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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; Nikotin</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>Nie wieder rauchen- leicht oder schwer?</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 16:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchentwöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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		<description><![CDATA[Das große Problem unserer Zeit hat einen Namen:Nikotinsucht. Da man unglaublich schnell in die  Abhängigkeit mit ihren furchtbaren Folgen rutschen kann, fällt das Rauchen-Aufhören um so schwerer. Es gibt hierzulande  über 20.000.000 Raucher und jedes Jahr versucht gut  1/3 damit wieder aufzuhören. Die meisten Raucher sind allerdings schon in jungen Jahren abhängig geworden und somit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Das große Problem unserer Zeit hat einen Namen:Nikotinsucht. Da man unglaublich schnell in die  Abhängigkeit mit ihren furchtbaren Folgen rutschen kann, fällt das Rauchen-Aufhören um so schwerer. Es gibt hierzulande  über 20.000.000 Raucher und jedes Jahr versucht gut  1/3 damit wieder aufzuhören. Die meisten Raucher sind allerdings schon in jungen Jahren abhängig geworden und somit gelingt es &#8211; auch  mit höchster Willenskraftanstrengung &#8211; nur 1-5 %  der Betroffenen, sich beim 1. Versuch für mind. 1 Jahr von den Suchtstängeln loszusagen.</strong></p>
<div class="rahmen"><img style="border: 0pt none; margin: 7px;" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/images/raucher-totenkopf.jpg" alt="Rauchen ist Selbstzerfleischung" width="200" height="125"><span><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=721" target="_blank"> renjith krishnan </a></span> </div>
<p>Gerade Diejenigen, die es für immer geschafft haben,wissen am besten, wie hart die Raucher-Entwöhnung sein kann. Neben Wille ist nämlich auch oft die Unterstützung von Sucht-Therapeuten (speziell ausgebildete Psychologen) und / oder  das Lesen von Rauchstopp-Büchern (z.B. &#8220;<a title="allen carrs easyway " href="http://nichtraucher-zigaretten.de/methoden/wie-funktioniert-die-easyway-methode-von-allen-carr/" target="_blank">Endlich Nichtraucher</a>&#8220;), erforderlich, damit man in schwachen Momenten nicht doch den &#8220;cravings&#8221; unterliegt und zudem etwas hat, dass einem immer sagt, was richtig und falsch ist. Denn dass das Rauchen falsch ist, merkt man doch unter anderem daran, dass man Rückfälle immer so sehr bereut und sich schrecklich darüber ärgert, dass man jetzt weiterhin jeden Tag  Geld, Gesundheit, Freiheit, Atemkapazität, Fitness  und Lebenskraft verlieren muss.</p>
<p>Um möglichst schnell wieder in ein suchtfreies Leben zu starten, mit all seinen herrlichen Vorteilen, wie z.B. : mehr Lebensfreude, Ausgeglichenheit und Selbstvertrauen , sollte man idealerweise möglichst von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufhören. Der Einsatz von Nikotinersatzmitteln (NRT) empfiehlt sich daher nicht, weil die Sucht durch die weitere Zufuhr von Nikotin ja nur weiter aufrechterhalten wird und das kann nie und nimmer  Sinn der Sache sein. Von daher ist der Begriff &#8220;Nikotinersatz&#8221; ohnehin falsch und irreleitend: NRT ist nämlich eine  reine Nikotintherapie.</p>
<p>Der Entwöhnungsprozess ist -wie die leidigen Erfahrungen zahlreicher Menschen ezeigt haben- oft brutal und mit zahlreichen Rückschlägen gespickt ; denn über Jahrzehnte angelernte Verhaltensweisen und die Konditionierung des Suchtgedächtnisses lassen sich nicht über Nacht ausschalten. Die grundlegende mentale Einstellung zur Sucht muss sich gänzlich  ändern und man sollte über einen längeren Zeitraum täglich auf der Hut sein, weil das Böse in Nikotin und anderen  Drogen selten  ruht-sich aber dafür um so besser totzustellen weiß.</p>
<p>Oft wird bei der Nikotinsucht von einer Zwei-Komponenten-Sucht gesprochen, wegen dem Auftreten von psychosomatischen Problemen wie Kopfschmerzen, Nervosität, etc und rein  psychischen Leiden  (Heftiges Verlangen, Verhandlungsversuche mit sich selbst, usw). Doch in Wahrheit ist es so: Das Hauptproblem ist gar nicht der Körper, sondern das seelische Begehren nach Drogen-Stimulation und das plötzliche Fehlen  der Suchtbefriedigung und der  sich daran anschliessende panikartige  Angszustand  machen den Rauchern garantiert mehr zu schaffen. Und das ist bei allen Süchtigen so, und ist interessanterweise immer ganz ähnlich ausgeprägt -ganz gleich also,  ob es sich  hier um Spiel- oder Sex- Süchtige handelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="F Nietzsche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche" target="_blank">Friedrich Nietzsche</a> hat einmal gesagt “Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten.” Er hatte absolut Recht damit. Solange wir soetwas wie Begierde (Verlangen nach Nikotin) verspüren, ist das Rauchen-Aufhören weniger leicht. Vorausgesetzt aber, dass wir  kein Nikotin mehr zuführen, ist das &#8220;Rest-Nikotin&#8221; schon  nach wenigen Wochen gänzlich aus unserem Körper  ausgeschieden und das Gehirn repariert sich mit den Monaten ebenfalls ganz von selbst. Ist dieser Zustand der körperlichen Nikotinfreiheit &amp; Selbstgenesung  erstmal  erreicht, wird es auch für unser  Seelenleben  immer  leichter und leichter werden und dann wollen wir auch niemals mehr missen, ein Nichtraucher zu sein.</p>
