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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; Hilfe</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>Das Recht, in der Öffentlichkeit zu rauchen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 19:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zurzeit rückt ein neues Thema in den Brennpunkt des Interesses, welches eine weitere Bedrohung durch den Tabakkonsum aufzeigt – die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen auf Nichtraucher. Raucher denken, sie haben das Recht, zu jeder Zeit und an jedem Ort zu rauchen, wann immer sie möchten. Sie denken, dass sie nur sich selbst schaden. Aber die Beweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Zurzeit rückt ein neues Thema in den Brennpunkt des Interesses, welches eine weitere Bedrohung durch den Tabakkonsum aufzeigt – die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen auf Nichtraucher. Raucher denken, sie haben das Recht, zu jeder Zeit und an jedem Ort zu rauchen, wann immer sie möchten. Sie denken, dass sie nur sich selbst schaden. Aber die Beweise darüber, dass das Passivrauchen eine Gesundheitsgefahr für die Menschen um den Raucher herum darstellt, steigen an und haben eine ganz neue Kontroverse eröffnet.<br />
</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Es ist bekannt, dass Kinder mit rauchenden Eltern häufiger chronische Krankheiten der Atemwege haben – z. B. Erkältungen, Bronchitis oder Lungenentzündung – als Kinder, die in Nichtraucher-Haushalten aufwachsen. Viele Menschen sind gegen Zigarettenrauch allergisch. Die Reaktionen variieren zwischen einer milden Augenirritation und Niesen bis hin zu bedrohlicheren Reaktionen, besonders bei prädisponierten Menschen wie Asthmatikern, Leuten mit Bronchitis oder älteren Menschen. Patienten mit Angina pectoris können weniger Sport treiben, bevor sie Schmerzen in der Brust haben, wenn sie dem Kohlenstoff von Zigarettenrauch ausgesetzt werden. Einige Studien weisen nun darauf hin, dass das Passivrauchen der zweitgrößte Grund Lungenkrebs bei Nichtrauchern ist. Als Konsequenz lehnen sich viele Menschen und die Gesellschaft gegen Raucher auf.<br />
Die Gesellschaft diktiert in hohem Maße die Art und Weise, wie ihre Mitglieder sich verhalten sollen oder nicht. Tatsächlich begannen die Menschen wegen der potenziellen Gesundheitsrisiken, denen die Gesellschaft durch das Kauen von Tabak ausgesetzt gewesen war, Zigaretten zu rauchen. Das Kauen von Tabak war im späten 19. Jahrhundert bei Männern eine weit verbreitete Praxis. Das Spucken aufgrund der durch das Tabakkauen exzessiv produzierten Speichelflüssigkeit wurde damals als gesellschaftlich akzeptables Verhalten angesehen. Spucknäpfe waren in Häusern, Geschäften und öffentlichen Versammlungsplätzen gang und gäbe. Als erkannt wurde, dass das Spucken für die Verbreitung von Tuberkulose verantwortlich war, wurde die Akzeptanz des Spuckens in der Öffentlichkeit von der Gesellschaft neu bewertet.<br />
Spucken wurde bald als anti-soziales Verhalten betrachtet, und das Tabakkauen wurde von früheren Anwendern freiwillig beendet. Ungefähr zur selben Zeit kamen die ersten Maschinen für die Massenproduktion von Zigaretten auf, und viele Tabaknutzer begrüßten diese neue Methode der Nikotin-Zufuhr, die kein Spucken erforderte und risikofrei zu sein schien.<br />
Während Tuberkulose und Infektionskrankheiten heute nicht mehr die größten Gesundheitsgefahren sind, sind degenerative Krankheiten wie z. B. Herzerkrankungen und Krebs nun von dringlicher Bedeutung. Weil das Rauchen zu einem Anstieg dieser Krankheiten bei Nichtrauchern führen kann, wird die Gesellschaft dem Zigarettenrauchen gegenüber intolerant.<br />
