Nichtraucher-Zigaretten.de

    
19:21 Uhr | Sonntag, 1. März 2009  

Rückfallprevention

  

Hilfe zum Rauchstopp für Klinikpatienten

Keinem Raucher sollte die Hilfe zum Rauchstopp versperrt werden, leider sind die so genannten Raucherkliniken bis zum Anschlag überfüllt und so müssen stark körperlich abhängige Raucher selbst auf Hilfesuche gehen.

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Die Behandlung der Nikotinsucht ist auch keine >> Nichtraucher in 24 Stunden Methode << sondern eine Langzeit-Therapie in der für jeden Raucher ein bestimmtes Profil   erstellt werden muss. Jeder Raucher hat ein anderes Level der Tabaksucht und die verschiedensten Gründe die der Sucht zugrunde liegen. Kleinere Gruppen von Rauchen haben den Vorteil dass die Nikotinbehandlung intensiver ausfällt und das wiederum führt dazu dass Rückfälle vermindert werden. Ein Klinikaufenthalt ist keine kommunikative Einbahnstraße; Bevor Unterstützung mit Ratschlägen und Medikamenten erfolgen kann muss das gesamte Umfeld und die Lebensgeschichte des Rauchers ausgeleuchtet werden. Hierfür müssen Psychologen Vertrauen erzeugen können damit sich der Raucher auch vollends öffnen kann. Zur klinischen Nikotinbehandlung zählen derzeit als probate Mittel die Nikotin-Ersatz-Behandlung ( Nikotin Pflaster oder Kaugummi ), Fürsorge & Unterstützung sowie Verhaltenstraining. Dabeben wird es leider auch immer die ganz schweren Fälle geben die trotz Medikamenten und Ratschlägen nicht mit dem Rauchen aufhören können. Hier müssen ganz individuelle Nichtraucher Pläne aufgestellt werden und jeder Ratschlag mit noch mehr Nachdruck versehen werden. Auch muss eine Langzeit-Strategie mit schweren Medikamenten für den Patienten erstellt werden .
Wenn das soziale Umfeld, die Motive und die Rückfallgründe des Rauchers bekannt sind muss er von Klinikpersonal permanent beraten & motiviert werden.

Folgende Ratschläge sind zu empfehlen:

  • Der Raucher sollte in seinem Nichtraucherplan unbedingt ein festes Datum zum Rauchstopp setzen. Durch den festen äußeren Rahmen hat er das Gefühl die Kontrolle zurück gewonnen zu haben. Das Datum für den Rauchstopp sollte allerdings nicht weiter als 2 Wochen in der Zukunft liegen.
  • Weiterhin sollten Freunde, Familie und Arbeitskollegen in den Plan >> mit dem Rauchen aufhören << involviert werden. Je mehr Unterstützung der Raucher erfährt desto besser für ihn.
  • Der Raucher sollte weiter alle Beweise seiner Vergangenheit beseitigen indem alle Zigaretten im Umfeld beseitigt werden. Hierzu zählen die Wohnung, das Auto, Arbeitsplatz und sonstige Orte wo gerne mal geraucht wurde.
  • Der Raucher muss aktiv bei der Analyse mitwirken weshalb vorherige Rauchstopps vielleicht nichts gebracht haben.
  • Dem Raucher müssen Verhaltensweisen an die Hand gegeben werden mit denen er schwierige Momente- die in den ersten paar Wochen nach dem Rauchtopp mit Sicherheit eintreten werden- in denen er sich schwach fühlt erfolgreich überwindet.
 

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