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	<title>Nichtraucher-Zigaretten.de &#187; Prävention</title>
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	<description>Tipps &#38; Tricks zur Raucherentwöhnung</description>
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		<title>Was können wir tun, um dem Aufwärtstrend beim Rauchen unter Teenagern Einhalt zu gebieten?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 17:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange, bevor ich Seminare zur Raucherentwöhnung hielt, arbeitete ich für die amerikanische Krebsgesellschaft. Ich entwickelte und implementierte Präventionsprogramme für Schüler in der Grundschule, Oberschule und an der Universität. Ich hatte ziemlich viel zu tun und sprach zwischen 1972 und 1978, als ich anfing, Seminare zu leiten, mit 60.000 Jugendlichen. Während dieser Zeit begannen die Jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lange, bevor ich Seminare zur Raucherentwöhnung hielt, arbeitete ich für die amerikanische Krebsgesellschaft. Ich entwickelte und implementierte Präventionsprogramme für Schüler in der Grundschule, Oberschule und an der Universität. Ich hatte ziemlich viel zu tun und sprach zwischen 1972 und 1978, als ich anfing, Seminare zu leiten, mit 60.000 Jugendlichen. Während dieser Zeit begannen die Jungen im schulpflichtigen Alter weniger zu rauchen, und bei den Mädchen stabilisierten sich die Zahlen. Augenscheinlich erreichte die Botschaft über die Gefahren des Rauchens damals viele Kinder, und sie erkannten, warum es so wichtig ist, nicht anzufangen, weil es leicht in eine lebenslange Abhängigkeit führen kann.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie man den Medien entnehmen kann, leben wir leider heute wieder einmal in einer Zeit, in der die Popularität und der Reiz des Tabakkonsums unter Kindern wieder steigen. Obwohl wir heute mehr über das Suchtpotenzial von Nikotin wissen, erreicht diese Botschaft unsere Jugendlichen nicht, oder sie verstehen sie nicht. Das fehlende Verständnis der Nikotinsucht führt dazu, dass viele Kinder und manche Erwachsene das Rauchen als harmlos auffassen und damit experimentieren, weil es so gewagt und „erwachsen“ ist.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Mit Nikotin zu experimentieren sollte niemals als harmlos oder als ein Schritt ins Erwachsenenleben betrachtet werden.<br />
Nikotin ist eine der am stärksten abhängig machenden Substanzen, welche die Menschheit kennt! Über 80% aller Kinder, die mit Nikotin experimentieren, werden später regelmäßig rauchen, oft entwickeln sich erste Gewöhnungs- und Entzugserscheinungen innerhalb weniger Monate nach der ersten Zigarette. Die Wichtigkeit dieser Aussage kann nicht oft genug unterstrichen werden: Sie ist der Sucht-Indikator. Nikotin hat das Potenzial, 80% seiner Anwender abhängig zu machen. Im Vergleich dazu hat Alkohol einen Suchtfaktor von 10%. Statistisch sieht es nicht gut aus für Kinder, die anfangen zu rauchen, und wenn der Trend weiter anhält, werden immer mehr Kinder – vielleicht sogar Ihre eigenen – anfangen zu rauchen.<br />
Natürlich können Sie nicht die nationalen Statistiken ändern. Aber wenn Sie Kinder, Enkel oder Freunde mit Kindern haben, dann sollten Sie alles in Ihrer Macht stehende tun, damit diese Kinder nicht Teil der Statistik werden.<br />
Sie waren damals in derselben Situation. Sie wissen, wie frühe Experimente zur Sucht führen können. Eine Sucht, die vielleicht dazu geführt hat, dass Sie persönlich körperliche Behinderungen erlitten haben. Eine Sucht, von der Sie sich erst in schwierigen und schmerzhaften Prozessen befreien mussten. Eine Sucht, die Sie auch bei Freunden und Familienmitgliedern beobachten konnten, von denen Sie vielleicht viel zu früh Abschied nehmen mussten. Sie kennen beide Seiten und Sie wissen, wie schwierig es war, Zigaretten aus Ihrem Leben zu verbannen und wie schwierig es ist, sie fernzuhalten.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen die Suchtgefahren des Nikotins klar stellen, die Gefahren des Tabakkonsums aufzeigen und Strategien anbieten, wie man dem Gruppenzwang zum Rauchen begegnen kann, dem unsere Kinder ausgesetzt sind. Wenn Sie an Schulen oder im Elternbeirat zu tun haben, dann bringen Sie bitte das Thema zur Sprache, wie unsere Kinder über die Wahrheit des Rauchens und der Sucht unterrichtet werden können.<br />
