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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; Abhängigkeit</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>„Ich bin Raucher!“</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 19:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor 25 Jahren stellten Sie sich mit dieser Aussage noch als glamourös, mondän, erwachsen und sogar intelligent dar. Sie sagten&#8230; <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/eich-bin-raucher/" class="read_more">Artikel lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vor 25 Jahren stellten Sie sich mit dieser Aussage noch als glamourös, mondän, erwachsen und sogar intelligent dar. Sie sagten damit nur, dass Sie regelmäßig Zigaretten anzündeten, eine Gewohnheit, die Sie mit über der Hälfte aller Männer und einem guten Drittel aller Frauen (in den USA, Anm. d. Ü.) teilten. Aber die Zeiten haben sich geändert! Heute fühlen Sie sich als Raucher wie ein Aussätziger. Innerhalb von 25 Jahren hat das Rauchen einen Wandel von der durchaus akzeptierten, ja sogar erstrebenswerten Angewohnheit zum gesellschaftlich inakzeptablen, demoralisierenden Verhalten durchgemacht.<br />
</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Aber Rauchen ist mehr als eine Angewohnheit – es ist eine Sucht. Raucher zu sein ist gleichbedeutend damit, drogenabhängig sein. Dies schafft ein ganz neues Problemfeld. Ein Raucher raucht nicht aus freiem Willen, er muss rauchen. In bestimmten Zeitabständen muss ein Raucher rauchen. Wenn er das nicht tut, leidet er unter Entzugserscheinungen. Vor 25 Jahren stellte das noch keine Bedrohung dar: Der Raucher konnte zu Hause, bei der Arbeit, im Restaurant, im Krankenhaus und beim Arzt rauchen, also eigentlich überall und jederzeit. Für einen Süchtigen die perfekte Droge. Ein Raucher konnte nur durch eigene Nachlässigkeit in den Entzug geraten – wie etwa, wenn ihm mitten in der Nacht die Zigaretten ausgingen – aber das kam nicht oft vor.<br />
Im Lauf der Jahre wurden dem Raucher langsam aber sicher immer mehr Steine in den Weg gelegt. Am Anfang geschah dies durch „radikale“ Familienmitglieder und Freunde. Die meisten Raucher und auch Nichtraucher betrachteten es als schlechten Stil, das Recht eines Rauchers auf Rauchen einzuschränken. Diese frühen Aktivisten wurden oft kritisiert und von den Menschen ausgegrenzt, die Mitleid mit der Misere des Rauchers hatten.<br />
Dann wurden jedoch die Auswirkungen des Passivrauchens zu einem Thema. Als die möglichen Gesundheitsrisiken für Nichtraucher ans Licht kamen, erhielten die Anti-Raucher durchschlagkräftige Munition in ihrem Streit um das Recht auf eine rauchfreie Umgebung. Mehr und mehr Menschen verbannten die Zigaretten aus ihren Wohnungen. Dann fingen kleinere Gemeinden und schließlich ganze Staaten an, Nichtraucherzonen in öffentlichen Gebäuden durchzusetzen. Die stärkste Bedrohung bestand allerdings nicht in dieser Einschränkung des Rauchens an öffentlichen Orten. Ein Raucher konnte solche Plätze vermeiden oder seinen Aufenthalt dort zeitlich begrenzen.<br />
Die neueste und größte Bedrohung wird jetzt gerade überall Realität. Nichtraucher-Regelungen werden durchgesetzt an dem einen Ort, wo der Raucher über längere Zeitabschnitte hinweg anwesend sein muss – an seinem Arbeitsplatz. Manche Arbeitgeber stellen Raucherzonen zur Verfügung, wo die Raucher in der Pause rauchen dürfen. Andere Firmen verbieten jedoch das Rauchen am Arbeitsplatz völlig. So entsteht das Problem der täglichen achtstündigen Entzugsperioden. Ein Raucher mag sich wünschen, seinen Arbeitsplatz zu wechseln, um solchen Bestimmungen zu entgehen, aber es gibt keine Garantie, dass die nächste Firma nicht am Ende auch ähnliche Regelungen trifft.