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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; Joel Spitzer</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>„Ich bin Raucher!“</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 19:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor 25 Jahren stellten Sie sich mit dieser Aussage noch als glamourös, mondän, erwachsen und sogar intelligent dar. Sie sagten damit nur, dass Sie regelmäßig Zigaretten anzündeten, eine Gewohnheit, die Sie mit über der Hälfte aller Männer und einem guten Drittel aller Frauen (in den USA, Anm. d. Ü.) teilten. Aber die Zeiten haben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vor 25 Jahren stellten Sie sich mit dieser Aussage noch als glamourös, mondän, erwachsen und sogar intelligent dar. Sie sagten damit nur, dass Sie regelmäßig Zigaretten anzündeten, eine Gewohnheit, die Sie mit über der Hälfte aller Männer und einem guten Drittel aller Frauen (in den USA, Anm. d. Ü.) teilten. Aber die Zeiten haben sich geändert! Heute fühlen Sie sich als Raucher wie ein Aussätziger. Innerhalb von 25 Jahren hat das Rauchen einen Wandel von der durchaus akzeptierten, ja sogar erstrebenswerten Angewohnheit zum gesellschaftlich inakzeptablen, demoralisierenden Verhalten durchgemacht.<br />
</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Aber Rauchen ist mehr als eine Angewohnheit – es ist eine Sucht. Raucher zu sein ist gleichbedeutend damit, drogenabhängig sein. Dies schafft ein ganz neues Problemfeld. Ein Raucher raucht nicht aus freiem Willen, er muss rauchen. In bestimmten Zeitabständen muss ein Raucher rauchen. Wenn er das nicht tut, leidet er unter Entzugserscheinungen. Vor 25 Jahren stellte das noch keine Bedrohung dar: Der Raucher konnte zu Hause, bei der Arbeit, im Restaurant, im Krankenhaus und beim Arzt rauchen, also eigentlich überall und jederzeit. Für einen Süchtigen die perfekte Droge. Ein Raucher konnte nur durch eigene Nachlässigkeit in den Entzug geraten – wie etwa, wenn ihm mitten in der Nacht die Zigaretten ausgingen – aber das kam nicht oft vor.<br />
Im Lauf der Jahre wurden dem Raucher langsam aber sicher immer mehr Steine in den Weg gelegt. Am Anfang geschah dies durch „radikale“ Familienmitglieder und Freunde. Die meisten Raucher und auch Nichtraucher betrachteten es als schlechten Stil, das Recht eines Rauchers auf Rauchen einzuschränken. Diese frühen Aktivisten wurden oft kritisiert und von den Menschen ausgegrenzt, die Mitleid mit der Misere des Rauchers hatten.<br />
Dann wurden jedoch die Auswirkungen des Passivrauchens zu einem Thema. Als die möglichen Gesundheitsrisiken für Nichtraucher ans Licht kamen, erhielten die Anti-Raucher durchschlagkräftige Munition in ihrem Streit um das Recht auf eine rauchfreie Umgebung. Mehr und mehr Menschen verbannten die Zigaretten aus ihren Wohnungen. Dann fingen kleinere Gemeinden und schließlich ganze Staaten an, Nichtraucherzonen in öffentlichen Gebäuden durchzusetzen. Die stärkste Bedrohung bestand allerdings nicht in dieser Einschränkung des Rauchens an öffentlichen Orten. Ein Raucher konnte solche Plätze vermeiden oder seinen Aufenthalt dort zeitlich begrenzen.<br />