Ich hoffe, dass wir die Zukunft unserer Kinder positiv beeinflussen können, wenn wir zusammenarbeiten. Und vergessen Sie nicht, auch Ihre Zukunft wird jeden Tag neu gestaltet. Um Ihre Zukunft gesünder und glücklicher bleiben zu lassen, indem Sie einem rauchfreien Lebensstil nachgehen, erinnern Sie sich daran: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Beängstigende Tendenzen bei jugendlichen Rauchern</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 30 Jahren rauchen die Erwachsenen immer weniger. In den USA rauchte im Jahre 1964 über die Hälfte aller Männer (52%) und 34 % der Frauen. Heute rauchen nur 25% aller Erwachsenen Zigaretten (28% Männer und 23 % Frauen). Während die Bekämpfung des Rauchens in den letzten drei Jahrzehnten Riesenfortschritte gemacht zu haben scheint, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Seit 30 Jahren rauchen die Erwachsenen immer weniger. In den USA rauchte im Jahre 1964 über die Hälfte aller Männer (52%) und 34 % der Frauen. Heute rauchen nur 25% aller Erwachsenen Zigaretten (28% Männer und 23 % Frauen). Während die Bekämpfung des Rauchens in den letzten drei Jahrzehnten Riesenfortschritte gemacht zu haben scheint, ist der Kampf gegen das Rauchen noch lange nicht vorbei. Denn nun muss er gegen den Tabak in eine neue Richtung gelenkt werden. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>H</strong>eute zielen Tabakwerbungen nämlich auf Kinder ab, und nun beginnen Kinder in Rekordzahlen mit dem Rauchen. Die Statistiken sind beängstigend. Wenn keine Schritte unternommen werden, um diese Tendenzen rückgängig zu machen, werden die medizinischen, wirtschaftlichen und sozialen Kosten sowohl für unsere Kinder als auch für unser Land atemberaubend sein. Bedenken Sie das Folgende:</p>
<p style="text-align: justify;">· 82% aller Erwachsenen, die jemals geraucht haben, rauchten ihre erste Zigarette vor ihrem 18. Geburtstag. Mehr als die Hälfte raucht seit dieser Zeit regelmäßig.<br />
· Seit 1991 ist der Anteil der Raucher unter Neunt- und Zehntklässlern um 50% gestiegen.<br />
· In den USA haben 71% aller Schüler an den High Schools (Oberschulen) zumindest einmal ausprobiert, wie es ist zu rauchen.<br />
· Ungefähr 1/3 aller High-School-Schüler sind derzeit Raucher (sie haben mindestens eine Zigarette in den letzten 30 Tagen geraucht).<br />
· Obwohl nur 5% der täglich rauchenden High School-Schüler bei einer Befragung angaben, dass sie auch in fünf Jahren definitiv noch rauchen würden, stellte man sieben bis neun Jahre später fest, dass 75% von ihnen immer noch rauchten.<br />
· Jeden Tag werden nahezu 3.000 amerikanische Jugendliche zu regelmäßigen Rauchern. 1.000 von ihnen werden frühzeitig an Krankheiten sterben, die der Tabakrauch verursacht.<br />
· Von 1.000 rauchenden 20-Jährigen werden durchschnittlich sechs ermordet, zwölf sterben bei Autounfällen und 500 durch das Rauchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kinder rauchen mehr. Werden sie über die langfristigen Implikationen des Rauchens unterrichtet, und verstehen sie diese? Verstehen sie die Gesundheitsrisiken des Rauchens, wenn man sie mit denen von anderen gefährlichen Aktivitäten vergleicht? Verstehen sie die abhängig machende Natur von Nikotin? Erkennen sie, dass sie vielleicht einmal süchtig und nicht in der Lage sein werden mit dem Rauchen aufzuhören, wenn sie heute ahnungslos mit Tabak experimentieren und gar nicht die Absicht haben zu rauchen?<br />
Wenn man die oben genannten Statistiken betrachtet, dann sieht es mit Sicherheit nicht aus, als ob ihnen diese Tatsachen bekannt wären. Was wissen Kinder über das Rauchen? Wir wissen, dass 30% aller Dreijährigen und 91% aller Sechsjährigen das Kamel der Marke Camel als Symbol für das Rauchen erkennen, und wir wissen, dass Jugendliche in Rekordzahlen anfangen zu rauchen. Wir wissen, dass Kindern Botschaften über das Rauchen gesandt werden, aber es sind nicht die Botschaften, die sie hören sollten. Viele Milliarden Euro werden für Werbekampagnen ausgegeben, mit denen unsere Jugend zum Rauchen verführt wird. Diesen Einfluss müssen wir rückgängig machen. Wir müssen Fehlinformationen mit Tatsachen entgegen treten. Wir müssen unermüdlich die Nachricht weiterverbreiten, dass Zigaretten tödlich sind und Nikotin abhängig macht.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Denken Sie immer daran, dass Sie die Menschen, die Ihnen am wichtigsten sind, am besten durch Ihr Verhalten beeinflussen können. Erzählen Sie von Ihrer Nikotinabhängigkeit und von Ihrem Triumph beim Aufhören. Unter den Rauchern sollten Sie die Botschaft verbreiten, dass es ein Leben nach dem Rauchen gibt. Bei den Ex-Rauchern sollten Sie vor den Gefahren des Rückfalls warnen. Mit Jugendlichen sollten Sie Ihre Erfahrungen teilen: dass Sie abhängig waren und wie Sie nun täglich auf der Hut sein müssen, damit Sie nicht rückfällig werden. Die meisten Raucher wünschten, sie hätten nie angefangen. Machen Sie Kindern das aus Ihrer eigenen, persönlichen Sichtweise klar. Seien Sie sich Ihrer Position als mögliches Vorbild bewusst und nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Wutreaktionen für den Ex-Raucher</title>