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		<title>Du willst keinen Krebs bekommen-glaube mir-das willst Du nicht!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 13:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen-Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Folgen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Mundkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Zigaretten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe schreckliches Mitleid mit allen Patienten, die die Diagnose &#8220;Krebs&#8221; bekommen haben und jetzt gegen &#8220;den Feind in ihnen&#8221; ankämpfen müssen. Als ich früher rauchte, habe ich mir -wie viele Raucher- leichtsinnigerweise nie Gedanken zu Krebsleiden oder Atemwegserkrankungen gemacht. Und wenn ich zufällig doch mal auf einen einschlägigen Artikel im Apothekenheftchen stieß, sagte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe schreckliches Mitleid mit allen Patienten, die die Diagnose &#8220;Krebs&#8221; bekommen haben und jetzt gegen &#8220;den Feind in ihnen&#8221; ankämpfen müssen. Als ich früher rauchte, habe ich mir -wie viele Raucher- leichtsinnigerweise nie Gedanken zu Krebsleiden oder Atemwegserkrankungen gemacht. Und wenn ich zufällig doch mal auf einen einschlägigen Artikel im Apothekenheftchen stieß, sagte ich mir immer &#8220;Das ist noch gaaanz weit weg, das trifft mich nie!&#8221; Ich war halt schwer süchtig.<br />
</strong></p>
<p>Aber heute, nachdem der Nikotinentzug schon lange hinter mir liegt, fange ich unter anderem nicht wieder an zu rauchen, weil ich Angst vor Lungenkrebs habe. Und das ist ein weiterer interessanter Aspekt beim Rauchen aufhören, solange wir Raucher sind, ist die Angst, man könnte ohne Zigaretten in dieser Welt nicht klarkommen, größer als alle anderen Ängste, wie z.B. Angst vor Krankheit. Der Pharmakologische Effekt der Zigarette täuscht sowohl deinen Körper als auch deine Psyche, indem ihnen auf hinterhältige Art vorgetäuscht wird, ein Leben ohne Nikotin sei sinnlos. In Wahrheit wird einfach durch das Nikotin große Angst im Gehirn erzeugt, wenn der Gedanke,  die Zigaretten für immer aus unserem Leben zu verbannen, in uns aufsteigen will. Sobald diese Ängste aber aufgelöst sind , kehrt auch dein Gesundheitsbewusstsein wieder zurück und Du machst Dir umgehend Sorgen und Gedanken zu den Folgen des Rauchens.</p>
<p>Die Ängste verschwanden bei mir schon nach 3 Tagen, also sobald das Nikotin komplett ausgeschieden war. Du solltest deshalb versuchen, möglichst schnell den Entzug durchzuziehen um ebenfalls zu erkennen, dass alle  Ängste unbegründet sind.</p>
<p>Und wenn  Du den Nikotinentzug noch  rechtzeitig geschafft hast, dann möchtest Du sicherlich wissen, was Dir so alles erspart geblieben ist, richtig? Wir wollen uns  heute also ein wenig mit dem Thema Krebs auseinandersetzen. Nun, Krebs ist ein sehr großes &amp; komplexes Fachgebiet und daher können wir hier  nur ein paar Krebserkrankungen, Behandlungsmethoden und Probleme betrachten um uns aber immerhin ein grobes Bild machen zu können.</p>
<p>Da &#8220;ein Bild mehr wie Tausend Worte sagt&#8221; und ich diesen Nichtraucher Blog mit möglichst konkreten Informationen füllen möchte, betrachten wir zuallerst ein paar Schock-Bilder (Video in englischer Sprache), die  Mundkrebs und seine fatalen Folgen zeigen.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://swf.tubechop.com/tubechop.swf?vurl=utnkwTYOgjg&amp;start=41&amp;end=98&amp;cid=70139" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://swf.tubechop.com/tubechop.swf?vurl=utnkwTYOgjg&amp;start=41&amp;end=98&amp;cid=70139" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Diese Bilder sahen ziemlich scheußlich aus, nicht wahr? Aber wenn Dir das Rauchen bloß nicht son Spaß machen würde&#8230;</p>
