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14:01 Uhr | Montag, 1. Dezember 2008  

Rückfallprevention

  

Gründe für einen Rückfall der Nikotinabhängigkeit

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte muss gewöhnlich 2 Phasen durchmachen

Das akute Entzugssyn­droms ( physische Abhängigkeit überwinden)
Rückfallprävention.

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Das quälende Gefühl der Entbehrung ist im Zeitraum von 1-3 Monaten nach dem Auf­hören entweder spontan verschwun­den oder konnte durch eine starke    Nikotinbehandlung erfreulicherweise eingeschränkt werden. Allerdings bestehen weiterhin komplexe Verhaltensmechanismen; sie können jederzeit einen erneuten Griff zur Zigarette auslösen. Im Jahr nach dem Aufhören mit dem Rauchen, wenn keine medizinische Hilfe stattgefunden hat, werden zwischen 80 % – 90% aller Raucher rückfällig! Das Rauchen-Aufhören dabei selbst ist zwar ein wichtiger aber eben nur der erste Schritt zum Ziel. Doch braucht man sich nichts vorzumachen, denn der mühsame Rauch-Stop ist eine wahre eine Anstrengung, für die man einen sehr langen Atem braucht. Das Rauchen-Aufhoeren muss man lange lernen und üben. Wenn die ersten Wo­chen verstrichen sind, wenn das akute Entzugssyndrom bzw. das das körperliche Bedürfnis verschwunden ist, ist das fängt alles von vorne an und die wahre Herausforderung folgt noch: Das Durchhalten. Wichtig: Ein Rückfall, also ein verbotener Griff zur Zigarette darf nie als Scheitern betrachtet werden. Sehen Sie die Sache sportlich denn im Spiel-Sport passieren eben auch Fehler, das kann man nicht vermeiden.

Das Verlangen nach Zigaretten resultiert aus der Verbin­dung von 3 Faktoren:

1. Dem physischen Bedürfnis ( Tritt bei Nikotinentzug sofort ein )

2. Der psychologischen Abhängigkeit (recht komplex )

3. Der Umgebung ( Kann schwer verändert werden- hier hilft nur ausweichen )

Was sind die Gründe für Rückfälle in der Nikotinsucht?

Die Gründe für einen Rückfall während des Tabakentzugs sind vielfältig; Folgende Gründe liegen meistens vor wenn eine Person wieder rückfällig wird:

1. Die physische Abhängigkeit ist chronifiziert oder dauert Jahre an

2. Schwach werden bei der Erinnerung an den Zigarettengenuss

3. Motivationsverlust

4. Gewichtszunahme

5. Akuter Stress

6. Schmerzhaftes Ereignis / Schicksalsschlag

7. Depression

8. Umgebung

9. Psychische Probleme

10. Langeweile

 

 Die Rückfallprävention

Die Rückfallprävention beruht im Wesentlichen auf 3 Elementen:

  1. Die Abhängig verstehen – Der Raucher, der aufhoeren will, sollte wissen, weshalb er sich schlecht fühlt wenn er mit dem Rauchen aufhört .
  2. Möglichkeit auf Hilfe – Das Rauchen-Aufhören kann depressive Verstimmungen nach sich ziehen und viele Rückschläge bedeuten wenn der betroffenen Person nicht rechtzeitig geholfen wird.
  3. Lernprozess – Strategien im Verhalten und Denken entwickeln und anwenden. ( Stressbewältigung & Selbstbehauptung ) .

Behandlung von Rückfällen im Tabakentzug

Rückfall in die Nikotinsucht durch Essstörungen

Wer wieder mit dem Rauchen angefangen hat, weil er nach dem Aufhören unter Eßstörungen und demzufolge an Gewichtszunahme gelitten hat, sollte erst einmal wieder neue Motivation zum Auf­hören mit dem Rauchen aufbauen. Wer mit dem Rauchen aufhoeren will, muss unbedingt vorab die eigene Lebensweise analysieren dringend über eine ausge­glichene Ernährung und Sport nachdenken vor allem wenn man die Gene zum Dickwerden hat, weil Tabakentzugs hat Auswirkungen auf die Verdauung und Appetit.

Rückfälle in die Nikotinsucht wegen Depression / Angst

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Ein Rückfall in die Nikotinsucht kann verbunden sein mit dem Auf­treten von vorhandenen Ängsten und Depressionen. Hier sollte man unbedingt die Möglichkeit einer Behandlung mit Psychopharmaka in Betracht ziehen: dies hat sich nämlich als das einzige Mittel erwiesen, um den Entzug langfristig zu machen und das Auftreten eines depressiven Zustandes nach dem Zigaretten-Stopp zu umgehen Psychopharmaka wirken auch gegen Angstsyndrome, die fast immer gleichzeitig mit Depressionen auftreten

Rückfall in die Nikotinsucht durch Passives Rauchen

Vielfach wurde es bewiesen, daß starkes passives Rauchen Nikotinmengen produzieren kann, die 3 oder 4 Zigaretten entspre­chen! Abhängigkeit ist   nämlich ein neurobiologischer Prozeß und deshalb können schon kleine Mengen an Nikotin die Sucht von Neuem wecken, obwohl Monate und selbst noch Jahre nach der Einstellung des Rauchens zurückliegen. Jeder Ex-Raucher, der unerfreulicherweise wieder zu den Zigaretten greift, wird trotz aller Selbstbeschränkungsversuche bestimmt den Zigaretten-Konsum von Tag zu Tag und von Woche zu Woche anheben, bis sie das frühere Konsumniveau erreicht hat

 

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Bisheriges Feedback: 1 Kommentar

  1.   ungläubiger:

    Schwachsin !!!
    Das mit dem aufhören ist relativ leicht , einfach aufhören
    Bei mir hats einen Monat gedauert.
    Mitlerweile bin ich 4 Monate rauchfrei und hab so gut wie kein verlangen mehr . Meine Frau sogar über ein Jahr .



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