.edu.au in der Fachzeitschrift Sleep. Wenn auch die genaue Ursache von SIDS noch unbekannt ist, glauben die Forscher, dass Schädigungen des Weckvorgangs als Antwort auf eine lebensbedrohliche Situation eine wesentliche Rolle spielen. Kinder, die Zigarettenrauch ausgesetzt sind, haben die niedrigsten Raten von kortikaler Erregung, die wesentlichen Einfluss auf Schlaflosigkeit, Muskeltonus, Herzfrequenz und Atmung hat, so das Ergebnis des australischen Experiments.

Dazu untersuchten die Forscher 25 gesunde Babys jeweils drei, zehn und 22 Wochen nach der Geburt. Die Mütter von zwölf der Kinder rauchten durchschnittlich 15 Zigaretten pro Tag, die anderen waren Kinder von Nichtraucherinnen. Während des Tagesschlafs richteten die Forscher einen kurzen Luftstrahl auf die Nasenlöcher der Babys und riefen damit eine Weckreaktion hervor. Gleichzeitig beobachteten sie, wie das Gehirn reagierte. Dabei wurden wesentliche Unterschiede im Aktivierungsmuster zwischen den beiden Gruppen festgestellt. “Unsere Forschung zeigt, dass mütterliches Rauchen die Weckreaktionen verschlechtert, was eine mögliche Erklärung für das höhere SIDS-Risiko darstellt”, so Studienleiterin Rosemary Horne.

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“Dass Rauchen ein wesentlicher Risikofaktor für SIDS ist, bestätigt nur eine schon länger existierende Annahme”, berichtet Jörg Kutschera, Neonataloge an der Grazer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde http://www.neonatologie.com , im pressetext-Interview. In der Praxis könne man beobachten, dass Babys in Wohnungen, in denen geraucht wird, weitaus häufiger vom plötzlichen Kindstod betroffen sind als in Nichtraucher-Wohnungen. “Andere wesentliche Faktoren, die das Risiko steigern, sind die Bauchlage des Kindes, eine Überhitzung im Schlaf, sowie ein schlechter Sozialstatus.” Der plötzliche Kindstod kann während des gesamten ersten Lebensjahres auftreten, wobei laut Kutschera sowohl im dritten als auch im siebten Monat Häufungen der Fälle zu beobachten sind.  Die Aufklärungarbeit zur Prävention des plötzlichen Kindstods http://www.sids.atkonzentriert sich schon länger auf die Vermeidung des Rauchens in der Umgebung von Säuglingen. “In der Steiermark erhalten die Eltern nach jeder Geburt eine entsprechende Information, Risikofamilien mit Rauchern werden speziell angesprochen”, so Kutschera. Es sei wesentlich, dass Väter zumindest in der Wohnung auf die Zigarette verzichten. Bei rauchenden werdenden Müttern sei eine Verhaltensänderung hingegen schwierig. “Hören sie in der Schwangerschaft nicht zum Rauchen auf, tun sie es oft auch danach nicht”, so der Grazer Kinderarzt abschließend.

 

 

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