Die neueste und größte Bedrohung wird jetzt gerade überall Realität. Nichtraucher-Regelungen werden durchgesetzt an dem einen Ort, wo der Raucher über längere Zeitabschnitte hinweg anwesend sein muss – an seinem Arbeitsplatz. Manche Arbeitgeber stellen Raucherzonen zur Verfügung, wo die Raucher in der Pause rauchen dürfen. Andere Firmen verbieten jedoch das Rauchen am Arbeitsplatz völlig. So entsteht das Problem der täglichen achtstündigen Entzugsperioden. Ein Raucher mag sich wünschen, seinen Arbeitsplatz zu wechseln, um solchen Bestimmungen zu entgehen, aber es gibt keine Garantie, dass die nächste Firma nicht am Ende auch ähnliche Regelungen trifft.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Heutzutage gehört der chronische Entzug mehr und mehr zum Lebensalltag der Raucher dazu. Rauchen bringt Schwierigkeiten zu Hause, bei gesellschaftlichen Zusammenkünften, und nun durch die neuen Nichtraucher-Richtlinien sogar am Arbeitsplatz. Wo soll dies alles enden? Die einfache Wahrheit ist, dass es für den Raucher niemals enden wird. Das Rauchen fängt an, bei allen Aspekten des Lebens lästig zu werden, und jeder Raucher muss sich jetzt dieselbe Frage stellen: Ist das Rauchen das wert? Wenn Sie denken, dass dies nicht der Fall ist, dann nehmen Sie einfach nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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</strong></p>
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		<item>
		<title>Warum ich nicht an mehr Orten über das Aufhören spreche</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/warum-ich-nicht-an-mehr-orten-uber-das-aufhoren-spreche/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 17:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
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		<category><![CDATA[aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
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		<description><![CDATA[Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer großen Versicherungsgesellschaft mit fast 3.000 Angestellten. Das Unternehmen schätzte, dass mindestens 20 Angestellte die Gelegenheit wahrnehmen würden, die ihnen während der Mittagspause geboten würde. Ich war bewaffnet mit Dias, welche die schädlichen Auswirkungen des Rauchens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Während des Amerikanischen Nichtrauchertags baten mich zwei Unternehmen um Nichtraucherseminare für ihre Angestellten. Ich hielt das erste Seminar bei einer großen Versicherungsgesellschaft mit fast 3.000 Angestellten. Das Unternehmen schätzte, dass mindestens 20 Angestellte die Gelegenheit wahrnehmen würden, die ihnen während der Mittagspause geboten würde. Ich war bewaffnet mit Dias, welche die schädlichen Auswirkungen des Rauchens zeigen, sowie mit meiner berühmten rauchenden Spülmittelflasche. Ich wollte eine dynamische Präsentation abliefern, voller Tatsachen und harter Fakten, die jeden Raucher mit nur ein bisschen Interesse und kognitiven Fähigkeiten überzeugen würden, dass er aufhören müsse zu rauchen, wenn er nicht sein Leben, einige Gliedmaßen, sein Selbstwertgefühl und seinen sozialen Status verlieren wollte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich erwartete den üblichen Skeptizismus, den ich gewöhnlich antreffe, wenn ich damit beginne, einer Gruppe von Rauchern einen Vortrag zu halten. Wenn jemandem allerdings eine Stunde gegeben wird, um die Tatsachen zu erfahren, sind die Gefahren des Rauchens für gewöhnlich überwältigend und unbestreitbar.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Hier war ich also, vollständig ausgerüstet, um einen weiteren Versuch zu unternehmen, die immer gegenwärtige Verleugnung des Rauchers und andere Verteidigungsmechanismen zu durchdringen, welche seine Sucht beschützen. Ich saß geduldig da und wartete auf die Heerscharen von Rauchern, die unter großen Vorbehalten eintreffen und sich fragen würden, wie wir sie und das gesamte Thema „mit dem Rauchen aufhören“ wohl behandeln würden. Die erste, die den Raum betrat, war meine Ansprechpartnerin im Unternehmen. Sie rauchte seit etwa einem Jahr nicht mehr. Sie war da, um das Publikum zu begrüßen und um mich vorzustellen.<br />