Es wird wahrscheinlich zu einem Punkt kommen, an dem die Verachtung für das Rauchen ähnlich sein wird wie damals gegenüber dem Spucken in der Öffentlichkeit. Wenn ein Besucher in Ihrem Haus ständig in den Aschenbecher spucken würde, würden Sie ihn wahrscheinlich hinauswerfen. Raucher erfahren immer öfter dieselbe Reaktion von Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitgebern und jedem, mit dem sie in Kontakt kommen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Sie sind nicht willkommen, solange sie eine angezündete Zigarette, Zigarre oder Pfeife in der Hand haben.<br />
Wenn Sie nicht wegen der Fortführung einer schmutzigen und degradierenden Form der Drogensucht zu einer gesellschaftlich geächteten Person werden wollen, dann rauchen Sie kein Nikotin. Sie werden frei sein, Sie können überall hingehen, wann immer Sie wollen, ohne dass Sie sich darüber Gedanken machen müssten, ob Sie Ihre Zigaretten dabei haben und ob es Ihnen wohl erlaubt sein wird zu rauchen.</p>
<p>Das Leben wird so viel leichter, wenn Sie sich erst einmal von dieser abscheulichen Sucht frei gemacht haben. Bleiben Sie frei von Zigaretten – nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<p> </p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<div class="formbox" style="text-align: justify;"><strong> </strong></div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>„Wie haben wir nur damals überlebt?“</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/ewie-haben-wir-nur-damals-uberlebt/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen ging ich mit einem Freund und dessen neun und fünf Jahre alten Söhnen zu einem Spiel der White Sox. Das Spiel war gut, das Wetter war großartig, und die Sox gewannen. Es hätte eine sehr angenehme Erfahrung sein sollen. Ein Faktor jedoch machte es zu einem weniger perfekten Abend. Ein Mann, nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vor einigen Wochen ging ich mit einem Freund und dessen neun und fünf Jahre alten Söhnen zu einem Spiel der White Sox. Das Spiel war gut, das Wetter war großartig, und die Sox gewannen. Es hätte eine sehr angenehme Erfahrung sein sollen. Ein Faktor jedoch machte es zu einem weniger perfekten Abend. Ein Mann, nur eine Reihe hinter uns und ein paar Sitze weiter, und eine junge Frau, zwei Reihen vor uns, rauchten. Wir saßen in einem Stadion mit nur zwei Rauchern im gesamten Abschnitt. Der Abschnitt fasste wahrscheinlich über 100 Menschen. Man meint, das Rauchen hätte hier nur eine geringe Belastung darstellen sollen.</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"> Irgendwie zog der Rauch jedoch jedes Mal, wenn sie sich eine Zigarette anzündeten, genau zu uns hin. Während der wenigen Minuten, wenn einer von ihnen rauchte, brannte mir die Kehle mit jedem Atemzug. Ich dachte, dass es vielleicht nur mir so gehe, aber dann wandte sich der Neunjährige an mich und beschwerte sich, dass der Rauch auch bei ihm beiße. Ein paar Mal steckten sich beide zur gleichen Zeit eine Zigarette an, und der Rauch wurde so schlimm, dass ich aufstand und mit dem Neunjährigen einen Spaziergang durch den Verkaufsbereich unternahm, so dass wir der Belästigung nicht mehr ausgesetzt waren. Ich fragte mich, wie viele der anderen 100 Menschen um uns herum sich wohl wegen dieser beiden Raucher so ähnlich fühlten.<br />