<p>Kann schon sein, dass Dir das Rauchen im Moment noch relativ viel Spaß macht, aber wo hört denn der Spaß auf? Ich wette, Du findest es nicht mehr besonders lustig, wenn Du mit einer fetten Kiefer-Prothese durch die Stadt laufen musst! Ja, Rauchen verkrüppelt dich tatsächlich am ganzen Körper.  Neben Beinen und Penis können eben auch  Teile von Lippen, Zunge und Kiefer in Folge einer Krebs-Tumor-Entfernung amputiert werden. Und diese Krebs- OP´s  zählen nicht gerade zu den unkompliziertesten Unterfangen auf diesem Planeten. Auch die besten Chirugen können sich nämlich mal ganz schnell &#8220;verschnippeln&#8221; und dann treffen sie womöglich einen wichtigen Nerv (Autsch!)  und dann bist Du für immer gelähmt! Wie scheisse das ist, durfte <a title="Rick Bender" href="http://www.nosnuff.com/1.html" target="_blank">Rick Bender</a> erfahren. Er war zu seiner Zeit ein ziemlich  erfolgreiches Baseball-Talent gewesen, da er aber schon mit 12 Jahren anfing, wie verrückt auf krebserregenden  Snuff (-Kautabak) herumzukauen, brach bei ihm mit 26 Jahren besonders früh Mundkrebs aus. In Folgen von zahlreichen grausamen Op´s verlor er Teile seiner Zunge, den halben Kiefer und -weil die Chirugen pfuschten- auch noch 25% der Kontrollfähigkeit seines Wurfarms. Seine Baseball-Karriere konnte  er daraufhin also an den rostigen Nagel hängen und weshalb? Weil ihn das verdammte Nikotin süchtig und zum Krüppel gemacht hat! Und das hat es auch mit Dir vor! Und wenn es dich ersteinmal runiniert hat, dann musst Du dich ständig qualvollen und nicht ganz ungefährlichen Operationen unterziehen lassen. Und mit der Anzahl der Ops steigt eben auch die Wahrscheinlichkeit eines Ärztepfuschs proportional mit an.</p>
<p>Stelle Dir diese Katastrophe doch mal bildlich vor: Dann trägst  Du nicht nur die lebenslange Belastung einer Amputation sondern musst dich auch noch mit  Nervenschädigungen, Gefühlsstörungen oder Lähmungen herumschlagen.</p>
<p>Du solltest Dir jetzt also einen kurzen Moment gönnen, deine Lebensgewohnheiten nochmal  zu überdenken. Gerade wenn Du auch noch Alkohol trinkst, potenziert sich dein Krebsrisiko um ein Vielfaches. Im Klartext heisst das, dass bei gleichzeitigem Kontakt der Mundschleimhaut mit Tabakgiften und Alkohol das Risiko, an Mundhöhlenkrebs zu erkranken, um das  15-Fache ansteigt! Dann siehst Du -ganz schnell- so aus wie die Leute auf dem Video oben und das willst Du nicht-glaube mir- das willst Du nicht! Neben deinem Wohlbefinden verlierst Du dann auch jede Menge kostbare Zeit. Denn als Krebspatient musst Du warten, warten und nochmals warten. Sei es das quälende  Warten auf Befunde von Laboruntersuchungen oder die Auswertung von Computertomografie (CT), Ultraschalluntersuchung,  Magnetresonanztomografie (MRT), etc. Lange, endlose  Krankenhausaufenthalte und unzählige Nachuntersuchungen mit eingeschlossen.</p>
<p>Und eine Che­mo­the­ra­pie dauert auch Stunden, wie das folgende Video sehr gut aufzeigt.<br />
<object style="width: 470px; height: 285px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="470" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="AllowFullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myvideo.de/movie/3637912" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 470px; height: 285px;" type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="285" src="http://www.myvideo.de/movie/3637912" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a title="Tagesklinik &quot;Krebsstation&quot; - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/3637912/Tagesklinik_Krebsstation">Tagesklinik &#8220;Krebsstation&#8221; &#8211; MyVideo</a></p>
<p>Wer also den Entzug tapfer überwunden hat, darf sich jetzt so glücklich schätzen. Denn dieses fürchterlichen Qualen muss man sich nicht geben. Die unsichtbare Kette der  Ängste fällt von uns für immer  ab und die Tabakkonzerne verlieren einen weiteren &#8220;Nikotin-Sklaven&#8221; . Wie geil ist das denn!!!</p>
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		</item>
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		<title>Wie viel bedeuten Dir deine Nieren?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 10:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen-Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[nieren]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wichtig etwas ist, weiss man leider immer erst, wenn es fehlt. Es wird viel von Herzproblemen und von der Lunge gesprochen, wenn man von Raucher-Krankheiten und Gesundheitsrisiken spricht, aber leider werden dabei 2 wahre Akkordarbeiter unseres Körpers geradezu vernachlässigt. Selten denkt man an die Nieren, nur wenn sie erkranken erkennt man, wie gut es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wie wichtig etwas ist, weiss man leider immer erst, wenn es fehlt. Es wird viel von Herzproblemen und von der Lunge gesprochen, wenn man von Raucher-Krankheiten und Gesundheitsrisiken spricht, aber leider werden dabei 2 wahre Akkordarbeiter unseres Körpers geradezu vernachlässigt. Selten denkt man an die Nieren, nur wenn sie erkranken erkennt man, wie gut es doch war, als man noch 2 gesunde Nieren hatte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="rahmen"><img class="alignright size-full wp-image-1563" title="Die Zigaretten wollen dich verkrüppeln! " src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/2010/04/klinge2.jpg" alt="Die Zigaretten wollen dich verkrüppeln!" width="200" height="133" /></div>