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Heutzutage gehört der chronische Entzug mehr und mehr zum Lebensalltag der Raucher dazu. Rauchen bringt Schwierigkeiten zu Hause, bei gesellschaftlichen Zusammenkünften, und nun durch die neuen Nichtraucher-Richtlinien sogar am Arbeitsplatz. Wo soll dies alles enden? Die einfache Wahrheit ist, dass es für den Raucher niemals enden wird. Das Rauchen fängt an, bei allen Aspekten des Lebens lästig zu werden, und jeder Raucher muss sich jetzt dieselbe Frage stellen: Ist das Rauchen das wert? Wenn Sie denken, dass dies nicht der Fall ist, dann nehmen Sie einfach nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Wie haben wir nur damals überlebt?“</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/ewie-haben-wir-nur-damals-uberlebt/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Joel]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen ging ich mit einem Freund und dessen neun und fünf Jahre alten Söhnen zu einem Spiel der&#8230; <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/ewie-haben-wir-nur-damals-uberlebt/" class="read_more">Artikel lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vor einigen Wochen ging ich mit einem Freund und dessen neun und fünf Jahre alten Söhnen zu einem Spiel der White Sox. Das Spiel war gut, das Wetter war großartig, und die Sox gewannen. Es hätte eine sehr angenehme Erfahrung sein sollen. Ein Faktor jedoch machte es zu einem weniger perfekten Abend. Ein Mann, nur eine Reihe hinter uns und ein paar Sitze weiter, und eine junge Frau, zwei Reihen vor uns, rauchten. Wir saßen in einem Stadion mit nur zwei Rauchern im gesamten Abschnitt. Der Abschnitt fasste wahrscheinlich über 100 Menschen. Man meint, das Rauchen hätte hier nur eine geringe Belastung darstellen sollen.</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"> Irgendwie zog der Rauch jedoch jedes Mal, wenn sie sich eine Zigarette anzündeten, genau zu uns hin. Während der wenigen Minuten, wenn einer von ihnen rauchte, brannte mir die Kehle mit jedem Atemzug. Ich dachte, dass es vielleicht nur mir so gehe, aber dann wandte sich der Neunjährige an mich und beschwerte sich, dass der Rauch auch bei ihm beiße. Ein paar Mal steckten sich beide zur gleichen Zeit eine Zigarette an, und der Rauch wurde so schlimm, dass ich aufstand und mit dem Neunjährigen einen Spaziergang durch den Verkaufsbereich unternahm, so dass wir der Belästigung nicht mehr ausgesetzt waren. Ich fragte mich, wie viele der anderen 100 Menschen um uns herum sich wohl wegen dieser beiden Raucher so ähnlich fühlten.<br />
Manche Leute hätten das Spiel vielleicht mit einem Gefühl der Verbitterung verlassen, mit einem Gefühl von Ärger darüber, dass zwei Leute so egoistisch und rücksichtslos sein konnten und so das Vergnügen so vieler anderer störten. Das dachte ich nicht. Ich glaube wirklich, dass sie keine Ahnung hatten, dass ihr Rauch Erwachsene und Kinder um sie herum störte. Selbst wenn man es ihnen gesagt hätte, hätten sie wahrscheinlich nicht geglaubt, dass ihr Rauchen dazu führen konnte, dass wir uns so schlecht fühlten. Sie hätten mich nur als Fanatiker eingeschätzt, der versucht, ihr Recht auf ihr Privatvergnügen zu beschneiden, das ihnen ein paar Sekunden des persönlichen Genusses bringt. Meine Absicht in diesem Brief hier besteht aber nicht in der Debatte, dass der Raucher keinen wirklichen Genuss verspürt, sondern eher die Schmerzen des Entzugs erleichtert. Es ist auch nicht meine Absicht auszuwalzen, wie zwei Leute so vielen anderen den Abend ruinieren konnten.<br />
Im Gegenteil, diese beiden Raucher haben mein Bewusstsein darüber geschärft, wie weit wir als Gesellschaft gekommen sind. Wenn dies vor 30 Jahren geschehen wäre, hätte über die Hälfte der Männer und über ein Drittel der Frauen zu jedem Zeitpunkt in jedem Stadion im Land geraucht. Wenn schon zwei Menschen genug Rauch produzieren konnten, dass es mir und den Menschen um mich herum so schlecht wurde, dann muss es damals 10- bis 20-mal schlimmer gewesen sein. Wie haben wir nur damals überlebt? Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind einige Zusammenkünfte verlassen musste, weil der Rauch so konzentriert und störend war. Man konnte keinen Platz finden, an dem man ein wenig umhergehen hätte können, um so dem Rauch auszuweichen, denn der Rauch war überall. Man konnte noch nicht einmal etwas dagegen sagen – damals wäre das als schrecklich unhöflich angesehen worden. Nur anhand der Erinnerung daran, wie schrecklich es damals war, kann man überhaupt wertschätzen, wie weit wir heute gekommen sind.<br />