		<link>http://nichtraucher-zigaretten.de/gastartikel/neue-wutreaktionen-fur-den-ex-raucher/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
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		<category><![CDATA[Rückfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit emotionalem Verlust umzugehen hat Ähnlichkeiten damit, wie man mit Zorn hinsichtlich des Aufhörens und dessen Nachwirkungen umgeht. Wenn Raucher auf eine Person oder Situation treffen, die sie verärgert, dann spüren sie eine anfängliche Frustration, und je nachdem, wie ernst die Situation ist, schäumen sie innerlich vor Wut. Dieser Effekt ist für Nichtraucher oder Ex-Raucher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Mit emotionalem Verlust umzugehen hat Ähnlichkeiten damit, wie man mit Zorn hinsichtlich des Aufhörens und dessen Nachwirkungen umgeht. Wenn Raucher auf eine Person oder Situation treffen, die sie verärgert, dann spüren sie eine anfängliche Frustration, und je nachdem, wie ernst die Situation ist, schäumen sie innerlich vor Wut. Dieser Effekt ist für Nichtraucher oder Ex-Raucher gelinde gesagt ärgerlich. Jemand, der nicht aktiv süchtig ist, wird den Konflikt dadurch zu lösen versuchen, dass er die Situation auflöst</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich die Situation nicht kurzfristig lösen lässt, braucht er Zeit, in der er die Frustration abbauen und so weitermachen kann. Ein aktiver Raucher, der in genau die gleiche Stresssituation gerät, hat noch mit zusätzlichen Komplikationen zu kämpfen. Obwohl er es nicht erkennt, verändern diese Komplikationen ganz signifikant das Rauchverhalten und seine Denkstrukturen, wenn es um die angeblichen „positiven Auswirkungen des Rauchens“ geht.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wenn jemand einer Stresssituation ausgesetzt ist, hat dies die körperliche Auswirkung der Übersäuerung des Urins. Bei Menschen, die keinen Tabak konsumieren, hat eine solche Urin-Übersäuerung keine wahrnehmbaren Auswirkungen. Es geschieht im Innern des Körpers und ohne das Wissen der Betreffenden, und wahrscheinlich ist es ihnen auch völlig egal. Nikotinkonsumenten sind da komplexer. Wenn jemand, der einen gewissen Nikotinpegel im Körper aufrecht erhält, auf Stress trifft, wird der Urin übersäuert, und dieser Prozess führt dazu, dass dem Blutstrom Nikotin entzogen wird. Es wird nicht abgebaut und wird direkt in die Harnblase gespült. Dadurch wird die Nikotinzufuhr zum Gehirn rapide gesenkt, und der Raucher hat Entzugserscheinungen. Jetzt schäumt er innerlich wirklich, nicht nur wegen der anfänglichen Stresssituation, sondern auch wegen der Entzugserscheinungen.<br />
Es ist allerdings interessant, dass der Raucher sich trotzdem nicht wohl fühlt, auch wenn der Stress abgebaut wird. Der Entzug wird nicht durch die Lösung des Konfliktes beendet, sondern durch die Zuführung von Nikotin, oder – viel besser – indem man die 72 Stunden Entzug hinter sich bringt. Danach kann der Körper kein Nikotin mehr ausscheiden, er baut es in Nebenprodukte um, die keinen Entzug bewirken. Meistens wählt der aktive Raucher die erste Methode, um den Entzug zu erleichtern, er nimmt eine Zigarette. Während diese ihn für den Moment beruhigt, ist dieser Effekt nur von kurzer Dauer, da der Raucher dies praktisch alle 20 bis 30 Minuten für den Rest seines Lebens wiederholen muss, um die Symptome abzuwehren.<br />
Obwohl es sich hier um einen falschen Beruhigungseffekt handelt, da der Stress nicht wirklich beruhigt wird – es wird einfach nur der durch den Stress erlittene Nikotinverlust ersetzt – ist der Raucher der Meinung, dass die Zigarette ihm geholfen habe, mit dem Konflikt umzugehen. Er betrachtet sie als effektives Hilfsmittel. Aber die Auswirkungen dieses Hilfsmittels gehen viel weiter, als nur den Anfangsstress zu verstärken. Es beeinflusst die Art und Weise, wie der Raucher mit Konflikten und Trauer umgeht. Das mag nicht immer offensichtlich sein, aber es ist deswegen nicht weniger ernst. In gewissem Maße betrifft dies die Fähigkeit zu kommunizieren und vielleicht sogar die Fähigkeit, durch diese Erfahrungen zu wachsen.<br />