<p>Diese beiden Hochleistungsorgane wiegen nur 200 Gramm aber filtern unser Blut benahe 300 x und bilden 1.5 Liter Harn. Damit die Nieren funktionieren, wird ausreichend Wasser benötigt. Dass man während der Entzugsphase sehr viel Wasser (+2 L) trinken sollte, habe ich hier im Blog desöfteren erwähnt. Wasser spült Nikotin und andere Giftstoffe aus dem Körper herraus und fördert die Selbstreinigung des Körpers (Abfallprodukte des Stoffwechsels abbauen, etc.). Wenn wir Wasser trinken, dann nehmen wir das &#8220;Elexier des Lebens&#8221; zu uns, das sofort unseren Körper belebt und unser Blut reinigt. Schließlich besteht der Mensch selbst ja aus ca. 60 % Flüssigkeit.  Hinter dieser Blutreinigung stehen unsere 2 Power-Organe des Körpers: Die Nieren.</p>
<p>Das Wasser gelangt über Osmose in den Dünndarmbereich, wird in der Leber &#8220;getankt&#8221; und dann nach und nach zu den Nieren weitergeleitet. Die Nieren entscheiden,  je nach Flüssigkeitslevel des Körpers,  wieviel Wasser ausgeschieden werden soll und wieviel im Körper verbleibt. Diese Regulation findet u.a. durch Hormonbildung statt und funktioniert so:</p>
<ul>
<li>Fehlt dem Körper Flüssigkeit, wird das Hormon ADH freigesetzt. Es entsteht Durst und gleichzeitig wird in den Nieren mehr Wasser aufbewahrt und weniger ausgeschieden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ist ein Wasserüberschuss verhanden, wird Durst gehemmt und gleichzeitig die Wasserausscheidung der Nieren erhöht.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Da die Nieren unter anderen für den Ausgleich des Salz- und Wasserhaushaltes verantwortlich zeichnen,  steigen durch vermehrtes Wassertrinken hiermit sogleich auch die täglichen Anforderungen an die Nieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Bedenken solltest Du weiterhin, dass deine Nieren  als Raucher  beschädigt sein könnten und nicht mehr voll leistungsfähig sind. Die <a title="niere" href="http://www.qualimedic.de/nieren.html" target="_blank">Nieren</a> als lebenswichtige Organe werden neben dem Herzen und der Lunge besonders durch die tägliche Nikotinzufuhr belastet.  Die Nieren müssen sich jedes Mal, wenn sich wieder einmal der Blutdruck des Körpers durch Nikotineinwirkung verändert, einschalten.  Zur Blutdruckregulation bedienen sich die Nieren verschiedener Mechanismen: Entweder leiten sie mehr bzw. weniger Wasser und Salze an die Blase weiter oder sie lassen Hormone frei, die die Blutgefäße verengen (dann steigt der Blutdruck). Diese Hormone,  wie z.B. das Retin, regulieren den Blutdruck und wirken  einem starken Blutdruckabfall entgegen. Diese Mehrarbeit bedeutet zusätzlichen Stress für die Nieren und kann zu den verschiedensten Erkrankungen führen.  Außerdem fördert Rauchen ja die furchtbare Krankheit <a title="Arteriosklerose" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Arteriosklerose/" target="_blank">Arteriosklerose</a>, die bekanntlich die Durchblutung senkt. Wenn dies der Fall ist, wird zu viel Retin gebildet und der Blutdruck steigt sprungartig an, was nicht nur das ganz Herzkreislaufsystem durcheinander bringt,  sondern auch starken Druck  auf die Innenwände der ohnehin schwachen Raucher-Arterien ausübt und sie enorm strapaziert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nierschäden ziehen oftmals ein ganzes Schlepptau von Folgeerkrankungen nach sich</strong>. Stellen die Nieren ihre Arbeit ein, weil sie dazu gezwungen  werden,  gelangen allerlei Abfallprodukte ins Blut, die eigentlich mit dem Harn ausgeschieden werden sollten.  So das Phosphat beispielsweise. Es lagert sich jetzt munter an den Herzkranzgefäßen ab, bis ein durch Gefäßverschluss verursachter Herzinfarkt ausgelöst wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Studien, die die Schädlichkeit von Nikotin auf die Nieren , insbesondere auf deren Hormonkreislauf, aufzeigen konnten.<br />
Z.B. haben amerikanische Wissenschaftler bestimmte Zellentypen der Niere Nikotin ausgesetzt.  <strong>Nach nur 24 Stunden hatten sich auf allen Nierenzellen Nikotinrezeptoren gebildet</strong>. Außerdem wurde Fibronektin, auch bekannt als Zellkleber, angereichert. Fibronektin  ist zwar in erster Linie für die Zellreperatur zuständig. Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass der Zellkleber von Krebs ausgenutzt wird um Metastasen (das sind bösartige Tumore) im Körper &#8220;anzuheften&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter bedenklich für die Nieren ist die Tatsache, dass Raucher besonders häufig an Diabetis leiden (Wahrschenlichkeit liegt bei <strong>70%</strong>).    Etwa <strong>40 %</strong> aller Diabetes-Patienten (Typ  I u. II) entwickeln im Laufe der Jahre auch einen Nierenschaden. Das rührt daher, weil bei Diabetis  das Insulin nicht mehr richtig funktioniert und somit  Zucker im Blut nicht vollständig abgebaut werden kann.  Hohe Zuckerwerte können Nierenschäden verursachen weil die Zuckermoleküle die empfindlichen Zellenwände der Nieren zerstören.</p>
