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Wege um die physische Abhängigkeit zu beenden
Was sind überhaupt Entzugssyndrome?
Entzugssyndrom sind die Folgen von Tabakentzug oder einer großen Senkung des Nikotins bei physisch abhängigen Rauchern. Physische Abhängigkeit ist vergleichbar mit dem instinktiven Bedürfnis Hunger oder Durst zu stillen.
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Das komplette Denken dreht sich zwanghaft um Zigaretten- was dann natürlich Konzentrationsprobleme nach sich zieht. ( Konzentration ist gesteigerte Aufmerkamkeit ). Diese Störungen sind um so stärker bzw. beeinträchtigender, je nach Stärke der physischen Abhängigkeit.
Charakteristika des Entzugssyndroms
Alle charakteristischen Erscheinen des Entzugssyndroms müssen nicht bei derselben Person erscheinen und können nach und nach auftauchen.
Folgende Äußerungen wurden beim Entzugssyndrom beobachtet: Störungen des Charakters , Reizbarkeit, grobe Wutanfälle und quälende Unruhe haben ihre Ursache im Nikotin-Verlangen. Diese Äußerungen sind immer massiv ausgeprägt und stellen eine Konfliktquelle in Alltag, im Beruf und in der Familie dar. Entzugssyndrome sind meistens der Grund für einen Rückfall.
Auch Schlafstörungen treten von Person zu Person verschieden auf. Schlafstörungen sind bei Rauchern oft wegen Angst und Niedergeschlagenheit begründet. Dabei äußern sich die Schlafstörungen immer in Einschlafschwierigkeiten, seltener aber im nächtlichen Aufwachen. Durch Zigarettenentug begründete Schlafstörungen führen auch zur Depressiven Stimmung die je nach Intensität mit Apathie und Schläfrigkeit verknüpft ist. Neben Depression und Schlafstörungen können dann weiter auch Appetitschwankungen auftreten was aber von Person zu Person je nach Intensität des Entzugssyndroms unterschiedlich ausfällt.
Weitere Äußerungen sind dann:
-Angst
-Pulsverlangsamung
-Reizbarkeit
-Frustration
-Wut
-Appetitsteigerung
All hier aufgeführten Symptome Störungen haben Einfluss auf das Verhalten des Rauchers in Gesellschaft und Familie. Stärke sowie Dauer von Entzugssyndromen sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Ohne pharmakologische Hilfe ( Nikotinpflaster ) dauert es ca. 3-4 Wochen bis die Störungen beseitigt sind. Bezeichnend ist aber, dass alle Störungen sofort wieder verschwinden sobald der Raucher wieder zur Schachtel Zigaretten greift.
Das Verlangen zu rauchen ist aber ein komplexer Prozeß, den man kaum zu analysieren vermag. Sei es das physiologischen Bedürfnis, oder das situationsbedingte Bedürfnis sich eine Zigarette anzustecken dazu gesellen sich dann noch psychologischen Faktoren. Alle Stimuli vermischen und summieren sich dann noch weiter.
Welche Mittel und Medikamente helfen gegen Nikotinmangel und Schmachter ?
Um den Mangel an Nikotin und die Auswirkungen des Entzugssyndroms zu auszugleichen bzw. erträglicher zu machen kann man als gute Maßnahme die Nikotinsubstitution empfehlen.
Das Nikotin-Kaugummi kann heutzutage auch ohne Rezept in Apotheken bezogen werden. Wenn die Abhängigkeit nicht zu groß ist, kann der Absprung mit dem Nikotinkaugummi auch ohne jegliche medizinische Unterstützung gelingen. Wenn das Nikotinkaugummi nicht wirkt, muss ein Arzt konsolidiert werden der höher dosierte Nikotin Kaugummis bzw. Nikotinpflaster verschreibt . Sie können auch experimentieren was besser wirkt -das Kaugummi oder das Pflaster. Das Nikotinplaster hat den Vorteil dass es besser dosiert werden kann. Beides kann wirklich gut helfen wenn der jeweilige Beipackzettel genau beachtet wird. Das Verlangen, zu rauchen kann beachtlich gesenkt werden und der Zigaretten-Verzicht wird unter unvergleichlich bequemen Bedingungen erreicht. All dies wirkt sich wiederum auf die Motivation des Rauchers aus und zwar positiv. Der Raucher bekommt somit sofort schon schmerzfrei eine Vorgeschmack auf das Leben ohne Zigaretten . Mit allen Vorteilen und das ohne Reizbarkeit und Nervosität. Es können, auch trotz des Einsatzes von Nikotinplastern oder Kikotinkaugummis weitere Störungen wie z.B. Verstopfung auftreten.
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Wer mit dem Rauchen aufhört erlebt diese Verönderung des Verdauungsprozesses oft. Der Grund: Zigaretten wirken auf die Peristaltik des Grimmdarms und erzeugen damit einen abführenden Effekt Gegen Verstopfung hilft dann meistens der Einsatz von Meeressalzen. 
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte legt meistens ein paar Kilo drauf, Grund hierfür
Dass das Nikotin die Thermogenese erhöht. Bei gleicher Arbeit verbrennen Raucher mehr Kalorien und wegen oft ein paar Kilo weniger als Nichtraucher . Damit Sie nicht dick werden nach dem Einstellen des Rauchens sollten Sie mit Sport anfangen. Sport hat viele Vorteile:
- Es erhöht den Kalorieverbrauch
- Es macht glücklich weil Endorphine ausgeschüttet werden
- Es stellt eine Kompensation zum Rauchen dar
Irgendwann wird man feststellen, dass es an der Zeit ist, die Nikotinbehandlung zu beenden, nämlich dann wenn feststeht, daß die Person wirklich aufhören will, und wenn das Verlangen nach Zigaretten kontrollierbar erscheint. Rauchen ist nichts anderes als ein körperlicher Zwang den man sich abgewöhnen muss. Wer trotz des Einsatzes von Nikotinkaugummis nicht schafft mit dem Rauchen aufzuhören der sollte dann einfach die Dosis des Nikotins erhöhen.
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