Manche Leute hätten das Spiel vielleicht mit einem Gefühl der Verbitterung verlassen, mit einem Gefühl von Ärger darüber, dass zwei Leute so egoistisch und rücksichtslos sein konnten und so das Vergnügen so vieler anderer störten. Das dachte ich nicht. Ich glaube wirklich, dass sie keine Ahnung hatten, dass ihr Rauch Erwachsene und Kinder um sie herum störte. Selbst wenn man es ihnen gesagt hätte, hätten sie wahrscheinlich nicht geglaubt, dass ihr Rauchen dazu führen konnte, dass wir uns so schlecht fühlten. Sie hätten mich nur als Fanatiker eingeschätzt, der versucht, ihr Recht auf ihr Privatvergnügen zu beschneiden, das ihnen ein paar Sekunden des persönlichen Genusses bringt. Meine Absicht in diesem Brief hier besteht aber nicht in der Debatte, dass der Raucher keinen wirklichen Genuss verspürt, sondern eher die Schmerzen des Entzugs erleichtert. Es ist auch nicht meine Absicht auszuwalzen, wie zwei Leute so vielen anderen den Abend ruinieren konnten.<br />
Im Gegenteil, diese beiden Raucher haben mein Bewusstsein darüber geschärft, wie weit wir als Gesellschaft gekommen sind. Wenn dies vor 30 Jahren geschehen wäre, hätte über die Hälfte der Männer und über ein Drittel der Frauen zu jedem Zeitpunkt in jedem Stadion im Land geraucht. Wenn schon zwei Menschen genug Rauch produzieren konnten, dass es mir und den Menschen um mich herum so schlecht wurde, dann muss es damals 10- bis 20-mal schlimmer gewesen sein. Wie haben wir nur damals überlebt? Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind einige Zusammenkünfte verlassen musste, weil der Rauch so konzentriert und störend war. Man konnte keinen Platz finden, an dem man ein wenig umhergehen hätte können, um so dem Rauch auszuweichen, denn der Rauch war überall. Man konnte noch nicht einmal etwas dagegen sagen – damals wäre das als schrecklich unhöflich angesehen worden. Nur anhand der Erinnerung daran, wie schrecklich es damals war, kann man überhaupt wertschätzen, wie weit wir heute gekommen sind.<br />
Mit Ausnahme der zwei Leute waren wir im Stadion von Nichtrauchern und Ex-Rauchern umgeben. Diese Menschen wurden nicht durch Regeln oder Vorschriften vom Rauchen abgehalten. Jeder Einzelne hatte die Wahl. Sie konnten rauchen, so wie der Mann und diese Frau, oder sie konnten es lassen, wie jeder andere. Neunzig Prozent haben sich dafür entschieden, nicht zu rauchen. Diejenigen, die nie in ihrem Leben geraucht hatten, haben dies einfach als selbstverständlich betrachtet. Sogar die meisten Ex-Raucher saßen nicht da und überlegten sich, wie glücklich sie sich schätzen konnten, dass sie ein ganzes Spiel genießen konnten und keine Zigarette dabei brauchten. Sie erachteten es einfach als selbstverständlich, dass sie nicht mehr rauchten. Die beiden Raucher hatten wahrscheinlich die Tatsache übersehen, dass sie die einzigen Raucher weit und breit waren.<br />
Ich denke, wir werden noch den Tag erleben, an dem keiner in einem offenen Stadion rauchen wird. Wrigley Field (Stadion des amerikanischen Baseball-Teams „Chicago Cubs“ – Anm. d. Ü.) hat das Rauchen bereits in allen Gebieten, abgesehen von den Toiletten, verboten. Es ist offensichtlich, dass das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen bald der Vergangenheit angehören wird. Die meisten werden freiwillig nicht rauchen. Einige werden nicht rauchen, weil es ihnen verboten ist. Wir werden dasitzen und uns ein Spiel anschauen, zu Besprechungen gehen, in Restaurants essen, in Theaterfoyers stehen und nicht darüber nachdenken, dass niemand raucht. Wir werden es einfach als selbstverständlich betrachten, dass niemand mehr andere Menschen seinem Zigarettenrauch aussetzt. Kinder werden nicht mehr dadurch verunsichert, dass die Erwachsenen um sie herum eine körperliche Sucht befriedigen müssen. Sie werden nie wissen, wie es war, durch Passivrauchen belästigt zu werden. Wir sollten es andererseits nie als selbstverständlich betrachten, dass wir nicht mehr durch den Rauch von anderen gestört werden. Wir sollten an die Tage zurückdenken, als viele Menschen an diesen Orten rauchten, oder auch an die heutige Zeit, in der nur wenige Leute in der Öffentlichkeit rauchten. Wir werden uns sehr dankbar fühlen, dass