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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; aufhören</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>R&#252;ckfall gehabt? Kopf hoch, das ist doch normal!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückfallprevention]]></category>
		<category><![CDATA[aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
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		<description><![CDATA[
90% aller Raucher würden gerne aus der &#8220;Nikotinfalle&#8221; ausbrechen. Jawohl, aber leider ist für die meisten Raucher der Rauchstopp kein leichtes Unterfangen- nur die Wenigsten hören von heute auf morgen auf ohne wieder einen Rückfall zu erleiden.
Aber jeder Raucher sollte wissen, dass es da einen Weg geben kann sich das Rauchen endgültig  abzugewöhnen und danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Rauchen ist tödlich. " src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2010/04/rauchertod.jpg" alt="Der Rauch einer Zigarette ist sehr giftig." class="cont" width="170" height="200" /></p>
<p>90% aller Raucher würden gerne aus der &#8220;Nikotinfalle&#8221; ausbrechen. Jawohl, aber leider ist für die meisten Raucher der Rauchstopp kein leichtes Unterfangen- nur die Wenigsten hören von heute auf morgen auf ohne wieder einen Rückfall zu erleiden.<br />
Aber jeder Raucher sollte wissen, dass es da einen Weg geben kann sich das Rauchen endgültig  abzugewöhnen und danach normal und vor allem glücklich weiterzuleben. Jedes Jahr versucht die Hälfte aller Raucher dieser gefährlichen die Gesundheit, das Geld  &amp; Leben bedrohende Sucht Herr zu werden.<br />
Das Gemeine am Rauchstopp ist es, dass man für immer aufhören müsste  da nur eine einzige Zigarette in 80% aller Fälle dazu führt, dass der Raucher weiterrauchen muss. Und vor diesem endgültigen Schritt fürchtet sich der Raucher bzw. die Raucherin  natürlich. Leider finden viele Raucher nicht den geeigneten Weg um Schmacht-Attacken erfolgreich und effektiv abzuwehren. Schon der kleinste Ärger kann einen Rückfall begünstigen wenn man keine Alternativen kennt. Weitere oft genannte Faktoren, die zu einem Rückfall führen,  sind Stress, Angst oder Langeweile.<br />
Ist der Wille zum Aufhören mit den Jahren aber gewachsen, wird der Rauchstopp durchgezogen, doch ist es nur eine Frage der Zeit wann der erste Rückfall eintritt. Über 50 % aller Rückfälle ereignen sich innerhalb der ersten 5 Wochen. Aus meiner Erfahrung  kann ich sagen, dass diese Zeit wirklich sehr anstrengend sein kann weil der Nikotinentzug in etwa 5 braucht bis er durchgestanden ist. Fast alle der restlichen 50 % , die länger durchhalten,  werden innerhalb des 1. Halbjahres rückfällig. Nur 1-5 % aller Raucher bleibt länger als ein Jahr abstinent.<br />
Sind diese Personen willensstärker? Nein. Diese Personen haben im Durchschnitt nur schon 3-6 erfolglose Versuche hinter sich gebracht und haben &#8220;nichts mehr zu verlieren&#8221;, mit anderen Worten also: Sie haben die richtige Einstellung um aus dieser Todesfalle auszubrechen.<br />
Wer glaubt, es fehle ihm diese Einstellung noch, der könnte überlegen ob nicht eine Hypnoses-Sitzung für ihn infrage komme könnte. Hypnose für Raucher in Verbindung mit Verhaltenstherapie kann die  Erfolgsrate auf 25 % hochkurbeln-vorausgesetzt, dass der Wille vorhanden ist.</p>
<p>Wenn Du also einen Rückfall gehabt haben solltest, dann verzweifle jetzt nicht. Getan ist getan und jetzt sitzt Du wieder in der Falle fest…Gib jetzt nicht anderen die Schuld dafür. Vertraue auf deine Stärke und versuch´s einfach nochmal!</p>
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		<title>Wie funktioniert die EasyWay Methode von Allen Carr ?</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 19:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Allen Carr]]></category>
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Allen Carr´s Easyway-Methode: Gibt es da wirklich einen „einfachen Weg“ um mit dem Rauchen aufzuhören? Wollen wir uns diese interessante Methode doch mal genauer anschauen&#8230;
&#8230;Die EasyWay Methode besteht -nach Allen Carr – darin, sein Buch „Endlich Nichtraucher“ zu lesen und sich strikt an alle seine Anweisungen zu halten. Das klingt ja einfach. Ja, fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442170125/martinhamann-21"><img border="0" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/images/allencarr.jpg" class="cont"></a> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Allen Carr´s Easyway-Methode: Gibt es da wirklich einen „einfachen Weg“ um mit dem Rauchen aufzuhören? Wollen wir uns diese interessante Methode doch mal genauer anschauen&#8230;</strong><br />
<strong>&#8230;Die EasyWay Methode besteht -nach Allen Carr – darin, sein Buch „Endlich Nichtraucher“ zu lesen und sich strikt an alle seine Anweisungen zu halten. Das klingt ja einfach. Ja, fast schon zu einfach!  Ich habe das Buch gelesen und möchte meinen Eindruck in diesem Blogpost zusammenfassend wiedergeben. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist Allen Carr ein sehr erfolgreicher Mann gewesen und hat Millionen von Büchern und andere Medien verkauft. Das verdient eigentlich Respekt, aber  wie das im Leben nun mal so ist –   „Einen Toten Hund tritt man nicht“ &#8211; hat er deshalb besonders viel Kritik einstecken müssen. Kritikerstimmen behaupteten Dinge wie: „Wenn Du bereits weißt, dass dich Zigaretten nicht schlauer, sexier oder entspannter machen, dann kannst Du aus diesem Buch überhaupt nichts lernen!“. Ich maße mir nicht zu, Allen Carr hier kritisieren zu wollen, gleichsam möchte ich aber auch objektiv bleiben und den Carr-Kritikern Raum lassen. Es ist nämlich nicht alles falsch, was gegen Allen Carr´s Methode geschrieben wurde.<br />