Mit Ausnahme der zwei Leute waren wir im Stadion von Nichtrauchern und Ex-Rauchern umgeben. Diese Menschen wurden nicht durch Regeln oder Vorschriften vom Rauchen abgehalten. Jeder Einzelne hatte die Wahl. Sie konnten rauchen, so wie der Mann und diese Frau, oder sie konnten es lassen, wie jeder andere. Neunzig Prozent haben sich dafür entschieden, nicht zu rauchen. Diejenigen, die nie in ihrem Leben geraucht hatten, haben dies einfach als selbstverständlich betrachtet. Sogar die meisten Ex-Raucher saßen nicht da und überlegten sich, wie glücklich sie sich schätzen konnten, dass sie ein ganzes Spiel genießen konnten und keine Zigarette dabei brauchten. Sie erachteten es einfach als selbstverständlich, dass sie nicht mehr rauchten. Die beiden Raucher hatten wahrscheinlich die Tatsache übersehen, dass sie die einzigen Raucher weit und breit waren.<br />
Ich denke, wir werden noch den Tag erleben, an dem keiner in einem offenen Stadion rauchen wird. Wrigley Field (Stadion des amerikanischen Baseball-Teams „Chicago Cubs“ – Anm. d. Ü.) hat das Rauchen bereits in allen Gebieten, abgesehen von den Toiletten, verboten. Es ist offensichtlich, dass das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen bald der Vergangenheit angehören wird. Die meisten werden freiwillig nicht rauchen. Einige werden nicht rauchen, weil es ihnen verboten ist. Wir werden dasitzen und uns ein Spiel anschauen, zu Besprechungen gehen, in Restaurants essen, in Theaterfoyers stehen und nicht darüber nachdenken, dass niemand raucht. Wir werden es einfach als selbstverständlich betrachten, dass niemand mehr andere Menschen seinem Zigarettenrauch aussetzt. Kinder werden nicht mehr dadurch verunsichert, dass die Erwachsenen um sie herum eine körperliche Sucht befriedigen müssen. Sie werden nie wissen, wie es war, durch Passivrauchen belästigt zu werden. Wir sollten es andererseits nie als selbstverständlich betrachten, dass wir nicht mehr durch den Rauch von anderen gestört werden. Wir sollten an die Tage zurückdenken, als viele Menschen an diesen Orten rauchten, oder auch an die heutige Zeit, in der nur wenige Leute in der Öffentlichkeit rauchten. Wir werden uns sehr dankbar fühlen, dass wir nicht mehr den Risiken und dem Ärger ausgesetzt sind, die von dem Rauch anderer Leute ausgehen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Sie sollten sich ebenso an die Tage erinnern, an denen Sie als Raucher die Menschen um Sie herum geschädigt haben. Auch wenn Sie es damals niemals gemerkt haben, haben Sie doch sowohl sich selbst als auch all die jungen und alten Menschen um Sie herum verletzt. Heute können Sie nichts tun, um diese Vergangenheit zu ändern – aber Sie sollten sich heute darauf konzentrieren, sich selbst und andere um Sie herum nie wieder einem solchen Unbehagen oder möglichen Gefahren auszusetzen. Damit Sie nie wieder in die Lage kommen, mit diesen persönlichen Risiken oder Schuldgefühlen konfrontiert zu werden, erinnern Sie sich immer daran: Um rauchfrei zu bleiben, nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich nicht an mehr Orten über das Aufhören spreche</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/warum-ich-nicht-an-mehr-orten-uber-das-aufhoren-spreche/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 17:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