Als nächstes kam eine ehemalige Seminarteilnehmerin, die mir erzählen wollte, dass sie vor fast fünf Jahren aufgehört hatte und überglücklich darüber war. Sie sagte etwas, was ich oft höre: Dass es eine der besten Entscheidungen ihres Lebens gewesen sei, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie stellte mich einer Freundin vor, die etwa drei Monate vorher aufgehört hatte zu rauchen, als sie wegen einer Krankheit im Krankenhaus lag, die das Rauchen verursacht hatte. Die Seminarabsolventin dachte, dass es ihrer Freundin gut tun würde, meine Präsentation zu hören, um so ihre Munition und ihre Entschlossenheit zu bekräftigen, rauchfrei zu bleiben.<br />
Der Zeitpunkt, an dem die Präsentation hätte beginnen sollen, war nun verstrichen. Es kam noch eine junge Frau ins Zimmer. Ich fragte sie, ob sie gekommen sei, um mit dem Rauchen aufzuhören. Es stellte sich heraus, dass sie Nichtraucherin war. Ihre Eltern waren vor kurzem an Krebs gestorben, und die junge Frau wollte freiwillig für die American Cancer Society im Kampf gegen den Krebs arbeiten. Sie war nur gekommen um zu beobachten, wie mit Rauchern hinsichtlich des Aufhörens umzugehen sei. Sonst kam niemand mehr.<br />
Es war offensichtlich, dass ich meine Materialien umsonst mitgebracht hatte. Ich brauchte keine Dias, um mein Publikum von den Gefahren des Rauchens zu überzeugen. Sie wussten alle bereits, dass Rauchen tödlich ist und hatten aufgehört oder niemals damit angefangen. Die rauchende Spülmittelflasche war auch unnötig, und ich hätte sowieso niemand gefunden, von dem ich eine Zigarette bekommen hätte, selbst wenn ich das Experiment hätte vorführen wollen. Ich habe die Stunde damit verbracht, über Nikotinsucht und die Wichtigkeit der Rückfall-Prävention zu sprechen.<br />
Einige Tage später ging ich zu dem zweiten Unternehmen. Es war viel kleiner, mit nur etwa 100 Angestellten. Ich war etwas besorg, dass wegen der geringen Größe des Unternehmens gar kein Teilnehmer kommen würde. Ich baute meine Dias auf und bereitete mich vor, meine Präsentation zu halten. Zu meiner freudigen Überraschung kamen diesmal 15 Angestellte. Als ich aber nach deren Hintergrund als Raucher fragte, stellte es sich heraus, dass zwölf von ihnen niemals geraucht hatten, zwei seit jeweils über 20 Jahren nicht mehr rauchten, und eine Dame zwar Raucherin war, jedoch von anderen buchstäblich zu der Veranstaltung hingezerrt worden war und kein Interesse am Aufhören hatte.<br />
Normalerweise hätte ich meine Präsentation auf die eine Raucherin ausgerichtet, wenn sie mit dem Rauchen hätte aufhören wollen. Sie hatte es jedoch sehr deutlich gemacht, dass sie nur unter Protest da war. Wie Sie sich vielleicht erinnern können, wollen wir Menschen helfen, die aufhören wollen. Es ist nicht unser Ziel, Leute zum Aufhören zu zwingen. Die anderen 14 Leute waren gekommen, um sich über die Gefahren des Passivrauchens zu informieren. Ich ließ also wieder meine Dias und meine Spülmittelflasche beiseite und sprach über ein gänzlich anderes Thema, als ich eigentlich vorgehabt hatte. Ich informierte im Interesse der beiden Ex-Raucher einige Zeit darüber, wie man dem Rückfall vorbeugen kann, und für den Rest der Zeit sprach ich über die Gefahren des Passivrauchens und wie man mit Rauchern umgehen sollte.<br />