Einige seiner &#8220;Thesen&#8221; wurden auch schon wieder widerlegt und dennoch: Die „EasyWay-Methode“ erzielt in Nichtraucherkursen eine Erfolgsquote von über 50 % &#8211; Das ist sehr viel. (Im Vergleich das neueste Nikotinentwöhungs-Medikament: Champix (Kosten: ab 50 EUR ) erzielt nach einem Jahr Erfolgsraten von 30-40 % ). Auf der anderen Seite: Wer 249 EUR für ein Allen Carr Nichtraucher Seminar ausgibt, der muss wirklich schon sehr verzweifelt sein. Aber solche Personen sind es dann auch, die es wirklich wollen, und die erzielen in einem Seminar sowieso  immer eine höhere Erfolgsrate wie Leute mit einer „Aufhören-kann-ich-auch-noch-morgen-Einstellung.<br />
Ich glaube aber auch, dass bei unsichere Rauchern, die an der Wirkung von Zigaretten schon längere Zeit zweifeln, das Buch ebenfalls eine Hilfe sein kann. Denn immerhin geht Herr Carr nicht gerade zimperlich mit Tabakkonzernen, „Angeblichen Nichtraucher Experten“, Ärzten, Rauchverhalten allgemein, Nikotinersatzstoffen und Zigaretten sowieso ins Gericht. Und wer schon immer vermutet hat, dass Rauchen eine Krankheit sein könnte, der findet volle  Zustimmung in Carr´s Büchern , wo immer wieder zum großen Rundumschlag  gegen alles, was Carr nicht mag, ausgeholt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Leser behaupten, dass das Buch „Endlich Nichtraucher“ wie durch Hypnose auf magische Art und Weise dafür sorgen wird, dass jeder Nichtraucher wird. Daran glaube ich persönlich gar nicht, das kann kein Buch auf dieser Welt tun. Zumindest lag „Endlich Nichtraucher“ kein Zauberstab bei (obwohl&#8230; das  könnte eine ganz nette  Geschäftsidee sein.. grins ) . :)<br />
Das Buch  wird dich nicht wie durch Zauberei in einen Nichtraucher verwandeln, aber seine Stärke besteht eben darin, dass es sehr informativ und unterhaltsam geschrieben ist und Dir somit energisch aufzeigt, weshalb Du überhaupt rauchst. Allen Carr versteht es nämlich wie kein Anderer die an Zigaretten belegten Mythen wieder  zu entmystifizieren . Das macht das Buch (übrigens in Ich-Perspektive verfasst ) auch so einzigartig: Seine klaren und gut verständlichen Argumente sind einfach einprägsam. Und ich bin nicht der Einzige, der das so empfindet. Schaut man sich einmal die Kunden-Rezensionen auf Amazon  an, findet man viele Äußerungen die ganz ähnlich positiv behaftet sind. Auf Amazon.de  wurden seit dem Erscheinen der deutschen Ausgabe des Buches (1. Dezember 1992 ) fast 500 Bewertungen geschrieben. Und über 400 Leser gaben 5 Sterne ab! Auf Amazon.com wurden fast 600 Bewertungen zur englischen Ausgabe abgegeben. Und über 500 Leser gaben  5 Sterne ab! Das kann ein Buch nur schaffen, wenn es extrem wertvolle und auch nützliche Informationen bietet. Ok, das Buch hilft mir also zu verstehen, warum ich  rauche.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hilft es mir aber auch, indem es mir zeigt  WIE ich mit dem Rauchen aufhören kann? </strong><br />
Ganz ehrlich? Ich glaub´s nicht. Als ich das Buch „Endlich Nichtraucher“ gelesen hatte, war ich mit meiner eigenen Methode  (Methode 7) ja schon von der Sucht geheilt gewesen. Daher kann ich nicht 100 % -ig sagen, ob es mir nicht doch irgendwo geholfen hätte. Wie gesagt, ich glaube nicht an irgendwelche Zauberkräfte des Buches oder dieser Methode. Überhaupt finde ich den Begriff „Methode“ auch ein wenig zu sehr übertrieben, denn um als eine echte Methode anerkannt zu sein, bietet es mir einfach nicht genug. Abgesehen natürlich von den beiden „genial-einfachen“ und „einfach-genialen“  Anweisungen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.</strong>Entscheide dich  nie wieder eine Zigaretten anzuzünden<br />
<strong>2.</strong>Wann immer Du an Zigaretten denkst, sage zu Dir selbst :Juhhu, ich bin frei!“</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr simplifiziert meines Erachtens an vielen Stellen (Die Suchtmechanismen sind komplizierter wie im Buch dargestellt ) so viel   und es ist -auch wenn es fester Bestandteil der Methode sein soll- sehr repitativ. Aber wenn man ein Hilfsmittel sucht um seine Motivation zum Rauchstopp einmal ordentlich anzufeuern, dann führt kein Weg an Allen Carr´s Buch vorbei. Wie gesagt, das Nichtraucher Buch ist und bleibt unheimlich erfolgreich: Seit dem Ersterscheinen im Jahre 1985 wurden über 10 Millionen Bücher verkauft. Was ich persönlich recht interessant finde, war Allen Carr´s Lebensgeschichte. Er war vorher seiner Zeit als Bestseller Autor /Nichtrauchertrainer und Weltverbesserer ein  gestresster Wirtschaftsprüfer gewesen, der täglich 80-100 Zigaretten brauchte um in diesem langweiligen Job überleben zu können. Seine Nikotinsucht wurde er wie durch Zauberei mit einer einzigen Hypnosesitzung los. Komischerweise schreibt er diese Errungenschaft aber nicht dem Hypnotiseur gut, denn er betont ironisch, dass er nicht „wegen“ der Hypnose mit dem Rauchen aufgehört hat, sondern „trotz“ der Hypnose. Und nach diesem „Wunder“ , was  da geschah, versuchte Allen Carr verbissen herauszufinden, warum es so leicht gewesen war mit Rauchen aufzuhören und weshalb es früher so schwer erschien. Allen Carr brauchte -nach eigenen Angaben – sehr lange um den „geheimen Zahlencode“ zu entdecken, der die Tür zum „Gefängnis“ öffnet, in dem da angeblich alle Raucher festsitzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Geheimcode ist die EasyWay-Methode von Allen Carr. (Anmerkung:  Liebe Leser, ich bin nicht verrückt, sondern zitiere hier nur aus Allen Carr´s Buch) .</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ok, wie geht Allen Carr vor um die Leser zum Nichtraucher zu machen?</strong><br />
Die Carr Methode versucht einen anderen Weg zu gehen, wie ihn andere Raucherentwöhnungskurse mehr oder weniger erfolgreich gegangen sind. So gehört es zum Grundprinzip der Allen Carr Methode, dass man nicht versucht Gründe zu finden, wieso man mit dem Rauchen aufhören sollte, sondern man sollte sich stattdessen  fragen, warum rauche ich eigentlich? Nach Allen Carr existieren keine Vorteile beim rauchen, der einzige Grund weshalb Menschen rauchen liegt darin begründet, dass sie nicht aufhören können. Das wiederum begründet der Autor damit, dass alle Raucher &#8211; neben der Tatsache, dass sie süchtig sind- Opfer einer weltweiten „Gehirnwäsche“ wurden. Eine Gehirnwäsche, die durch den leichtfertigen und glorifizierenden Umgang unserer Gesellschaft mit dem Tabakkonsum entstanden ist und großes Unheil angerichtet hat. Die Zigarette wurde entwicklungsgeschichtlich nur mit positiven Assoziation von coolness, sexy-attitude, Emanzipation, und anderen Mythen belegt, was dazu geführt hat, dass unsere natürliche Skepsis dieser gefährlichen Droge gegenüber verloren gegangen ist.   Auch wenn sich das alles sehr nach einer Verschwörungstheorie anhört, könnte doch etwas dran sein an den mutigen Behauptungen des Autors.<br />