<p>Ich kann es nicht oft genug betonen: Die Nieren sind ein so wichtiges Organ. Sie waschen das Blut bzw. entgiften nicht nur täglich unseren Körper, sondern regeln den Blutdruck und  auch den gesamten Salz- und Wasserhaushalt! Werden deine Nieren durch Nikotin, Gifte und anderer Bakterien beschädigt, dann ist deine Gesundheit für immer ruiniert!</p>
<p><strong>Lasse niemals zu, dass Nikotin in diesen lebenswichtigen Hormonkreislauf der Nieren eingreift! </strong></p>
<p>Oder glaubst Du, dass es Spaß macht 3 mal die Woche an eine Dialyse-Blutreinigungsmaschine angeschlossen zu werden? Eine Dialyse tut zwar nicht unbedingt weh, aber sie dauert jedes Mal 5 Stunden! Schaue Dir das Video von einer Dialyse ruhig genauer an und entscheide selbst, wie viel Dir deine Nieren bedeuten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/p1Ya-fa8AI4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/p1Ya-fa8AI4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Du solltest in der Entwöhnung also nicht nur viel Wasser trinken sondern auch spezielle Tees zur Raucherentwöhnung und Nierenheilung einnehmen. Deine Nieren werden es Dir danken.<br />
Es empfehlt sich z.B. <a title="Zinnkraut, tee" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0013LTP10/martinhamann-21" target="_blank">Zinnkraut</a>- bzw.<strong> Schachtelhalmkraut-Tee</strong> zu trinken, da er die Nieren gut durchspült und sich erfolgreich in der Nierensteintherapie bewährt hat.</p>
<p>Außerdem lasse mindestens einmal im Jahr deinen Urin von einem Arzt auf das Enzym<a href="http://www.miomedi.de/gesundheit/krankheiten/diabetes/albumin-urin/albumin-urin.html" target="_blank"> Albumin</a> testen.</p>
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		<title>Welche Begleiterscheinungen hat der Nikotinentzug?</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[begleiterscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[entzugserscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[nikotinentzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn ich erfahre, dass aufhörwillige Raucher beim Rauchstopp scheitern weil die Begleiterscheinungen des Nikotinentzugs zu unerträglich waren. Die Nikotinfalle ist so konzipiert, dass es für die meisten Menschen kein Entfliehen gibt- zumindest kein Leichtes. Der körperliche Entzug dauert nur etwas 2-3 Wochen und ist relativ schnell durchgestanden. In dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn ich erfahre, dass aufhörwillige Raucher beim Rauchstopp scheitern weil die Begleiterscheinungen des Nikotinentzugs zu unerträglich waren. Die Nikotinfalle ist so konzipiert, dass es für die meisten Menschen kein Entfliehen gibt- zumindest kein Leichtes. Der körperliche Entzug dauert nur etwas 2-3 Wochen und ist relativ schnell durchgestanden. In dieser Zeit können vereinzelt Nebenwirkungen des Rauchstopps eintreten- Typische Entzugserscheinungen sind:</p>
<ul>
<li>Nervosität und Unruhe</li>
<li>Allgemeine Gereiztheit</li>
<li>Unruhe</li>
<li>Aggressivität</li>
<li>Schlafstörungen u. Schlaflosigkeit</li>
<li>Depressionen / Grundlose  Traurigkeit</li>
<li>gesteigerter Appetit</li>
<li>Konzentrationsstörungen</li>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Schwindelgefühl</li>
<li>Druck auf der Brust / Lunge</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Begleiterscheinungen hängen mit einem veränderten Blutzuckerspiegel des Körpers zusammen und verschwinden rasch wieder. Besonders Konzentrationsstörungen, gesteigerter Appetit und allgemeine Gereiztheit sind bei vielen Rauchern gefürchtet. Während der ersten 3 Tage der Nikotinentwöhnung treten neben starkem Verlangen oftmals auch Schwindelgefühle und Kopfschmerzen auf, die jeweils  individuell unterschiedlich intensiv ausfallen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="cont" title="Totenkopf" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/images/schdel.jpg" alt="" width="150" height="94" />Statistiken und aktuelle Studien belegen es recht gut, dass Exraucher nicht nur länger und gesünder wie Raucher leben sondern z.B. auch viel seltener an <a title="depressionen raucher" href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/news/seelentief-raucher-neigen-zu-depressionen_aid_297519.html" target="_blank">Depressionen</a> erkranken. Das dürfte für viele Raucher ein starker Motivationsfaktor darstellen, denn oft fragt man sich doch: Sind Exraucher wirklich glücklicher? Es kann nur eine Antwort geben:  JA, NATÜRLICH! Und das ist der Rauchstopp wert, da könen uns doch so ein paar Nebenwirkungen nicht bedrohlich werden, oder?  