Ich möchte auf keinen Fall allgemein gültige Rückschlüsse von diesen zwei Unternehmen ableiten, aber ich sehe dennoch einen Trend. Wer herausgefunden hat, dass Aufhören möglich ist, hat aufgehört. Es gibt heute mehr Ex-Raucher und Nichtraucher als Raucher. Nichtraucher und Ex-Raucher haben ein immer größeres Interesse daran, wie sie ihre Gesundheit fördern können und wie sie sich möglichst wenig den Gefahren des Zigarettenrauchs aussetzen.<br />
Die Gruppe, die sich am meisten für Seminare zum Aufhören interessieren sollte und die davon am meisten profitieren würde, zeigt leider kein Interesse. Die Menschen sind so stark süchtig oder sie haben so wenig Hoffnung, dass sie Angst davor haben, alleine aufzuhören oder die Gelegenheit, praktische und kostenlose Programmen zum Aufhören zu nutzen. Sie sind nicht in einer beneidenswerten Position.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie im Moment rauchen, erkennen Sie an, dass Sie sich in der Gewalt einer Sucht befinden. Ihr gesunder Menschenverstand sagt Ihnen, dass das Rauchen teuer, tödlich und gesellschaftlich inakzeptabel ist. Leider tritt der gesunde Menschenverstand in den Hintergrund gegenüber dem die Droge suchenden Verhalten, das die Sucht hervorruft. Es ist an der Zeit diesen tödlichen Mechanismus außer Kraft zu setzen. Wie jeder Seminarabsolvent, sind auch Sie herzlich eingeladen, herzukommen und noch einmal kostenlos zu beginnen. Dieses Mal stellen Sie sicher, dass es klappt. Ihr Leben kann davon abhängen. Hören Sie nicht mit dem Rauchen auf, um es der Mehrheit recht zu machen, hören Sie Ihnen selbst zuliebe auf.<br />
Wenn Sie Ex-Raucher sind, betrachten Sie das Nichtrauchen nicht als Selbstverständlichkeit. Von den Zigaretten wegzukommen war nur der Anfang. Frei zu bleiben ist nun genau so wichtig. Sie haben hart gearbeitet, um so weit zu kommen. Es nun dabei zu belassen ist relativ einfach – alles, was Sie tun müssen, ist sich zu erinnern: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Gott sei Dank raucht er nur Zigaretten!“</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 17:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Gott sei Dank raucht er nur Zigaretten, wenigstens nimmt er keine Drogen.“ Viele moderne Eltern finden sich in diesem Satz wieder. Aber die Eltern, die sich mit dieser Einstellung sicher fühlen, machen einige offensichtliche und auch einige nicht so offensichtliche Fehler bei der Bewertung des Rauchens und des Drogenkonsums allgemein.
1989 konzentrierte sich der Bericht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>„Gott sei Dank raucht er nur Zigaretten, wenigstens nimmt er keine Drogen.“ Viele moderne Eltern finden sich in diesem Satz wieder. Aber die Eltern, die sich mit dieser Einstellung sicher fühlen, machen einige offensichtliche und auch einige nicht so offensichtliche Fehler bei der Bewertung des Rauchens und des Drogenkonsums allgemein.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">1989 konzentrierte sich der Bericht des Gesundheitsministeriums über die gesundheitlichen Konsequenzen des Rauchens auf ein einziges Gebiet, das Rauchen als Sucht. Dieser grundlegende Bericht etablierte zwei Tatsachen über das Rauchen in bezug auf die süchtig machenden Eigenschaften von Nikotin. Zuerst und am wichtigsten, Nikotin ist die abhängig machende Chemikalie, die das Rauchverhalten verstärkt, ein Verhalten, das für mehr Todesfälle verantwortlich ist als alle anderen Drogenabhängigkeiten zusammen, Alkohol mit einbezogen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Hier wurde ein Konzept bestätigt, das vielen bereits bekannt war. Die Vorstellung, das Rauchen sei nicht so schlimm wie der Genuss von anderen Drogen, entspringt daher einer völlig verdrehten Logik. Das Kind konsumiert tatsächlich eine stark abhängig machende Droge, obwohl es richtig ist, dass es sich wenigstens um eine Droge handelt, wegen der es nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommt.<br />