Warum investiert die Tabakindustrie Milliarden in Tabakwerbung? Warum sind coole Schauspieler in Hollywoodstreifen fast immer nur mit einer Zigarette im Mundwinkel zu sehen (Aktuelles Beispiel ist der Film Avatar)? Werbung und Filme haben eine Sache gemeinsam: sie arbeiten mit Emotionen. Und wenn wir uns Tausende von Bildern mit fröhlichen Rauchern angesehen haben, dann kann das vielleicht wirklich dazu führen, dass unser Gehirn davon betroffen wird. Und wenn wir überzeugt wurden, dass Zigaretten nützlich sind, greifen wir in schwachen  Momenten  doch viel eher zum Portemonnaie um die nächste Packung zu kaufen. Beispiel: Wenn ich überzeugt bin, dass mich Zigaretten beruhigen, dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann ich in Streßsituation wieder anfange zu rauchen, obwohl ich doch aufhören wollte.  Allen Carr versteht es sehr gut, diese ganzen Suchtmechanismen aufzuklären: Der gestresste Raucher wird durch Zigaretten nur noch gestresster. Er ist immer gestresster wie ein Nichtraucher. Die Zigaretten helfen nur dabei den zusätzlichen Stress (den sie selbst erzeugt haben) wieder abzubauen. Mehr kann die Zigarette nicht. Der Raucher glaubt durch diesen „Zigaretten-Trick“ allerdings, dass die Zigarette wirklich gegen Stress helfen könnte.  Wenn er nun ans Aufhören denkt, bekommt er Angst, denn dann müsste er ja auf seine „Krücke“ gegen Stress verzichten. Der zusätzliche Stress , der durch diese Ängste ausgelöst wurde, zwingt ihn jetzt dazu noch mehr zu rauchen.  Wer einmal aus diesem Gefängnis der Täuschungen ausgebrochen ist, der begreift schnell, dass es niemals etwas gab, dass   man jemals hätte aufgeben müssen. Und wenn man keine Vorteile mehr beim Rauchen sieht, dann wird das Aufhören ganz leicht eben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ok, wie funktioniert die EasyWay Methode von Allen Carr? </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"> Man soll mit einer offenen mentalen Einstellung das Buch bis zum Ende durchlesen. Einige wichtige Passagen des Buches werden desöfteren  wiederholt- das soll angeblich die „Gehirnwäsche rückgängig  machen“. Sobald die Gehirnwäsche ausgelöscht wird, soll man gegen Ende des Buches  „ Die Letzte Zigarette“ rauchen. Jetzt werdet Ihr Euch bestimmt Folgendes fragen: Was ist denn   mit den schrecklichen Entzugserscheinungen? Tja, nach Allen Carr´s ist die physische Abhängigkeit nicht nur leicht zu überwinden, sondern sogar genussvoll, denn man darf sich endlich befreit fühlen vom bösen „Nikotinmonster“. (Anmerkung: Das ist nicht meine Wortwahl, sondern das hat Allen Carr wirklich so geschrieben-kein Scherz!).<strong> Deshalb auch gleich meine ehrliche Meinung dazu:</strong> Glaubt Allen Carr wirklich allen Ernstes, dass sich die positiven „Zigaretten-Emotionen“, die durch  Milliarden-schweres Werbebudget  der Tabakkonzerne in Jahren aufgebaut wurden, durch ein paar sich wiederholender Text-Phrasen auslöschen lassen? Dass die körperliche Nikotinabhängigkeit, ausgelöst durch die am schnellsten abhängig machende Droge der Welt, einfach zu überwinden ist, wenn ich mir ein „Nikotinmonster“ vorstelle? Sorry, Herr Carr, aber das ist einfach Schwachsinn!</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Leitstern des Buches ist es, den Leser bezüglich der Wirkungsweise von Nikotin  aufzuklären – das ist auch gut gelungen und ich stimme weiter vielen der „Carr Argumenten“ zu, weil sie einfach logisch-plausibel klingen. Ich glaube auch, dass das Aufhören einfach sein kann, wenn man es will und das akute Entzugssyndrom überwunden ist. Was ich aber keinesfalls glaube, ist, dass Allen Carrs nicht einen einzigen Tag Entzugserscheinungen gehabt haben soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Das eigentliche Problem aufzuhören besteht doch darin, überhaupt erstmal anzufangen um dann die „Kette“ zu unterbrechen und eine liebgewonnene Gewohnheit aufzugeben. Und die Abhängigkeit zu überwinden, ist noch mal ein ganz anderer Gegner und da hilft mir die Vorstellung eines „kleines Nikotinmonstern“ kein Stück weiter. Das ist, wie gesagt, einfach nur Schwachsinn.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Aufhören ist bestimmt nicht so leicht wie in dem Buch beschrieben- zumindest nicht für alle Menschen, denn jeder ist anders. Ok, wir sind alle nicht dumm- wir können lesen und Informationen verstehen. Wir sind aber keine Computer oder zum Leben erwachte Roboter. Neben dem Gedächtnis für Informationen weisen alle Menschen ein „emotionales Gedächtnis“ auf. Dieses Gedächtnis ist evolutionsgeschichtlich viel älter als das „Rationale-Gedächtnis“. Wenn ich mit der Zigarette Positives assoziiere, wie z.B. Entspannung und Geselligkeit, denn reicht mir die nackte Information, dass ich „mit dem Rauchen den Zustand eines Nichtrauchers erreiche“ nicht aus um mich vom Rauchen abzuhalten. Menschen verarbeiten Informationen und Emotionen in verschiedenen Gehirnbereichen. Wenn ich jetzt eine Zigarette rauchen möchte, dann wägt das „emotionale Gedächtnis“ ab und nicht das „rationale Gedächtnis“. Allen Carr zielt aber einseitig nur auf das „rationale Gedächtnis“ ab und beachtet das „emotionale Gedächtnis“ kaum bis gar nicht.  