wir nicht mehr den Risiken und dem Ärger ausgesetzt sind, die von dem Rauch anderer Leute ausgehen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Sie sollten sich ebenso an die Tage erinnern, an denen Sie als Raucher die Menschen um Sie herum geschädigt haben. Auch wenn Sie es damals niemals gemerkt haben, haben Sie doch sowohl sich selbst als auch all die jungen und alten Menschen um Sie herum verletzt. Heute können Sie nichts tun, um diese Vergangenheit zu ändern – aber Sie sollten sich heute darauf konzentrieren, sich selbst und andere um Sie herum nie wieder einem solchen Unbehagen oder möglichen Gefahren auszusetzen. Damit Sie nie wieder in die Lage kommen, mit diesen persönlichen Risiken oder Schuldgefühlen konfrontiert zu werden, erinnern Sie sich immer daran: Um rauchfrei zu bleiben, nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>Warum ich nicht an mehr Orten über das Aufhören spreche</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/warum-ich-nicht-an-mehr-orten-uber-das-aufhoren-spreche/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 17:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
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		<category><![CDATA[aufhören]]></category>
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		<description><![CDATA[Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer großen Versicherungsgesellschaft mit fast 3.000 Angestellten. Das Unternehmen schätzte, dass mindestens 20 Angestellte die Gelegenheit wahrnehmen würden, die ihnen während der Mittagspause geboten würde. Ich war bewaffnet mit Dias, welche die schädlichen Auswirkungen des Rauchens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer großen Versicherungsgesellschaft mit fast 3.000 Angestellten. Das Unternehmen schätzte, dass mindestens 20 Angestellte die Gelegenheit wahrnehmen würden, die ihnen während der Mittagspause geboten würde. Ich war bewaffnet mit Dias, welche die schädlichen Auswirkungen des Rauchens zeigen, sowie mit meiner berühmten rauchenden Spülmittelflasche. Ich wollte eine dynamische Präsentation abliefern, voller Tatsachen und harter Fakten, die jeden Raucher mit nur ein bisschen Interesse und kognitiven Fähigkeiten überzeugen würden, dass er aufhören müsse zu rauchen, wenn er nicht sein Leben, einige Gliedmaßen, sein Selbstwertgefühl und seinen sozialen Status verlieren wollte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich erwartete den üblichen Skeptizismus, den ich gewöhnlich antreffe, wenn ich damit beginne, einer Gruppe von Rauchern einen Vortrag zu halten. Wenn jemandem allerdings eine Stunde gegeben wird, um die Tatsachen zu erfahren, sind die Gefahren des Rauchens für gewöhnlich überwältigend und unbestreitbar.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Hier war ich also, vollständig ausgerüstet, um einen weiteren Versuch zu unternehmen, die immer gegenwärtige Verleugnung des Rauchers und andere Verteidigungsmechanismen zu durchdringen, welche seine Sucht beschützen. Ich saß geduldig da und wartete auf die Heerscharen von Rauchern, die unter großen Vorbehalten eintreffen und sich fragen würden, wie wir sie und das gesamte Thema „mit dem Rauchen aufhören“ wohl behandeln würden. Die erste, die den Raum betrat, war meine Ansprechpartnerin im Unternehmen. Sie rauchte seit etwa einem Jahr nicht mehr. Sie war da, um das Publikum zu begrüßen und um mich vorzustellen.<br />