Der zweite Punkt wird aber wohl das Gefühl der Erleichterung zerschlagen, dass das eigene Kind wenigstens keine illegalen Drogen zu sich nimmt. Die folgenden Ergebnisse stammen aus dem bereits zitierten Bericht:<br />
Menschen, die abhängig machende Drogen konsumieren, sind oft Zigarettenraucher, das Zigarettenrauchen ging dem Drogenkonsum voraus und bereitete den Weg für illegale Drogen. Die nationale Haushaltsbefragung über Drogenmissbrauch (1985) berichtete einen 32-fachen Anstieg bei dem Gebrauch von Kokain bei den 12- bis 17-Jährigen, die täglich Zigaretten rauchten – verglichen mit denjenigen, welche nie geraucht hatten. Noch beeindruckender: Es gab einen 113-fachen Anstieg des Gebrauchs von Marihuana.<br />
Kandel hat belegt, dass beinahe alle Menschen, die jemals illegale Drogen wie Marihuana und Kokain konsumiert haben, vorher legale Drogen wie Zigaretten und Alkohol zu sich genommen hatten.<br />
„Obwohl Alkoholgenuss dem Tabakgebrauch vorangehen mag, so ist es der vorherige Konsum von Tabak und nicht von Alkohol, welcher &#8230; als die stärkere Vorhersage für illegalen Drogengebrauch hervorgeht“ (eig. Übersetzung).<br />
Dr. Ginzel von der Universität von Arkansas (USA) hat die „Schlüsselrolle des Tabaks als integralen Teil des Suchtprozesses“ untersucht und schreibt:<br />
„Wenn wir uns Tabak als einen Einstieg zum Gebrauch anderer süchtigmachenden Substanzen anschauen, dürfen wir nicht vergessen, dass das Rauchen den Tod von mehr Menschen verursacht hat als die Anzahl derjenigen, welche zu einem Opfer von allen anderen Drogen einschließlich Alkohol wurden. Der andauernde Mangel an Verständnis in der allgemeinen Öffentlichkeit über das schiere Ausmaß des Tributes, den Tabak einfordert, ist bedauerlich, aber der Mangel an Verständnis und an angebrachter Handlung von seiten derer, die vorgeben, die Drogenprobleme der Nation zu betreuen, ist untragbar und unverzeihlich.“<br />
Die Bedeutung dieser Aussage ist unausweichlich. Wenn man das Zigarettenrauchen als akzeptable Alternative zum Drogenkonsum billigt, führt dies oft zum Experimentieren mit und zur Abhängigkeit von jenen Drogen, die Eltern am meisten fürchten. Daher sollten Eltern und die erziehende Öffentlichkeit alles tun, um das frühe Experimentieren mit Zigaretten zu unterbinden, um so die gesundheitlichen Langzeitrisiken des Rauchens zu minimieren und um das Risiko der Abhängigkeit von illegalen und potenziell lebensbedrohlichen Substanzen einzugrenzen. Wenn Sie Kinder oder Enkelkinder in Schulen haben oder wenn Sie selbst Mitglied des Kollegiums sind, ziehen Sie es bitte in Betracht, die Durchführung von Rauch-Präventions-Programmen in Ihrem Schulbezirk zu ermutigen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie Kinder haben, die wissen, dass Sie Raucher sind oder waren, dann sollten Sie nie zwischen Zigaretten und anderen Drogen differenzieren, um damit das Zigarettenrauchen im Vergleich zu anderen Stoffen zu legitimieren. Kinder werden Ihre Scheinheiligkeit erkennen und darauf aufbauen und so Schaden nehmen. Erzählen Sie ihnen lieber die Wahrheit, dass Sie einfach nicht genug wussten, als Sie damals mit Zigaretten experimentierten und so in eine Abhängigkeit gerieten – eine Abhängigkeit, die Sie verzweifelt versuchen zu durchbrechen, damit Sie endlich für den Rest Ihres Lebens frei sein können. Nikotin bedeutet eine Abhängigkeit, die – wenn Sie es zulassen – Ihr Leben wieder kontrollieren und Sie wahrscheinlich Ihr Leben kosten wird.<br />