Und das erntet mein Unverständnis. Gut, das „Rationale Gedächtnis“ saugt alle Informationen auf, die im Buch „Endlich Nichtraucher“ stehen. Es sorgt dafür, dass wir aufhören wollen. Es mag wohl auch dafür sorgen,  dass wir den Rauchstopp gründlich vorbereiten (alle Aschenbecher wegschmeißen, und anderes Rauchfrei-Tipps-Blabla beherzigen) und uns Nikotinkaugummis oder Champix kaufen. Aber bewahrt uns das „Rationale Gedächtnis“   auch davor, z.B.  in kritischen Momenten  nicht doch zu rauchen? Ich glaube nicht, denn meine Erfahrung hat mir oft genug das Gegenteil bewiesen. Das Verlangen auf eine Zigarette ist nämlich im „Emotionalen Gedächtnis“ gespeichert und das ist nun mal entwicklungsgeschichtlich viel älter. Das heisst, das Verlangen bleibt, auch wenn wir das Buch 10 Mal oder  öfter gelesen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich persönlich finde, dass Allen Carr bei einigen wichtigen Punkten einfach versagt hat. Beispiel: Zum Ende des Buches beschreibt Allen Carr wie frustriert er doch ist , wenn Raucher Schwierigkeiten beim Aufhören haben und es nicht leicht finden. (Ich muss hier wirklich fragen, für wen war es bitteschöne keine Herausforderung damit wieder aufzuhören? ) . Ein Hauptgrund weshalb sich manche Raucher das Aufhören  angeblich so schwer machen, liegt darin begründet, weil sie seine Anweisungen missverstanden haben. Und hier ist die Antwort, die Herr Carr allen gibt, die aufgehört haben aber ungeheuerlicher weise wagen einen Hauch von  Entzugserscheinungen zu verspüren:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Dann sind Sie sehr dumm. Wie können Sie behaupten, „Ich will ein Nichtraucher sein“ und gleichzeitig sagen „Ich will eine Zigarette“ ? Das ist ein Widerspruch. Wenn Sie sagen, „Ich will eine Zigarette“, dann sagen Sie damit, „Ich will ein Raucher sein“. Nichtraucher wollen keine Zigaretten.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es soll aber gar nicht mal so unüblich sein, dass süchtige Personen im Entzug durchaus hin und wieder mal das Verlangen auf die Droge verspüren. Der oben stehende Ausschnitt aus Allen Carr´s Buch (frei von mir wiedergegeben) zeigt ganz deutlich, dass der Autor vorwiegend auf das „Rationale Gedächtnis“ abzielt und sogar bereit ist, die Intelligenz des Rauchers in Frage zu stellen. Ich kann mir nach bestem Gewissen nicht vorstellen, wie mir das weiterhelfen sollte, wenn ich das unstillbare Verlangen auf eine Zigarette verspüren würde. Was man wirklich braucht, sind funktionierende Werkzeuge um das Verlangen nach Drogen an ihrem Entstehungspunkt („emotionale Gedächtnis“)  angreifbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch kann ich mich an dieser Stelle   einer gewissen  Bewunderung Allen Carr´s Brillianz nicht erwehren: Denn Herr Carr sagt dem Leser hier nicht direkt  &#8220;höre mit dem Rauchen auf!&#8221; sondern er  impliziert es dem Raucher unterschwellig, indem ihm suggeriert wird, dass er dumm ist, wenn er rauchen will. Da niemand dumm sein möchte bzw. jeder sich für schlau hält, trifft diese Suggestionsform bei den meisten auch voll ins Schwarze. Dieser &#8220;Trick&#8221; dürfte auch bei anderen Problemen des Alltags nützlich sein,  z.B. könnte man in einer Diät wie folgt argumentieren :</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hast Du da gerade etwa diese Schokotorte gegessen? Dann bist Du sehr dumm! Wie kannst Du behaupten, &#8220;Ich will schlank sein&#8221; und gleichzeitig sagen &#8220;Ich will eine Schokotorte essen&#8221;? Das ist ein Widerspruch. Wenn Du sagt, &#8220;Ich will eine Schokotorte essen&#8221;, dann sagst Du damit, &#8220;Ich will ein Dicker sein&#8221;.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>Vorteile und Nachteile der Easy Way Methode / Endlich Nichtraucher von Allen Carr</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li> Das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr liefert nützliche Information über Nikotin und Drogenabhängigkeit.Außerdem entschlüsselt es die Gründe, weshalb Menschen überhaupt rauchen. Denn fast immer raucht man nur, um ein Problem zu beseitigen, dass ohne die Droge erst gar nicht  entstanden wäre. (Stress, Unlust, Langeweile,etc.) .</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Buch richtet sein Augenmerk außerdem auf einen oft übersehenden Aspekt des Rauchstopps. Einer der Gründe, der vielen Rauchern das Aufhören erschwert, liegt darin begründet, dass man sich fragt „Warum sollte ich mit dem Rauchen aufhören?“ anstatt sich einfach zu fragen „Warum rauche ich überhaupt?“. Bei der ersten Frage sieht man sich selbst noch als Raucher, der gute Gründe zum Weiterrauchen hat und nur überlegt aufzuhören; Doch bei der zweiten Fragestellung betrachtet man das Aufhören schon eher aus der Sicht eines werdenden Nichtrauchers und damit ist quasi schon die erste Brücke in die Nichtraucherwelt geschlagen, was die Sache einfach werden läßt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Allen Carr vermag es mit einzigartigen rhetorischen Kunstgriffen, dem Raucher das &#8220;Nichtrauchen-Wollen&#8221; einzusuggerieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Easyway-Methode kann euphorisch machen, denn man wird in die Position eines Wartenden versetzt, der dem  &#8220;Gefühl der Freiheit&#8221; sehnsüchtig entgegen fiebern darf.</li>
</ul>
<ul>
<li>Allen Carr hat aus dem Rauchstopp eine kleine Religion gemacht.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Einer der Haupt-Nachteile der „EasyWay Methode“ ist es, dass sie eigentlich zu wenig bietet um sich „Methode“ nennen zu dürfen. Ok, Herr Carr hat ein sehr unterhaltsames Buch geschrieben und einige sehr gute Ideen eingebracht, aber unter Methode verstehe ich &#8211; unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten- etwas ganz anderes.<br />
Allen Carr beschreibt zwar sehr gut, was man braucht um das Rauchen aufhören als leicht zu empfinden, aber er bietet mir einfach zu wenige Tools um das real auch zu schaffen. Nicht jedem Menschen hilft die Vorstellung von einem kleinen oder großen Nikotinmonster im Kopf oder Körper. Was auch immer der Autor damit zum Ausdruck bringen wollte, ich finde es albern und kindisch.</li>
</ul>
<ul>