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		<description><![CDATA[Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer&#8230; <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/warum-ich-nicht-an-mehr-orten-uber-das-aufhoren-spreche/" class="read_more">Artikel lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer großen Versicherungsgesellschaft mit fast 3.000 Angestellten. Das Unternehmen schätzte, dass mindestens 20 Angestellte die Gelegenheit wahrnehmen würden, die ihnen während der Mittagspause geboten würde. Ich war bewaffnet mit Dias, welche die schädlichen Auswirkungen des Rauchens zeigen, sowie mit meiner berühmten rauchenden Spülmittelflasche. Ich wollte eine dynamische Präsentation abliefern, voller Tatsachen und harter Fakten, die jeden Raucher mit nur ein bisschen Interesse und kognitiven Fähigkeiten überzeugen würden, dass er aufhören müsse zu rauchen, wenn er nicht sein Leben, einige Gliedmaßen, sein Selbstwertgefühl und seinen sozialen Status verlieren wollte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich erwartete den üblichen Skeptizismus, den ich gewöhnlich antreffe, wenn ich damit beginne, einer Gruppe von Rauchern einen Vortrag zu halten. Wenn jemandem allerdings eine Stunde gegeben wird, um die Tatsachen zu erfahren, sind die Gefahren des Rauchens für gewöhnlich überwältigend und unbestreitbar.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Hier war ich also, vollständig ausgerüstet, um einen weiteren Versuch zu unternehmen, die immer gegenwärtige Verleugnung des Rauchers und andere Verteidigungsmechanismen zu durchdringen, welche seine Sucht beschützen. Ich saß geduldig da und wartete auf die Heerscharen von Rauchern, die unter großen Vorbehalten eintreffen und sich fragen würden, wie wir sie und das gesamte Thema „mit dem Rauchen aufhören“ wohl behandeln würden. Die erste, die den Raum betrat, war meine Ansprechpartnerin im Unternehmen. Sie rauchte seit etwa einem Jahr nicht mehr. Sie war da, um das Publikum zu begrüßen und um mich vorzustellen.<br />
Als nächstes kam eine ehemalige Seminarteilnehmerin, die mir erzählen wollte, dass sie vor fast fünf Jahren aufgehört hatte und überglücklich darüber war. Sie sagte etwas, was ich oft höre: Dass es eine der besten Entscheidungen ihres Lebens gewesen sei, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie stellte mich einer Freundin vor, die etwa drei Monate vorher aufgehört hatte zu rauchen, als sie wegen einer Krankheit im Krankenhaus lag, die das Rauchen verursacht hatte. Die Seminarabsolventin dachte, dass es ihrer Freundin gut tun würde, meine Präsentation zu hören, um so ihre Munition und ihre Entschlossenheit zu bekräftigen, rauchfrei zu bleiben.<br />
Der Zeitpunkt, an dem die Präsentation hätte beginnen sollen, war nun verstrichen. Es kam noch eine junge Frau ins Zimmer. Ich fragte sie, ob sie gekommen sei, um mit dem Rauchen aufzuhören. Es stellte sich heraus, dass sie Nichtraucherin war. Ihre Eltern waren vor kurzem an Krebs gestorben, und die junge Frau wollte freiwillig für die American Cancer Society im Kampf gegen den Krebs arbeiten. Sie war nur gekommen um zu beobachten, wie mit Rauchern hinsichtlich des Aufhörens umzugehen sei. Sonst kam niemand mehr.<br />
Es war offensichtlich, dass ich meine Materialien umsonst mitgebracht hatte. Ich brauchte keine Dias, um mein Publikum von den Gefahren des Rauchens zu überzeugen. Sie wussten alle bereits, dass Rauchen tödlich ist und hatten aufgehört oder niemals damit angefangen. Die rauchende Spülmittelflasche war auch unnötig, und ich hätte sowieso niemand gefunden, von dem ich eine Zigarette bekommen hätte, selbst wenn ich das Experiment hätte vorführen wollen. Ich habe die Stunde damit verbracht, über Nikotinsucht und die Wichtigkeit der Rückfall-Prävention zu sprechen.<br />
Einige Tage später ging ich zu dem zweiten Unternehmen. Es war viel kleiner, mit nur etwa 100 Angestellten. Ich war etwas besorg, dass wegen der geringen Größe des Unternehmens gar kein Teilnehmer kommen würde. Ich baute meine Dias auf und bereitete mich vor, meine Präsentation zu halten. Zu meiner freudigen Überraschung kamen diesmal 15 Angestellte. Als ich aber nach deren Hintergrund als Raucher fragte, stellte es sich heraus, dass zwölf von ihnen niemals geraucht hatten, zwei seit jeweils über 20 Jahren nicht mehr rauchten, und eine Dame zwar Raucherin war, jedoch von anderen buchstäblich zu der Veranstaltung hingezerrt worden war und kein Interesse am Aufhören hatte.<br />