Ich gebe Ihnen ein einfaches Beispiel. Nehmen wir einmal an, Sie verabscheuen die Art und Weise, wie Ihr Lebensgefährte die Zahncreme aus der Tube drückt. Wenn Sie ruhig und vernünftig darstellen, warum das ein Problem für Sie ist, wird er sich vielleicht ändern und künftig die Zahnpastatube so ausdrücken, dass Sie sich nicht daran stören. Dadurch, dass Sie Ihre Gefühle mitteilen, sorgen Sie dafür, dass ein kleines Ärgernis praktisch verschwindet. Sagen wir einmal, Sie sind Raucher und sehen diese Zahnpastatube. Sie ärgert Sie ein bisschen, und Sie sind drauf und dran, deswegen etwas zu sagen, um das Problem zu lösen. Aber warten Sie. Weil Sie verärgert sind, verlieren Sie Nikotin. Sie haben Entzugserscheinungen, und bevor Sie sich des Problems annehmen können, müssen Sie erst einmal rauchen. Sie rauchen, beenden also die Entzugserscheinungen und fühlen sich tatsächlich besser. Zur gleichen Zeit haben Sie etwas zeitlichen Abstand zwischen sich und die Zahnpasta-Situation gebracht, und bei weiterer Betrachtung der Sachlage beschließen Sie, dass es keine große Sache ist, und vergessen es einfach. Das hört und fühlt sich dann so an, als hätten Sie den Stress aufgelöst. Tatsache ist, Sie haben ihn nicht aufgelöst! Sie haben das Gefühl unterdrückt. Es ist immer noch da, nicht gelöst, nicht kommuniziert. Wenn die Situation das nächste Mal auftritt, regen Sie sich wieder auf. Sie haben Entzugserscheinungen. Sie müssen rauchen. Sie wiederholten diesen Kreislauf, in dem Sie weder kommunizieren noch den Konflikt lösen. Immer wieder wird dieses Muster wiederholt, manchmal jahrelang.<br />
Eines Tages hören Sie auf zu rauchen. Vielleicht haben Sie schon vor Wochen oder Monaten aufgehört. Plötzlich präsentiert sich genau dasselbe Problem eines Tages wieder, diese nervtötende Zahnpastatube. Sie haben nicht mehr die automatisch auftretenden Entzugserscheinungen, die Sie von der Szene entfernen. Sie sehen die Situation, und Sie gehen in die Luft. Wenn die Person in der Nähe ist, explodieren Sie komplett. In der Rückschau merken Sie, dass Sie unberechtigterweise in die Luft gegangen sind, und dass die heftige Reaktion der Situation nicht angemessen war. Sie haben dieser Situation Hunderte von Malen zuvor gegenüber gestanden, und niemals ist etwas Vergleichbares geschehen. Sie fangen an sich zu fragen, was passiert sein muss, dass Sie zu so einem schrecklichen und aufbrausenden Menschen geworden sind. Jetzt verstehen Sie, was passiert ist. Sie explodieren nicht wegen der Situation. Sie explodieren wegen etwas, das Ihnen schon jahrelang auf die Nerven gegangen ist. Und weil Sie den Frust aufgestaut haben, gehen Sie viel heftiger in die Luft, als wenn Sie das Problem schon früher angesprochen hätten. Es ist so, als ob Sie den Korken aus einer geschüttelten Sektflasche ziehen: Je mehr geschüttelt wurde, desto größer ist die Wucht.<br />
Das Rauchen hat Sie die ganzen Jahre davon abgehalten, frühzeitig mit Ihren Gefühlen umzugehen. Stattdessen ballten sie sich und wuchsen an, bis sie eines Tages viel heftiger explodierten, als sie das am Anfang getan hätten. Verstehen Sie das Folgende: Wenn Sie nicht aufgehört hätten zu rauchen, wären die Gefühle irgendwann zu Tage getreten, entweder durch eine ähnliche Reaktion wie die Explosion oder durch körperliche Beschwerden, die dauernde ungelöste Belastungssituationen durchaus verursachen können. Viele Beziehungen scheitern, weil man sich wie eine Auster zurückzieht und auf diese Weise wirksam verhindert, dass Konflikte durch Kommunikation zwischen den Partnern gelöst werden können. Es gibt einen sicheren Weg, wie Entzugserscheinungen nicht Ihr Konfliktlösungspotenzial und Ihre Kommunikationsfähigkeiten beeinträchtigen können, und zwar indem Sie Ihren Entschluss weiter leben: Nie wieder einen einzigen Zug!<br />
„Warum sind Sie so streng, wenn es ums Schummeln geht?“<br />
„Wenn ich zu den Weight Watchers gehe und sage, dass ich beim Nachtisch gemogelt habe, bekomme ich trotzdem Applaus und werde dazu ermuntert, es auch weiterhin zu versuchen. Warum bieten Sie mir nicht dieselbe Unterstützung an, nur eben in bezug auf Zigaretten?“ Eine wütende Seminarteilnehmerin griff mich neulich so an, weil ich mich nicht eben enthusiastisch darüber zeigte, dass sie am fünften Tag rückfällig geworden war.<br />