Als nächstes kam eine ehemalige Seminarteilnehmerin, die mir erzählen wollte, dass sie vor fast fünf Jahren aufgehört hatte und überglücklich darüber war. Sie sagte etwas, was ich oft höre: Dass es eine der besten Entscheidungen ihres Lebens gewesen sei, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie stellte mich einer Freundin vor, die etwa drei Monate vorher aufgehört hatte zu rauchen, als sie wegen einer Krankheit im Krankenhaus lag, die das Rauchen verursacht hatte. Die Seminarabsolventin dachte, dass es ihrer Freundin gut tun würde, meine Präsentation zu hören, um so ihre Munition und ihre Entschlossenheit zu bekräftigen, rauchfrei zu bleiben.<br />
Der Zeitpunkt, an dem die Präsentation hätte beginnen sollen, war nun verstrichen. Es kam noch eine junge Frau ins Zimmer. Ich fragte sie, ob sie gekommen sei, um mit dem Rauchen aufzuhören. Es stellte sich heraus, dass sie Nichtraucherin war. Ihre Eltern waren vor kurzem an Krebs gestorben, und die junge Frau wollte freiwillig für die American Cancer Society im Kampf gegen den Krebs arbeiten. Sie war nur gekommen um zu beobachten, wie mit Rauchern hinsichtlich des Aufhörens umzugehen sei. Sonst kam niemand mehr.<br />
Es war offensichtlich, dass ich meine Materialien umsonst mitgebracht hatte. Ich brauchte keine Dias, um mein Publikum von den Gefahren des Rauchens zu überzeugen. Sie wussten alle bereits, dass Rauchen tödlich ist und hatten aufgehört oder niemals damit angefangen. Die rauchende Spülmittelflasche war auch unnötig, und ich hätte sowieso niemand gefunden, von dem ich eine Zigarette bekommen hätte, selbst wenn ich das Experiment hätte vorführen wollen. Ich habe die Stunde damit verbracht, über Nikotinsucht und die Wichtigkeit der Rückfall-Prävention zu sprechen.<br />
Einige Tage später ging ich zu dem zweiten Unternehmen. Es war viel kleiner, mit nur etwa 100 Angestellten. Ich war etwas besorg, dass wegen der geringen Größe des Unternehmens gar kein Teilnehmer kommen würde. Ich baute meine Dias auf und bereitete mich vor, meine Präsentation zu halten. Zu meiner freudigen Überraschung kamen diesmal 15 Angestellte. Als ich aber nach deren Hintergrund als Raucher fragte, stellte es sich heraus, dass zwölf von ihnen niemals geraucht hatten, zwei seit jeweils über 20 Jahren nicht mehr rauchten, und eine Dame zwar Raucherin war, jedoch von anderen buchstäblich zu der Veranstaltung hingezerrt worden war und kein Interesse am Aufhören hatte.<br />
Normalerweise hätte ich meine Präsentation auf die eine Raucherin ausgerichtet, wenn sie mit dem Rauchen hätte aufhören wollen. Sie hatte es jedoch sehr deutlich gemacht, dass sie nur unter Protest da war. Wie Sie sich vielleicht erinnern können, wollen wir Menschen helfen, die aufhören wollen. Es ist nicht unser Ziel, Leute zum Aufhören zu zwingen. Die anderen 14 Leute waren gekommen, um sich über die Gefahren des Passivrauchens zu informieren. Ich ließ also wieder meine Dias und meine Spülmittelflasche beiseite und sprach über ein gänzlich anderes Thema, als ich eigentlich vorgehabt hatte. Ich informierte im Interesse der beiden Ex-Raucher einige Zeit darüber, wie man dem Rückfall vorbeugen kann, und für den Rest der Zeit sprach ich über die Gefahren des Passivrauchens und wie man mit Rauchern umgehen sollte.<br />
Ich möchte auf keinen Fall allgemein gültige Rückschlüsse von diesen zwei Unternehmen ableiten, aber ich sehe dennoch einen Trend. Wer herausgefunden hat, dass Aufhören möglich ist, hat aufgehört. Es gibt heute mehr Ex-Raucher und Nichtraucher als Raucher. Nichtraucher und Ex-Raucher haben ein immer größeres Interesse daran, wie sie ihre Gesundheit fördern können und wie sie sich möglichst wenig den Gefahren des Zigarettenrauchs aussetzen.<br />