Normalerweise hätte ich meine Präsentation auf die eine Raucherin ausgerichtet, wenn sie mit dem Rauchen hätte aufhören wollen. Sie hatte es jedoch sehr deutlich gemacht, dass sie nur unter Protest da war. Wie Sie sich vielleicht erinnern können, wollen wir Menschen helfen, die aufhören wollen. Es ist nicht unser Ziel, Leute zum Aufhören zu zwingen. Die anderen 14 Leute waren gekommen, um sich über die Gefahren des Passivrauchens zu informieren. Ich ließ also wieder meine Dias und meine Spülmittelflasche beiseite und sprach über ein gänzlich anderes Thema, als ich eigentlich vorgehabt hatte. Ich informierte im Interesse der beiden Ex-Raucher einige Zeit darüber, wie man dem Rückfall vorbeugen kann, und für den Rest der Zeit sprach ich über die Gefahren des Passivrauchens und wie man mit Rauchern umgehen sollte.<br />
Ich möchte auf keinen Fall allgemein gültige Rückschlüsse von diesen zwei Unternehmen ableiten, aber ich sehe dennoch einen Trend. Wer herausgefunden hat, dass Aufhören möglich ist, hat aufgehört. Es gibt heute mehr Ex-Raucher und Nichtraucher als Raucher. Nichtraucher und Ex-Raucher haben ein immer größeres Interesse daran, wie sie ihre Gesundheit fördern können und wie sie sich möglichst wenig den Gefahren des Zigarettenrauchs aussetzen.<br />
Die Gruppe, die sich am meisten für Seminare zum Aufhören interessieren sollte und die davon am meisten profitieren würde, zeigt leider kein Interesse. Die Menschen sind so stark süchtig oder sie haben so wenig Hoffnung, dass sie Angst davor haben, alleine aufzuhören oder die Gelegenheit, praktische und kostenlose Programmen zum Aufhören zu nutzen. Sie sind nicht in einer beneidenswerten Position.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie im Moment rauchen, erkennen Sie an, dass Sie sich in der Gewalt einer Sucht befinden. Ihr gesunder Menschenverstand sagt Ihnen, dass das Rauchen teuer, tödlich und gesellschaftlich inakzeptabel ist. Leider tritt der gesunde Menschenverstand in den Hintergrund gegenüber dem die Droge suchenden Verhalten, das die Sucht hervorruft. Es ist an der Zeit diesen tödlichen Mechanismus außer Kraft zu setzen. Wie jeder Seminarabsolvent, sind auch Sie herzlich eingeladen, herzukommen und noch einmal kostenlos zu beginnen. Dieses Mal stellen Sie sicher, dass es klappt. Ihr Leben kann davon abhängen. Hören Sie nicht mit dem Rauchen auf, um es der Mehrheit recht zu machen, hören Sie Ihnen selbst zuliebe auf.<br />
Wenn Sie Ex-Raucher sind, betrachten Sie das Nichtrauchen nicht als Selbstverständlichkeit. Von den Zigaretten wegzukommen war nur der Anfang. Frei zu bleiben ist nun genau so wichtig. Sie haben hart gearbeitet, um so weit zu kommen. Es nun dabei zu belassen ist relativ einfach – alles, was Sie tun müssen, ist sich zu erinnern: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Helfen Sie mir, ich bin rückfällig geworden!“</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/9ehelfen-sie-mir-ich-bin-ruckfallig-geworden/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 19:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
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		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Zigarette]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Bitte um Hilfe oder ein Betteln um Aufmerksamkeit? Während meiner Seminare haben alle Teilnehmer meine Telefon- und Handy-Nummern, damit&#8230; <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/9ehelfen-sie-mir-ich-bin-ruckfallig-geworden/" class="read_more">Artikel lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Bitte um Hilfe oder ein Betteln um Aufmerksamkeit? Während meiner Seminare haben alle Teilnehmer meine Telefon- und Handy-Nummern, damit sie mich 24 Stunden am Tag erreichen können. Ich sage immer jedem, dass man mich im Notfall zu jeder Tages- oder Nachtzeit anrufen solle. Ich sage sogar, dass es nicht unbedingt ein Notfall zu sein braucht. Wenn sie mitten in der Nacht aufwachen, sich gut fühlen und einfach nur Hallo sagen möchten und dass alles in Ordnung ist, dann ist das auch OK (meine Familie hasst das an mir, aber hat sich mittlerweile damit arrangiert). Glücklicherweise nehmen es nicht viele Leute in Anspruch, aber das Angebot steht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich will, dass sie wissen, dass sie Hilfe bekommen, wenn sie diese brauchen. Ich habe kein Problem damit, wenn mich jemand anruft – egal, zu welcher Zeit, wenn Hilfestellung geleistet werden kann.<br />