<li>Allen Carr fokussiert sich zu sehr auf das „Rationale Gedächtnis“ des Menschen  und vernachlässigt das -für den Rauchstopp aber so wichtige &#8211; „Emotionale Gedächtnis“. Alle Menschen, die die Informationen von „Endlich Nichtraucher“ nicht ins „Emotionale Gedächtnis“ überführen können, für die wird der Rauchstopp alles andere aber niemals „easy“. (erklärt auch, weshalb es 50 % nicht schaffen )</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Der Autor scheint etwas selbstverliebt in seine „Methode“ (Dem „Heilmittel gegen Lungenkrebs“) zu sein. Aus seinem egozentrischen Weltbild (Ich will nicht „Wahn“ sagen) heraus,  versucht er Menschen von wissenschaftlich anerkannten Methoden zur Raucherentwöhnung wie „Nikotinersatz“ oder „Hypnose“   abzubringen. Es gibt aber nun mal  Menschen- ja , Allen Carr gehört selbst dazu- bei denen hat z.B. Hypnose sehr gut funktioniert  und ich glaube auch, dass es eine Hilfe für sehr &#8220;schwere Fälle&#8221;  sein kann. Weiter scheint  Allen Carr eine instinktive Abneigung gegen Nikotinersatz-Therapie zu haben. Er sagt, dass Menschen nicht „wegen sondern trotz“ Nikotinersatzmittel aufgehört haben.<br />
Ich glaube zwar auch, dass sich der Hauptkampf im Kopf des Drogensüchtigen während des Entzugs abspielt, aber es gibt wissenschaftliche Studien, die beweisen konnten, dass psychologische Beratung /Verhaltenstherapie in Verbindung mit NET die Erfolgsrate steigern konnten. Es gibt immer verschiedene Wege um die Sucht zu überwinden, aber die Nikotinersatz-Therapie hat ja auch nie behauptet die beste Methode auf diesem Planeten  sein zu wollen.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Wie ich schon erwähnt hatte, ist das Buch, was  psychologische Aspekte betrifft, einfach zu unsensibel und repitativ. Anstatt gefühlvoll auf die Belange von Rauchern einzugehen, wird mit der „Holzhammer-Methode“ versucht, Informationen in die Köpfe seiner  Leser einzutrichtern. Man stelle sich einen depressiven Menschen vor, der Kummer leidet weil ihm seine letzte Stütze genommen wurde und jetzt muss er sich hinzu noch anhören „Sie sind sehr dumm!“. Wer also Angst hat, depressiv zu werden, wenn er nicht mehr rauchen darf oder wenn jemand  Hilfe und Rat    bei der Kummerbewältigung sucht, für den ist das Buch nutzlos und provozierend, ja sogar gefährlich.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meine Empfehlung</strong><br />
Die meisten Raucher werden einen Vorteil aus dem Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr ziehen, da bin ich mir sogar sicher. Aber ich würde nicht behaupten  wollen, dass man damit auch wirklich mit dem Rauchen aufhören kann, dafür bietet es nicht genug von einer Methode. Außerdem sollte man dem Autor zugestehen, dass er keine psychologische Ausbildung genossen hat und teilweise einen recht rauen Umgangston pflegt. Wegen seines Unwissens und Unverständnisses zahlreicher psychologischer Mechanismen wurde er auch schon oft kritisiert.<br />
Wer eine „Ich-will-aufhören-Einstellung“ aufbauen möchte, für den  kann ein Einblick in Allen Carr´s Gedankengänge tatsächlich soetwas wie eine Offenbarung darstellen. Da das Buch mit einem Preis von nur 8 EUR als günstig zu bezeichnen ist, kann man also durchaus  einen Blick riskieren.</p>
<p>Kaufen kann man &#8220;die kleine Rauchfrei Bibel&#8221;  z.B. auf Amazon: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442136644?ie=UTF8&amp;tag=martinhamann-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442136644">Endlich Nichtraucher!: Der einfachste Weg, mit dem Rauchen Schluß zu machen</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=martinhamann-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3442136644" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite, wenn Du auf der Suche nach einer Schritt-für-Schritt-Anleitung  oder einem 25-Schritte-Nichtraucher-Plan bist, kann das Buch nicht mehr  für dich tun als  ein paar Stunden Unterhaltung bieten. (Im Buch gibt es a eine Menge autobiografischen Ballast).<br />
Was viele -mich eingeschlossen- gestört hat, war  Allen Carr´s Art zu schreiben: Seine Methode ist die 1.  Wahrheit auf Erden, die so wichtig ist, dass  sie gebetsmühlenartig vorgetragen werden muss. Vielleicht  ist es so, aber dann ist die 2. Wahrheit  auch, dass Allen Carr maximalen Profit aus seiner „Methode“ schlagen wollte und auch geschafft hat . Aber ob Allen Carr jetzt auf „heiliger“ Mission war um den Menschen Freiheit zu schenken oder doch aus wirtschaftlicher Interesse heraus gehandelt hat, ich sage dazu nur:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Allen Carr hat aus dem Rauchstopp zwar eine kleine  Religion gemacht, aber ich lasse mich lieber einmal bekehren, als unter einem Sauerstoffzelt mein letztes Gebet machen zu müssen.</strong></p>
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		<title>Abnehmen und Rauchstopp-geht das wirklich?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 16:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen-Aufhören]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Blogger Martin Schmitt von persoenliches-wachstum.com war so gut und machte mich auf eine neue Studie aufmerksam in der es um die Frage &#8220;Kann ich mit dem rauchen aufhören und gleichzeitig abnehmen?&#8221; ging. Den Artikel in englischer Sprache findet Ihr hier: Northwestern University. Das Ergebnis war recht überraschend, denn es kommt zu folgendem Schluß:  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong>Der Blogger Martin Schmitt von <a href="http://persoenliches-wachstum.com" target="_blank">persoenliches-wachstum.com</a> war so gut und machte mich auf eine neue Studie aufmerksam in der es um die Frage &#8220;Kann ich mit dem rauchen aufhören und gleichzeitig abnehmen?&#8221; ging. Den Artikel in englischer Sprache findet Ihr hier: <a href="http://www.feinberg.northwestern.edu/news/2009B-November/Smoking%20Cessation%20and%20Dieting.html" target="_blank">Northwestern University</a>. Das Ergebnis war recht überraschend, denn es kommt zu folgendem Schluß:   Raucherentwöhnung mit gleichzeitiger Diät bei Frauen ist erfolgsversprechend. Ich habe den Artikel zum Anlass genommen  mich ebenfalls einmal mit dem Thema &#8220;Abnehmen und Raucherentwöhnung&#8221; zu beschäftigen.  </strong></p>
<p align="justify">