Die Gruppe, die sich am meisten für Seminare zum Aufhören interessieren sollte und die davon am meisten profitieren würde, zeigt leider kein Interesse. Die Menschen sind so stark süchtig oder sie haben so wenig Hoffnung, dass sie Angst davor haben, alleine aufzuhören oder die Gelegenheit, praktische und kostenlose Programmen zum Aufhören zu nutzen. Sie sind nicht in einer beneidenswerten Position.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie im Moment rauchen, erkennen Sie an, dass Sie sich in der Gewalt einer Sucht befinden. Ihr gesunder Menschenverstand sagt Ihnen, dass das Rauchen teuer, tödlich und gesellschaftlich inakzeptabel ist. Leider tritt der gesunde Menschenverstand in den Hintergrund gegenüber dem die Droge suchenden Verhalten, das die Sucht hervorruft. Es ist an der Zeit diesen tödlichen Mechanismus außer Kraft zu setzen. Wie jeder Seminarabsolvent, sind auch Sie herzlich eingeladen, herzukommen und noch einmal kostenlos zu beginnen. Dieses Mal stellen Sie sicher, dass es klappt. Ihr Leben kann davon abhängen. Hören Sie nicht mit dem Rauchen auf, um es der Mehrheit recht zu machen, hören Sie Ihnen selbst zuliebe auf.<br />
Wenn Sie Ex-Raucher sind, betrachten Sie das Nichtrauchen nicht als Selbstverständlichkeit. Von den Zigaretten wegzukommen war nur der Anfang. Frei zu bleiben ist nun genau so wichtig. Sie haben hart gearbeitet, um so weit zu kommen. Es nun dabei zu belassen ist relativ einfach – alles, was Sie tun müssen, ist sich zu erinnern: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Auf der Arbeit war es heute so schlimm, dass ich eine Zigarette genommen habe!“</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 18:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
		<category><![CDATA[Gründe]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Rückfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Seminarteilnehmerin sagte diesen Satz zu mir, nachdem sie sich mit Erfolg aus ihrer Nikotinsucht befreit hatte. Ich fragte sie, ob sie sich auch eine geladene Pistole an den Kopf gehalten und abgedrückt hätte, wenn Sie sie dabeigehabt hätte, als es auf der Arbeit so schlimm war. Ohne zu zögern sagte sie, „Natürlich nicht!“, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Seminarteilnehmerin sagte diesen Satz zu mir, nachdem sie sich mit Erfolg aus ihrer Nikotinsucht befreit hatte. Ich fragte sie, ob sie sich auch eine geladene Pistole an den Kopf gehalten und abgedrückt hätte, wenn Sie sie dabeigehabt hätte, als es auf der Arbeit so schlimm war. Ohne zu zögern sagte sie, „Natürlich nicht!“, als ob ich gerade eine lächerliche Frage gestellt hätte. „Wenn die Probleme es nicht wert waren, dass Sie sich dafür erschießen, waren sie es auch nicht wert, dafür zu rauchen“, antwortete ich.<br />
</strong>Oberflächlich betrachtet ist die Analogie vielleicht ein bisschen übertrieben. Bei der Krankengeschichte dieser Frau war aber klar, dass ein Rückfall sie wirklich das Leben kosten konnte.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Fünf Monate vor diesen „katastrophalen Erlebnissen im Job“ hatte sie einen schweren Herzinfarkt erlitten. Glücklicherweise hatte sie überlebt, war aus dem Krankenhaus entlassen worden und hatte sich nach sechs Wochen für unser Seminar angemeldet. Vorher hatte sie 33 Jahre lang täglich vier Schachteln Zigaretten geraucht. Zu ihrer großen Überraschung hörte sie auf zu rauchen und hatte dabei nur minimale Schwierigkeiten. Sie hielt sich erfolgreich für drei Monate von Zigaretten fern. In diesem Zeitraum nahm sie 15 Kilo zu. 15 Kilo sind eine Menge, aber sie verstand voll und ganz, warum sie so zugenommen hatte. Sie aß mehr. Viel mehr.<br />
Sie war so darauf fixiert, nicht wieder mit dem Rauchen anzufangen, dass sie dachte, die 15 Kilo seien es wert, wenn sie deswegen nicht mehr rauchte. Genau genommen hatte sie Recht. Die Zusatzbelastung ihres Herzens durch die 15 Kilo war natürlich nichts gegen die Gefahren, die von 80 Zigaretten täglich ausgehen. Sie war bereit, sich ein Diätprogramm zu suchen, um ihr Gewichtsproblem anzugehen.<br />