Mich jedoch inmitten der Nacht anzurufen, um mir von einem Rückfall zu erzählen, ist absolut nicht notwendig. Eine SMS tagsüber, die mir von einem Rückfall berichtet, hält mich vielleicht vom Mittagessen ab oder holt mich von meiner Lieblingsserie oder auch nur von einer interessanten Werbung im Fernsehen weg und ist ebenfalls vollkommen sinnlos. Wenn erst einmal ein Zug genommen wurde, besteht kein Notfall mehr, kein wirklicher Notfall. Nichts steht mehr auf dem Spiel. Der Rückfall ist bereits erfolgt.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Die zweite, dritte oder sogar zehnte Zigarette haben keine wirkliche Bedeutung mehr, da sie alle das Ergebnis des ersten Zuges darstellen, genau so wie all die anderen hunderttausend oder vielleicht sogar mehr als eine Million, die folgen werden. Will ich es also gar nicht wissen, wenn jemand rückfällig geworden ist? Doch. Ich bitte darum, mir in diesem Fall eine Postkarte mit der guten alten Schneckenpost zu schicken. Sie wird irgendwann bei mir ankommen, und ich kann meine Statistik auf den neuesten Stand bringen. Aber es besteht kein Grund dazu, dass ich wegen einer solchen Nachricht mitten in der Nacht geweckt werde und auch nur eine Sekunde Schlaf verliere.<br />
Die Unterstützung, die im Online-Selbsthilfe-Forum angeboten wird, funktioniert ähnlich. Es dauert vielleicht ein paar Minuten, bevor jemand auf die neue Nachricht reagieren kann, aber meistens nicht lang. Während man auf Antwort wartet, steht einem genug Lesestoff zur Verfügung. Man kann die täglichen Nachrichten lesen, spezifische Foren-Gebiete wie zum Beispiel „Rückfall Prävention” erforschen, man kann eine Zeit damit verbringen, den Forums-Index zu lesen, oder man kann sogar WhyQuit.Com besuchen. Es ist genug Material da, um den Entschluss zu stärken. Wenn man sich stärken lassen will.<br />
Unterm Strich: Senden Sie eine Nachricht, bevor Sie rückfällig werden. Lesen Sie und lesen Sie, bis jemand Ihnen antwortet. Wahrscheinlich werden Sie Ihre Gedanken bis dahin neu geordnet haben, so dass die Antwort gar nicht so notwendig sein wird. Aber es ist schön zu wissen, dass sich jemand um Sie sorgt. Die Krise werden Sie dann schon überwunden haben, denn das dauert nicht lang.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht haben Sie gerade eine Lebenskrise. Diese Probleme hätten Sie aber in jedem Fall, egal ob Sie aktiv rauchen, nicht mehr rauchen oder auch noch nie geraucht haben. Wenn Sie jedoch über die tatsächliche Situation nachdenken, werden Sie erkennen, dass Ihr Rückfall in eine tödliche Sucht in keinster Weise dazu beitragen wird, das existierende Problem zu lösen. Er wird nur ein weiteres lebensbedrohliches Problem mit sich bringen, mit dem Sie sich befassen müssen.<br />
Wenn Ihr Rückfall dann letztendlich zu Ihrem vorzeitigen Tod führt, wird jeder, der Sie kennt und den Sie zurücklassen, mit derselben Trauer und Frustration leben müssen. Wollen Sie wirklich, dass Ihre Kinder, Eltern, Geschwister, Freunde, Kollegen und Bekannten zusätzlich zu der Erinnerung an Sie auch noch die Erinnerung an Ihren Rückfall in die tödliche Drogensucht haben? Wenn nicht, dann zeigen Sie es ihnen, solange Sie noch leben. Sie demonstrieren es sich jeden Tag selbst. Sie können aufhören und in allen Lebensverhältnissen rauchfrei bleiben, solange Sie sich daran halten: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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		<title>„Ich denke nur dann an Zigaretten, wenn ich einen Ihrer dummen Briefe bekomme!“</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 19:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Folgen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich denke nur dann an Zigaretten, wenn ich einen von Ihren dummen Briefen bekomme!