Ich erklärte ihr, dass zwei total verschiedene Methoden erforderlich sind, je nachdem, ob man eine Verhaltensänderung in der Ernährung herbeiführen will oder ob man eine Sucht wie das Rauchen behandeln möchte. Für Menschen auf Diät ist Schummeln im Urlaub oder auf Partys gängige Praxis. Schummeln bei der Behandlung einer Sucht aber ist gleichbedeutend mit totalem Rückfall. Wenn Sie ein Stück Kuchen essen, sind Sie nicht am nächsten Tag 50 Pfund schwerer. Wenn Sie aber als Ex-Raucher eine Zigarette rauchen, können und werden Sie wieder anfangen zu rauchen, gewöhnlich wird das alte Konsumniveau innerhalb von Tagen oder Wochen erreicht.<br />
Viele Diätkurse verzeihen schon einmal einen Ausrutscher. Der Umgang mit Abhängigkeiten nach Heroin, Alkohol oder Nikotin erfordern jedoch die völlige Entschlossenheit der Süchtigen, den Kontakt mit der betreffenden Substanz zu vermeiden. Weil diese simple Regel hundertprozentigen Erfolg garantiert, habe ich kein Verständnis für Leute, die sich wegen zu viel Stress, weil sie zu dick sind, auf einer Party oder aus irgendwelchen Gründen eine Zigarette erlauben.<br />
Rückfall ist Rückfall, ganz egal, wie es dazu kam. Das Ziel eines jeden Ex-Rauchers ist es, nicht mehr zur aktiven Sucht zurückzukehren. Wenn Sie mit Situationen konfrontiert werden, die eine Zigarette zu rechtfertigen scheinen, dann nehmen Sie sich eine Minute Zeit, um darüber nachzudenken, wie sich das Leben als Drogenabhängiger angefühlt hat.</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left">[ad#ad-1]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Husten, Keuchen, Halsschmerzen und Kurzatmigkeit. Die ständigen Drohungen Ihrer Ärzte: „Hören Sie auf zu rauchen, sonst…“. Mundgeruch und übel riechende Kleider und Haare. Kopfschmerzen, Erschöpfung und das flaue Gefühl, wenn Sie zu viel geraucht hatten. Dauernd die Sorge, dass Sie zu Hause oder im Büro eine brennende Zigarette liegen lassen haben könnten. Das Panikgefühl, wenn Sie merkten, dass Ihnen die Zigaretten ausgegangen waren. Die Tatsache, dass Sie bei Freunden und Familie nicht willkommen waren, wenn Sie rauchten. Die Hunderte und Tausende von Euro, die Sie jedes Jahr ausgegeben haben, um Zigaretten zu kaufen – außerdem Kleidung und Möbel, die Sie wegen Brandlöchern ersetzen mussten. Das nervtötende Betteln Ihrer Kinder oder Eltern, doch bitte endlich aufzuhören. Der einzige Raucher auf einer Party zu sein und sich zu fühlen wie ein Aussätziger. Völlig von Zigaretten kontrolliert zu werden. Kein schönes Bild, oder?<br />
Wenn Sie also beim nächsten Mal denken, Sie bräuchten jetzt eine Zigarette oder hätten eine „verdient“, bedenken Sie die Konsequenzen. „Schummeln“, „Ausrutscher“ oder „Experimentieren“ existieren nicht. Sie können nicht „eine Zigarette“ rauchen. Die einzigen Optionen, die für Sie existieren, sind Erfolg oder völliges Versagen. Totale Freiheit oder totaler Rückfall. Es wird nur wenige Sekunden dauern, bis Sie merken, dass Sie nicht den Wunsch haben wieder zu dieser jämmerlichen Lebensweise zurückzukehren. Und dann klopfen Sie sich bitte selbst auf die Schulter, weil Sie dieses Hindernis so erfolgreich überwunden haben. Sie merken, dass Sie sich selbst viel zu sehr mögen, als dass Sie wieder rauchen könnten. Dauerhafter Erfolg hängt von einer einfachen Technik ab: Nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;">
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Negativ-Unterstützung von anderen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die nachstehende Nachricht habe ich vor einigen Monaten an ein Mitglied von Freedom geschrieben, weil jemand zu ihr gesagt hatte, dass sie durch das Nichtrauchen zu einem solchen Knallkopf geworden sei, dass sie es lieber aufgeben solle. Manchmal kommen solche Kommentare von Leuten, die Ihnen lieb und teuer sind, und sie können ziemlich niederschmetternd sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die nachstehende Nachricht habe ich vor einigen Monaten an ein Mitglied von Freedom geschrieben, weil jemand zu ihr gesagt hatte, dass sie durch das Nichtrauchen zu einem solchen Knallkopf geworden sei, dass sie es lieber aufgeben solle. Manchmal kommen solche Kommentare von Leuten, die Ihnen lieb und teuer sind, und sie können ziemlich niederschmetternd sein. Ich füge den Originalbrief bei in der Hoffnung, dass damit all diejenigen, die ihn lesen, für einen solchen Fall vorbereitet sind. Kein Kommentar, kein Blick, kein Starren kann Ihr rauchfreies Dasein unterminieren. Nur Sie allein können das. Sie müssen einfach nur die Tatsache missachten, an die Sie sich unbedingt halten müssen: Nie wieder einen einzigen Zug!   