Nun hatte dieses Ärgernis bei der Arbeit jedoch dazu geführt, dass sie eine Zigarette genommen hatte. Sie hatte gedacht, es sei ja „nur eine“, um ihr über die kleine Krise hinwegzuhelfen. Sie hatte die Grundregel der Sucht nicht verstanden. „Nur eine“ gibt es nicht. Weder eine Schachtel, noch eine Zigarette, noch einen Zigarettenstummel, noch ein einziger Zug. Alle führen zu demselben Endergebnis: EINE SUCHT. Eine starke Sucht. Die Sucht ist so stark, dass sie einen Ex-Raucher, der 30 Jahre lang nicht geraucht hat, innerhalb von 24 Stunden zu seiner alten Verbrauchsmenge zurückbringen kann. Weil die Frau diese Grundregel nicht verstanden hatte, hatte sie genau diese gebrochen. Und nun rauchte sie wieder und schien nicht damit aufhören zu können.<br />
Wenn man all dies weiß, wird die Analogie zwischen dem Rauchen einer Zigarette und dem Abdrücken bei einer Schusswaffe schon viel realistischer. Während ihre 15 Kilo im Vergleich mit dem Rauchen unbedeutend waren, kehrte sie nun wieder zu ihrem alten Zigaretten-Konsumniveau zurück und war 15 Kilo schwerer! Und all das sechs Monate nach einem Herzinfarkt. Sie war eine wandelnde Zeitbombe.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht haben Sie nicht alle diese Risikofaktoren. Wenn Sie aber wieder anfangen zu rauchen, könnte dies gut und gerne der ausschlaggebende Faktor zu einem Herzinfarkt, Krebs oder irgendeiner anderen folgenschweren Krankheit sein, die das Rauchen verursacht. Sie sind nun frei von Ihrer Sucht. Lassen Sie keine bedeutende Krise, keinen trivialen Stress, keine Party, kein alkoholisches Getränk oder irgend eine andere Situation dazu führen, dass Sie denselben Fehler machen. Bleiben Sie frei von Zigaretten – nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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		<title>Wie unterscheidet sich Ihr Programm von &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 19:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wie ist Ihr Programm, verglichen mit Hypnose oder Akupunktur?“ „Wissen Sie etwas über das Einzelsitzungs-Programm, für das im Radio geworben wird?“ „Ich habe gehört, es gibt ein Rauchentwöhnungs-Programm in einem Krankenhaus, was halten Sie davon?“ „Meint Arzt sagt, ich soll Nikotin-Kaugummi ausprobieren, finden Sie das auch?“ „Ich habe gehört, es gibt Kurse, die versprechen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Wie ist Ihr Programm, verglichen mit Hypnose oder Akupunktur?“ „Wissen Sie etwas über das Einzelsitzungs-Programm, für das im Radio geworben wird?“ „Ich habe gehört, es gibt ein Rauchentwöhnungs-Programm in einem Krankenhaus, was halten Sie davon?“ „Meint Arzt sagt, ich soll Nikotin-Kaugummi ausprobieren, finden Sie das auch?“ „Ich habe gehört, es gibt Kurse, die versprechen, dass man keinen Entzug und keine Gewichtszunahme hat.“ „Was halten Sie von den Schock-Behandlungen mit Geld-zurück-Garantie?“ „Warum sollte ich Sie anstelle des kostenlosen Programms am Soundsovielten wählen?“ Fast täglich erhalten wir Anrufe, in denen wenigstens eine dieser Fragen gestellt wird. Es scheint, als ob jeder möchte, dass wir unser Programm mit Strategien vergleichen, die in anderen „Behandlungsprogrammen“ angeboten werden. Während die einzelnen Fragen unterschiedlich sein können, ist mein Ratschlag unvermeidlicherweise immer derselbe. Wenn Sie entweder uns oder ein anderes Programm in Betracht ziehen, dann gehen Sie zuerst zu dem anderen.</p>
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<p style="text-align: justify;">Dieser Ratschlag scheint die Fragenden immer zu überraschen. Einige fragen sich wahrscheinlich, ob ich nicht vielleicht Provision von den anderen Organisationen kassiere. Geld ist allerdings nicht der entscheidende Faktor für den Rat, anderswo Hilfe zu suchen, bevor man es mit uns versucht. Vielleicht denken sie auch, ich könne unser Programm nicht gegenüber der anderen „erprobten“ Methode verteidigen. Diese Annahme ist ebenfalls falsch.<br />