Es ist ein altbekanntes Problem: Die Damenwelt schiebt den so wichtigen Rauchstopp lieber auf als sich die Figur zu ruinieren. Grund ist die Annahme, man müsste während des Entzugs zwangsläufig  Gewicht zu legen da der Entzugsstress nur mit Süssigkeiten, Schokolade &#038; Co abzuwehren ist. Weiterhin ist wissenschaftlich bewiesen, dass Nikotin den Appetit bremst und den Metabolismus (Grundumsatz)  hochfahren kann. Meine Erfahrungen sahen da leider etwas anders aus: Zigaretten haben den Appetit nicht unterdrückt sondern schlicht und ergreifend verdorben. Der Qualm hat einen so widerlichen Nachgeschmack im Mund hinterlassen, dass ich Stunden lang nichts mehr essen konnte. Und was ist mit dem Mehr an Kalorien,  dass Raucher angeblich einsparen? Die holt man ganz schnell wieder auf,  wenn man bedenkt, wieso ein Raucher oder eine Raucherin ein paar Hundert Kalorien mehr verbrennt. Hat man das erkannt, dann überlegt man sich besser zweimal ob es das ganze überhaupt wert ist. Um die ganzen extrem tödlichen Gifte des ekligen dreckigen Qualms abbauen zu können, muss unser geschundener Körper jeden Tag eine Zusatzschicht einlegen. Die Entgiftungsarbeit verbraucht zwar zusätzliche Kalorien (nur ca. 200 kcal täglich) aber erzeugt auch wieder zusätzlichen Stress. (Chronische Vergiftung &#038; oxidativer Stress) . Und was haben wir uns leider angewöhnt, wenn wir angespannt / gestresst sind? Genau, wir naschen oder rauchen noch mehr. Das ist ein gemein-gefährlicher Teufelskreislauf aus dem wir so schnell wie möglich ausbrechen sollten. </p>
<p align="justify"> Die oben genannte „Meta-Studie“, in der die Ergebnisse von 10 weiteren Studien gesammelt und ausgewertet wurden,  hatte folgendes Ergebnis: Weibliche Raucher erzielen beim Rauchentzug bessere Ergebnisse , wenn sie gleichzeitig eine Ernährungsberatung bekommen. Das Ergebnis wird die professionelle Raucherentwöhnung zwar nicht revolutionieren, könnte aber so einiges verändern. Das Endergebnis ist nämlich deshalb so interessant, weil es die aktuellen klinischen Richtlinien für die Raucherentwöhnung widerlegt, die die Diät ja gemeinhin als einen den Rauchstopp eher gefährdenden Risikofaktor einstuft hatten. Und das führte bei vielen Raucherinnen zur Krise. Es ist nur offensichtlich, in welchem Zwiespalt aufhörwillige Frauen da oftmals gefangen sind, denn sie müssen entscheiden: Gesund und fett  oder krank und schlank sein.  Und mal ehrlich: Die meisten Menschen würden lieber ein paar Jahre früher sterben wenn sie dafür nicht fett sein müssen. Das Fettsein ist nämlich auch ein Risikofaktor für die Gesundheit, denn es kann psychisch krank  machen, wenn es zum Beispiel durch Ablehnung entstandene Depressionen auslöst. Aufgrund der neuen Studienergebnisse dürfen Frauen sich glücklicherweise jetzt keine Sorgen mehr um ihre Figur machen, denn man kann gleich mehrere Fliegen  mit einer Klappe schlagen: Schlank,  gesund, attraktiv, fit und gutgelaunt durchs Leben gehen und nebenbei quasi die Nikotinsucht für immer zum Teufel jagen. </p>
<p align="justify">
<strong>Und hier sind nochmal die genauen Daten und Werte der englischen Studie:</strong><br />
Es wurden insgesamt 10 Studien ausgewertet die in der Zeit von 1991-2007 entstanden und  Daten von 2233 Raucherinnen  sammelten.<br />
<strong> Ergebnis</strong>: Die Meta-Analyse ergab, dass Frauen den Nikotinentzugs mit kombinierter Ernährungsberatung 29% häufiger kurzfristig (3 Monate)  abschliessen und 23 % langfristig (6-14 Monate) bewältigen. Hinzu brachten Raucherinnen mit Ernährungsberatung ca. 1 Kilo weniger auf die Waage als Raucherinnen ohne die besagte Ernährungsschule.<br />
Gerade in den Staaten ist sowohl das Übergewicht als auch das Rauchen ein großes Problem für die amerikanische Bevölkerung geworden. Jedes Jahr sterben dort 178000 Amerikanerinnen an den Folgen des Rauchens. Trotz dieser angsteinflößenden Statistik rauchen noch immer 17.4 % der amerikanischen Frauen. </p>
<p align="justify">
Hinzu sind  2 von 3 Amerikanern  zu dick (d.h. nur 1/3 hat Normalgewicht!)  Aber eigentlich hat sich ja  in allen Industrieländern der Erde seit den 60er Jahren das Ernährungsverhalten drastisch verändert. Die Menschen essen mehr, schneller und ungesünder. Wir essen zu viel Salz, Zucker und gesättigte Fettsäuren. Statt Orangensaft trinken wir Coka Cola am morgen. Statt Obst und Gemüse zwischendurch naschen wir Pommes und Hamburger. Kein Wunder, dass so viele Menschen an Diabetis, Krebs, Herzkrankheiten erkranken oder an Übergewicht leiden. Laut der Weltgesundheitsorganisation könnten im Jahr 2020 könnten chronische Krankheiten weltweit für ¾ aller Todesfälle verantwortlich sein. Gesundheitsfördernde Aktivitäten vernachlässigen wir weil wir lieber Fernsehen gucken wollen. Dabei naschen wir Unmegen an Chips, Schokolade und trinken zuckerhaltige Limonade. Statt uns an der frischen Luft zu bewegen, atmen wir giftige Gase in Form von Zigaretten ein. Wo sollen diese Eß- und Lebensgewohnheiten noch hinführen? Ich kann es Euch sagen: Unter ein Sauerstoffzelt in der Intensivstation des örtlichen Krankenhauses. Kein schöne Vorstellung, oder? Könnte aber schon bald Realität sein, wenn wir nicht anfangen die Kontrolle über unser Leben zurück zu erobern! </p>
<p align="justify">Und diese Nikotin- und Fett-Epidemien wie sich gerade über die ganze Welt ausdehen, führen nicht nur zu tragischen Einzelschicksalen, depressiven Verstimmungen, Raucherbein, Kurzatmigkeit, Doppelkinn und häßlichen Speckschwarten- nein, es entstehen auch noch hohe Folgekosten und das für die gesamte Bevölkerung. </p>
<p align="justify">
<strong>Mein Tipp zur Besserung:</strong> Also ich gehe schon lange nicht mehr in Dönerbuden essen, auch Imbisse oder Fastfoodketten sind für mich absolutes Tabu. Als erwachsener Mann versuche ich jeden Tag mindestens 100 Gramm Eiweiß zu mir zu nehmen. Und ich gehe laufen. Mein ideales Fitnessworkout-Geheimnis lautet : Krafttraining mit Ausdauertraining zu kombinieren.<br />
Es gibt nichts besseres wie Bankdrücken, Kreuzheben, Klimmzüge, Kniebeugen gepaart mit Langstreckenlaufen. Dazu eine normale, gesunde Ernährung mit viel Fisch (Dorade), Soja (Pudding), Joghurt (mit Cerealien), frisches Gemüse und Obst (Auch mal Exotisches ausprobieren). <strong>UND DAS WICHTIGSTE: ICH RAUCHE NICHT MEHR!</strong></p>