Joel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was man zu Ihnen gesagt hat, ist sehr verbreitet und scheint zu bestimmten Zeiten überall vorzukommen. Ein liebes Familienmitglied oder ein guter Freund platzt heraus mit den Worten: „Wenn Du so bist, wenn Du nicht rauchst, dann fang um Himmels Willen wieder mit dem Rauchen an!“ In den meisten Fällen bedenkt die Person, die den Kommentar abgibt, nicht wirklich die Auswirkungen dieser Aussage. Man könnte jedoch ebenso gut zu einem Chemotherapie-Patienten, der wegen Haarausfalls, Kopfschmerzen und anderer Nebenwirkungen schlecht gelaunt und unglücklich ist, sagen, dass er mit der Einnahme dieses Zeugs aufhören solle, weil er so gereizt sei, dass er Ihnen damit den Tag ruiniere. Natürlich wird dieser Kommentar nie kommen, da die meisten Leute anerkennen, dass Chemotherapie ein möglicherweise letzter verzweifelter Versuch ist, das Leben eines Menschen zu retten. Die Entscheidung, mit der Behandlung aufzuhören, ist die Entscheidung zu sterben. Also nehmen wir die schlechten Zeiten in Kauf, weil wir die Bemühungen des Patienten, sein Leben zu retten, unterstützen wollen.</p>
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<p style="text-align: justify;">Familienmitglieder oder Freunde übersehen oft, dass es ebenfalls einen Versuch der Lebensrettung darstellt, wenn jemand mit dem Rauchen aufhört. Während andere diese Tatsache nicht sofort anerkennen mögen, muss derjenige, der mit dem Rauchen aufhört, sich dessen aber auf jeden Fall bewusst sein. Andere mögen das Konzept nie so richtig begreifen, aber die Person, die mit dem Rauchen aufhört, muss es tun.<br />
Es ist mir über viele Jahre hinweg aufgefallen, dass dieser Kommentar normalerweise vom Ehepartner, vom Kind des Rauchers, einem Freund, einem Mitarbeiter oder auch einem Bekannten kommt. Es passiert viel seltener, dass ein Elternteil oder sogar einen Großelternteil diese Aussage macht. Ich glaube, das hat etwas zu bedeuten. Eltern sind oft an die Wutausbrüche und Launen ihrer Kinder gewöhnt, da sie diese kennen, seit sie Kinder waren. Der natürliche Elterninstinkt besteht darin, die Kinder nicht zu verletzen, wenn sie sich in Gefahr befinden oder auf etwas einschlagen, sondern zu versuchen, sie zu beschützen. Ich denke, dass dieses Verhalten oft bis ins Erwachsenenalter weitergeführt wird. Das ist eine sehr positive Aussage über die Elternschaft.<br />
Es resultiert oft eine tragische Situation daraus, wenn jemand tatsächlich ein Familienmitglied oder einen Freund zum Rauchen ermuntert, und derjenige dann Monate, Jahre oder Jahrzehnte später an einer durch das Rauchen verursachten Krankheit stirbt. Manchmal empfindet das Familienmitglied dann große Schuldgefühle und Reue, weil es eine ihm nahe stehende Person dazu gebracht hat, wieder rückfällig zu werden – wenn es sich an den vor langer Zeit abgegebenen Kommentar erinnert. Aber wissen Sie was? Sie sind nicht schuld. Der Raucher selbst hat Schuld. Denn in Wirklichkeit ist es so: Egal, was irgendwer sagen mag, der Raucher muss für sich selbst aufhören und auch für sich selbst rauchfrei bleiben. Wie oft hat ein Familienmitglied Sie gebeten, mit dem Rauchern aufzuhören, als Sie noch rauchten, und Sie haben nicht darauf gehört? Nun, wenn Sie nicht für andere Familienmitglieder aufgehört haben, werden Sie auch nicht für diese Familienmitglieder rückfällig. Sie haben für sich selbst aufgehört, und Sie bleiben auch für sich selbst dabei.<br />
Ich werde den Kommentar noch von einem weiteren Gesichtspunkt aus betrachten. Manchmal, als Sie noch rauchten, hat jemand etwas Taktloses oder Falsches gesagt, das Sie verärgerte, und Sie wollten diese Angelegenheit in Angriff nehmen. Plötzlich verspürten Sie einen sofortigen und fast unkontrollierbaren Drang zu rauchen. Dieser durch den Harnsäuregehalt verursachte Drang war plötzlich wichtiger, als sich mit der Person oder der betreffenden Angelegenheit auseinanderzusetzen und ließ Sie losrennen, um eine Zigarette zu finden. Diese kurzzeitige Unterbrechung beschaffte Ihnen eine Abkühlungsperiode, und manchmal ließen Sie dann die Dinge einfach so laufen und fanden, dass sie nun nicht einmal mehr der Rede wert seien. Betrachten Sie dieses Verhalten aus der Perspektive des anderen. Er weiß vielleicht nicht einmal, dass er etwas Verletzendes getan hat, und selbst wenn er es anerkannt, gibt es ja keine Bestrafung für das Fehlverhalten.</p>
