Rückfallprevention
Vorsicht ist besser als Nachsicht: Taktiken zur Vorbeugung der Tabaksucht
Schauen wir uns heute die besten Vorbeugemaßnahmen an im Hinblick auf die Nikotinsucht. Die beste Methode um nicht an den Folgen der Zigaretten zu sterben ist, gar nicht erst zum Tabak zu greifen.
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Daher muss schon bei Kindern und Jugendlichen eine konsequente Gesundheitserziehung stattfinden, denn sobald ein Raucher in die
Sucht gerät, wird er für alle Ratschläge zur eigenen Gesundheit immun. Die Folgen des Rauchens können nicht schlimmer sein, denn Zigaretten beinhalten quasi das ganze Portfolio von krebserregenden Stoffen. Der schlimmste Stoff in der Zigarette ist allerdings das aromatische Kohlenwasserstoff Benzopyren. Das Benzopyren findet sich auch in Autoabgasen und kann durch Enzyme im Körper zu krebserregenden Stoffen umgewandelt werden. Es löst Lungenkrebs aus und bindet sich an die DNA des Menschen was zu Mutationen führen kann. Die inhalierten Teerstoffe des Rauchs können die verschiedensten Krebsarten auslösen oder begünstigen wie z.B. :
- Lungen und Bronchialkrebs
- Kehlkopf-Krebs
- Rachenkrebs
- Magenkrebs
- Brustkrebs
- Nierenkrebs
- Gebärmutterkrebs
- Krebs der Harnwege
- Mundkrebs
- Speiseröhrenkrebs
- Mundhöhlenkrebs
Das wahre Ausmaß des Zigarettenrauchens ist wohl noch viel schlimmer, als Studien aufzeigen könnten. Lassen Sie sich daher einfach gesagt sein, dass Menschen die gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen respektive schnell davon wieder loskommen, ihr Risiko an den oben genannten Krebsarten zu erkranken, um ein vielfaches senken. Studien konnten weiterhin erfolgreich aufzeigen, dass bei Ex-Raucher nach 10 Jahren des Rauchstopps das gleiche Risiko an Gaumenkrankheiten zu erkranken vorliegt , wie bei Nichtrauchern. Wenn Sie Raucher sind, dann sollten Sie sich möglichst schnell einen guten Mediziner suchen, um weitere Unterstützung zu erhalten. Außerdem sollten Sie regelmäßig (alle 6 Monate ) zur zahnmedizinischen Vorsorgeuntersuchung gehen. Frühe orale Erkrankungen kann der Raucher selbst sehr schlecht feststellen, das kann nur ein Zahnarzt. Die kleinste Entzündung im Mundbereich muss sofort von einem Mediziner begutachtet werden, denn bei Rauchern könnte dies oft ein Anzeichen für eine gefährliche Krebsvorstufe sein. Also noch mal, mindestens zweimal im Jahr bei einem Zahnarzt eine Vorsorgeuntersuchung mit gründlicher Reinigung der Zähne durchführen lassen. Und das gilt nicht nur für Raucher, denn passives Rauchen kann auch schon diverse Erkrankungen des Gaumens auslösen. Seien Sie hier also bitte nicht leichtfertig, wenn Sie vielleicht annehmen, dass gründliches tägliches Zähneputzen einen ausreichenden Schutz darstellt. Weit gefehlt denn dafür gibt es keine Belege!