Sie sollten versuchen, Ihren Kindern klarzumachen, wie leicht man die Kontrolle über einen abhängig machenden Stoff verlieren kann, ganz egal, ob es sich nun um Zigaretten, Alkohol, Heroin oder Crack handelt. In Ihrem eigenen Interesse und in dem Ihrer Kinder sollten Sie ein positives Beispiel sein: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Auf der Arbeit war es heute so schlimm, dass ich eine Zigarette genommen habe!“</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 18:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
		<category><![CDATA[Gründe]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Rückfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Seminarteilnehmerin sagte diesen Satz zu mir, nachdem sie sich mit Erfolg aus ihrer Nikotinsucht befreit hatte. Ich fragte sie, ob sie sich auch eine geladene Pistole an den Kopf gehalten und abgedrückt hätte, wenn Sie sie dabeigehabt hätte, als es auf der Arbeit so schlimm war. Ohne zu zögern sagte sie, „Natürlich nicht!“, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Seminarteilnehmerin sagte diesen Satz zu mir, nachdem sie sich mit Erfolg aus ihrer Nikotinsucht befreit hatte. Ich fragte sie, ob sie sich auch eine geladene Pistole an den Kopf gehalten und abgedrückt hätte, wenn Sie sie dabeigehabt hätte, als es auf der Arbeit so schlimm war. Ohne zu zögern sagte sie, „Natürlich nicht!“, als ob ich gerade eine lächerliche Frage gestellt hätte. „Wenn die Probleme es nicht wert waren, dass Sie sich dafür erschießen, waren sie es auch nicht wert, dafür zu rauchen“, antwortete ich.<br />
</strong>Oberflächlich betrachtet ist die Analogie vielleicht ein bisschen übertrieben. Bei der Krankengeschichte dieser Frau war aber klar, dass ein Rückfall sie wirklich das Leben kosten konnte.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Fünf Monate vor diesen „katastrophalen Erlebnissen im Job“ hatte sie einen schweren Herzinfarkt erlitten. Glücklicherweise hatte sie überlebt, war aus dem Krankenhaus entlassen worden und hatte sich nach sechs Wochen für unser Seminar angemeldet. Vorher hatte sie 33 Jahre lang täglich vier Schachteln Zigaretten geraucht. Zu ihrer großen Überraschung hörte sie auf zu rauchen und hatte dabei nur minimale Schwierigkeiten. Sie hielt sich erfolgreich für drei Monate von Zigaretten fern. In diesem Zeitraum nahm sie 15 Kilo zu. 15 Kilo sind eine Menge, aber sie verstand voll und ganz, warum sie so zugenommen hatte. Sie aß mehr. Viel mehr.<br />
Sie war so darauf fixiert, nicht wieder mit dem Rauchen anzufangen, dass sie dachte, die 15 Kilo seien es wert, wenn sie deswegen nicht mehr rauchte. Genau genommen hatte sie Recht. Die Zusatzbelastung ihres Herzens durch die 15 Kilo war natürlich nichts gegen die Gefahren, die von 80 Zigaretten täglich ausgehen. Sie war bereit, sich ein Diätprogramm zu suchen, um ihr Gewichtsproblem anzugehen.<br />
Nun hatte dieses Ärgernis bei der Arbeit jedoch dazu geführt, dass sie eine Zigarette genommen hatte. Sie hatte gedacht, es sei ja „nur eine“, um ihr über die kleine Krise hinwegzuhelfen. Sie hatte die Grundregel der Sucht nicht verstanden. „Nur eine“ gibt es nicht. Weder eine Schachtel, noch eine Zigarette, noch einen Zigarettenstummel, noch ein einziger Zug. Alle führen zu demselben Endergebnis: EINE SUCHT. Eine starke Sucht. Die Sucht ist so stark, dass sie einen Ex-Raucher, der 30 Jahre lang nicht geraucht hat, innerhalb von 24 Stunden zu seiner alten Verbrauchsmenge zurückbringen kann. Weil die Frau diese Grundregel nicht verstanden hatte, hatte sie genau diese gebrochen. Und nun rauchte sie wieder und schien nicht damit aufhören zu können.<br />