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		<title>Warum ich nicht an mehr Orten über das Aufhören spreche</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 17:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
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		<description><![CDATA[Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer großen Versicherungsgesellschaft mit fast 3.000 Angestellten. Das Unternehmen schätzte, dass mindestens 20 Angestellte die Gelegenheit wahrnehmen würden, die ihnen während der Mittagspause geboten würde. Ich war bewaffnet mit Dias, welche die schädlichen Auswirkungen des Rauchens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer großen Versicherungsgesellschaft mit fast 3.000 Angestellten. Das Unternehmen schätzte, dass mindestens 20 Angestellte die Gelegenheit wahrnehmen würden, die ihnen während der Mittagspause geboten würde. Ich war bewaffnet mit Dias, welche die schädlichen Auswirkungen des Rauchens zeigen, sowie mit meiner berühmten rauchenden Spülmittelflasche. Ich wollte eine dynamische Präsentation abliefern, voller Tatsachen und harter Fakten, die jeden Raucher mit nur ein bisschen Interesse und kognitiven Fähigkeiten überzeugen würden, dass er aufhören müsse zu rauchen, wenn er nicht sein Leben, einige Gliedmaßen, sein Selbstwertgefühl und seinen sozialen Status verlieren wollte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich erwartete den üblichen Skeptizismus, den ich gewöhnlich antreffe, wenn ich damit beginne, einer Gruppe von Rauchern einen Vortrag zu halten. Wenn jemandem allerdings eine Stunde gegeben wird, um die Tatsachen zu erfahren, sind die Gefahren des Rauchens für gewöhnlich überwältigend und unbestreitbar.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Hier war ich also, vollständig ausgerüstet, um einen weiteren Versuch zu unternehmen, die immer gegenwärtige Verleugnung des Rauchers und andere Verteidigungsmechanismen zu durchdringen, welche seine Sucht beschützen. Ich saß geduldig da und wartete auf die Heerscharen von Rauchern, die unter großen Vorbehalten eintreffen und sich fragen würden, wie wir sie und das gesamte Thema „mit dem Rauchen aufhören“ wohl behandeln würden. Die erste, die den Raum betrat, war meine Ansprechpartnerin im Unternehmen. Sie rauchte seit etwa einem Jahr nicht mehr. Sie war da, um das Publikum zu begrüßen und um mich vorzustellen.<br />
Als nächstes kam eine ehemalige Seminarteilnehmerin, die mir erzählen wollte, dass sie vor fast fünf Jahren aufgehört hatte und überglücklich darüber war. Sie sagte etwas, was ich oft höre: Dass es eine der besten Entscheidungen ihres Lebens gewesen sei, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie stellte mich einer Freundin vor, die etwa drei Monate vorher aufgehört hatte zu rauchen, als sie wegen einer Krankheit im Krankenhaus lag, die das Rauchen verursacht hatte. Die Seminarabsolventin dachte, dass es ihrer Freundin gut tun würde, meine Präsentation zu hören, um so ihre Munition und ihre Entschlossenheit zu bekräftigen, rauchfrei zu bleiben.<br />
Der Zeitpunkt, an dem die Präsentation hätte beginnen sollen, war nun verstrichen. Es kam noch eine junge Frau ins Zimmer. Ich fragte sie, ob sie gekommen sei, um mit dem Rauchen aufzuhören. Es stellte sich heraus, dass sie Nichtraucherin war. Ihre Eltern waren vor kurzem an Krebs gestorben, und die junge Frau wollte freiwillig für die American Cancer Society im Kampf gegen den Krebs arbeiten. Sie war nur gekommen um zu beobachten, wie mit Rauchern hinsichtlich des Aufhörens umzugehen sei. Sonst kam niemand mehr.<br />
Es war offensichtlich, dass ich meine Materialien umsonst mitgebracht hatte. Ich brauchte keine Dias, um mein Publikum von den Gefahren des Rauchens zu überzeugen. Sie wussten alle bereits, dass Rauchen tödlich ist und hatten aufgehört oder niemals damit angefangen. Die rauchende Spülmittelflasche war auch unnötig, und ich hätte sowieso niemand gefunden, von dem ich eine Zigarette bekommen hätte, selbst wenn ich das Experiment hätte vorführen wollen. Ich habe die Stunde damit verbracht, über Nikotinsucht und die Wichtigkeit der Rückfall-Prävention zu sprechen.<br />
Einige Tage später ging ich zu dem zweiten Unternehmen. Es war viel kleiner, mit nur etwa 100 Angestellten. Ich war etwas besorg, dass wegen der geringen Größe des Unternehmens gar kein Teilnehmer kommen würde. Ich baute meine Dias auf und bereitete mich vor, meine Präsentation zu halten. Zu meiner freudigen Überraschung kamen diesmal 15 Angestellte. Als ich aber nach deren Hintergrund als Raucher fragte, stellte es sich heraus, dass zwölf von ihnen niemals geraucht hatten, zwei seit jeweils über 20 Jahren nicht mehr rauchten, und eine Dame zwar Raucherin war, jedoch von anderen buchstäblich zu der Veranstaltung hingezerrt worden war und kein Interesse am Aufhören hatte.<br />
Normalerweise hätte ich meine Präsentation auf die eine Raucherin ausgerichtet, wenn sie mit dem Rauchen hätte aufhören wollen. Sie hatte es jedoch sehr deutlich gemacht, dass sie nur unter Protest da war. Wie Sie sich vielleicht erinnern können, wollen wir Menschen helfen, die aufhören wollen. Es ist nicht unser Ziel, Leute zum Aufhören zu zwingen. Die anderen 14 Leute waren gekommen, um sich über die Gefahren des Passivrauchens zu informieren. Ich ließ also wieder meine Dias und meine Spülmittelflasche beiseite und sprach über ein gänzlich anderes Thema, als ich eigentlich vorgehabt hatte. Ich informierte im Interesse der beiden Ex-Raucher einige Zeit darüber, wie man dem Rückfall vorbeugen kann, und für den Rest der Zeit sprach ich über die Gefahren des Passivrauchens und wie man mit Rauchern umgehen sollte.<br />
Ich möchte auf keinen Fall allgemein gültige Rückschlüsse von diesen zwei Unternehmen ableiten, aber ich sehe dennoch einen Trend. Wer herausgefunden hat, dass Aufhören möglich ist, hat aufgehört. Es gibt heute mehr Ex-Raucher und Nichtraucher als Raucher. Nichtraucher und Ex-Raucher haben ein immer größeres Interesse daran, wie sie ihre Gesundheit fördern können und wie sie sich möglichst wenig den Gefahren des Zigarettenrauchs aussetzen.<br />