“ Ein erfolgreicher Seminarteilnehmer gab mir das&#8230; <a href="http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/9eich-denke-nur-dann-an-zigaretten-wenn-ich-einen-ihrer-dummen-briefe-bekomme/" class="read_more">Artikel lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>„Ich denke nur dann an Zigaretten, wenn ich einen von Ihren dummen Briefen bekomme!“ Ein erfolgreicher Seminarteilnehmer gab mir das neulich zur Antwort, als ich mich erkundigte, wie sein Leben ohne Zigaretten so sei. Er gab sich alle Mühe zu vergessen, dass er jemals geraucht hatte. Rauchen war ein Teil seines Lebens, mit dem er sich nicht mehr befassen wollte. Aber weil ich ihm meine Nachsorge-Briefe schickte, funktionierte sein Plan nicht. Mittlerweile warf er meine Briefe ungeöffnet weg.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich fahre tatsächlich damit fort, solche Briefe zu schicken, damit der Ex-Raucher seine Vergangenheit als Raucher nie völlig vergisst. Wenn er ein typischer Ex-Raucher ist, dann wird er das Rauchen nie ganz vergessen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Er wird bestimmte Zigaretten vergessen: die ihn krank machten, die ihn in gesellschaftlicher Hinsicht zum Aussätzigen machten, die unzähligen Zigaretten, die er jeden Tag anzündete, ohne dass ihm dieses bewusst gewesen wäre. Am schlimmsten ist, dass er die Zigaretten vergessen wird, die er eigentlich gar nicht anzünden wollte, die er aber rauchen musste, weil der Drang zu mächtig war, als dass er ihn hätte kontrollieren können. Er wird also den Großteil aller Zigaretten vergessen, die er jemals geraucht hat, und sich nur ab und zu an eine „gute“ erinnern.<br />
Und dann geschieht es. Eines Tages auf einer Party, im Stress oder einfach nur aus Langeweile verspürt er den Wunsch nach einer „guten“ Zigarette. Er hat sich von seiner früheren Abhängigkeit distanziert, und er hat vergessen bzw. akzeptiert es einfach nicht, dass sogar „ein Zug“ höchstwahrscheinlich zum kompletten Rückfall führt. Weil er seine Abhängigkeit nicht mehr akzeptiert, sieht er nicht ein, warum er nicht ab und zu eine gute Zigarette genießen dürfte. Also nimmt er sich eine. Vielleicht ist sie wunderbar, vielleicht schmeckt sie auch einfach nur scheußlich. Das macht keinen Unterschied. Ob gut oder schlecht, sie wird die Kontrolle übernehmen, und er wird wieder zum abhängigen Raucher. Er muss nun all die körperlichen, emotionalen, gesellschaftlichen, finanziellen und gesundheitlichen Konsequenzen tragen, die von der Nikotinsucht eingefordert werden.<br />
In Wirklichkeit versende ich meine Briefe an meine ehemaligen Seminarteilnehmer aus zwei Gründen. Erstens, wie oben beschrieben, damit sie nicht selbstgefällig und dadurch rückfällig werden. Zweitens gibt es die traurigen Fälle, dass Raucher rückfällig geworden sind. Hier dienen die Briefe als dauernde Erinnerungen (sie werden meistens als Belästigung bezeichnet), dass das Rauchen ein Problem darstellt, mit dem man sich auseinandersetzen sollte.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Schon sehr oft sind Leute zum Seminar zurückgekommen und sagten, dass einer meiner Briefe den Ausschlag gegeben hätte. In diesem Fall haben meine Briefe die wunderbarste Wirkung entfaltet.<br />
Erlauben Sie sich nie, Ihre Rauchervergangenheit zu vergessen. Ja, es gab sicher die eine oder andere „gute“ Zigarette. Aber es gab viel mehr schlechte als gute, und selbst die guten waren jeden Tag dabei, Sie langsam, aber sicher umzubringen. Es ist traurig, dass der Mann, der den Einleitungssatz gesagt hat, dies nicht erkennen wird, bis es zu spät ist; und das hat er gemeinsam mit all denen, die meine Briefe wirklich lesen sollten. Sie haben die Briefe ungeöffnet weggeworfen. Wenn sie dann das nächste Mal aufhören, wissen sie es vielleicht besser – wenn es ein nächstes Mal gibt. Bedenken Sie all die Auswirkungen von nur einer Zigarette und nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
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