Wenn man all dies weiß, wird die Analogie zwischen dem Rauchen einer Zigarette und dem Abdrücken bei einer Schusswaffe schon viel realistischer. Während ihre 15 Kilo im Vergleich mit dem Rauchen unbedeutend waren, kehrte sie nun wieder zu ihrem alten Zigaretten-Konsumniveau zurück und war 15 Kilo schwerer! Und all das sechs Monate nach einem Herzinfarkt. Sie war eine wandelnde Zeitbombe.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht haben Sie nicht alle diese Risikofaktoren. Wenn Sie aber wieder anfangen zu rauchen, könnte dies gut und gerne der ausschlaggebende Faktor zu einem Herzinfarkt, Krebs oder irgendeiner anderen folgenschweren Krankheit sein, die das Rauchen verursacht. Sie sind nun frei von Ihrer Sucht. Lassen Sie keine bedeutende Krise, keinen trivialen Stress, keine Party, kein alkoholisches Getränk oder irgend eine andere Situation dazu führen, dass Sie denselben Fehler machen. Bleiben Sie frei von Zigaretten – nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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		<title>Heute werde ich nicht rauchen!!</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Raucherentwöhnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz, nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört hatten, sind Sie wahrscheinlich jeden Morgen mit diesem Konzept im Kopf aufgewacht, entweder mit großer Entschlossenheit oder vielleicht auch mit unglaublicher Angst. Wie auch immer, es war zwingend notwendig, dass Sie mit hoher Konzentration auf dieses erhabene Ziel hingearbeitet haben. Der unglaublich starke Drang nach einer Zigarette, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz, nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört hatten, sind Sie wahrscheinlich jeden Morgen mit diesem Konzept im Kopf aufgewacht, entweder mit großer Entschlossenheit oder vielleicht auch mit unglaublicher Angst. Wie auch immer, es war zwingend notwendig, dass Sie mit hoher Konzentration auf dieses erhabene Ziel hingearbeitet haben. Der unglaublich starke Drang nach einer Zigarette, den die Sucht auslöst, hat Ihre ganze Motivation und Munition gefordert, so dass Sie das schier unwiderstehliche Bedürfnis nach Zigaretten noch im Keim ersticken konnten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ob Sie es verstanden haben oder nicht: Die Bestätigung Ihres Ziels jeden Morgen war entscheidend für den Erfolg Ihrer ersten Aufhörphase.<br />
Tatsächlich ist es aber nicht nur am Anfang der Entwöhnung wichtig, das Konzept „heute werde ich nicht rauchen“ immer wieder zu formulieren. Sie sollten diesen Entschluss für den Rest Ihres Lebens beim Aufwachen wiederholen. Sie sollten jeden Tag mit „Heute werde ich nicht rauchen!“ beginnen. Ebenso wichtig ist es, jeden Tag damit zu beenden, sich selbst zu beglückwünschen und stolz darauf zu sein, dass man sein lohnenswertes Ziel heute erreicht hat.</p>
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</tbody>