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<p style="text-align: justify;">Es kann sein, dass Sie als Ex-Raucher dieses Verhalten eines Menschen nicht hinnehmen – schlecht behandelt zu werden und dies ohne Widerspruch zu akzeptieren. Sie werden von dem anderen nun vielleicht als schlecht oder schrecklich angesehen, nun da Sie für sich selbst eintreten. Aber wissen Sie was? Wenn Sie anfänglich schlecht behandelt wurden, sind diese Menschen der Auslöser der Reaktion. Sie selbst nehmen es vielmehr einfach nicht mehr hin, schlecht oder ungerecht behandelt zu werden, und die anderen werden sich einfach an diese Tatsache gewöhnen müssen. Aber wahrscheinlich werden sie nicht mehr Ihre Gutmütigkeit ausnutzen, und sie werden ihre verletzenden Worte nicht wiederholen. Irgendwie zeigen Sie also diesen Menschen, wie man das Zusammenleben mit ihnen selbst leichter machen kann.<br />
Wie auch immer die Situation sein mag, bleiben Sie darauf konzentriert, dass Sie für sich selbst mit dem Rauchen aufgehört haben und auch dabei bleiben, und dass Sie hinter dieser Entscheidung stehen – unabhängig davon, ob andere wichtige Menschen Ihre Bemühungen unterstützen oder nicht. Wir stehen auch hinter Ihnen. Sie werden keinen einzigen Menschen hier bei Freedom finden, der Ihnen sagen würde: „Fangen Sie wieder an zu rauchen!“ Wir alle erkennen die Ausmaße Ihres Erfolgs an. Sie kämpfen für Ihre Gesundheit und Ihr Leben. Um diesen Kampf zu gewinnen, ganz gleich, was passiert, nehmen Sie nie wieder einen einzigen Zug!</p>
<div style="background-image: url(http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/blauerhintergrund.gif); width: 463px; background-repeat: repeat; float: right;"><span style="color: #FFFFFF;">Über den Autor</span></div>
<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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		<title>Der Rauch-Traum</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 11:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
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		<description><![CDATA[Träume vom Rauchen sind weit verbreitet, wenn nicht sogar universell unter Ex-Rauchern. Dies tritt besonders häufig auf, wenn die Person erst für kurze Zeit nicht mehr raucht. Wenn der Traum innerhalb von Tagen oder Wochen nach dem Aufhören auftritt, ist er wahrscheinlich äußerst aufwühlend und sehr realistisch. Oft sind solche Träume realistisch genug, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Träume vom Rauchen sind weit verbreitet, wenn nicht sogar universell unter Ex-Rauchern. Dies tritt besonders häufig auf, wenn die Person erst für kurze Zeit nicht mehr raucht. Wenn der Traum innerhalb von Tagen oder Wochen nach dem Aufhören auftritt, ist er wahrscheinlich äußerst aufwühlend und sehr realistisch. Oft sind solche Träume realistisch genug, dass der Ex-Raucher aufwacht und Zigaretten riecht und schmeckt und überzeugt davon ist, dass er tatsächlich geraucht hat. Ich hatte zahlreiche Klienten, die das Haus nach der Kippe abgesucht haben, so realistisch war der Eindruck. Lassen Sie mich erklären, warum das körperliche Gefühl so ausgeprägt ist.</p>
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<p style="text-align: justify;">Wenn man mit dem Rauchen aufhört, beginnt der Körper als eine der ersten Reparaturen mit der Produktion von Cilia. Cilia sind winzige, haarähnliche Gebilde, die Ihre Luftröhre und die Bronchien säumen. Sie fegen Schmutz aus Ihren Lungen hinaus. Als Sie rauchten, haben Sie die Cilia zunächst verlangsamt, dann gelähmt und schließlich zerstört. Darum haben Raucher öfter Erkältungen und Grippen, sie radieren die erste Verteidigungslinie gegen die einfallenden Mikroben aus.<br />
Wenn jemand mit dem Rauchen aufhört, beginnen die Cilia normalerweise innerhalb von 72 Stunden, sich zu regenerieren. Der Ex-Raucher kann damit innerhalb von Tagen damit beginnen, seine Lunge zu säubern. Eines der frühen Symptome besteht im Husten und Ausspucken von schleimigem Material, das nie effektiv herausgeschwemmt wurde, als Sie noch rauchten. Nun hat es aber einen Weg nach draußen und einen Mechanismus, um hinausgefegt zu werden. Ekelhaft, aber gut, denn Sie beginnen, Ihre Lunge von dem ganzen Dreck zu säubern. Vieles an diesem Dreck ist Tabakteer – Tabakteere haben einen sehr eigenartigen Geschmack und Geruch.<br />