Die Gruppe, die sich am meisten für Seminare zum Aufhören interessieren sollte und die davon am meisten profitieren würde, zeigt leider kein Interesse. Die Menschen sind so stark süchtig oder sie haben so wenig Hoffnung, dass sie Angst davor haben, alleine aufzuhören oder die Gelegenheit, praktische und kostenlose Programmen zum Aufhören zu nutzen. Sie sind nicht in einer beneidenswerten Position.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie im Moment rauchen, erkennen Sie an, dass Sie sich in der Gewalt einer Sucht befinden. Ihr gesunder Menschenverstand sagt Ihnen, dass das Rauchen teuer, tödlich und gesellschaftlich inakzeptabel ist. Leider tritt der gesunde Menschenverstand in den Hintergrund gegenüber dem die Droge suchenden Verhalten, das die Sucht hervorruft. Es ist an der Zeit diesen tödlichen Mechanismus außer Kraft zu setzen. Wie jeder Seminarabsolvent, sind auch Sie herzlich eingeladen, herzukommen und noch einmal kostenlos zu beginnen. Dieses Mal stellen Sie sicher, dass es klappt. Ihr Leben kann davon abhängen. Hören Sie nicht mit dem Rauchen auf, um es der Mehrheit recht zu machen, hören Sie Ihnen selbst zuliebe auf.<br />
Wenn Sie Ex-Raucher sind, betrachten Sie das Nichtrauchen nicht als Selbstverständlichkeit. Von den Zigaretten wegzukommen war nur der Anfang. Frei zu bleiben ist nun genau so wichtig. Sie haben hart gearbeitet, um so weit zu kommen. Es nun dabei zu belassen ist relativ einfach – alles, was Sie tun müssen, ist sich zu erinnern: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>„Ich denke nur dann an Zigaretten, wenn ich einen Ihrer dummen Briefe bekomme!“</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 19:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Folgen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich denke nur dann an Zigaretten, wenn ich einen von Ihren dummen Briefen bekomme!“ Ein erfolgreicher Seminarteilnehmer gab mir das neulich zur Antwort, als ich mich erkundigte, wie sein Leben ohne Zigaretten so sei. Er gab sich alle Mühe zu vergessen, dass er jemals geraucht hatte. Rauchen war ein Teil seines Lebens, mit dem er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>„Ich denke nur dann an Zigaretten, wenn ich einen von Ihren dummen Briefen bekomme!“ Ein erfolgreicher Seminarteilnehmer gab mir das neulich zur Antwort, als ich mich erkundigte, wie sein Leben ohne Zigaretten so sei. Er gab sich alle Mühe zu vergessen, dass er jemals geraucht hatte. Rauchen war ein Teil seines Lebens, mit dem er sich nicht mehr befassen wollte. Aber weil ich ihm meine Nachsorge-Briefe schickte, funktionierte sein Plan nicht. Mittlerweile warf er meine Briefe ungeöffnet weg.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich fahre tatsächlich damit fort, solche Briefe zu schicken, damit der Ex-Raucher seine Vergangenheit als Raucher nie völlig vergisst. Wenn er ein typischer Ex-Raucher ist, dann wird er das Rauchen nie ganz vergessen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Er wird bestimmte Zigaretten vergessen: die ihn krank machten, die ihn in gesellschaftlicher Hinsicht zum Aussätzigen machten, die unzähligen Zigaretten, die er jeden Tag anzündete, ohne dass ihm dieses bewusst gewesen wäre. Am schlimmsten ist, dass er die Zigaretten vergessen wird, die er eigentlich gar nicht anzünden wollte, die er aber rauchen musste, weil der Drang zu mächtig war, als dass er ihn hätte kontrollieren können. Er wird also den Großteil aller Zigaretten vergessen, die er jemals geraucht hat, und sich nur ab und zu an eine „gute“ erinnern.<br />
Und dann geschieht es. Eines Tages auf einer Party, im Stress oder einfach nur aus Langeweile verspürt er den Wunsch nach einer „guten“ Zigarette. Er hat sich von seiner früheren Abhängigkeit distanziert, und er hat vergessen bzw. akzeptiert es einfach nicht, dass sogar „ein Zug“ höchstwahrscheinlich zum kompletten Rückfall führt. Weil er seine Abhängigkeit nicht mehr akzeptiert, sieht er nicht ein, warum er nicht ab und zu eine gute Zigarette genießen dürfte. Also nimmt er sich eine. Vielleicht ist sie wunderbar, vielleicht schmeckt sie auch einfach nur scheußlich. Das macht keinen Unterschied. Ob gut oder schlecht, sie wird die Kontrolle übernehmen, und er wird wieder zum abhängigen Raucher. Er muss nun all die körperlichen, emotionalen, gesellschaftlichen, finanziellen und gesundheitlichen Konsequenzen tragen, die von der Nikotinsucht eingefordert werden.<br />
In Wirklichkeit versende ich meine Briefe an meine ehemaligen Seminarteilnehmer aus zwei Gründen. Erstens, wie oben beschrieben, damit sie nicht selbstgefällig und dadurch rückfällig werden. Zweitens gibt es die traurigen Fälle, dass Raucher rückfällig geworden sind. Hier dienen die Briefe als dauernde Erinnerungen (sie werden meistens als Belästigung bezeichnet), dass das Rauchen ein Problem darstellt, mit dem man sich auseinandersetzen sollte.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Schon sehr oft sind Leute zum Seminar zurückgekommen und sagten, dass einer meiner Briefe den Ausschlag gegeben hätte. In diesem Fall haben meine Briefe die wunderbarste Wirkung entfaltet.<br />
Erlauben Sie sich nie, Ihre Rauchervergangenheit zu vergessen. Ja, es gab sicher die eine oder andere „gute“ Zigarette. Aber es gab viel mehr schlechte als gute, und selbst die guten waren jeden Tag dabei, Sie langsam, aber sicher umzubringen. Es ist traurig, dass der Mann, der den Einleitungssatz gesagt hat, dies nicht erkennen wird, bis es zu spät ist; und das hat er gemeinsam mit all denen, die meine Briefe wirklich lesen sollten. Sie haben die Briefe ungeöffnet weggeworfen. Wenn sie dann das nächste Mal aufhören, wissen sie es vielleicht besser – wenn es ein nächstes Mal gibt. Bedenken Sie all die Auswirkungen von nur einer Zigarette und nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
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