Ok, wir fühlen uns vielleicht anfangs ein wenig ängstlich oder niedergeschlagen, aber was kommt danach? Eine wundervolle Zeit in der wir uns beweisen können, dass das Nikotin unrecht hatte. Es unterstellte uns  doch täglich Dinge wie : „Ohne mich kannst Du dich nicht mehr konzentrieren“ oder „ohne mich kannst Du dein Leben nicht mehr genießen“. Diese Droge hatte mit diesen  kleinen Märchen die volle Kontrolle über unser Leben an sich gerissen. Aber jetzt ist Schluß, weil wir uns beweisen werden, dass wir uns ohne Nikotin 1000 x besser konzentrieren können und unser Leben auch 1000 x mehr genießen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nebenwirkungen des Rauchstopps werden also bald schon wieder verschwinden und dann darfst Du so stolz auf dich sein. Damit sich das auch so schnell wie möglich ereignen wird, darfst Du den Entzug nicht künstlich verlängern indem Du z.B. zu Nikotinkaugummis oder Nikotininhalierer greifst. Auch wenn einige Ärzte und Therapeuten wehement für Nikotinersatz plädieren, bekämpfen sie  doch nur die Symptome aber nicht die eigentliche Ursache. Die Symptome wie starkes Verlangen ist nicht das Problem sondern die körperliche Abhängigkeit , an der wir da leider erkrankt  sind,  muss geheilt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Nebenwirkungen könnten ein starker Druck auf der Brust sein. Hier kann es helfen, wenn Du Dir 1-2 Minuten leicht aber im schnellen Rhythmus auf die Brust klopftst. Dieser Druck ist wohl damit zu erklären, dass über das Brustbahn 2 Nervenbahnen entlang laufen, die ihren Ursprung im limbischen System haben, also das Glücks- und Suchtzentrum im Gehirn. Das Klopfen gegen Rauchen kann merklich die Nerven beruhigen und Entzugserscheinungen milder stimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oftmals haben wir das Problem, dass beruflich sehr eingespannte Personen den Rauchstopp hinausschieben weil sie den zusätzlichen Entzugsstress fürchten. Das sind meistens die sogenannten „Stressraucher“ die zumeist auch noch  eine extreme körperliche Nikotin-Abhängigkeit aufweisen. Diese Rauchertypen „funktionieren“ gar nicht mehr ohne Nikotin und sie glauben zudem felsenfest daran, Nikotin könne Stress jeglicher Art abwehren. Das ist leider ein Irrglaube, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Wer im Stress steht, der sollte so schnell wie möglich die Zigaretten aus seinem Leben bannen, denn auf lange Sicht zerstört Nikotin unsere Nerven . Sie kennen  bestimmt das Burnout-Syndrom, richtig? Was meinen Sie, wer erkrankt wohl eher daran, eine Person die gesund lebt oder eine Person die wie ein Schlot raucht? Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Nikotin unsere Nerven schädigt und diverse Autoimmunkrankheiten wie z.B. <a title="nikotin nerven schaden" href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/multiple-sklerose-rauchen-beschleunigt-nervenleiden_aid_416641.html" target="_blank">Multiple Sklerose beschleunigt.</a> Gerade MS ist eine sehr schlimme Nervenkrankheit, in der das eigene Immunsystem Amok läuft und den Schutzmantel unserer sensiblen Nevenbündel angreift; was zur Lähmung oder schlimmeren Folgen führt. Die Gifte des Qualms attackieren unsere  Nieren, die Lunge und  richten im gesamten Menschen furchtbare Schäden an.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und was mich besonders gewundert hat: Ich komme heute als Nichtraucher weitaus  seltener in stressige Situationen wie früher als Raucher. Damals  war ich komischweise immer gestresst, glaubte aber  immer entspannter und glücklicher wie ein Nichtraucher zu sein- Ich war so dumm!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Habe auch keine Angst vor ein paar Pfunden zu viel, die der Rauchstopp manchmal bringen könnte. Gewichtszunahme kann eine der Nebenwirkungen beim Rauchen aufhören sein, wenn man einige wichtige Grundprinzipien der Nahrungsaufnahme ignoriert. Gewichtsprobleme treten nämlich oftmals bei Exrauchern ein, die ihre täglichen „Kicks“ mit Süssigkeiten kompensieren müssen. Oftmals sind diese Gewichtsprobleme aber auf einen deregulierten Blutzuckerspiegel zurück zu  führen. Eine der Drogen-Wechselwirkungen des Nikotins besteht darin, dass es den Körper innerhalb von Sekunden anweisen kann,  seine eigenen &#8220;Notfall-Zucker-Reserven&#8221; frei zu setzen.<br />