Jeder, der unser Seminar mitgemacht hat, wird bezeugen, dass die Teilnahme an unserem Programm 100%-ige Bemühungen verlangt und die Verpflichtung zu dem Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören. Dies bedeutet nicht, dass jeder Teilnehmer schon im Voraus wissen muss, dass er ganz sicher aufhören wird. Man muss allerdings dazu entschlossen sein, es so gut wie nur möglich zu versuchen aufzuhören, nur für zwei Wochen, einen Tag nach dem anderen. Wenn man erst die anfänglichen Entzugserscheinungen hinter sich gebracht hat, kann man entscheiden, ob man wirklich rauchen möchte oder nicht. Wir möchten, dass unsere Teilnehmer den Punkt erreichen, an dem sie die freie Wahl haben. Aber man muss die Wahl aufgrund der beiden Optionen „alles oder nichts“ treffen – es gibt kein dazwischen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer in unser Programm kommt, sich aber noch ein Hintertürchen offen hält, ist normalerweise nicht dazu bereit, alles zu geben. Es sind aber 100% Einsatz notwendig, um die anfängliche Gewalt der Sucht zu durchbrechen. Wenn es irgendwann hart auf hart kommt (was fast unvermeidlich ist), wirft der Teilnehmer dann das Handtuch und nimmt einen Zug mit dem Gedanken, dass das kein großer Verlust sei. Beim nächsten Mal wird er ganz einfach das andere Programm ausprobieren. Aber diese Beurteilung geht von ganz falschen Voraussetzungen aus: Den ersten Zug zu nehmen kann gut und gerne der größte Fehler sein, den man je in seinem Leben gemacht hat – einer, der das eigene Leben kosten kann. Man hat vielleicht nie wieder den Wunsch, die Kraft oder die Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören.</p>
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<p style="text-align: justify;">Was ist mit der Hypothese, dass das andere Programm wahrscheinlich besser wäre? Wenn ich vorschlage, ein Raucher solle zunächst ein anderes Programm besuchen, bevor er zu uns kommt, bin ich nicht darüber besorgt, einen potenziellen, zahlenden Kunden zu verlieren. Ich verschiebe einfach nur den Zeitpunkt, an dem ich diesen Menschen treffen und mit ihm arbeiten werde. Tatsächlich kann es gut sein, dass sich unsere Seminargebühren bis zu diesem Zeitpunkt erheblich gesteigert haben – doch üblicherweise sind die Menschen dennoch bereit zu bezahlen. In der Zwischenzeit geben sie Hunderte oder Tausende von Dollars aus, um entweder all diese magischen Programme auszuprobieren oder aber um ihre Sucht aufrecht zu erhalten.<br />
Geld ist allerdings nicht der Hauptfaktor. Weitere fünf Jahre, zehn Monate oder auch nur noch ein paar Wochen zu rauchen beinhaltet ein mögliches Risiko. Sie wissen einfach nicht, welche Zigarette diejenige sein mag, die einen unwiderrufbaren Prozess in Gang setzen wird, etwa Krebs, einen tödlichen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. An jedem Tag, an dem Sie rauchen, sind diese Risiken extrem hoch.<br />
Aber mit dem Tag, an dem Sie mit dem Rauchen aufhören, beginnen Sie damit, Ihre Risiken zu reduzieren, und letztendlich können Sie auf das Niveau einer Person zurückfallen, die nicht einen einzigen Tag in ihrem Leben geraucht hat. Um Ihr Risiko dann so niedrig wie möglich zu halten und um nie wieder den Entzugsprozess durchmachen zu müssen, nehmen Sie einfach nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="width: 463px; background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic  or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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