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<p style="text-align: justify;">Selbst Jahre und Jahrzehnte, nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört haben, wohnt jedem Tag, an dem Sie atmen und denken, das Risiko eines Rückfalles inne. Die Nikotinsucht ist genau so stark wie die Alkoholsucht oder die Abhängigkeit von einer illegalen Droge. Die Gewöhnung des Nikotin-Rauchens hat sich in fast jedem Bereich Ihrer alltäglichen Existenz festgesetzt. Vielleicht erlauben Sie eines Tages der Selbstgefälligkeit, die Lücke einzunehmen, welche die Sucht und die damit zusammenhängenden Gewohnheiten hinterlassen haben. Dies geschieht, indem Sie die monumentale Kraftanstrengung und die bedeutende Leistung gering schätzen, mittels derer Sie die Sucht besiegt haben.<br />
Selbstgefälligkeit führt dazu, dass Sie nicht mehr auf der Hut sind, und Sie vergessen vielleicht, warum Sie damals aufhören wollten. Sie werden nicht mehr erkennen, wie viele große Verbesserungen in Ihrem körperlichen, sozialen und wirtschaftlichen Wohlbefinden mit dem Aufhören einhergingen.<br />
Irgendwann ist vielleicht das Rauchen Teil ihrer fernen Vergangenheit geworden, die nichts mehr mit Ihrem derzeitigen Leben zu tun haben scheint. Dann wird zu einem Gedanken an eine Zigarette die Gelegenheit dazukommen, scheinbar „unschuldig“ zu einer zu greifen. Vielleicht geschieht dies unter unwichtigen Umständen, oder vielleicht auch während einer echten Lebenskrise. Wie dem auch sei, alle Elemente sind da. Motiv, Grund und Gelegenheit stehen Gewehr bei Fuß, das logische Denken und das Wissen über die Sucht sind gerade nicht am Platz. Sie nehmen einen Zug.<br />
Jetzt bestimmen neue Regeln Ihr Leben. Ihr Körper verlangt nach Nikotin. Ein vorherbestimmter Prozess wird in Gang gesetzt und selbst, wenn Sie sich nicht darüber im Klaren sind, was hier passiert ist, hat ein Drogen-Rückfall stattgefunden. Ihr Bedürfnis und der dringende Wunsch, das Erlebte ungeschehen zu machen, werden durch das Verlangen des Körpers nach Nikotin überwältigt. Über den physiologischen Prozess, der soeben begonnen hat, haben Sie keine Kontrolle mehr. Bald wird Ihr Kopf den Forderungen des Körpers nachgeben.<br />
Sehr wahrscheinlich empfinden Sie nun großes Bedauern und haben Gewissensbisse. Ein überwältigendes Gefühl von Versagen und Reue wird Sie heimsuchen. Bald werden Sie sich nach den glücklichen Tagen zurücksehnen, an denen Sie kaum noch an Zigaretten gedacht haben. Mit der Zeit wird die Erinnerung an diese Tage verblassen. Es vergehen Wochen, Monate oder gar Jahrzehnte, bis Sie noch einmal die Entschlusskraft aufbringen, den Prozess des Aufhörens durchzustehen. Traurig ist, dass Sie vielleicht nie wieder die erforderliche Stärke, Motivation oder – tragischerweise – die Gelegenheit haben werden, noch einmal mit dem Rauchen aufzuhören. Die Diagnose einer unheilbaren Krankheit oder ein plötzlicher Tod können den schönen Plan durchkreuzen, der dann nie mehr in die Tat umgesetzt werden kann.</p>
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</tbody>
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<p style="text-align: justify;">Lassen Sie es nicht darauf ankommen, dass Sie in diesem traurigen und trostlosen Szenario eingefangen werden. Bemühen Sie sich aktiv, erfolgreich rauchfrei zu bleiben, und nehmen Sie all die damit verbundenen Vergünstigungen mit: die körperlichen, emotionalen, wirtschaftlichen, beruflichen und sozialen Vorteile, die es mit sich bringt, wenn man kein aktiver Raucher mehr ist. Beginnen Sie jeden Tag mit „Heute werde ich nicht rauchen!“. Beenden Sie Ihren Tag immer mit einer Selbstbestätigung und einem Gefühl des Stolzes über die vollbrachte Leistung, wieder einmal den täglichen Kampf mit Ihrer Sucht gewonnen zu haben. Und zwischen dem Aufwachen und dem Einschlafen denken Sie immer daran: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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