Nikoktin erzeugt mit seiner psychoaktiven Wirkung ein Hormon-Feuerwerk im Gehirn. Es aktiviert Hormone, die wiederum unseren  Zucker-Stoffwechsel beeinflussen: Dazu zählen z.B.  Adrenalin und Cortisol.  Adrenalin wird in Situationen ausgeschüttet in denen es um Leben und Tod geht: In diesen stressigen Momenten braucht der Körper schnell Energie. Somit  sorgt das Stresshormon Adrenalin dafür, dass der in der  Leber gespeicherte  Zucker ( Glykogen,) extrem schnell in Glykose umgewandelt wird (Treibstoff/ „Benzin“  für alle Zellen).<br />
Gerade unser Gehirn ist abhängig von einer regelmäßigen Zuckerzufuhr. Die Gehirnzellen verbrauchen zehn Esslöffel Traubenzucker pro Tag: Ohne Glukose könnten wir weder atmen noch denken oder laufen. Normalerweise nehmen wir Zucker über die Nahrung auf. Bis unser Körper aber die Zucker verstoffwechselt hat, vergehen gut 20 Minuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer der Nebenwirkungen des Rauchen aufhörens wird ein spürbarer Hunger auf Süsses sein, der auf einen zeitweise gesenkten Blutzucker-Level im Gehirn zurück zu führen ist. Unser Gehirn verbrennt rund 140 Gramm Glukose am Tag und als das Nikotin noch zur Verfügung stand, war es eine extrem schnelle Bereitstellung gewohnt. Das Problem besteht aber jetzt darin, dass wir Zucker nicht mehr so schnell liefern können, weil  eben der Weg  über die normale Nahrungsaufnahme und Verdauung gut  20 Minuten verschlingt, dauert es jetzt etwas länger bis der erste Traubenzucker im Gehirn ankommt. Theoretisch macht es also keinen großen Unterschied, ob ich jetzt 1 Glas Fruchtsaft trinke oder 10 Gläser- es wird immer 20 Minuten dauern bis ich -aufgrund des ausgeglichenen Blutzuckerspiegels- eine merkbare Verbesserung meiner Stimmung wahrnehme. Aus genau diesem Grund essen wir  aber auch mehr Zucker als überhaupt  nötig wäre. Zudem muss unser Gehirn auch  erst wieder lernen, dass es den Zucker nicht innerhalb von Sekunden erhalten kann sondern dass es jetzt 20 Minuten dauert. Hat sich der Blutzucker-Pegel aber ersteinmal reguliert, verbessert sich auch unsere Stimmung rasch wieder- das wird ca. 2-3  Wochen brauchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein Tipp:</strong><br />
Während der ersten 14 Tage der Nikotinentwöhnung immer  Traubenzucker-Bonbons in der Tasche dabei haben: Mit purer Glukose hat es unser Stoffwechsel am einfachsten .  Der Zucker gelangt dann extrem schnell über den Darm ins Blut und von dort in unser Gehirn. Nach dieser Zeit wird sich unser Körper auch daran gewöhnt haben, dass der Zucker nicht mehr ganz so schnell bereitgestellt werden kann wie zu Zeiten als wir noch rauchten. Ziemlich genau ab da werden auch die Heißhunger-Attacken weniger  werden und die Nerven beruhigen sich auch wieder. Dann kann man es auch endlich genießen nicht mehr rauchen zu müssen und die  neue Freiheit auskosten.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>„Wie haben wir nur damals überlebt?“</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vor einigen Wochen ging ich mit einem Freund und dessen neun und fünf Jahre alten Söhnen zu einem Spiel der White Sox. Das Spiel war gut, das Wetter war großartig, und die Sox gewannen. Es hätte eine sehr angenehme Erfahrung sein sollen. Ein Faktor jedoch machte es zu einem weniger perfekten Abend. Ein Mann, nur eine Reihe hinter uns und ein paar Sitze weiter, und eine junge Frau, zwei Reihen vor uns, rauchten. Wir saßen in einem Stadion mit nur zwei Rauchern im gesamten Abschnitt. Der Abschnitt fasste wahrscheinlich über 100 Menschen. Man meint, das Rauchen hätte hier nur eine geringe Belastung darstellen sollen.</strong></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"> Irgendwie zog der Rauch jedoch jedes Mal, wenn sie sich eine Zigarette anzündeten, genau zu uns hin. Während der wenigen Minuten, wenn einer von ihnen rauchte, brannte mir die Kehle mit jedem Atemzug. Ich dachte, dass es vielleicht nur mir so gehe, aber dann wandte sich der Neunjährige an mich und beschwerte sich, dass der Rauch auch bei ihm beiße. Ein paar Mal steckten sich beide zur gleichen Zeit eine Zigarette an, und der Rauch wurde so schlimm, dass ich aufstand und mit dem Neunjährigen einen Spaziergang durch den Verkaufsbereich unternahm, so dass wir der Belästigung nicht mehr ausgesetzt waren. Ich fragte mich, wie viele der anderen 100 Menschen um uns herum sich wohl wegen dieser beiden Raucher so ähnlich fühlten.<br />