Wie bereits oben geschrieben, ist der beste Schutz vor der Zigarettensucht, gar nicht erst mit Rauchen anzufangen. Ein bekanntes Zitat aus der Bibel lautet „ Währet den Anfangen“. Zusätzlich zu dieser Verhaltensstrategie ist es meistens erforderlich, sich nur noch Nichtraucher Gruppen anzuschließen. Das Gruppenverhalten des Menschen ist sicherlich ein komplexes Zusammenspiel unzähliger Faktoren. Aber hier liegt auch der Schlüssel zum Rauchstopp. Für einen Raucher kann es eine ungeheure Motivation sein, sich mit Nichtrauchern zu gruppieren und deren Verhaltensweisen instinktiv nachzuahmen. Das Faszinierende an den Nichtrauchern ist , dass sie keine Willenskraft oder dergleichen benötigen denn sie vermissen nichts. Sie sind nicht süchtig und kennen auch keinen Schmachter. Wenn ihnen jemand eine Zigarette anbietet, dann lehnen sie dankend ab. Mit genau solchen Menschen müssen Sie sich umgehen – das ist eine der besten Vorbeugemaßnahmen überhaupt. Natürlich hängt es auch davon ab, ob jemand in eine Familie von Rauchern geboren wird oder von Anfang an nur mit Nichtrauchern umgeben war. Das Rauchen-Aufhören fällt logischerweise auch viel schwerer, wenn man sich stets nur mit Rauchern abgibt. Nur Nichtraucher können Ihnen beim Kampf gegen die Nikotinsucht ein Vorbild und eine Inspirationsquelle sein. Wenn Sie jetzt feststellen, dass Sie gar keine Freunde haben, die nicht rauchen dann verzweifeln Sie bitte nicht. Das heutige moderne Internet bietet nämlich Ersatzfreunde in Form von virtuellen Communitys an. So genannte Social Networks oder Nichtraucher Foren wären hier die erste Anlaufstelle, um Freunde bzw. Rückhalt zu finden. Es existieren überdies Forschungsarbeiten zum gemeinsamen Rauchstopp von Freunden. Wer im Team mit dem Rauchen aufhört , hat höhere Chancen auf einen Erfolg. Ein Kollege der ebenfalls den Rauchstopp anstrebt, wird sie zurückhalten wenn es mal wieder schwer wird. Gleichwohl ist es für Sie eine gute Tat Ihren Kollegen zu unterstützen. Beide wissen genau , wie schlecht es dem anderen gerade geht aber das schöne daran ist, dass sich die Freude, wenn man endlich geschafft hat Nichtraucher zu werden, quasi verdoppelt.
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Das hört sich doch gut an, oder? Wieso fangen Sie dann nicht heute noch an das Rauchen zu beenden? Gründe gibt es doch viele dafür , denn Rauchen ist nicht nur extrem gefährlich für Ihre eigene Gesundheit, nein, andere Menschen in Ihrem Umfeld sind mit betroffen.
Wenn Sie rauchen , dann rauchen indirekt auch Ihre Kinder mit – wenn Sie denn welche haben. Das schädliche an Zigaretten sind die Teerstoffe im Rauch und die Kohlenwasserstoffe. Wenn Sie sich entschließen zum Arzt zu gehen und sich Nikotin-Ersatz-Medikamente verschreiben lassen dann ist die Bedrohung des Rauchs für Ihre Lungen und die Ihrer Mitmenschen zuerst einmal beseitigt. Auch wenn Ihnen dieser Raucher-Medikamente durch die schwere Zeit helfen, sind weitere Maßnahmen zu treffen. Sie müssen z.B. alle Textilien im Haus reinigen lassen, denn die Giftstoffe des Zigarettenrauchs haben sich dort abgesetzt und können von dort aus jederzeit wieder in die Atemluft und damit in die Lungen Ihrer Kinder gelangen. Diese Giftstoffe sind nämlich so winzig, dass sie sogar luftbeständig sind, also hilft ein bloßes Lüften nicht wirklich viel. Zur weiteren Vorbeugung, nicht an den Folgen des Tabaks zu sterben, sind Non-Profit Einrichtungen zu empfehlen die sich auf Hilfe für Raucher spezialisiert haben. Die Gruppen-Mitglieder dieser Selbsthilfegruppen treffen sich regelmäßig um ihre Probleme mit den Zigaretten zu kommunizieren. Sie teilen ihre dort ihre Lebensgeschichte und wie sie durch den Tabaks erschwert wurde. Auch sprechen die Mitglieder über die Nebenwirkungen des Rauchstopps wie z.B. Symptome von Müdigkeit, Angeschlagenheit, Depression und Verwirrtheit. Weiter tauscht man sich dort aus welche Nikotin Medikamente oder Methoden geholfen haben und welche nicht. Diese Meetings können neben der Wissensanhäufung auch einen großen Motivationsschub in einem Menschen auslösen, weil man sich ja nicht die Blöße geben möchte, nicht auch so stark zu sein wie die anderen. Ein Rückfall wäre hier also echt beschämend.
Sie haben immer die Wahl was Sie als nächstes tun werden. Es wird aber immer auf eine einzige Entscheidung hinauslaufen: Zünde ich mir jetzt eine weitere Zigarette an oder zünde ich mir nie wieder für den Rest meines Lebens eine Zigarette mehr an?











