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Kriterien für Abhängigkeit (nach der DSMIV )
Abhängigkeit liegt bei wiederholtem und unangemessenem Gebrauch eines Stoffes vor, der zu beträchtlichen Störungen führt.
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Die Kriterien der Abhängigkeit habe ich entnommen von >> Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen)<<. Herausgeber ist die >> American Psychiatric Association (Amerikanische Psychiatrische Vereinigung)<<.
Kriterien der Abhängigkeit: Abhängigkeit liegt vor, wenn in einem bestimmten Zeitraum zumindest 3 der folgenden Anomalien auftreten:
1. Toleranz: Dabei kommt es zu einer allmählichen Abschwächung der Wirkung für dieselbe Dosis. Das heißt, die absorbierten Mengen müssen erhöht werden, um die Wirksamkeit zu erhalten.
2. Auftauchen eines Entzugssyndroms.
3. Der Stoff wird länger und in höheren Mengen eingenommen als vorgesehen.
4. Der beständige Wunsch, aufzuhören, bleibt wegen unwirksamer Bemühungen erfolglos
5. Es wird viel Zeit investiert, um sich die Substanz zu besorgen.
6, Wichtige gesellschaftliche oder Freizeitaktivitäten werden unterbrochen, um die Substanz zu konsumieren.
7. Die Substanz wird auch dann noch konsumiert, wenn die damit zusammenhängenden psychischen oder physischen Risiken bekannt sind. Von physischer Abhängigkeit spricht man, wenn die Punkte 1 und 2 erfüllt
Sind
Hauptverantwortlicher der Abhängigkeit ist das Nikotin. Zu Zeiten des 2. Weltkrieges war Tabak ebenso wie alle Lebensmittel Mangelware. Da Rauchen aber als »normal« galt, verteilte der Staat an die Zwanzigjährigen Marken, für die sie sich 2 Päckchen Zigaretten pro Woche kaufen konnten. Auf dem Schwarzmarkt kosteten Zigaretten und mehr als zu Zeiten des Friedens. Man konnte damals oft miterleben wie andere Lebensmittelmarken gegen Zigarettenmarken getauscht wurden. Tabak weist beträchtliche Mengen von Nikotin auf, und zwar 10 bis 20 mg/g: Der Raucher braucht also beim Tabak rauchen hauptsächlich die Wirkungen dieses Stoffes.