Manche Leute hätten das Spiel vielleicht mit einem Gefühl der Verbitterung verlassen, mit einem Gefühl von Ärger darüber, dass zwei Leute so egoistisch und rücksichtslos sein konnten und so das Vergnügen so vieler anderer störten. Das dachte ich nicht. Ich glaube wirklich, dass sie keine Ahnung hatten, dass ihr Rauch Erwachsene und Kinder um sie herum störte. Selbst wenn man es ihnen gesagt hätte, hätten sie wahrscheinlich nicht geglaubt, dass ihr Rauchen dazu führen konnte, dass wir uns so schlecht fühlten. Sie hätten mich nur als Fanatiker eingeschätzt, der versucht, ihr Recht auf ihr Privatvergnügen zu beschneiden, das ihnen ein paar Sekunden des persönlichen Genusses bringt. Meine Absicht in diesem Brief hier besteht aber nicht in der Debatte, dass der Raucher keinen wirklichen Genuss verspürt, sondern eher die Schmerzen des Entzugs erleichtert. Es ist auch nicht meine Absicht auszuwalzen, wie zwei Leute so vielen anderen den Abend ruinieren konnten.<br />
Im Gegenteil, diese beiden Raucher haben mein Bewusstsein darüber geschärft, wie weit wir als Gesellschaft gekommen sind. Wenn dies vor 30 Jahren geschehen wäre, hätte über die Hälfte der Männer und über ein Drittel der Frauen zu jedem Zeitpunkt in jedem Stadion im Land geraucht. Wenn schon zwei Menschen genug Rauch produzieren konnten, dass es mir und den Menschen um mich herum so schlecht wurde, dann muss es damals 10- bis 20-mal schlimmer gewesen sein. Wie haben wir nur damals überlebt? Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind einige Zusammenkünfte verlassen musste, weil der Rauch so konzentriert und störend war. Man konnte keinen Platz finden, an dem man ein wenig umhergehen hätte können, um so dem Rauch auszuweichen, denn der Rauch war überall. Man konnte noch nicht einmal etwas dagegen sagen – damals wäre das als schrecklich unhöflich angesehen worden. Nur anhand der Erinnerung daran, wie schrecklich es damals war, kann man überhaupt wertschätzen, wie weit wir heute gekommen sind.<br />
Mit Ausnahme der zwei Leute waren wir im Stadion von Nichtrauchern und Ex-Rauchern umgeben. Diese Menschen wurden nicht durch Regeln oder Vorschriften vom Rauchen abgehalten. Jeder Einzelne hatte die Wahl. Sie konnten rauchen, so wie der Mann und diese Frau, oder sie konnten es lassen, wie jeder andere. Neunzig Prozent haben sich dafür entschieden, nicht zu rauchen. Diejenigen, die nie in ihrem Leben geraucht hatten, haben dies einfach als selbstverständlich betrachtet. Sogar die meisten Ex-Raucher saßen nicht da und überlegten sich, wie glücklich sie sich schätzen konnten, dass sie ein ganzes Spiel genießen konnten und keine Zigarette dabei brauchten. Sie erachteten es einfach als selbstverständlich, dass sie nicht mehr rauchten. Die beiden Raucher hatten wahrscheinlich die Tatsache übersehen, dass sie die einzigen Raucher weit und breit waren.<br />
Ich denke, wir werden noch den Tag erleben, an dem keiner in einem offenen Stadion rauchen wird. Wrigley Field (Stadion des amerikanischen Baseball-Teams „Chicago Cubs“ – Anm. d. Ü.) hat das Rauchen bereits in allen Gebieten, abgesehen von den Toiletten, verboten. Es ist offensichtlich, dass das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen bald der Vergangenheit angehören wird. Die meisten werden freiwillig nicht rauchen. Einige werden nicht rauchen, weil es ihnen verboten ist. Wir werden dasitzen und uns ein Spiel anschauen, zu Besprechungen gehen, in Restaurants essen, in Theaterfoyers stehen und nicht darüber nachdenken, dass niemand raucht. Wir werden es einfach als selbstverständlich betrachten, dass niemand mehr andere Menschen seinem Zigarettenrauch aussetzt. Kinder werden nicht mehr dadurch verunsichert, dass die Erwachsenen um sie herum eine körperliche Sucht befriedigen müssen. Sie werden nie wissen, wie es war, durch Passivrauchen belästigt zu werden. Wir sollten es andererseits nie als selbstverständlich betrachten, dass wir nicht mehr durch den Rauch von anderen gestört werden. Wir sollten an die Tage zurückdenken, als viele Menschen an diesen Orten rauchten, oder auch an die heutige Zeit, in der nur wenige Leute in der Öffentlichkeit rauchten. Wir werden uns sehr dankbar fühlen, dass wir nicht mehr den Risiken und dem Ärger ausgesetzt sind, die von dem Rauch anderer Leute ausgehen.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Sie sollten sich ebenso an die Tage erinnern, an denen Sie als Raucher die Menschen um Sie herum geschädigt haben. Auch wenn Sie es damals niemals gemerkt haben, haben Sie doch sowohl sich selbst als auch all die jungen und alten Menschen um Sie herum verletzt. Heute können Sie nichts tun, um diese Vergangenheit zu ändern – aber Sie sollten sich heute darauf konzentrieren, sich selbst und andere um Sie herum nie wieder einem solchen Unbehagen oder möglichen Gefahren auszusetzen. Damit Sie nie wieder in die Lage kommen, mit diesen persönlichen Risiken oder Schuldgefühlen konfrontiert zu werden, erinnern Sie sich immer daran: Um rauchfrei zu bleiben, nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!</p>
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<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
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