Lassen Sie uns annehmen, Sie träumen nun, vielleicht einen völlig harmlosen Traum, der nichts mit dem Rauchen zu tun hat. Während Sie schlafen, fegen die Cilia Tabakteere aus Ihrer Lunge, diese erreichen die Sinnesnerven für Geschmack und Geruch, und ehe man sich’s versieht, erleben Sie eine Traumsequenz, die eine Zigarette beinhaltet. Aber Sie träumen nun nicht einfach nur, sondern Geschmack und Geruch sind auch beim Aufwachen noch vorhanden. Zu diesem Zeitpunkt erleben Sie ein echtes Rauchgefühl.<br />
Dies ist eine plausible Erklärung, warum der Traum vorkam und warum er so lebhaft war. Aber das ist nicht das Ende der Bedeutung dieses Traumes. Der Traum kann beim Aufwachen in zwei Arten interpretiert werden. Ziemlich oft sehen Ex-Raucher den Traum als ein Zeichen, dass sie tatsächlich rauchen möchten. Schließlich und endlich haben sie ja nicht mehr geraucht und nun gerade davon geträumt; dies bedeutet, dass sie rauchen möchten, richtig?<br />
Ich habe schon mitten in der Nacht Anrufe von Seminarteilnehmern bekommen, die durch den Traum in Panik versetzt worden waren. Sie beginnen dann zu sagen, dass „sie es nicht glauben können, nach einer so langen Zeit des Nichtrauchens wollten sie immer noch rauchen“. Sie meinen zu wissen, dass sie rauchen wollen, weil sie gerade davon geträumt haben. Ich bitte sie dann, mir den Traum zu beschreiben. Sie erzählen mir von der Lebhaftigkeit und der realistischen Anmutung, und sie sagen fast immer, dass es begann, alptraumhafte Dimensionen anzunehmen. Sie wachen schweißgebadet auf, oftmals weinend und denken, dass sie gerade geraucht und alles zunichte gemacht hätten, dass sie nun wieder ganz am Anfang angelangt seien. Dass all die Zeit des Nichtrauchens verschwendet sei.<br />
Sobald sie damit aufhören, ihre Gefühle zu beschreiben, weise ich auf eine sehr offensichtliche Tatsache hin. Sie haben nur geträumt, dass sie geraucht hätten und nehmen an, dass dies bedeute, dass sie rauchen wollten. Sie wachen auf und nach weiterer Erklärung beschreiben sie den Traum als einen Alptraum. Das ist nicht der Traum eines Menschen, der rauchen möchte; dies ist der Traum von jemand, der vor dem Rauchen Angst hat. Es ist eine legitime Angst, wenn man bedenkt, dass der Ex-Raucher eine starke und tödliche Sucht bekämpft. Von daher ist auch der Traum legitim. Er zeigt ungefähr an, wie schlecht Sie sich fühlen würden, wenn Sie tatsächlich zum Rauchen zurückkehren würden. Hier ist nicht die Rede von körperlichen, sondern von psychologischen Symptomen. Wenn der Traum ein Alptraum ist, lässt er Sie erkennen, wie schlecht das Gefühl ist, ohne dass Sie tatsächlich geraucht haben und wieder in den Sog der Nikotinsucht geraten sein müssen. Er kann Ihnen eine gewisse Perspektive geben, wie wichtig das Nichtrauchen für Ihre geistige Gesundheit ist.</p>
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<p style="text-align: justify;">Ein gefährlicher Traum wäre, wenn Sie eine ganze Schachtel darin rauchten, würgten und husteten, gesellschaftlich gemieden würden, eine schreckliche Krankheit bekämen, auf dem Totenbett endeten und gerade dabei wären, Ihren letzten Atemzug zu nehmen – und plötzlich würden Sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht aufwachen und sagen: „Das war klasse, ich wünschte, ich könnte das auch im wachen Zustand tun.“ Solange dies nicht die Art von Traum ist, die Sie hatten, würde ich mich dadurch nicht entmutigen lassen. Wenn dies jedoch Ihr Traum ist, könnte es sein, dass wir uns noch ein bisschen unterhalten müssen.<br />
Bezüglich des Rauchens: Egal, was Sie in Ihren Träumen machen, Sie werden keine Probleme haben, solange Sie sich in Ihrem Wachzustand daran erinnern, nie wieder einen einzigen Zug zu nehmen!</p>
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<p class="formbox" style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 3px;" title="Über den Autor" src="http://nichtraucher-zigaretten.de/wp-content/uploads/Joel_Spitzer.jpg" border="1" alt="Quit Smoking" width="90" height="120" align="left" /> This Article is reproduced from &#8220;Never Take Another Puff&#8221;; Copyright © Joel Spitzer, 2003 This book or any portion thereof may be freely distributed in either electronic  or print form so long as no charge is made for it, and so long as this notice remains with any significant portion of the work when distributed.<strong> <a title="Quit Smoking" href="http://whyquit.com/" target="_blank">WhyQuit.com</a> »</strong></p>
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